Hi zusammen!
Unser oller Astra ist im Juni wohl fällig. Da muss Ersatz her. Von der Größe her mindestens ein Opel Astra, lieber noch ein Vectra.
Angesichts der Spritpreise steht die Überlegung im Raum, ein Gasauto zu kaufen oder eines umzurüsten. Da stellen sich ja einige Fragen, manche ganz praktischer Natur:
Welche Autos eignen sich für eine Umrüstung? Bis zu welchem Alter wäre das wohl rentabel? Was kostet sowas ca.?
Wird das immer so gemacht, dass man mit Gas und Sprit fahren kann, wahlweise? Gibt es verschiedene Prinzipien, wie sind die Erfahrungen damit?
Wie schätzt ihr die Chancen ein, ein gebrauchtes Erdgasauto zu bekommen? Zu welchem Preis?
Wie seht Ihr das mit dem Gaspreis? Ist damit zu rechnen, dass die Preisdifferenz erhalten bleibt auf längere Sicht?
Gibt es informative Seiten zu dem Thema? Welche könnte Ihr empfehlen?
das Erdgas-Tankstellennetz ist leider (noch) relativ dünn gesät, sonst hätte ich das vielleicht auch schon ausprobiert (als mein Auto noch neu war). Die Steuerfreiheit endet m. W. ca. 2020 und ich gehe davon aus, daß diese nicht verlängert werden wird. Denn in Kürze werden wir wieder ein neues Benzinpreishoch bekommen, da werden vielleicht mehr auf Erdgas umsteigen.
Angesichts der Spritpreise steht die Überlegung im Raum, ein
Gasauto zu kaufen oder eines umzurüsten.
Wie hoch ist deine Jahresfahrleistung?
15-20000km
Erdgas ist was anderes als Autogas.
Ich meinte wohl Autogas.
Habe einen Rechner gefunden für die Amortisation. Da fließt aber der Anschaffungspreis nicht mit rein. Als Benziner würden wir wieder eine ziemlich alte Mühle kaufen, zum Ümrüsten aber ein etwas neueres Auto. http://www.amortisationsrechner.de/
Noch ne Frage dazu:
Autogas-Autos starten ja mit Benzin. Wie lange fährt man dann mit Benzin? Unsere Fahrtstrecke zur Arbeit beträgt etwas über 10km. Ist das damit überhaupt rentabel?
Im Grunde alle Benziner, also Autos mit Ottomotor, aber
momentan wohl noch keine Direkteinspritzer, soweit mir bekannt
ist.
Direkteinspritzer sind inzwischen auch möglich, allerdings würde ich damit noch warten.
Alle Benziner sind allerdings nicht umrüstbar. Zumindest ist das nicht zu empfehlen, da teilweise zu weiche Ventilsitze verbaut werden und so die Gefahr von Motorschäden enorm erhöht werden.
Reserverad bleibt meist vorhanden (falls überhaupt vorhanden) und wird nicht durch einen Tank ersetzt
meistens geringere KFZ-Steuer
Nachteile:
deutlich weniger Tankstellen, deren Tendenz auch noch Rückläufig ist
meist geringere Reichweite
nur sehr begrenztes Fahrzeugangebot, da Umrüstung meist nicht finanziell sinnvoll
Welche Autos lieber nicht auf LPG umgerüstet werden sollten, kann man am besten aus der französichen Borel-Liste entnehmen.
Die Umrüstung lohnt sich nicht nur bei ganz neuen Autos. Zu alt sollte der Wagen allerdings auch nicht sein, z.B. bei einem 3-jährigen mit durchschnittlicher Laufleistung ist das aber noch voll OK. Entscheidend ist hier halt, wie viele KM Du den Wagen fahren möchtest. Wer jedes Jahr ein neues Auto kauft, der wird als Durchschnittsfahrer mit LPG nicht glücklich.
Man kann jederzeit von Gas auf Benzin umschalten. Bei kaltem Motor und wenn der Gastank leer ist geschieht das sogar automatisch.
Soweit ich informiert bin sind die Steuervergünstigungen für Gaskraftstoffe bis 2018 festgesetzt. Bei den momentanen Preisen würde aber sowohl LPG als auch CNG auch ohne die Vergünstigung noch etwas günstiger sein als Benzin.
Sonst noch Fragen?
Beste Grüße
Guido
P.S. Im Vergleich zu Benzin ist LPG übrigens seit Winterbeginn prozentual gesehen deutlich mehr im Preis gestiegen!
Der Sache würde ich wenn , dann auch zustimmen.
es ist zwar regional sehr unterschiedlich ob Erdgas oder LPG von Tankstellen häufiger angeboten wird .
doch die meisten führen inzwischen LPG .
im Kölner Umkreis bekommt man fast überall Erdgas und die LPG Tankstellen muss man suchen , aber dafür ist der Umkreis in dem ich häufig unterwegs bin ( Rhein Main - Taunus Grob der Rahmen , Koblenz - Giessen - Frankfurt - Mainz ) absolut frei von Erdgas Tanken , aber LPG bekommt man um jede Ecke
Toni
für den sich LPG nicht rechnet obwohl jährlich rund 60.000 km gefahren werden , aber ich rechne da auch anderst )
Hallo cali-toni,
das nicht rechnen von LPG bei der KM Leistung ist aber nicht verständlich
etwa 2500€ für Einbau - etwa 10%mehr Verbrauch -
5cent pro Km Einbau
7cent pro km LPG
0,5cent pro km zusätl. Wartunskosten
Summe 12,5cent pro KM
Benzin bei momentan 1,50€ der Liter - 13,6cent
im ersten Jahr schon 1 cent pro km ersparnis - ab dem zweiten Jahr 6cent - nicht lohnen kann es da nur wenn es keine Tankstelle gibt - was bei 60t. eigenlich nicht sein kann ?
klärst du uns auf ?
Angesichts der Spritpreise steht die Überlegung im Raum, ein
Gasauto zu kaufen oder eines umzurüsten.
Wie hoch ist deine Jahresfahrleistung?
15-20000km
Womit die Frage beantwortet wäre.
Kauft Euch einen einigermassen sparsamen Benziner und achtet auf den niedrigstmöglichen Kaufpreis, eine günstige Versicherungseinstufung des Fahrzeuges und eine günstige Versicherungsgesellschaft, möglichst lange Garantie und günstige Inspektionskosten. Diese Punkte sind bei der Gesamtkostenrechnung eines Fahrzeuges sehr viel spannender, als die Kraftstoffkosten. Bei Deiner Fahrleistung sind letztere kein wirklich spannender Punkt und Gasbetrieb vollkommen witzlos. Ein kalkulierter Break-Even nach 12 Jahren ist bei einem Auto weitgehend irrelevant, möchte ich meinen.
Erdgas ist was anderes als Autogas.
Ich meinte wohl Autogas.
Wenn gas, dann Autogas. Denn das gibt´s auch im Ausland.
Habe einen Rechner gefunden für die Amortisation. Da fließt
aber der Anschaffungspreis nicht mit rein.
Deshalb fallen ja so viele auf das Gasthema herein…
Als Benziner würden
wir wieder eine ziemlich alte Mühle kaufen, zum Ümrüsten aber
ein etwas neueres Auto. http://www.amortisationsrechner.de/
Weshalb?
Wenn es Euch nur um die Fahrzeugklasse Vectra und um Zuverlässigkeit geht, empfehle ich Euch einen gut gepflegten VW Passat 3BG 1.8 Benzin. Der Motor bietet ausreichend Leistung, die Anschaffungskosten sind moderat, das Modell insgesamt sehr haltbar.
Wenn es kein Kombi sein muss, findet man dieses Modell als Limousine noch öfter aus 1. Hand vom Opa.
Ich kaufe die Auto’s meist ohne Tüv um ca 1500,- 2000,- Euro , repariere die selbst und bringe die über den Tüv .
Die halten dann so lange wie Sie halten , wenn der Motor kaputt ist kommt er in die Presse .
dann habe ich meist 2 - 4 Jahre für rund 2000,- Euro Auto gefahren .
der letzte habe ich mit 180.000 km auf der Uhr gekauft , der ist inzwischen rund 390.000 km gelaufen .
wenn mir vorher jemand gesagt hätte , das der soweit kommt , wäre es eine überlegung wert gewesen , doch der Vorgänger ein Volvo 850 den ich mit 160.000 gekauft habe , ist mit 256.000 mit Motorschaden stehen geblieben
alle 2 - 3 Jahre eine neue Gas Anlage die den Wert des Fahrzeuges übersteigt , macht kein Sinn
einen neuen Wagen in der oberen Mittelklasse ( A6 , Insignia , Passat etc ) verliert zu viel Geld bei der Fahrleistung , da verbrate ich im Jahr rund 8000 - 10.000 Euro an Wertverlust .
na, evtl. wuerde sich ein gebrauchtes Gasauto auch fuer Dich lohnen denn aufgrund der hoeheren Oktanzahl des LPG haelt da auch der Motor laenger. Bei alten Autos sind die Kaufpreisunterschiede auch nicht mehr ganz so hoch.
Umruestung ist bei alten Autos meist nicht lohnenswert ausser man laesst diese in Polen machen - was natuerlich einen Kampf gegen die deutsche Buerokratie mit sich bringt…
Hallo,
kann man die Gasanlage des alten defekten Fahrzeugs in ein aehnliches Ersatzfahrzeug rueberbauen sprich LPG anlage wiederverwerten?
Gruss Helmut
Ich vermute mal ja , wenn die Fahrzeuge ziemlich baugleich sind .
sagen wir mal ich hätte nach dem kaputten Volvo 850 einen Volvo V 70 gekauft , der eigentlich nur ein Facelift des 850 war , denke ich , könnte das gehen.
aber so gezielt suche ich nicht nach Auto’s , ich habe andere Eckdaten .
obere Mittelklasse , Kombi , Schwarze Farbe , Hängerkupplung , kräftiger Motor , Benziner .
deshalb ist es dieses mal ein Audi A 6 geworden .
ich kann mir nicht vorstellen , das eine Gas Anlage die in einem Volvo war , jetzt in einen Audi passen sollte .
kann man die Gasanlage des alten defekten Fahrzeugs in ein
aehnliches Ersatzfahrzeug rueberbauen sprich LPG anlage
wiederverwerten?
Theoretisch schon. Wenn es sich aber nicht um den selben Motor handelt braucht man schon mal ein neues Abgasgutachten. Dann braucht man noch jede Menge Schläuche und andere Kleinigkeiten neu. Der Tank darf auch noch nicht zu alt sein (alle 10 Jahre Prüfung, wobei erneuern günstiger ist). Dann muss man noch für die Demontage bezahlen und schon spart man fast nichts mehr und verzichtet auf die Garantie, die eine neue Anlage hat.
Die eigentliche Gasanlage kostet nur ein paar Hundert Euro. Montage, Abgasgutachten, TÜV etc. sind das teuerste.
die Benzinkosten von ca. 2000 Euro pro Jahr (17000km * 8L pro 100km * 1,50 Euro) sehe ich nicht als unerheblich an. Natürlich sollte man auch die anderen von Dir erwähnten Sachen beachten, vor allem den Wertverlust. Wobei - egal bei welcher Antriebsart - man natürlich keinen alten Wagen mit einem Neuwagen vergleichen darf, aber dazu hat Toni ja schon was geschrieben.