Erfahrungen mit mediation mit ex

Hallo!

Wer war mal mit seinem Ex wider Willen bei einer Mediation, die trotzdem erfolgreich war?

Mein Ex weigert sich seit Jahren, die Termine der Kinderübergabe rechtzeitig und verbindlich festzusetzen. Sein Argument: Die Kinder seien keine Ware, die man so austauschen könnte.
Ich hänge hier regelmäßig fest, weil ich nicht weiß, wann die Kinder gehen oder kommen. Muß nachhaken und nachfragen und kriege dann zu hören: „Es geht nicht um die Zeiten, sondern darum den Kindern zu zeigen, dass sie richtig und wahr sind.“

Keine Lust, sowas vor einem Mediatior zu diskutieren.

Hm?

Tilli

Hallo!

Wer war mal mit seinem Ex wider Willen bei einer Mediation,
die trotzdem erfolgreich war?

Auf so eine perverse Idee würde ich in meinem Leben nicht kommen.
Ich bin nähmlich normal!

liebe Grüße
Jasmin

Hi Tilli!

Wer war mal mit seinem Ex wider Willen bei einer Mediation,
die trotzdem erfolgreich war?

Wider Willen wird nicht funktionieren, weil beide Seiten Willens sein müssen, damit die Mediation funktioniert.

Mein Ex weigert sich seit Jahren, die Termine der
Kinderübergabe rechtzeitig und verbindlich festzusetzen. Sein
Argument: Die Kinder seien keine Ware, die man so austauschen
könnte.
Ich hänge hier regelmäßig fest, weil ich nicht weiß, wann die
Kinder gehen oder kommen. Muß nachhaken und nachfragen und
kriege dann zu hören: „Es geht nicht um die Zeiten, sondern
darum den Kindern zu zeigen, dass sie richtig und wahr sind.“

Was für ein Geschwafel!
Ich kann mir gut vorstellen, wie ätzend das für dich ist - und für die Kinder.

Keine Lust, sowas vor einem Mediatior zu diskutieren.

Aber glaubst du nicht, dass das eine Möglichkeit wäre, ihm mal - von dritter Seite - klarzumachen, dass die unregelmäßigen Zeiten den Kindern nicht zeigen, dass sie „richtig und wahr“ sind (mein Gott, was für ein blöder Spruch!!!).
Der Mediator wird doch das Wohl der Kinder im Auge haben und dazu gehören auch verlässliche Zeiten. Oder kennst du den Mediator?

Ich denke, man sollte alles ausprobieren.

Dazu wünsche ich dir Glück!

LiebeGrüßeChrisTine

hi!

Was für ein Geschwafel!
Ich kann mir gut vorstellen, wie ätzend das für dich ist - und
für die Kinder.

Keine Lust, sowas vor einem Mediatior zu diskutieren.

Aber glaubst du nicht, dass das eine Möglichkeit wäre, ihm mal

  • von dritter Seite - klarzumachen, dass die unregelmäßigen
    Zeiten den Kindern nicht zeigen, dass sie „richtig und wahr“
    sind (mein Gott, was für ein blöder Spruch!!!).
    Der Mediator wird doch das Wohl der Kinder im Auge haben und
    dazu gehören auch verlässliche Zeiten. Oder kennst du den
    Mediator?

das ist eben die frage. wenn der mediator das ähnlich sieht wie der ex, der gerne noch mal die ganze trennung etc. aufbereiten möchte? das müßte vorher ausgeschlossen sein. außerdem ist der ex recht erkenntnisresistent. soweit ich weiß, reist er z.zt. als coach durchs land und versucht sich selbst an sowas. geld hat er jedenfalls für die jungs keins. nur das minimum. (immerhin)

tjä…

wohin wenden? jugendamt?

grüße

tilli

Ich denke, man sollte alles ausprobieren.

Dazu wünsche ich dir Glück!

LiebeGrüßeChrisTine

off topic
Wer nämlich mit H schreibt ist…

on topic
Weshalb sollte man denn nicht zu einem Mediator gehen wenn man Hilfe braucht?

Hallo,

Weshalb sollte man denn nicht zu einem Mediator gehen wenn man
Hilfe braucht?

Ich kann dir das nicht beantworten. Ich würde soetwas nicht in Frage stellen, weil es für mich sowieso ausser Diskussion steht. Auf solch eine Idee würde ich nicht einmal im Traum kommen.
Ein Wort wie „Mediator“ befindet sich nicht in meinem Wortgebrauch.
Ich bin nä h mlich normal.

liebe Grüße

Hi Tilli,

das Verhalten Deines Ex in einer Mediation, die ausnahmslos ohnehin nur Aussicht auf Erfolg hat, wenn BEIDE das freiwillig tun und wollen, ändern zu wollen ist ungefähr so aussichtsreich, wie einem Bullen Mich zu entlockken, indem Du ihm eine Melkmaschine zeigst.

Wenn man Deine Postings bei w-w-w aneinanderreiht und sich die Inhalte auf der Zunge zergehen lässt, könnte man den Eindruck gewinnen, dass in Deinem Leben etliches neben der Spur ist und Dir selbst (nicht anderen) ein Coaching guttun könnte.

Auch wenn Du argumentierst, dass die anderen Schuld seien, bist Du jedes mal beteiligt und das sollte zu denken geben.

reibungsverluste

Hi Tilli,

Wenn man Deine Postings bei w-w-w aneinanderreiht und sich die
Inhalte auf der Zunge zergehen lässt, könnte man den Eindruck
gewinnen, dass in Deinem Leben etliches neben der Spur ist und
Dir selbst (nicht anderen) ein Coaching guttun könnte.

gut erkannt. da bin ich dran. noch nicht gelesen? ich schrieb es mehrmals :smile:
dass ich viel hier bin liegt daran, ich in den ferien viel zu hause bin…

Auch wenn Du argumentierst, dass die anderen Schuld seien,

so, tu ich das?

bist Du jedes mal beteiligt und das sollte zu denken geben.

ich denke, also stelle ich hier fragen und bedenke die antworten.
es gibt in foren immer sehr viele reibungsverluste durch oT-debatten wie diese hier, aber das nehme ich in kauf.

liebe grüße
tilli

2 „Gefällt mir“

Ich würde soetwas nicht in

Frage stellen, weil es für mich sowieso ausser Diskussion
steht.

was nicht in frage stellen?

tilli

Hallo Tilli - zum Zweiten,

es lag und liegt mir fern, hier eine OT-Debatte zu entfachen; Vielmehr wollte ich den Blick von außen auf die Gesamtsituation lenken, was in Einzelfällen ganz hilfreich sein kann, weil man bisweilen vor lauter Bäumen den Wald aus den Augen verliert.

Sofern meine Wortwahl bezüglich „Schuld“ für Dich unpassend ist, ersetze ich es gern durch „Verursachung von Problemen“.

Auf keinen Fall wollte ich Dir zu nahe treten.

3 „Gefällt mir“

was nicht in frage stellen?

tilli

Ob oder ob nicht Mediator.

Ich würde diese Sache ganz anders regeln. Mit härteren Bandagen.

liebe Grüße
Jasmin

Hallo Tilli - zum Zweiten,

es lag und liegt mir fern, hier eine OT-Debatte zu entfachen;
Vielmehr wollte ich den Blick von außen auf die
Gesamtsituation lenken, was in Einzelfällen ganz hilfreich
sein kann, weil man bisweilen vor lauter Bäumen den Wald aus
den Augen verliert.

oja. das weiß ich. ich versuche, meinen kram zu klären. ich mache eine therapie, um das scheidungstrauma zu klären. dann notare, um die neue situation glattzustricken. dann allerhandlei, um meinem ex termine aus der nase zu ziehen, ohne alte debatten führen zu müssen…
ich persönlich kann jedem nur von trennung und patchwork abraten. wenn das gespons nicht unter jeglicher kanone ist, sollte man bleiben, wo man ist weniger streß für alle. man hat es ja schließlich mal ausgewählt.

Sofern meine Wortwahl bezüglich „Schuld“ für Dich unpassend
ist, ersetze ich es gern durch „Verursachung von Problemen“.

sischer. aber es ist totaaaal blöd (*wein*), wenn der ex 'ne schwatznase und der neue ein schweiger + aussitzer ist. binisch überfordert mit. echt. fühlichmich allein… versuch ich, die mir wichtigen fragen erstmal allein zu sortieren.
und wo ich grad viel zeit hab… :wink:

Auf keinen Fall wollte ich Dir zu nahe treten.

nee, ist klar. problem bei w-w-w ist, dass es für jede frage ein eigenes brett gibt. trägt zum zusammenhang nicht bei…

beste grüße
tilli

1 „Gefällt mir“

was nicht in frage stellen?

tilli

Ob oder ob nicht Mediator.

Ich würde diese Sache ganz anders regeln. Mit härteren
Bandagen.

ei, wie?

kinder nicht geben, wenn termin nicht gefaxt?

sach!!

kinder nicht geben, wenn termin nicht gefaxt?

wieso gefaxt?
Faxt du Termine? Fährt er weit um die Kinder zu sehen?
Am besten planst du erst einmal prinzipell mit dem Gedanken im Hinterkopf, dass er wohl sowieso nicht oder einen halben Tag später kommen wird.

Also musst du mit Plan B planen.

Termine werden mit dem Kindsvater ausgemacht. Faxen ist sogar noch besser, aber möglichst periodische Termine (jedes Wochenende Samstag 11.00Uhr bis Sonntag 18.00 Uhr oder jedes 2. Wochenende … usw.)

Wenn er sich nicht an die abgemachten Zeiten hält, dann steht er halt vor verschlossenener Tür. Sicherlich kann man 1 Stunde Puffer einräumen, aber mehr auch nicht. Ein großer Zettel an der Tür „wir haben über eine Stunde auf dich gewartet, Kinder sind enttäuscht“ Danach Kinder an die Hand nehmen und ins Schwimmbad gehen, oder den Zoo oder was auch immer den Kinder Spass macht, damit sie nicht drunter leiden und die Enttäuschung nicht so gross ist. Natürlich ist man während dessen nicht auf dem Handy erreichbar.

Im besten Fall ist der Vater verärgert, weil er eine (weite) Strecke gefahren ist und niemand war da … UND die Kinder hatten trotzdem ein super lustiges Wochenende - ohne ihn.

Das wäre jetzt mal ein Beispiel von mir, ich könnte noch mehr aufzählen.
Sicher ist es blöd, weil du dann nicht erledigen kannst was du eignentlich geplant hast. Aner ich denke wenn du das 2 oder 3mal so durchziehst dann wird er irgendwann pünktlich sein. Wenn nicht, wird er auch vor Gericht nicht durchkommen, wenn du beweissen kannst, das er sich nie an die verabredeten Zeiten hielt und du auch immer angemessen lang auf ihn gewartet hast.

Du kannst nunmal mit einer lala-Labertaschen nicht planen. Stell dich darauf ein, dass du auf Dauer alles alleine bewältigen musst. Mit deinen Kindern an der Hand.
Wenn der Vater da ist - gut. Wenn nicht - auch gut …

liebe Grüße
Jasmin

2 „Gefällt mir“

kinder nicht geben, wenn termin nicht gefaxt?

wieso gefaxt?

Faxt du Termine? Fährt er weit um die Kinder zu sehen?

ich faxe jahres- und wochenendtermine. sonst sowas:

ich: bitte schick ein fax. neutraler geht es kaum. keine geste, kein blick, kein räuspern. nur fakten.

er: es ist für beleidigend wie wenig Du auf das was ich zu Xy und XY schreibe eingehst. Deine Arroganz erstickt alles im Keim. Entweder Deine Not ist so groß oder Du kannst einfach nicht anders.

er fährt 300 km je tour.

ansonsten sprichst du mir aus dem kopf, wenn auch nicht aus dem herzen. ich muß es wohl mal durchziehen.

tilli

MOD – Namen entfernt

Hallo,

ich muß es wohl mal durchziehen.

Genau das meinte ich. Es ist absolut ärgerlich und unangenehm!

Aber 2 oder 3 mal so durchziehen und er wird sich dran halten. Bei 300 km Strecke bestimmt!

Wie gesagt, räume eine Stunde Puffer ein, am besten mit Zeugen, das es nachweisbar ist (im Falle der Fälle).

liebe Grüße
Jasmin

Hallo,

ich muß es wohl mal durchziehen.

Genau das meinte ich. Es ist absolut ärgerlich und unangenehm!

ja. du hast recht.
je härter die gangart, desto leiser auch das geschrei und gejammer, weil er mit einhalten der deadlines beschäftigt ist.
wenn alles ganz gut läuft, kommt er auf die idee, die kinder könnten ja mal zu ihm ziehen… alles schon dagewesen.

tilli

Hallo

das ist eben die frage. wenn der mediator das ähnlich sieht wie der ex, der gerne noch mal die ganze trennung etc. aufbereiten möchte?

Das kann doch nicht sein! Gibt es solche Coaches?

Jugendamt na ja, ich weiß nicht. Vielleicht um die rechtliche Lage zu klären …

Ansonsten solltest du dich vielleicht einfach selbst coachen lassen, wie du es hinkriegst, dir sowas nicht mehr gefallen zu lassen.

Viele Grüße

Hallo,

ohne jetzt den ganzen Thread durchzulesen:

Für mich gibt es Unterschiede ob man mit der festen Regelung das Minimum vom Umgang festlegen oder ob man eine möglichst großzügige Umgangsregelung einengen will.

Ich hoffe es gelingt mir, dass ich mich richtig ausdrücke. Willst Du erreichen, dass die Kinder feste Zeiten haben und nicht zusätzlich spontan weiteren Umgang haben?

Oder willst Du erreichen, dass überhaupt erst mal ein Minimum an Umgang funktioniert, der aber gerne noch zusätzlich erweitert werden kann.

Für den letzteren Fall würde ich vorschlagen, dass dem Vater eine Zusammenstellung an Vorschlägen der demnächst stattfindenden Umgänge überreicht wird.

Er soll dann mitteilen inwieweit sie nicht in seine Planung passen und es Verschiebungen geben wird - weil er z. B. an dem von Dir vorgeschlagenen Termin einen beruflichen oder privaten wichtigen Termin (z. B. Hochzeitsfeier seines besten Freundes) hat.

Das wäre dann schon mal das Grundgerüst. Ihm dann weiterhin mitteilen, dass er - wenn er sich rechtzeitig (z. B. zwei Tage vorher) meldet - zusätzliche Umgänge haben kann. So sind die Kinder nicht zu einem „Warentermingeschäft“ reduziert.

Er hat seinen Willen nach einer gewissen Freiheit und Du hast eine gewisse Planungssicherheit.

Es gibt durchaus Mediationen die z. B. von Gerichten mehr oder weniger „zwangsweise angeregt“ werden, wo mindestens ein Partner nicht mit vollem Herzen dabei ist. Sie enden gut, wenn es dem Mediator gelingt den ablehnenden Partner von den Kompromissen zu überzeugen.

Allerdings sollte in dem Fall, wo der bisherige Umgang nicht reduziert werden soll, eine Mediation nicht notwendig sein.

Eine Übereinstimmung zu finden, die beiden Elternteilen eine größtmögliche Planungssicherheit und den Kindern den größtmöglichen Erhalt beider Eltern auch nach der Trennung ermöglicht, sollte jeder Vater von sich aus mit Freuden annehmen.

Solltest Du planen, den bisherigen Umgang mit nicht zum beruflichen Alltag des Vatern konformen Regelungen „schleichend“ zu reduzieren, wird kein Mediator den Vater überzeugen können, wenn dieser gerne mehr Zeit mit den Kindern verbringen möchte.

Für den Fall, dass es keine schleichende Umgangsreduzierung oder Festmauerung ohne jede zusätzliche Ausweitungsmöglichkeit sein soll, könnte ein Vater z. B. von einem Väterverein sich den Papa Deiner Kinder „zur Brust nehmen“ um ihm die von Dir angebotene großzügige Regelung schmackhaft zu machen.
Dürfte billiger und effektiver sein als eine teuere Mediation. Ich kann Dir dabei dann gerne behilflich sein.

Solltest Du gegen den Willen des Vaters durch ein festes Gerüst seine Umgänge reduzieren wollen, wird es u. U. auf ein gerichtliches Verfahren hinaus laufen.

Gruß
Ingrid

Hallo

Er soll dann mitteilen inwieweit sie nicht in seine Planung passen und es Verschiebungen geben wird - weil er z. B. an dem von Dir vorgeschlagenen Termin einen beruflichen oder privaten wichtigen Termin (z. B. Hochzeitsfeier seines besten Freundes) hat.

Soweit ich das verstanden habe, lässt er sich gar nicht drauf ein, so etwas mitzuteilen. Er möchte sich nicht festlegen, möglicherweise damit die Frau sich gezwungenermaßen mit ihm beschäftigen muss.

Viele Grüße