Erfahrungen mit mediation mit ex

Hallo,

Soweit ich das verstanden habe

selbstverständlich. Etwas weitsichtiger betrachtet dürften die Schwierigkeiten der Umgangsregelung nichts weiter als ein Symptom sein,
für Eltern, die beide überhaupt noch nicht klar genug sehen, um sowas zum
Wohle ihrer Kinder regeln zu können. Allein schon dieses Sträuben
dagegen, jemand neutrales da mit ins Boot zu holen, spricht Bände.

.m

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Hallo Tilli,

Wer war mal mit seinem Ex wider Willen bei einer Mediation,
die trotzdem erfolgreich war?

[ich lösche hier mal bewusst was raus, warte erst auf Deine Antwort]

Keine Lust, sowas vor einem Mediatior zu diskutieren.

Warum sträubst Du Dich denn so dagegen, einen Mediator einzuschalten? Im Gegensatz zu Jasmin weiter unten halte ich das für durchaus nicht unnormal, sich Hilfe zu holen, wenn die Situation derart verfahren ist, dass man selber keine Lösung mehr findet.

*wink*

Petzi

Hallo,

Im Gegensatz zu Jasmin weiter unten halte ich
das für durchaus nicht unnormal, sich Hilfe zu holen, wenn die
Situation derart verfahren ist, dass man selber keine Lösung
mehr findet.

Also ich hatte da bereits einen Lösungsvorschlag gemacht. Es ist ja nicht so, dass es keine weiteren Lösungen gäbe…
Viele Wege führen nach Rom. Man muss eben den Richtigen für sich selber finden.

Für Dich wäre es eine 3.Person die helfen soll - für mich persönlich wäre es ganz klar allein zu lösen. (und dafür hätte ich einige Ideen. Ich bin nähmlich auch geschieden und zwar mit einem gewalttätigen Araber. Ich hab Erfahrungen mit Männern die nicht hören wollen…)

Aber ich stimme Dir insofern zu, dass, wenn es nicht anders zu regeln ist, man sich Hilfe holen sollte. Da spricht prinzipiell auch nichts dagegen.
Nur in dem beschriebenen Fall hier, sehe ich noch eine Menge Spielraum es selber in die Hand zu nehmen und so zu lenken, dass es wieder gerade läuft.

liebe Grüße
Jasmin

Hallo

Aber ich stimme Dir insofern zu, dass, wenn es nicht anders zu
regeln ist, man sich Hilfe holen sollte. Da spricht
prinzipiell auch nichts dagegen.

Wobei - wenn ich richtig verstanden habe - der Ex ja den Moderator einschalten will, nicht tillidings.
Und wenn der das will … warum nicht versuchen. WENN sich wirklich alles so verhält, wie tillidings schreibt, dann kann sie doch durch einen Moderator nur gewinnen. Denn der ist doch per se unparteiisch und „gehört“ nicht dem, der die Moderation angeleiert hat.

Gruß
Elke

Hallo,

so wie tillibumm ihn beschrieben hat, hat der Typ n Knall in der Schüssel. Die Auszüge aus dem Fax den tillibum hier im Forum zitiert hat, waren schon etwas eigenartig. Da hilft auch kein Mediator.

Ich denke der Herr versucht sich ihr aufzuzwingen, auf irgend eine Art und versucht es nun auf diesem Weg. Er möchte sich vielleicht damit Macht beweisen. Das zeigt auch seine Art mit Absprachen umzugehen und nie pünktlich zu kommen. Es scheint mir fast so, als wolle er beweisen, dass sie nach seiner Pfeife zu tanzen hat - und nun kommt er halt mit dem Mediator. Und nächsten Monat ist es was Anderes…
Ich würde diesem ganzen Hin und Her nur insoweit nachkommen, wie ich es nervlich verkraften kann und gesetzlich verpflichtet bin. Aber irgendwann würde ich hart durchgreifen und dem Ganzen eine sauberes und gesetzlich durchsetzbares Ende setzten. Und dazu würde eben mein Vorschlag weiter unten gehören.

liebe Grüße
Jasmin

Hallo,

so wie tillibumm ihn beschrieben hat, hat der Typ n Knall in
der Schüssel. Die Auszüge aus dem Fax den tillibum hier im
Forum zitiert hat, waren schon etwas eigenartig. Da hilft auch
kein Mediator.

Kann sein. Aber tillibumm hat Probleme left, right and centre. Nicht nur mit ihrem Ex. Weshalb ich einfach ein paar Abstriche mache, was die Opferrolle ihrerseits angeht.

Gruß
Elke

Kann sein. Aber tillibumm hat Probleme left, right and
centre. Nicht nur mit ihrem Ex.

Sorry, kann ich nicht einschätzen. Ich kenne sie persönlich nicht.

Grüße
Jasmin

Hallo,

Sorry, kann ich nicht einschätzen. Ich kenne sie persönlich
nicht.

Ich auch nicht. Aber verschiedene Bretter haben Einträge von ihr.
Ich will hier keine Wertung abgeben, ich wollte nur darauf hinweisen, dass wir eben nur tillibumms Schilderung kennen und dass ein Mediator eben nicht von einer Seite eingekauft wird.
Deine Ablehnung einer Mediation konnte ich nachvollziehen, wenn tillibumm sie wollte - da der Vorschlag aber vom Ex kommt, kann es eine Chance sein.

Gruß
Elke

Hallo Jasmin,

Also ich hatte da bereits einen Lösungsvorschlag gemacht.

ich hatte doch auch nix anderes behauptet :wink: Und Deinen Vorschlag hab ich übrigens auch ganz bewusst nicht kommentiert, denn sonst kämen wir hier megamässig ins Off-Topic.

Viele Wege führen nach Rom. Man muss eben den Richtigen für
sich selber finden.

Da gebe ich Dir völlig recht - und mich hat doch nur interessiert, warum Tilli meint, dass ein Mediator ihnen (sic!) in dieser Situation nicht helfen kann.

*wink*

Petzi

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in summa
hallo,

ihr seid nicht schlecht.

  1. tillidings hat eine reihe von aufgaben zu erledigen, stimmt.

  2. tillidings behauptet NICHT, in der opferrolle zu sein.

  3. tillidings hat mit dem ex jahrzehntelang geredet. wir kennen unsre themen. jedenfalls geht es dann immer um die liebe an sich und das anerkennen der kinder als vollwertige menschen. was eh außer frage steht.

  4. tillidings möchte in der tat zunächst ein verbindliches jahresgerüst an terminen, die dann flexibel gehandhabt werden können.

  5. tillidings möchte keinesfalls weiterhin, dass der ex termine a) erst ablehnt, dann b) festlegt und dann c) zu anderen zeiten holt und bringt oder d) von ihr spontan verlangt, 100 km entgegenzukommen, weil die armen kids sonst nicht bahnfahren können, was der papa bereits versprochen hat, oder e) dass der papa musicals an ihren wochenenden bucht, nachdem er dieses wochenende erst abgetauscht hat. kurz: erst vernünftigen umgang mit den terminen, den kindern zuliebe, dann meinetwegen die kür.

  6. tillidings wird auch mit mediatorenhilfe nicht überzeugt werden können, dass ein verzicht auf verbindliche absprachen voraussetzung dafür ist, dass kinder sich geliebt fühlen. sie glaubt auch nicht, dass mediatoren sowas bearbeiten.

soweit,
tilli

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Hallo Tilli,

ich habe jetzt nicht jeden einzelnen Beitrag gelesen…

Aber aus meiner Sicht die Fragen:

Ist das Problem, dass die Kinder auf ihren Vater warten und der nicht kommt? (verspätet kommt)
Ist das Problem, dass er plötzlich vor der Tür steht?
Ist das Problem, dass er sie irgendwann zurück bringt?
Und - wie alt sind die Kinder?

Wenn das Problem in erster Linie bei dir liegt, weil du nichts machen kannst (nicht weg kannst…), dann würde ich das anders organisieren. Mit Zeitfenstern arbeiten. Wenn er an einem Tag was mit den Kindern machen will, muss er rechtzeitig Bescheid geben - sonst haben die (oder ihr) etwas anderes vor. Gleiches gilt, wenn er zu spät kommt. Entweder er ruft kurz an - oder ihr habt euch was anderes überlegt.

Wobei halt wichtig ist, was die Kinder dazu sagen. Wenn denen das wurscht ist, zu warten, dich das aber nervt, dann lass dir was einfallen, wie du davon unabhängiger wirst, ohne dass die Kinder davon betroffen sind.

Das sieht für mich eher nach einem Machtkampf zwischen euch beiden aus. Und dem musst du dich entziehen…

LG Petra

wieso
gehst du davon aus, dass der Mediator so etwas:

wird auch mit mediatorenhilfe nicht überzeugt
werden können, dass ein verzicht auf verbindliche absprachen
voraussetzung dafür ist, dass kinder sich geliebt fühlen. sie
glaubt auch nicht, dass mediatoren sowas bearbeiten.

vorschlagen würde?

Wenn du von vorneherein klarmachst, dass du über bestimmte Themen nicht reden wirst (dich und Ex betreffend), dann wird sich auch der Mediator daran halten.

Ansonsten: deine Postings (insgesamt) hinterlassen einen Eindruck beim Leser. Wenn dieser Eindruck nicht mit den Tatsachen übereinstimmt, dann läuft was bei der hiesigen Kommunikation schief, entweder bei dir (Sender) oder bei den Lesern (Empfänger).

Im besten Falle könntest du aber die Einwände nicht als Angriff auf dich verstehen, sondern als Anregung einfach mal in eine andere Richtung zu denken.

Gruß
Elke

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gehst du davon aus, dass der Mediator so etwas:

wird auch mit mediatorenhilfe nicht überzeugt
werden können, dass ein verzicht auf verbindliche absprachen
voraussetzung dafür ist, dass kinder sich geliebt fühlen. sie
glaubt auch nicht, dass mediatoren sowas bearbeiten.

vorschlagen würde?

isch weiss nisch… vielleicht nicht. ich hab nur keine luuuust.

Wenn du von vorneherein klarmachst, dass du über bestimmte
Themen nicht reden wirst (dich und Ex betreffend), dann wird
sich auch der Mediator daran halten.

ja, so wird es sein.

Ansonsten: deine Postings (insgesamt) hinterlassen einen
Eindruck beim Leser. Wenn dieser Eindruck nicht mit den
Tatsachen übereinstimmt, dann läuft was bei der hiesigen
Kommunikation schief, entweder bei dir (Sender) oder bei den
Lesern (Empfänger).

Im besten Falle könntest du aber die Einwände nicht als
Angriff auf dich verstehen, sondern als Anregung einfach mal
in eine andere Richtung zu denken.

aber ja, das seh ich auch so. ich würde nicht so viel fragen im moment, wenn mir hier nicht geholfen würde. wenn der eindruck entsteht, ich dächte, alle andern seien die bösen, kann ich sagen: stimmt nicht :wink:

grüße

tilli

Hallo Tilli,

ihr seid nicht schlecht.

na, das freut doch zu lesen *fg*

  1. tillidings möchte keinesfalls weiterhin, dass der ex […]
  2. tillidings wird auch mit mediatorenhilfe nicht überzeugt
    werden können, dass […]

Hmm, und Du magst so gar nicht glauben, dass es auch sein könnte, dass der Mediator mit Euch eine Lösung entwickelt, die Deinen terminplanerischen Wünschen besser entgegenkommt?

Wie ja Elke schon geschrieben hat: der Mediator ist kein Anwalt, der auf der Seite von Deinem Ex steht sondern ein neutraler Mensch, der Euch beiden helfen soll, einen Kompromiss zu finden.

Und wenn Du so nachdrücklich wie hier im Forum klar machst, dass Du unter den unregelmässigen Besuchsterminen leidest, dann wird er auch Dir helfen, diese Situation zu verbessern.

*wink*

Petzi

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Hallo Tilli,

ich habe jetzt nicht jeden einzelnen Beitrag gelesen…

Aber aus meiner Sicht die Fragen:

Ist das Problem, dass die Kinder auf ihren Vater warten und
der nicht kommt? (verspätet kommt)
Ist das Problem, dass er plötzlich vor der Tür steht?
Ist das Problem, dass er sie irgendwann zurück bringt?
Und - wie alt sind die Kinder?

es läuft so: ich möchte bis spätestens mi schriftlich wissen, wann er fr kommt und so wieder bringt. scheint mir am sichersten.
das tut er -wenn- nur mit riesengezeter, die kinder seien keine ware, die man so quittieren könnte. dann 3-4 sms, er käme später wg. stau etc. sonntags dasselbe. der gipfel sind die varianten: ich kann nur zug fahren, was sich die kinder sooo wünschen, wenn du uns entgegenkommst. und das am abend vorher, obwohl ich hier auch zu tun hab. und dann den kindern sagt: geht nicht, weil eure mutter euch nicht holt. oder eben an meinem wochenende karten bucht. tja, kinder, eure mutter tauscht ja nicht. etc.pp…
und dann heißt es meine Arroganz erstickt alles im Keim.

die frage ist ja nur: lohnt es sich, zur mediation zu gehen, wenn ich nicht wirklich will? ich kann das gerede nicht mehr ertragen. er kann sehr einnehmend leute belatschern und ich höre schon, wie er den moderator begöscht und der ihm womöglich glaubt. und ich bin die hexe, die nicht tauscht und die kinder wie ware behandelt.

Das sieht für mich eher nach einem Machtkampf zwischen euch
beiden aus. Und dem musst du dich entziehen…

ja, schnurch. ich denke, das spricht gegen die mediation. die kann sich dann ja über monate hinziehen. *schudder*

grüße
tilli

Und - wie alt sind die Kinder?

10 und 12, bei scheidung 4 und 6

grüße
t

Hallo Tilli,

Hmm, und Du magst so gar nicht glauben, dass es auch sein
könnte, dass der Mediator mit Euch eine Lösung entwickelt, die
Deinen terminplanerischen Wünschen besser
entgegenkommt?

das weiß mein kopf, meine erfahrung ist aber, dass ich seinen belatscherkünsten nicht standhalten kann und dann ggf. sachen zusichere, die ich partout nicht will.

z.b. entgegenfahren…

ahü

Hallo Tilli

Argument: Die Kinder seien keine Ware, die man so austauschen
könnte.

Eigentlich stimmt das, aber Kinder sollten auch zur Pünktlichkeit erzogen werden.

„Es geht nicht um die Zeiten, sondern
darum den Kindern zu zeigen, dass sie richtig und wahr sind.“

Was ist denn das für eine dämliche Aussage? Trinkt der zu viel Esowässerchen? Kinder wissen schon von alleine, ob sie richtig und wahr sind, falls nicht, heisst das Mittel dann Erziehung.

Keine Lust, sowas vor einem Mediatior zu diskutieren.

Dann lass ihn mal „richtig und wahr“ vor Deiner Türe warten, wenn er die Kinder abholen will.

Gruss
Heinz

Was ist denn das für eine dämliche Aussage? Trinkt der zu viel
Esowässerchen?

ein schternschen dafür…

;-9
tilli

Hallo Tilli,

Hmm, und Du magst so gar nicht glauben, dass es auch sein
könnte, dass der Mediator mit Euch eine Lösung entwickelt, die
Deinen terminplanerischen Wünschen besser
entgegenkommt?

das weiß mein kopf, meine erfahrung ist aber, dass ich seinen
belatscherkünsten nicht standhalten kann und dann ggf. sachen
zusichere, die ich partout nicht will.

z.b. entgegenfahren…

dann schreibst Du Dir VOR jedem Gespräch alles auf, wozu Du auf keinen Fall bereit bist. Das mit dem Bahnfahren sollte ja auch sachlich begründbar sein. Für alles, was Du durchsetzen möchtest auch Gründe finden, die nicht alle nur im alleinigen vermeintlichen Wohl der Kinder liegen müssen. Eine ausgeglichene Mutter dient auch dem Wohl der Kinder.

Dieser Zettel muss gut strukturiert sein, am besten als Tabelle: Sein Argument Mein Argument. Dann dient er auch gut als Spickzettel.

Und NACH jedem Gespräch notierst Du Dir selber sofort was wie besprochen wurde. Gleiche das ggf. mit einem Ergebnisprotokoll, das ihr hoffentlich kriegt, ab.

So kannst Du Dich vermutlich am besten gegen wortgewaltige Überfahrungen im Gespräch wehren.

Gruß, Karin

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