Erfolgreiche Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt

Gilt auch für Dich: Les einfach was ich schreibe.

Bist Du ein Japaner?

Im Deutschen lautet der Imperativ von „lesen“: „Lies“.

Ich habe Deine Vorurteile gelesen. Und genau deshalb habe ich diese Frage gestellt. Die Du damit beantwortest, dass man deine Vorurteile lesen sollte. Ein klassischer Zirkelschluss. Jetzt fehlt nur noch: „google doch selber!“

Welche Vorurteile?

Sind wir im Kindergarten?

Ich erkläre, dass fehlende Integration nicht das größte Problem ist sondern eher Kriminalität und die Ausnutzung des Sozialstaates und führe als Beispiel die kaum integrierten Japaner in Düsseldorf an, die wahrscheinlich niemanden stören. Du beschreibst daraufhin, wie schlecht die Japaner in Düsseldorf integriert sind…

Bist du noch im Kindergarten?
Dir Vorurteile, die Du geschrieben hast, die ich dann zitierte und Du dann wiederum zitiertest. Aber für dich zitiere ich Deine Vorurteile gerne nochmal, falls Du Dich nicht mehr an sie erinnerst:

Die

sind zum größten Teil hoch bezahlte Expats (plus Familie) und keine klassischen Immigranten. Das wurde dir mehrfach erklärt.

Wo ist das Vorurteil? Die Zahlen bestätigen, dass illegale Einwanderer oft nicht den Willen oder die Fähigkeit haben einen positiven Beitrag zur Gesellschaft zu leisten, sonst würden nicht rund 2/3 der 2015 ins Land gekommenen Personen immer noch Sozialleistungen beziehen.

Hätten die denn nach Ausländer/Asylrecht überhaupt die Berechtigung zu Arbeiten? Und hätten Sie eine Möglichkeit dazu? Das ist nämlich oft garnicht möglich, selbst für diejenigen die gerne Arbeiten würden.
Vielleicht rechnest Du erstmal diejenigen raus,die derzeit gar nicht arbeiten dürfen, Und regst Dich dann nur noch über die auf, die DÜRFEN, KÖNNEN und dann nicht wollen. Ich denke da bleiben nicht wirklich viele übrig.

Diese Zahlen wirst Du doch sicher gleich präsentieren, ohne dass man Dich mehrfach, erfolglos danach fragen muss?! (Wer befragt illegale Einwanderer eigentlich nach welcher Methode nach ihrem Willen oder ihren Fähigkeiten?)

Und vielleicht magst Du auch noch den sozialpolitischen Begriff des „positiven Beitrags zur Gesellschaft“ definieren, damit wir geneinsam aufgrund gleichverstandener Begrifflichkeiten miteinander diskutieren können.

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Aktuelle Zahlen sind schwer zu bekommen, auch weil Medien diese gerne unter den Tisch fallen lassen.

34 % der Geflüchteten zwischen 18 und 64 die rund 2015 nach Deutschland gekommen sind erhalten Sozialleistungen.

Wenn man dann noch die Personen unter 18 sowie über 64 (wobei ich mich frage wie man auf diese Altergrenze kommt die weit weg vom aktuellen Renteneintrittsalter ist) dazu nimmt kommt man schnell auf eine Mehrheit der Geflüchteten mit Sozialleistungsbezug.

Als operative Definition für “positven Beitrag zur Gesellschaft” finde ich angebracht, die Abwesenheit kriminellen Handelns und ein Steueraufkommen aus dieser Gruppe welche die Kosten für die Allgemeinheit durch diese Gruppe übersteigt, zu nutzen.

Moment, moment! Du schriebst:

Du sollst also nicht belegen, wie viele Geflüchtete derzeit in Arbeit sind, sondern wie viele „illegale Einwanderer“ keinen Willen oder keine Fähigkeiten haben, einen „positiven Beitrag zur Gesellschaft zu leisten“.

Danke für diese Meinungsäußerung. Dann trifft es ja auf nur die allerwenigsten Menschen zu, die sich in diesem Land aufhalten. Vor allem nicht auf Menschen ohne legalem Aufenthaltsstatus. Denn die erhalten gar kein Steuergeld und die wenigsten von ihnen dürften kriminelles Verhalten an den Tag legen.

Womit wir wieder bei meiner Eingangsfrage wären, die ich mir erlaube, zu erweitern:
Wie viele Menschen gibt es in Deutschland, die sich hier illegal aufhalten und mehr Geld von der Gesellschaft erhalten, als sie Steuern abführen und kriminelle Handlungen begehen und keinen Willen und keine Fähigkeiten besitzen, eben nicht so zu handeln? Und wer befragt diese nach diesen Bedingungen? Und wer zählt sie?

Lass mich raten:

Oder anders gesagt: es gibt keine solche Befragungen, niemand kennt Zahlen. aber Du fühlst die Wahrheit. Herzlich willkommen bei Fake NIUS oder Apollo Fake News oder Tichys Nixblick

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Man könnte den Eindruck haben.

Während Du gerade so tust, als gäbe es zwischen Integration und Kriminalität keinerlei Zusammenhang, stützt nicht nur der gesunde Menschenverstand, sondern eben auch die wissenschaftliche Forschung die These, dass eine gelungene soziale und sozioökonomische Integration einer der stärksten Schutzfaktoren gegen Kriminalität ist.

Dein Versuch, Kriminalität zu einer Frage der ethnischen Zugehörigkeit oder der geographischen Herkunft zu machen (und so kann man Deine Einlassung zu den Japanern in Düsseldorf durchaus verstehen) geht aber aus einem ganz einfachen Grunde fehl: es gibt nicht nur die soziale Integration (die bei den Japanern in Düsseldorf in Bezug auf die umgebende deutsche Bevölkerung eher schlecht funktioniert), sondern auch die strukturelle Integration, d.h. Zugang zum Arbeitsmarkt bzw. Erwerbstätigkeit, Zugang zu Bildung usw., und die ist bei den Japanern in Düsseldorf in einem sehr hohen Maße gegeben, weil praktisch kein Japaner einfach so nach Düsseldorf kommt, sondern weil die als gut ausgebildete Fachkräfte von ihren Arbeitgebern nach Düsseldorf entsandt werden und sich dementsprechend schon bei Ankunft in einem Beschäftigungsverhältnis befinden.

Sofern die Menschen lange genug bleiben, achten sie auch bei ihren Kindern darauf, dass die eine vernünftige Ausbildung erhalten, so dass auch die zweite Generation strukturell bestens integriert ist.

Es gibt aber noch einen zweiten Punkt, bei dem Du falsch liegst. Die Japaner in Düsseldorf sind nämlich ganz hervorragend integriert, nur eben nicht in die deutsche Gesellschaft, sondern in die japanische. Es gibt einen sehr starken Zusammenhalt innerhalb der japanischen Gemeinde, der für meine Begriffe sogar über den unter den Deutschen deutlich hinausgeht.

Kommen wir abschließend - wieder einmal - zu einem ganz wichtigen Punkt: Alltagsrassismus, wie er in Deutschland inzwischen flächendeckend gelebt wird, ist einer der Hauptgründe dafür, dass junge Ausländer insbesondere aus dem Nahen und Mittleren Osten ohne jede soziale und ökonomische Perspektive sind und genau das verhindert eben die strukturelle Integration und damit letztlich auch die soziale Integration.

Dieser Alltagsrassismus verhindert den Zugang zu Bildung schon im Kindergarten und in der Grundschule und das auf mehreren Ebenen. Die Folge ist ein erschwerter Zugang zum Arbeitsmarkt, der sich meistens auf prekäre bzw. illegale Beschäftigungsverhältnisse beschränkt, die einfachste Arbeiten zum Gegenstand haben (Paketdienste, Lagerarbeiter, Büro-/Autoreinigung usw.). Der Alltagsrassismus macht es Menschen mit ausländisch klingenden Nachnamen schon generell schwer, Wohnraum zu bekommen und dadurch, dass kaum Geld vorhanden ist, wird es nicht einfacher.

Das Ergebnis sind - wie erwähnt - Perspektivlosigkeit und fehlende soziale (und hier ist dann wieder die deutsche Gesellschaft gemeint) und strukturelle Integration und das wiederum führt dann zu einer deutlichen Erhöhung der Wahrscheinlichkeit, dass die Leute in zweifelhafte Milieus abrutschen. Und auch, wenn innerhalb der „Communities“ eine soziale Integration gegeben ist, fehlt halt die strukturelle Integration und so sitzen da abends nicht fünf japanische Familien zusammen und basteln Kraniche aus Papier (um mal das Stereotyp zu bemühen), sondern zehn junge Männer, die weder einen gescheiten Arbeitsplatz noch eine gescheite Wohnung und deswegen vielleicht auch keine Frau finden, und sich deshalb wahrscheinlich nicht viel Schönes über Deutschland zu erzählen haben).

Oder um es auf den Punkt zu bringen: der Rassismus, den Du hier gerade genauso verbreitest wie unser Raketenmann seit Jahrzehnten in einer Tour, tragen zu genau dem Problem bei, das Ihr eigentlich verurteilt.

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Wollte gerade ansetzen und auf Deine Aussagen reagieren aber indem Du mir die Verbreitung von Rassismus vorwirfst ignorierst Du nicht nur meine Argumente sondern machst jede weitere zivilisierte Debatte unmöglich - ich werde mich jedenfalls nicht auf Dein Niveau begeben und die von Dir begonnene Schlammschlacht fortsetzen.

Es ging nie um Personen die sich illegal im Land aufhalten sondern um Menschen, die illegal ins Land gekommen sind. Bevor Du jetzt wieder nach einer Definition fragst: Das ist jeder, der nicht einfach an der Grenze seinen Pass und ggf. sein Visum zeigt bzw. seinen Einreisezweck verschleiert hat (z. B. Personen die mit einem Touristenvisum einreisen und dann Asyl beantragen).

Laufen illegale Einwanderer nicht auf dem Gehweg? Kommt für Sie keine Feuerwehr, Polizei usw.? Die meisten Bürger bekommen nicht direkt vom Staat Geld überwiesen sondern zahlen Steuern damit der Staat funktioniert - wovon jeder indirekt profitiert. Wer illegal eingewandert ist bekommt jedoch in vielen Fällen direkt Geld vom Staat - und es ist nicht verständlich, wieso sich eine Demokratie so etwas leistet obwohl die Mehrheit dies ablehnt.

Welche Argumente?

Das ist ulkig. Du hast kein Problem damit, persönlich zu werden, aber wenn man Deine Äußerungen als rassistisch bezeichnet (und nicht Dich als Rassisten, wohlgemerkt), dann reagierst Du eingeschnappt, anstatt diesen Vorwurf zu entkräften.

Das mag Deine Definition sein, aber sie entspricht nicht der Rechtslage. Wer mit einem Touristenvisum einreist, reist legal ein. Wenn er anschließend einen Asylantrag stellt, macht weder die Einreise illegal noch den Aufenthalt im Land. Weiterhin gilt niemand als illegal eingereist, wenn er bei oder nach der Einreise einen Antrag auf Asyl stellt.

Nach § 14 AufenthG ist eine Einreise nur dann unerlaubt, wenn eine Person

  • keinen erforderlichen Pass oder Passersatz besitzt
  • keinen erforderlichen Aufenthaltstitel (Visum/Erlaubnis) hat
  • trotz eines bestehenden Einreise- und Aufenthaltsverbots einreist
  • sich der Grenzmitteilungspflicht entzieht (also sich bspw. in einem LKW versteckt)

Kannst Du „in vielen Fällen“ und „Mehrheit“ spezifizieren? Ich habe den Eindruck, dass wir uns wieder in der Phase befinden, in der Du eine selbst erdachte Theorie mit erfundenen Tatsachen belegen willst.

In Deutschland bekommen rd. 40 Millionen Menschen Geld vom Staat als Haupteinnahmequelle überwiesen: Rentner, Soldaten, Beschäftigte im öffentlichen Dienst, Beamte, Pensionäre und Hinterbliebene, Bürgergeldempfänger und Empfänger von Grundsicherung, ALG, Erwerbsminderungsrente und sage und schreibe rd. 450.000 Empfänger von Asylbewerberleistungen.

Wie groß ist Deiner Ansicht nach die Personengruppe, über Du hier diskutieren willst? Meinst Du wirklich, diese Personengruppe nutzt die Gehwege mehr ab als die Rentner oder die Empfänger von EU-Rente oder ALG?

Glaubst Du wirklich, dass Menschen, die sich nach - gültiger - Definition illegal in Deutschland aufhalten, die Polizei rufen? Oder den Krankenwagen? Oder zum Arzt gehen oder in ein Krankenhaus?