Hallo,
Auch Hallo
wie ich schon mal geschrieben hatte haben wir uns einen
Ergometer angeschafft. Zur Untersützung bei der
Gewichtsreduktion. Leider sind meine Fragen damals nicht
wirklich beantwortet worden. Wir sind beide nicht trainiert
benutzen den Ergometer aber im Normalfall seit zwei Wochen
täglich.
Leider schaffe ich zur Zeit erst eine Trainingseinheit von ca.
15 min. am Stück. Denke aber das sich dies in den nächsten
Wochen steigern wird.
Dabeibleiben ist alles
Meine frage ist ob es Trainings technisch günstig ist wenn ich
öfters am Tag die 15 min. fahre (insofern zeit ist). Also nach
einer Erholungsphase noch mal aufs Ergometer steige? Für den
Kalorienverbrauch ist es natürlich gut wenn ich mich mehr
bewege, aber hilft es wenn ich am Tag 2 mal fahre auch bei der
Kondition?
Kommt auf den persönlichen Fitneßzustand an. Prinzipiell ist die Erholungsphase für ein Training mindestens ebenso wichtig wie die Trainingsphase selbst.
Während der Erholungsphase baut der Körper die verbrauchte Energie sozusagen wieder auf.
Wenn man sich jetzt gut angestrengt hat, „denkt“ sich der Körper: „Oh, da war ich ja an einer Leistungsgrenze, für den Fall dass sowas nochmal passiert schaffe ich mir besser mal eine Pufferzone mit etwas mehr Energie“. Dieser Effekt führt bei regelmäßigem Training, insbesondere in der Anfangsphase zu einem schnellen prozentualen Kraft/Konditionanstieg, je nachdem was man trainiert. (Ist im Prinip wie der JoJo-Effekt bei einer „Weniger Essen Diät“. Wenn der Körper mal weniger bekommt, versucht er diesen Mangel schnellstmöglich auszugleichen und packt vorsichtshalber gleich noch etwas mehr drauf. Für Notfälle!
Hier allerdings mit dem positiven Trainingseffekt)
Aber ebenfalls insbesondere in der Anfangsphase benötigt der Körper auch noch mehr Zeit wie bei einem austrainierten Sportler um die verbrauchten Stoffe wieder an den entsprechenden Stellen (Muskeln) einzulagern (und die Schadstoffe abzutransportieren). Auch dieser Mechanismuß ist nämlich sozusagen durch Trainingskontinuität trainierbar.
Eine andere Frage ist die ob es sinnvoll ist wenn ich zum Ende
des Trainings immer die Watt zahl höher einstelle und Versuche
schnell zu treten, so komme ich dann mal richtig an meine
Grenzen. Ist dies eine gute Idee so den Kreislauf und auch die
Muskeln in den Beinen anzuregen?
Nein!
Die Belastung für Anfänger sollte prinzipiel in etwas wie eine Sinuskurve gestaltet sein.
D.h. anfangen mit geringer Belastung um den Kreislauf und die Muskulatur in Schwung zu bringen und um Verletzungen vorzubeugen. Danach steigern, Steigerung halten oder auch variieren (je nachdem zu welchem Zweck man trainiert). Am Ende der Belastungsphase diese ausgleiten lassen, also mit einer (persönliches Maß) sehr geringen Belastung Blutdruck und Puls wieder „runterbringen“.
Leichte Dehnübungen wären auch nicht schlecht. Außerdem sollte man, wenn man ernsthaft länger Sport (egal welchen) betreibt mal ein gutes Buch zu diesem Thema lesen oder in einem Verein/Fitneßcenter mal mit einem Trainer sprechen. Oder auch je nach Indikation mit einem Arzt. Es ist nämlich nicht schädlich wenn man sich mit dem Stoffwechselverhalten des Körpers ein wenig beschäftigt.
magret
Gruß
donar05