Hallo,
ich (21 Jahre) mache regelmäßig ( 2 x am Tag, insgesamt ca. 2 Stunden im Pulsbereich von 130-160) Sport und will mein Körper damit nicht schaden, indem Mineralmangel durch erhöhte körperliche Beanspruchung herrscht.
Da meine Muskeln nach dem Sport etwas krampfen, nehme ich täglich Magnesium-Brausetabletten zu mir. Dadurch ist deutliche Besserung spürbar.
Reicht das aus? Ist überhaupt bei einer ausgewogener Ernährung (viel Salat, Olivenöl, wenig Fett) ein Mineralienmangel bei täglichen Sport nötig?
Welche Mineralien könnten meinen Körper noch fehlen?
Danke für eure Hilfe.
Susi
Hallo,
extremer Vitamin- oder Mineralmangel wird sicherlich nicht vorliegen - der geht meistens mit Leistungseinbußen einher (was von jmd., der im Gegensatz zu Dir keinen Sport treibt, häufig nicht bemerkt wird). Ich würde Dir aber empfehlen, wenn Du ein Monopräperat wie z.B. das Magnesium zu Dir nimmst, auch die Grundversorgung an anderen Mineralien sicherzustellen (in der Diät durch ein Multivitamin/-mineralstoffpräperat). Die einseitige (zu hohe) Magnesiumgabe kann z.B. zu Kalziummangel führen. Generell „behindern“ sich einige Mineralstoffe bei gleichzeitiger Aufnahme. Bei Dir als Frau und der Belastung wäre z.B. auch ein Eisenmangel nicht unwahrscheinlich. Wenn Du Fakten schaffen willst, laß Deine Blutwerte untersuchen.
Gruss
Enno
Noch was (off-topic)
Hallo,
trainierst Du ausschließlich Ausdauer und insbesondere überwiegend den Unterkörper ? Anders gefragt, wie sieht es mit der Oberkörpermuskulatur aus (Brust, Rücken, Schulter) ?
Gruss
Enno
Hallo,
ja vorwiegend Ausdauer. Also Kraftsport mache ich gar nicht. Nur Strecken und dehnen, und manchmal paar Liegestütze oder Rumpfbeuge (vielleicht einmal im Monat
, wenn mir danach ist.
Bin aber auch kein Hempfling und man sieht bei mir auch im Oberkörper ein bissel Muskeln. Als Frau will ich das nicht unbedingt ausbauen. 
Beim Joggen und ein bißchen auch beim Fahrradfahren wird doch auch der Oberkörper beansprucht? Ich reite auch einmal pro Woche, da werden auch Muskeln im Rückenbereich gefördert.
Susi
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Hallo,
ist sicher Deine Entscheidung aber als Frau würde ich mir keine Gedanken über „zuviel Muckis“ machen. Problem jedes einseitigen Trainings ist die damit einhergehende zunehmende „Disharmonie“ von Körperpartien. Letztlich sind die Proportionen das einzige was zählt (für die Optik). Für den Fettabbau ist es zudem völlig belanglos welche Muskelgruppen trainiert werden, d.h. durch Brusttraining kann man z.B. Fett am „Bobbes“ verlieren (wenn der Körper „willig“ ist).
Beim Joggen und ein bißchen auch beim Fahrradfahren wird doch
auch der Oberkörper beansprucht? Ich reite auch einmal pro
Woche, da werden auch Muskeln im Rückenbereich gefördert.
Zum Reiten kann ich nichts sagen (mach’ ich eher selten *g*). Fahradfahren würde ich aber eine nennenswerte Oberkörperbelastung absprechen (mal abgesehen von irgendwelchen Down-Hill Fahrten). Beim Joggen würde ich das bejahen (gesamter Rücken/Nacken/Schulter, Bizeps, geringfügig Brust aber z.B. kaum Trizeps). Nur bringt die Ausdauerbelastung lediglich geringe Optikvorteile und resultiert gegenüber einer Maximalkraftbelastung auch nur in einer schwachen hormonellen Reaktion (u.a. Wachstumshormone), die dem Abnehmen förderlich ist.
Gruss
Enno