hallo ihr,
mal eine frage an euch:
wie sieht es grundsätzlich aus, wenn man zum mittag das letzte mal etwas isst, am nachmittag einen snack wie z.bsp.obst und dann für den restlichen tag nichts mehr zu sich nimmt?
wasser trinke ich zu genüge (ca.3 liter am tag)
abend treibe ich sport für ca 1-2 stunden und dass ca.3mal die woche.
wie schnell beginnt der körper, fettreserven abzubauen, sodass man einen deutlichen gewichtsverlust bemerkt?
ist das ungefähr einschätzbar oder nicht?
vielen dank für eure ratschläge.
grüsse
swony
Hallo Swony,
Wenn Du keine Unterfunktion der Bauchspeicheldrüse (latenten Diabetes mellitus) hast, ist das ja ganz logisch angedacht, wie Du es planst.
Trotzdem: mehr od. weniger nüchtern Hochleistung zu bringen, öffnet eine Falle, die einleuchtet, wenn man die Regelkreise des Stoffwechsels anschaut.
Kurz gesagt: Wenn Kohlenhydrate in Zucker umgewandelt werden, steht dem Muskel Energie zur Verfügung. So weit, so gut.
Wenn zugleich nichts nachgeliefert wird, kommt es nach einigen Tagen schon zu einer Umstellung, aber hier werden nicht nur die Reserven an Speicherfett angebaggert, sondern es entwickelt sich Hungergefühl. Führste Du dann Kohlenhydrate zu, wird sehr rasch Insulin freigesetzt, und das fördert den Aufbau neuer Fettdepots. Und zwar in der Mangelsituation aus allem, was nur irgend zur Verfügung steht. (Pendel-Effekt nach Hungerkuren).
Am besten wäre es, in kurzen Abständen kontrolliert kleine Portionen zu essen und dazu Wasser oder Früchtetees zu trinken, damit das Insulin in geringen Dosen gleichmäßig verfügbar ist und der Stoffwechsel sich nicht auf eine Mangelsituation einstellt. Durch leichte Übersäuerung (Fruchtsäuren, Ananas-Enzyme) über maximal n14 Tage kann es zu einer gewichtsreduktion von rund 3 kg pro Woche kommen.
Wichtig dabei ist, das Verhältnis KH-EW-Fett auf Kosten der KH und raffinierten Zucker zugunsten von Eiweiß zu verschieben und damit den KH-Kreislauf einzuschränken.
Maßvolle Bewegung soll eher über denTag verteilt werden, Anstrengungen am Abend mit Durchhalte-Parolen gegen den Appetit sind deshalb schlecht, weil während der Stunden gerechnet ab der letzten Mahlzeit eine Hypoglykämie (zu geringer Blutzucker) eintreten kann. Der Zustand kann zu Gereiztheit, Störungen der Wahrnehmung, im Extrem bis zu Ohnmacht, jedenfalls aber zu Fressattacken führen, keine schönen Aussichten 
Volkmar