erstens braucht der Mensch kein Fleisch zum Leben,
Das ist keine absolute Wahrheit, sondern Deine Meinung.
Zweitens kennt der Löwe keine Moral, kein Gut und Schlecht,
der Mensch behauptet es aber zumindest zu kennen.
Kein Tier ist besser oder schlechter, mehr oder weniger wert
als das andere oder als irgendetwas anderes auf dieser Welt,
ist meine Meinung.
Und die sei Dir gegönnt. Aber wie kommst Du darauf, daß Nichtvegetarier beim Essen eine Wertung in gutes oder schlechtes Tier vornehmen? Im übrigen würde ich mein Fleisch auch lieber selber jagen, aber dafür fehlt mir die Zeit, die Fertigkeit und nicht zuletzt auch die Gelegenheit.
beides.
Ich habe nichts dagegen wenn irgendein indigenes Volk ab und
zu auf die Jagd geht, aber gegen diesen exzessiven und
unbedachten, unbekümmerten und respektlosen Fleischverzehr in
unserer Zivilisation schon.
Wer redet denn von respektlos, unbekümmert und unbedacht? Ich jedenfalls denke so nicht von dem Tier, was ich esse. Im Gegensatz zu vielen Fleischessern esse ich z.B. auch Herz, Leber, Nieren etc. obwohl das im Gegensatz zum Steak nicht so abstrakt ist, sondern man ganz genau erkennt, daß man da ein Tier verzehrt und nicht nur ein Stück Nahrung.
Ich habe keinen Eisenmangel. Meine Blutwerte sind vollkommen
normal.
Herzlichen Glückwunsch. Wie sieht es mit Folsäure aus und den diversen B-Vitaminen?
Eisenmangel können genausogut fleischessende Menschen
bekommen, das ist nicht auf Vegetarier oder Veganer begrenzt.
Klar und auch Nichtraucher bekommen Lungenkrebs, nur ist die Wahrscheinlichkeit eine andere.
Nebenbei leide ich auch nicht unter irgendeiner Esstörung.
Das ist Deine Meinung. Es gibt andere.
Zugegeben, es ist nicht der super-wissenschaftliche Artikel,
er ist oberflächlich und Grundrissartig, aber der Inhalt
stimmt.
Tja, das ist schwer zu sagen, wenn wesentliche Informationen und Annahmen fehlen. Ansonsten sagte ich ja schon, daß die Risiken zutreffend aber verschleiert dargestellt sind.
Zu Deiner anderen Antwort: Die Risiken, die als Risiken der
Veganer dargestellt werden, gelten in gleichem odr
unwesentlich geringeren Maße für Vegetarier.Das stimmt einfach nicht. Veganer müssen viele Dinge achten,
die Vegetarier gar nicht zu bedenken brauchen.
Das bestreite ich gar nicht, aber es gibt identische Risiken für beide Gruppen und die sind ausreichend, um den Hinweis auszusprechen, daß es a) mit dem einfachen Weglassen von Fleisch nicht getan ist und b) schnell passieren kann, daß man sich vegetarisch aber eben nicht gesund ernährt.
Aber ich bin nun mitten in einer Diskussion, die ich wie erwähnt nicht führen wollte, weil sie vollkommen sinnlos ist. Vegetarier sind zu einem gewissen Grad Fanatiker und Fanatiker kann man von der Sache, an die sie glauben, nicht abbringen. Daher sind diese Diskussionen vollkommen nutzlos.
Du kannst Dich meinetwegen vegetarisch ernähren. Das tut mir nicht weh und ist mir letzten Endes gleichgültig. Auch habe ich mit Vegetariern kein persönliches Problem, was man allein daran erkennen kann, daß meine (langjährige) Freundin auch Vegetarierin ist. Ich habe allerdings ein Problem damit, wenn Vegetarier ihre Lebensweise Unerfahrenen oder Neugierigen als absolut gesund und teilweise auch als die einzig wahre verkaufen.
Vielmehr ist es jemandem, der sich vegetarisch ernähren will, nahezulegen, sich umfassend an der richtigen Stelle zu informieren (und eben nicht auf Propagandaseiten im Internet), wie sie ihre zukünftige Ernährung so gestalten können, daß sie sich a) vegetarisch und b) gesund ernähren.
Gruß,
Christian
)) aber er hat keine T-Online-Mail-Adresse…