Ernährungsvorlieben

erstens braucht der Mensch kein Fleisch zum Leben,

Das ist keine absolute Wahrheit, sondern Deine Meinung.

Zweitens kennt der Löwe keine Moral, kein Gut und Schlecht,
der Mensch behauptet es aber zumindest zu kennen.
Kein Tier ist besser oder schlechter, mehr oder weniger wert
als das andere oder als irgendetwas anderes auf dieser Welt,
ist meine Meinung.

Und die sei Dir gegönnt. Aber wie kommst Du darauf, daß Nichtvegetarier beim Essen eine Wertung in gutes oder schlechtes Tier vornehmen? Im übrigen würde ich mein Fleisch auch lieber selber jagen, aber dafür fehlt mir die Zeit, die Fertigkeit und nicht zuletzt auch die Gelegenheit.

beides.
Ich habe nichts dagegen wenn irgendein indigenes Volk ab und
zu auf die Jagd geht, aber gegen diesen exzessiven und
unbedachten, unbekümmerten und respektlosen Fleischverzehr in
unserer Zivilisation schon.

Wer redet denn von respektlos, unbekümmert und unbedacht? Ich jedenfalls denke so nicht von dem Tier, was ich esse. Im Gegensatz zu vielen Fleischessern esse ich z.B. auch Herz, Leber, Nieren etc. obwohl das im Gegensatz zum Steak nicht so abstrakt ist, sondern man ganz genau erkennt, daß man da ein Tier verzehrt und nicht nur ein Stück Nahrung.

Ich habe keinen Eisenmangel. Meine Blutwerte sind vollkommen
normal.

Herzlichen Glückwunsch. Wie sieht es mit Folsäure aus und den diversen B-Vitaminen?

Eisenmangel können genausogut fleischessende Menschen
bekommen, das ist nicht auf Vegetarier oder Veganer begrenzt.

Klar und auch Nichtraucher bekommen Lungenkrebs, nur ist die Wahrscheinlichkeit eine andere.

Nebenbei leide ich auch nicht unter irgendeiner Esstörung.

Das ist Deine Meinung. Es gibt andere.

Zugegeben, es ist nicht der super-wissenschaftliche Artikel,
er ist oberflächlich und Grundrissartig, aber der Inhalt
stimmt.

Tja, das ist schwer zu sagen, wenn wesentliche Informationen und Annahmen fehlen. Ansonsten sagte ich ja schon, daß die Risiken zutreffend aber verschleiert dargestellt sind.

Zu Deiner anderen Antwort: Die Risiken, die als Risiken der
Veganer dargestellt werden, gelten in gleichem odr
unwesentlich geringeren Maße für Vegetarier.

Das stimmt einfach nicht. Veganer müssen viele Dinge achten,
die Vegetarier gar nicht zu bedenken brauchen.

Das bestreite ich gar nicht, aber es gibt identische Risiken für beide Gruppen und die sind ausreichend, um den Hinweis auszusprechen, daß es a) mit dem einfachen Weglassen von Fleisch nicht getan ist und b) schnell passieren kann, daß man sich vegetarisch aber eben nicht gesund ernährt.

Aber ich bin nun mitten in einer Diskussion, die ich wie erwähnt nicht führen wollte, weil sie vollkommen sinnlos ist. Vegetarier sind zu einem gewissen Grad Fanatiker und Fanatiker kann man von der Sache, an die sie glauben, nicht abbringen. Daher sind diese Diskussionen vollkommen nutzlos.

Du kannst Dich meinetwegen vegetarisch ernähren. Das tut mir nicht weh und ist mir letzten Endes gleichgültig. Auch habe ich mit Vegetariern kein persönliches Problem, was man allein daran erkennen kann, daß meine (langjährige) Freundin auch Vegetarierin ist. Ich habe allerdings ein Problem damit, wenn Vegetarier ihre Lebensweise Unerfahrenen oder Neugierigen als absolut gesund und teilweise auch als die einzig wahre verkaufen.

Vielmehr ist es jemandem, der sich vegetarisch ernähren will, nahezulegen, sich umfassend an der richtigen Stelle zu informieren (und eben nicht auf Propagandaseiten im Internet), wie sie ihre zukünftige Ernährung so gestalten können, daß sie sich a) vegetarisch und b) gesund ernähren.

Gruß,
Christian

mal ne andere Story gefällig?

Ich bin keine Vegetarier, mag aber manche Fleischgerichte nicht. Wenn ich mir nun in Kantine oder Restaurant einen Gemüse - Kartoffel Teller hole, gibt es garantiert einen „netten“ Kollegen / Kollegin, der / die mich mit aggressivem Unterton fragt: Bist du etwa Vegetarier?!!!
Warum, um Himmelswillen, dieser Drang, den anderen

  1. in eine Schublade zu stecken
  2. anzugreifen, weil er nicht in der selben Schublade steckt wie man selbst?
    Das gleiche merke ich hier im Chat: Warum macht ihr Euch gegenseitig an? Es ist doch Wurscht (bzw. Gemüse) was der andere isst…

Off topic @Michael
Hallo Michael,

im ersten Moment dachte ich wirklich, mein Mann wollte sich hier einen Spaß mit mir erlauben, sowas ähnliches hat er mir nämlich auch mal gesagt … und er heißt Michael und in Hessen wohnen wir auch… :smile:)) aber er hat keine T-Online-Mail-Adresse…

Zufälle gibts…*lach*

Lieben Gruß

Faya

wieso ich vegarier werden will
Zum einen weil ich nur bedingt Tiere töten (lassen) möchte um meinen Fleischbedarf zu decken. Da ich denke es ist heutzutage nicht mehr nötig, unbedingt Fleisch zu essen. Noch dazu da heutzutage nicht mehr das gesamte Tier verwertet wird, wie zu früheren Zeiten (und ich gar keinen Wert auf Blutwurst, Felle etc. lege). Aber ab und an möchte ich dann doch halt mal ein bisschen Putenbrust, ein Steak etc.
Noch ein Grund: heutzutage kriegt man im Supermarkt alles einzeln und ich frage mich, was passiert mit dem Rest (Tiermehl). Ein Rind besteht nun mal nicht nur aus Steaks und ein Pute nicht nur aus Brust, aber ich selbst bin auch zu faul Geflügel im ganzen zu braten. Noch dazu wenn im Beutel Hühner mit drei Beinen stecken, damits keinen Familienkrach gibt.
Dazu kommt, dass es mir zu anstrengend ist, ständig alles zu hinterfragen: Glückliche Kuh, freilaufende Henne, womit gefüttert, welche Kraftzusätze. Selbst Ökofleisch ist für mich nicht aussagekräftig, da ich weiss, dass manche Zusatzstoffe nicht deklarierungspflichtig sind.
Das ist ähnlich wie bei Cremes und anderen Nahrungsmitteln, wo ich mich ein bisschen besser auskenne. Vitamin E ist vielen Dingen nicht beigefügt, weils so gesund ist, sondern weil es als Konservierungsstoff (Antioxidans)wirkt.

Insgesamt kann man also sagen Faulheit, aber Gesundheitsbewusstsein (schon beruftbedingt), noch dazu mit ein paar ethischen Bedenken verknüpft, das sind die üblichen Gründe, weshalb ich Vegetarier werden möchte (schon seit ca. 15 Jahren, es klappt auch immer für ein paar Monate, aber dann…).
Weshalb es nicht klappt: es schmeckt einfach, es ist so einfach u. schnell, sich was in die Pfanne zu hauen, es ist so vielseitig(im Sinne von eine Art-viele Rezepte, nicht viele Rezepte mit zig verschiedenen Gemüsesorten), es schmeckt auch pur, noch ist keiner in meinem Bekanntenkreis gegen Fleisch allergisch, gegen das ein oder andere Gemüse aber schon (einer kann nichts rotes ab, die nächste keinerlei Obst und keine Möhren, der nächst mag keine Toamten und keine Paprika, der nächst nichts Grünes und ich keine Zwiebeln, auch wenn wir letzten drei davon nicht gleich tot umfallen).
Faulheit, ich will mich nicht ständig mit den Gedanken rumschlagen, wie ich denn heute meinen Eiweiss u. BVitaminbedarf decke, Eier ess ich sogut wie auch nicht, da auch hier nicht Öko=belastungsfrei gilt und sie in der Stadt nie so frisch zu kriegen sind (selbst auf dem Hühnerhof gekaufte Eier halten bei mir in Kühlschrank nur 4-5 Tage, danach bestehen sie den Wassertest nicht mehr.). Ausserdem hatte ich als Kind mal ein unschönes Erlebnis mit einem angebrüteten Ei.
Milch wird zZ. zwar viel von mir getrunken,aber im Winter weniger, da ich dann auf Tee umschwenke (schön warm)und warme Toasts zum Frühstück statt Cornflakes.
Ausserdem muss ich dann noch anderes bedenken, zB.: wenn ich meine Möhrchen mach, wo nehm ich dann das Fett her, damit die wertvollen fettlöslichen A-Vitamine aufgeschlossen werden können (schliesslich will ich auch Fettarm kochen um ein bisschen Gewicht zu verlieren). In Fett anbraten oder doch lieber Salatöl? wenn ich sie mir,der Einafchheit halber aber nur so reinschieb, wo gibts dann das Fett.
Mal solche Feinheiten nicht zu beachten ist sicher nicht schlimm, aber wenn es ein dauerzustand werden soll, schon. Ich möchte nämlich nicht zu den Vegetariern gehören, denen man das schon an der Haut ablesen kann (die haben meist eine ganz pergamentartige Haut, mit vielen kleinen Falten, da gerade die Fettlöslichen Vitamine nicht dorthin gelangen, wo man sie braucht).
Soll heissen, ich habe nichts gegen Fleisch, aber etwas gesündere Kost wär mir lieb, und wenn ich dann auch noch vernünftiges Fleisch bekäme, müsste ich auch nicht vegetarier werden, nur das mit dem vernünftigen Fleisch ist so eine Sache. Aber ab und an schlägt nun mal die Sozialisation durch, dann brauch ich Klösse mit brauner Sosse, Spaghetti Bolognese, all die leckeren chinesischen Fleischvariationen, Räucherlachs, Hamburger, Döner oder was vom Grill.
und hinterher gehts mir gut, auch wenn ich einen vollen BAuch hab und evtl Verdauungsprobleme, wenn ich länger kein Fleisch hatte.
Susanne

Hallo ihr beiden
ihr könnt mir doch nicht im Ernst erzählen, dass ighr immer genau durchrechnet, wieviel ihr von den einzelnen Nährstoffen denn nun aufgenommen habt und was noch nicht. All die Nährstoffangaben die man so in der Literatur findet (auch die Fachliteratur nicht nur diesen Popularwissenschaftlichen Kram) sind nur Empfehlungen, und auf der anderen Seite kann niemand genau sagen, was sich in der Nahrung so versteckt, denn das sind nur die Werte aus Stichproben. Wer sagt ein Apfel hat …mg Vitamin C, dann ist damit noch nicht gesagt ob das auf einen ziemlich künstlichen Granny Smith oder einen golden delicious bezogen ist.
Dazu muss ich auch noch sagen, dass ich manches Obst auch bewusst weglasse, zB. Nektarinen. Denn egal was für Vitamine darinstecken, wird mir beim Gedanken die Frucht eines radioaktiv bestrahlten Pfirsichkerns zu essen ganz anders.
Susanne

dem körper ist es piepegal, woher er sein eiweiß, fett,
vitamin bekommt, der merkt das auch nicht, wenn eine speise
fehlt, nur wenn die nährstoffe nicht aussreichen…

Ja. Und das ist ja auch der Haken von künstlich aromatisierten
und vitaminisierten Lebensmitteln… irgendwann entsteht ein
Mangel (weil der Körper das künstliche nicht so verarbeitet
wie das natürlich) und der Mensch weiss nicht wieso und nimmt
noch mehr von dem künstlichen Zeug… aber das ist ein anderes
Thema :smile:

Hallo Jima, da muss ich dich enttäuschen, A.H. war Vegetarier (hat zumindest nur dienstlich Fleisch gegessen und sich in Briefen darüber beklagt), Naturheilkunde- u. Reformhausanhänger und noch so einiges andere, was sich Ökos heute nicht träumen lassen. Phytagoras war im übrigen ein Vorläufer mancher esoterisch-okkulter Weltanschauungen heutzutage (geometrie war nur ein Nebenerwerb)und auch nicht so perfekt wie manche ihn gerne hätten. (Da gibt es dann auch noch diese Okkultismushypothese bezügl. A.H., zu der ich aber nichts weiter sagen kann)

schöne Grüsse Susanne
Medizinhistorikerin

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die Bishnois in Rajastan (Indien) ernähren sich streng
vegetarisch.
Ausserdem holzen sie nicht ihre ganzen Umgebung ab und
betreiben eine sehr sanfte ökologische Landwirtschaft.
Und das bereits seit vielen hundert Jahren.

Huhu,
Hier fehlt noch ein warum: weil dort in den Tieren Götter stecken und ausserdem auch mal der ein oder andere reinkarnierte Verwandte. Also essen sie ihre Götter nicht uund auch keine Verwandten. Steng vegetarisch ist aber nicht das richtige Wort, es werden statt dessen Insekten gegessen, die auch ganz gut schemcken sollen aber hierzulande nicht ernsthaft als Fleischersatz angesehen werden.Aber da sie dort nicht als Tiere im herkömmlichen Sinne angesehen werden und auch nicht die Gefahr besteht verflucht zu werden ist das was anderes.
Und zu der okologischen Landwirtschaft: Wenn man sich schon keine Kuh leisten kann um den Acker zu pflügen, dann wird es auch schwer mit dem Trecker Düngemittel auszubringen.
Susanne

Hallo Klaus u. Jima

Na und? Es hat auch niemand daran gedacht, Spezialbesteck für
Linkshänder auszulegen. Aber beschwert man sich da lautstark?
Immerhin hat das Essen und der Abend dem Gastgeber viel Geld
gekostet. Wenn ich irgendwo eingeladen bin, esse ich auch mal
überbackenen Fenchel, auch wenn ich sowas nicht mag.

Du kannst das nicht vergleichen wenn du etwas einfach nicht so
gerne magst oder es grundsätzlich aus ethischen Gründen
ablehnst. Das ist als würdest du einem Moslem sagen, ach komm
iss den Schweinebraten, bist ja schliesslich eingeladen.

Hey für Moslems war ja schliesslich mit Ente gesorgt, aber wenn man schon Vegetarier ist, sollte man es evtl. vorher diskret anmerken, wenn derjenige der das Essen bestellt einen nicht genauer kennt. Und wenn Kartoffeln und Gemüse vom Fleisch getrennt waren, sollte ausreichend für evtl. Veggis gesorgt gewesen sein. Wenn ihn das tote Tier auf dem Tisch stört muss er halt woanders essen.
Vegetarier sollten andere Menschen genauso achten wie die Tiere oder wenn ein Hund Fleisch ist, denselben Zinnober veranstalten (es soll ja solche Geben, die auch ihren Hund vegetarisch ernähren, aber dass ist nun wirklich wieder die Natur.)
Susanne

PS
Für Christen gelten im Übrigen noch verschärftere Regeln, als für Moslems, nämlich dieselben wie für Juden (die teilen sich schliesslich das alte Testament), Kein Schwein, generell keine Paarhufer, kein Kamel, nichts was über den Boden kriecht, keine Hasen etc. ich hab mir nur die wichtigsten gemerkt, im Grunde bleibt da nur Pferdefleisch.
Susanne

Das stimmt einfach nicht. Veganer müssen viele Dinge achten,
die Vegetarier gar nicht zu bedenken brauchen.

Das bestreite ich gar nicht, aber es gibt identische Risiken
für beide Gruppen und die sind ausreichend, um den Hinweis
auszusprechen, daß es a) mit dem einfachen Weglassen von
Fleisch nicht getan ist und b) schnell passieren kann, daß man
sich vegetarisch aber eben nicht gesund ernährt.

Vielmehr ist es jemandem, der sich vegetarisch ernähren will,
nahezulegen, sich umfassend an der richtigen Stelle zu
informieren (und eben nicht auf Propagandaseiten im Internet),
wie sie ihre zukünftige Ernährung so gestalten können, daß sie
sich a) vegetarisch und b) gesund ernähren.

Hallo Ich empfehle Kaspar:Ernährungsmedizin. Das steht alles drin was man als (zukünftiger)Vegetarier so wissen muss, und auch was man alles miteinkalkulieren muss, wenn man denn schon vegetarisch leben will.
Und das Vegan der absolute Murks mit echten Gefahren ist.
Ui, aber das ist ja ein schulmedizinisches Buch und daher voll mit falschen Angaben, ideolgischen Ausreissern und Überzeugungsversuchen, dass man das mit dem Vegetarischen Leben lieber lassen sollte. Stimmt ein bisschen, aber nicht so ganz, denn wenn man schon will, dann sollte man es richtig machen und das ist schwer.
MAn muss nicht nur das Fleisch weglassen, sondern auch es sinnvoll ersetzen und noch dazu so ungewohnte Dinge wie Hülsenfrüchte (die zur pupseritis führen könnten)und Getreide dazu kochen. Und dann ist man schon fast wieder bei der Vollwerternährung und wie soll man dass den Kollegen erklären „Ich ernähre mich vollwertig“ ist für mancheinen noch viel provokanter als „Ich bin Vegetarier“.
Susanne

Hallo Susanne,

ihr könnt mir doch nicht im Ernst erzählen, dass ighr immer
genau durchrechnet, wieviel ihr von den einzelnen Nährstoffen
denn nun aufgenommen habt und was noch nicht.

Nö, mach ich auch nicht… wo hab ich denn das geschrieben?

All die

Nährstoffangaben die man so in der Literatur findet (auch die
Fachliteratur nicht nur diesen Popularwissenschaftlichen Kram)
sind nur Empfehlungen, und auf der anderen Seite kann niemand
genau sagen, was sich in der Nahrung so versteckt, denn das
sind nur die Werte aus Stichproben. Wer sagt ein Apfel hat
…mg Vitamin C, dann ist damit noch nicht gesagt ob das auf
einen ziemlich künstlichen Granny Smith oder einen golden
delicious bezogen ist.

Auf Nährstoffangaben verlasse ich mich nicht… sondern darauf, was mein Körper möchte. Selbst Heisshungerattacken auf Schokolade (und die daraus resultierenden Überpfunde) erkenne ich mittlerweile als Versuch des Körpers, bestimmte neurophysiologische Aktionen in Gang zu setzen (sorry für die Laienausdrücke).

Jahrhundertelang wusste der menschliche Körper, was er gerade essen muss, um die nötigen Vitamine etc. zu bekommen. Durch die künstlich aromatisierten und vitaminisierten Produkte wird dem Körper vorgegaukelt, er bekomme etwas Bestimmtes (zB Erdbeeren mit all ihren Wirkstoffen, obwohl es sich nur um ein Aroma handelt) und so entstehen Mangelerscheinungen. Aufgrund meines Appetits auf Fleisch bin ich ja auch wieder zum Fleischfresser konvertiert und damit fühle ich mich wunderbar…

Daher bemühe ich mich, möglichst naturbelassene Nahrungsmittel zu kaufen oder wenns grade nicht geht, zumindest die eben beschriebene Problematik im Hinterkopf zu haben.

Dazu muss ich auch noch sagen, dass ich manches Obst auch
bewusst weglasse, zB. Nektarinen. Denn egal was für Vitamine
darinstecken, wird mir beim Gedanken die Frucht eines
radioaktiv bestrahlten Pfirsichkerns zu essen ganz anders.

Ja, das sehe ich auch so. Wobei du davon ausgehen kannst, dass Obst und Gemüse im Supermarkt eh begast wurde zwecks Schädlingsbekämpfung.
Mit Bioobst hast du zwar auch keine Garantie auf unbehandelte Nahrung, aber vielleicht eine höhere Chance etwas ansatzweise naturbelassenes zu bekommen.

Gruß
Xelya

Fleischessender Vegetarier?

Hallo

Hallo Jima, da muss ich dich enttäuschen, A.H. war Vegetarier
(hat zumindest nur dienstlich Fleisch gegessen

ah so, ein Vegetarier, der Fleisch gegessen hat. Hmm, irgendwie ein Widerspruch.

Sorry, aber wenn einer Fleisch isst, ist er in meinen Augen kein Vegetarier.

vg jima

Hi,

Hier fehlt noch ein warum: weil dort in den Tieren Götter
stecken und ausserdem auch mal der ein oder andere
reinkarnierte Verwandte.

bist du dir sicher, dass du von der von mir genannten Volksgruppe sprichst?

Und zu der okologischen Landwirtschaft: Wenn man sich schon
keine Kuh leisten kann um den Acker zu pflügen, dann wird es
auch schwer mit dem Trecker Düngemittel auszubringen.

das hat nichts mit sich nicht leisten können zu tun.
Nicht alle Inder sind bettelarm und Kühe hat zumindest das von mir genannte Volk.

vg jima

Es geht doch um die einstellung die er dem Fleischessen gegenüber hatte und die war nun mal eher die eines Vegetariers. Wenn man irgendwo zum Festbankett eingeladen ist, und es gibt nun mal nur Schweinebraten mit Sauerkraut (zB. dem deutschen GAst zu Ehren)dann macht es sich nun mal nicht gut, nur das Sauerkraut zu essen. Schon gar nicht wenn man dann auch noch was politisch aushandeln will. Da muss man dann halt in den sauren Apfel beissen, wenn man nicht schon durch das Essen den Gastgeber gegen sich aufbringen will.
Vieles andere hat A.H. ja auch eher heimlich o. subtil gemacht, so dass nicht jedem gleich auffällt was er eigentlich im Schilde führt. Wär er gleich mit der Tür ins Haus gefallen, wär seine „Karriere“ sicher kürzer gewesen und er hätte nicht soviel anrichten können.
Susanne

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Es geht doch um die Einstellung die er dem Fleischessen
gegenüber hatte und die war nun mal eher die eines
Vegetariers.

Hi,
„eher“ die eines Vegetariers macht keinen zum Vegetarier.
Es geht nicht um die Einstellung, die man dazu hat, sondern um die Handlung. Sonst könntest du von dir auch behaupten Vegetarier zu sein.
Fakt ist, dass A.H Zeit seines Lebens Fleisch gegessen hat.

Vieles andere hat A.H. ja auch eher heimlich o. subtil
gemacht, so dass nicht jedem gleich auffällt was er eigentlich
im Schilde führt.

d.h. es ist überhaupt nicht bewiesen, dass er Vegetarier war.

Ganz abgesehen davon gibt es unter Vegetariern auch völlig unterschiedliche Motive.
Es gibt zum Beispiel rein ethisch motivierte Vegetarier (so wie ich) oder auch rein gesundheitlich motivierte.
Dann gibt es natürlich auch Leute bei denen sich die Motive vermischen und Leute, die einfach Ekel vor Fleisch haben.
Ah ja, die religiösen Veg. nicht zu vergessen.

vg jima

Hallo,

Nein, war in der Tat nicht sehr ernsthaft, weil mir klar war,
daß es irgendwo auf der Welt ein Volk geben muß, daß sich
vegetarisch ernährt. Es gibt ja auch Kannibalen oder Völker,
wo man sich zur Begrüßung ins Gesicht spuckt.

menno, du versuchst es wiedermal ins Negative und Lächerliche zu ziehen.

Da spricht wohl nichts dagegen. Besonders interessant scheint
mir dabei die Aussage, daß die seit langer Zeit so leben. Die
Damen und Herren aus der Ökofraktion hier im deutschsprachigen
Raum aber nicht.

Und? Haben sie jetzt weniger das Recht vegetarisch zu leben?
Oder was willst du damit sagen?

Die Entscheidung, Vegetarier zu werden, hat
also keine Tradition und ist meist ein Impuls, der durch
Gruppenzwang bzw. dem Wunsch nach Gruppenzugehörigkeit
entspringt.

Muss ich dir widersprechen.
Gruppenzwang oder sowas sind mir völlig fremd.
Ich musste mich anfangs (mit 13) mit Händen und Füssen gegen Fleisch auf meinem Teller wehren, sozusagen gegen den Gruppenzwang!
Ich bin auch sicherlich nicht aus dem Wunsch einer Gruppe zuzugehören zum Vegetarier geworden, sondern aus rein ethischen Motiven.

Friede auf der Welt und jeder soll essen, was ihm gefällt!
Kann man sich darauf einigen?

meinetwegen

vg jima

Es geht doch um die Einstellung die er dem Fleischessen
gegenüber hatte und die war nun mal eher die eines
Vegetariers.

Hi,
„eher“ die eines Vegetariers macht keinen zum Vegetarier.
Es geht nicht um die Einstellung, die man dazu hat, sondern um
die Handlung. Sonst könntest du von dir auch behaupten
Vegetarier zu sein.
Fakt ist, dass A.H Zeit seines Lebens Fleisch gegessen hat.

Eben nicht, privat hat er keines gegessen, auch wenn ich nicht dabei war, aber es gibt Berichte von anderen, die dabei waren, und sich beschwerten, dass nur seine Schäferhunde Fleisch kriegten. Dass AH. Fleisch aß, wenn er eingeladen wurde, ist wieder was anderes. Es konnte es sich, o. glaubte evtl es sich nicht, erlauben zu sagen „ih, ne is ja ganz nett, dass sie schnitzel gemacht haben aber ich hätte lieber eine Grünkernsuppe“. Wenn ihn dann nicht sein politischer Gegener=Gastgeber erschossen hätte, dann sicher die Köchin. Da das nie der Fall war, hat sein "Trick"also funktioniert.
Er war ein Befürworter der Reform(haus)bewegung und anderer NAturheilbewegungen, also war eher aus gesundheitlichen Gründen vegetarisch eingestellt(falls Dir der Begriffeher genehm ist.).
Ich persönlich behaupte von mir eine positive Einstellung gegenüber dem Vegetarismus zu haben, das kann auch nicht jeder von sich behaupten. Ich kenn welche, die öfters mal bei einer Vegetarierin (u. Biologin)zu Besuch sind, die macht sich dann eine Heidenmühe aufwendige vegetarische Gerichte zu zaubern, seltene/Fleischfressernungewohnte Gemüsesorten zu verwenden
und hinterher landet alles im Klo, da aus dem Kreis keiner es zu würdigen weiss. Die probieren zwar aber, versuchen es dann möglichst unbeobachtet wieder loszuwerden.
Die kriegen schon stehende nackenhaare wenn sie von Kürbiscremesuppe oder Gemüseterrine hören,u. Getreide als Beilage o.gar zum Salat,Alles Dinge die für mich auch Normal sind, nur für die nicht.
Fleisch, Soße u. Kartoffeln ist für die eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung, das kann ich nicht unterstreichen.
Kann natürlich auch sein, dass die Kochkünste des Mädels sonst schon zu wünschen übrig lassen können, das kann ich nicht beurteilen, aber wenn ich solche Gerichte mal zu kochen in Erwägung ziehe, wede ich lieber in irgendeine Pizzeria geschleift. Auch gut, dann hab ich nicht den Abwasch.
Susanne

Bin Halb-Vegetarier
Hallo Christian,

jetzt will ich mich endlich outen: ich bin Halb-Vegetarier: esse nur solche Tiere, die keine anderen Tiere fressen :wink:

Stimme dir ansonsten zu.

Im Ernst: Ich esse unter der Woche meist das, was im Hotel und bei Tagungen "auf den Tisch kommt. Für das Vegetarische entscheide ich mich nur selten, weil es meistens ziemlich ätzend schmeckt; für die meisten Köche scheint es einfach nicht die Regel zu sein. Ich habe auch den Eindruck, dass es viel schwieriger ist, schmackhaft vegetarisch zu kochen als einfach ein Steak in die Pfanne zu hauen oder einen Braten in die Röhre zu schieben. Zu Hause ernähre ich mich beinahe ausschließlich vegetarisch, diese Mischung halte ich für ziemlich hilfreich.

Herzlich!

Burkhard

Naja Christian, ungeachtet der Tatsache, dass hier im Forum ein nicht besonders hohes Niveau herrscht, was bewusstes Leben anbelangt kann ich nicht umhin, auch wenn´s für die Katz ist, Deine Behauptungen über Vergetarismus und Gesundheit als echten halbgaren SChwachsinn zu bewerten und auf die Tatsache hinzuweisen,dass, wie wir, wenn wir es denn wissen wollen, alle wissen, der konventionelle Fleischmarkt basiert auf Leiden und Ausbeutung von Tieren, die sich nicht wehren können.Wenn man mal von den vergleichsweise wenigen „natürlichen“ Betrieben absieht, wo Tiere noch würdevoll behandelt werden.
Erinnert mich immer ein bisschen an den Holocaust, nur dass Tiere sich noch weniger wehren können.
Wer ein bisschen die Augen öffnen kann, wird kein Fleisch aus dem Supermarkt mehr essen können, ohne das verdrängen zu müssen.
Verschiedene Verdrängungsmechanismen erleben wie in diesem Thread.
Mir ist kein Volk bekannt, das ohne Grund Fleisch essen würde, d.h., wenn nichts anderes da ist, oder es so viel Energie braucht, dass die ohne tierische Rohstoffe nicht zu liefern wäre.
Ausser uns degenerierten Erstweltlern, die wir ja auch gerade so einige Folgen unserer Dekadenz langsqam zu spüren bekommen.
Mahlzeit, hoffentlich will Dich nicht mal wer essen…
Flora

Wenn Du mich beleidigen willst, dann mach das bitte richtig und nicht so um die Ecke. Und wenn Dir das Nievau des Forums in der ein oder anderen Hinsicht nicht reicht, such Dir ein anderes.

Aber das Niveau Deines Beitrages reicht mir schon, um nicht weiter darauf zu antworten.

C.