Liebe w-w-wler, mein Enkelkind bekommt nächste Woche die erste feste Mahlzeit verabreicht. Frage, was kocht man, und was muß man beachten??? Für ein paar hilfreiche Antworten wäre ich dankbar. Gruß Berndt
Hallo Berndt,
das klingt ja wie eine Mondlandungs-Mission.
Im besten Fall entscheidet das das KInd allein, da es sich etwas vom Tisch grabscht.
Was die erste richtige Nahrung ist da gehen die Meinungen weit auseinander, ist kulturell bedingt. Klassisch fängt man in Dt. oft mit Pastinake an. Ist veträglicher als Möhre.
Ich würde einfach mal Banane zermantschen und schauen, was Kind dazu sagt.
Im übrigen sind mittlerweile alle Fertiggläschen mit künstlichen Vitaminen angereichert. Ein genaues Studium der Inhalte verschlägt dann jeden weiteren Appetit. Ich plädiere daher sehr zum Selberkochen, ist auch wesentlich preisgünstiger. Einfach in kleinen Mengen einfrieren und auftauen. Durchs selber prtionieren, kann man die Menge gut regulieren und schmeißt noch soviel weg.
Einmal angefangene und aufgewärmte Gläser nicht nochmal verwenden! Keimgefahr.
Achja, es empfiehlt sich erst zu stillen und dann zuzufüttern.
Nicht nur zu diesem Thema sehr lesenswert:
Gonzales „Mein Kind will nicht essen“
FS
Hallo,
eine Möhre und eine Kartoffel (nicht zu große) zusammen kochen. Wenn gar, dann mit einem Stampfer/Pürrierstab zermatschen. Ein Schuss Speiseöl (Rapsöl) später auch Butter rein. Fertig.
Mit dem Gemüse kann man dann spielen: Pastinake, Kohlrabi, Broccoli… Da müsst ihr ausprobieren. Einiges mag das Baby nicht, das andere verträgt es evtl. nicht.
Später kann man noch Fleisch mit reinkochen. Wir haben Huhn (Brust) oder Schwein (Filet) gekocht, pürriert und dann portionsweise eingefroren. Ein zwei Fleischwürfel ins Essen rein - fertig.
Das ganze ist billiger und gesünder, als ein Gläschen von Hipp. Vor allem, wenn man Biozutaten kauft.
Guten Apetit,
Haelge
Hallo Bernd,
bekommt Dein Enkel endlich feste Nahrung?
Ich kann mich noch an Deinen Artikel mit der Milch erinnern 
Ich muss sagen, ich habe großes Glück mit meinem Wurm - der isst nämlich alles! Und er will eigentlich nur das, was wir auf dem Teller haben. Was natürlich nicht immer geht.
Wenn ihr ihm Karotten gebt muss er viel trinken, sonst wird der Stuhl sehr fest und er bekommt Probleme bei sch…
Dann kein Gemüse, was bläht. Ansonsten könnt ihr ausprobieren, wie ihr es wollt. Mit Fleisch würde ich später beginnen.
Den Tipp mit dem frischen Gemüse finde ich sehr gut - Gläschen schmecken echt furchtbar.
Viel Erfolg, dass der kleine Mann doch noch groß und stark wird!
Hallo,
das klingt ja wie eine Mondlandungs-Mission.
*glucks* Einen ähnlichen Gedanken hatte ich auch.
Was möchten denn eigentlich die Eltern füttern?
Im besten Fall entscheidet das das KInd allein, da es sich
etwas vom Tisch grabscht.
Ja.
Was die erste richtige Nahrung ist da gehen die Meinungen weit
auseinander, ist kulturell bedingt.
Meine Kinder bekamen als erste feste Nahrung halb Avocado halb Banane (das war - eigentlich unnötig zu erwähnen - nicht in Deutschland).
Ich würde einfach mal Banane zermantschen und schauen, was
Kind dazu sagt.
Geht auch
mit und ohne Avocado.
Gruß
Elke
Hi,
ich glaube, du verwechselst feste Nahrung und Beikost - letzteres ist noch nicht fest, weil das Kind ja noch nicht kauen kann.
Im Gegensatz zu den anderen hier habe ich meine Tochter nicht einfach vom Tisch grapschen lassen - unser Essen ist einfach noch nicht das, was sie essen sollte. Und damit ich sehe, ob sie auf irgendetwas allergisch reagiert oder es nicht mag, habe ich pro Woche nur ein neues Lebensmittel eingeführt.
Du kannst dich hier mal schlau machen:
http://www.onmeda.de/ratgeber/kindergesundheit/ueber…
oder dir diese Broschüre bestellen:
http://www.kindergesundheit-info.de/1170.0.html?&cHa…
(gibts auch als PDF)
Hier wirst du zwar viele Tipps bekommen, einige werden sich aber widersprechen und ich persönlich war irgendwann viel zu verwirrt, um es für mich noch zu sortieren. Darum fand ich es sehr hilfreich, mich an der Broschüre zu orientieren (immer mit dem eigenen Menschenverstand eingeschaltet).
Womit ich nicht sagen möchte, dass ausgerechnet diese Broschüre das Non-Plus-Ultra ist, aber wenn man sich umschaut, entsprechen sich solche Heftchen oder die Angaben von Hebammen etc. doch weitgehend. Darum meine ich, kann man sich eine aussuchen und sich ungefähr dran halten.
Gruß
Cess
Hallo Berndt,
Tips wie man selbst kocht hast du ja schon bekommen. Ich hab bei meinen Kids auch mit Kartoffel und Karotten begonnen. Das reicht am Anfang.
Aber mal ganz ehrlich: Lass die Eltern das selber entscheiden. Es gibt nichts schlimmeres als einen Opa oder eine Tante usw der / die ständig alles besser weiß und dazwischenfunkt. Auch ich kann mich noch gut an dein post mit der „dünnen Milchsuppe“ erinnern.
Bleib der liebe Opa, der den Eltern gern mal das Kind abnimmt, darüber freuen sich die meisten. Die Eltern fragen schon, wenn sie unsicher sind.
Gruß
Kati
Hallo Berndt,
einerseits belustigt mich die Frage (und erinnert tatsächlich etwas an die Planung der Mondlandung) - andererseits erschreckt es mich auch ein wenig.
„Das Verabreichen der ersten festen Mahlzeit“ ist nichts, was generalstabsmäßig geplant wird. M.E. sind das schon die ersten Schrittchen dahin, Essen zum Krampf und zu etwas Unnatürlichem zu machen. Wenn man dieser Einstellung freien Lauf lässt, erzieht man sich im besten Fall Problemesser heran…
Bei der Erweiterung des Speiseplans geht es nicht gleich um ganze Mahlzeiten. Auch aus sozialen Gründen ist es wichtig, dass das Kind mit am Esstisch sitzt und integriert ist in die Familienmahlzeit. Dazu gehört dann auch, dass es von milden Dingen mitessen kann, wenn es möchte. Mild ist alles, was wenig gewürzt ist und nicht bläht. Kartoffeln, Reis, Karotten, Pastinaken, an Obst geriebener Apfel, Banane- ist alles schon genannt worden. Bei der Würze halt auch darauf achten, dass zu viel Salz auch nicht gut ist. Dem kann man aber beim Kochen dadurch vorbeugen, dass man etwas beiseite tut, bevor man richtig würzt.
All dies den Eltern gesagt. Den Großeltern sei geraten, sich da rauszuhalten. Nur wenn die Eltern fragen, weil sie unsicher sind, kann man Rat anbieten. Den aber auch nur dann, wenn man ihn von selbst geben kann. Das kannst du nicht (sonst hättest du nicht gefragt) - also einfach die Klappe halten.
Das ist bitte nicht bös gemeint! Die Anteilnahme in allen Ehren. Aber erstens ist der Schritt der Nahrungsaufnahme nicht so spektakulär, dass es den Familienrat bedarf und zweitens sollte man nur raten, was man selbst als Kompetenz hat… (meine persönliche Meinung)
LG Petra
Hi!
Im übrigen sind mittlerweile alle Fertiggläschen mit
künstlichen Vitaminen angereichert. Ein genaues Studium der
Inhalte verschlägt dann jeden weiteren Appetit.
Komisch, wenn ich die „Zutaten“ der Kartoffel-Karotten-Gläschen las, stand da immer nur „Kartoffel“ und „Karotten“ … und in den seriösen Fachmagazinen wurde auch nie über irgendwelche Zusätze nach Laboruntersuchungen berichtet.
Ich plädiere
daher sehr zum Selberkochen, ist auch wesentlich
preisgünstiger.
Hm, „preisgünstig“ sind lediglich die pestizidverseuchten Früchte, die es am Markt gibt, und ob der Boden des Biobauern oder gar der Deines eigenen Gartens wirklich so schadstoffarm ist, als jener, auf denen die Früchte für die Fertiggläschen wachsen, ist ein anderes Kapitel.
Und Banane ist in dieser Hinsicht sowieso der ökologische Supergau …
Grüße,
Tomh
Bananen
Hallo zusammen,
von Bananen als Beikoststarter wird in letzter Zeit von Ernährungsbratern und auch Hebammen dringend abgeraten, da selbst Bio-Bananen stark durch Dünge- und Umweltgifte belastet sind. Wenn es schon exotisch sein soll, wie wärs mit Süßkartoffel. Das ist in vielen asiatischen Regionen der Beikoststarter No. 1. Und es ist noch süßer als der mittlereuropäische Möhrchen-Klassiker.
Viele Grüße von Suse
Komisch bei mir im Geschäft steht, da B1 und Salz nur mal so zum Bsp.
Hier nochmal ein Link zu EU-Verordnung
http://eliant.eu/new/?p=46
Ein Netz Biokartoffeln kostet maximal 2,50, da koch ich Dir Babybrei für ne ganze Woche. Ob diese nun schadstoffärmer sind, ist dann ne zweitrangige Glaubensfrage. In diesem Brei wäre aber garantiert nichts anderes drin, als das was ich selber reinmantsche. FS
Hi!
Komisch bei mir im Geschäft steht, da B1 und Salz nur mal so
zum Bsp.
- Auf welchen? (Auf unseren - damals - zumindest nicht)
- Und klär mich auf, was so böse an Salz und vor allem an B1 sein soll?
Hier nochmal ein Link zu EU-Verordnung
http://eliant.eu/new/?p=46
Nochmals: Was ist so böse an B1??? Schad nix, nutzt sogar …
Ein Netz Biokartoffeln kostet maximal 2,50, da koch ich Dir
Babybrei für ne ganze Woche. Ob diese nun schadstoffärmer
sind, ist dann ne zweitrangige Glaubensfrage. In diesem Brei
wäre aber garantiert nichts anderes drin, als das was ich
selber reinmantsche. FS
Bitte um weitere Erklärung:
Wie behältst Du die Vitamine (hier vor allem A, B-Gruppe und C) beim Kochen in der Kartoffel?
Die Kontrollen bei Babykost sind so ziemlich die heftigsten die es überhaupt gibt - da kann eher ein Rudel Taliban mit Atomsprengsätzen in Israel einreisen, als das hier etwas wirklich Gefährliches durchkommt.
Als Beispiel sei hier z.B. der Nitrofen-Gehalt in Bio -Produkten erwähnt, der erst durch die Qualitätsprüfung in den Labors durch Hipp als Abnehmer dieser Produkte aufgedeckt wurde …
Grüße,
Tomh
Was ich noch vergaß:
Ich will hier nicht Pro-Fertiggläschen auftreten (auch wir haben - je nachdem, ob Zeit blieb - selber den Brei gemacht), sondern mir geht dieses „Fertiggläschen sind das Übelste“ ganz einfach auf die Nerven.
Grüße,
Tomh
Zustimmung
Ich würde einfach mal Banane zermantschen und schauen, was
Kind dazu sagt.Im übrigen sind mittlerweile alle Fertiggläschen mit
künstlichen Vitaminen angereichert. Ein genaues Studium der
Inhalte verschlägt dann jeden weiteren Appetit. Ich plädiere
daher sehr zum Selberkochen, ist auch wesentlich
preisgünstiger. Einfach in kleinen Mengen einfrieren und
auftauen. Durchs selber prtionieren, kann man die Menge gut
regulieren und schmeißt noch soviel weg.
Hi,
unsere Tochter wollte ums Verrecken keinen Babybrei essen. Da hab ich ihr aus Spass mal einen Löffel mit zermatschter Lasagne hingehalten. Die hat als erste „feste“ Mahlzeit ihres Lebens einen halben Esslöffel voll Lasagne weggeputzt.
Ich werde nie wieder versuchen so Babyzeugs reinzudrücken. Probiers mal selber. --> Bäh.
Gruss, Marco
… übrigens: Maultäschle kann man auch ohne Zähne essen. 1,5 von den großen vom Metzger hat sie mit 6 Montaen geschafft. 
Mission possible
Hallo!
Auch ich meine, das ist alles halb so wild. Ein paar Dinge sollte man vermeiden (Kuhmilch, Honig, Ei, glaub ich, waren das vor allem, evtl. auch starke Allergene, falls die Familie vorbelastet ist).
Verschiedene Gemüsesorten nacheinander und einzeln ausprobieren, dann kann man besser einschätzen, an was eine evtl. Unverträglichkeit lag.
Ich hab mal irgendwo gelesen, dass Kartoffeln und Möhren gar nicht so ideal sind. Die Möhren wegen Allergiepotential und Verdauungslahmlegung, Kartoffeln, weil sie Nachtschattengewächse sind und u.U. leicht grün und somit etwas giftig sein können.
Kohlrabi, Pastinake, Blumenkohl, Spinat, rote Beete (nicht erschrecken beim Windelwechsel
), Hokkaido-Kürbis, Hartweizennudeln, Reis…
Gar kochen, pürieren (evtl. Öl, Butter und später etwas Gewürz dazu) und reingehauen. Wenn die Pampe zu dünnflüssig und zu wenig sättigend ist, habe ich Getreideflocken (gibt es in verschiedenen Sorten im Bioladen) mit reingerührt.
Mit Bananen wäre ich auch vorsichtig. Ich würde da lieber „Bio“ nehmen und dem Kind nie die Banane mit Schale (die ist es nämlich, die am heftigsten mit Giftstoffen behandelt wird) in die Hand geben.
Apfelmus oder Birnenmus ist ja auch nicht zu verachten.
Guten Appetit
kernig
Hi,
unsere Tochter wollte ums Verrecken keinen Babybrei essen. Da
hab ich ihr aus Spass mal einen Löffel mit zermatschter
Lasagne hingehalten. Die hat als erste „feste“ Mahlzeit ihres
Lebens einen halben Esslöffel voll Lasagne weggeputzt.
das ist unverantwortlich, weil es die Nieren aufgrund des Salzgehalts schädigen kann. Die sind in dem Alter, in dem Kinder in der Regel Interesse an Beikost zeigen, einfach noch nicht so weit.
Ich werde nie wieder versuchen so Babyzeugs reinzudrücken.
Probiers mal selber. --> Bäh.
Stimmt, die meisten Gläschen schmecken zum Würgen. Darum kann man ja selber kochen, das ist nicht so aufwändig wie es manche annehmen. Einmal eine große Portion vorkochen, einfrieren, fertig. Und der selbstgemachte Brei schmeckt gar nicht so übel.
Gruß
Cess
Ja,
total bewundernswert. Ich hab kürzlich von einem Kind gelesen, dass mit drei Monaten püriertes Schnitzel bekam. Tolle Wurst - nur weil Kind es isst, ist es noch lange nicht gesund. Ich finde es haarsträubend, wie sich hier einige damit brüsten, was ihr Kind wann schon weggedrückt hat ohne sich anscheinend im Mindesten Gedanken zu machen, was sie ihm damit antun können.
Gruß
Cess
Hi,
- Und klär mich auf, was so böse an Salz und vor allem an B1
sein soll?
Salz kann im Beikostalter die Nieren schwer schädigen. B1 weiß ich jetzt auch nicht.
Bitte um weitere Erklärung:
Wie behältst Du die Vitamine (hier vor allem A,
B-Gruppe und C) beim Kochen in der Kartoffel?
Kartoffeln und Gemüse werden nicht gekocht sondern gegart.
Die Kontrollen bei Babykost sind so ziemlich die heftigsten
die es überhaupt gibt - da kann eher ein Rudel Taliban mit
Atomsprengsätzen in Israel einreisen, als das hier etwas
wirklich Gefährliches durchkommt.
Naja, trotzdem haben viele Salz mit drin oder zu viele Zutaten. Ich glaube auch, dass die einzelnen Zutaten bei den Gläschen hochgradig kontrolliert und ok sind - nur das Endprodukt ist eben nicht immer das Beste. Ich glaube, ein guter Mix aus Selbstgekocht und Gläschen machts. Wenn man weiß, worauf man achten muss, findet man immer fertige Breie, die in Ordnung sind. Die schmecken nur meist ziemlich eklig.
Gruß
Cess
Das ist vielleicht einfach ne Einstellungsfrage. Ich esse selber keine TV-Dinner oder industriell hergestellte Fertignahrung ergo wird auch mein Kind nicht so ernährt.
Ich halte weiterhin nichts von künstlichen Zusatzprodukten in meiner Nahrung, also habe ich auch was dagegen wenn mein Kind mit zusätzlichen Vitaminen überversorgt wird.
In Gläschen ab 6 Monate finden sich dann noch weitere Bestandteile wie Zucker und dagegen habe ich nun erst recht etwas. Ich esse gern meine Schokolade, mein Kartoffelbrei darf aber ruhig ungesüßt sein. So halte ich das auch bei meinem Kind.
FS