Erstellung Homepage --> Anfänger

Hallo liebes Forum!

Erstmal muss ich sagen, dass ich (absoluter) Anfänger in Sachen HP-Erstellung/Gestaltung bin.
Ich möchte uns (meiner Familie) eine private HP erstellen - also mit Bildern von unserem Sohn, Ausflügen, dann Bilder von meinen Fotografien (Hobbyfotograf) etc., also eine rein private HP.

Webspace, Domain etc. habe ich jetzt schon, wollte mein HP zuerst mit „Joomla“ erstellen, nur da sehe ich mich überhaupt nichts aus - ich glaube das wird nichts.

Ich werde das Ganze eher mit dem Macromedia Dreamweaver machen, scheint bei weitem einfacher zu sein.

Jetzt meine Frage: Beim Suchen im Net nach Templates für den Dreamweaver bin ich auf einige interessante Seiten gelangt, auf denen man Templates (also komplette Vorlagen) für Dreamweaver kaufen kann (so um die 40 - 50 €). Was ist davon zu halten? Geht das dann echt so einfach?

Also die Dinger sind echt professionell und sehen HERVORRAGEND aus.

Nur kommt mir das irgendwie spanisch vor.

Vielleicht kann mir jemand Tipps dazu geben, ich wäre echt sehr dankbar.

Liebe Grüße
CHRIS

Nur kommt mir das irgendwie spanisch vor.

Naja, eigentlich geht das so einfach, allerdings kann ich Dir nichts über die Seriösität solcher Seiten sagen. Dort gibt es bestimmt genau so schwarze Schafe, wie überall sonst auch.

Dazu kommt noch, daß Dreamweaver ein schweineteures Programm ist.

Wenn auf Deiner Homepage wirklich absolut keine anderen Inhalte sein sollen, als Bilder, dann könnte ich Dir die „4images Gallery“ ans Herz legen. Die ist kostenlos und kommt quasi fertig daher. Man muss das Ding nur installieren und kann dann nach dem Login beliebig Bilder hochladen.

http://www.4homepages.de/

Nur wie gesagt, da ist dann nix mit anderen Inhalten.

DANKE für die Antwort.
Nein, es sollen schon noch andere Sachen auch drauf, Texte usw.
Also NUR Bilder sollen auf die HP nicht.

Deshalb wäre ein solches Template natürlich super, nur weiss ich nicht, ob das dann echt so einfach damit geht.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Deshalb wäre ein solches Template natürlich super, nur weiss
ich nicht, ob das dann echt so einfach damit geht.

Das weiß ich leider auch nicht, aber hast Du Dir schonmal überlegt, eventuell ein kostenloses CMS (Content-Management-System) wie z.B. PHP-Nuke oder sowas zu nehmen? Damit kannst Du alles machen, Texte, Bilder, Forum usw. und es ist kostenlos. Auch gibt es dafür kostenlose Templates.

Es gibt mehrere Systeme, welches genau man da jetzt nehmen sollte, kann ich Dir nicht sagen. Ich hab aber gehört, daß PHP-Nuke kein gutes Beispiel sein soll, wegen unsicherem Quellcode.

Vielleicht kann hier jemand einen Tipp abgeben, welches System gut geeignet ist?

Naja, ich habe ehrlich gesagt die Erfahrung gemacht, dass dies „Gratisanbieter“ einfach nur gratis sind, das wars dann aber auch … also die HP sieht dann auch genau so aus, von Professionalität hat das dann nichts.

Ich meine, ich will jetzt keine Hoch-Professionelle HP, ist klar … das werde ich ohne HTML-Kenntnisse auch nicht schaffen, aber dies Templates, die man kaufen kann (Flash-Animiert etc.) sehen schon super aus.

Mich würde nur interessieren, ob ich die individuell ändern kann, also meine Texte einfügen, meine Bilder einfügen usw. oder ob das auch eher schwierig ist … ?!

Vielleicht hat ja damit schon jemand Erfahrungen gemacht.

Lg
Chris

Hi,

versuche nochmal mit Joomla mit einem freiem Template von http://www.joomlaos.de/joomla_template_galerie.html 40-50 EUR ist viel Geld für ein Template(auch wenn’s gut aussieht)

Joomla ist echt einfach und Du kannst Deine HP zukünftig auch LEICHT pflegen und aktualisieren. Wenn Du mit Dreamweaver später neue Inhalte hinzufügen möchtest, ist es umständlich.

Für Joomla findest Du viele freie Tutorials. Ich hab’ benutzt http://www.galileocomputing.de/openbook/joomla/ für die Einarbeitung.

Falls Du Hilfe brauchst melde Dich bei mir.

Gruß,

Robert

Naja, ich habe ehrlich gesagt die Erfahrung gemacht, dass dies
„Gratisanbieter“ einfach nur gratis sind, das wars dann aber

Naja, wenn Du unbedingt Geld ausgeben willst:
http://www.google.de/search?hl=de&q=php-nuke+templat…

auch … also die HP sieht dann auch genau so aus, von
Professionalität hat das dann nichts.

Und wieso das bitte?!? Deiner Logik nach ist Linux also ein total unprofessionelles Betriebssystem, weil es kostenlos ist.

Ich meine, ich will jetzt keine Hoch-Professionelle HP, ist
klar … das werde ich ohne HTML-Kenntnisse auch nicht
schaffen, aber dies Templates, die man kaufen kann
(Flash-Animiert etc.) sehen schon super aus.

Naja, ohne HTML-Kenntnisse. Das ist halt der Punkt, gell? Daher hab ich Dir ein CMS empfohlen, da braucht man (bis auf die Installation) eigentlich keine Kenntnisse.

Naja, ich habe ehrlich gesagt die Erfahrung gemacht, dass dies
„Gratisanbieter“ einfach nur gratis sind, das wars dann aber
auch … also die HP sieht dann auch genau so aus, von
Professionalität hat das dann nichts.

Dem kann ich nur zustimmen.

Ich meine, ich will jetzt keine Hoch-Professionelle HP

Je nachdem, ob Du die Site mit Zugriffsberechtigung versehen willst, um nur die Familie drauf zu lassen, oder ob Du das öffentlich zugänglich machen willst, erwarten Deine Besucher das aber in der Regel.

klar … das werde ich ohne HTML-Kenntnisse auch nicht
schaffen

Was spricht dagegen, sich HTML-Kenntnisse anzueignen? HTML ist keine Programmersprache und weitaus einfacher. CSS, was dann für Layout und Design benutzt wird, ist auch noch keine Programmiersprache und auch keine Hexerei.

, aber dies Templates, die man kaufen kann

(Flash-Animiert etc.) sehen schon super aus.

Dafür sind sie u.U. von der Usability her ein Graus. Bei Flash-Animationen musst Du z.B. immer beachten, dass nicht jeder zwangsläufig Flash zur Verfügung hat, aber die Site trotzdem nutzen können will. Nicht alles was glänzt, ist für das WWW auch geeignet.

Mich würde nur interessieren, ob ich die individuell ändern
kann, also meine Texte einfügen, meine Bilder einfügen usw.
oder ob das auch eher schwierig ist … ?!

MEINE Meinung ist ja, dass ich mich lieber gleich in die Materie einarbeite und Dinge selbst mache, als lerne, an fremden Dingen rumzuschustern, ohne wirklich zu wissen, was ich tue, bis es so aussieht, wie ich das will, aber u.U. tief unten grobe Fehler besitzt. Das WWW ist immerhin ein Medium, in dem nicht nur alles visuell dargestellt wird.

Vielleicht hat ja damit schon jemand Erfahrungen gemacht.

Nein, mit fremden Templates nicht.

Gruß,
-Efchen

Naja, dass es natürlich besser ist, die HP komplett selbst zu gestalten ist mir klar - nur habe ich die Zeit nicht, mir jetzt HTML selber zu lernen, weil es für mich einfach keinen Sinn macht - warum sollte ich mich jetzt so extrem damit beschäftigen, damit ich MIR dann eine HP mache, die ich sowieso Jahre lang habe, und immer nur Kleinigkeit ändere …

Also habe ich an so ein Template gedacht - was ich nicht weiss ist, wie leicht es eben ist, dieses zu ändern und nach meinen Vorstellungen (z.B. Menüpunkten usw.) zu gestalten.

Ich habe an ein solches Template (sollte jetzt nur ein Beispiel sein) gedacht:

http://www.templatemonster.com/website-templates/148…

Bezüglich Joomla: Ich habe es damit schon versucht, habe mir auch ein Template runtergeladen (gratis), aber ich weiss nicht so recht, mit dem Programm bin ich hinten und vorne nicht zurecht gekommen.

Liebe Grüße
Chris

Falscher Ansatz

Webspace, Domain etc. habe ich jetzt schon, wollte mein HP
zuerst mit „Joomla“ erstellen, nur da sehe ich mich überhaupt
nichts aus - ich glaube das wird nichts.

Denke ich auch. Joomla und sonstige Content-Management-Systeme sind aus meiner Sicht für totale Anfänger ungeeignet.

Ich werde das Ganze eher mit dem Macromedia Dreamweaver
machen, scheint bei weitem einfacher zu sein.

Letztendlich kommt dabei aber auch nur Murks raus. Denn wie bei so vielem im Leben muss man das erstellen von Internetseiten in mühevoller Kleinarbeit lernen, wenn man vernünftige Ergebnisse haben will. Das Problem ist leider, dass es meistens einfach nur schnell gehen muss. Kaum einer kümmert sich noch um gute Arbeit. Da wird schnell was ins Netz geschmissen und hinterher verwundert gefragt, warum hinten und vorne nichts funktioniert. Warum sieht die Seite im Internet Explorer verschoben aus aber im FireFox nicht? Warum entsteht da ein Abstand unterm Bild wo keiner sein sollte? usw.
Alles Fragen die sich mit Grundlagenwissen erübrigt hätten. Aber davon will keiner mehr was wissen. Hauptsache Ruck-Zuck gehts. Letztendlich entstehen also viel mehr Probleme als wenn man es gleich anständig gelernt hätte. Von der Tatsache dass die absolute Mehrzahl der hingepfuschten Seiten von vielen körperlich beeinträchtigten Menschen nicht benutzt werden können. Aber das sind eben Sachen, die meiner Erfahrung nach heutzutage keinen mehr interessieren.

Jetzt meine Frage: Beim Suchen im Net nach Templates für den
Dreamweaver bin ich auf einige interessante Seiten gelangt,
auf denen man Templates (also komplette Vorlagen) für
Dreamweaver kaufen kann (so um die 40 - 50 €). Was ist davon
zu halten? Geht das dann echt so einfach?
Also die Dinger sind echt professionell und sehen HERVORRAGEND
aus.

Wenn sie wenigsten professionell wären! In der Regel bestehen sie ja noch nicht mal den Test des HTML-Validators, was ehrlich gesagt peinlich ist. Viel Gedöns, nix dahinter.

Du schriebst dass Du Anfänger bist. Ohne despektierlich sein zu wollen: meinst Du dass Du das objektiv beurteilen kannst? Oder ist es nicht viel mehr so dass die Seiten für dich nur professionell aussehen?

Nur kommt mir das irgendwie spanisch vor.

Vielleicht kann mir jemand Tipps dazu geben, ich wäre echt
sehr dankbar.

Beschäftige dich ausgiebig mit HTML und CSS. Zudem gibt es kostenlose Bildbearbeitungsprogramme wie zum Beispiel Gimp (http://gimp.org/) für den grafischen Teil und gute, kostenlose HTML-Editoren wie z.B. Weaverslave (http://weaverslave.ws). Und als absolut unschlagbare online-Lektüre für Einsteiger hat sich http://de.selfhtml.org erwiesen.

Gruß Marcus

Naja, dass es natürlich besser ist, die HP komplett selbst zu
gestalten ist mir klar - nur habe ich die Zeit nicht, mir
jetzt HTML selber zu lernen, weil es für mich einfach keinen
Sinn macht

Sowas macht einen manchmal traurig, manchmal extrem stinksauer.

Wenn Du keine Zeit hast, Dich mit etwas zu beschäftigen, dann mach es bitte nicht. Es ist ein weit verbreiteter Irrglaube, dass jeder *** mal eben schnell in 3 Minuten eine gute Website auf die Beine stellen kann. Wenn dem so wäre, warum gibt es dann so viele gewerbliche Web-Entwickler, noch dazu Leute, die damit ihre Brötchen verdienen?

Für Dich macht es vielleicht keinen Sinn, das zu lernen, aber für Deine Nutzer macht es Sinn, denn sie erwarten von Dir eine perfekt funktionierende Website. Und alles, was nicht funktioniert, kann auch nicht in Deinem Sinne sein, denn man stellt ja eine Website ins Netz, damit sie besucht wird.

Niemand käme auf die Idee zu sagen „Ich hab keine Lust, mich handwerklich weiterzubilden, aber ich bau jetzt mal eben ein Waschbecken und ne Badewanne ein, aber Ahnung hab ich davon nicht wirklich. Wichtig ist ja nur, dass Wasser aus der Leitung kommt.“ Nein, da sucht man sich dann einen Handwerker, oder man lernt es von Grund auf richtig.

Das selbe gilt für Websites!
Warum manche annehmen, das sei hier etwas anderes, verstehe ich nicht.

  • warum sollte ich mich jetzt so extrem damit
    beschäftigen, damit ich MIR dann eine HP mache, die ich
    sowieso Jahre lang habe, und immer nur Kleinigkeit ändere …

Machst Du die DIR für Deinen PC zuhause oder stellst Du die öffentlich zugänglich ins WWW, so dass jeder sie nutzen kann? Was Du auf Deinem heimischen PC verzapfst, ist egal. Aber wenn Du was veröffentlichst, sollte es Hand und Fuß haben!

Gruß,
-Efchen

1 „Gefällt mir“

Hallo Chris,

Warum sollte ich mich jetzt so extrem damit
beschäftigen, damit ich MIR dann eine HP mache, die ich
sowieso Jahre lang habe, und immer nur Kleinigkeit ändere …

Wegen „Jahre lang habe“.

Also habe ich an so ein Template gedacht - was ich nicht weiss
ist, wie leicht es eben ist, dieses zu ändern und nach meinen
Vorstellungen (z.B. Menüpunkten usw.) zu gestalten.
Ich habe an ein solches Template (sollte jetzt nur ein
Beispiel sein) gedacht:
http://www.templatemonster.com/website-templates/148…

Das ist IMHO reine Geldverschwendung. Damit kannst Du nichts
anfangen. Das ist eine Flash-Animation (http://images.templatemonster.com/screenshots/14800/…),
welche Du zwar als „Titelseite“ einblenden kannst - das wars aber
auch schon. Teure Titelseite. (Zumal man das auch in Javascript
hinbekommen würde - aber wozu?).

Bezüglich Joomla: Ich habe es damit schon versucht, habe mir
auch ein Template runtergeladen (gratis), aber ich weiss nicht
so recht, mit dem Programm bin ich hinten und vorne nicht
zurecht gekommen.

Völlig verständlich. Für Dich sind solche Angebote wie
1&1-Webbaukasten oder ähnliches geeignet:
[http://www.1und1.info/xml/order/FeatureWebdesignWscD…](http://www.1und1.info/xml/order/FeatureWebdesignWscDemo;jsessionid=AB6AD82682727FE03DB40A55D5B5DB78.TC32b? _frame=top& lf=Static)

Das muß nicht bei 1&1 sein, ich nenne das nur, weil das
das einzige ist, das ich konkret kenne.

Grüße

CMБ

Hallo,

einerseits hast Du natürlich vollkommen Recht, andererseits denke ich, schießt Du deutlich über das Ziel hinaus. Hier geht es nicht um die Seite vom Weltkonzern X AG, und nicht mal um den Webshop von Lieschen Müllers Handarbeitsladen, sondern um eine rein private Webseite mit ein paar Bildern für Freunde und Verwandte, … Das ganze ist also ein reines Hobbyprojekt. Jetzt mag es ja Leute geben, die das Hobby haben fließend HTML, PHP und Java zu sprechen, die sich in jahrelanger Begeisterung in die letzten Feinheiten von Photoshop und MySQL eingearbeitet haben, und daher dann auch eine private Homepage absolut perfekt gestalten können. Die Regel ist dies aber nicht.

Wird sich Tante Paula wirklich an einem fälschlich zu großen Absatz stören? Welchen Nachteil hat es für den Ersteller, wenn ein Blinder vom anderen Ende der Welt die Seite nicht vernünftig nutzen kann, …?

Man kann nicht ersthaft verlangen, dass jeder Gartenbesitzer eine Gärtnerlehre macht, jeder Autofahrer ersteinmal Kfz-Meister werden muss, oder jemand der nur ein paar Bilder und Osterwünsche für die Liebsten ins Web stellen will, sich über Jahre das Handwerkszeug professioneller Webdesigner aneignet.

Sicherlich sind die vielen kostenlosen oder preiswerten Templates für Systeme mit denen auch Anfänger mit erträglichem Aufwand ihrem gewünschten Ziel ausreichend nahekommen nicht gerade der Gipfel der Kreativität und Professionalität, aber wenn es funktioniert?

Lass den Fragesteller doch mit Frontpage, Dreamweaver, … innerhalb angemessener Zeit zu einem angemessenen Ergebnis kommen. Ist doch egal, wenn bei der spätestens nach sechs Wochen nicht mehr regelmäßig stattfindenden Aktualisierung dann mal ein Stündchen mehr zu investieren ist, als es bei sorgfältiger, professioneller Ausführung der Fall wäre.

BTW: Was mir wirklich bei Antworten wie Deiner immer wieder auffällt. Da wird ausschließlich und nur über Technik gesprochen. Von Inhalten, Nutzen. … wird gar nicht gesprochen. Und so sehe ich zunehmend Seiten online, die zwar technisch perfekt sein mögen. Allein Inhalte, die es lohnend erscheinen lassen würden, die Seiten zu besuchen sind absolute Mangelware. Oft hat man sogar den Verdacht, dass die wenigen vorhandenen Inhalte eigentlich nur Beispiele dafür sind, dass die Technik perfekt funktioniert. Insbesondere an fachliche Konzepte wird oft kein einziger Gedanke verschwendet. Ganz ehrlich: Mir ist eine technisch schlecht gemachte Seite mit interessanten Inhalten dreimal lieber als eine technisch perfekte Seite ohne Inhalt.

Gruß vom Wiz

5 „Gefällt mir“

Hallo,

Sowas macht einen manchmal traurig, manchmal extrem
stinksauer.

Wenn Du keine Zeit hast, Dich mit etwas zu beschäftigen, dann
mach es bitte nicht. Es ist ein weit verbreiteter Irrglaube,
dass jeder *** mal eben schnell in 3 Minuten eine gute Website
auf die Beine stellen kann. Wenn dem so wäre, warum gibt es
dann so viele gewerbliche Web-Entwickler, noch dazu Leute, die
damit ihre Brötchen verdienen?

Ganz ehrlich, deine Antwort macht mich auch in gewisser Weise sauer. Und zwar deshalb weil sie nicht zwischen professionellen Webprojekten und privater Liebhaberei unterscheidet.

Wirf mal einen Blick in meine oben schon gegebene Antwort.

Für Dich macht es vielleicht keinen Sinn, das zu lernen, aber
für Deine Nutzer macht es Sinn, denn sie erwarten von Dir eine
perfekt funktionierende Website. Und alles, was nicht
funktioniert, kann auch nicht in Deinem Sinne sein, denn man
stellt ja eine Website ins Netz, damit sie besucht wird.

Sein wir doch bitte mal ehrlich: Wer besucht eine rein private Webseite? Wieviele Besucher werden sie wirklich mehr als nur aufgrund eines Zufallstreffers regelmäßig besuchen?

Niemand käme auf die Idee zu sagen „Ich hab keine Lust, mich
handwerklich weiterzubilden, aber ich bau jetzt mal eben ein
Waschbecken und ne Badewanne ein, aber Ahnung hab ich davon
nicht wirklich. Wichtig ist ja nur, dass Wasser aus der
Leitung kommt.“ Nein, da sucht man sich dann einen Handwerker,
oder man lernt es von Grund auf richtig.

Ich habe in der anderen Antwort schon was zu den Gartenbesitzern geschrieben, die auch alle keine Gärtner sind. Es gibt auf allen Gebieten Profis und Laien die in beschränktem Maße in der Lage sind Dinge zu tun, die nur ihnen gefallen müssen, von denen keinen Gefahren ausgehen, …

Das selbe gilt für Websites!
Warum manche annehmen, das sei hier etwas anderes, verstehe
ich nicht.

Es ist eben nichts anderes: Wenn ich für den Weltkonzern X mal wieder für ein Fachkonzept angeheuert werde, dann werden da gerne mal hundert gutbezahlte Profis, jeder mit seinem Spezialgebiet, beschäftigt, damit hinterher ein professioneller Webauftriff dabei rum kommt. Da meine Baustelle dabei die Fachlichkeit ist, lasse ich natürlich von der Programmierung die Finger. Wenn ich ganz privat Lust habe für ein paar Freunde die letzte Urlaubsreise aufzubereiten, dann greife ich zu irgendeinem WYSIWYG-Editor, und haue da mal eben ein paar Bilder und Texte rein, und gut ist.

  • warum sollte ich mich jetzt so extrem damit
    beschäftigen, damit ich MIR dann eine HP mache, die ich
    sowieso Jahre lang habe, und immer nur Kleinigkeit ändere …

Machst Du die DIR für Deinen PC zuhause oder stellst Du die
öffentlich zugänglich ins WWW, so dass jeder sie nutzen kann?
Was Du auf Deinem heimischen PC verzapfst, ist egal. Aber wenn
Du was veröffentlichst, sollte es Hand und Fuß haben!

Ach nö, lass mal stecken. Meinen Vorgarten kann auch jeder von der Straße sehen, trotzdem mähe ich da den Rasen selbst und pflanze da auch selbst meine Blümchen. Ganz ohne Gärtnerlehre und mit dem durchaus vorhandenen Wissen, dass man es natürlich auch besser machen könnte, wenn man entweder Geld für einen Profi ausgeben würde, oder den erlernten Beruf hinschmeißen und zukünftig als Gärtner arbeiten würde. Lass den Leuten doch einfach ihren Spaß an der Liebhaberei und dem Hobby.

Gruß vom Wiz

2 „Gefällt mir“

Hallo, Chris.

Ich empfehle folgendes Vorgehen:
Bastele Dir nach Vorbildern aus dem Web oder meinetwegen auch „freihändig“ einfach mal eine Seite zusammen. Bei Problemen ziehst Du SELFHTML zu Rate oder fragst hier nach.

Nur: Diese Seite stellst Du zunächst einmal nicht ins Internet, sondern beläßt sie in einem Verzeichnis auf Deinem Rechner.

Nach und nach verbesserst Du sie, füllst sie mit Inhalt und wenn immer Du Lust und Zeit hast arbeitest Du daran und lernst daran mit HTML und CSS umzugehen. Irgendwann wird das Ding dann „reif für die Öffentlichkeit“ und dann lohnt es sich auch ein paar Euro für werbefreien Webspace auszugeben, eine Domain zu bestellen und den ganzen Kram hochzuladen. Der umgekehrte Weg schlägt in der Regel fehl. Das Web ist voll von solchen halbgaren „Ich-bin-auch-drin“-Seiten, die kei Schwein anschaut.

Vorteil: Du hast ein sinnvolles Hobby für trübe Tage, den Spass daran, lernst noch etwas dazu und sparst Dir den Frust (und den Spott der Bekannten) einen halbausgegorenen Kram in die Welt zu setzen.

Gruß
Eckard

einerseits hast Du natürlich vollkommen Recht, andererseits
denke ich, schießt Du deutlich über das Ziel hinaus. Hier geht
es nicht um die Seite vom Weltkonzern X AG, und nicht mal um
den Webshop von Lieschen Müllers Handarbeitsladen, sondern um
eine rein private Webseite mit ein paar Bildern für Freunde
und Verwandte

Warum sollten die Maßstäbe, die man für eine öffentliche Website ansetzt, nicht auch für die „private“ gelten? Warum sollte man sich das Leben schwer machen und in Entwicklungsstrategien verfallen, die veraltet sind und einen höheren Aufwand bedeuten, um eine private Website zu machen?
Soll man etwas bei privaten Websites auf CSS verzichten und lieber wieder Tabellenlayouts machen? Ich sehe wirklich keinen Grund, mir mehr Arbeit zu machen, nur weil eine Site bevorzugt von ein paar wenigen Leuten angesehen wird, vor allem, wenn die Site nach wie vor öffentlich zugänglich ist. So gesehen hat Sven Marcus auf jeden Fall recht.

Was anderes ist es, wenn die Site geschützt ist und nur für bestimmte Personen zugelassen ist. Dann kann man die „Zielgruppe“ eindeutig definieren und vielleicht das ein oder andere weglassen. Wobei die technische Basis idR trotzdem die selbe ist.

… Das ganze ist also ein reines Hobbyprojekt.

Dann sollte es unbedingt auf dem hemischen PC bleiben oder entsprechend der Zugriff durch entsprechende Maßnahmen auf ein paar Personen beschränkt bleiben.

Welchen Nachteil hat es für den Ersteller, wenn
ein Blinder vom anderen Ende der Welt die Seite nicht
vernünftig nutzen kann, …?

Weißt Du, was Du da schreibst?

Wenn jemand zu Dir sagt: „Was hat es für einen Ladenbesitzer für Sportartikel für einen Sinn, wenn ein Rolsltuhlfahrer seinen Laden nicht betreten kann, weil drei Treppenstufen vor der Tür sind?“ würdest Du Dich vermutlich tierisch über so viel Nächstenliebe und Gleichberechtigung aufregen. Warum soll das im WWW anders sein (öffentlich zugängliche Website immer vorausgesetzt)?

Und nach wie vor gilt: Die Entwicklung einer barrierefreien Website ist in der Regel leichter als das, was möglicherweise sogar noch die Mehrheit der Webmaster so fabriziert, denn die meisten machen es sich selbst durch ihre Unkenntnis unnötig schwer. Es ist alles viel einfacher, als die meisten wahr haben wollen.

Man kann nicht ersthaft verlangen, dass jeder Gartenbesitzer
eine Gärtnerlehre macht

Nicht, solange er in seinem privaten Garten rummacht.

jeder Autofahrer ersteinmal
Kfz-Meister werden muss

Aber jeder Autofahrer muss einen Führerschein machen!

oder jemand der nur ein paar Bilder
und Osterwünsche für die Liebsten ins Web stellen will, sich
über Jahre das Handwerkszeug professioneller Webdesigner
aneignet.

Muss er nicht. Er kann auch einfach jemanden beauftragen, das für ihn zu machen, oder er nutzt einen der vielen Angebote für Fotoalben. Wahrscheinlich muss er dann dafür zahlen. So ist das im Leben.

Man wird auch kein Waschbecken selbst anbringen, wenn man keine Ahnung davon hat, wird keinen Teich ausheben, ohne sich vorher informiert zu haben und auch nicht glauben, dass Bücher von einem Laien geschrieben, zu Bestsellern werden.

Sicherlich sind die vielen kostenlosen oder preiswerten
Templates für Systeme mit denen auch Anfänger mit erträglichem
Aufwand ihrem gewünschten Ziel ausreichend nahekommen nicht
gerade der Gipfel der Kreativität und Professionalität, aber
wenn es funktioniert?

Ja, wenn es funktioniert. Leider gibt es auch hier viel zu viele schwarze Schafe, die nur aufs Aussehen gucken, weil sie es nicht besser können.

Lass den Fragesteller doch

Ich glaube, jede derartige Antwort soll niemals heißen „Du darfst nicht“. Letztendlich darf jeder machen, was er will, er muss es nur mit seinem Gewissen vereinbaren (und das schalten viele Webmaster offensichtlich aus), aber es sind Tipps von Experten, die es besser wissen. Ein „Besserwisser“ ist nämlich eigentlich etwas Gutes.

BTW: Was mir wirklich bei Antworten wie Deiner immer wieder
auffällt. Da wird ausschließlich und nur über Technik
gesprochen. Von Inhalten, Nutzen. … wird gar nicht
gesprochen.

Jeder äußert sich zu dem, was er drauf hat. Wer technisch bestens versiert ist, aber keine Ahnung von Design hat, wird sich hüten, ein Design zu kritisieren. Ist doch logisch und okay.

Und so sehe ich zunehmend Seiten online, die zwar
technisch perfekt sein mögen.

Die sind wenigstens von jedem uneingeschränkt nutzbar, wie es das WWW vorsieht.

Mir ist eine technisch schlecht gemachte Seite mit
interessanten Inhalten dreimal lieber als eine technisch
perfekte Seite ohne Inhalt.

Es geht dabei ja wohl um die technisch schlecht gemachte Site, die Dich mit horizontalen Scrollbalken quält, die Dich das Menü nicht nutzen lassen, wo Inhalte in verschiedenen Ebenen übereinander liegen oder die Schriftart so klein ist, dass auch Du sie nicht lesen kannst, und das Vergrößern der Schrift nicht geht, weil alles Bilder sind, die übrigens so groß sind, dass das Laden selbst mit DSL 16000 2 Minuten gedauert hat.

Das findest Du besser? :smile:

Gruß vom Wiz

Freundliche Grüße zurück (nicht, dass hier der Eindruck entsteht, ich wäre mies drauf, ich will nur zum Denken anregen),
-Efchen

Ganz ehrlich, deine Antwort macht mich auch in gewisser Weise
sauer. Und zwar deshalb weil sie nicht zwischen
professionellen Webprojekten und privater Liebhaberei
unterscheidet.

Doch, das wollte ich eigentlich mit dem letzten Satz gesagt haben, ich zitiere mich mal:

Machst Du die DIR für Deinen PC zuhause oder stellst Du die öffentlich
zugänglich ins WWW, so dass jeder sie nutzen kann? Was Du auf Deinem heimischen
PC verzapfst, ist egal. Aber wenn Du was veröffentlichst, sollte es Hand und
Fuß haben!

Sein wir doch bitte mal ehrlich: Wer besucht eine rein private
Webseite?

Was bedeutet bei Dir privat? Mit Zugangsschutz versehen, so dass nur die Familie drauf gucken kann? Das verstehe ich unter „privat“. Da gehen natürlich nur bestimmte Leute drauf.
Alles andere ist öffentlich und sollte auch so funktionieren, im Sinne des WWW. Uneingeschränkte Nutzung für alle. Über Wahrscheinlichkeiten brauchen wir nicht zu reden, allein, dass es möglich ist, ist Grund genug, die Site nutzbar zu machen. Denn jeder, der da landet und die Inhalte interessant findet, wird die Site nutzen wollen. Das sind dann 100%.

Wieviele Besucher werden sie wirklich mehr als nur
aufgrund eines Zufallstreffers regelmäßig besuchen?

Ist es nicht egal, ob jemand per Zufall auf eine Site kommt oder verlinkt wird? Wichtig ist, dass er da ist, die Inhalte interessant findet und sich schwarz ärgert, wenn etwas nicht funktioniert.

Ich habe in der anderen Antwort schon was zu den
Gartenbesitzern geschrieben

Ach so, Du bist das :wink:
Dann muss ich mich ja eigentlich gar nicht so sehr über das Thema auslassen, habe ich doch eben eine längere Antwort verfasst :smile:

Es gibt auf allen Gebieten Profis und Laien die in
beschränktem Maße in der Lage sind Dinge zu tun, die nur ihnen
gefallen müssen, von denen keinen Gefahren ausgehen, …

Jau, aber das WWW ist eben nicht nur „nur ihnen“, sondern „alle 6 Milliarden Menschen weltweit“. Das wird immer sehr leicht ignoriert.

Ach nö, lass mal stecken. Meinen Vorgarten kann auch jeder von
der Straße sehen, trotzdem mähe ich da den Rasen selbst

Und wie nutzen die Passanten Deinen Garten?

Mir geht es in dieserlei Diskussionen allein um die Nutzbarkeit, die mit einer anständigen Basis HTML, ganz leicht erlernt, und noch leicter und logisch angewendet, in kürzester Zeit erlernt ist. 100% Nutzbarkeit und Barrierefreiheit garantiert. Aber selbst an dieser enorm kleinen Hürde scheitern die größten „Web-Designer-Profis“.

Gruß,
-Efchen

Hallo,

Warum sollten die Maßstäbe, die man für eine öffentliche
Website ansetzt, nicht auch für die „private“ gelten? Warum
sollte man sich das Leben schwer machen und in
Entwicklungsstrategien verfallen, die veraltet sind und einen
höheren Aufwand bedeuten, um eine private Website zu machen?
Soll man etwas bei privaten Websites auf CSS verzichten und
lieber wieder Tabellenlayouts machen? Ich sehe wirklich keinen
Grund, mir mehr Arbeit zu machen, nur weil eine Site bevorzugt
von ein paar wenigen Leuten angesehen wird, vor allem, wenn
die Site nach wie vor öffentlich zugänglich ist. So gesehen
hat Sven Marcus auf jeden Fall recht.

Du gehst hier von Leute aus, die die freie Wahl haben, weil sie das Thema perfekt beherrschen. Natürlich macht jeder alles so, wie er es am besten kann, und ein Gärtner weiß, wo er welche Blume besser nicht pflanzt, der Laie erkennt einfach nur, dass sie an einem bestimmten Ort nicht so gut gedeiht, und denkt sich dann sein Teil. Und wenn ein Laie irgendeinen WYSIWYG-Editor benutzt, dann wird ihm gar nicht klar werden, welche Technik, und welcher Ansatz der davon produzierte Code haben mag. Das kann ihm aber ehrlich gesagt auch egal sein, weil er davon keinerlei Nachteile hat.

Was anderes ist es, wenn die Site geschützt ist und nur für
bestimmte Personen zugelassen ist. Dann kann man die
„Zielgruppe“ eindeutig definieren und vielleicht das ein oder
andere weglassen. Wobei die technische Basis idR trotzdem die
selbe ist.

Eine eindeutige Definition von Zielgruppen muss nicht zwangsläufig damit zu tun haben, dass man andere mit mehr oder weniger großer Absicht aussperrt, sondern entsteht regelmäßig rein faktisch. Und wenn das Angebot zur Zielgruppe passt, ist dies vollkommen OK und ausreichend. Wenn jeman außerhalb der Zielgruppe ein Angebot nutzen will, kann er dass doch gerne so gut und soweit tun, wie dies möglich ist. Man kann aber doch niemanden (Privatperson) zwingen ein klar von der Zielgruppe her umgrenztes Angebot mit enormem Aufwand für den rein hypothetischen Fall anderweitiger Nutzung zu gestalten. 99,99…% aller Webseiten lassen sich mit den Browsern von Mobilgeräten nicht anständig bedienen, und bieten keine bandbreitenoptimierte Darstellung für schmalbandigen (z.B. mobilen) Zugriff. Aber warum sollte ein Teppichhändler auf perfekte und hochauflösende, große Bilder seiner Teppiche verzichten, oder hierzu Alternativen für Blinde anbieten, wenn er zu Recht davon ausgehen darf, dass die Chance gleich Null ist, dass tatsächlich ein Blinder über einen PDA einen Teppich kaufen wird. Das ist doch eine ganz klare Kosten/Nutzen Sache.

… Das ganze ist also ein reines Hobbyprojekt.

Dann sollte es unbedingt auf dem hemischen PC bleiben oder
entsprechend der Zugriff durch entsprechende Maßnahmen auf ein
paar Personen beschränkt bleiben.

Warum? Nur weil es dein professionelles Empfinden stört? Es ist doch niemand gezwungen eine bestimmte Seite aufzurufen. Und wenn ich irgendwo auf einer privaten Seite lande, wo ich auf technische Schwierigkeiten stoße, dann ist das doch zunächst mal mein Problem. Was da jemand online gestellt hat, ist seine Großzügigkeit. Ansprüche auf Nutzungsmöglichkeit gibt es nicht.

Welchen Nachteil hat es für den Ersteller, wenn
ein Blinder vom anderen Ende der Welt die Seite nicht
vernünftig nutzen kann, …?

Weißt Du, was Du da schreibst?

Ja!

Wenn jemand zu Dir sagt: „Was hat es für einen Ladenbesitzer
für Sportartikel für einen Sinn, wenn ein Rolsltuhlfahrer
seinen Laden nicht betreten kann, weil drei Treppenstufen vor
der Tür sind?“ würdest Du Dich vermutlich tierisch über so
viel Nächstenliebe und Gleichberechtigung aufregen. Warum soll
das im WWW anders sein (öffentlich zugängliche Website immer
vorausgesetzt)?

Ganz ehrlich, darüber kann ich mich überhaupt nicht aufregen. Mal abgesehen von gesetzlichen Vorschriften darf sich in diesem Land zum Glück noch jeder Gewerbetreibende die Kunden aussuchen, die zu seinem Angebot passen. Und um es dann auf die Spitze zu treiben: Wenn ich einen Laden für Laufschuhe aufmachen will, und zwei Ladenlokale zur Auswahl haben, die sich genau in den drei Stufen und einem deutlichen Unterschied beim Mietpreis unterscheiden, dann brauche ich nicht lange zu überlegen, welchen Laden ich miete. Und wenn Du mal mit offenen Augen durch die Welt gehst, dann wirst Du weiß Gott mehr als Laufschuhläden finden, die Stufen vor der Tür haben.

Und nach wie vor gilt: Die Entwicklung einer barrierefreien
Website ist in der Regel leichter als das, was möglicherweise
sogar noch die Mehrheit der Webmaster so fabriziert, denn die
meisten machen es sich selbst durch ihre Unkenntnis unnötig
schwer. Es ist alles viel einfacher, als die meisten wahr
haben wollen.

Das kann ja sein, und wenn Frontpage 2010 vollautomatisch nach einem kleinen WYSIWYG-Kasterlgeschiebe parallel zur „normalen“ Seite auch noch eine Version für Blinde, eine Version für mobile Nutzer, … ausspuckt spricht ja nichts dagegen die auch mit online zu stellen. Aber wir reden hier nunmal vom Laien, der es wagt seine Liebesbriefe ohne Germanistikstudium zu schreiben, sich in der Öffentlichkeit mit selbstgenähten Kleidern zeigt, …

Man kann nicht ersthaft verlangen, dass jeder Gartenbesitzer
eine Gärtnerlehre macht

Nicht, solange er in seinem privaten Garten rummacht.

Wo ist da der Unterschied? Die Seite liegt auf einem privaten Server. Du kannst sie besuchen, oder es sein lassen. An Nachbars Garten musst Du hingegen ggf. sogar zwangsläufig jeden Tag vorbei.

jeder Autofahrer ersteinmal
Kfz-Meister werden muss

Aber jeder Autofahrer muss einen Führerschein machen!

Klar, weil von ungeeigneten Autofahrern ganz konkrete Gefahren für Leib, Leben und Vermögen Dritter ausgeht. Wo ist da das Gegenstück zur privaten Webseite?

oder jemand der nur ein paar Bilder
und Osterwünsche für die Liebsten ins Web stellen will, sich
über Jahre das Handwerkszeug professioneller Webdesigner
aneignet.

Muss er nicht. Er kann auch einfach jemanden beauftragen, das
für ihn zu machen, oder er nutzt einen der vielen Angebote für
Fotoalben. Wahrscheinlich muss er dann dafür zahlen. So ist
das im Leben.

Nein, so ist das Leben eben nicht! Jeder Hobbyist kann und darf seinem Hobby solange frei nachgehen, solange er damit nicht gerade gegen Gesetze verstößt.

Man wird auch kein Waschbecken selbst anbringen, wenn man
keine Ahnung davon hat, wird keinen Teich ausheben, ohne sich
vorher informiert zu haben und auch nicht glauben, dass Bücher
von einem Laien geschrieben, zu Bestsellern werden.

Sorry, aber was glaubst Du wohl wieviel Gartenteiche von Laien erbaut worden sind, und durchaus anständig (vielleicht nicht perfekt) funktionieren? Und was den Bestseller angeht, da sind wir doch genau beim Thema: Eben, niemand erwartet, dass er mit seinen paar Urlaubsbildern zu den Top-100 Seiten aufsteigt! Also warum dafür einen Aufwand treiben, als ob man es täte?

Sicherlich sind die vielen kostenlosen oder preiswerten
Templates für Systeme mit denen auch Anfänger mit erträglichem
Aufwand ihrem gewünschten Ziel ausreichend nahekommen nicht
gerade der Gipfel der Kreativität und Professionalität, aber
wenn es funktioniert?

Ja, wenn es funktioniert. Leider gibt es auch hier viel zu
viele schwarze Schafe, die nur aufs Aussehen gucken, weil sie
es nicht besser können.

Na und?

Lass den Fragesteller doch

Ich glaube, jede derartige Antwort soll niemals heißen „Du
darfst nicht“. Letztendlich darf jeder machen, was er will, er
muss es nur mit seinem Gewissen vereinbaren (und das schalten
viele Webmaster offensichtlich aus), aber es sind Tipps von
Experten, die es besser wissen. Ein „Besserwisser“ ist nämlich
eigentlich etwas Gutes.

Eben: Lass ihn machen, es ist seine Seite, sein Hobby, er tut damit niemandem weh. Was das ganze dann mit Gewissen zu tun haben soll, erschließt sich mir allerdings nicht.

BTW: Was mir wirklich bei Antworten wie Deiner immer wieder
auffällt. Da wird ausschließlich und nur über Technik
gesprochen. Von Inhalten, Nutzen. … wird gar nicht
gesprochen.

Jeder äußert sich zu dem, was er drauf hat. Wer technisch
bestens versiert ist, aber keine Ahnung von Design hat, wird
sich hüten, ein Design zu kritisieren. Ist doch logisch und
okay.

Und so sehe ich zunehmend Seiten online, die zwar
technisch perfekt sein mögen.

Die sind wenigstens von jedem uneingeschränkt nutzbar, wie es
das WWW vorsieht.

Mir ist eine technisch schlecht gemachte Seite mit
interessanten Inhalten dreimal lieber als eine technisch
perfekte Seite ohne Inhalt.

Es geht dabei ja wohl um die
technisch schlecht gemachte Site, die Dich mit horizontalen
Scrollbalken quält, die Dich das Menü nicht nutzen lassen, wo
Inhalte in verschiedenen Ebenen übereinander liegen oder die
Schriftart so klein ist, dass auch Du sie nicht lesen kannst,
und das Vergrößern der Schrift nicht geht, weil alles Bilder
sind, die übrigens so groß sind, dass das Laden selbst mit DSL
16000 2 Minuten gedauert hat.

Also da reden wir wohl etwas aneinander vorbei. Hier ging es zunächst mal um fertige Templates und WYSIWYG-Editoren. Damit erzeugt man nicht unbedingt den elegantesten und schnellsten Code, hat man ggf. gewisse Einschränkungen auf dem ein oder anderen Browser, … aber doch nicht von überhaupt nicht ladbaren Seiten.

Das findest Du besser? :smile:

Ganz sicher! Wenn ich die Wahl habe, eine Seite zu besuchen, die ich zwar nur mit Einschränkungen nutzen kann, die mir aber die gewünschten Informationen liefert, die ich gesucht habe, ist die schlechte Bedienbarkeit für mich eine reine Randnotiz, solange wir uns nicht im kommerziellen Bereich bewegen. Im Zweifelsfall schicke ich eben ein freundliches Mail, und frage, ob man mir die gewünschten Inhalte anderweitig zukommen lassen kann. Bedenke immer: Das ist alles freiwillig, und es gibt keinerlei Anspruch! Was habe ich dagegen von einer technisch perfekten Seite, ohne Inhalte??? Soll ich da schreiben: „Boah ey, geile Seite, astreiner Code, Spitzenladezeit, aber sag mal, wolltest Du auf der Seite nicht eigentlich was über Autos erzählen? Dazu habe ich leider nichts gefunden.“

Gruß vom Wiz

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Hallo,

einerseits hast Du natürlich vollkommen Recht, andererseits
denke ich, schießt Du deutlich über das Ziel hinaus. Hier geht
es nicht um die Seite vom Weltkonzern X AG, und nicht mal um
den Webshop von Lieschen Müllers Handarbeitsladen, sondern um
eine rein private Webseite mit ein paar Bildern für Freunde
und Verwandte, … Das ganze ist also ein reines Hobbyprojekt.

Ein Hobby ist also gleichbedeutend mit manglehafter Arbeit? Ich dachte immer wenn man ein Hobby hat, ist man besonders darauf bedacht es gründlich zu machen, eben aus liebe zum Hobby.

Ob es nun eine rein private Seite ist oder Megakonzern XY: selbst wenn man sämtliche Argumente irgendwie entkräften kann, es bleibt immer das Argument der Rücksichtnahme auf Menschen mit Handycap. Das Internet ist öffentlich und sollte deshalb für alle zugänglich sein. Dazu gehört weder Geld noch ein besonders hoher IQ. Nur Zeit. Aber wie gesagt, das interessiert niemanden mehr. Schnell muss es gehen, sonst nichts.

Eine weiteres Problem das sich aus diesem Umstand ergibt ist, dass die Profi-Webdesigner, also solche die wirklich anständig arbeiten, ebenfalls mit diesen Erwartungen konfrontiert werden. Alles muss am besten in zwei Stunden fertig sein und darf nur 20 EURO kosten, denn der Kumpel hat ja seine Homepage vom Kegelverein auch so gemacht…

So ist es nämlich mir ergangen: eine Bordellbetreiber wollte ne schmucke Website für sein Etablissement haben. Die alte Seite von ihm selbst gemacht, war eine Katastrophe. Als ich ihm dann anbot, seinen kompletten Auftritt für 600 EURO komplett neu zu machen. Dauert ihm zu lange und ist zu teuer… klar, so einer nagt ja auch am Hungertuch… :wink:

Jetzt mag es ja Leute geben, die das Hobby haben fließend
HTML, PHP und Java zu sprechen, die sich in jahrelanger
Begeisterung in die letzten Feinheiten von Photoshop und MySQL
eingearbeitet haben, und daher dann auch eine private Homepage
absolut perfekt gestalten können. Die Regel ist dies aber
nicht.

Eine vernünftig gemachte, hochwertige und benutzbare Website braucht lediglich HTML und CSS. Alles andere ist mehr oder weniger nützliches Zeug.

Wird sich Tante Paula wirklich an einem fälschlich zu großen
Absatz stören?

Womöglich nicht. Aber an fester Schriftgröße wenn Tante Paula schlechte Augen hat, und die Schrift auf 9px gesetzt wurde. Dann braucht Tante Paula wahrscheinlich eine Lupe…

Welchen Nachteil hat es für den Ersteller, wenn
ein Blinder vom anderen Ende der Welt die Seite nicht
vernünftig nutzen kann, …?

Welchen Nachteil hat es wenn man sich einen Dreck um andere leute kümmert? Wenn jeder an sich denkt ist an alle gedacht oder?

Benutzbarkeit ist mit einfachsten Methoden zu erreichen. Doch nicht mal das sind den Leuten ihre Mitmenschen wert. Nicht mal das!

Man kann nicht ersthaft verlangen, dass jeder Gartenbesitzer
eine Gärtnerlehre macht, jeder Autofahrer ersteinmal
Kfz-Meister werden muss, oder jemand der nur ein paar Bilder
und Osterwünsche für die Liebsten ins Web stellen will, sich
über Jahre das Handwerkszeug professioneller Webdesigner
aneignet.

Du machst aus einer Mücke einen Elefanten, nicht ich. Ich habe nicht einen einzigen Lehrgang besuch. Und für einfache aber saubere Arbeit braucht man keine Jahre.

Sicherlich sind die vielen kostenlosen oder preiswerten
Templates für Systeme mit denen auch Anfänger mit erträglichem
Aufwand ihrem gewünschten Ziel ausreichend nahekommen nicht
gerade der Gipfel der Kreativität und Professionalität, aber
wenn es funktioniert?

Na klar, wenn es für einen ausgewählten Kreis funktioniert… Was kümmern mich die anderen Millarden Menschen.

Deine Philosophie teilst Du mit so vielen Leuten, und ihr wisst gar nicht wie sehr ihr den Menschen schadet, die sich mühe geben. Was Du hier Lappalie abtust hat in Wahrheit Auswirkungen die Du nicht erfasst hast. Ein Schlag ins Gesicht all derer die sich kümmern. Aber wehe Du baust ein Kartenhaus und jemand anderes schlägt auf den Tisch, dann ist das Geschrei groß…

Lass den Fragesteller doch mit Frontpage, Dreamweaver, …
innerhalb angemessener Zeit zu einem angemessenen Ergebnis
kommen.

Soll er machen was er will. Leider melden sich solche Leute immer wieder in Foren und kommen mit irgendwelchen Fragen, die mit ganz einfachem Grundwissen gar nicht erst entstanden wären.
Das Problem sind allerdings nicht die Fragen, sondern der Umstand dass man sich nichts sagen lässt.

Ist doch egal, wenn bei der spätestens nach sechs
Wochen nicht mehr regelmäßig stattfindenden Aktualisierung
dann mal ein Stündchen mehr zu investieren ist, als es bei
sorgfältiger, professioneller Ausführung der Fall wäre.

Klar, im Netz kann man schließlich jeden Müll abladen… sieht ja keiner…

Du hast keine Ahnung wie viele Karteileichen in den Suchergebnissen von Google & Co. erscheinen und nutzlose Ergebnisse liefern. Solche Leute verschwenden meine Zeit beim Googeln!

BTW: Was mir wirklich bei Antworten wie Deiner immer wieder
auffällt. Da wird ausschließlich und nur über Technik
gesprochen. Von Inhalten, Nutzen. … wird gar nicht
gesprochen.

BTW: ging es im Ausgangsposting nicht um die technische Umsetzung?

Es sind nun mal auch zwei Bereiche, die man trennen muss. Der Inhalt bietet auch viel mehr Platz für persönliche Meinungen. Bei der Technik hingegen gibt es viel mehr eindeutige Regeln. Wobei sich ein großer Nutzen für den Besucher schon aus einer technisch einwandfreien Seite ergibt… Aber das habe ich glaube ich schon erwähnt, oder?

Und so sehe ich zunehmend Seiten online, die zwar
technisch perfekt sein mögen.

Das sind die wenigsten. Bei den meisten wurde sich ja noch nicht mal ansatzweise Mühe gegeben.

Allein Inhalte, die es lohnend
erscheinen lassen würden, die Seiten zu besuchen sind absolute
Mangelware. Oft hat man sogar den Verdacht, dass die wenigen
vorhandenen Inhalte eigentlich nur Beispiele dafür sind, dass
die Technik perfekt funktioniert.

Das hast Du Recht. Seiten ohne lohnenden Inhalt sind ebenso Dreck.

Das steht allerdings in der Verantwortung derer die solche Seiten machen. Wer sich nicht um anständigen Inhalt kümmert, wird früher oder später genau so einen Denkzettel in irgendeiner Weise bekommen, wie jemand mit tollem Inhalt aber mieser Technik.

Insbesondere an fachliche
Konzepte wird oft kein einziger Gedanke verschwendet. Ganz
ehrlich: Mir ist eine technisch schlecht gemachte Seite mit
interessanten Inhalten dreimal lieber als eine technisch
perfekte Seite ohne Inhalt.

Für mich als nicht behinderte Person spielt es auch eher weniger eine Rolle, ob eine Seite technisch perfekt ist, weil ich mich einigermaßen darauf einstellen kann. OK, ich gebe zu dass es nervt, wenn ich Inhalt nicht (anständig) lesen kann, nur weil der Webdesigner sich nur um die Darstelleung im Internetexplorer gekümmert hat. Dumm nur dass ich den allseits bekannten FireFox benutze… hmm… da geht die Ignoranz im kleinen Stil schon los…

Auch „schön“ wenn ich mit meinem PDA surfe und mir die Nachrichten aus aller Welt ansehen will, aber die Site leider nicht für solch kleine Bildschirme gemacht wurde. Das ist ärgerlich.

Nein, hier gehts nicht um Einzelschicksale. Es geht nicht um den einzelnen Hans Mustermann von Nebenan, der seine Briefmarkensammlung der Welt zeigen will. Es geht noch nicht mal um den Kegelverein um die Ecke der um neue Mitglieder wirbt. Es geht um die Summe dieser Leute, kleine wie große, die sich keinen Gedanken machen, dass das was sie da online stellen, der ganzen Welt zugemutet wird. Die ganze Sache zieht Kreise über die Du dich vielleicht lustig machen magst, die andere aber sowas von überhaupt nicht zum lachen finden. Aber ist ja egal, richtig?

Gruß Marcus

Ja, wieder mit Kanonen auf Spatzen…
Hallo,

ich denke auch, dass es jedem selbst überlassen ist, ob seine Seite einigermaßen anständig funktioniert oder nicht. Im halbwegs professionellen Bereich würde man zwar seine Zielgruppe vergraulen (im optimalen Fall das gesamte WWW), aber privat ärgern sich (wenn überhaupt) meist nur ein paar Freunde und Bekannte, wenn’s irgendwie hakt oder schlecht aussieht.

Sich an Webstandards, Barrierefreiheit und die ganze strikte Funktionalität zu halten, wird man in einem anarchischen Raum wie dem Web eh nicht für alle Menschen (insbesondere die WWW-Laien) durchsetzen können. Trotzdem sollte man zumindest darauf hinweisen, dass man sich mit einer schlechten Technik schnell in einem Bereich der Ausgrenzung begibt, der übertragen in die reale Welt durchaus als Diskriminierung betrachtet werden könnte.

Natürlich kann man Privatmenschen nicht zwingen, gut funktionierende Webseiten zu produzieren. Ich denke, es reicht, sie darüber zu informieren, was sie da für lustige Sachen produzieren. Und wenn jemand seine private Heimseite mit Fehlern oder Barrieren vollstopft, so dass andere (ob mit Behinderung oder entsprechend anderer Technik) sie nicht benutzen können, ist das ausschließlich sein privates Ding. Bei wem die Seite nicht funktioniert, der verlässt sie wieder und kehrt nicht zurück. So einfach regelt sich das im Netz.

Wenn andere hier behaupten, jedes private Webangebot müsste zwanghaft den saubersten Techniken und Standards entsprechen, kann ich nur herzlich lachen. Das Web ist ein freier Raum, in dem jeder (gesetzeskonform) Inhalte nach eigenem Können einstellen darf - auch wenn wir uns wünschen, alles wäre immer und überall W3C- und BITV-konform. Und im Ergebnis können das nun einmal anständige HTML/CSS-Seiten sein oder eben auch solche mit miesen Farben und schlechtem Kontrast, mit Flash oder JavaScript, mit Frames oder als reine Textdatei komplett ohne HTML-Tags.

Und wer will überhaupt von jemandem, der gerade mal Inhalte erzeugen kann, verlangen, was selbst professionelle Webdesigner haufenweise nicht einhalten (wollen)? Wer will Privatleute aus einem freien Raum aussperren und ausgrenzen, sich also selbst diskriminierend verhalten, nur weil diese Menschen nicht eine bestimmte Fähigkeit besitzen, um die sich sogar viele Profis nicht kümmern?

Da wird mit Kanonen auf die falschen Spätzchen geschossen.

Gute Angebote werden automatisch gut besucht. Schlechte eben nicht. Dafür braucht es keine selbsternannte Webpolizei, die ständig den Zeigefinger hebt und die Privatmenschen abmahnen will. Ich finde es aber gut, immer wieder darauf hinzuweisen, wie es richtig geht. Wer sich nicht daran halten will oder kann, ist eben eine Webdesignniete und wird schnell als solche im Netz auffallen.

Um es nicht zu vergessen:
Ich bin sonst Verfechterin des sauberen Designs und der guten Präsentation mit reinem HTML und CSS, und ich fordere dies auch bei den Angeboten ein, die für die breite Masse gedacht sind. Aber bitteschön nicht bei den kleinen Fischen, die nur ein paar Internet-Explorer-nutzende Verwandte mit ihren Urlaubs- oder Familienfotos beglücken möchten. Und ja - sofern die Verwandschaft dann doch auch andere Betriebssysteme oder Browser benutzt, oder auf Braille- oder Audioausgabe oder sonstige Sonderhardware angewiesen ist, kann sich der Privatdesigner auf der nächsten Familienfeier von den Betroffenen auf die Nase hauen lassen. Unsere Aufgabe ist das jedenfalls nicht.

Soweit für heute
Viele Grüße
A

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