Erzieherische Willkür im Kindergarten?

Meine Frau fängt am Montag nach ihrem Erziehungsurlaub erst
wieder an. Vorher gab es diese Regelung nicht. Sie wurde erst
(WILLKÜRLICH, da nicht mit dem Träger abgesprochen!) von der
neuen Leiterin eingeführt!

Wenn alles, was eine KiGa Leiterin macht, vorher mit dem Träger abgesprochen werden muss, brauche ich keine Leiterin mehr, nur noch einen Erfüllungsgehilfen.
BTW: Welche „erzieherische“ Erfahrung hat eigentlich der KiGaTräger? Ich meine abgesehen davon, dass viele Leute eigene Kinder haben.

Die Idee unte finde ich genial! Mein Sohn wird keinen Aufstand
machen - er wird schlicht nichts (oder nicht ausrechend)
trinken!

wie oben: Wer Durst hat, trinkt auch Wasser oder Tee.

Versuch es erst einmal im Guten, evtl. über den Elternrat.

Elternrat und im Guten ist meiner Meinung nach ein kleiner
Widerspruch

Welch ein Klima herrscht im KiGa, wenn du das so siehst.
Im Kiga meiner Kinder und in dem, wo meine Frau arbeitet, ist Ansprechpartner für die Eltern der Elternrat, wenn es um grundsätzliches geht. Es klappt dort (fast immer) im Guten.

Glaube mir - er wird die Flasche garantiert nicht voll wieder
mitbringen! Es gibt höhere Instanzen als die Leiterin (zu
denen ich auch einen sehr guten Draht habe) - aber das will
ich wegen meiner Frau eigentlich nicht!

Das sind die liebsten Leute: Ich habe Beziehungen - Regeln interessieren mich nicht!!!

Ich freue mich jetzt schon darauf, wenn dein Sohnemann über die Stränge schlägt und eine berechtigte Strafe nicht akzeptiert denn: Papa hat Beziehungen.

Also ehrlich: im Kindergarten hat die Leiterin das Sagen, was den pädagogischen Aspekt betrifft. Wenn Ihr damit nicht konform geht muss der Träger sie entlassen.

Gruß
HaWeThie

Nochmal langsam!
Hi!

Wenn alles, was eine KiGa Leiterin macht, vorher mit dem
Träger abgesprochen werden muss, brauche ich keine Leiterin
mehr, nur noch einen Erfüllungsgehilfen.
BTW: Welche „erzieherische“ Erfahrung hat eigentlich der
KiGaTräger? Ich meine abgesehen davon, dass viele Leute eigene
Kinder haben.

Es gibt ein allgemeingültiges pädagogisches Konzept der AWO (zumindest gültig für „unseren“ Kreisverband)!

Die Idee unte finde ich genial! Mein Sohn wird keinen Aufstand
machen - er wird schlicht nichts (oder nicht ausrechend)
trinken!

wie oben: Wer Durst hat, trinkt auch Wasser oder Tee.

Es geht nicht um das Thema DURST! Es gaht darum, dass mein Zwerg zu WENIG trinkt! Wenn man nur wegen des Durstes trinkt, nimmt man definitiv nicht genug Flüssigkeit zu sich!

Versuch es erst einmal im Guten, evtl. über den Elternrat.

Elternrat und im Guten ist meiner Meinung nach ein kleiner
Widerspruch

Welch ein Klima herrscht im KiGa, wenn du das so siehst.
Im Kiga meiner Kinder und in dem, wo meine Frau arbeitet, ist
Ansprechpartner für die Eltern der Elternrat, wenn es um
grundsätzliches geht. Es klappt dort (fast immer) im Guten.

Also: Die neue Leiterin kommt aus einem Elterninitiativkindergarten. Da war es so, dass die Leiterin so gut wie keine Entscheidungsfreiheit hatte, sondern alles von den ach so wissenden Eltern vorgekaut bekam! Wenn sich der Elternrat bei ihr meldet, zuckt sie schlicht und ergreifend zusammen!

Glaube mir - er wird die Flasche garantiert nicht voll wieder
mitbringen! Es gibt höhere Instanzen als die Leiterin (zu
denen ich auch einen sehr guten Draht habe) - aber das will
ich wegen meiner Frau eigentlich nicht!

Das sind die liebsten Leute: Ich habe Beziehungen - Regeln
interessieren mich nicht!!!

Gegen sinnvolle Regeln habe ich nichts! Und auch ohne Beziehungen wäre ich sehr wohl in der Lage, durchzusetzen, was ich für sinnvoll halte (zumindest im KiGa)!

Ich freue mich jetzt schon darauf, wenn dein Sohnemann über
die Stränge schlägt und eine berechtigte Strafe nicht
akzeptiert denn: Papa hat Beziehungen.

Was bist Du denn für einer?! Wenn ich das Wort „Strafe“ im Zusammenhang mit Erziehung lese, bekomme ich einen Anfall! Konsequenzen: Ja! Strafe: Nein!

Also ehrlich: im Kindergarten hat die Leiterin das Sagen, was
den pädagogischen Aspekt betrifft. Wenn Ihr damit nicht
konform geht muss der Träger sie entlassen.

Es ist imho ziemlich arm, wenn die Leiterin „DAS SAGEN“ hat! Wofür arbeiten dann in dem KiGa drei staatlich anerkannte Erzieherinnen und eine Kinderpflegerin? Dann könnte man auch ein paar Hilfskräfte einstelle, die tumb genau das tun, was die allwissende Leiterin ihnen sagt…
Es gibt in meiner Branche ein Sprichwort, dass ich recht passend finde: Ein Leiter ist nur so gut, wie sein Team es zulässt!

Wenn sie bei solchen Angelegenheiten noch nicht einmal alle Erzeiherinnen mit ins Boot der Entscheidungsfindung einbezieht (siehe meine Ergänzung oben), dann sollte der Träger sie vielleicht WIRKLICH entlassen!

Gruß
Guido

Nochmals Tach,

Es gibt ein allgemeingültiges pädagogisches Konzept der AWO
(zumindest gültig für „unseren“ Kreisverband)!

Steht dort etwas von „Mitbringen eigener Lebensmittel in den Kindergarten?“

Es geht nicht um das Thema DURST! Es gaht darum, dass mein
Zwerg zu WENIG trinkt! Wenn man nur wegen des Durstes trinkt,
nimmt man definitiv nicht genug Flüssigkeit zu sich!

Da hast du ja recht.

Also: Die neue Leiterin kommt aus einem
Elterninitiativkindergarten.

Aha! Ich hoffe, du siehst die „Anweisung“ der Leiterin nicht aus diesem Grund als Willkür!!

Da war es so, dass die Leiterin
so gut wie keine Entscheidungsfreiheit hatte, sondern alles
von den ach so wissenden Eltern vorgekaut bekam! Wenn sich der
Elternrat bei ihr meldet, zuckt sie schlicht und ergreifend
zusammen!

Da muss man mit der Frau reden.

Das sind die liebsten Leute: Ich habe Beziehungen - Regeln
interessieren mich nicht!!!

Gegen sinnvolle Regeln habe ich nichts!

Hast du nach dem Sinn oder Unsinn dieser Regel gefragt??

Und auch ohne
Beziehungen wäre ich sehr wohl in der Lage, durchzusetzen, was
ich für sinnvoll halte (zumindest im KiGa)!

Den Klammerzusatz finde ich überflüssig, es sei denn du bist der Ansicht „Der Frau zeige ich es mal!!“ :wink:

Ich freue mich jetzt schon darauf, wenn dein Sohnemann über
die Stränge schlägt und eine berechtigte Strafe nicht
akzeptiert denn: Papa hat Beziehungen.

Was bist Du denn für einer?! Wenn ich das Wort „Strafe“ im
Zusammenhang mit Erziehung lese, bekomme ich einen Anfall!
Konsequenzen: Ja! Strafe: Nein!

Also: ich meinte hier die Strafe nicht in der Erziehung durch dich oder andere. Ich habe schon weitergedacht an den „rasenden“ 18-Jährigen, der der Ansicht ist, eine Geschwindigkeitsbegrenzung vor einer Schule ist nachts überflüssig (Regel ist nicht „sinnvoll“).
Aber: Welche Konsequenzen setzt du ein? Wenn meine Kinder Unsinn machen, müssen sie die Konsequenzen tragen. Dabei kann man der Ansicht sein, dass ein „Geh’ auf dein Zimmer!“ keine Strafe ist, obwohl das Kind es als solche auffasst.

Also ehrlich: im Kindergarten hat die Leiterin das Sagen, was
den pädagogischen Aspekt betrifft. Wenn Ihr damit nicht
konform geht muss der Träger sie entlassen.

Es ist imho ziemlich arm, wenn die Leiterin „DAS SAGEN“ hat!
Wofür arbeiten dann in dem KiGa drei staatlich anerkannte
Erzieherinnen und eine Kinderpflegerin? Dann könnte man auch
ein paar Hilfskräfte einstelle, die tumb genau das tun, was
die allwissende Leiterin ihnen sagt…

Bei uns gibt es ein wöchentliches Teamgespräch, in dem u.a. das pädagogische Konzept (kritisch) besprochen wird. Dabei kommt es vor, dass zwei Erzieherinnen komplett kontärer Meinung sind und die anderen dazu keine Arbeit haben. In diesem Fall entscheidet die Leiterin. Normalerweise wird alles kollegial geregelt.

Es gibt in meiner Branche ein Sprichwort, dass ich recht
passend finde: Ein Leiter ist nur so gut, wie sein Team es
zulässt!

Stichwort: MOBBING!!
Nichts anderes ist es, wenn sich keiner an die Anweisungen des/der Vorgesetzten (und das ist die KiGa-Leiterin nunmal) hält.
Wer es als Team gut findet, dass die Leiterin häufig krank wird, Selbstmordgedanken hegt, anfängt bei Kleinigkeiten herumzuschreien oder auch nur „innerlich kündigt“ (also schlampt) kann das gerne machen (Erfahrungen aus der KiGa-Übergreifenden Fortbildung meiner Frau). Vielleicht kommt man ja als Erzieherin irgendwann selbst einmal in eine Leitungsfunktion und muss sich dann mit einem aufmüpfigen Team herumschlagen, das die eigenen „guten bis sehr guten“ Ideen für „Willkür“ hält.

Wenn sie bei solchen Angelegenheiten noch nicht einmal alle
Erzeiherinnen mit ins Boot der Entscheidungsfindung einbezieht
(siehe meine Ergänzung oben), dann sollte der Träger sie
vielleicht WIRKLICH entlassen!

Viel Erfolg.

Gruß
HaWeThie

Hallo Sams!

Ich habe manchmal den Eindruck, daß Kindergärten
bitte nur da erziehen sollen, wo es den jeweiligen Eltern in
den Kram paßt.

Etwa nicht? Ist Erziehung nicht zumindest pro forma noch Sache der Eltern? Oder stellst Du die Interessen einer staatlichen Konditionierungsanstalt oder einer selbstgefälligen Erzieherin darüber? Dann könnte man ja gleich alle Kinder den Eltern wegnehmen und zentral drillen. In der Schule geht es dann weiter: die Kids müssen teilweise morgens um 6.00 Uhr aufstehen und tragen dann einen 20-Kg-Tornister in ein tristes Gebäude, in dem ihnen jede Kreativität ausgetrieben wird und nur das Nachplappern von Kultusministern genehmen Inhalten gut benotet wird :frowning:

Ich bin kein Anarchist, aber über Reformen sollte vielleicht doch mal nachgedacht werden (aber wer will schon mündige Bürger?).

Einen inspirierten Tag wünscht Dir
Uwe

Hallo Uwe,

Ich habe manchmal den Eindruck, daß Kindergärten
bitte nur da erziehen sollen, wo es den jeweiligen Eltern in
den Kram paßt.

Etwa nicht? Ist Erziehung nicht zumindest pro forma noch Sache
der Eltern? :

Wenn der Kindergarten nicht erziehen darf, warum gebe ich mein Kind dort ab??
Warum sind die „Kindergärtnerinnen“ staatl. anerkannte „Erziehrinnen“?
Wenn ich mit einer Erziehung im Kiga nicht einverstanden bin, kann ich doch andere Orte suchen wo mein Kind „verwahrt“ wird.
Es klingt doch so, als wolltest du nur eine „Kinderverwahranstalt“ und keine qualifizierten Kräfte.

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Mobbing - da kam wohl etwas falsch an!
Hi nochmal!

Es gibt ein allgemeingültiges pädagogisches Konzept der AWO
(zumindest gültig für „unseren“ Kreisverband)!

Steht dort etwas von „Mitbringen eigener Lebensmittel in den
Kindergarten?“

Nein! Da steht nur was von Süßigkeiten (es sei denn, für alle - obwohl es in unserem KiGa ein generelles Verbot gibt, was ich allerdings nicht so wild finde, da es nachvollziehbar ist)

Es geht nicht um das Thema DURST! Es gaht darum, dass mein
Zwerg zu WENIG trinkt! Wenn man nur wegen des Durstes trinkt,
nimmt man definitiv nicht genug Flüssigkeit zu sich!

Da hast du ja recht.

Darauf will ich doch nur hinaus! Mir geht es schlicht um die Gesundheit und um das Wohl meines Kindes!!!

Also: Die neue Leiterin kommt aus einem
Elterninitiativkindergarten.

Aha! Ich hoffe, du siehst die „Anweisung“ der Leiterin nicht
aus diesem Grund als Willkür!!

Ich verstehe Deinen Kommentar jetzt nicht ganz. Abgesehen davon, dass ich von EI-KiGa’s nicht allzu viel halte (es mag ja gute geben…), weil ich der Meinung bin, Schuster sollten bei ihren Leisten bleiben, sollte diese Anmerkung nur als Erklärung für das Zusammenzucken dienen!

Da war es so, dass die Leiterin
so gut wie keine Entscheidungsfreiheit hatte, sondern alles
von den ach so wissenden Eltern vorgekaut bekam! Wenn sich der
Elternrat bei ihr meldet, zuckt sie schlicht und ergreifend
zusammen!

Da muss man mit der Frau reden.

Das ist ja meine Überlegung. Wie mache ich ihr das klar, ohne dass sie sich verletzt bzw. angegriffen fühlt? Ich möchte nicht, dass es direkt heißt: Guck mal! Da kommt die Alte (meine Gattin) nach drei Jahren wieder und macht direkt einen Aufstand!

Das sind die liebsten Leute: Ich habe Beziehungen - Regeln
interessieren mich nicht!!!

Gegen sinnvolle Regeln habe ich nichts!

Hast du nach dem Sinn oder Unsinn dieser Regel gefragt??

Dreimal die Leiterin! Antwort: Das ist halt so.
Gaaanz toll!!
Einmal (heute morgen) die Erzieherin der anderen Gruppe. Die wusste von dieser Regelung gar nix!

Und auch ohne
Beziehungen wäre ich sehr wohl in der Lage, durchzusetzen, was
ich für sinnvoll halte (zumindest im KiGa)!

Den Klammerzusatz finde ich überflüssig, es sei denn du bist
der Ansicht „Der Frau zeige ich es mal!!“ :wink:

Mit der Klammer wollte ich eigentlich darauf hinaus, dass ich unglaublich vile Gesetzesregelungen für fehlerhaft halte, diese aber nicht ändern kann. Aber das ist ein anderes Thema und gehört hier nicht hin!
Ich will alles andere, als „der Frau es mal zeigen“! Nur habe ich ein Problem damit, Regelungen ohne Argumente zu akzeptieren!

Also: ich meinte hier die Strafe nicht in der Erziehung durch
dich oder andere. Ich habe schon weitergedacht an den
„rasenden“ 18-Jährigen, der der Ansicht ist, eine
Geschwindigkeitsbegrenzung vor einer Schule ist nachts
überflüssig (Regel ist nicht „sinnvoll“).

Schönes Beispiel! Auch ich fahre nachts an Schulen nicht immer 30. Gut, rasen tue ich wohl auch nicht - aber wenn mich ein Polizist anhält, weiß ich, dass ich ihm mit einem freundlichen Lächeln (er macht ja auch nur seinen Job) die 30 bis 50 DM in die Hand drücke (auch wenn es mich noch so ärgert)! Allerdings ist das ein Beispiel für meinen Klammerzusatz, den Du ansprachst!

Aber: Welche Konsequenzen setzt du ein? Wenn meine Kinder
Unsinn machen, müssen sie die Konsequenzen tragen. Dabei kann
man der Ansicht sein, dass ein „Geh’ auf dein Zimmer!“ keine
Strafe ist, obwohl das Kind es als solche auffasst.

„Geh’ auf Dein Zimmer!“ war lange meine Lieblings"strafe"! Irgendwann habe ich dann bemerkt, dass es sinnvoller ist, zusammenhängende Konsequenzen resultieren zu lassen. Z.B.: Du hörst nicht auf mich, wenn ich Dir sage: Putz Dir die Zähne! - also höre ich auch nicht auf Dich, wenn Du sagst: Papa - lies mir noch eine Geschichte vor!

Es ist imho ziemlich arm, wenn die Leiterin „DAS SAGEN“ hat!
Wofür arbeiten dann in dem KiGa drei staatlich anerkannte
Erzieherinnen und eine Kinderpflegerin? Dann könnte man auch
ein paar Hilfskräfte einstelle, die tumb genau das tun, was
die allwissende Leiterin ihnen sagt…

Bei uns gibt es ein wöchentliches Teamgespräch, in dem u.a.
das pädagogische Konzept (kritisch) besprochen wird. Dabei
kommt es vor, dass zwei Erzieherinnen komplett kontärer
Meinung sind und die anderen dazu keine Arbeit haben. In
diesem Fall entscheidet die Leiterin. Normalerweise wird alles
kollegial geregelt.

Ein Teamgespräch gibt es. Aber was nützt es, wenn solche Sachen nicht angemerkt werden - wie gesagt: Die andere Gruppe WUSSTE nichts davon!

Stichwort: MOBBING!!
Nichts anderes ist es, wenn sich keiner an die Anweisungen
des/der Vorgesetzten (und das ist die KiGa-Leiterin nunmal)
hält.
Wer es als Team gut findet, dass die Leiterin häufig krank
wird, Selbstmordgedanken hegt, anfängt bei Kleinigkeiten
herumzuschreien oder auch nur „innerlich kündigt“ (also
schlampt) kann das gerne machen (Erfahrungen aus der
KiGa-Übergreifenden Fortbildung meiner Frau). Vielleicht kommt
man ja als Erzieherin irgendwann selbst einmal in eine
Leitungsfunktion und muss sich dann mit einem aufmüpfigen Team
herumschlagen, das die eigenen „guten bis sehr guten“ Ideen
für „Willkür“ hält.

Sorry - ich bin Unternehmensberater und habe häufig mit „Leitern“ zu tun. Vielleicht hört es sich besser an: Jeder Leiter ist nur so gut wie sein Team! Ein Team (zu dem auch der Leiter gehört) funktioniert halt besser, wenn es von den Ideen des Vorgesetzten überzeugt ist!

Abgesehen davon halte ich das Thema Mobbing für etwas überzogen (JA - schlagt mich…) Ich streite nicht ab, dass es Mobbing gibt, allerdings sollten sich so manch gemobbte Mitarbeiter mal fragen, warum sie von allen „gemobbt“ werden. Allerdings wollte ich darauf auch gar nicht hinaus!

Wenn sie bei solchen Angelegenheiten noch nicht einmal alle
Erzeiherinnen mit ins Boot der Entscheidungsfindung einbezieht
(siehe meine Ergänzung oben), dann sollte der Träger sie
vielleicht WIRKLICH entlassen!

Viel Erfolg.

Das mit dem Entlassen war nicht so ganz ernst gemeint! Dass man mal mit ihr reden sollte (auch von Seite ihrer Vorgesetzten), trifft schon eher meinen Gedankengang…

Gruß
Guido

Hallo, Uwe!

Ich habe manchmal den Eindruck, daß Kindergärten
bitte nur da erziehen sollen, wo es den jeweiligen Eltern in
den Kram paßt.

Etwa nicht? Ist Erziehung nicht zumindest pro forma noch Sache
der Eltern?

Volle Zustimmung!

Oder stellst Du die Interessen einer staatlichen

Konditionierungsanstalt oder einer selbstgefälligen Erzieherin
darüber?

Nein. So allgemein ausdrückt nicht. Aber - selbst bei nur zwei Elternpaaren, die sich über Erziehung auseinandersetzen, wirst du feststellen, daß man nur selten genau gleiche Ansichten vertritt. Wenn du also so viele Kinder zu betreuen hast, wie in einer KiGa-Gruppe, mußt du einen Konsens für alle finden. Das ist nicht immer einfach und führt im Einzelfall sicherlich dazu, daß sich jemand ungerecht behandelt fühlt.

Dann könnte man ja gleich alle Kinder den Eltern

wegnehmen und zentral drillen.

Da ist mir viel zu verallgemeinernd. (Ähm, schreibt man das so?)

In der Schule geht es dann

weiter: die Kids müssen teilweise morgens um 6.00 Uhr
aufstehen und tragen dann einen 20-Kg-Tornister in ein tristes
Gebäude, in dem ihnen jede Kreativität ausgetrieben wird und
nur das Nachplappern von Kultusministern genehmen Inhalten gut
benotet wird :frowning:

Geht es jetzt um die Ernährungsgewohnheiten im Kindergarten oder um eine allgemeine Diskussion über das Schulsystem in D?

Ich bin kein Anarchist, aber über Reformen sollte vielleicht
doch mal nachgedacht werden (aber wer will schon mündige
Bürger?).

Auch hier hast du meine volle Zustimmung. Ich glaube, wir sind gar nicht so weit voneinander entfernt. Nur bei dem konkreten Beispiel mit Eß- und Trinkgewohnheiten im KiGa ist das tatsächlich eine uralte Diskussion - ich habe bis jetzt noch nicht erlebt, daß *alle* Eltern mit den Regelungen in ihrer Gruppe einverstanden waren. Darum bin ich nach wie vor der Ansicht, daß hier (wie oben angeregt) die Eltern auf einem Elternabend gehört werden sollten und mitentscheiden. Doch auch da wird es nur eine Mehrheitsentscheidung geben können, der sich die Minderheit dann anschließen muß. Es ist (s.o.) so gut unmöglich, es *allen* recht zu machen.

Einen inspirierten Tag wünscht Dir

Gleichfalls,
Anja

P.S. Dein Tonfall wirkt auf mich etwas angriffslustig - kommt das nur durch die Schriftform so über?

Wie viele Erzieherinnen kennst Du?
Hi!

Alle, die ich kenne, sind der Meinung, dass sie nicht für die Erziehung der Kids zuständig sind. Das ist Aufgabe der Eltern!

Sie sehen ihre Aufgabe vielmehr darin, die Zwerge zu schulen (in Grobmotorik, Feinmotorik, Soziologie, etc. pp)…

Gruß
Guido

Integration
Hallo Guido,

als ehem. Mitbegründerin eines KiGas kommen mir Dein Anliegen und die daraus resultierenden Diskussionen sehr bekannt vor.
Mal nüchtern betrachtet:
Eines der Hauptaufgaben eines Kindergartens ist, aus lauter ausgeprägten Individualisten - und das sind Kinder in diesem Alter und auch von ihren Lebensgewohnheiten her - zu Kindern zu erziehen, die die Fähigkeit erwerben sich in eine Gruppe einzufügen, und sich konstruktiv dort einzubringen. Der Blick des Kindergartens geht in Richtung Schulzeit. In einem Klassenverband lernen Kinder viel effektiver, wenn sie mal leise sein können, wenn es nötig ist, oder sich bei einer Gruppenarbeit einbringen können. Sich melden und seine Meinung sagen, das setzt voraus, sich im Kiga als Teil eines Ganzen erlebt zu haben. Für eine starke Persönlichkeit reicht es nicht, seinen Willen durchsetzen zu können. Sie ist ein Leben auch auf die Kooperationbereitschaft von anderen angewiesen - was ein konstruktives Miteinander voraussetzt.
Lange Rede, kurzer Sinn: jeder Kindergarten strebt mit seinen Methoden dieses o.gn. Ziel an. Wenn das Essen und Trinken ein wichtiges Instrument für den Gemeinschaftsgeist ist, dann solltest Du Dich als Elternteil erst einmal moderat verhalten und abwarten. Vielleicht kommt Dein Sohn mit den Getränkeangeboten besser zurecht, als erwartet. Wenn nicht, dann laß Deine Suppe überkochen. Gesundheit geht vor Pädagogik.
Übrigens: Es gab Eltern in unserem Kindergarten: „nein, mein Kind ißt nie Obst, und Wasser findet es ekelig.“ Diese Kinder haben ohne Extraeinladung mitgehalten wie andere. Den „Larry“ haben sie dann zu Hause raushängen lassen.
Viele Grüße
grilla

1 „Gefällt mir“

Abgesehen von meiner Frau??
Tja lieber Guido,

so acht bis zehn sollten es schon sein.

Der Beruf der Leute im Kindergarten heißt:
Erzieher/in (sogar staatl. geprüft und anerkannt)

Falls ein Kind Schwierigkeiten in der Grob- und Feinmotorik hat:
DAFÜR SIND ERZIEHERINNEN NICHT AUSGEBILDET.
Sie können nur die Grundzüge beibringen. Alles andere scheitert meistens am Personalmangel.

Stichwort Soziologie:
Das Erlernen und Akzeptieren von Reglen gehört dazu

Tschö denn
HaWeThie

Guido, Hawethie…???
Hallo,

Es gibt ein allgemeingültiges pädagogisches Konzept der AWO

(zumindest gültig für „unseren“ Kreisverband)!

Steht dort etwas von „Mitbringen eigener Lebensmittel in den
Kindergarten?“

`Tschuldigung das ich mich einmische, aber ich finde es langsam einfach nur noch zum Lachen.
Thema oben: Mitbringen eigener Lebensmittel…
Sicher wird in den mir bekannten KiGa ( ich will nicht für alle sprechen um mir nicht schon selber den Fallstrick auszulegen) darum gebeten, Frühstück und Vesper mitzubringen. Wenn also sowieso von Lebensmitteln gesprochen wird, dann gehören auch gesunde Getränke dazu, und wer jetzt wieder beim Zucker in der Schorle anfängt zu lamentieren, der möge bitte auch auf alles andre zuckerhaltige auch Fruhtzucker (obst) verzichten und dann „meckern“.

Guido, du fragst was du dagegen machen kannst.
Das weisst du am besten selbst, wenn du weisst dass deine Frau danach eventuell Schwierigkeiten bekommen könnte, dann würde ich sagen, okay diese Kiga-Leiterin hat eindeutig den Beruf verfehlt…
Also wird dir wenn weitere Aussprachen und Elternabendvorschläge ohne Nutzen bleiben hinsichtlich der Schorle nichts anderes übrigbleiben, deinen Filius in einen andren KiGa zu geben, der dann eher einen Vorstellungen ( die ich im Übrigen sehr gut finde) entsprechen. Gottseidank hat man ja in den meisten Städten doch die Auswahl und ist nicht auf einen angewiesen.

Was mich aber noch mehr entsetzt, dass Hawethie so stur auf Regelungen beharrt als wären sie von ihm selbst entworfen worden.
Ich will mich nicht an deinem Beamtenstatus vergreifen, du hast sicher genug dafür getan und eigentlich steht mir das nicht unbedingt zu, es überhaupt anzuschneiden, aber mich regt diese Beamtenmenatlität schon bei meinem eigenen Vater auf.
Alles was vorgesetzt wird, wird schon richtig sein, nur nicht mal die Klappe aufmachen.
Okay wenn du der Meinung bist, die Regelung entspricht den Vorstellungen dann sind es deine Vorstellungen und dann bitteschön…hilf sie durchzusetzen.
Aber bitte bitte akzeptiert um Himmels willen dass es auch andre Meinungen gibt und sich nicht jeder allem „unterwerfen“ will.
und solange man seine eigene Meinung einbringen und eventuell auch durchsetzen kann, als Verbesserung so bin ich der Meinung sollte man das tun.

An Guido noch…bleib bei deinen „Erziehungsmethoden“ deines Sohnes…er wird es eines Tages danken, und nicht überall den Schwanz einziehen, sondern auch mal auf den Tisch hauen, bleibt nur zu hoffen, dass du (ihr) es schafft im zu zeigen, wann dafür der richtige Moment ist…und ich glaube kaum, dass dieses Schorle-Durchsetzen, darin gipfelt, daß dein Sohn nicht begreifen wird, dass ein Geschwindigkeitsbegrenzung vor Schulen etc. nötig ist.

also zieh deine Schlüsse, ich gehe davon aus, das ganze hast du eigentlich schon vorher gewusst…

So das musste mal raus…
btw

Hallo Teufelchen,

Tschuldigung das ich mich einmische, aber ich finde es
langsam einfach nur noch zum Lachen.
Thema oben: Mitbringen eigener Lebensmittel…
Sicher wird in den mir bekannten KiGa ( ich will nicht für
alle sprechen um mir nicht schon selber den Fallstrick
auszulegen) darum gebeten, Frühstück und Vesper mitzubringen.
Wenn also sowieso von Lebensmitteln gesprochen wird, dann
gehören auch gesunde Getränke dazu, und wer jetzt wieder beim
Zucker in der Schorle anfängt zu lamentieren, der möge bitte
auch auf alles andre zuckerhaltige auch Fruhtzucker (obst)
verzichten und dann „meckern“.

Im KiGa meiner Kinder gilt: Essen ja - Süßigkeiten und Getränke nein.

Was mich aber noch mehr entsetzt, dass Hawethie so stur auf
Regelungen beharrt als wären sie von ihm selbst entworfen
worden.
Ich will mich nicht an deinem Beamtenstatus vergreifen, du
hast sicher genug dafür getan und eigentlich steht mir das
nicht unbedingt zu, es überhaupt anzuschneiden, aber mich regt
diese Beamtenmenatlität schon bei meinem eigenen Vater auf.
Alles was vorgesetzt wird, wird schon richtig sein, nur nicht
mal die Klappe aufmachen.

Bis zu einem Posting oben wusste ich nicht, dass die KiGaLeiterin keine Begründung für ihre Regel abgegeben hat.
Ich habe auch nicht gegen „Klappe aufmachen“ oder „auf den Tisch hauen“. Aber ich habe mich m.E. zu Recht gegen den Begriff „Willkür“ gewehrt, da ich die Gründe aus zwei Kindergärten kenne, die in etwa gleich sind. Von einem dritten KiGa weiß ich, dass die Regel zum neuen KiGaJahr auch eingeführt wird, mit genau den gleichen stichhaltigen Argumenten.

Bedenke bitte: wir leben in einer Gemeinschaft. Diese kann nur funktionieren, wenn Regeln existieren, die auch eingehalten werden. Wenn ich eine Regel nicht einhalten kann oder will, gibt es für mich genug Mittel und Wege, auch ohne einen Schulfreund einzuschalten, dagegen vorzugehen. In meiner Familie heißt es: Reden wir mal drüber.
zum Thema Beamtenmentalität: Weiter oben schreibt Guido, dass er einen Schulfreund, der etwas zu sagen hat, einschalten will. Findest du das besser? Erst sich über die Erziehungsmethoden beschweren und anschließend „die Obrigkeit einschalten“ wenn man sich nicht durchsetzen kann??
Wozu gibt es Elternausschüsse im Kindergarten. Die sollen doch m.E. genau diese Sachen regeln. Auch wenn es um die Erweiterung des Getränkeangebotes geht.

An Guido noch…bleib bei deinen „Erziehungsmethoden“ deines
Sohnes…

„trinkt ausschließlich Apfelschorle“ … so gesund die auch ist, ein "Ausschließlich " zeugt nicht von Erziehung.

er wird es eines Tages danken, und nicht überall
den Schwanz einziehen, sondern auch mal auf den Tisch hauen,
bleibt nur zu hoffen, dass du (ihr) es schafft im zu zeigen,
wann dafür der richtige Moment ist…und ich glaube kaum, dass
dieses Schorle-Durchsetzen, darin gipfelt, daß dein Sohn nicht
begreifen wird, dass ein Geschwindigkeitsbegrenzung vor
Schulen etc. nötig ist.

Meinem Bruder wurde auf die gleiche Art und Weise „Zucker in den Hintern geblasen“ (sorry wg. des Ausdrucks, aber mir fiel kein besserer ein)
Erfolg: 8 Punkte in Flensburg innerhalb von zwei Jahren nach Ablauf der Probezeit; Krach mit den Vorgesetzten, weil die ihm in seiner Ausbildung zeigen wollten, wie man „richtig“ (korrekt) arbeitet; z.Z. Entziehung wegen Drogenkonsums.
Zugegeben, das ist einer der Extremfälle, was nicht auf jeden zutreffen muss.

Von mir aus nun
Ende der Diskussion

Gruß
HaWeThie

Hallo hawethie!

Wenn der Kindergarten nicht erziehen darf, warum gebe ich mein
Kind dort ab??

Bestimmt nicht, damit dort die kindliche Persönlichkeit standardmäßig angeglichen wird. Ein Kindergarten erfüllt ja gerade den Zweck, daß mein Kind gleichaltrige andere Kids kennenlernt und sieht, daß jedes anders ist und eine eigenes Wesen hat. Es soll nicht auf gleichgeformte andere Konditionierungszombies stoßen, die ihm zeigen, daß man sich immer anpassen muß.

Warum sind die „Kindergärtnerinnen“ staatl. anerkannte
„Erziehrinnen“?

Damit sie die Kinder nicht mit altbackener Erziehung verhunzen, die sie von ihren Großmüttern übernommen haben.

Wenn ich mit einer Erziehung im Kiga nicht einverstanden bin,
kann ich doch andere Orte suchen wo mein Kind „verwahrt“ wird.
Es klingt doch so, als wolltest du nur eine
„Kinderverwahranstalt“ und keine qualifizierten Kräfte.

Wenn ich zum Frisör gehe, sage ich dann der Frisöse, wie ich die Haare möchte oder beuge ich mich ihrem Fachwissen und der aktuellen Mode und lasse sie machen?

Gruß
Uwe

Hallo Anja,
da scheinen wir ja doch in vielen Punkten einig zu sein.

Dein Tonfall wirkt auf mich etwas angriffslustig - kommt

das nur durch die Schriftform so über?

Gerade beim Essen und Trinken verstehe ich keinen Spaß. Ich finde, eines der schlimmsten Verbrechen, die wir unseren Kids antun können, ist, sie zu zwingen, etwas zu sich nehmen zu müssen, vor dem sie sich ekeln oder daß ihnen ganz einfach nicht schmeckt! Wir selbst kommen nicht auf die Idee, etwas zu essen oder zu trinken, was wir absolut nicht mögen - warum zwingen wir also unsere Kinder dazu?

Ciao
Uwe

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Hallo HaWeThie!

Stichwort Soziologie:
Das Erlernen und Akzeptieren von Reglen gehört dazu

Nur, wenn ich mich Regeln freiwillig unterwerfe - alles andere ist TERROR! Außerdem heißt es nicht umsonst „Keine Regel ohne Ausnahme“ (sonst wird sie sehr schnell zum unmenschlichen Dogma).

Ciao
Uwe

Wer lesen kann…
…ist klar im Vorteil!

An Guido noch…bleib bei deinen „Erziehungsmethoden“ deines
Sohnes…

„trinkt ausschließlich Apfelschorle“ … so gesund die auch
ist, ein "Ausschließlich " zeugt nicht von Erziehung.

Da steht FAST ausschließlich! Augen auf, bevor Du falsch zitierst! Außerdem glaube ich nicht, dass Du in der Lage bist, Erziehungsmethoden (Hier: MEINE) zu beurteilen!

Meinem Bruder wurde auf die gleiche Art und Weise „Zucker in
den Hintern geblasen“ (sorry wg. des Ausdrucks, aber mir fiel
kein besserer ein)
Erfolg: 8 Punkte in Flensburg innerhalb von zwei Jahren nach
Ablauf der Probezeit; Krach mit den Vorgesetzten, weil die ihm
in seiner Ausbildung zeigen wollten, wie man „richtig“
(korrekt) arbeitet; z.Z. Entziehung wegen Drogenkonsums.
Zugegeben, das ist einer der Extremfälle, was nicht auf jeden
zutreffen muss.

Kein Kommentar…

Guido

Kurz!
Hallo Uschi!

Solange man mir keinen Grund für diese Regel nennt, will (kann) ich sie nicht akzeptieren, sorry!

Die „Regel“ gab es vorher nicht (vor dem Erzeihungsurlaub meiner Frau).

Gruß
Guido

Dann weiß ich nicht…

Tja lieber Guido,

so acht bis zehn sollten es schon sein.

Der Beruf der Leute im Kindergarten heißt:
Erzieher/in (sogar staatl. geprüft und anerkannt)

Ach so - sagt sehr viel aus…
Ein Key Account Manager managt also Schlüsselkonten, ein Bergmechaniker sorgt dafür, dass der Berg funktioniert, und ein Personalberater berät Personal???

Man sollte vielleicht nich allzu sehr von Berufsbezeichnungen auf Tätigkeiten schließen…

Falls ein Kind Schwierigkeiten in der Grob- und Feinmotorik
hat:

Davon war keine Rede!

DAFÜR SIND ERZIEHERINNEN NICHT AUSGEBILDET.

Doch! Sind sie! Zumindest hier am Niederrhein gehört das zur Ausbildung. OK - natürlich nicht in dem Maße, wie es für eine Ergotherapie nötig ist, allerdings sollten sie schon in der Lage sein, Störungen zu erkennen!

Sie können nur die Grundzüge beibringen. Alles andere
scheitert meistens am Personalmangel.

Ich dachte, sie wären dafür nicht ausgebildet *grübel*

Stichwort Soziologie:
Das Erlernen und Akzeptieren von Reglen gehört dazu

Zum gesellschaftlichen Zusammenleben gehören Regeln! Soweit es eine Begründung für diese gibt!

CU
Guido

eher ein anderes Thema
Hallo !

Warum sind die „Kindergärtnerinnen“ staatl. anerkannte
„Erziehrinnen“?

Damit sie die Kinder nicht mit altbackener Erziehung
verhunzen, die sie von ihren Großmüttern übernommen haben.

Die Bezeichnung wurde damals geändert, weil es auch in Kinderheimen „Kindergärtnerinnen“ gab!

Wenn ich zum Frisör gehe, sage ich dann der Frisöse, wie ich
die Haare möchte oder beuge ich mich ihrem Fachwissen und der
aktuellen Mode und lasse sie machen?

Na ja - ich habe letztens gesagt: Toben Sie sich aus… *g*

Gruß
Guido

Dafür einen Stern oT

-)