Mobbing - da kam wohl etwas falsch an!
Hi nochmal!
Es gibt ein allgemeingültiges pädagogisches Konzept der AWO
(zumindest gültig für „unseren“ Kreisverband)!
Steht dort etwas von „Mitbringen eigener Lebensmittel in den
Kindergarten?“
Nein! Da steht nur was von Süßigkeiten (es sei denn, für alle - obwohl es in unserem KiGa ein generelles Verbot gibt, was ich allerdings nicht so wild finde, da es nachvollziehbar ist)
Es geht nicht um das Thema DURST! Es gaht darum, dass mein
Zwerg zu WENIG trinkt! Wenn man nur wegen des Durstes trinkt,
nimmt man definitiv nicht genug Flüssigkeit zu sich!
Da hast du ja recht.
Darauf will ich doch nur hinaus! Mir geht es schlicht um die Gesundheit und um das Wohl meines Kindes!!!
Also: Die neue Leiterin kommt aus einem
Elterninitiativkindergarten.
Aha! Ich hoffe, du siehst die „Anweisung“ der Leiterin nicht
aus diesem Grund als Willkür!!
Ich verstehe Deinen Kommentar jetzt nicht ganz. Abgesehen davon, dass ich von EI-KiGa’s nicht allzu viel halte (es mag ja gute geben…), weil ich der Meinung bin, Schuster sollten bei ihren Leisten bleiben, sollte diese Anmerkung nur als Erklärung für das Zusammenzucken dienen!
Da war es so, dass die Leiterin
so gut wie keine Entscheidungsfreiheit hatte, sondern alles
von den ach so wissenden Eltern vorgekaut bekam! Wenn sich der
Elternrat bei ihr meldet, zuckt sie schlicht und ergreifend
zusammen!
Da muss man mit der Frau reden.
Das ist ja meine Überlegung. Wie mache ich ihr das klar, ohne dass sie sich verletzt bzw. angegriffen fühlt? Ich möchte nicht, dass es direkt heißt: Guck mal! Da kommt die Alte (meine Gattin) nach drei Jahren wieder und macht direkt einen Aufstand!
Das sind die liebsten Leute: Ich habe Beziehungen - Regeln
interessieren mich nicht!!!
Gegen sinnvolle Regeln habe ich nichts!
Hast du nach dem Sinn oder Unsinn dieser Regel gefragt??
Dreimal die Leiterin! Antwort: Das ist halt so.
Gaaanz toll!!
Einmal (heute morgen) die Erzieherin der anderen Gruppe. Die wusste von dieser Regelung gar nix!
Und auch ohne
Beziehungen wäre ich sehr wohl in der Lage, durchzusetzen, was
ich für sinnvoll halte (zumindest im KiGa)!
Den Klammerzusatz finde ich überflüssig, es sei denn du bist
der Ansicht „Der Frau zeige ich es mal!!“ 
Mit der Klammer wollte ich eigentlich darauf hinaus, dass ich unglaublich vile Gesetzesregelungen für fehlerhaft halte, diese aber nicht ändern kann. Aber das ist ein anderes Thema und gehört hier nicht hin!
Ich will alles andere, als „der Frau es mal zeigen“! Nur habe ich ein Problem damit, Regelungen ohne Argumente zu akzeptieren!
Also: ich meinte hier die Strafe nicht in der Erziehung durch
dich oder andere. Ich habe schon weitergedacht an den
„rasenden“ 18-Jährigen, der der Ansicht ist, eine
Geschwindigkeitsbegrenzung vor einer Schule ist nachts
überflüssig (Regel ist nicht „sinnvoll“).
Schönes Beispiel! Auch ich fahre nachts an Schulen nicht immer 30. Gut, rasen tue ich wohl auch nicht - aber wenn mich ein Polizist anhält, weiß ich, dass ich ihm mit einem freundlichen Lächeln (er macht ja auch nur seinen Job) die 30 bis 50 DM in die Hand drücke (auch wenn es mich noch so ärgert)! Allerdings ist das ein Beispiel für meinen Klammerzusatz, den Du ansprachst!
Aber: Welche Konsequenzen setzt du ein? Wenn meine Kinder
Unsinn machen, müssen sie die Konsequenzen tragen. Dabei kann
man der Ansicht sein, dass ein „Geh’ auf dein Zimmer!“ keine
Strafe ist, obwohl das Kind es als solche auffasst.
„Geh’ auf Dein Zimmer!“ war lange meine Lieblings"strafe"! Irgendwann habe ich dann bemerkt, dass es sinnvoller ist, zusammenhängende Konsequenzen resultieren zu lassen. Z.B.: Du hörst nicht auf mich, wenn ich Dir sage: Putz Dir die Zähne! - also höre ich auch nicht auf Dich, wenn Du sagst: Papa - lies mir noch eine Geschichte vor!
Es ist imho ziemlich arm, wenn die Leiterin „DAS SAGEN“ hat!
Wofür arbeiten dann in dem KiGa drei staatlich anerkannte
Erzieherinnen und eine Kinderpflegerin? Dann könnte man auch
ein paar Hilfskräfte einstelle, die tumb genau das tun, was
die allwissende Leiterin ihnen sagt…
Bei uns gibt es ein wöchentliches Teamgespräch, in dem u.a.
das pädagogische Konzept (kritisch) besprochen wird. Dabei
kommt es vor, dass zwei Erzieherinnen komplett kontärer
Meinung sind und die anderen dazu keine Arbeit haben. In
diesem Fall entscheidet die Leiterin. Normalerweise wird alles
kollegial geregelt.
Ein Teamgespräch gibt es. Aber was nützt es, wenn solche Sachen nicht angemerkt werden - wie gesagt: Die andere Gruppe WUSSTE nichts davon!
Stichwort: MOBBING!!
Nichts anderes ist es, wenn sich keiner an die Anweisungen
des/der Vorgesetzten (und das ist die KiGa-Leiterin nunmal)
hält.
Wer es als Team gut findet, dass die Leiterin häufig krank
wird, Selbstmordgedanken hegt, anfängt bei Kleinigkeiten
herumzuschreien oder auch nur „innerlich kündigt“ (also
schlampt) kann das gerne machen (Erfahrungen aus der
KiGa-Übergreifenden Fortbildung meiner Frau). Vielleicht kommt
man ja als Erzieherin irgendwann selbst einmal in eine
Leitungsfunktion und muss sich dann mit einem aufmüpfigen Team
herumschlagen, das die eigenen „guten bis sehr guten“ Ideen
für „Willkür“ hält.
Sorry - ich bin Unternehmensberater und habe häufig mit „Leitern“ zu tun. Vielleicht hört es sich besser an: Jeder Leiter ist nur so gut wie sein Team! Ein Team (zu dem auch der Leiter gehört) funktioniert halt besser, wenn es von den Ideen des Vorgesetzten überzeugt ist!
Abgesehen davon halte ich das Thema Mobbing für etwas überzogen (JA - schlagt mich…) Ich streite nicht ab, dass es Mobbing gibt, allerdings sollten sich so manch gemobbte Mitarbeiter mal fragen, warum sie von allen „gemobbt“ werden. Allerdings wollte ich darauf auch gar nicht hinaus!
Wenn sie bei solchen Angelegenheiten noch nicht einmal alle
Erzeiherinnen mit ins Boot der Entscheidungsfindung einbezieht
(siehe meine Ergänzung oben), dann sollte der Träger sie
vielleicht WIRKLICH entlassen!
Viel Erfolg.
Das mit dem Entlassen war nicht so ganz ernst gemeint! Dass man mal mit ihr reden sollte (auch von Seite ihrer Vorgesetzten), trifft schon eher meinen Gedankengang…
Gruß
Guido