Erziehung im fünften Lebensjahr

wer kennt das nicht?

Die Tochter (oder Sohn) schreibt die Wände an und man steht dem fast machtlos gegenüber, außer jedesmal mit der Machtkeule zu kommen und das will ich nun mal auch nicht.
Eigentlich geht es darum, dem Kind einige Macken auf die richtige Art und Weise auszutreiben. Hat hier jemand schon weitere Erfahrungen gemacht?

Manfred

Sehr geehrte

bei einem Fünfjährigen sieht die Welt doch schon ganz anders aus, Kinder in diesem alter sind Argumenten gegenüber schon zugänglich, es kommt halt darauf an es Ihnen verständlich zu machen. Ich halte von Macht & Keule nicht viel, stehe eher auf dem Standpunkt, dass es mit einem vernünftig geführten Gespräch oder einer kleinen Diskussion oft viel weiter geht. Frag doch mal dein Sprössling mal warum er die Wände anmalt und sage ihm dann wie du darüber denkst.

Wichtig finde ich bei derartigen Problemen nur, dass sich beide Elternteile einig sind (das schliesst selbstverständlich Oma, Opa, etc. mit ein wenn diese auch Einfluss auf die Erziehung haben)

Viele Grüße aus Hamburg
Siegmar

Sehr geehrte

bei einem Fünfjährigen sieht die Welt doch schon ganz anders
aus, Kinder in diesem alter sind Argumenten gegenüber schon
zugänglich, es kommt halt darauf an es Ihnen verständlich zu
machen.

Ich halte von Macht & Keule nicht viel,

ich auch nicht, ab und zu muß es aber sein.

stehe eher auf
dem Standpunkt, dass es mit einem vernünftig geführten
Gespräch oder einer kleinen Diskussion oft viel weiter geht.

Stimmt.

Frag doch mal dein Sprössling mal warum er die Wände anmalt

Antwort: „weil es mir gefällt“

und sage ihm dann wie du darüber denkst.

Wichtig finde ich bei derartigen Problemen nur, dass sich
beide Elternteile einig sind
(das schliesst selbstverständlich
Oma, Opa, etc. mit ein wenn diese auch Einfluss auf die
Erziehung haben)

Das mit Oma und Opa funktioniert m.e. nicht. Du kannst anderen nicht vorschreiben, wie sie mit Deinem Kind umgehen (außer es wird z.B. geschlagen o.ä.); Ratschläge ausgenommen.
Das Kind muß sollte Meinung nach baldigst mitbekommen, daß wir Menschen unterschiedlich sind.

Danke für Dein Interesse,

Manfred

PS. Hast Du auch Kinder? Wie hast Du solche Angelegennheiten behandelt

und …
hallo,

Frag doch mal dein Sprössling mal warum er die Wände anmalt
und sage ihm dann wie du darüber denkst.

… und biete ihm eine alternative an. z.b. eine wand, die mit malpapier behaengt wird. oder eine wand im kinderzimmer, die er nach seinem geschmack bemalen und bekleben darf. meine restlichen waende sind seither wieder weiss …

salut

gernot

3 „Gefällt mir“

…haben wir das so geregelt: als das zum ersten Mal vorkam (halbe Wand bis zu der Höhe, wo Anna nicht mehr drankam), haben wir deutlich klargemacht, daß das nicht in Ordnung war. Also mit der Anna geredet, ernstes Gesicht, erklärt, daß das falsch sei, daß sie gern auf Papier malen könne, usw. Dann haben wir gemeinsam mit der Anna die Wand saubergemacht (hat ihr auch Spaß gemacht) und hinterher ihr eine Ecke angeboten, mit einer „Maltapete“ bedeckt. Darauf hat sie ein paarmal gemalt, aber dann hat sich das gegeben.

Wichtig war, daß es gleich beim ersten Mal passierte (also nicht 17mal durchgehen lassen und dann durchgreifen), und daß sie verstnd, daß es uns wichtig war.

Gruß

J.

1 „Gefällt mir“

…haben wir das so geregelt: als das zum ersten Mal vorkam
(halbe Wand bis zu der Höhe, wo Anna nicht mehr drankam),
haben wir deutlich klargemacht, daß das nicht in Ordnung war.

Mittlerweile mache ich mich schon lächerlich, weil ich zur ihr sagen nicht die Wand, den Teppich, meine Hose, den Kühlschrank, die Außenwand(vom Garten) den Küchentisch … anmalen.

Also mit der Anna geredet, ernstes Gesicht, erklärt, daß das
falsch sei, daß sie gern auf Papier malen könne, usw.

So haben wir das auch gemacht, Sophie ist dann auch immer sehr verständig

haben wir gemeinsam mit der Anna die Wand saubergemacht (hat
ihr auch Spaß gemacht)

Das finde ich auch wichtig, den „Schaden“ gemeinsam zu beheben; mit Spaß; Das letzte mal war´s aber nicht mehr mit Spaß, da war ich wahrscheinlich schlecht drauf.

und hinterher ihr eine Ecke angeboten,
mit einer „Maltapete“ bedeckt. Darauf hat sie ein paarmal
gemalt, aber dann hat sich das gegeben.

Gute Idee, werd ich mal ausprobieren (hoffentlich merkt sie nicht, daß das eigentlich nicht richtiges Wandanmalen ist)

Wichtig war, daß es gleich beim ersten Mal passierte (also
nicht 17mal durchgehen lassen und dann durchgreifen), und daß
sie verstnd, daß es uns wichtig war.

Sehe ich auch so.

Grüße aus Oberbayern und Danke für Deine Anregungen,

Manfred

Grenzen ziehen…

…haben wir das so geregelt: als das zum ersten Mal vorkam
(halbe Wand bis zu der Höhe, wo Anna nicht mehr drankam),
haben wir deutlich klargemacht, daß das nicht in Ordnung war.

Mittlerweile mache ich mich schon lächerlich, weil ich zur ihr
sagen nicht die Wand, den Teppich, meine Hose, den
Kühlschrank, die Außenwand(vom Garten) den Küchentisch …
anmalen.

Einfache und wohl einzige Lösung:
Regeln erstellen…

  1. gemalt wird nur auf Malpapier

Bei Verstoß:
Malsachen für eine Woche weg!
Das auch konsequent durchziehen.

So klappt das mit fast allen unerwünschten Tätigkeiten des Kindes… meist fehlt einfach nur die Konsequenz die Sanktionen auch durchzuziehen…

Wenn du dir so als Diktator vorkommst, kannst du dem Kind ja auch anbieten Regeln für unerwünschtes Verhalten Deinerseits aufzustellen…
Beispiel:
im auto wird nicht geraucht…

Gruß
Gerlinde

2 „Gefällt mir“

Einfache und wohl einzige Lösung:
Regeln erstellen…

  1. gemalt wird nur auf Malpapier
    Bei Verstoß:
    Malsachen für eine Woche weg!
    Das auch konsequent durchziehen.
    So klappt das mit fast allen unerwünschten Tätigkeiten des
    Kindes… meist fehlt einfach nur die Konsequenz die
    Sanktionen auch durchzuziehen…

Tja Gerlinde
Beim 1. mal erklären
beim 2. noch mal erklären mit Ankündigung Stifte weg
beim 3. am Stifte weg (1 Tag)
beim 4. am Stifte weg (3 Tag)
.
.

genau das funktioniert eben nicht

Wohl gemerkt, die Ankündigung „Stifte weg“ erfolgte freundschaftlich, Die Durchführung „Stifte weg“ erfolgte einvernehmlich!!!

Wenn du dir so als Diktator vorkommst, kannst du dem Kind ja
auch anbieten Regeln für unerwünschtes Verhalten Deinerseits
aufzustellen…

In dem Zusammenhang ist es m.e besser Regeln gemeinsam aufzustellen, an die sich auch alle halten.

Freundliche Grüße,

Manfred

Hi,

Tja Gerlinde
Beim 1. mal erklären
beim 2. noch mal erklären mit Ankündigung Stifte weg
beim 3. am Stifte weg (1 Tag)
beim 4. am Stifte weg (3 Tag)
.
.

genau das funktioniert eben nicht

Scheinbar sind 3 Tage nicht ausreichend…

Wird das Kind dann die 3 Tage anderweitig belustigt, oder mus es „schmoren“?
Wenn ich meiner Tochter die Stifte weggenommen habe (hier ist das Problem Katze anmalen gewesen), habe ich ihr keinen Ausgleich angeboten. Wenn sie rumjammerte, dass ihr lagweilig ist, und sie malen wolle, hab ich sie freundlich darauf hingewiesen, dass sie wohl noch zu klein ist, um mit Stiften umzugehen, und sie erst noch X Tage wachsen muss, bevor die Stifte wieder da sind.

In dem Zusammenhang ist es m.e besser Regeln gemeinsam
aufzustellen, an die sich auch alle halten.

Halten sich denn auch ALLE an diese Regeln?
Oder dürfen Erwachsene die „dehnen“?
um beim Beispiel zu bleiben…
Wenn Kind nicht dabei ist, doch im Auto zu rauchen…
Wenn DAS Euer Problem ist, dann werden Sanktionen nie wirken…
Weil Kind nämlich lernt, dass wenn es alleine ist darf es doch alles machen.

Gruß
Gerlinde

Hi Gerlinde,

Scheinbar sind 3 Tage nicht ausreichend…

Wird das Kind dann die 3 Tage anderweitig belustigt, oder mus
es „schmoren“?

es schmort bereits nach einem halben Tag

Wenn ich meiner Tochter die Stifte weggenommen habe (hier ist
das Problem Katze anmalen gewesen), habe ich ihr keinen
Ausgleich angeboten. Wenn sie rumjammerte, dass ihr lagweilig
ist, und sie malen wolle, hab ich sie freundlich darauf
hingewiesen, dass sie wohl noch zu klein ist, um mit Stiften
umzugehen, und sie erst noch X Tage wachsen muss, bevor die
Stifte wieder da sind.

Nun, so ähnlich haben wir das auch gemacht.
Doch statt einfach nur das Strafmaß zu erhöhen ist es m.e. jetzt an der Zeit, sich zu überlegen ob man nicht auf dem Holzweg ist (Hier finde ich den o.g. Vorschlag mit den bemalbaren Tapeten ganz gut). Außerdem solltest Du folgendes beachten:
In dieser Woche ohne Stifte kannst Du es nicht verhindern, daß Dein Kind im Kindergarten malt. Auch bei Oma und Opa wäre ein Stifteverbot glaube ich nicht sinnvoll (da wirst du zum Buhmann). Außerdem sollten dort auch die Regeln in erster Linie von Oma und Opa aufgestellt werden.

Halten sich denn auch ALLE an diese Regeln?

Ich tue mein Möglichstes (hoffe ich zumindest).
Wenn ich trotzdem Regeln breche, darf mich meine Tochter auch rügen.

Freundliche Grüße,

Manfred

Hi Manfred,

Scheinbar sind 3 Tage nicht ausreichend…

Wird das Kind dann die 3 Tage anderweitig belustigt, oder mus
es „schmoren“?

es schmort bereits nach einem halben Tag

und was passiert dann im allgemeinen?

Nun, so ähnlich haben wir das auch gemacht.
Doch statt einfach nur das Strafmaß zu erhöhen ist es m.e.
jetzt an der Zeit, sich zu überlegen ob man nicht auf dem
Holzweg ist (Hier finde ich den o.g. Vorschlag mit den
bemalbaren Tapeten ganz gut).

Das wird nicht dauerhaft funktionieren, weil sie scheinbar einen Weg gefunden hat, Euch rumzubekommen…

Nach dem Motto:
Die meckern jetzt, aber wenn die sich beruhigt haben mach ich weiter…

Wenn es dann vielleicht nicht mehr das malen sein sollte, ist es was anderes…

Außerdem solltest Du folgendes
beachten:
In dieser Woche ohne Stifte kannst Du es nicht verhindern, daß
Dein Kind im Kindergarten malt. Auch bei Oma und Opa wäre ein
Stifteverbot glaube ich nicht sinnvoll (da wirst du zum
Buhmann). Außerdem sollten dort auch die Regeln in erster
Linie von Oma und Opa aufgestellt werden.

Na ja… im Kindergarten wird sie ja auch keine Wände bemalen, oder?

Und Oma… da gibts zwei Möglichkeiten

  1. Oma und Opa bescheid sagen, und darauf BESTEHEN, dass in der Woche keine Stifte an das Kind gegeben werden.

  2. Dem Kind klarmachen, dass es überall andere Regeln gibt, und hier werden keine Wände angemalt!

Halten sich denn auch ALLE an diese Regeln?

Ich tue mein Möglichstes (hoffe ich zumindest).
Wenn ich trotzdem Regeln breche, darf mich meine Tochter auch
rügen.

Und, nach der Rüge machst du es nie wieder?
Oder machst du es bei nächster Gelegenheit trotzdem?

Die Erziehung eines Kindes wird maßgeblich durch das VORLEBEN geprägt…

Gruß
Gerlinde

Sehr geehrte

bei einem Fünfjährigen sieht die Welt doch schon ganz anders
aus, Kinder in diesem alter sind Argumenten gegenüber schon
zugänglich, es kommt halt darauf an es Ihnen verständlich zu
machen.

Ich halte von Macht & Keule nicht viel,

ich auch nicht, ab und zu muß es aber sein.

stehe eher auf
dem Standpunkt, dass es mit einem vernünftig geführten
Gespräch oder einer kleinen Diskussion oft viel weiter geht.

Stimmt.

Frag doch mal dein Sprössling mal warum er die Wände anmalt

Antwort: „weil es mir gefällt“

und sage ihm dann wie du darüber denkst.

Wichtig finde ich bei derartigen Problemen nur, dass sich
beide Elternteile einig sind
(das schliesst selbstverständlich
Oma, Opa, etc. mit ein wenn diese auch Einfluss auf die
Erziehung haben)

es ist richtig das kinder lernen müssen das alle menschen unterschiedlich sind aber… in grundsätzlichen dingen sollten sich die leute die einfluss auf die erziehung nehmen (kindergarten, schule, familie, etc) schon einig sein, es gilt hier ja auch wertvorstellungen zu vermitteln und deine wand scheint für dich ja nun mal auch einen wert darzustellen oder ?

Das mit Oma und Opa funktioniert m.e. nicht. Du kannst anderen
nicht vorschreiben, wie sie mit Deinem Kind umgehen (außer es
wird z.B. geschlagen o.ä.); Ratschläge ausgenommen.
Das Kind muß sollte Meinung nach baldigst mitbekommen, daß wir
Menschen unterschiedlich sind.

Danke für Dein Interesse,

Manfred

PS. Hast Du auch Kinder? Wie hast Du solche Angelegennheiten
behandelt

Ja habe ich und nebenbei auch noch neven, nichte und patenkinder alle total unterschiedlich aber … bestimmte dinge werden einheitlich geregelt und dazu gehören auch das bei uns die wände nicht bemalt werden. den vorschlag einen teil der wand für solche dinge umzubauen oder wie bei uns eine tafel in den raum zu stellen funktioniren wenn die spielregeln klar und verständlich sind !

Hi Manfred,

es schmort bereits nach einem halben Tag

und was passiert dann im allgemeinen?

wir ziehen die 3 Tage natürlich durch und erklären ihr nochmal warum sie keine Stifte bekommt

Nun, so ähnlich haben wir das auch gemacht.
Doch statt einfach nur das Strafmaß zu erhöhen ist es m.e.
jetzt an der Zeit, sich zu überlegen ob man nicht auf dem
Holzweg ist (Hier finde ich den o.g. Vorschlag mit den
bemalbaren Tapeten ganz gut).

Das wird nicht dauerhaft funktionieren, weil sie scheinbar
einen Weg gefunden hat, Euch rumzubekommen…

Die Erfahrung wird´s uns lehren!
Bei José und Gernot hat´s anscheinden funktioniert.
**rumzubekommen** wohin?

Wenn es dann vielleicht nicht mehr das malen sein sollte, ist
es was anderes…

natürlich, und gerade deshalb sollte man sich nicht nur auf die Einbahnstrasse mit dem Erhöhen des Strafmasses begeben.

Na ja… im Kindergarten wird sie ja auch keine Wände bemalen,
oder?

Nein, und dort räumt sie auch alle Spielsachen wieder auf.
Nach meiner bisherigen Erfahrung im Gespräch mit anderen Eltern ist das aber bei allen Kindern so.

  1. Oma und Opa bescheid sagen, und darauf BESTEHEN, dass in
    der Woche keine Stifte an das Kind gegeben werden.

finde ich nicht richtig!

Und, nach der Rüge machst du es nie wieder?
Oder machst du es bei nächster Gelegenheit trotzdem?

Muß ich darauf wirklich antworten?
Ich glaube Du weißt schon wie ich mich verhalte

Manfred

Hi Siegmar,

es ist richtig das kinder lernen müssen das alle menschen
unterschiedlich sind aber… in grundsätzlichen dingen sollten
sich die leute die einfluss auf die erziehung nehmen
(kindergarten, schule, familie, etc) schon einig sein, es gilt
hier ja auch wertvorstellungen zu vermitteln und deine wand
scheint für dich ja nun mal auch einen wert darzustellen oder
?

Das mit dem einig sein funktioniert vielleicht in ganz grundsätzlichen Dingen. Ansonsten ist das aber ein nicht realisierbares Wunschdenken. Dazu sind wir Menschen halt mal zu verschieden, auch in der Art der Erziehung. Einige Eltern greifen halt mal ein, wenn z.B. Kindern einen Streit körperlich austragen und andere halt nun mal nicht.

Manfred

Hi Manfred,

Das wird nicht dauerhaft funktionieren, weil sie scheinbar
einen Weg gefunden hat, Euch rumzubekommen…

Die Erfahrung wird´s uns lehren!
Bei José und Gernot hat´s anscheinden funktioniert.
**rumzubekommen** wohin?

Das ist schlicht und ergreifend ein Machtkampf…
das ist wie bei den Tieren… sie kämpft Ihre Postion im Rudel aus…
und ihr ordnet Euch unter :wink:

Was an sich ja kein Problem darstellt… Aber dann darf man sich auch nicht beschweren :wink:

Na ja… im Kindergarten wird sie ja auch keine Wände bemalen,
oder?

Nein, und dort räumt sie auch alle Spielsachen wieder auf.
Nach meiner bisherigen Erfahrung im Gespräch mit anderen
Eltern ist das aber bei allen Kindern so.

Weil im Kindergarten einfache logische Regeln gelten…
Wenn… dann… sonst…

Das verstehen auch kleinste Kinder.

  1. Oma und Opa bescheid sagen, und darauf BESTEHEN, dass in
    der Woche keine Stifte an das Kind gegeben werden.

finde ich nicht richtig!

Warum nicht?
Rede mit ihnen und du wirst sehen, dass Kind auch da keine Wände anmalen darf…
Und, dass sie in solchen Grudregeln mit Dir einer Meinung sind…
Oder hast du Angst davor?
Dass sie sagen könnten… ich hab es dir ja immer gesagt…?
Und wenn schon… der Zweck (saubere Tapeten) heiligt die Mittel (den Großeltern auch mal Recht zu geben).

Und, nach der Rüge machst du es nie wieder?
Oder machst du es bei nächster Gelegenheit trotzdem?

Muß ich darauf wirklich antworten?

Ja… ich denke nämlich, dass da das Hauptproblem liegt…
du verlangst von deinem Kind, deine Worte zu respektieren und etwas zu unterlassen, alleine aus dem Grund, dass es dir nicht gefällt… und wie ist es andersrum?

Ich glaube Du weißt schon wie ich mich verhalte

Nö… dann hätte ich nicht gefragt…
Wenn du willst, kann man ja darüber mailen :wink:
Gruß
Gerlinde

Hi Gerlinde,

**rumzubekommen** wohin?

Das ist schlicht und ergreifend ein Machtkampf…
das ist wie bei den Tieren… sie kämpft Ihre Postion im Rudel
aus…
und ihr ordnet Euch unter :wink:

Genau; es gibt immer Sieger und Verlierer!
Nur; es sollten nicht immer die gleichen Sieger bzw. Verlierer sein. Es ist doch überhaupt kein Kunststück gegenüber den Kindern immer zu siegen.

Was an sich ja kein Problem darstellt… Aber dann darf man
sich auch nicht beschweren :wink:

hab´ich mich beschwert?

Nein, und dort räumt sie auch alle Spielsachen wieder auf.
Nach meiner bisherigen Erfahrung im Gespräch mit anderen
Eltern ist das aber bei allen Kindern so.

Weil im Kindergarten einfache logische Regeln gelten…
Wenn… dann… sonst…

Das ist nicht der Grund
Nach diese Hypthese müßten ja bei uns Oma und Opa einfache logische Regeln gelten, die diese Verhalten bewirken.
Dem ist aber gar nicht so

  1. Oma und Opa bescheid sagen, und darauf BESTEHEN, dass in

finde ich nicht richtig!

Rede mit ihnen und du wirst sehen, dass Kind auch da keine
Wände anmalen darf…
Und, dass sie in solchen Grudregeln mit Dir einer Meinung
sind…
Oder hast du Angst davor?
Dass sie sagen könnten… ich hab es dir ja immer gesagt…?
Und wenn schon… der Zweck (saubere Tapeten) heiligt die
Mittel (den Großeltern auch mal Recht zu geben).

um das geht´s doch gar nicht.

Ja… ich denke nämlich, dass da das Hauptproblem liegt…
du verlangst von deinem Kind, deine Worte zu respektieren und
etwas zu unterlassen, alleine aus dem Grund, dass es dir nicht
gefällt… und wie ist es andersrum?

denke ich nicht

hallo,

Das mit dem einig sein funktioniert vielleicht in ganz
grundsätzlichen Dingen. Ansonsten ist das aber ein nicht
realisierbares Wunschdenken.

ich finde es wichtig, kindern nicht kuenstliche einheit vorzumachen. was fuer meine waende gilt, koennen opa und oma fuer ihre waende anders entscheiden - muessen aber auch die konsequenz selber tragen …

sicher gibt es auch fuer mich themen, bei denen ich mir einigkeit wuensche. zum beispiel, respekt vor den dingen und werten anderer. aber absprachen sind nicht immer gut. kinder haben dann kaum eine chance, ihre interessen zu diskutieren - und auch mal zu gewinnen. (als einzelkind weiss ich ganz gut, wie betonhart eine solidarisch abgesprochene erzieherInnengemeinschaft ist :wink: )

ach ja, schoenen gruss von meinem sohn (6). er findet, das sollte jeder erwachsene ohne absprache selber entscheiden. es erhoehe einfach die chance, eine geeignete wand zu finden …

salut

gernot

ich denke nicht das es wunschdenken ist. es gibt regeln die überall gelten. um nicht vom thema abzukommen und um bei deinem beispiel zu bleiben, ist es doch so das kinder bei niemanden die wände anmalen dürfen und noch viel wichtiger sollen. dieses z.b. gilt es dann dem kind unmissverständlich mitzuteilen und ein paar gute vorschläge gab es ja auf deine frage schon… musst sie halt (nur) durchsetzen

viele grüsse aus hamburg
siegmar

Hai, Manfred,

ein ähnliches Problem hatte ich mit einem Sitting-Baby, will sagen, 'nem 5-jährigen Sohn einer Freundin - Stifte wegnehmen hat bei dem nix gebracht - hat er halt gewartet, bis sie wieder da waren, oder was anderes genommen, um Gegenstände und Katzen vollzuschmieren. Als mir das zu bunt wurde, hab ich ihm gesagt, daß, wenn er sowas nochmal macht, würde ich gleiches mit gleichem vergelten. Als meine Katze dann mit Pudding im Fell an mir vorbeikam, hab ich mir das Gör geschnappt und ihn mit Pudding eingeschmiert - fand er lustig, bis er dann mit Pudding im Gesicht und an den Klamotten mit der U-Bahn fahren durfte und Hinz und Kunz ihn als Baby bezeichnet hat. Er hat’s dann nochmal mit 'ner Wand und Farbe versucht, was seinem Lieblingsauto einen neuen Anstrich einbrachte… das hat er dann kapiert.
Wie gesagt, Stifte wegnehmen und Schaden wieder gutmachen hatte bei ihm keine Wirkung und dann halte ich „härtere“ Maßnahmen für angebracht.

Viel Glück

Sibylle

hallo,

ich finde es wichtig, kindern nicht kuenstliche einheit
vorzumachen. was fuer meine waende gilt, koennen opa und oma
fuer ihre waende anders entscheiden - muessen aber auch die
konsequenz selber tragen …

finde ich auch

Manfred