Erziehung von hauskatzen

Hi,

ich habe gerade mal das internet nach katzenrassen
durchsucht!!!
da habe ich gek´lesen, das z.b. die rasse schneeschuh (oder
snowshoe) ideale hauskatzen wären!!
also liegt das doch zum teil auch an der rasse ob sie freigang
haben sollten oder nicht, oder ?!?
weil bei manch anderen rassen steht z.b. ausdrücklich das sie
freigang wünschen!!

gut, ich dachte, es ginge dir darum, das Beste für die Katze zu machen, und nicht das Ganze so zu drehen, dass es für dich am angenehmsten ist.

Wenn du unbedingt eine Hauskatze haben möchtest, da kann dich leider niemand von abhalten. Es wurden mittlerweile viele Tipps gegeben.

Katzen sind und bleiben aber gesellige Tiere, die sich ihre Kumpels gerne selber aussuchen, egal welche Rasse (da gibt es kein „nicht-gesellig“, nur mehr oder weniger). Wohnungshaltung mit einem Artgenossen ist die zweitbeste Lösung, am besten ist es, wenn sie raus können. Wohnungshaltung ohne Artgenossen ist in meinen Augen nur für Tiere geeignet, die aus diversen Gründen deutlich nicht mit anderen können. Aber, um mich nochmal zu wiederholen, Einzelhaltung in der Wohnung für ein gesundes, geselliges Tier zu planen grenzt an Quälerei. Damit tust du dem Tier keinen Gefallen.

Tiere sind keine Gebrauchsgegenstände, die man sich zurecht biegt, bis sie in den eigenen Alltag passen. Der Alltag muss an die Tiere angepasst werden, bzw. es sollte versucht werden, es möglichst optimal für beide Parteien hinzubekommen. Wenn von vornherein solche Einschränkungen gemacht werden, sollte man sich kein Tier anschaffen, ganz einfach.

Gruß
Cess

Hallo Andrea,
warum willst Du Unsummen Geld für eine Rasse-Katze ausgeben, wenn es doch eigentlich nur eine Katze sein soll…
Hör Dich in Deiner Umgebung um, ob nicht einer Kitten hat. Wenn die von klein auf als Hauskatze erzogen sind, dann werden es auch keine Freigänger.
Grüße Almut
PS. Ich hatte mal eine, mit der konnte ich richtig an der Leine gehen. Aber die Katze bestimmt den Weg und nicht Du. Deswegen würde ich das nicht noch mal versuchen.

hunde sind auch in der wohnug und sind nicht unglüch!
aber natürlich geht es mir um das wohl der katze deswegen nöchte ich dann ja eine kaufen die kein problem damit hat in der wohnung gehalten zu werden!
ausserdem ist es für die katze auch nicht hilfreich wenn sie überfahren werden sollte?

andrea

Hi,

hunde sind auch in der wohnug und sind nicht unglüch!

das ist ja ein bisschen was anderes. Hunde kann man fast überall hin mitnehmen, wohingegen Katzen meist ein festes Revier haben und sich eher unwohl fühlen, wenn sie durch die Gegend gekarrt werden.

aber natürlich geht es mir um das wohl der katze deswegen
nöchte ich dann ja eine kaufen die kein problem damit hat in
der wohnung gehalten zu werden!

Derjenige, dem es wirklich um das Wohl der Katze geht, schafft sich keine an, wenn er merkt, dass die Umgebung das nicht hergibt. Ich gebe zu, auch nicht immer so gedacht zu haben, aber wenn man es mal ernsthaft überdenkt, ist es doch eher ein egoistischer Gedanke, sich ein Tier anschaffen zu wollen, wenn man vorher schon weiß, dass man ihm nicht alles bieten kann, was es braucht, oder?

ausserdem ist es für die katze auch nicht hilfreich wenn sie
überfahren werden sollte?

Nein, darum sollte man sich auch nur eine holen, wenn sie raus kann (und das geht eben nur mit der passenden Umgebung). Oder wenn es sich, wie ich jetzt schon x-mal sagte, schon um eine reine Hauskatze handelt.

Anders sieht das aus, wenn man schon Katzen hat und umzieht o.ä. - die Katzen deswegen abzugeben halte ich dann auch für übertrieben.

Gruß
Cess

wenn nur noch menschen sich eine katze holen würden die eine passende umgebung hanen dann wären wohl um die 80% der katzen obdachlos!!
ausserdem sind hunde rudeltiere und da sollten die doch eigendlich auch mit ihren artgenossen zusammenleben aber das tuen die meisten nicht und sie sind trotzdem sehr glücklich!!! ich kann meinen hund auch nicht überall hin mitnehmen und er ist mal für eins zwei stunden alleine und länger wäre die katze ja auch nicht alleine!
und katzen sind wie ihr alle sagt einzelgänger da werden die wohl auch im freigang nicht so viel mit ihren artgenossen rumhängen!!
und es gibt viele rassen von katzen die (nach angaben der rassebeschreibungen) gerne drinnen in der wohnung gehalten werden!
wieso sollte man sich dann nicht auch so eine holen die gerne eine hauskatze ist?
du gehst ja auch nicht auf die straße und schreist: „ich will jetzt heiraten!!“ und der erste der kommt wird dann geheiratet!!
ich möchte das leben dann mit der katze verbringen und dann sollten unsere charaktere auch zusammen harmonieren!! es gibt so viele verschiedene rassen!
man kann doch nicht grundsätzlich sagen, das es für jede katze quälerei ist, genausowenig wie man sagen kann das jeder mensch gerne pizza isst!

andrea

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letzte Runde
Hi,

wenn nur noch menschen sich eine katze holen würden die eine
passende umgebung hanen dann wären wohl um die 80% der katzen
obdachlos!!

lies doch bitte nicht selektiv. Ich habe jetzt wirklich mehrfach erwähnt, dass in den Tierheimen genug Katzen sitzen, die nicht in den Freigang können oder nicht mit anderen Katzen können. Ich finde es nur beknackt, eine „normale“ Katze in die eigenen Vorstellungen zu pressen.

ausserdem sind hunde rudeltiere und da sollten die doch
eigendlich auch mit ihren artgenossen zusammenleben aber das
tuen die meisten nicht und sie sind trotzdem sehr glücklich!!!

Woher weißt du das (dass die glücklich sind)? Hunde werden oft genug falsch gehalten, aber im Gegensatz zu einer Hauskatze kommen die täglich mehrmals raus und können zumindest insofern soziale Kontakte knüpfen, indem sie an fremden Markierungen schnüffeln, andere Hunde beschnuppern können etc.

ich kann meinen hund auch nicht überall hin mitnehmen und er
ist mal für eins zwei stunden alleine und länger wäre die
katze ja auch nicht alleine!

Das ist ein großer Unterschied, s.o. Aber irgendwie magst du es nicht kapieren, da kann ich mir wohl den Mund fusselig reden. Du musst dich übrigens nicht so angegriffen fühlen. Ich sagte schon, dass ich das auch mal egoistischer gesehen habe, ich nehme mich also nicht dabei raus, wenn ich von beknackt rede. Manchmal sollte man nur die eigenen Motive mal überdenken.

und katzen sind wie ihr alle sagt einzelgänger da werden die
wohl auch im freigang nicht so viel mit ihren artgenossen
rumhängen!!

FALSCH! Katzen sind gesellige Einzelgänger. Sprich, sie leben zwar nicht in Rudeln und haben ein eigenes Revier. Das Revier teilt sich aber im optimalen Fall in mehrere Bereiche. Ein Bereich davon ist der „eigene“, in den kein fremdes Tier, außer zur Paarung, rein darf. Ein anderer Bereich ist der „soziale“, in dem Kontakte zu anderen Katzen gepflegt werden. Da kann es vorkommen, dass ganze Rotten zusammen hocken und sich „unterhalten“. Eine Katze zum Alleinsein zu zwingen ist daher eher grausam. Sie mit x Artgenossen auf kleinem Raum einzusperren genauso. Ein gesundes Mittelmaß ist hier sinnvoll.

und es gibt viele rassen von katzen die (nach angaben der
rassebeschreibungen) gerne drinnen in der wohnung gehalten
werden!

Naja, das ist eher Schönrederei. Es gibt, wie ich schon sagte, Katzen, die weniger gesellig sind. Aber kaum eine Katze entscheidet sich freiwillig für die Wohnung, wenn sie die Möglichkeit hat, raus zu kommen (ich betone „kaum“, es gibt Ausnahmen, die sind aber nicht bestimmten Rassen zuzuordnen).

Ich würde es eher so benennen, dass es Katzen gibt, die besser mit der Wohnunghaltung klarkommen als andere - den Unterschied „klarkommen“ und „mögen“ siehst du aber auch, oder?

wieso sollte man sich dann nicht auch so eine holen die gerne
eine hauskatze ist?

Nichts anderes habe ich gesagt - in den Tierheimen sitzen genug davon. Dass es Rassen gibt, die Wohnungshaltung Freigang vorziehen, halte ich für ein Märchen.

du gehst ja auch nicht auf die straße und schreist: „ich will
jetzt heiraten!!“ und der erste der kommt wird dann
geheiratet!!

Hä?

ich möchte das leben dann mit der katze verbringen und dann
sollten unsere charaktere auch zusammen harmonieren!! es gibt
so viele verschiedene rassen!

Ja, du möchtest. Und ja, es gibt verschiedene Rassen. Trotzdem sind das alles Katzen. Warum fragst du hier eigentlich, wenn du dann ehrliche Antworten nicht hören magst?

man kann doch nicht grundsätzlich sagen, das es für jede katze
quälerei ist, genausowenig wie man sagen kann das jeder mensch
gerne pizza isst!

Doch, kann man. Der Vergleich ist keiner. Welches Tier würde denn reine Wohnungshaltung vorziehen, wenn es die Freiheit wählen könnte? Und komm jetzt nicht mit dem Hund - der kommt täglich raus und kann im besten Fall ohne Leine laufen.

Und nocheinmal: Es gibt genug Katzen, die für den Freigang oder für die Haltung mit anderen nicht taugen (warum auch immer) - geh in Tierheim und lass dich beraten!

Gruß und wech
Cess

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Woher weißt du das (dass die glücklich sind)?

gegenfrage: woher weist du das sie unglücklich sind

FALSCH! Katzen sind gesellige Einzelgänger. Sprich, sie
leben zwar nicht in Rudeln und haben ein eigenes Revier. Das
Revier teilt sich aber im optimalen Fall in mehrere Bereiche.
Ein Bereich davon ist der „eigene“, in den kein fremdes Tier,
außer zur Paarung, rein darf. Ein anderer Bereich ist der
„soziale“, in dem Kontakte zu anderen Katzen gepflegt werden.
Da kann es vorkommen, dass ganze Rotten zusammen hocken und
sich „unterhalten“. Eine Katze zum Alleinsein zu zwingen ist
daher eher grausam. Sie mit x Artgenossen auf kleinem Raum
einzusperren genauso. Ein gesundes Mittelmaß ist hier
sinnvoll.

ok das mag sein das weiß ich nicht ich kenne mich (wie ich schon geschrieben habe) nicht so mit katzen aus!

Naja, das ist eher Schönrederei. Es gibt, wie ich schon sagte,
Katzen, die weniger gesellig sind. Aber kaum eine Katze
entscheidet sich freiwillig für die Wohnung, wenn sie die
Möglichkeit hat, raus zu kommen (ich betone „kaum“, es gibt
Ausnahmen, die sind aber nicht bestimmten Rassen zuzuordnen).

das kann auch möglich sein, ich habe hier überhaup nichts behauptet ich stelle einfach nur fragen und sage meine meinung! das ich das so sehe kann dran liegen das ich mich nicht so mit katzen auskenne aber ich denke nicht das alle katzen die nur in der wohnung gehalten werden unglücklich sind das heisst aber auch nicht das alle glücklich sind!
vielleicht ist das aber doch ein wenig von der rasse abhängig denn manche sind doch ein wenig ruhiger und manche eben viel quirliger!
das mag vielleicht jeder anders sehen!

du gehst ja auch nicht auf die straße und schreist: „ich will
jetzt heiraten!!“ und der erste der kommt wird dann
geheiratet!!

Hä?

damit will ich sagen das ich nicht irgendeine katze nehmen kann ich muss etwas über sie wissen und ihr charakter sollte zu meinem passen und das geht nur wenn ich wie du schon sagtest ins tierheim gehe und von den tierpflegern erfahre was sie für ein wesen hat oder wenn ich sie nach der rasse aussuche denn da sind allgemein auch ein paar wesenszüge beschrieben!

Ja, du möchtest. Und ja, es gibt verschiedene Rassen.
Trotzdem sind das alles Katzen. Warum fragst du hier
eigentlich, wenn du dann ehrliche Antworten nicht hören magst?

ich kann deine meinung gut akzeptieren , ich möchte deine meinung auch nicht änder aber wir diskutieren hier und deshalb sage bzw. schreibe ich was mir durch den kopf geht! wenn ich die antworten nicht hören wollte dann hätte ich wie du schon sagtest die frage nicht gestellt!

man kann doch nicht grundsätzlich sagen, das es für jede katze
quälerei ist, genausowenig wie man sagen kann das jeder mensch
gerne pizza isst!

Doch, kann man. Der Vergleich ist keiner. Welches Tier würde
denn reine Wohnungshaltung vorziehen, wenn es die Freiheit
wählen könnte? Und komm jetzt nicht mit dem Hund - der kommt
täglich raus und kann im besten Fall ohne Leine laufen.

das kann auch jeder sehen wie er will ich denke auch das manche katzen auf jeden fall freigang habensollten aber ich denke nicht das grundsätzlich jede katze die nur hauskatze ist unglücklich und gequält ist!

Und nocheinmal: Es gibt genug Katzen, die für den Freigang
oder für die Haltung mit anderen nicht taugen (warum auch
immer) - geh in Tierheim und lass dich beraten!

da stimme ich dir auch zu
aber das bedeutet das ich zu warscheinlich 90% eine ausgewachsene katze bekomme und ich keine chance habe zu sehen wie das kätzchen aufwächst oder ich bekomme möglicherweise eine „problemkatze“ mit der ich vielleicht überfordert bin da sie schlechte erfahrungen gemacht hat und ich nicht weis wie ich damit umgehen soll weil es meine erste katze wäre!

andrea

ich hätte eine frage! und zwar kann man hauskatzen erziehen so
wie z.b einen hund?

Klare Antwort: NEIN!

Sie tun zwar Dinge nicht, von denen sie wissen, daß du es nicht magst. Denn sie wollen dir gefallen. Wenn du aber nicht hinsiehst, machen sie was sie wollen.

Außerdem haben sie starke Instinkte, die unberechenbar sind. Wenn du mit einem Gegenstand unbedacht herumfuchtelst, greift sie ihn an und kratzt dich.

Gruß
dataf0x

Hallo Andrea,

wollte dir hierauf antworten, aber da es viel zu lang geworden ist, habe ich es dir per Email geschickt. Wäre schön, wenn du deine Entscheidung - wenn sie dann gefallen ist - mitteilen könntest!

LG, Liz

Hai, Evelyn,

WIE hast Du das mit Deinen Tapeten geschafft???
Verrate es mir um Himmels Willen.

Mit viiieel Geduld und indem ich ihnen 'was Besseres angeboten habe: einen ordentlichen Kratzbaum aus einem Fichten-Vierkant, ursprünglich 9x9cm. Das Zeug gibt wohl schönen Widerstand und fetzelt trotzdem.
Und dann hieß jedes Tapeten-Kratzgeräusch: aufstehen - hinlaufen - Katze in Kratzposition hochheben - zum Kratzbaum tragen - dort in Kratzposition abstellen - feste loben und schmeicheln … für ca. ein dreiviertel Jahr.

Ich habe meinen Flur neu renovieren lassen. Es wird überall
gekratzt. DIe Tapete hängt zum Glück (noch) nicht in Fetzen
runter, aber es liegen immer abgekratzte weisse Teilchen auf
dem Teppich. Ich merke es nicht. Sie tut es nachts!!! Sonst

Krümel? Das hört sich aber gar nicht nach Kratzen an - Krallen hinterlassen deutlich sichbare Spuren in der Tapete, nicht nur Krümel auf dem Boden. Könnte es sein, daß Du vorher andere Tapete hattest (früher glatte, jetzt Rauhfaser)? Dann könnte es sein, daß dein Tiger nur auf der Jagd nach Fliegen ist, für die er die Schatten der Tapetenstruktur hält - das legt sich dann in ein paar Tagen wieder (vor allem, wenn noch nicht mal jemand darauf reagiert)…

Gruß
Sibylle
PS-Anekdote:Meine letzten zwei verabscheuten offenbar den Geruch von Dulux fester Farbe. Ich hatte mir eines schönen Samstag Morgen gedacht, daß ich doch mal wieder den Flur renovieren könnte, bin Sonntag Abend müde und mit Stolz über meinen fertig gestrichenem Flur ins Bett gefallen und am nächsten Morgen war die Tapete bis in Katzen-Reck-Höhe entfernt - komplett - in winzige Fetzchen zerrupft auf dem Boden verteilt. Und mitten drin sitzen die beiden Viecher und kucken mich an, als hätte ich 'was angestellt.

Hallo Andrea,

Du schreibst, dass Du Dich mit Katzen nicht auskennst. Einige Leute, die es tun, geben Dir Ratschläge. Dass diese Ratschläge nicht das sind, was Du hören willst, dafür kann niemand etwas.

Es grenzt an Tierquälerei, eine junge Katze einzeln in der Wohnung zu halten. Ein Hund ist etwas ganz anderes: zum einen geht er mehrmals am Tag raus und interagiert dabei mit Artgenossen. Zum anderen sieht der Hund den Menschen als sein Rudel an. Das ist bei Katzen nicht so.

Daher nochmals: wenn Du eine Katze in reiner Wohnungshaltung haben möchtest, nimm bitte eine erwachsene Katze, die mit Artgenossen unverträglich ist. Das muss kein Problemtier sein, im Gegenteil - die Tierheime sind voll von Katzen, die allein gehalten wurden und nun keine Artgenossen mehr dulden. Viele Tiere werden abgegeben, weil die Leute umziehen oder die Besitzer sterben, es muss nicht immer an der Katze liegen, wenn sie im Tierheim landet.

Die Vorteile der Aufzucht einer jungen Katze werden massiv überschätzt. Katzen sind mit ca. 10 Monaten erwachsen, das geht so schnell, da hast Du nicht viel davon. Deine Möbel und Tapeten werden es Dir danken, wenn Du keinen Katzenwelpen nimmst. Ein Katzenwelpe in Einzelhaltung ist da noch schlimmer, wenn er keinen Artgenossen zum Abreagieren hat.

Weiterhin möchte ich Dir noch ein gutes Katzenbuch empfehlen, damit Du Dich vor der Anschaffung noch weiter informieren kannst. Katzen und Hunde unterscheiden sich sehr stark in ihrem Verhalten und in ihren Ansprüchen. Wer an die vorbehaltlose Zuneigung eines Hundes gewöhnt ist, kann von einer Katze schnell enttäuscht werden, wenn er nicht weiß, was ihn erwartet.

Miez Miez - na komm. Artgerechte Katzenhaltung in der Wohnung
von Sabine Schroll
ISBN 3899061071 Buch anschauen

Gruß,

Myriam

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erziehung von hauskatzen (lang & halb off topic)
Hallöchen,

aber natürlich funktioniert Katzenerziehung… Das merkst Du spätestens wenn

• deine Katzen sonntags frisch gekochtes Hähnchenbrustfilet auf dem Teller haben und du dir für dich selbst nur eine kleine Pommes von der Frittenbude holst
• du im Schlafsack pennst, weil sich deine Katzen grrade so schön auf deinem Bett eingekuschelt haben, und du sie nicht fortscheuchen möchtest
• du morgens früh deinen Katzen zuallerallererst frisches Katzenfutter und Wasser hinstellst, und erst danach die Kaffeemaschine für dich selbst anwirfst
• du deinen Miezen vor dem Schlafengehen noch eine mäuseträchtige Gutenachtgeschichte schön langsam vorliest und darauf achtest, dass ihr wohliges Schnurren nicht von der Stimme des Tagesschau-Sprechers übertönt wird
• du dich zum Fernsehen auf den Couchtisch setzt, weil deine Katzen gerade im Fernsehsessel liegen
• du morgens mit steifen Knochen aufwachst, weil deine Katzen dir jedes Umdrehen im Bett unmöglich gemacht haben und du sie keinesfalls aus dem Bett wirfst (ist doch schließlich ihres!)
• du dich jeden Morgen um fünf aus dem Bett quälst, weil die Katze just dann ihr Frühstück serviert haben möchte; schließlich hat sie ja die ganze Nacht über nichts bekommen
• du keine Freunde zu dir einlädst, weil deine Sensibelchen Angst vor Männern haben
• du abends auf den Kinobesuch verzichtest, weil deine Miezen eh schon so lang alleine sind
• du schon beim Einrichten deiner Wohnung versuchst, Unheil abzuwenden und die neue Couch nicht nach deinem persönlichen Geschmack, sondern nach der Kratzfestigkeit des Stoffes aussuchst
• du wehmütig aus dem Fenster schaust und den Regen siehst, du es deinen Katzen aber nicht antun konntest, in den Urlaub zu fahren, um dem Regen zu entfliehen
• du all deine schwarzen Lieblingsklamotten in die Altkleidersammlung gibst, weil du einsiehst, dass sie bei einer weißen Katze ganz einfach unpraktisch sind.
• du stundenlang mit deinen Seminararbeiten nicht weiterkommst, weil eine Katze auf dem Drucker sitzt und die andere so auf dir liegt, dass du deine Finger auf der Tastatur nicht mehr bewegen kannst
• du deiner Katze noch ein Leckerli gibst, auch wenn sie gerade die schweineteuere Photokamera vom Schrank geschubst hat und du das Ding in die Tonne kloppen kannst
• du ständig mit dem Putzlappen hinter deiner Katze herrennst, damit du auch gleich brav alles wegmachen kannst, damit sie das nächste Mal eine saubere Zimmerecke für was auch immer vorfindet
• es dir nichts ausmacht, wenn die Haut an Beinen und Rücken in Streifen an dir runterhängt, weil deine Katze gerade Jagd auf eine Fliege macht und keine günstigere Kletterhilfe zur Verfügung stand
• du es als Liebesbeweis deiner Katze verstehst, wenn du die Innereien einer tranchierten Maus aus deinem neuen Teppichboden kratzen darfst
• du dich über die Vitalität deiner Miezen auch dann noch freuen kannst, wenn sie mitten in der Nacht Wrestling-Kämpfe auf Deinem Bett veranstalten
• es dir nichts ausmacht, die frischgewaschene Wäsche gleich nochmals zu waschen, weil deine Tiger sie mit nassem Fell gebügelt haben
• du Jahr um Jahr Petersilie säst, nur damit dein Kater etwas zum Plattwalzen hat
• du dich durch ein jämmerliches Weinen selbst vom Klo holen lässt
• du keine frischen Klamotten mehr im Schrank hast, weil der Kater so gerne in der Schmutzwäsche schläft
• wenn du selbstlos Dein Kätzchen aus der Kloschüssel holst
• du am Wochenende morgens selbstlos ins Wohnzimmer zum Fernsehen gucken gehst, weil deine Katzen im Schlafzimmer ‚Lassie‘ oder ‚Tom & Jerry‘ sehen wollen
• du morgens ganz steif aufwachst, weil die Katze auf deinem Rücken geschlafen hat und du sie nicht stören wolltest
• du aufhörst Zeitung zu lesen, weil es überhaupt keinen Sinn macht, denn die Katze macht sich auf der Zeitung breit
• du feststellst, dass mindestens 90 % aller deiner selbstgeschossenen Fotos eine Katze abbilden
• du auch noch eine vierte Sorte Katzenfutter anfängst, weil deine Katze die anderen drei, die du ihr heute schon serviert hast, nur abfällig musterte
• dir das liebliche Schnurren deiner Katze auf dem Schoß wichtiger ist, als ein hysterisch läutendes Telefon
• du deine Katze auch um zwei Uhr morgens überschwänglich lobst, weil sie dir eine Maus mitgebracht hat
• es dir mehr oder weniger wurscht ist, wenn dein Mann mal unpünktlich ist, du aber völlig rappelig wirst, sollte es deine Katze mal sein
• du - von deinem Freund vor die Wahl ‚die Katzen oder ich!‘ gestellt - ohne zu zögern ‚Pack die Koffer!‘ sagst
• in der Wohnung überall kleine Papierkugeln und Tischtennisbälle rumliegen, damit die Tiger was zu Spielen haben
• das Bettenbeziehen die dreifache Zeit in Anspruch nimmt, weil immer wieder ein Tiger in und unter den Bezug oder unters Lattenrost krabbelt
• du abends bei Licht und geöffnetem Fenster sitzt, damit Mücken, Fliegen und Motten deine Tiger beschäftigen können
• auf der Fensterbank statt Blumen Kissen liegen, damit die Tiger dort gemütlich rausgucken können
• dein Mobiliar zum nicht unerheblichen Teil aus Kratzbäumen und Kartons besteht
• du dich in der Nacht, ohne zu murren, als Rennbahn benutzen lässt
• du stoisch mitten in der Nacht das Bettzeug wechselt, weil eine der Katzen darauf gekotzt hat
• du mit deiner Arbeit am PC geduldig wartest, bis sich dein Tiger von der Mouse zu erheben bequemt, weil er dich jedes Mal böse anfaucht, wenn du die Maus unter seinem Hintern hervorziehen willst
• du auf der Suche nach dem richtigen Futter für die Tiger stundenlang durch die Läden rennst, für dich aber kurz vor Ladenschluss gerade noch eine Kleinigkeit bekommst
• Verpackungskartons nach dem Auspacken noch tagelang in Wohnung stehen, damit die Katze auch genügend Gelegenheit hat, das Teil ausgiebig zu mustern und sich darin zu verstecken
• du vor dem Entfernen jeglichen Verpackungsmaterials (Umzugskisten, Tüten, Taschen, usw.) aus der Wohnung immer zuerst nachschaust, ob nicht zufällig deine Katze seelenruhig darin pennt
• du Kleiderschränke freiwillig als „Spielplatzerweiterung“ offen stehen lässt, da dich eine Katze mit konsequenter Ausdauer doch dazu bringt, den Schrank zu öffnen, damit sie darin rumwühlen kann
· du dich gezwungenermaßen und sichtlich erfreut für die kleine verängstigte Maus bedankst, die dir Dein Raubtier stolz vor die Füße legt und die du dann in stundenlanger Jagd durch die Wohnung verfolgst, bis du sie endlich eingefangen hast und wohlbehalten - und möglichst von der Katze unbemerkt - wieder in die Freiheit entlassen darfst
• du von der Arbeit oder vom Einkaufen nach Hause kommst und ein kätzisches Begrüßungskommando an der Tür wartet und es dir große Gewissensbisse bereitet, weil du den Kätzchen nichts mitgebracht hast (das ist ja auch wohl das Letzte!)
• du deiner Katze allen Ernstes und zärtlich erklärst, warum es nicht sooo gut ist, wenn sie aus 2 Metern Höhe auf deinen Bauch springt
• du deine Katze an deinem Wannenbad teilnehmen lässt (auf dem Rand), weil sie sonst weint und denkt, du wärst ertrunken
• du seit Jahr nicht mehr in den Urlaub fährst, weil niemand außer dir deiner Katze ihre Medikamente geben kann
• du nur noch in Schuhen durch die Wohnung läufst, weil deine Katze das Trockenfutter unbedingt vom Boden fressen will, sich aber nicht entscheiden kann, von welchem Boden es am besten schmeckt
• du still in deinem Bett liegen bleibst, obwohl deine Katze mitten in der Nacht zwischen zwei Fensterbänken hin und her poltert, weil sie was Interessantes draußen gesehen hat und du es nicht übers Herz bringst, die Jalousien zu schließen
• du keine Freunde mehr hast, weil deine Katze ihnen die Beine zerfetzt hat und sie sich im Krankenhaus eine Spritze abholen mussten
• du mitten in der Nacht zehn Tanken nach Katzenfutter abfährst, nur weil deine Katze das alte Futter auf einmal nicht mehr mag und lauthals maunzt
• du deine Freundin aus dem Bett wirfst, weil deine Katze das nicht mag
• du wie verrückt unter Nikotinentzug leidest, weil deine Katze auf deiner Brieftasche schläft und du sie nicht wecken willst
• du deinen Hamburger ohne Fleisch isst, weil deine Katze es wollte, obwohl du weißt, dass sie damit nur den Teppich versaut und es sowieso nicht frisst
• wenn alle Leute in deine Wohnung sehen können, weil deine Katze alle Gardinen von der Stange gerissen hat
• du abends nicht mehr raus gehst, weil du deine Katze schon tagsüber wegen der Arbeit alleine lassen musstest
• du ein Schutz um deinen PC machst, damit deine Katze nicht noch einmal mit der Pfote im CD-ROM-Laufwerk hängen bleibt
• du ohne zu murren zum X-ten mal ein neues Papiereinzugfach kaufst, nur weil deine Katze immer wieder darauf rumläuft und es abbricht
• du Parkettboden verlegst, weil deine Katze keine Staubsauger mag
• du sogar mit toten Mäusen im Bett schläfst, weil deine Katze sie weder hergeben noch das Bett verlassen will
• du nicht mehr kochst, weil deine Katze sich am Herd verbrannt hatte
• du deinem Pizzaservice eine Einzugsermächtigung erteilst, weil der Kater meint, auf dem zugeklappten Küchenherd liegt es sich am besten
• du dir einen Ostfriesennerz kaufst, nur um die Hände frei zu haben, um den Kater bei Regen unterm Carport vorzuholen
• du dem LKW, der die ganzen Silberfolienrollen bringt, in der Straße eine eigene Entladezone einrichtest
• du dir eine Wasserpistole für den Kater des Nachbarn kaufst, der doch etwas größer ist als der, bei dem du wohnst
• du keinen Streit mit deiner Frau anfängst, die den Kater in der Futterversorgung eventuell dir vorzieht
• du geduldig darauf wartest, bis Dein Kater deinen Schlafanzug endlich totgebissen hat, damit du ihn anziehen kannst
• du dein Leben riskierst, um die Katze von der Dachantenne zu holen
• du die Brieftauben des Nachbarn mit einem Lächeln bezahlst, die die Katze gerade auf dein Bett kotzt.
• du ziemlich nervös wirst, weil deine beiden Hausgnome nach ein paar Tagen nicht nach Hause kommen und du dir schon ernsthafte Gedanken machst - Nachts unruhig schläfst, weil dir das elende Geschnurre nicht auf den Geist geht und du neuerdings morgens keine Katzenhaare im Mund hast - und die beiden Nervensäge auch noch mit eigenhändig gegrilltem, natürlich ungewürztem, Hähnchen verwöhnst, nachdem sie zusammen in des Nachbars Kellergewölbe alles lebendige Getier aufgefressen haben.
• du aufhörst zu tippen, weil dein Kater jetzt schmusen will.
• du schon immer vorsichtig, gehst wenn du Kartons oder Bücher auf dem Arm hast, weil dein Kater niemals aus dem Weg geht.
• es dich nicht mehr stört, wenn dein Kater nachts einen fahren lässt, wegen des Gestankes maulend das Schlafzimmer verlässt und dich im Mief liegen lässt
• du zu spät zur Arbeit kommst, weil du vergessen hattest, das Katzenklo zu säubern
• dein Metzger weiß, dass deine Katzen den Schinken besonders dünn geschnitten haben möchten
• du nachts mit einem Handtuch durch die Wohnung rennst, um deinen Katzen bei der Mottenjagd behilflich zu sein
• du auf einem klapprigen Gartenstuhl ohne Polsterauflage sitzt, weil Dein Kater am liebsten nur auf der neuen Gartenbank mit Polsterauflage (vom Gartenstuhl) liegt
• du am Samstag kurz vor Ladenschluss zum Supermarkt rennst und die Lieblingsschinkensorte deines Katers kaufst, weil du es vorher vergessen hast
• du abends mit Sorge ins Bett gehst, weil dein Kater sich nicht rechtzeitig eingefunden hat und du weißt, dass er bei Rangeleien mit Nachbarkatern oft den (blutigen) Kürzeren zieht
• du unruhig schläfst und mehrere Male aufstehst, um nachzusehen, ob er nicht vielleicht bibbernd vor der Haustür hockt
• du morgens um drei schlaftrunken zwei Treppen runtertappst, weil Du glaubst, ein jämmerliches Quäken gehört zu haben
• du den nassen und verdreckten Haudegen abtrocknest, damit er sich nicht erkältet und es ist dir fast egal ist, dass du dir dabei den Schlafanzug total versaust und dich auch noch umziehen musst, bevor du dich wieder hinlegst
• Du es locker wegsteckst, wenn andere Dich für leicht beschränkt halten, weil Du einer Katze Nachtruhe und Nerven opferst
• und schließlich wenn…

Ja, wenn: wenn du zufrieden und glücklich bist, obwohl dein Tiger dein ganzes Leben verändert hat, deine Wohnung nur noch ein einziges Trümmerfeld ist, deine Garderobe der eines Penners gleicht, du keinen Besuch mehr bekommst, aber du ohne Katze nicht mehr sein willst. Es gibt halt nichts Schöneres, als einer Katze bedingungslos dienen zu dürfen. Schließlich kann man sich Katzenliebe weder erkaufen noch erfüttern, sondern sie nur von Tag zu Tag neu geschenkt bekommen.

wie wahr! owT mgmS

z.B. daß man Tapete lieber glatt
an den Wänden haben möchte, als in Fetzen herabhängend

LOL ein Glück wir haben keine Tapeten.

Dafür sind wir einmal über ein WE weg und ich habe ein paar Klopapierrollen unbedachterweise katzen-erreichbar aufbewahrt. Als wir heimkamen, sah die Wohnung aus als ob es frisch geschneit hätte. *g*

Gruß
dataf0x

also erst einmal danke ich für die weiteren antworten!
die email konnte ich leider noch nicht lesen ich komme momentan nicht auf meine email adresse!!
aber ich möcht noch einmal sagen, ich habe leider nicht so viel ahnung wie ihr über katzen, desshalb habe ich die frage oder auch die anderen fragen gestellt! das heisst wiederum nicht das ich auch eine meinung habe und es haben nicht alle gesagt das es quälerei sei! das heisst es gibt nicht immer nur die eine überzeugung!
der eine mag die meinung haben und der andere eine ganz andere meinung!
ich akzeptiere jede meinung ich lese mir jede meinung genau durch und bilde mir aus all diesen verschiedenen meinungen meine eigene!
ich sage nicht grundsetzlich, das man eine katze nur in der wohnung halten sollte, man sieht ja wenn man das tier zuhause hat, ob es eine sehr lebendige und freiheitsliebende katze ist und dann muss man ganz nach dem wesen der katze entscheiden was seiner meinung nach das beste ist!! das denke ich!!! es wird immer einen menschen geben der die entscheidung egal welche es ist nicht unbedingt gut oder sogar für schlecht hält!!
wer weiss vielleicht werde ich wenn ich mir eine katze kaufen sollte ganz anders darüber denken!!

andrea

also sagt ihr das die katze manchmal macht was man sagt, wenn sie einen gerne haben !!!
naja mir ist nicht wichtig wnn ich ein tier habe das es aufs wort hörts sondern nur z.b. das es auf seinen namen hört und weiss wenn ich „mizi“ sage das sie gemeint ist oder das sie nicht auf mir rumspringt als würde ich ein trabulin sein! oder wenn ich nein sage das die katze weiss das es nicht gut ist was sie gerade tut und sowas halt!!

andrea

also sagt ihr das die katze manchmal macht was man sagt, wenn
sie einen gerne haben !!!

nein - wir sagen, daß die Katze manchmal das macht was man sagt, wenn das Gewünschte zufällig in genau diesem Augenblick mit ihren Plänen übereinstimmt und sie es sowieso gerade machen wollte

naja mir ist nicht wichtig wnn ich ein tier habe das es aufs
wort hörts sondern nur z.b. das es auf seinen namen hört und
weiss wenn ich „mizi“ sage das sie gemeint ist

das ist wichtig, dass sie ihrem Namen kennen, damit sie sich rechtzeitig in Sicherheit bringen können, bevor sich ein donnerwetter über ihnen entlädt

oder das sie
nicht auf mir rumspringt als würde ich ein trabulin sein!

du BIST aber ein Trampolin ! :o)

wenn ich nein sage das die katze weiss das es nicht gut ist
was sie gerade tut und sowas halt!!

oh ja, sie weiss sehr genau dass es nicht gut ist, das bedeutet aber nicht, dass sie auf ein „nein“ hin das dann auch lässt, was sie gerade tut

H.

oweia
Mh,

mir gibt zu denken, dass all diese Punkte auf mich zutreffen:

• du morgens früh deinen Katzen zuallerallererst
frisches Katzenfutter und Wasser hinstellst, und erst danach
die Kaffeemaschine für dich selbst anwirfst

Ist halt stressfreier.

• du morgens mit steifen Knochen aufwachst, weil deine
Katzen dir jedes Umdrehen im Bett unmöglich gemacht haben und
du sie keinesfalls aus dem Bett wirfst (ist doch schließlich
ihres!)

Ich kann die doch nicht stören …

• du stundenlang mit deinen Seminararbeiten nicht
weiterkommst, weil eine Katze auf dem Drucker sitzt und die
andere so auf dir liegt, dass du deine Finger auf der Tastatur
nicht mehr bewegen kannst

Jaja, die Diplomarbeit, seinerzeit … - es gibt da noch Fotos (ein paar von den 90%).

• du deiner Katze noch ein Leckerli gibst, auch wenn sie
gerade die schweineteuere Photokamera vom Schrank geschubst
hat und du das Ding in die Tonne kloppen kannst

Macht sie ja nicht extra. :smile:

• du es als Liebesbeweis deiner Katze verstehst, wenn du
die Innereien einer tranchierten Maus aus deinem neuen
Teppichboden kratzen darfst

Ist ja auch so.

• es dir nichts ausmacht, die frischgewaschene Wäsche
gleich nochmals zu waschen, weil deine Tiger sie mit nassem
Fell gebügelt haben

Lässt sich ja nicht ändern …

• du dich durch ein jämmerliches Weinen selbst vom Klo
holen lässt

Könnte ja was Schlimmes passiert sein.

• du morgens ganz steif aufwachst, weil die Katze auf
deinem Rücken geschlafen hat und du sie nicht stören wolltest

s.o.

• du feststellst, dass mindestens 90 % aller deiner
selbstgeschossenen Fotos eine Katze abbilden

*räusper*

• dir das liebliche Schnurren deiner Katze auf dem Schoß
wichtiger ist, als ein hysterisch läutendes Telefon

Was denn sonst?

• es dir mehr oder weniger wurscht ist, wenn dein Mann
mal unpünktlich ist, du aber völlig rappelig wirst, sollte es
deine Katze mal sein

*doppelräusper*

• in der Wohnung überall kleine Papierkugeln und
Tischtennisbälle rumliegen, damit die Tiger was zu Spielen
haben

Äh, ja …

• das Bettenbeziehen die dreifache Zeit in Anspruch
nimmt, weil immer wieder ein Tiger in und unter den Bezug oder
unters Lattenrost krabbelt

Aber es macht ihm doch so einen Spaß!

• auf der Fensterbank statt Blumen Kissen liegen, damit
die Tiger dort gemütlich rausgucken können

Ich aabe gar keine Fensterbank!

• dein Mobiliar zum nicht unerheblichen Teil aus
Kratzbäumen und Kartons besteht

Derzeit kein Wunder …

• du dich in der Nacht, ohne zu murren, als Rennbahn
benutzen lässt

Naja, ohne zu murren nicht grad …

• du stoisch mitten in der Nacht das Bettzeug wechselt,
weil eine der Katzen darauf gekotzt hat

Lässt sich ja nicht ändern.

• Verpackungskartons nach dem Auspacken noch tagelang in
Wohnung stehen, damit die Katze auch genügend Gelegenheit hat,
das Teil ausgiebig zu mustern und sich darin zu verstecken

Aber es macht ihnen doch so einen Spaß (ich weiß, ich wiederhole mich).

• du vor dem Entfernen jeglichen Verpackungsmaterials
(Umzugskisten, Tüten, Taschen, usw.) aus der Wohnung immer
zuerst nachschaust, ob nicht zufällig deine Katze seelenruhig
darin pennt

Könnt ja was passieren!

• du Kleiderschränke freiwillig als
„Spielplatzerweiterung“ offen stehen lässt, da dich eine Katze
mit konsequenter Ausdauer doch dazu bringt, den Schrank zu
öffnen, damit sie darin rumwühlen kann

Aber es macht ihnen doch … ach, egal.

• du dich gezwungenermaßen und sichtlich erfreut für die
kleine verängstigte Maus bedankst, die dir Dein Raubtier stolz
vor die Füße legt und die du dann in stundenlanger Jagd durch
die Wohnung verfolgst, bis du sie endlich eingefangen hast und
wohlbehalten - und möglichst von der Katze unbemerkt - wieder
in die Freiheit entlassen darfst

Alles schon dagewesen.

• du deiner Katze allen Ernstes und zärtlich erklärst,
warum es nicht sooo gut ist, wenn sie aus 2 Metern Höhe auf
deinen Bauch springt

Sonst kapiert sie’s ja nicht. Oder?

• du deine Katze an deinem Wannenbad teilnehmen lässt
(auf dem Rand), weil sie sonst weint und denkt, du wärst
ertrunken

Außerdem macht es so einen Spaß, mit dem Schaum zu spielen.

• du seit Jahr nicht mehr in den Urlaub fährst, weil
niemand außer dir deiner Katze ihre Medikamente geben kann

Ein Jahr nu nich, aber das gabs auch schonmal.

• du still in deinem Bett liegen bleibst, obwohl deine
Katze mitten in der Nacht zwischen zwei Fensterbänken hin und
her poltert, weil sie was Interessantes draußen gesehen hat
und du es nicht übers Herz bringst, die Jalousien zu schließen

Oder ich schlicht vom Katzentag völlig feddisch bin.

• du geduldig darauf wartest, bis Dein Kater deinen
Schlafanzug endlich totgebissen hat, damit du ihn anziehen
kannst

Jo.

• du dein Leben riskierst, um die Katze von der
Dachantenne zu holen

Es war zwar keine Dachantenne, aber die Katze hats überlebt und ich hatte nur ein paar, naja, ein paar mehr Schrammen …

• du aufhörst zu tippen, weil dein Kater jetzt schmusen
will.

Wie denn sonst?

• du zu spät zur Arbeit kommst, weil du vergessen
hattest, das Katzenklo zu säubern

Auch schon passiert.

• du nachts mit einem Handtuch durch die Wohnung rennst,
um deinen Katzen bei der Mottenjagd behilflich zu sein

Es waren Fliegen, aber das zählt doch auch? Und es war kein Handtuch, aber mein Kater fängt die eh am besten, wenn ich ihn trage und so nah wie möglich an das Vieh ranhalte.

• du abends mit Sorge ins Bett gehst, weil dein Kater
sich nicht rechtzeitig eingefunden hat und du weißt, dass er
bei Rangeleien mit Nachbarkatern oft den (blutigen) Kürzeren
zieht

Könnte ja was passiert sein.

• du unruhig schläfst und mehrere Male aufstehst, um
nachzusehen, ob er nicht vielleicht bibbernd vor der Haustür
hockt

Klar.

• du morgens um drei schlaftrunken zwei Treppen
runtertappst, weil Du glaubst, ein jämmerliches Quäken gehört
zu haben

Klar.

• du den nassen und verdreckten Haudegen abtrocknest,
damit er sich nicht erkältet und es ist dir fast egal ist,
dass du dir dabei den Schlafanzug total versaust und dich auch
noch umziehen musst, bevor du dich wieder hinlegst

Klar.

• Du es locker wegsteckst, wenn andere Dich für leicht
beschränkt halten, weil Du einer Katze Nachtruhe und Nerven
opferst

Ich halte mich ja selber für beschränkt, aber was soll man tun … :smile:

Danke für die Liste, ich hab schwer gelacht!!!

Gruß
Cess

Hi Almut,

Wenn die von klein auf als Hauskatze erzogen sind, dann werden
es auch keine Freigänger.

Aber nur, wenn sie keine Chance kriegen.
Wir bekamen zwei Schwesterkatzen. Waren mit der Hand
von Menschen großgezogen. Nie aus der Wohnung rausgekommen.
Es war nicht Absicht, dass sie Freigänger wurden.
Aber wenn man nebenbei noch zwei kleine Jungs hat,
die nicht soooooo toll aufpassen, wenn sie nachhause
kommen und die Tür aufmachen - dann —wutsch!
schon sind sie draußen.
Es dauerte nicht lange und wir hatten Freigänger.

Gruß
Elke

Hai, Andrea,

es ist wirklich nicht einfach, jemanden mit Hundererfahrung zu erklären, wie eine Katze „gehorcht“ - weil sie eben so ganz anders sind, als Hunde.

also sagt ihr das die katze manchmal macht was man sagt, wenn
sie einen gerne haben !!!

Das Schlüsselwort ist „manchmal“…

naja mir ist nicht wichtig wnn ich ein tier habe das es aufs
wort hörts sondern nur z.b. das es auf seinen namen hört und
weiss wenn ich „mizi“ sage das sie gemeint ist oder das sie

ohhh - sie wissen durchaus, wenn sie gemeint sind - ob sie dann aber so reagieren, wie Du es gerne hättest, oder überhaupt, ist dann wieder eine ganz andere Frage…

nicht auf mir rumspringt als würde ich ein trabulin sein! oder

Streich die Idee aus Deinem Kopf - Du gehörst der Katze, nicht umgekehrt… Mag sie Dich, dann bist Du ihr Lieblingsspielzeug - ob nun als Trampolin oder Aussichtsposten oder was auch immer

wenn ich nein sage das die katze weiss das es nicht gut ist
was sie gerade tut und sowas halt!!

Wie gesagt - die lernen durchaus, was Du meinst, wenn Du „nein“ sagst… Vor allen Dingen wissen sie dann genau, wie sie Dich am besten zu einem kleinen Spiel holen oder sich für Dein Fehlverhalten rächen können.

Beispiel Tapete - meine wissen ganz genau, daß sie nicht an der Tapete fetzen dürfen. Wollen sie spielen und ich hab gerade keine Lust (z.B. weil es 4 Uhr nachts ist), dann stellen sie sich in Sicht- aber außerhalb der Reichweite an die Tapete, sehen mich an und fahren dann demonstrativ die Krallen aus, noch, ohne tatsächlich zu kratzen. Erst, wenn ich auf dieses Signal nicht reagiere, werden die Krallen tatsächlich sanft über die Tapete gezogen. Spätestens jetzt rappel ich mich auf (in diesem Fall wird „Nein“ konsequent ignoriert - schließlich wollen sie ja spielen) und die Katzen haben ihr Ziel erreicht - ich spiel Fangen mit ihnen…

Oder auch Kommen-wenn-man-sie-ruft: klappt, wenn sie gerade Lust haben, manchmal finden sie es aber auch urkomisch, ihre Büchsenöffner ein wenig zu beschäftigen. Dann läuft Mensch blökend kreuz und quer durch die Wohnung, fängt langsam an, sich aufzulösen, vor lauter Sorge („Ist sie vorhin doch durch die Tür gewitscht?“), während die Fellnase irgendwo gut verborgen sitzt und aufmerksam der Show folgt, die ihr geboten wird. Und wenn man sie dann endlich gefunden hat, stinkesauer ist und sie am liebsten zusammenbrüllen würde, dann macht sie „Brrrrr?“ und erwartet, daß sie jetzt erstmal ausgiebig gestreichelt wird…

Jegliche Art von Druck geht bei Katzen nach hinten los - ein Hund fühlt sich schlecht, wenn Du sauer auf ihn bist und das zeigst. Er versucht alles, damit Du ihm wieder gut bist.
Eine Katze ist „zurück-sauer“ und wenn man meint, eine Katze bestrafen zu können, dann bestraft auch sie…

Insofern ist es nicht möglich, eine Katze wie einen Hund zu erziehen, weil man eben keine Druckmittel hat, man kann sie nur dazu verlocken, daß Richtige zu tun…

Und nochmal auf die Rasse-Katzen-Geschichte, die Du unten diskutiert hast: eine Rasse-Beschreibung ist keine Definition. Wenn also eine Rasse als häuslich beschrieben wird, dann bedeutet das, das sie eher häuslich sind, als der Durchschnitt, nicht, daß alle Tiere dieser Rasse häuslich sind. Auch wenn z.B. Perser als häuslich, ruhig und schweigsam beschrieben sind, gibt es trotzdem Perser, die man mit nichts drinnen halten kann, die wahre Wirbelwinde sind und sich mit allem anlegen, was vier Beine hat und obendrein noch schreien, daß ein Löwe erbleichen würde - und bei einem Jungtier kann man nicht erkennen, was das für ein Charakter wird, wenn sie groß ist.

Daraus folgt die Empfehlung: geh ins Tierheim, such Dir da eine Katze, die als Drinnen-Katze und Hunde-Freund bezeichnet wird und schon etwas älter ist. Das ist einfach besser als Erst-Katze.

Gruß
Sibylle

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