Erziehungsmaßnahmen

Hallo Zusammen!

Irgendwie wundern mich die Artikel hier doch sehr. Dabei komme ich mir nämlich immer so vor, als wäre ich der einzige u25, der noch geschlagen (nicht geprügelt!) wurde.
Wenn ich größere Sch… gebaut habe, hab ich eben eine geknallt gekriegt. Und: Ich lebe noch!

Klar ist, daß man nicht wegen jedem bißchen zuschlagen sollte. Aber: Wenn der/die Kleine trotz 20 Mahnungen nicht aufhört, Essen durch die Gegend zu schmeißen, was dann?

Würde mich mal interessieren…

Gruß

Marcus

Hallo,

Klar ist, daß man nicht wegen jedem bißchen zuschlagen sollte.
Aber: Wenn der/die Kleine trotz 20 Mahnungen nicht aufhört,
Essen durch die Gegend zu schmeißen, was dann?

also, das ist doch eine der leichtesten Übungen: Essen wird durch die Gegen geschmissen = essen ist somit für den „Übeltäter“ beendet. D. h.: Teller wegnehmen, Besteck wegnehmen, weiter am Tisch sitzen lassen bis alle anderen Familienmitglieder mit den Essen fertig sind.

Sollte man eine solche Verhaltensweise kommen sehen, kann man ja dafür sorgen, dass das Kind am Tisch auch wirklich Hunger hat. D. h. keine Süßigkeiten etc. vorher.

Gruß
Gisela

P.S.: Bei der Gelegenheit fällt mir folgende Begebenheit in der Familie meiner Schwester ein: Konstallation: patchworkfamilie mit insgesamt fünf Kindern.

Meine Schwester bittet die Kinder, den Tisch zu decken, weil das Essen gleich fertig ist.

Nichts geschieht.

Meine Schwester stellt einen Topf mit dem Essen mitten auf den Tisch. Alle Familienmitglieder nehmen Platz, auch die Erwachsenen. Außer dem Topf (Eintopfgericht) befindet sich nichts auf dem Tisch.
In dem Moment hebt meine Schwester den Deckel. Langt mit der Hand hinein, holt sich mit der Hand Essen heraus und fängt an zu essen.

Das hatte eine unglaublich nachhaltige Wirkung.

Gruß
Gisela

Hallo Marcus,

schön dass du das so gut weg stecken konntest…hmmm

habe jetzt leider keine Zeit mehr zu schreiben, aber eins mal vorweg: wenn der/die kleine mit Essen durch die Gegend schmeißt, dann wäre das Essen spätestens nach dem zweiten Wurfversuch von mir *beschlagnahmt. Und glaube mir: Kinder wissen ganz genau mit wem man solche Spässe machen kann und wo das nicht geht, auch ohne Schläge.

Kinder zu schlagen ist ein Armuts- und Ohnmachtszeugnis, wenn man nicht weiter weiss, *dann bekommt der Bub eine geknallt und Ruh iss!*

Es geht auch anders wenn man konsequent ist und gleich handelt und nicht erst wartet dass 20 Kartoffeln an der Decke hängen (z.B.) :wink:

Gruß,
Maja

Hallo Marcus,

die anderen sagen. Bei mir war das ähnlich und ich weiss, mittlerweile selber Mutter von 2 Kindern, warum das passierte:
manchmal aus Hilflosigkeit, manchmal wegen wirkl. Stress und
manchmal auch, weil nix anderes mehr half. Wenn meine Mutter dies hier lesen könnte mitunter, bzw. Worte meiner Kinder, die
ich zu Zeiten nicht mal denken durfte…:smile: hören könnte, oh je.
Und wie Du schon sagst, es geht nicht um Mißhandlungen, aber
ne Ohrfeige (wie erniedrigend dies auch ist) hab ich öfter
eingefangen, manchmal auch richtig den Hintern versohlt bekommen und lebe und bin kein „Kinderschläger“ geworden, aber nen Satz
„Ohren“ hab ich auch schon mal ausgeteilt und seltsamer Weise,
da es schon was ganz „Schlimmes“ für meine Kinder war, hat es
mehr geholfen, als stundenlange Diskussionen, wo ich immer verloren hab, weil Kinder eh die besseren Nerven haben…:wink:.
Ich finde allerdings, ab einem bestimmten Alter der Kinder wird
es zur Demütigung, die nicht mehr passieren darf.
Und nicht zu vergessen, jedes Kind ist und reagiert anders.
Mein Sohn (heute fast 20) hat eine einzige Ohrfeige von mir bekommen im Alter von 6 Jahren und das hat fürs Leben gereicht,
meiner Tochter (heute 11) wurde öfter mal der Hintern versohlt
(sowohl von mir, als auch vom Vater) und es machte die jeweilige
Situation nur noch schlimmer, so daß es sich meinerseits von
selbst verstand, dies schleunigst zu lassen und andere Wege zu gehen.
Aber Leute meiner Altersgruppe werden mir insgheim recht geben,
sind für Missetaten eben noch geschlagen worden, da wurde nicht
so ein Bimbam wie heute veranstaltet und wir sind trotzdem keine
schlechten Menschen geworden (ich jedenfalls nicht :smile:))

Danke für Deine Offenheit, man traut sich ja kaum so ein Posting zu senden, aber was solls, ich sag ehrlich, was ich denke.

Mit frdl. Grüßen
d.

n’ abend Marcus,

ja, du lebst noch und ich leb noch und viele andere auch.
Bedenke, wir sind in hier in einer virtuellen welt und wenn du da andere als die allerbesten ansichten hegst und pflegst, dann bist du pfui :wink:.

Ich sag et mal so: ehe ich mit den fingern in en topf greifen würde (pfui, wat is dat eklisch), jäbet es nichts zu essen.
Wenn ein kind mit essen wirft, jibet eins auf die finger und man nimmt es ihm weg.

Tschö
Harley

Hallo Marcus,
du schreibst, du hast ab und zu eine gefangen, und es hat dir nicht geschadet.
Umgekehrt wird aber auch ein Schuh draus:
Ich wurde nie geschlagen und es hat mir nicht geschadet. Ich bin weder kriminell geworden noch habe ich sonstige groessere Charakterdefekte (sag ich mal so, jedenfalls hab ich keine groesseren Beschwerden).
Und jetzt?
Ein Argument ist das wohl so oder so nicht.
Gegen Schlagen gibt’s andere Argumente.
Gruss,Elke

Hallo Markus

Irgendwie wundern mich die Artikel hier doch sehr. Dabei komme
ich mir nämlich immer so vor, als wäre ich der einzige u25,
der noch geschlagen (nicht geprügelt!) wurde.

Also u25 bin ich schon seit 24 Jahren nicht mehr und habe demgemäß noch einiges an Prügeln bezogen. Am Nachhaltigsten hat sich mir das Verfahren „zu spät kommen, Prügel beziehen“ eingeprägt. Die Folge war, dass ich jedesmal, wenn die Uhr die Heimkommzeit läutete, wusste, dass ich jetzt noch ganz viel Zeit habe, weil ich sowieso Prügel bekam. Und das ist doch sicher nicht der gewünschte Erziehungseffekt gewesen.

Aber: Wenn der/die Kleine trotz 20 Mahnungen nicht aufhört,
Essen durch die Gegend zu schmeißen, was dann?

Also, wenn der/die Kleine sich an der Kasse aufführt, um irgendetwas der „Spontanartikel“ zu kriegen, dann wirkt sehr viel besser, dass bereits für das Kind ausgewählte Sondereinkäufe nach Ankündigung aus dem Einkaufswagen entfernt werden. Und glaube mir, ein Kind, das vor der versammelten Einkäufergemeinde tobt, ist mindestens so stressig, wie ein Essen werfendes.

Gruß, Karin

stellt euch mal vor…
die Prügelstrafe würde wieder eingeführt…

Da biege ich mit dem Auto ab und habe vergessen den Blinker zu setzen weil ich in einer fremden Stadt bin und die Strasse so spät gesehen habe! Der Polizist bitte mich aus dem Auto und haut mir eine in die Fresse damit ich das nicht nochmal mache!

Bei Rot über die Fußgängerampel: (sehr gefährlich mich mich und den Straßenverkehr) ein Tritt in die Fresse!!!

Ich habe den Hochzeitstag vergessen: zwei Wochen Liebesentzug von meiner Frau!

Auf der Demo gegen die Kernenergie: Von mehreren Polizisten halb tot geschlagen damit ich endlich lerne den Staat zu respektieren!!!

Kann man nicht machen?
Wäre gegen einen mündigen Bürger??
Entspricht nicht der demokratischen Vorstellung??

Aber ein Kind, welche sich nicht währen kann, welches Testet wie weit es gehen darf, welches auf die absolute Liebe seiner Eltern angewiesen ist, diese Kind darf man schlagen, damit es anständig durch die Welt geht!!!

Meiner Meinung nach ist da was Faul!!!

Zum Schluss noch ein Spruch zu dem „es hat mir nicht geschadet“!!

Ihr wisst es nicht ob es Euch geschadet hat oder nicht!!! Woher wollt ihr es auch wissen???

Wo kämen wir hin
wenn alle sagen
wo kämen wir hin

und keiner würde gehen
um zu schauen
wohin man käme

wenn man ginge

(pestalotzi)

Einen friedlichen Gruß in die Welt die sowieso schon von Gewalt dominiert wird!

Norbert

juten morgen Norbert,

ja sag mal, wo hast du denn die vergleiche her? dat is ja wie en sturm im wasserbecher.

der marcus hat doch nichts vom prügeln jeschrieben und auch nichts von der prügelstrafe.
ich find die vergleiche nicht jut, denn jenau det hab ich jemeint mit der saubern virtuellen welt.

ich mein, heiliger wie der papst brauchen wir nicht sein.
und janz nebenbei jesagt, wenn ich mir so manch en jung anschaue, da bin ich schon der meinung, dat dem einen oder anderen en klatsch nicht schaden täte.

Tschö
Harley

Och, ich weiß nicht…wenn ich bei einem Verkehrsvergehen die Wahl zwischen einem Klaps, einer Geldstrafe oder einem endlosen Belehrungsgelaber hätte würde ich ohne zu zögern den Klaps wählen !

Bayern…

Och, ich weiß nicht…wenn ich bei einem Verkehrsvergehen die
Wahl zwischen einem Klaps, einer Geldstrafe oder einem
endlosen Belehrungsgelaber hätte würde ich ohne zu zögern den
Klaps wählen !

Achtung dies ist ein Witz

Außnahmen sind sicherlich Bayern, die haben es verdient,
und Menschen welchen es eine gewisse Genugtuung verschaft, wenn sie böse waren und dafür ein wenig bestraft werden! Das gehört aber dann ins Brett Lust und Liebe!!! :wink:))

WnW => War ein Witz!!!

Gruß Norbert

Dressur oder Erziehung ?
Moin Marcus,

ob du schlägst oder nicht hängt davon ab, was du erreichen willst.

Willst du ein Kind dressieren, dann ist schlagen sicher ein prima Mittel. Dein Kind lernt, Angst vor dir zu haben und das bestimmte Handlungen mit Strafe belegt sind. Vermutlich lernt dein Kind auch sehr schnell, wie es dieses umgehen kann, z.B. durch Lügen oder Verheimlichen. Eine Einsicht, warum ein bestimmtes Verhalten sanktioniert wird, findet nicht statt.

Willst du ein Kind erziehen, musst du dir schon die Mühe machen mit deinem Kind zu reden. Nur so kann ein Lerneffekt hinsichtlich der Sinnhaftigkeit des Handelns stattfinden und andere Alternative zur Konfliktlösung als „Schlagen“ erlernt werden. Nicht von ungefähr sind Menschen die ihre Kinder schlagen häufig Menschen, die als Kinder selbst geschlagen wurden. Dies hat jedoch nichts mit „hat mir nicht geschadet“ zutun, sondern eher damit, dass kein intelligentes Konfliktverhalten erlernt wurde und diese Leute somit automatisch in die gleichen Verhaltensweisen reinrutschen, wenn sie nicht in der Lage sind, ihr Verhalten zu hinterfragen.

Gruss
Marion

Hallo Marcus,

Diskussionen über Erziehungsstile, besonders über Schläge in der Kindererziehung sind hier so sinnlos wie die Diskussionen über Autofahrerstile im Polizeibrett.
Ein Forum wie dieses ist in meinen Augen denkbar schlecht für Themen geeignet, die eine ausführliche Auseinandersetzung erfordern und sich nicht in kurzen Postings abhandeln lassen. Du wirst es immer wieder erleben, entweder sind die Postings sehr lang und setzen sich mit einer Problematik wirklich auseinander, dann werden sie aber von kaum einen gelesen, geschweige denn adäquat beantwortet (seltene Ausnahmen ausgenommen). Oder die Postings sind entsprechend kürzer, damit aber zwanghaft schlaglichtartig und provozieren damit Reaktionen, die dem Schreiber meistens nicht gerecht werden dürften. Durch die Kürze der Aussage lassen sich viele Leser zur Ergänzung der fehlenden Argumentation von ihren Vorurteilen leiten („der (die) schreibt dieses Schlagwort, ergo gehört er (sie) in eine bestimmte Ecke und wird so handeln wie es meinem Vorurteil entspricht“). Auf diese unterstellte Argumentation wird dann, mitunter weitschweifig, geantwortet.
Beides ist wenig geeignet, eine fruchtbare Diskussion zu führen. Ich bin nach längerem Aufenthalt und einigen schlechten Erfahrungen in diesem Forum zu der Überzeugung gelangt, daß Diskussionen über gewisse Themen hier nie über das Niveau einer Nachmittagstalkshow hinausgehen werden…
Aber noch etwas zum Thema schlagen in der Erziehung. Ich habe letztens von einer Studie in den USA gelesen (nagelt mich nicht auf die Quelle fest - es war wahrscheinlich „Eltern“ oder „Spiegel“), deren Ergebnisse sich mit meiner Erfahrung decken:
Es wurden drei oder vier Gruppen von Kindern (Familien) gebildet: die erste wurde während ihrer Erziehung nie oder so gut wie nie (max. 1 bis 2 mal während der Kindheit) geschlagen. Die zweite Gruppe wurde selten geschlagen, aber halt doch gelegentlich. Dann gab es noch ein oder zwei Gruppen mit Kindern, die mehr oder weniger regelmäßig geschlagen wurden und in deren Familien eine mehr oder weniger gewalttätige Stimmung herrschte. Untersucht wurde, wie die Kinder (als Erwachsene) im Leben stehen und wie ihr Verhältnis zu Gewalt ist.
Ein Ergebnis war, daß man zwischen den ersten beiden Gruppen keine Unterschiede messen kann. Und das deckt sich auch mit meinen Erfahrungen. Wenn ein Kind mal geschlagen wird (ob aus Hilfslosigkeit der Eltern oder weil es eine letzte Grenze überschritten hat oder warum auch immer), ansonsten aber in einer liebevollen und friedlichen Umgebung aufwächst, hat das keine Auswirkungen auf den Charakter des Menschen. Aber es zeigt sich auch ganz klar, daß Schläge nie einen positiven Effekt auf den Menschen und seine Entwicklung haben.
In diesem Zusmmenhang möchte ich noch etwas loswerden: Sicher ist es erstrebenswert das Schlagen aus der Erziehung zu verbannen. Aber wenn dies zu einem Dogma erhoben wird, kann das den Kindern u.U. mehr schaden als nutzen!
Mir ist dabei das Beispiel einer Freundin in lebhafter Erinnerung: Auch sie hatte den Anspruch an sich selbst, in der Erziehung ihrer Kinder auf Schläge völlig zu verzichten. Sie hat dies auch weitestgehend durchgehalten, aber einmal, ein einziges mal, ist ihr gegenüber der Großen die Hand ausgerutscht. Ihr hat das dann auch sofort unendlich leid getan und sie hat sich entsprechend bei ihrer Tochter entschuldigt. Das Ergebnis war, daß die Göre in den folgenden Jahren Streitereien und Diskussionen über ihr Verhalten öfters beendete, indem sie ihre Mutter fragte: „Und willst Du mich jetzt wieder schlagen?“
Meine Freundin gab mit ihrem hohen moralischen Anspruch an sich selbst und ihrem eigenen Versagen der Tochter eine recht scharfe Waffe an die Hand, die diese oft schamlos gebrauchte.
Mein Fazit bei dieser Frage ist folgendes: Wenn es ein Elternpaar (oder ein(e) Alleinerziehende®) es schaffen ihr Kind völlig ohne Schläge zu erziehen ist das ohne Umschweife anerkennenswert! Aber wenn das Nichtschlagen zum Dogma erhoben wird, schadet man der Familie mehr als man ihr nutzt! Der Mensch ist trotz aller Hirnleistung nun mal weiterhin ein Tier mit Instinkten, und Gewalt ist ein Teil unserer Natur, den wir auch mit unserer Hirnleistung wahrscheinlich nie komplett in den Griff bekommen. Dies völlig leugnen zu wollen, setzt eine Familie in meinen Augen ungeheurem Druck aus, der nicht notwendig ist und damit kontraproduktiv.

Klar ist, daß man nicht wegen jedem bißchen zuschlagen sollte.
Aber: Wenn der/die Kleine trotz 20 Mahnungen nicht aufhört,
Essen durch die Gegend zu schmeißen, was dann?

Dieses Beispiel ist nun wirklich denkbar ungeschickt gewählt. Wer hier 20 Mahnungen ausspricht hat als Erziehender schon versagt. Je nach Situation wäre bei mir max. eine Ermahnung gefallen. Dann (oder auch schon ohne Vorwarnung) wäre das Essen weg gewesen und das Kleine wäre hungrig geblieben. Auch ein Nachtisch ist dann selbstverständlich gestrichen, aber am Tisch bleiben muß der „Übeltäter“ trotzdem.
Als Erziehender muß man, aber das war auch schon in Zeiten der Prügelstrafe nicht anders, gelegentlich Nerven wie Stahlseile haben. Aber, und das stimmt mich froh, die meisten Eltern (zumindest wenn die soziale Situation gesichert ist) wachsen gut in ihre Aufgabe rein und geben ihren Kindern ein liebevolles und friedliches Zuhause.

Gruß Stefan

dat denn …
Wann darf ich denn dann einem aufs Maul hauen und wann nicht??

Ist denn schlagen für Dich (Euch) die einzige Erziehungsalternative bei „schwierigen“ Fällen?

Ich schreibe so grass, weil ich manchmal das Gefühl habe, dass die „Schläger“ bzw, die „Klapser“ doch irgendwann lernen müssten, dass Gewalt, egal ob psychisch oder physisch, keine Vorteile gegenüber einer wirklichen Erziehung bringt!!!

Ich hoffe meine Reaktionen stoßen hier nicht unangenehm auf, aber wenn ich mir vorstelle, wie viele Kinder noch geschlagen werden, werde ich einfach unglaublich wütend!!!

Gruß

Norbert

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Hallo Marcus,

mit u25 wusste ich auch noch nicht, wieviel es einem Kind wirklich schadet, wenn es von einem Elternteil geschlagen wird. Dass ich dennoch dagegen war (und bin), ist ein anderes Thema,. Mehr möchte ich hier öffentlich nicht dazu sagen.

Alles Gute wünscht
…Michael

Och, ich weiß nicht…wenn ich bei einem Verkehrsvergehen die
Wahl zwischen einem Klaps, einer Geldstrafe oder einem
endlosen Belehrungsgelaber hätte würde ich ohne zu zögern den
Klaps wählen !

Siehste, und wieso soll das dann als Erziehungsmaßnahme funktionieren?

Karin

Hallo Harley,

Easy Rider…„Born to be wild“

http://www.areadvd.de/index.shtml?http://www.areadvd…

und janz nebenbei jesagt, wenn ich mir so manch en jung
anschaue, da bin ich schon der meinung, dat dem einen oder
anderen en klatsch nicht schaden täte.

Da würden aber die Nasenringe wackeln und die Haare zu Berge stehen :wink:)

Grüße
Kerbi

Grüß dich Kerbi,

Easy Rider…„Born to be wild“

-).

Da würden aber die Nasenringe wackeln und die Haare zu Berge
stehen :wink:)

Wie sagt die Jugend? Cuuuuuul - dat wär doch mal wat richtig jutes. Da hät sogar ich wat von :wink:. Jespikte Punks :smile:) - genial.

Tschö
Harley

juten Tag Norbert,

nö, auf det mäulche hauen darfste nicht, dat tut man nicht.

aber nun darüber zu lamentieren, det bringt auch nichts. im real life jibtet dat nun mal.
da hilft es wenig, hier entsetzt zu sein und alle anderen in en eck zu stellen.

Tschö
Harley

Moin Pendragon,

Willst du ein Kind dressieren, dann ist schlagen sicher ein
prima Mittel. Dein Kind lernt, Angst vor dir zu haben und das
bestimmte Handlungen mit Strafe belegt sind. Vermutlich lernt
dein Kind auch sehr schnell, wie es dieses umgehen kann, z.B.
durch Lügen oder Verheimlichen. Eine Einsicht, warum ein
bestimmtes Verhalten sanktioniert wird, findet nicht statt.

Bis hierher geb ich Dir so recht, bin selbst zur Einsicht dahingehend gekommen - aber:

Willst du ein Kind erziehen, musst du dir schon die Mühe
machen mit deinem Kind zu reden.

Das ist leider in bestimmten Situationen nicht möglich gewesen.
Situation z.B., als ich meiner Tochter den Hintern versohlte:
Winter, Eiskälte, 17.30 h letztes Kind im Kindergarten, schnell
noch einkaufen ohne Auto, Kind friert, Mutter ist mit Einkaufstüten beladen, Kind weint, Mutter redet, versucht es irgendwie abzulenken. Kind rastet aus und schmeisst sich auf die Straße. Da ist dann leider keine Zeit mehr zum reden gewesen. Und ich glaub heute noch, daß genau diese Reaktion (freilich vor lauter Schreck) richtig war, denn dies hat sie nie wieder getan.
So etwas meinte ich, was bei uns dazu führte, dem Mädel auch mal
„weh zu tun“. Im Nachhinein haben wir ihr dann schon erklärt,
warum ich das getan hab und ich hab mich bei ihr dafür auch entschuldigt.

Grüsse
d.