Es gibt kein Argument gegen Fachliteratur.
Hallola.
Das Ausgangsposting scheint aber nicht gerade für große
Sicherheit zu sprechen.
Irgendein Weiser Mensch hat mal sinngemäss gesagt: es ist meist so dass die Idioten selbstsicher sind und die Intelligenz voller Zweifel.
Ich kann dem Ursprungsposting weder die von Dir noch die vom Wiz attestierte Verunsicherung entnehmen, im Gegentum finde ich es angebracht, sein Handeln auch anhand externer Fachschriften regelmässig zu überprüfen.
Das ganze Instinktgewäsch hier empfinde ich als äusserst realitätsfremd. Es gibt überhaupt nicht einen nachvollziehbaren Grund für mich, warum wir in Punkto Erziehung weniger auf Wissen angewiesen sein sollten als z.B. in Ernährung, Medizin oder anderen Bereichen. Auch die Ergebnisse „instinktorientierter Erziehung“ kann man in der freien Wildbahn zu genüge geniessen.
Völlig unbestritten, dass man Fachliteratur allerdings von dem neuen Bildzeitungsratgeber Erziehung unterscheiden muss und nicht voraussetzen kann das jedermann in der Lage ist ein Fachbuch richtig zu nutzen. Wer seine Erkenntnise zur Ernährung aus dem Buch „Essen gemäß der Gezeiten“ entnimmt, für den wird jedes Bilderbuch zum Ratgeber und eine „erfolgreiche“ Erziehung so unwahrscheinlich wie vernünftige Ernährung
Manche Fehler können vermieden werden, wenn man sich vorher
schlau macht.
SO sieht´s nämlich aus.
Aber bei Fachliteratur ist ja meist so, daß was heute richtig
ist, morgen als komplett falsch bezeichnet wird.
Dann geht Deine Definition von Fachbuch an der meinen weit vorbei.
Wenn man sein Wissen also nur aus Fachliteratur bezieht, dann
kann das sehr viel schlimmer ins Auge gehen, als wenn man
(zusätzlich) den gesunden Menschenverstand benutzt.
Das ist allerdings unbestritten. Aber NUR der gesunde Menschenverstand leitet uns sehr oft zu falschen Annahmen.
Ich kann mich übrigens dunkel erinnern, dass ich einige Bücher von Gräfe&Unzer ganz gut fand, u.a. jedes Kind kann schlafen lernen.
Grüße an alle
zaph

