Gott, der Allumfassende, der Erklärliches und Unbegreifliches
umfasst, ist wesentlich besser und moderner, lässt sich aber
philosophisch nicht so leicht wegdrängen.
Ja, Thomas, so ist es. Mein Herr und mein Gott, der lebt. Und läßt sich ansprechen. Er wirkt, und bewirkt, für mich nachvollziehbar, aber nicht aufklärungs- bzw. vernunftgemäß „beweisbar“ nach von Menschen erfundenen „Beweis-Kriterien“. Ich habe Ihn darüber gefragt, und habe die für mich befriedigende Antwort erhalten. Nach geduldigem Abwarten!
Hier für Interessierte eine Kurzfassung dazu: Wenn alles, was Gott tut, beweisbar wäre, dann würde man seinen Geist nicht mehr in einer bestimmten Richtung anstrengen, nämlich in Richtung Glauben, Vorschuß-Vertrauen investieren, geduldiges Abwarten und Zuwarten. Wir Menschen sind aber gedacht als Übergangsstufe von der materiell-dinglichen Schöpfung hin zur geistig-seelischen Schöpfung, die nicht mehr die Materie nötig hat, und nebenbei bemerkt auch ewig ist, weil nicht mehr verrottbar, sterblich. Es dürfte klar sein, daß man noch nicht allzu ausgegorene Geschöpfe nicht in diese Ewigkeit mitreinbringt, nur Wesen, wo nur noch ein gewisser Feinschliff zu Vollendung nötig ist. Nur die kommen in die guten Stube, um ein materiell-dingliches Erklärungsmuster zu verwenden.
Ich habe mir überlegt, nachdem mir diese Antwort zugefallen worden ist, ZUFALL, wie ich es denn täte, mit meiner Schöpfung, wenn ich Gott wäre. Sicher nicht viel anders. Da steckt, in diesem Erklärungsblock, eine sehr tiefe, über menschliches Denken weit hinausgehende Weisheit eines liebenden Schöpfungswesen hinter. Spürte ich jedenfalls. Und das - das ist mir „Beweis“ genug. Und die Beweise, der ALTE da oben ist ja nicht blöd, die läßt er dann einem hinterher, quasi als Dreingabe, auch noch zukommen. Warum das so ist, hat Er mir auch erklärt. Wenn Er alles Beweisen würde, wäre kein Platz mehr für das von Ihm für wichtig befundene Lernstückchen Glauben/Vertrauen. Und vor allem: Man, also wir Menschen, wären nicht mehr frei, zu tun und zu lassen, was WIR wollen. Weil Er alles eineindeutig vorgeben würde. Wir könnten nicht mehr irren, sondern höchstens noch gegen Ihn sein. Als Menschen so wie bisher jedoch, können wir aus Fehlern oder Fehleinschätzungen noch dazulernen.
Seitdem, seitdem ist mein Glaube und meine Gewissheit bezüglich Jesus Christus noch ein gewaltiges „Stückchen“ gewachsen.
Und der Seelenfrieden, der daraus erwächst, rein ZUFALLig, der ist auch schon drin, um des amtierenden deutschen „Kaisers“ Denke humorvoll miteinzuarbeiten. Euer Norbert.