Es kann nicht weitergehen, Entschluss der Trennung

Hallo,
ich bin 30 Jahre alt, verheiratet.
Sie hat eine Tochter, bzgl. der Erziehung gab es viele Streitereien.
Ich habe stets versucht meiner Frau mitzuteilen was mir wichtig ist, wie ich unsere Situation sehe, was passieren muss.

Meine Frau war immer sehr locker im Umgang mit der 11-jährigen, immer auf die QArt sie ist noch ein Kind. Habe ich versucht ihr grenzen aufzuzeigen, kam sie immer in ihrem Beisein dazwischen und zeigte auch der kleinen dass sie ihr „Baby“ sei.

Nun ist es soweit, ich habe ihr offenbart dass ich mich trennen möchte weil ich keinerlei Perspektive mehr sehe, so sehr ich mich auch anstrenge ich finde sie nicht.

Am Dienstag habe ich meiner Frau gesagt dass ich die Trennung möchte, sie nahm es nicht ernst bis heute.

Heute abend holte ich Ihre Tochter von ihrer Freundin ab und erzählte ihr die „Good News“. Daraufhin die kleine ganz locker, wenn das so ist, erzähle ich dir dass ich einen Freund habe mit dem ich Zungenküsse mache und auch schon bei ihm geschlafen habe.
Da hat sie sich doch tatsächlich nachts herausgeschlichen, bei ihm geschlafen und morgens, vor 6 Uhr, wieder hier aufgeschlagen.

Ich habe es vorausgesehen, bloss nicht so früh.
Ich habe stetst versucht der kleinen Führung zu geben.
Meine Frau hat mich immer als zu streng angesehen und sie stets vor mir in den Schutz genommen, so dermassen, dass ich nie zu ihr durchdringen konnte, da meine Frau es nicht zulass.

Später mehr Details, bitte keine Sprüche dass ich mit meiner Frau reden soll, das tue ich seit 2004, immer wieder das gleiche erbärmliche Thema, natürlich, tut es ihr jetzt leid…

Mein Leben
bokkie

Hi bokkie

Später mehr Details, bitte keine Sprüche dass ich mit meiner
Frau reden soll, das tue ich seit 2004, immer wieder das
gleiche erbärmliche Thema, natürlich, tut es ihr jetzt
leid…

warum sollte man Dir mit „Sprüchen“ kommen? Du beschreibst die Situation (wie ein betroffen wirkender Beobachter) und „erklärst“ Dein Verhalten, Deinen Entschluß, Deine Konsequenz . . .

Offenbar bist Du von der Richtigkeit überzeugt - wie sollte hier Deine Ausführungen bezweifeln?

Weil es meistens darauf hinausläuft, dass man das Gespräch suchen sollte.

Ja, mein Entschlu´steht fest, auch wenn es mir sehr schmerzt. Die Skrupel und Zweifel, plagen mich schon lange.

Aber Meinungen despite Reden, die Interessieren mich brennend!

ist leider immer so…
ohne faktische Konsequenz lernen Kinder und nie erwachsen gewordene nix aus Fehlern…reib ihr das mit dem Freund unter die Nase,dann wacht sie vll mal auf und rat ihr Alter und Name rauszufinden,denn 12 und nebeneneinanderliegend wird es wohl nicht gewesen sein…
ansonsten bleib konsequent und versuch es auf keinenfall nochmal ,denn deine EX hatte genug Zeit etwas zu ändern

wenn die beide nicht komplett egal sind,insbesondere die Tochter,sollteste ein ernstes Gespräch mit ihr führen über Sex und Schwangerschaft
ausserdem kannste ihr noch reindrücken dasde nicht wegen ihr gegangen wärst(auch wenns so ist),sonst fühlt sie sich als Gewinnerin

Hallo bokkie,

trennst Du dich jetzt „nur“ wegen der Differenzen in der Kindererziehung?
Wenn du weg bist, wird die Kleine doch erst recht versaut. Dann hast du gar keinen Einfluss mehr auf sie.
Das soll nicht heißen, dass du jetzt mit aller Gewalt bei deiner Frauen bleiben sollst, aber ich bin der Meinung, dass es doch auch noch andere Gründe für die Trennung geben muss.
Liebe, Vetrrauen, Zuneigung, Sex…??? Ist da nichts mehr?

Gruß
Lawrence

Als 25-Jähriger heutzutage eine Frau mit 6-jähriger Tochter heiraten, auweia.

LG

Gitta

Hallo bokkie,

trennst Du dich jetzt „nur“ wegen der Differenzen in der
Kindererziehung?
Wenn du weg bist, wird die Kleine doch erst recht versaut.

Nein, ich gab noch viele andere Punkte die mir seit langer Zeit auf dem Magen lagen. Ich hatte gewisse dinge, die mich beschäftigzen und vor allem mit meiner Gefühlswelt zusammhingen, oftmals meiner Frau gegenüber angesprochen.
Es war dann meist ein kurzes, manchmal auch heftiges Gespräch, dass ich übertreibe.

Es sind noch andere Dinge in unserer Partnerschaft die ich nicht mag.
Der Entschluß war kein kurzer, sondern einer den ich seit langen in mich herumtrage. Ich schob es oftmals auf gewisse Situationen, einfach weil wir es inbes. am Anfang aus diversen Gründne nicht leicht hatten.

Doch selbst als eine gewisse Beständigkeit und gleichmässigkeit in unser Leben trat, änderten sich die Dinge nicht.

Jetzt schluchzte sie mir ins Ohr dass es ihr alles leid tun würde. Se hat es nicht als wichtig verstanden, aber die viele Male Streit…

Als ich es ihr mit Ihrer Tochter sagte, hörten alle Tränen auf und sah mich an wie eine Kuh aus deren Euter Coca Cola kam.
Ich habe ihr gesagt dass ich es so habe kommen sehen, zwar nicht so früh, aber es würde eintreten. Ich durfte von meiner Frau aus, sicherlich oftmals unbewusst, keine führende Rolle der Tochter sein.

lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende. Bevor man sich selber noch völlig ruiniert und wenn keine Besserung in Sicht ist, dann lieber einen konsequenten Schlussstrich ziehen…

Wallflower

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Hallo bokkie,

du schreibst, dass du stets versucht hast, deiner Frau mitzuteilen, was passieren muss. Und sie hätte schon immer einen lockeren Umgang mit dem Kind gehabt.

Lief das von Anfang eurer Beziehung an besser? Oder war das von Beginn an so? Möglicherweise hat man, frisch verliebt, die vorhandenen Differenzen quasi durch die berühmte rosarote Brille gesehen. Es störte einfach erstmal nicht weiter.

Ein klassischer Kardinalfehler jeder Beziehung zwischen erwachsenen Individuen. Denn erstens liegt es in der menschlichen Natur, jedem Versuch von aussen, gewohnte Verhaltensweisen ändern zu wollen, den größtmöglichen Widerstand entgegenzusetzen. Da helfen auch jahrelange quälende Diskussionen nicht weiter.

Daraus folgt zweitens, dass der Partner selbstverständlich wenig Verständnis dafür aufzubringen in der Lage ist, wenn der andere diese ansonsten jahrelang erduldeten, aber doch schon seit Anbeginn schwärenden Mißstände nun „auf einmal“ zum Anlaß nimmt, einen Schlußstrich zu setzen.

Ginge es dir nicht im umgekehrten Falle genauso? Stell dir vor, deine Frau wäre der jahrelangen Unstimmigkeiten bezüglich ihres Erziehungsstils endlich überdrüssig und sie würde nun ihre Sachen packen?

Korrigier mich bitte, wenn ich da was mißverstanden haben sollte.

Aber ich geb dir mal ein total blödes Beispiel: Ich habe, seit ich denken kann, Depressionen. Meine ganze Familie ist depressiv. Ein einziger Haufen tragischer, bleicher, Trübsal blasender Trauerklöße. Ganz furchtbar, das.

Meinem Gefährten, zugegebenermaßen auch grade nicht so die rechte Frohnatur, war dieser Umstand bekannt, trotzdem trauern wir seit 12 Jahren gemeinsam vor uns hin.

Wenn es nun einem von uns irgendwann mal reichen sollte *Gottbewahre*, so wäre dies für den Gegenpart eine zutiefst erschütternde Erfahrung, die er/sie zudem noch als höchst unfair empfinden täte. War doch schon immer so. wieso hast du denn plötzlich ein Problemm damit *heul*?

Nun, ganz einfach: Man ist vielleicht endlich mal am Ende seiner Kraft. Es geht nicht mehr.

Das du nun, wenn auch aus anderen Beweggründen, augenscheinlich auch an diesem Punkt angelangt bist, tut mir wirklich leid für eure Beziehung.

Aber du solltest deine Ehe, wenn denn, schon eigenverantwortlich scheitern lassen, indem nämlich du selbst dir eingestehen mußt, dass eben du am Ende der Fahnenstange angelangt bist kräftemäßig, finde ich mindestens. Deine Beweggründe erscheinen mir nämlich vollkommen legitim.

Ist alles andere als leicht, sich selbst Schwäche und möglicherweise Versagen eingestehen zu können, weiss der Geier.

Just my 2 cents.

Ich wünsche dir alles Gute

Annie

Guten Morgen bookie,

wenn Dein Entschluss fest steht, dann gibt es auch nichts mehr zu reden; besonders nicht, wenn Du bereits seit längerer Zeit versucht hast, Deiner Frau Deine Bedürfnisse deutlich zu machen.

Jetzt kann es eigentlich nur noch darum gehen, Deinen Entschluss umzusetzen, so dass auch Deine Frau kapiert, dass es vorbei ist. Verlass die gemeinsame Wohnung - ein weiterer Verbleib dort kann nur bedeuten, in den alten Streitweisen verhaftet zu bleiben.

Was ganz wichtig ist: Du benötigst in keinerweise Rechtfertigungen. Wenn Deine Frau über Jahre hinweg Deine Beweggründe nicht verstanden hat, wird sie es jetzt auch nicht tun.

Und was die Tochter angeht: Spontan dachte ich ja beim Lesen, dass sie Dich angelogen hat = pubertierende Trotzreaktion, denn so cool wird kein Kind in dem Alter „wirklich“ sein - schließlich hast Du sie in einer nicht unwichtigen Zeit ihres Lebens „begleitet“. Ob es wahr ist oder nicht, ist aber irrelevant. Oder wolltest Du Deiner Frau abschließend noch einmal zeigen: „Siehste, ich habe es doch immer gesagt!“??? Eure unterschiedliche Auffassung von Erziehung wird sich auf dieser „letzten“ Strecke dadurch auch nicht ändern.

Du hast die Beziehung u.a. beendet, damit diese Streitigkeiten aufhören - dann forciere sie jetzt auch nicht. Zieh aus und lasst Euch eine Weile in Ruhe, um eventuell (hoffentlich) eine gemeinsame Gesprächsebene wiederzufinden.

Viel Glück und viele Grüße

Kathleen

Hallo Lawrence,

trennst Du dich jetzt „nur“ wegen der Differenzen in der
Kindererziehung?

Das soll nicht heißen, dass du jetzt mit aller Gewalt bei
deiner Frauen bleiben sollst, aber ich bin der Meinung, dass
es doch auch noch andere Gründe für die Trennung geben muss.

Ich habe Ähnliches selbst erlebt. Es läuft immer nach dem gleichen Schma ab.

1.) Sehen, dass der Partner/die Partnerin mit irgendwas (in der Erziehung) nicht fertig wird. Eventuell sogar Bitte des Patners/der Partnerin um Hilfe.
2.) Versuch zu helfen.
3.) Bemühung, stärker zu sein als der Partner/die Partnerin, da er/sie es nicht hinbekommt.
4.) Konfliktsituation mit dem Kind.
5.) Mögliche Eskalation des Streites mit dem Kind (z. B. Unsachlichkeiten, Anschreien).
6.) Der Partner/die Partnerin ergreift Partei für das Kind.
7.) Im Streit jetzt Zwei gegen Einen.
8.) Übrig bleibt ein handfester Krach mit dem Partner/der Partnerin.

Wenn es „immer“ so abläuft, kann daran die Beziehung zerbrechen.

Gruß
Jörg Zabel

Ist alles andere als leicht, sich selbst Schwäche und
möglicherweise Versagen eingestehen zu können, weiss der
Geier.

Just my 2 cents.

Ich wünsche dir alles Gute

Annie

Ich habe mindestens genauso viel schuld and dieser Misere.
Habe selber die letzte Nacht nur für mich hingewimmert.
Mir tut das alles extrem leid…für alle betroffenen!

Ich habe ihr auch gesagt, dass ich mir vorkomme als würde ich eine immerwährende Schlacht kämpfen, die ich nicht gewinnen kann, selbst ein Unentschieden ist nicht möglich. Daher, die Munition ist verschossen, ich gebe auf und gebe mich geschlagen. Eher, ich flüchte vom Schlachtfeld.

Natürlich, jetzt wo sie gemerkt hat, ich meinte es ernst, tut es ihr leid, ich wurde selbst einst nach über 8 Jahren Partnerschaft verlassen, das tat auch weh. Es dauerte einige Zeit, aber letzten Endes, habe ich verstanden dass es so besser war.
Jetzt hat meine Ex freund und Kind, was sie immer von mir wollte und ich aus finanziellen Dingen kategorisch abgelehnt hatte, und wir verstehen uns einigermassen wie gute Bekannte.

Gerade was Erziehung anbelangt, habe ich ihr oft gesagt, regelrecht angefleht, nicht gegen mich zu arbeiten. Ich habe nur versucht dem Mädchen männliche Führung zu geben, ich hatte die Verantwortung übernehmen wollen. Letztes Jahre haben wir aus lauter Schluserigkeit die Adoption nicht durchgezogen, mein Glück jetzt…

Als sie heute morgen ins Bett ging, sagte sie mir sie sei ebenfalls nicht glücklich gewesen, was dann ja gut ist…dann sollte die Trennung nicht so schwer sein.

Habe versucht ihr zu erklären, dass unsere Ehe dem Kind schon wegen keinen Sinn macht. Sie hat oft mitbekommen dass wir uns stritten wegen ihr. Ich habe immer versucht zu erklären dass sie in dem Sinne kein Kind mehr sei, sondern ein Individuum welches sich entwickelt und gelenkt werden muss. Grenzen müssen aufgezeigt werden, und das überschreiten dieser muss auch unangenehm für sie sein, ohne Schläge versteht sich! Aber selbst als sie über Monatelang log, ich wusste dass sie log als sie ihr Zeugnis manipulierte, war ich zumSchluß enttäuscht von ihr weil ich ihr immer sagte das Lügen das schlimmste überhaupt sei.

Als sie es dann, ihrer Mutter gegenüber zugab, habe ich sie einige Tage einfach nur gänzlich ignoriert, das nannte meine Frau „Misshandlung“, so könne man nicht mit dem Kind umgehen.

So konnte es erst gar nicht beginnen
Hallo bokki.

Ist Dein Name Omen?

Kannst Du die Situation vielleicht auch einmal von der anderen Seite sehen;
nämlich von der Seite, dass Du da nicht so ganz ohne Fehl an der Situation bist?

Wenn ich Deinen Beitrag (ein paar mal) so lese,
dann fallen mir einige Sachen besonders auf.

Nämlich

…wie ich unsere Situation sehe, was passieren muss

Muss es das wirklich?

…sie nahm es nicht ernst bis heute.

Klar, von einem Weichei nimmt niemand etwas ernst,
lies erst mal weiter.

…ich habe es vorausgesehen, bloss nicht so früh.

Miesepeter! Unke!
Wie kommt es eigentlich, ist Dir das jemals bewußt geworden,
daß Du Deine Aussagen hier begründest nach dem Motto:
Ich habe es …gesehen, bloss nicht so früh?
Immer eine ‚Hinterherbemerkung‘ - ja aber…
Und wenn Du nicht artig bist, dann kommt der Schwarze Mann.
Ey man, das nervt jeden (besonders den Partner).

…Meine Frau hat mich immer als zu streng angesehen

Jaklar, Du hast gepoltert, ohne wirklich in ihre Gedanken zu dringen.
Und wenn Du kein Recht kriegtest, hast Du Dich beleidigt, bockig und stumm
in die Ecke gestellt? Tolle Grundlage für eine Gemeinschaft.

Damit ist alles andere auch für die Katz’;
kein Zuhören, kein Bedürfnis, sich nahe sein zu wollen,
keine Achtung vor einem tollen Menschen, Meckern, Nörgeln,
aufgeklapptes Messer, warnend in der Zukunft Schlechtes sehend,
Sperre vor der Kleinen… Kein Sex …
So endet das.

Vor genau so einer Situation stehst Du jetzt gerade (wieder mal?).

Dein Beitrag strotzt vor Rechthaberei, vor Mißgunst, vor Hähme gar.
Unter dem Deckmantel, das Beste für die Kleine zu wollen,
ziehst Du Dich jetzt jammernd, effektheischend, rechthabenwollend
(was bin ich doch für ein zu bedauernder lieber Mensch, schaut mal her),
daran hoch, dass sie woanders gepennt hat.
Junge, Du bist ein ganz toller Typ;
Du hast es nämlich nicht verhindert.
Nicht verhindert, indem Du Dich nicht ‚in ihre Herzen geschlichen‘ hast,
nicht als ‚Halbgott‘ erschienen bist,
sodaß sie von Dir Ratschlag annehmen konnte.
Du kriegst nämlich in (so junge schon mal gar nicht) Menschen nichts,
aber auch gar nichts mit Gewalt rein. Auch nicht bei Deiner Frau.
Willst Du was, oder möchtest Du was? Schon mal über den Unterschied nachgedacht?
Wo warst Du, wo hast Du gepennt?
Du hast rumgejammert und schadenerwarted mit dem Offenen Messer gewartet?
Und genau das hast Du schon immer kommen sehen?
Warum -zum Teufel- sollte man deshalb
(Deine Frau, die Kleine, und jeder andere auch) Dich überhaupt noch mögen?
Jetzt Ätsche Bätsche zu sagen mit allen Details, und die ‚Schuld‘ auf Deine Frau zu schieben,
halte ich für primitiv.

Wenn Du bei mir so reagieren würdest,
dann würde ich Dich rausfleddern.

Du wirst Dich aber wundern, warum ich Dir auch zur Trennung rate?

Sei Dir bewußt, daß DU, ja DU den größten Teil an Missliebigkeiten
in diese Parnterschaft getragen hast.
Ein Wunder, daß die Frau Dich so ertragen konnte.
Sie scheint Dich zu lieben, trotz -oder gerade wegen- Deiner Macke(n);
aber das hast Du Dir gründlich vers…pielt.

Meine Antwort ist für Deine Zukunft gedacht.
Wenn Du wieder in eine solche Situation kommen solltest,
dann kennst Du Dich jetzt wenigstens besser aus.
Lamentieren hilft Dir nicht - wie Du ja jetzt siehst.
Werde ein positiver Mensch, ein Mensch mit dem berühmten Charisma.

Allerdings sollte für ein vernünftiges, fruchtbringendes Gspräch
bei beiden Seiten alle vier Ohren (und Augen!) offen sein.
Das hast Du als das erwartete Vorbild!
-eben eines mit diesem erwähnten Charisma- nicht erreicht;
und diese Chance kommt schwerlich noch einmal -
höchstens nach eine (vorübergehenden?) Trennung.
Warst Du jemals reif für so eine Bindung?
Du hast jedenfalls Deine Frau nicht 'rumgekriegt zu einer Gemeinsamkeit.
Das kannst Du Dir auf Deine Fahne schreiben.

Ändere Dein eigenes Verhalten.
Gib diese Frau frei, bevor sie böse wird.

Gruss -digi-

Hallo bokkie,

Ja, mein Entschlu´steht fest, auch wenn es mir sehr schmerzt.
Die Skrupel und Zweifel, plagen mich schon lange.

Aber Meinungen despite Reden, die Interessieren mich brennend!

okay.

Du gehst also letztlich wegen der Tochter resp. wegen des Verhaltens Deiner Frau bezügl. ihrer Tochter.

Du hast Deine Frau gewählt, da gab es die Tochter und vermutlich auch das „Mutter-Tochter-Verhalten“ (zumindest in gewisser Weise) bereits; Die Erste ist und war demnach vermutlich immer die Tochter?! Dass ein Kind bei der Mutter als Erstes kommt, finde ich normal und richtig. Das heißt aber nicht, dass ein Kind IMMER die erste Geige spielen soll und darf - das hängt u. a. auch vom Alter des Kindes und von der jeweiligen Situation ab. Unabhängig davon musste Dir von Anfang an klar sein (zumindest hätte es das sein müssen), dass Du bei der Mutter nicht die erste Geige spielst.

Ich halte ferner für normal, dass ein Kind sein Mutter „ganz für sich allein“ haben will - Du bist folglich für das Kind (zumindest am Anfang) wenig bis gar nicht willkommen als Partner der Mutter und schon gar nicht als „Co-Erzieher“, besonders dann nicht, wenn Du auch noch strenger und weniger nachsichtig bist als die Mutter. Das Kind hätte also einige Gründe, Dich rauszukicken . . .

Nun scheint dieses frühreife Früchtchen im vor-pubertären Alter einiges ausgeheckt und aufgestellt zu haben, um den Plan (nämlich Dich wegzubeißen) vorzubereiten und (offenbar erfolgreich) in die Tat umzusetzen. Du reagierst wie erwartet und Töchterchen hat freie Bahn, weil Du kapitulierst und ihr den vermeintlichen Sieg schenkst.

Das Ganze funktioniert, weil Du ehrlich um sie Sorge hast, sie aber mit Dir ihr makabres Spielchen auf Deine Kosten treibt. Nun gehst Du - nein: Du kapitulierst - und lässt sie machen, was sie will und ihre Mutter erduldet. Das könntest Du allerdings auch haben, wenn Du bei der Mutter bliebest: Du müsstest halt bezüglich IHRER (nicht Deiner) Tochter eine Scheißegal-Haltung praktizieren und aufhören, Dir den Kopf der Mutter zu machen (mach´ es wie sie) und halte Dich konsequent aus allem raus, was die Tochter angeht.

Moin bokkie

Meine Frau war immer sehr locker im Umgang mit der
11-jährigen, immer auf die QArt sie ist noch ein Kind.

Wenn sie mit 11 in der Quarta ist, würde ich mir weniger Sorgen machen. Nornmalerweise ist man mit 11 ja erst in der Quinta. :wink:
Gruß,
Branden

sei einfach froh
wenn ein Kind schon so drauf ist…ich mein die Pubertät kommt noch…
und vor den "unterdrückenden"Eltern auf der Flucht war sie auchnicht…

Du

müsstest halt bezüglich IHRER (nicht Deiner) Tochter eine
Scheißegal-Haltung praktizieren und aufhören, Dir den Kopf der
Mutter zu machen (mach´ es wie sie) und halte Dich konsequent
aus allem raus, was die Tochter angeht.

Es ist nicht alles ganz korrekt, das letztere habe ich schon seit langem gemacht, Meine Frau wird mit ihr auch nicht fertig. Sie versucht es garnicht, sie sagt immer sie sei ein kind…gibt ihr damit spielraum so viel sie möchte.
wenige unsinnige regeln.

Sie hat ihrer Tochter nicht beigebracht ein mindestmass an Verantwortung für ihr Handeln zu übernehmen.
Sagt ihr ständig was sie tun soll, was sie tragen soll…

Ich habe der Kleinen irgendwann mal zur Aufgabe gemacht, täglich den Müll rauszubringen, wenn ihre Mutter sie nicht ständig errinern würde…würde sie selbst das nicht hinbekommen.

Es ging ums essen, als Beispiel, die Kleine (damals 9) äusserste ihren essenswunsch vor dem fernseher sitzend mit
„Hunger, ich will was essen!“
Mama: „Was möchtest du, Nudeln oder Kartoffeln?“
Tochter: „Nudeln!“

Mama bewegt sich dann in die Küche, zwischen den Mahlzeiten wohlgemerkt, und kocht.

Beim essen dann, Tochter: „Weill lieber Kartoffeln!“

Dann macht Mama halt Kartoffeln…
Ich stand da Kopfschüttelnd daneben.

Ein anderes Beispiel, ca. gleiche Zeit. Sie hat Schokolade, isst nicht Stück für Stück sondern hält die ganze Tafel in der Hand, ich frage nach einem Stück, sie mag nicht abgebeb.
Okay sag ich mir, kauf mir dann, nachdem sie aufgegessen hat, nene Dreierpack Überraschungseier, die liebt sie.
Und fange an zu essen, in ihrem beisein natürlich. Sie will natürlich auch was abhaben, ich reagiere so wie sie es tat, sie dann traurig, Mama geht zurück und kauft ihr ihre eigenen. Daraufhin höre ich mir dann an, dass ich sowas nicht machen kann, die versteht das nicht.

Solche Bespiele könnte ich unzählige aufzählen.

Und immer enn ich versuchte, Pädagogisch vorzugehen, in meinem Bekanntenkreis wurde ich immer für meine Begabung mit Kindern als „Der perfekte Vater“ bezeichnet, kam meine Frau dazwischen und erklärte dass es so nicht ginge. Sollte andersherum jedoch, die Vaterrolle übernehmen. Ich habe es auch versucht.

Sicherlich war ich manchmal zu streng, zu deutlich. Habe auch Entscheidungen getroffen die fehl waren. Aber, im Gegensatz zu meiner Frau, die fast gar nichts gegen Fehlverhalten ihrer Tochter etwas entgegenzubringen hatte, habe ich diese getroffen.
Manche gut, andere weniger gut. Aber am Ende des Tages mussten sie getroffen werden…

Hallo bokkie,

trennst Du dich jetzt „nur“ wegen der Differenzen in der
Kindererziehung?

Dieses Problem ist eines von vielen. Eines worunter alle drei von uns gemeinsam leiden.

Unglücklich bin ich bei meiner Frau mit vielen, alltäglichen Dingen.
Wenn ich Gefühlsmässig beziehungstechnisch schlecht drauf bin, und versucht habe mit meiner Frau darüber zu reden.

Wurde immer meine Ex ins Spiel geholt, ich solle zu ihr gehen bla bla bla.
Ich habe meine Frau regelrecht angefleht sie aus dem Spiel zu lassen weil es sich hier um uns beide handelte…aber sie konnte nicht nach lassen und hat sich über mich lustig gemacht.

Ich fand in ihr keine Person der ich vertrauen konnte. Obwohl wir anfangs sehr gut über alles reden konnten…

Dann musst Du bei Dir was ändern!
Hallo bokkie,

ich will auf Deine Schilderungen nicht im einzelnen eingehen.

Fakt ist, es geht nicht um DEINE Tochter, sondern um die Deiner Frau.

Weiter ist Fakt, dass Deine Frau für die Erziehung ihrer Tochter verantwortlich ist - nicht DU!

Deswegen die Frau, die Du vermeintlich liebst, zu verlassen, dürfte in etwa auf dem Niveau der beschriebenen Tochter liegen.

Wenn Du jedoch die Frau nicht mehr liebst, ist das ein ganz anderer Schuh und dann musst Du das auch als wahren Grund nennen.

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