Es STINKT zum Himmel...mit Guenther Grass

Der Bayr.Rundfunk berichtet:

Endlich mal jemand der Tacheles redet:

Besonders zornig aber reagierte Grass auf das Geschehen in Deutschland.

In seinem Land fand er “Mißstände und Skandale, die zum Himmel stinken”.

Denn dort werden Ausländer, Juden, Andersdenkende, Obdachlose und Angehörige anderer Minderheiten von Rassisten und Totschlägern bedroht.

Durch das Land fegt der Sturm rechter Gewalt, der sogar die Bundesregierung aufgeschreckt hat und Kanzler Gerhard Schröder dazu animierte, den “Aufstand der Anständigen” aufzurufen.

Obwohl schon zehntausende von Verbrechen in den letzten zehn Jahren der deutschen Einheit geschahen und dabei 120 Menschen ihr Leben lassen mussten, verspricht die Bundesregierung erst jetzt den Bürgern politisches Handeln gegen die Neonazis, die in manchen Gegenden Ostdeutschlands immerhin schon “national befreite Zonen” geschaffen haben und beherrschen.

Deutschland steht nicht vor der Machtübernahme der Neonazis.

Aber der von ihnen geschürte Hass gegen Ausländer, Juden, und Linke und die militanten Aktionen sind zu einem Geschwür geworden, das gefährliche Eiterbeutel erzeugt.

Denn den Rechtsextremisten kommt der lange schon vorhandene gesellschaftliche Bodensatz von Rassismus und Ausländerfeindlichkeit zu gute. Und befruchet ihn.

Erinnern wir uns: Schon vor zwanzig Jahren, also lange vor der deutschen Einheit, die den braunen Geist erst in voller Breite aus der Flasche ließ, hat das SINUS-Institut Heidelberg / München eine wissenschaftliche Studie veröffentlicht über “rechtsextremistische Einstellungen bei den Deutschen”.

Das Forschungsergebnis war niederschmetternd:

13 Prozent aller deutschen Wähler verfügen über ein geschlossenes rechtsextremistisches Weltbild.

Und die Hälfte davon ist bereit, politische Gewalttaten von rechts zu befürworten.

Jeder siebte Wähler bekannte sich 1981 bei der Befragung durch Infratest zum dem Satz: “Wir sollten wieder einen Führer haben.”

Jeder Dritte prophezeite der alten Bundesrepublik eine “ungeheure Katastrophe” durch “Überfremdung”.

Ebensoviele waren der Meinung, dass man “das Deutschtum rein halten” müsse. Die “strenge Bestrafung” von Abtreibung (“Weil wir in Deutschland mehr Kinder brauchen”, hieß es), die Einführung von Arbeitslagern, damit “wieder Zucht und Ordnung herrschen” sowie die “strenge Bestrafung” von Homosexualität, die “widernatürlich” sei, würde von mehr als dreißig Prozent der Befragten befürwortet. Dass es “Deutschland unter Hitler eigentlich besser als heute” gehabt hätte, auch davon waren damals immerhin 18 Prozent mehr oder weniger überzeugt.

Wie wir sehen, ist Rechtsextremismus auch und schon lange ein Problem in Westdeutschland.

Mit dem Finger nur auf den Osten zu zeigen, wo zugegebenermaßen die “nationale Bewegung” einen breiteren Terror veranstaltet, dem jeder Ausländer oder Andersdenkende zum Opfer fallen kann, ist viel zu kurz gegriffen.

Dass die neonazistischen Umtriebe in der alten Bundesrepublik mindestens ebenso groß sind, wird in der gegenwärtigen politischen Debatte allzugerne ausgeblendet.

Dabei sollten wir uns immer daran erinnern, dass Bayern schon in den 80er Jahren eine verheerende Bilanz neofaschistischer Gewalttaten vorzuzeigen hatte. 22 Menschen fielen den rechtsextremistischen Mördern damals zum Opfer. In München verübt der Neonazi Gundolf Köhler 1980 einen Anschlag auf das Oktoberfest, bei dem mit ihm 13 Menschen umkommen.

In Nürnberg erschießt Helmut Oxner, der aus dem Dunstkreis des Wehrsportführers Karl-Heinz Hoffmann kam, 1982 zwei schwarze US-Amerikaner und eine Ägypter auf offener Straße.

Der Erlanger Verleger Shlomo Levin und seine Lebensgefährtin Frieda Poatzsch werden am 19. Dezember 1980 ermordet von Tätern, die aus dem “Hochschulring Tübinger Studenten” kommen, der in enger Verbindung zur Wehrsportgruppe Hoffmann steht, die in Franken ihr Unwesen trieb.

Genau acht Jahre später zündet der NPD-Anhänger Josef Saller in der Altstadt von Schwandorf ein Wohnhaus an. Ein türkisches Ehepaar, sein Sohn und ein deutscher Kommunist kommen in den Flammen um.

Vor Gericht sagte der 19jährige Täter: “Ich hasse Ausländer.”

Der Untersuchungsausschuss Rassismus und Ausländerfeindlichkeit des Europäischen Parlaments befasste sich im Januar 1990 mit der Situation in der Bundesrepublik.

Er stellte mit Erschrecken fest, dass nicht nur 75 Prozent aller Westdeutschen der Meinung sind, dass “wir zuviele Ausländer” im Land hätten.

Laut Meinungsumfragen war damals jeder Fünfte gegen die Juden und weitere 30 Prozent latent antisemitisch.

Schon bei der Veröffentlichung der SINUS-Studie hatte der Politikwissenschaftler Martin Greiffenhagen - in einem Begleittext - daran erinnert, dass der politischen Bildung im Kampf gegen den Rechtsextremismus in Deutschland eine große Aufgabe zufällt. Die Untersuchung liefere “Stoff für Jahre”.

Greiffenhagen fügte damals hinzu: “Dieses Material kann von jedem Lehrer oder Studienleiter unmittelbar im Unterricht benutzt werden, ohne dass gründliche psychologische, tiefenpsychologische, soziologische oder sozialhistorische Kenntnisse erforderlich wären.”

Es sieht ganz danach aus, als hätte es den sozialwissenschaftlichen Befund aus Heidelberg über die 1980 vorhandenen ideologischen Ansätze eines rechtsextremistischen Terrors - der “dem linksextremen mindestens gleichkommt, wenn nicht überlegen ist”, wie Greiffenhagen formuliert - in der sozial-liberalen und sodenn konservativ-liberal regierten Bundesrepublik aus Ansehensgründen nicht geben dürfen.

Die SINUS-Studie verschwand bald wieder von der politischen Oberfläche, wurde aber durch die von Republikanern entfachte Ausländerhetze in den späten 80er Jahren erschreckend bestätigt.

Mit den Wahlerfolgen der Republikaner stieg auch die Zahl der gewalttätigen Angriffe auf Ausländer an. Bereits im April 1989 wurden bei Razzien der Polizei in München und Frankfurt am Main riesige Waffenlager der Neonazis ausgehoben.

Die Zahl der Verbrechens- und politischen Propagandadelikte stieg damals innerhalb eines Jahres auf 30.000.

Aber, so klagte die ehemalige grüne EU-Abgeordnete Claudia Roth vor dem Untersuchungsausschuss des Straßburger Parlaments: “Polizei und Staatsanwaltschaft verfolgen rassistisch motivierte Straftaten nur sehr zurückhaltend oder geben deren Existenz nur ungern zu.”

An dieser Verschweigungstaktik hat sich bis heute offenkundig nur wenig geändert.

So bleibt das von dem SPD-Politiker Otto Schily geleitete Bundesinnenministerium nach wie vor bei der Version, dass seit 1990 nur 25 Menschen der rechtsextremistischen Gewalt zum Opfer gefallen seien.

Ernsthafte Untersuchungen der PDS-Bundestagsfraktion und antifaschistischer Informationsbüros kommen jedoch gemeinsam zu einer ganz anderen Zahl:

Danch wurden mehr als 120 Tote registriert.

Ein Fall der Verharmlosung des rechte Terrors durch die rot-grüne Bundesregierung ist ganz bezeichnend: 1999 zählte die PDS im Bundestag elf Menschen, die von Neonazis ermordet oder totgeschlagen wurden.

Die Bundesregierung indes sieht nur zwei Opfer. Bis zum Sommer diesen Jahres gab es ihr zufolge sogar nur einen Toten. Tatsächlich waren es aber acht, darunter drei Polizeibeamte, die in Dortmund, und drei Obdachlose, welche auf der Insel Usedom ermordet wurden.

Auch die grausame Hetzjagd von elf jungen Neonazis auf den Algerier Omar Son Noui am 13. Februar 1999 im brandenburgischen Guban war in der Lesart der Bundesregierung keine rechtsextremistisch motivierte Straftat, sondern nur “Landfriedensbruch”, wie sie auf eine Anfrage der PDS-Fraktion antwortete.

Warum eine solche Verharmlosung?

Hatte die rot-grüne Bundesregierung in ihrer Koalitionsvereinbarung vom 20. Oktober 1998 nicht deutlich versprochen:

“Die neue Bundesregierung wird die politische Auseinandersetzung mit und die Bekämpfung von Rechtsextremismus zu einem Schwerpunkt machen”?

Bis jetzt beschränkte sich die Zusage jedoch nur darauf, wochenlang über einen Antrag ans Bundesverfassungsgericht zum Verbot der NPD mit großem Medienaufwand zu diskutieren.

Wer kann es dem Nobelpreisträger Günter Grass verübeln, wenn er in Straßburg von dieser angeblich “wehrhaften Demokratie” wenig hält.

Und vor dem Europarat die Klage loswerden muss, der Politik “fehlt der Mut, die regierungsverantwortliche Mittäterschaft für die Zustände in Deutschland (…) beim Namen zu nennen”.

Zutreffend auch der Hinweis, dass “die Demontage des Asylparagraphen und die Folgen (…) einer der Gründe” seien, “die zum Anwachsen des Rechtsradikalismus und zum Anschwellen der Gewalttätigkeiten geführt haben”.

Der größte deutsche Schriftsteller formuliert in seinem Zorn weiter: “Seitdem ist der inhumane Umgang mit Asylsuchenden zur regierungsverantwortlichen Praxis geworden.

Mehr noch, in ihrer Alltäglichkeit erregen diese tagtäglichen Vorfälle die Öffentlichkeit kaum noch. Allenfalls sind es kleine Gruppen, die Anstoß nehmen, hier Kirchenasyl gewähren, dort, zumeist vergeblich, gegen die brutale Trennung von asylsuchenden Familien protestieren.”

Mit dieser düsteren Zustandsbeschreibung ist das politische und gesellschaftliche Problem in Deutschland noch nicht einmal vollständig erfasst.

Denn zu der notorischen Ausländerfeindlichkeit und dem Rassismus gesellt sich immer offener und brutaler der Antisemitismus und Judenhass.

Kaum eine Synagoge im Land, die noch keinen Polizeischutz braucht.

War das politische Echo auf den brutalen Mord an dem mosambikanischen Familienvater Alberto Adrinno im Juli in Dessau schon bald verklungen, konnte der Bombenanschlag auf eine Gruppe jüdischer Einwanderer Anfang August in Düsseldorf Deutschlands braune Alltagsfratze nicht mehr verdecken.

Ein Sturm der Empörung über dieses feige Attentat tobte durch das Land. Seitdem ist Rassismus und Antisemitismus ein Thema im öffentlichen Raum - und muss es bleiben.

Denn die Gewalt gegen Menschen, die Anschläge von Neonazis auf Synagogen und die Schändung jüdischer Friedhöfe lassen nicht nach. Dazu hat der Vizepräsident des Zentralrates der Juden in Deutschland, Michael Friedman, nach dem Düsseldorfer Attentat das Richtige gesagt.

“Die Situation in Deutschland ist ernst.

Vor allen Dingen, weil rassistische Gewalt zum Alltag geworden ist, sich zuviele daran gewöhnt haben, die Reizschwellen mehr und mehr gesunken sind und die Sympathisanten offener, unverschämter und nicht mehr am Rande der Gesellschaft wiederzufinden sind.

Ich warne davor, dies alles im Osten zu entsorgen und bei den Unterprivilegierten abzuladen. Das Gift ist in allen sozialen Schichten, in allen Altersgruppen vorzufinden.

Die Krankheit ist nicht mehr mit Aspirin, sondern nur noch mit einem Breitbandantibiotikum bekämpfbar. So manche “Glatze mit Springerstiefeln” findet Sympathie in der Gesellschaft mit Abendgarderobe.”

Soweit das Zitat aus einem Leitartikel des CDU-Politikers in der “Allgemeinen Jüdischen Wochenzeitung”.

Auch die Ausländerbeauftragte des Senats von Berlin, Barbara John, vermerkt voller Entsetzen, dass “Deutschland, seine Öffentlichkeit, seine Medien, seine Politiker (…) sich in den vergangenen Jahren an Zustände gewöhnt” hätten oder solche “achselzuckend zur Kenntnis nehmen, die in anderen europäischen Staaten wohl undenkbar wären”.

Noch niemals habe man zu Beispiel gelesen oder in den Nachrichten von Radio- oder Fernsehsendern gehört, dass in England japanische Touristen von Skinheads beschimpft und angegriffen worden.

In Deutschland hingegen, so die Berliner Ausländerbeauftragte, müsse man seit zehn Jahren “in einem Zustand des Terrors gegen sichtbare Minderheiten” leben. Dadurch werde die Bundesrepublik zur “skandalösen Ausnahme” abgeführt in Europa, folgerte Frau John, die eine “bedingungslose Bekämpfung der Taten und Gesinnungen rechtsradikaler Gewalttäter fordert.

Ob das mit dem Verbot der NPD, das richtig und längst fällig ist, allein bewerkstelligt werden kann, muss schon heute stark bezweifelt werden. Denn die Ächtung der NPD ohne ein gleichzeitiges Verbot von DVU und Republikaner würde die politischen Gewichte im Lager der Rechtsextremisten und Neonazis nur verschieben.

Die Bewegung des Münchner Verlegers Gerhard Frey sowie die Partei des baden-württembergischen Landtagsabgeordneten und Rechtsanwalts Rolf Schlierer haben, anders als die mit strammer völkischer Ideologie operierende NPD des Ex-RAF-Anwalts Horst Mahler, die dem rechten Terror die Impulse gibt, seit zehn Jahren eine beachtliche Wählerakzeptanz.

Und wären dann ein Schwamm, der die illegaliserten Neonazis aufsaugt.

Andererseits ist ein Verbot Pflicht.

Immerhin kassiert die NPD mehr als eine Million Mark Staatsgelder, mit denen sie ihre antidemokratischen Kampagnen finanziert.

Eines muss allerdings auch klar sein: Eine Auflösung der NPD durch ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts ist nicht gleichbedeutend mit der Beseitigung des neofaschistischen Ungeistes und der Verhinderung von rechter Hetze und Gewalttaten. Trotzdem geht kein politischer und rechtlicher Weg daran vorbei, Kräfte in ihrer Aktionsstärke zu schädigen, die Freiheit und Toleranz offen den Kampf angesagt haben.

Wenn ausländische Zeitungen vom “systematischen Terrorismus gegen Ausländer und die Berliner Demokratie” (die italienische La Republika) oder von einem “Zustand des virtuellen Bürgerkrieges” (die britische Times) schreiben, kann man das noch als unnötige Skandalisierung abtun.

Doch Kanzler Gerhard Schröder weiß, dass sich immer mehr “eine Gesinnung ausbreitet, die den Humus für Rechtsextreme Gewalt bietet”.

Und diese setzt unsere Zukunft aufs Spiel.

****ZITAT ENDE******

Soo ist - macht ihr die Augen AUCH zu - und durch?

Oder- insgeheim auch die Faust ballen gegen Auslaender?

Oh mein Deutschland - es ist allerhoechste Zeit sich zu besinnen.

Was sollte man nun wirklich ernsthaft NOCH tun?

Gruss

Aha

Man sollte einmal überlegen, wer Günter Grass ist und welche politische Einstellung dieser Spinner hat.

Er ist eben ein linker und hat bis heute nicht verstanden, welchen falschen fünfzigern er hinter her läuft. Dieser Mann hat vielleicht schriftsterllerische Qualitäten, aber seine politsche, sozialistischen Einstellung stinkt zu Himmel. Warum haut dieser Knabe nicht ab nach Russland?

Gruß

Markus

Hi Markus

Man sollte einmal überlegen, wer Günter Grass ist und welche politische Einstellung dieser Spinner hat.

Er ist eben ein linker und hat bis heute nicht verstanden,
welchen falschen fünfzigern er hinter her läuft. Dieser Mann
hat vielleicht schriftsterllerische Qualitäten, aber seine
politsche, sozialistischen Einstellung stinkt zu Himmel. Warum
haut dieser Knabe nicht ab nach Russland?

Sagen wir mal lieber, hatte schriftstellerische Qualitäten, die Blechtrommel war gut, der Butt so na ja, dann kam gar nichts mehr, ein weites Feld war Käse.
Der Mann wird alt und verbittert, ist ja nichts Neues, ging anderen auch so, nimmt man lieber gar nicht zur Kenntnis.
Gruß
Rainer

Naja - Ok - aber auch nein - als Mahner naemlich gut.

Und soo schlimm isser ja nun nicht :wink:

ABER:

WIE kommt denn ausgerechnet der ultrarechte Bayrische Radio
Sender dazu dies ernste Thema aufzugreifen ?

Da muss es doch wirklich einen Grund geben - NUR Grass’ wegen ?

Glaub ich net- da steckt bei den NEONAZI’s sehr - ja sehr viel mehr dahinter - und DARUM gehts doch - nuur darum!

Gruss

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Hallo Onkel Tom,

Wir alle wissen, welche politische Gesinnung Grass hat.

Je mehr lattform man den Rechten in diesem Land verschafft, umso mehr Wirbel werden sie machen.

Natürlich ist jede Straftat abzulehnen, aber es wäre rein zahlenmäßig effektiver, sich um mehr Sicherheit im Straßenverkehr zu bemühen, denn hier kommen jährlich 200 mal mehr Leute um.

Von einem braunen Flächenbrand o.ä. zu sprechen ist doch dümmliche linke Propaganda.

Es laufen in diesem Land vielleicht 20.000 politische Idioten herum, die weitere 30.000 Dumpfbacken aufstacheln.
Das war´s dann auch schon.
Das sollte unser System schon wegstecken können.

Da gibt es wirklich interessantere Themen.

Grüße,

Mathias

P.S.:
werden nun potentielle Arbeitnehmer aus dem Ausland eher durch ein paar Knalltüten im Osten des Landes abgeschreckt (wo sie sowieso nicht arbeiten würden) oder eher durch die unmögliche Steuerpolitik in diesem Land?

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Hallo Rainer,

da muß ich Dir recht geben
Gruß
Markus

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Man sollte einmal überlegen, wer Günter Grass ist und welche politische Einstellung dieser Spinner hat.

Er ist eben ein linker und hat bis heute nicht verstanden,
welchen falschen fünfzigern er hinter her läuft. Dieser Mann
hat vielleicht schriftsterllerische Qualitäten, aber seine
politsche, sozialistischen Einstellung stinkt zu Himmel. Warum
haut dieser Knabe nicht ab nach Russland?

Gruß

Markus

Naja - Ok - aber auch nein - als Mahner naemlich gut.

aber bitte nicht so übertrieben

Und soo schlimm isser ja nun nicht :wink:

doch, leider

ABER:

WIE kommt denn ausgerechnet der ultrarechte Bayrische Radio
Sender dazu dies ernste Thema aufzugreifen ?

wieso ultrarechts? stelle den br doch nicht in eine rein nazionalistische ecke. ich denke der zusatz ultra paßt nicht ganz.
das der br nicht der wdr ist, ist doch klar

Da muss es doch wirklich einen Grund geben - NUR Grass’ wegen
?

Glaub ich net- da steckt bei den NEONAZI’s sehr - ja sehr viel
mehr dahinter - und DARUM gehts doch - nuur darum!

ist der br deiner meinung nach mit neonazis bestückt?
ich kenne da nur den mdr, der mit stasi leuten bestückt ist, sorry ehemaligen natürlich die sich heute an nichts mehr erinnnern können.

Gruss

Typisch!
Hallo Markus,

deine ist die typische Reaktion der Deutschen gegenüber diesem Thema: verharmlosen durch das Entgegenstellen anderer Probleme.
Nun, diese Problem gibt es in D - und gewaltig. Obgleich was man über G.G. denkt, eins ist sicher: wenn der SEHR konservative Bayerische Rundfunk schon so etwas sendet, soll’s was heissen…

Ciao
Camilla

Nu gut!

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Einwurf
Tach Markus

Warum
haut dieser Knabe nicht ab nach Russland?

Vielleicht weil Russland nicht mehr kommunistisch ist?

Aber da wären ja noch Kuba, Nordkorea und China, wobei das letztere eigentlich mehr Fassade ist.

Tschö ErBi

Themawechsel
Tach zusammen

Nach dem die MOD einen Themenwechsel gemacht hat -

deine ist die typische Reaktion der Deutschen gegenüber diesem
Thema: verharmlosen durch das Entgegenstellen anderer
Probleme.

  • können wir vielleicht ein paar typische Verhaltensweisen für andere Völker finden, wie z. B. Italiener sind faul, klauen und lügen oder die Franzosen sind Bumsköpfe.

Es wäre doch gelacht, wenn wir es nicht bis zum Tatbestand der Volksverhetzung schaffen.

Nee so nicht!!

Tschö ErBi

was ist russland denn?

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Frage gehört ins Brett Aussenpolitik! o.w.T.

Man sollte einmal überlegen, wer Günter Grass ist und welche politische Einstellung dieser Spinner hat.

Er ist eben ein linker und hat bis heute nicht verstanden,
welchen falschen fünfzigern er hinter her läuft. Dieser Mann
hat vielleicht schriftsterllerische Qualitäten, aber seine
politsche, sozialistischen Einstellung stinkt zu Himmel. Warum
haut dieser Knabe nicht ab nach Russland?

Gruß

Markus

Naja - Ok - aber auch nein - als Mahner naemlich gut.

aber bitte nicht so übertrieben

Und soo schlimm isser ja nun nicht :wink:

doch, leider

Ist halt NICHT jedermanns Geschmack-oder?

Ich mag’ ihn weil er immer mal -durchaus uebertrieben -ist aber sein recht - die finger auf die wunden legte.

ABER:

WIE kommt denn ausgerechnet der ultrarechte Bayrische Radio
Sender dazu dies ernste Thema aufzugreifen ?

wieso ultrarechts? stelle den br doch nicht in eine rein
nazionalistische ecke. ich denke der zusatz ultra paßt nicht
ganz.

Ja gut - rechts- OK

das der br nicht der wdr ist, ist doch klar

Eben

Da muss es doch wirklich einen Grund geben - NUR Grass’ wegen

?

Glaub ich net- da steckt bei den NEONAZI’s sehr - ja sehr viel
mehr dahinter - und DARUM gehts doch - nuur darum!

ist der br deiner meinung nach mit neonazis bestückt?

No Sir - dass bekommst du in den falschen hals - DIE suchen nur nach NEONAZI’s zurecht wie ich meine - denn ueberall ist "gegen Neonazi’s’ viel im gange - wurde auch zeit.

ich kenne da nur den mdr, der mit stasi leuten bestückt ist,
sorry ehemaligen natürlich die sich heute an nichts mehr
erinnnern können.

habe ich auch vergessen…

Gruss

Gruss

Nicht typisch… menschlich… :-/
Hi Camilla

deine ist die typische Reaktion der Deutschen gegenüber diesem
Thema: verharmlosen durch das Entgegenstellen anderer
Probleme.

Ich halt das nicht für „typisch Deutsch“…

typisch Deutsch ist mehr die Diskussion, die sich immer weiter ins theoretische begibt und daher einen praktikablen Lösungsansatz (ich hab ja auch keinen) einfach nicht erarbeitet.

Dann ist dieses… „Die Deutschen sind schlecht“-Geseiere einfach nervtötend. es hilft nicht weiter, sondern erzeugt nur die von die angesprochene Abwehrhaltung. Ähnliches passiert, sollte es ein Deutscher wagen, Mißstände im Ausland mal dezent anzusprechen… da kommt sofort der Holocaust-Totschläger raus.

Wenn man sich so die Europäischen Nachbarn und ihr Wahlverhalten ansieht, dann erreichen rechtspopulistische Parteien maximal so zwischen 20 und 30 % der Wählerstimmen.
Man muß also mit einem ähnlichen Potenzial unüberlegter bis verblödeter Wähler auch bei uns rechnen. (und genau das zeigen auch die Umfrageergebnisse…)

(Klarstellung: die CSU ist NICHT rechtspopulistisch imho)

Nun, diese Problem gibt es in D - und gewaltig. Obgleich was
man über G.G. denkt, eins ist sicher: wenn der SEHR
konservative Bayerische Rundfunk schon so etwas sendet, soll’s
was heissen…

DAS ist ja sogar schon Herrn Innenminister Beckstein aufgegangen, das was faul ist im Staate D. und faule Stellen sind bekanntlich häufig braun…

Aber dieses „OhmeiOhmeiOhmei“, das immer von „links“ kommt, hilft net.
bekämpfe die Ursachen…

  1. Arbeitslosigkeit, 2. geistige Vereinsamung, 3. Unwissen.
    Dann wird es vieleicht besser.
    dazu sollte „der Staat“ all die Stellen unterstützen, die solche Projekte durchführen. (was da an Mitteln fliest, ist ein schlechter Scherz)

Gruß
Mike

hiho,

meine freundin (libanesin) ist vor kurzem im Kölner hauptbahnhof in dem dortigen großen zeitungsgeschäft gewesen. es war samstags, viele leute in dem laden, gemischtes publikum halt: der „schlaue“ spiegelleser über „Die Zeit“-leser bis ich weiß nicht was. als sie den laden verläßt, rempelt sie in der tür einer an und schreit sie laut und deutlich mit folgendem text an:„Du dumme ausländerschlampe, verpiß dich!“ der typ war wohl ganz normal gekleidet, hätte problemlos als assi an der uni oder abteilungsleiter sonstwo durchgehen können. das krasseste an der ganzen sache: kein schwein aus dem laden hat auch nur pieps gesagt oder sonstwie versucht, meiner freundin zu helfen. sie war geschockt, weil sie dachte so was gibts nur in der zeitung oder im fernsehen, hat sich hilfesuchend umgeschaut und alle haben verschämt zu boden geguckt. ich frag mich was ich gemacht hätte, leider war ich selber nämlich nicht dabei. die alternativen im ersten moment nach dem sie mir davon berichtet hatte lagen zwischen köpfen oder doch lieber aufhängen, beim zweiten drübernachdenken dachte ich mir, dieser armen hohlen nuß kann ich eh nicht mehr helfen, aber den anderen spießern in dem laden hätte man die meinung geigen müssen. die verkäuferin hätte den mann sofort rausschmeissen können, statt dessen darf das ar…noch mit stolzgefüllter brust in den laden, und kein mensch sagt ihm auch nur ein wort.
von wegen aufstand der anständigen und pipapo, alles gelaber…

aber halt, einige alternativen hab ich übersehen:

1.der schock und die tränen meiner freundin waren nur gespielt um mich zu manpulieren
2.die menschen in dem laden haben noch nie was von ausländerfeindlichkeit gehört bzw. irgendwie erlebt, von daher kann man ihren schock verstehen bei der ersten konfrontation dieser art und es ist nur verständlich daß sie gar nicht reagieren konnten.

grüße, rené

ok

hiho,

meine freundin (libanesin) ist vor kurzem im Kölner
hauptbahnhof in dem dortigen großen zeitungsgeschäft gewesen.
es war samstags, viele leute in dem laden, gemischtes publikum
halt: der „schlaue“ spiegelleser über „Die Zeit“-leser bis ich
weiß nicht was. als sie den laden verläßt, rempelt sie in der
tür einer an und schreit sie laut und deutlich mit folgendem
text an:„Du dumme ausländerschlampe, verpiß dich!“ der typ war

Lieber Rene,
das kann ich mir - ehrlich gesagt - nicht vorstellen, und schon gar nicht in Köln, eine linke Hochburg ohnegleichen und zeitweise - je nachdem, in welche Geschäfte man geht - mit einer deutschen und deutschsprechenden Minderheit.

Vielleicht hat es ein Besoffener gesagt. Davon laufen genug in Köln herum, und insbesondere am Hauptbahnhof; dort hat die Polizei genug Probleme, auch mit anderen fragwürdigen Randgruppen und Minderheiten. Bist Du nicht auf die Idee gekommen, daß es jemand von dem linken Gesindel gewesen sein könnte, der das gesagt hat? Herumlungerer, Anarchisten, faschistische Antifaschisten - das sind doch alles Leute, die entweder gar nicht oder links wählen.

Gruß, die Beobachterin

Lieber Rene,
das kann ich mir - ehrlich gesagt - nicht vorstellen, und
schon gar nicht in Köln, eine linke Hochburg ohnegleichen und
zeitweise - je nachdem, in welche Geschäfte man geht - mit
einer deutschen und deutschsprechenden Minderheit.

das ist ja grade das erschreckende an der geschichte,es war nicht irgendwo im osten, sondern hier in köln.

Vielleicht hat es ein Besoffener gesagt. Davon laufen genug in
Köln herum, und insbesondere am Hauptbahnhof; dort hat die
Polizei genug Probleme, auch mit anderen fragwürdigen
Randgruppen und Minderheiten. Bist Du nicht auf die Idee
gekommen, daß es jemand von dem linken Gesindel gewesen sein
könnte, der das gesagt hat? Herumlungerer, Anarchisten,
faschistische Antifaschisten - das sind doch alles Leute, die
entweder gar nicht oder links wählen.

tja, ich vergaß die 3.alternative. meine freundin ist nicht in der lage eine personenbeschreibung abzugeben. nein, es war kein penner, links-autonomer oder sonst irgendein subversives element. er trug auch keine springerstiefel, glatze, oder sonst irgendein zeichen irgeneiner politischen tendenz. wie schon gesagt, er hätte als lehrer, assistent oder „normaler“ büromensch durchgehen können.
aber wie gesagt, die katastrophe ist in meinen augen nicht diese arme wurst, sondern der rest der im laden war und die klappe nicht aufbekam.

grüße, rené

Hallo Onkel Tom,

Wir alle wissen, welche politische Gesinnung Grass hat.

Je mehr lattform man den Rechten in diesem Land verschafft,
umso mehr Wirbel werden sie machen.

Natürlich ist jede Straftat abzulehnen, aber es wäre rein
zahlenmäßig effektiver, sich um mehr Sicherheit im
Straßenverkehr zu bemühen, denn hier kommen jährlich 200 mal
mehr Leute um.

Von einem braunen Flächenbrand o.ä. zu sprechen ist doch
dümmliche linke Propaganda.

Es laufen in diesem Land vielleicht 20.000 politische Idioten
herum, die weitere 30.000 Dumpfbacken aufstacheln.
Das war´s dann auch schon.
Das sollte unser System schon wegstecken können.

Da gibt es wirklich interessantere Themen.

Grüße,

Mathias

Hallo Mathias,
die Zahlen glaubst wohl selbst nicht. Es geht auch um die Typen, in feinen Anzügen, die biedere Hausfrau und um den Arbeiter und Angestellten, die diese rechte Ideologie indus habenn bzw. stillschweigend tolerieren…
Solche Typen wie du, sind der Grund, warum die rechte Szene immer mehr Auftrieb bekommen. Wir aölle sollten uns mal zusammensetzen und versuchen dem rechten Spuk ein Ende zu machen und damit aufzuhören die rechte Gewalt immer zu verharmlosen.

Gruß Mic