Es war einmal ein Deutschland.
Das war ein zerstörtes Land, denn es hatte einen furchtbaren Krieg hinter sich. Doch da waren die Deutschen, das waren die Bewohner dieses Landes, die gaben nicht auf. Mit beispielhaftem Fleiß begannen sie ihr Land wieder aufzubauen.
Investoren erkannten die Möglichkeit in diesem Land zusätzlich Waren zu produzieren die man auf der ganzen Welt verkaufen konnte, Autos, Maschinen usw.
Bald gab es mehr Arbeitsplätze als Bewohner in diesem Land. Man holte die Bewohner von Nachbarländern ins Land und nannte sie Gastarbeiter. Gemeinsam lebte man viele Jahre in Frieden und der Wohlstand mehrte sich.
Hatte ein Betrieb mal wenig Arbeit oder ein Auftrag blieb aus, konnte er Leute entlassen um selbst zu überleben und auf neue Aufträge zu warten. Für die fleißigen unter den Leuten war das kein Problem, sie konnten am nächsten Tag woanders arbeiten.
Dann wurden die Gewerkschaften zu gierig. Das sind angebliche Arbeitnehmervertreter, deren Führer jedoch (durch Erpressung?) in den Aufsichtsräten großer Firmen sitzen und dicke Kohle machen. Um ihre dicken Einkommen zu sichern, musste man auch den Mitgliedern etwas Gutes tun und man erfand den Kündigungsschutz. Nun brauchte auch der faulste Mitarbeiter keinen Rausschmiss mehr zu befürchten.
Für die Arbeitgeber wurde damit jedoch das Überlebensrisiko der Betriebe zu groß. Auch bei ausbleibenden Aufträgen konnte man die Leute nicht mehr entlassen. Die Betriebe mussten Schließen. Wer hat schon Aufträge für 40 Jahre? Sie mussten sich andere Länder suchen, um Waren zu produzieren.
Die Arbeit wurde immer weniger, nur die Gewerkschaftsbosse wurden nicht arbeitslos, ihre Aufsichtsratposten bleiben erhalten. Ende Offen.
Und sie sind nicht gestorben, sie leben heute noch.
Mit freundlichen Grüßen
Vanic.
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