Esperanto?!

Hallo liebe www.ler

Ich würde gerne einmal eure Meinung über den Sinn oder Unsinn des Esperanto lernen hören oder besser lesen.

Ich bin beruflich in vielen Ländern unterwegs und jede Sprache kann man einfach nicht erlernen. Meistens kommt man natürlich mit Englisch weiter, aber eben auch nicht immer. Ein Freund von mir schlug vor, ich sollte Esperanto lernen. Aber macht das wirklich Sinn? Gibt es denn wirklich so viele, die diese ‚Sprache‘ beherschen?

Kurz, kommt man mit Esperanto wirklich durch die Welt?

Danke Sanni

Hallo Sanni,

guck mal hier:

http://www.esperanto.de
und
http://de.wikipedia.org/wiki/Esperanto

Wie viele Menschen Esperanto sprechen, ist nicht sicher, weil ja niemand verpflichtet ist, sich „anzumelden“. Schätzungen schwanken deshalb von nur 100.000 bis zu maximal 3 Millionen.

Du wirst Esperanto-Sprecher in einem Land also gezielt mit Adressverzeichnissen von Clubs suchen müssen. Dass du zufällig jemanden auf der Straße triffst, der dich auf Esperanto versteht, ist fast schon so etwas wie ein Sechser im Lotto. Und wie oft hat man das schon? :smile:

Eigentlich schade, denn die Sprache lernt sich wirklich leicht.

Gruß
Peter

Kurz, kommt man mit Esperanto wirklich durch die Welt?

Nein.

Gruss, Isabel

Kurz, kommt man mit Esperanto wirklich durch die Welt?

nicht wirklich, aber das ist auch nicht sinn der sache. sinn der sache ist, daß du überall jemanden finden kannst (nicht zufällig auf der straße, sondern in einem adressenverzeichnis des esperantoverbandes), mit dem du dich in einer sprache unterhalten kannst, die euch beiden gleiche voraussetzungen bietet (was mit englisch nicht immer der fall ist), und bei dem du davon ausgehen kannst, daß er freiwillig und gern mit dir kommuniziert (was sonst auch nicht immer so ist).

außerdem ist esperanto sehr leicht zu erlernen und zeigt dir mechanismen und strukturen auf, die dir auch beim erlernen jeder anderen sprache nützlich sein können.

man lernt also nicht esperanto, um sich überall durchschlagen zu können - aber wenn man es lernt, kann man immer wen finden, der einem dabei hilft.

(nicht
zufällig auf der straße, sondern in einem adressenverzeichnis
des esperantoverbandes)

Servus, Gyuri:smile:

Deinem Artikel ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen, ausser vielleicht dieser link:

http://www.esperanto.de/

und der Hinweisauf das Esperantomuseum in Wien, das einen interessanten Einblick in die Geschichte der Plansprachen gibt, sowie über eine umfangreiche Bibliothek verfügt.

http://www.onb.ac.at/sammlungen/plansprachen/

Lieben Gruss aus Wien, jenny

Nein!!
Hallo Sanni,

Tja, Esperanto…
Also kurz gesagt: Esperanto ist Mist. Und zwar der größte Mist!
Diese Sprache bietet wirklich nichts, so daß es wert wäre, diese Sprache zu erlernen.

  • Keine Ästhetik, Keine Durchgängigkeit. Diese Sprache ist zusammengeklaubt aus verschiedenen anderen Sprachen. Es ist ein fürchterliches, sinnloses Gemisch!
  • Keine Literatur! Jedenfalls keine wichtige! Und der Natur der Sache auch keine genuine Literatur, keine Kultur!
  • Demzufolge keine Entwicklungsgeschichte
  • wg. obiger Punkte schließlich auch keine Sprecher dieser Sprache

Also mit anderen Worten: Mist! Reine Zeitverschwendung. Da lernt man lieber ein Telefonbuch auswendig. Die Chance,die gewußte nummer irgendwann einmal gebracuehn zu können, ist deutlich höher!
Esperanto ist ein Weltsprachenkonzept, mit dem sich nur noch Langweiler auseinandersetzen! Selbst das „Basic English“ Konzept hätte einen höheren Erfolg gehabt.

Ciao, Joachim.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

  • Keine Ästhetik, Keine Durchgängigkeit. Diese Sprache ist
    zusammengeklaubt aus verschiedenen anderen Sprachen. Es ist
    ein fürchterliches, sinnloses Gemisch!

die vokabeln sind zusammengeklaubt, das stimmt… das ist aber bei weitem noch nicht die gesamte sprache. die grammatik ist konstruiert, sehr elegant, logisch und widerspruchsfrei, und durch die formalen eigenschaften wirkt die sprache sehr aufgeräumt und ästhetisch.

  • Keine Literatur! Jedenfalls keine wichtige! Und der Natur
    der Sache auch keine genuine Literatur, keine Kultur!

die meisterwerke der weltliteratur sind in esperanto übersetzt worden. „muttersprachliche“ literatur gibt es natürlich keine, aber viele esperantisten schaffen kunst auf esperanto.

  • Demzufolge keine Entwicklungsgeschichte

ich halte es nicht unbedingt für nachteilig, wenn sich eine sprache in ihrem wesen nicht grob verändert. gleichzeitig ist esperanto aber so beschaffen, daß neue inhalte viel leichter und homogener integriert werden können, als in den meisten natürlichen sprachen (die deutschen schimpfen ja immer auf die bösen anglizismen).
esperanto hat also doch auch eine entwicklungsgeschichte…

  • wg. obiger Punkte schließlich auch keine Sprecher dieser
    Sprache

die obigen punkte waren allesamt falsch. und sprecher gibt es sehr wohl, nur sind es alles zweitsprecher, daher gehört die sprache niemandem, der sie regulieren oder verändern wollen könnte… halte ich auch für keinen nachteil.

Esperanto ist ein Weltsprachenkonzept, mit dem sich nur noch
Langweiler auseinandersetzen! Selbst das „Basic English“
Konzept hätte einen höheren Erfolg gehabt.

lieber langweiler als nörgler. :wink:

Deinem Artikel ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen, ausser
vielleicht dieser link:

http://www.esperanto.de/

der ist ja zwei weiter unten schon genannt worden :wink:

und der Hinweisauf das Esperantomuseum in Wien, das einen
interessanten Einblick in die Geschichte der Plansprachen
gibt, sowie über eine umfangreiche Bibliothek verfügt.

stimmt, guter hinweis. in dem museum war ich auch, sehr informativ!

Hallo.

Kurz, kommt man mit Esperanto wirklich durch die Welt?

Na ja. In Esperantonien und den angrenzenden Ländern hilft es Dir sicherlich. Wenn Du da bist, besorg mir doch bitte den Briefmarkensatz „10 bis 90 Esperanzas“ mit dem Gesicht von Esparragos Esperandrillo drauf, ja?

Gruß kw

konstruiert, sehr elegant, logisch und widerspruchsfrei, und
durch die formalen eigenschaften wirkt die sprache sehr
aufgeräumt und ästhetisch.

Tja, und damit leider auch leblos. Zack, leider voll in die Falle gelaufen!!!

die meisterwerke der weltliteratur sind in esperanto übersetzt
worden.

Klar, wenn man sich an DEN Strohhalm klammert…

und sprecher gibt es
sehr wohl,

Neee, gibt es nicht… sagen wir kaum! Die Sprecher müssen sich mühselig zusammenorganisieren. Dann kann ich auch gleich Englischsprecher suchen, oder Deutschsprecher. Ich behaupte mal: Es gibt in jedem Land dieser Erde auch irgendwo einen Deutschsprecher!

Esperanto ist ein Weltsprachenkonzept, mit dem sich nur noch
Langweiler auseinandersetzen! Selbst das „Basic English“
Konzept hätte einen höheren Erfolg gehabt.

lieber langweiler als nörgler. :wink:

Neee, mit Nörgler hat es nichts zu tun. Mir erschließt sich nicht im Ansatz der Sinn dieses Konzepts. Da lerne ich lieber die Gebärdensprache als Nicht-Taub-Stummer! Oder von mir aus Hieroglyphenschrift oder so. Das ist allesamt noch nützlicher als Esperanto!!
Ich habe mir die drei Minuten Zeit genommen, um mich mal auf Esperanto.de umzuschauen. Also die pro-Argumente lassen sich doch leicht entkräften. Die Sprache hat ja nur noch den Anspruch - wenigstens lese ich das so auf dieser Seite (quer) - daß sich die Leute zusammenrotten, um ein bisschen Esperanto zu radebrechen, oder sich gegenseitig beim Lernen helfen etc. Da wird ja noch nicht mal mehr der Anspruch erhoben, die Sprache als Alternative oder Idee einer Weltsprache zu sehen.

Ciao, Joachim

sorry

der ist ja zwei weiter unten schon genannt worden :wink:

mal wieder nicht aufgepasst!

lg.jenny

Tja, und damit leider auch leblos. Zack, leider voll in die
Falle gelaufen!!!

ist alles, was künstlich erschaffen worden ist, leblos? wenn nicht, verstehe ich deine konklusion nicht. wenn ja… kannst du vieles andere auch kübeln.

Klar, wenn man sich an DEN Strohhalm klammert…

es ist sicher kein strohhalm. manche menschen lernen lieber eine fremdsprache, die dafür gut… ich glaube kaum, daß viele auf dieser welt goethe, shakespeare und tolstoi im original lesen können - und wenn schon übersetzung, dann wieso nicht gleich esperanto?
aber das ist wirklich nur ein marginaler aspekt. viel wichtiger ist, daß viele menschen kunst auf esperanto schaffen, ohne muttersprachler zu sein - was bei anderen sprachen eher die ausnahme ist (und was auch zu rezeptionsschwierigkeiten führen kann).

Neee, gibt es nicht… sagen wir kaum! Die Sprecher müssen
sich mühselig zusammenorganisieren. Dann kann ich auch gleich
Englischsprecher suchen, oder Deutschsprecher. Ich behaupte
mal: Es gibt in jedem Land dieser Erde auch irgendwo einen
Deutschsprecher!

ja, super, deutsch ist ja so toll.
heißt das, daß wir alle sprachen, die kaum noch sprecher haben, gleich tilgen sollen?
klar kannst du dir auch englischsprecher suchen, aber der wird dir gegenüber eventuell einen gewissen vorteil haben, wie du ihm gegenüber auf deutsch. auf esperanto hat jeder die selben voraussetzungen.

Neee, mit Nörgler hat es nichts zu tun. Mir erschließt sich
nicht im Ansatz der Sinn dieses Konzepts.

mach ja nix, niemand zwingt dich dazu, es zu lernen. aber ich hoffe, du willst nicht behaupten, daß das gleichbedeutend damit ist, daß das konzept gar keinen sinn hat…

Da lerne ich lieber
die Gebärdensprache als Nicht-Taub-Stummer! Oder von mir aus
Hieroglyphenschrift oder so.

ist sicher auch interessant… aber beides schwerer zu erlernen und wesentlich spezifischer als esperanto (ich weiß nicht, ob du es weißt, aber es gibt viele unabhängig voneinander existierende und einander zum teil recht unähnliche gebärdensprachen - kannst du eine, kannst du die anderen noch lange nicht).

Das ist allesamt noch nützlicher
als Esperanto!!

was definierst du als nützlich?
eine sprache zu erlernen ist immer nützlich, weil das deinen geistigen horizont erweitert. in diesem punkt gehört esperanto zu den besten alternativen, da wirklich leicht zu erlernen.
eine sprache ist nützlich, wenn du sie als kommunikationsmittel verwenden kannst. da die meisten esperantosprecher gut organisiert sind, ist es wesentlich leichter, einen in einem beliebigen land der erde zu finden, als einen deutschsprecher.

Ich habe mir die drei Minuten Zeit genommen, um mich mal auf
Esperanto.de umzuschauen. Also die pro-Argumente lassen sich
doch leicht entkräften.

die argumente sind natürlich einigermaßen subjektiv. sie erheben nicht den anspruch, jeden einzelnen zum esperantolernen zu bewegen. du kannst sie für dich persönlich entkräften, aber nicht für alle… also versuchs bitte erst gar nicht.

Die Sprache hat ja nur noch den
Anspruch - wenigstens lese ich das so auf dieser Seite (quer)

  • daß sich die Leute zusammenrotten, um ein bisschen Esperanto
    zu radebrechen, oder sich gegenseitig beim Lernen helfen etc.

von zusammenrotten kann keine rede sein, höchstens mal kurz besuchen… das ist ja das schöne an esperanto: du kannst zu einer gruppe gehören, die nicht an nationalität, geographische nähe, politische gesinnung oder sonst was gehört. so gesehen ist esperanto ein hobby wie briefmarkensammeln. und für manche eben etwas mehr…

Da wird ja noch nicht mal mehr der Anspruch erhoben, die
Sprache als Alternative oder Idee einer Weltsprache zu sehen.

diese idee gibt es schon, nur ist das kein deklariertes ziel… esperanto hat was mit freiheit zu tun, und freiheit verträgt sich nicht wirklich damit, jedem auf der welt eine uniformität aufzwingen zu wollen. sollte sich jeder von sich aus dazu entscheiden, ok. wenn nicht - auch ok.

eine tatsächliche weltsprache, die von jedem gesprochen wird, hätte wiederum alle nachteile, die die natürlich entstandenen sprachen dieser welt haben: sie würde von manchen als muttersprache gesprochen werden, sie würde sich in dialekte aufteilen, sie würde sich verändern, sie würde von irgendwem verreinnahmt werden usw. - so gesehen ist es also gar nicht so schlecht, daß nicht jeder esperanto spricht. aber wer das will, kann das tun, und er gewinnt dabei meines erachtens wesentlich mehr, als bei vielen anderen sprachen.

Danke
Hallo, Danke an alle,

ich würde gerne ein paar * verteilen, aber ich darf leider noch nicht, tut mir leid :frowning:

Wünsche alle ein schönes WE

Bye Sanni

Hallo Gyuri
Hallo Gyuri,

ich find deine Antworten sehr gut, sie haben mich dazu gebracht mich näher mit der Sprache zu beschäftigen. Schließlich kann es nie verkehrt sein etwas neues zu lernen.

Ich würde dir gerne Sternchen geben, aber leider darf ich das noch nicht, weil ich noch nicht lange genug dabei bin, das tut mir sehr leid, bitte entschuldige.

Darf ich dich fragen, ob du Esperanto sprichst und wo und warum du es gelernt hast?

Ich habe einen Sprachkurs im Internet gefunden und schon ein bisschen mit dem lernen angefangen (auch wenn es mir beruflich nicht viel weiterhilft), aber ich habe auch gesehen, dass es viele Esperanto Chats gibt, wo ich mich mit Menschen aus aller Welt unterhalten kann, ohne gleich z.B. Chinesisch, erlernen zu müssen. Natürlich kann ich auch auf Englisch chatten, aber ich freue mich mitlerweiel darauf eine neue ‚Sprache‘ zu erlernen. (Mit Deutsch hat es ja auch geklappt :wink:)

Kurz und gut, ich wollte Danke sagen, du hast meinen Standpunkt gegenüber Esperanto geändert,

Schönes Wochenende wünscht Sanni

Gibt es denn wirklich so viele, die diese
‚Sprache‘ beherschen?

die wahrscheinlichkeit, daß zwei fremde aus zwei zufällig ausgewählten ländern, bei einer zufallsbegegnung irgendeine andere drittsprache außer englisch sprechen, geht gegen null.

kurz: es gibt zwei möglichkeiten: a) beide verstehen englisch und b) es gibt keine gemeinsame sprache.

statt esperante würde ich einen kurs in pantomime belegen. das ist die zweitbeste sprache nach englisch :wink:

gruß
dataf0x

ist alles, was künstlich erschaffen worden ist, leblos?

das erschaffenworden ist nicht der punkt, sondern ob die sprache es geschafft hat, zum leben erweckt worden zu sein. esperanto hat es nicht.

es ist sicher kein strohhalm. manche menschen lernen lieber
eine fremdsprache, die dafür gut…

in der realität kommt aber jemand besser durch die welt, der die wichtigsten wörter in möglichst vielen sprachen weiß. grundwortschatz sind ein paar hundert (!) wörter. sobald man die kann, kann man sich unterhalten.

ich glaube kaum,
daß viele auf dieser welt goethe, shakespeare und
tolstoi im original lesen können

wenn sie nicht grade lehrer, übersetzer, schriftsteller sind - WOZU ???

viel
wichtiger ist, daß viele menschen kunst auf esperanto
schaffen, ohne muttersprachler zu sein - was bei anderen
sprachen eher die ausnahme ist (und was auch zu
rezeptionsschwierigkeiten führen kann).

was für ein schwachsinn. siehe ephraim kishon. (und dutzende weitere dichter, lyriker, sänger wie er).

klar kannst du dir auch englischsprecher suchen, aber der wird
dir gegenüber eventuell einen gewissen vorteil haben, wie du
ihm gegenüber auf deutsch.

jeder bringt andere vorteile mit.

auf esperanto hat jeder die selben
voraussetzungen.

auch englisch ist für die mehrheit der menschheit keine muttersprache.

was definierst du als nützlich?

simpel: du bist im land X und hast dich verlaufen. was nutzt dir da esperanto?

eine sprache zu erlernen ist immer nützlich, weil das deinen
geistigen horizont erweitert. in diesem punkt gehört esperanto
zu den besten alternativen, da wirklich leicht zu erlernen.

jede weitere sprache erweitert den horizont dadurch, daß man neue begriffe und denkschemen zur verfügung hat und eine weitere kultur als eigene annimmt. die voraussetzung für beides ist aber, daß es eine LEBENDIGE sprache ist, die irgendwo im alltagsgebrauch ist. esperanto ist das nicht.

eine sprache ist nützlich, wenn du sie als
kommunikationsmittel verwenden kannst. da die meisten
esperantosprecher gut organisiert sind, ist es wesentlich
leichter, einen in einem beliebigen land der erde zu finden,
als einen deutschsprecher.

englischsprecher findest du überall. da braucht man nicht suchen.

von zusammenrotten kann keine rede sein, höchstens mal kurz
besuchen… das ist ja das schöne an esperanto: du kannst zu
einer gruppe gehören, die nicht an nationalität, geographische
nähe, politische gesinnung oder sonst was gehört.

keine politische gesinnung?? ich bitte dich. eine fanatischere ideologie als das esperanto ist schwer zu finden! eine mischung aus amerikaneid und linkem geträume von einer welt ohne grenzen, wo alle gleich sind und so…

eine tatsächliche weltsprache, die von jedem gesprochen wird,
hätte wiederum alle nachteile, die die natürlich entstandenen
sprachen dieser welt haben: sie würde von manchen als
muttersprache gesprochen werden, sie würde sich in dialekte
aufteilen, sie würde sich verändern, sie würde von irgendwem
verreinnahmt werden

auch eine künstlich erschaffene sprache wird nach spätestens 1 generation zur muttersprache, spaltet sich in dialekte auf und verändert sich (siehe hebräisch). kurz: wenn das projekt esperanto gelingen soll, dann wird es alle „vorteile einer kunstsprache“ verlieren müssen und zu einer natürlichen, lebenden sprache werden.

gruß
dataf0x

Darf ich dich fragen, ob du Esperanto sprichst und wo und
warum du es gelernt hast?

klar darfst du fragen :wink:
ich hatte auch lange genug die vorurteile, die hier ausreichend breitgewalzt wurden. dann habe ich irgendwann gedacht, ich sehe mir die sprache mal an. ich hab dazu auch den kurso de esperanto aus dem internet runtergeladen, wie du wahrscheinlich auch, und ein paar kapitel durchgearbeitet.
nein, ich spreche nicht wirklich esperanto, und ich habe mit dem lernen auch aufgehört, weil ich im moment andere dinge im kopf habe, werde mich aber demnächst wieder damit beschäftigen. wenn du aber die ersten 5-6 kapitel durch hast, kannst du im wesentlichen texte ohne gröbere schwierigkeiten lesen und verstehen (bei manchen vokabeln brauchst du etwas phantasie oder ein wörterbuch).
mir ist es ehrlich gesagt auch nicht so wichtig, selbst wahnsinnig gut esperanto zu sprechen und zur weltweiten gemeinde zu gehören - ich verstehe nur nicht, wieso so viele so vehement dagegen reden, als müßten sie davor angst haben. deswegen werde ich die restlichen beiträge auch nicht mehr kommentieren.

Kurz und gut, ich wollte Danke sagen, du hast meinen
Standpunkt gegenüber Esperanto geändert,

freut mich, daß du bereit bist, deinen horizont zu erweitern, und ich wünsche dir viel spaß mit dem projekt esperanto. vielleicht hast du lust, in eine paar wochen oder monaten deine erfahrungen mit uns zu teilen!

Hei dataf0x

kurz: es gibt zwei möglichkeiten: a) beide verstehen englisch
und b) es gibt keine gemeinsame sprache.

Das finde ich zu krass ausgedrückt, es gibt genug Länder in denen ich mich mit Einheimischen auf einer anderen, für beide Gesprächspartertner Fremdsprache gut unterhalten kann. Mit unseren französischen Bekannten sprechen wir z.B. nur auf Spanisch.

Schönes Wochenende
Bye Sanni

1 „Gefällt mir“

[…]

Ich les’ ja wohl nicht recht… Du hörst dich an, wie einer aus dem finsteren Mittelalter oder von vor 60 Jahren. Soviel Ahnung wie du von Altgriechisch neulich hattest, so wenig Ahnung hast du von Esperanto.

Was du schriebst ist der größte Mist, den ich über Esperanto je las. Punkt.

Erzürnt,

  • André

[…]

Ich les’ ja wohl nicht recht… Du hörst dich an, wie einer
aus dem finsteren Mittelalter oder von vor 60 Jahren. Soviel
Ahnung wie du von Altgriechisch neulich hattest, so wenig
Ahnung hast du von Esperanto.

Tut mir leid, jetzt hab ich dich mit wem verwechselt (das mit dem Altgriechisch). Naja, der Rest steht noch.

  • André