In der Zeitschrift Men’s Health (ich glaub, Booklet zur Ausgabe 12/2002 wars, „Laufen im Winter“ oder so) las ich unlängst, dass man BIS ZU DREI STUNDEN nach dem Laufen NICHTS essen soll, da der Körper sonst durch die Nahrungsaufnahme in seiner Regeneration gestört werde und somit den Trainingseffekt spürbar mindere.
Nun, heute lese ich im Kurier (österreichische Tageszeitung) einen Artikel, dessen Headline „Wie man nach dem Training am meisten Fett verbrennt“ lautet und wo behauptet wird: „… das Schlechteste was man nach dem Training machen kann, ist gar keine Energie zuzuführen…“ Und wieder der Hinweis auf die damit verbundenen Einbußen beim Trainingseffekt und Tips, was man denn zu sich nehmen soll (zB Vollkornbrot, Buttermilch, Mineralwasser, Bananen, Joghurt). Erklärt wird die Notwendigkeit der Nahrungsaufnahme direkt nach dem Training so:
„Der Körper muss die während des Trainings verlorengegangenen Kohlenhydrate ersetzen, geschieht dies nicht durch Nahrung, wandelt er Eiweiß aus den Muskeln in Zucker um. Das hat zwei Nachteile: Muskelmasse wird ab- statt aufgebaut, die Kondition verbessert sich nicht. Gleichzeitig ist der Stoffwechsel dann nach dem Training mit dieser Umwandlung von Eiweiß in Zucker so beschäftigt, dass er kaum mehr Fett abbauen kann.“
Also, werte Experten, wer weiß Rat und kann mir sagen, was nun richtig ist? Habe nach Lektüre des Mens Health Artikel auf meine Mahlzeiten nach dem Laufen verzichtet - waren jetzt meine gesamten Trainingsbemühungen für den Hugo?
es kommt drauf an, zu welcher Tageszeit Du läufst.
Ich laufe frühestens 2 Std. nach einer Hauptmahlzeit los und wenn ich wiederkomme (und das allerspätestens 2 Std. vor dem Schlafengehen, damit der Kreislauf wieder runterkommt) und danach Hunger habe, dann esse ich noch was Gesundes.
Hat mir bisher nicht geschadet.
Horch (sowohl beim Lauftempo und der Laufzeit als auch beim Essen) in Deinen Körper hinein.
du zitierst zwei verschiedene artikel aus zwei selbsternannten fachzeitschriften. frage: sind die beiden quellen kompetente quellen? sitzen da profis dahinter wie beim american journal of applied nutrition-oder sind das journalisten die zu einem sehr grossen teil eh nur voneinander abschreiben?
beide artikel haben einen anderen schwerpunkt; man kann auch sagen eine andere fragestellung. der eine gibt vor sich mit regeneration zu beschäftigen-der andere will was über fettabbau erzählen. frage: sind die artikel also vergleichbar? kommt immer darauf an was man will.
du hast in keinster weise geschrieben was dir persönlich für dein training am herzen liegt.
willst du schnelle regeneration?-oder fettabbau?
um eine genaue antwort zu erhalten ist es also ratsam genau zu formulieren was du verbessern/verändern willst; die artikel an sich zu bewerten ist „ungünstig“.
tschüss
matthias
p.s. bin ich im übrigen der einzige den es wundert dass bei solchen journalistischen „meisterwerken“ nie quellenangaben von echten fachzeitschriften enthalten sind?
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Ich laufe eigentlich nur aus Spaß an der Freude, nicht zum Fettabbau, sondern nur um ein Mindestmaß an körperlicher Fitness aufrechtzuerhalten. Aber ich möchte auch nicht mutwillig meine Trainingseffekte durch falsches Handeln schmälern, daher meine Frage.
Zum Artikel in der Men’s Health kann ich dir keine Quelle nennen, in dem Kurier-Artikel werden allerdings Aussagen von Ernährungswissenschaftler zitiert. Klingt also kompetenter?
Aber stimmt es jetzt auch?
Ich laufe eigentlich nur aus Spaß an der Freude, nicht zum
Fettabbau, sondern nur um ein Mindestmaß an körperlicher
Fitness aufrechtzuerhalten. Aber ich möchte auch nicht
mutwillig meine Trainingseffekte durch falsches Handeln
schmälern, daher meine Frage.
dann würde ich wert auf eine schnelle und gute regeneration setzen.
und da haben findige forscher herausgefunden dass man kohlehydrate sofort nach dem training zuführen soll-und zwar kleine portionen alle 15min. das macht man dann für 2-3 stunden. (hängt natürlich auch davon ab wie lange man sich belastet hat).
da die hormonelle situation (v.a. insulin) in der zeit nach dem training „aufgeputscht“ ist kann die nahrung die nachher zugeführt wird schnell in die muskelzellen eingeschleust werden.
Zum Artikel in der Men’s Health kann ich dir keine Quelle
nennen, in dem Kurier-Artikel werden allerdings Aussagen von
Ernährungswissenschaftler zitiert. Klingt also kompetenter?
Aber stimmt es jetzt auch?
wieder eine warnung: zitieren kann man jeden so wie man es gerade braucht.
es gibt viele untersuchungen die ich kenne die in grausamster form entstellt wurden und dann in irgendwelchen zeitschriften aufgetaucht sind.
wissenschaftler stellen i.r. eine einzige frage-und versuchen dann sie zu beantworten. und das was sie finden gilt nur für die frage die sie gestellt haben.
sicher baut der körper ohne energiezufuhr alles ab was er finden kann-aber die muskeln die gerade gearbeitet haben nimmt er nicht.
gäbe es ein auto welches das machen würde dann würde es sich die eigenen reifen wegfressen um schneller fahren zu können.
so dämlich ist unser körper nicht! ))
es nimmt die muskeln ran die nicht gearbeitet haben. deswegen „muss“ man auch wenn man abnehmen und fett „verbrennen“ will sich eine sportart suchen die alle muskeln beansprucht um diesem abbau vorzubeugen.
such mal im archiv hier in sport und gesundheit und fitness. da sind jede menge referenzen zu finden.
kann sie aber auch heute abend nachreichen falls gewünscht.
dann würde ich wert auf eine schnelle und gute regeneration
setzen.
und da haben findige forscher herausgefunden dass man
kohlehydrate sofort nach dem training zuführen soll-und zwar
kleine portionen alle 15min. das macht man dann für 2-3
stunden. (hängt natürlich auch davon ab wie lange man sich
belastet hat).