Etwas provokant beschriebene Beobachtung

Hallo!

Hängergespann 120 Km/h fahren.

Für wieviel ist der Hänger ausgelegt in den Papieren?

80 km/h in den Papieren, ca. 130 Km/h konstruktiv.

Lol … und dabei regen sich die Leute über Rechtsüberholer,
Linksdrängler, Mittelspurparker, LKW-Elefantenüberholmanöver
auf.

Darf ich nach Deiner Gespannerfahrung fragen?

Die Kontrolleure freuen sich wenn ein Gespann mit 50 km/h
zuviel in den Blitzer reinläuft…

Bis 40 Km/h Plus passiert nicht viel.
Und wenn es passiert, bezahle ich. Schliesslich habe ich den Fehler bewusst gemacht.

Les Dir mal det durch http://www.tuev-nord.de/20658.asp
http://de.wikipedia.org/wiki/Tempolimit#Europa
http://www.fahrtipps.de/verkehrsregeln/anhaenger.php
Egal wieviel ich such - ich find nirgends etwas, das man
120km/h fahren darf mit nem Gespann auch wenn man es sich
zumutet bzw. meint das man es fahren kann und alles „ok“
geht…

Natürlich nicht.
Du findest auch keine generelle Limitierung in der Stadt von
70 Km/h und trotzdem fahre ich sie nachts bei wenig Verkehr.

Hat damit nix zu tun - Es wird hier übe rden Fahrstil und das
„verkerswidrige Verhalten“ anderer Diskutiert, dabei sollte
man doch zuerst als Vorbild hierbei voran gehen und sich
selbst an die „Spielregeln“ halten.

Was sind die Spielregeln? Mit einem reinen Fahrschulstil eckt man andauernd an. Das ist jedem klar, der etwas mehr fährt. Also muss man realistisch mitschwimmen.
Und das mache ich.
Ferne habe ich hier nicht zum Vorbild aufgespielt. Das überlasse ich anderen.

An diese Stelle auch ein herzliches Dankeschön an den Mercedes ML :frowning:neues Modell, schwarz) aus MTK. Dieser Mensch hätte es noch fast :geschafft, dass ich meinen schönen alten Alfa vom Hänger durch meine :Heckscheibe ablade, weil ich ihn nach einem abenteuerlichen :Rechtsüberholmanöver nicht durch eine sofort ausgelöste starke :Bremsung habe vor mir einscheren lassen. Er klemmte sich dann :dazwischen und stieg voll in die Eisen.

Hat der ML oder das Hänger-Gespann rechts überholt?

Der ML.
Allerdings ohne Not, ich überholte selbt gerade und hätte ihn 1 Minute später gerne vorbei gelassen.

Egal bei wem, das Klischee vom rasenden Benz kommt hier wieder
zum Vorschein.

Das kenne ich gar nicht…

Verklage mich…

Nö wieso sollte ich? Bin kein Richter nur mich
das ganze Thema tierisch auf - Du fährst wie ne „gesenkte Sau“
mit nem Hänger und beklagst Dich über andere - dafür würd ich
Dich gern verklagen…

Tu es.
Das mit der gesengten Sau ist ohnehin Unsinn, ich fahre eigentlich eher entspannt.
Nur wer die A99, die A8 und die A96 kennt weiß, dass man in D oft auch mit 120 noch zu schnell ist. Und das passt mir eben nicht…

Grüße,

Mathias

Hallo!

Einschlägige Gesetze sind unverbindliche Empfehlungen und nach
Selbsteinschätzung jedes Verkehrsteilnehmers zu
interpretieren?

Ja, immer nach billiger Einschätzung durch einen sehr
erfahrenen und gewissenhaften Lenker in Abhängigkeit von
Wetter, Verkehrsaufkommen und Straßenzustand sowie zu
erwartender behördlicher Kontrollen.

Was würdest Du sagen, wenn Mitarbeiter in der
Qualitätskontrolle eines Unternehmens mit ihren einschlägigen
Regeln derart verfahren?

Was ist das für ein Vergleich?
Unglaublich…

Wie würdest Du es finden, wenn Dir ein Arzt ein Medikament
spritzt und dabei die Maximaldosierung beträchtlich
überschreitet, weil er mit keiner Kontrolle rechnet und er
sein Tun für vertretbar hält, obwohl es zahllose Fälle gab, in
denen Menschen daraufhin starben?
Was würdest Du zu einem kaufmännisch Verantwortlichen sagen,
der das HGB nach Gutdünken beachtet oder es eben bleiben läßt,
obwohl als Folge dieses Tuns das Unternehmen den Bach herunter
gehen könnte?

Was würdest Du sagen wenn ich behaupte, dass so gut wie keine alltägliche Handlung eines Menschen ohne einen gewissen Grad an Interpretation möglich ist?

Wenn ich bei meinem beruflichen Tun Sicherheitsvorschriften
mißachte, wird die Ignoranz zumeist keine Folgen haben, aber
das Risiko steigt. Tritt der Risikofall ein, habe ich ganz
schlechte Karten, den Vorfall zu überstehen. Tritt der
Risikofall ein und ein anderer Mensch kommt zu Schaden, müßte
ich mit gesiebter Luft rechnen. Existentielle Risiken
einzugehen, ist etwas für Spieler und Stümper.

…oder für Unternehmer.
Aber das steht auf einem anderen Blatt.
Im Auto gehe ich keine überhöhten Risiken ein. Wie gesagt, ich wäge unter den o.g. Gesichtspunkten ab. So wie ich es auch in meinem beruflichen Alltag, um Deine zugegeben etwas eigenartigen, Beispiele aufzugeifen, tagtäglich machen muss.

Wer im beruflichen Bereich leichtfertig handelt und Regeln
mißachtet, ist ein untragbarer Pfuscher, aber kein brauchbarer
und zuverlässiger Fachmann. Ähnliches gilt, wenn man sich bei
seinem Tun blind darauf verläßt, daß alle anderen Beteiligten
fehlerfrei handeln und daß grundsätzlich nichts kaputt geht.

In den meisten Fällen mag das stimmen.
Ich arbeite als Wirtschaftler mit jahrelangem Background in technischer Projektierung auch recht sorgfältig, allerdings priorisiere ich gezwungenermassen stark.
Mein Berufsleben gründet sich auf ein ständiges Auf und Ab, auf die Notwendigkeit schneller Entscheidungen und oft auch mutiger, neuer Wege. Wer hier erst eine Doktorarbeit verfasst, ist abgehängt.
Dasselbe gilt für den Alltag im Verkehr. Schnelle Entscheidungen und Reaktionen sind nötig, um auf andere Verkehrsteilnehmer zu reagieren. Man möchte schnell ans Ziel kommen, dabei am Leben bleiben und andere wenig gefährden. Das möchte ich genauso, wie die meisten anderen. Nur ist mein Weg dahin nicht die stoische, gedankenlose Einhaltung schwachsinnigster Tempolimits bei stöndigem Blick auf die eigenen Rechte, sondern eine vorausschauende, zügige und faire Fahrweise.

Seltsamerweise gilt solches ansonsten nirgends tolerierbare
Verhalten bei einigen Zeitgenossen auf der Straße als
besonderes Können. Hat aber mit Können nichts zu tun, ist
vielmehr typisches Anfängerverhalten und Verhalten von Leuten,
die irgendwelche seltsamen Sachen auf der Straße ausleben und
von Physik nicht den Schatten einer Ahnung haben.

Das stimmt leider allzu oft.
Auf mich trifft das jedoch weniger zu.

Fehlende Redundanz in der Sicherheit ist überall Irrsinn, weil
jeder Fehler zur Katastrophe führt.

„Redundanz in der Sicherheit“?

Das würde bedeuten, zu dem normalen Sicherheitsverhalten immer noch einmal das doppelte „draufzulegen“.
Das kann ich nicht behaupten, zu tun.

Von der Technik erwartet
man bei sicherheitsrelevanten Teilen Redundanz. Lebenswichtige
Verschraubungen sind mehrfach gesichert und lebenswichtige
Systeme mehrfach vorhanden.

Wir können diesbzgl. mal mein Auto ansehen. Da ist recht wenig an Sicherheitseinrichtungen „redundant“, also „eigentlich überflüssig“.

Das alles kannst Du in der Pfeife
rauchen, sobald Menschen am Werk sind, die sich selbst und die
ganze Technik so an die Grenzen fahren, daß jeder auftretende
Fehler das Aus bedeutet.

Das ist mit einem modernen, gewarteten Wagen bei einigermassen vernünftiger Fahrweise heute kaum noch möglich. Klar, irgendwelche Blinde schaffen es immer wieder. Aber ich fahre normalerweise mit dem nötigen Quäntchen Reserve.

Die meisten Unfälle kommen auf diese
Weise zustande. Einer hat gepennt und der andere war zu
schnell … man muß bremsen, gleichzeitig ausweichen, ein
bißchen zu viel kinetische Energie und das Fahrzeug macht sich
selbständig, völlig unabhängig davon, wer am Steuer sitzt und
was er dort treibt. Bei einem Gespann gilt das in besonderer
Weise. Da hast Du hinten nur eine strunzdumme Auflaufbremse
und in der Mitte des Zugs ein um 180° frei drehbares Gelenk.
Kontrolle in Grenzsituationen bei hoher Geschwindigkeit?
Vergiß es einfach!

Einverstanden.
Deshalb nicht schneller als 120.
In Frankreich darf dieses Gespann übrigens mit 110 Km/h bewegt werden.
Das in diesem Thread angeführte „zu schnell“ gründet somit wohl zumeist auf Unwissenheit, mangelnde Erfahrung mit der Materie oder einfach Suche nach einem Argument „gegen mich“.

Ich weiß übrigens, wovon ich rede. Bis vor ein paar Jahren war
ich ein dauernd Getriebener, lebte auch so und war auch so
unterwegs. Zum Erstaunen des Reifenhändlers bestand ich bei
meinem Tandemachser immer auf sorgsam ausgewuchteten
Hochgeschwindigkeitsreifen. Selbständig, nie Zeit, die Woche
hatte 100 Stunden, von der Messe Münschen bis Hamburg mit dem
schweren Gespann in 6 Stunden… 30 Jahre und weit über eine
Million Kilometer am Steuer, mir konnte ja gar nichts
passieren. Mit weniger als 25 l/100 km kam ich mit dem Benz
beim besten Willen nicht von A nach B. Die Fahrweise war sehr
digital, Leerlauf oder gib ihm Saures. Komischerweise ging das
jahrzehntelang gut.

Klar. Weil Du offenbar Ahnung vom Fahren hast.
Ich komme bei dem Mercedes mit 8-11 Litern Diesel / 100 Km aus, brauche ca. alle 100 Tkm neue Bremsscheiben, alle 40-50 Tkm neue Bremsbeläge und bin letztens von München nach Hamburg in 5 Stunden gefahren. Der Schlüssel ist die vorausschauende Fahrweise und das Meiden von Zeiten, zu denen Privatkutscher und Rentner unterwegs sind.
Wäre ich der agressive Raser, als der ich hier hingestellt werde, würde ich mehr Sprit und Material benötigen.

Es gab hin und wieder Bußgelder, aber
nichts, was mich irgendwie kratzte. Aber um das Jahr 2000
herum ging es Schlag auf Schlag. Auf der A7 in einem Abschnitt
mit 100-Begrenzung war ich auf der linken Spur unterwegs und
vor mir so ein Schleicher. Auf die Pelle gerückt, Lichthupe -
der Penner verdrückte sich nach rechts und ich mit Vollgas
weiter. Daß es sich beim Penner um ein ziviles Polizeiauto mit
richtig Wumm unter der Haube handelte, das mich dann
verfolgte, bekam ich erst ein paar Kilometer später mit…
innerhalb kurzer Zeit wurde ich noch mehrmals mit jeweils
heftiger Geschwindigkeitsüberschreitung erwischt und mußte als
Wiederholungstäter zu Fuß gehen.

Shit happens. War das der schwarze E 320 CDI Limo…?

Ich ging auch schon ab und an zu Fuß. Das war zu den zeiten, als ein Satz Bremsscheiben 20 TKm hielt und einmal pro Jahr die Motorhaube lackiert werden musste (Steinschläge…).
Heute fahre ich deutlich friedlicher und kompensiere nicht mehr über die Lichthupe, sondern über Kraftausdrücke und gute Musik…

Das war der erste Schuß vor den Bug. Als ich den Führerschein
zurück bekam, machte ich in alter Manier weiter. Kurz darauf
hatte ich einen Arbeitsunfall. Beim innerbetrieblichen
Transport einer Drehbank geriet ich in der Hektik zwischen die
tonnenschwere Maschine und eine verdammt stabile Wand. Weit
über ein Jahr lang mußte ich froh sein, mir selbst den Hintern
abwischen zu können. Dabei lernt man Erfolgserlebnisse zu
schätzen, kommt zum Nachdenken über die eigene Lebensweise und
bemerkt, daß das Verhalten am Steuer ein Spiegel der
Lebensweise ist.

Danke dass Du so ehrlich darüber schreibst.
Mich hat auch erst ein schwerer Unfall eines Kollegen zu mehr Gelassenheit und Respekt vor den anderen motiviert. Allerdings bin ich dadurch auch nicht zum Schleicher und Behinderer geworden. Zügig fahren geht auch ohne gleich ein Raser zu sein.

Die Veränderungen im Detail führen hier zu
weit, aber als es mir wieder möglich wurde, mich ans Steuer zu
setzen, war u. a. Schluß damit, die Terminplanung mit dem
Gasfuß zu gestalten. Ich springe längst nicht mehr über jedes
von irgendwelchen sich furchtbar wichtig nehmenden Leuten
hingehaltene Stöckchen, lebe und fahre seitdem sowas von
entspannt und der wichtigste Griff ist der Druck auf den
Tempomaten. Wenn da 80 steht, fahr ich 80 und in der Ortschaft
wirklich nur 50. Es funktioniert bestens, Fahrzeiten
verlängern sich nicht wirklich entscheidend, Blitzer und
zivile Polizeiautos interessieren mich nicht mehr und das
Punktekonto in Flensburg ist blütenweiß. Das einzige Gerät,
das stärker als je zuvor beansprucht wird, ist mein Fahrrad.

Bestens.
Ich fahre hier bei mir auch viel mit dem rad, am Wochenende wird der Wagen zumeist gar nicht bewegt. Seit vielen Jahren gehe ich nur noch mit dem Taxi aus, ansonsten fahre ich mit dem Oldie, mit meiner LG oder S-Bahn.
Aber 50 in der Stadt - no way! Das sind Regeln von 1950 und auf größeren Straßen nicht mehr up-to-date. Ich fahre da lieber nach Gefühl, auch wenn das einigen hier nicht passt. Meine drei Strafzettel im Jahr (im Schnitt der letzten 4 Jahre zweimal Parken, einmal Speed) bezahle ich eben und ansonsten schwimme ich zügig mit.
Wenn Du mal in München bist, nehme ich Dich gerne mal im Auto mit und wir gehen zusammen essen, wenn Du Lust hast. Über das Thema Existenzgründung könnten wir uns sicherlich sehr interessant austauschen. Und ich denke nicht, dass Du bleich vor Angst aus meinem Auto flüchten wirst…

Grüße,

Mathias

Hallo!

…dann hast Du auch kein großes Problem mit der Einhaltung des Rechtsfahrgebotes auf Deiner Seite. Eher mit dem Einhaltungswillen der anderen…

Grüße,

Mathias

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi!

ja, Du hast absolut Recht, die Leute hier fahren unter aller
Sau.

Meine Meinung dazu ist:

  1. wenn es hier schlicht und einfach eine generelle
    Geschwindigkeitsbegrenzung gäbe, so wie in fast allen anderen
    Ländern, wären die Geschwindigkeitsunterschiede viel geringer.
    Das wiederum hätte zur Folge daß die einen weniger irre rasen
    können, und die anderen sie nicht oberlehrerhaft meinen
    ausbremsen zu müssen.

Letztere würden nach wie vor blockieren.
Das ist der deutsche Neid. Der zerfrisst diese Leute und bringt sie dazu, ihre ganze Familie massiv zu gefährden, anstatt sich einfach nach rechts zu scheren (Stichwort: Vollbemsung, um einen vermeintlichen Raser zu ärgern).

  1. Richtig, richtig deftige Strafen für Verstöße, die nicht
    als „Fahrlässigkeit“, sondern bewußte Drängelei betrachtet
    werden können. Dann würde der ein- oder andere 1, 2 Mal zu Fuß
    gehen und entweder etwas daraus lernen, oder nicht - und dann
    für länger aus dem motorisierten Straßenverkehr ausscheiden.

Das haben wir bereits.
Dasselbe sollte aber für die notorischen Penner und Oberlehrer gelten. Dann hätte ich damit kein Problem.

  1. Generelles Überholverbot für LKW’s. Dann gibt es keine
    kilometerlangen Elefanterennen mehr, und links können die
    Autos in ihrem Tempo in Fluß bleiben, und rechts eben die
    Langsamen.

Einverstanden. Das tut v.a. auf 2-spurigen Strecken dringend Not.

Grüße,

Mathias

Hallo!

Hängergespann 120 Km/h fahren.

Für wieviel ist der Hänger ausgelegt in den Papieren?

80 km/h in den Papieren, ca. 130 Km/h konstruktiv.

Lol … und dabei regen sich die Leute über Rechtsüberholer,
Linksdrängler, Mittelspurparker, LKW-Elefantenüberholmanöver
auf.

Darf ich nach Deiner Gespannerfahrung fragen?

Darfst ruhig fragen

VW T3 mit 2achser 2500km durch Schnee (Deutschland, Frankreich,Spanien), vollbeladen, Plane

MB 815 Atego, Koffer mit 2achser Plane Hänger ebenfalls knapp 2000 km (Deutschland, Schweiz,Österreich)

Opel Astra Bj 2004 mit einachser (Umzug)

MB GL (k.a. welches Modell) von Berlin nach Karlsruhe mit nem 2achser und nem neuem Auto

Sicherlich nicht viel aber mir hat es gereicht, vorallem die Fahrt mit dem Bulli und 7,5t

Die Kontrolleure freuen sich wenn ein Gespann mit 50 km/h
zuviel in den Blitzer reinläuft…

Bis 40 Km/h Plus passiert nicht viel.
Und wenn es passiert, bezahle ich.

Was bleibt anderes übrig? *g

Schliesslich habe ich den
Fehler bewusst gemacht.

Einsicht ist der erste Weg der Besserung :smile:

[…)
Du findest auch keine generelle Limitierung in der Stadt von
70 Km/h und trotzdem fahre ich sie nachts bei wenig Verkehr.

Hat damit nix zu tun - Es wird hier übe rden Fahrstil und das
„verkerswidrige Verhalten“ anderer Diskutiert, dabei sollte
man doch zuerst als Vorbild hierbei voran gehen und sich
selbst an die „Spielregeln“ halten.

Was sind die Spielregeln?

StVo, sicherlich schonmal davon gehört

Mit einem reinen Fahrschulstil eckt
man andauernd an. Das ist jedem klar, der etwas mehr fährt.
Also muss man realistisch mitschwimmen.

gegen mitschwimmen sagt sicherlich kein Mensch etwas - nur gegen rasen und verkehrswidriges Verhalten spricht vieles dagegen

Und das mache ich.

Stimmt - nur reden wir beide hier von einem anderem Verhalten

Ferne habe ich hier nicht zum Vorbild aufgespielt.

Zum Glück

Das
überlasse ich anderen.

An diese Stelle auch ein herzliches Dankeschön an den Mercedes ML :frowning:neues Modell, schwarz) aus MTK. Dieser Mensch hätte es noch fast :geschafft, dass ich meinen schönen alten Alfa vom Hänger durch meine :Heckscheibe ablade, weil ich ihn nach einem abenteuerlichen :Rechtsüberholmanöver nicht durch eine sofort ausgelöste starke :Bremsung habe vor mir einscheren lassen. Er klemmte sich dann :dazwischen und stieg voll in die Eisen.

Hat der ML oder das Hänger-Gespann rechts überholt?

Der ML.
Allerdings ohne Not, ich überholte selbt gerade und hätte ihn
1 Minute später gerne vorbei gelassen.

Tja vielleicht denkt er genauso wie Du mit deinem Gespann „jetzt komm ich,platz da“

Egal bei wem, das Klischee vom rasenden Benz kommt hier wieder
zum Vorschein.

Das kenne ich gar nicht…

hatten wir doch schonmal

Verklage mich…

Nö wieso sollte ich? Bin kein Richter nur mich
das ganze Thema tierisch auf - Du fährst wie ne „gesenkte Sau“
mit nem Hänger und beklagst Dich über andere - dafür würd ich
Dich gern verklagen…

Tu es.
Das mit der gesengten Sau ist ohnehin Unsinn

Unsinn? mit 120km/h mit nem Hänger? Denkst Du auch mal z.B. bei nem Unfall an deine oder die anderen angehörigen die aus dem haufem Matsch den Mensch identifizieren müssten nur weil einer dachte "platz da jetzt komm ich, ich kann mit meinem auto 200 fahren auch wenn nur 120 erlaubt ist (oder Du nimmst 120km/h wenn nur 80km/h gefahren werden darf)

ich fahre
eigentlich eher entspannt.

Mh wenn ich entspannt bin reg ich mich nicht auf

Nur wer die A99, die A8 und die A96 kennt weiß, dass man in D
oft auch mit 120 noch zu schnell ist. Und das passt mir eben
nicht…

Grüße,

Mathias

1 „Gefällt mir“

links nur Ueberholen
Hallo,
hier kommt so ein Eindruck durch, man fahre schnell und deshalb links auf der Autobahn. Oder noch schlimmer, man habe ein schnelles Auto und fahre deshalb links, egal welche Geschwindigkeit.
In Deutschland gibts die Verkehrsregel, links wird ueberholt. Von Geschwindigkeit keine Rede.
Daraus folgt, jeder faehrt immer rechts, bis er etwas zu ueberholen hat, und dann faehrt er links, nicht langsam oder schnell, sondern zum Ueberholen. Und danach wieder rechts. Wenn jemand sich beschwert, er fahre schnell links und jemand faehrt ihm in den Weg, dann heisst das, er faehrt staendig links falsch und erwartet vom Vorderen, der ueberholen will, auf sein eigenes Recht zu verzichten und anderer Leute regelwidriges Verhalten zu unterstuetzen.
Gruss Helmut

Hi!

Wenn jemand sich beschwert, er fahre schnell links und jemand
faehrt ihm in den Weg, dann heisst das, er faehrt staendig
links falsch und erwartet vom Vorderen, der ueberholen will,
auf sein eigenes Recht zu verzichten und anderer Leute
regelwidriges Verhalten zu unterstuetzen.

Schöne Logik.
Fährst Du Auto?

Ein vorausschauender Fahrer bleibt bei höheren Vs links, wenn niemand hinter ihm ist und rechts etwas mehr Verkehr herrscht.
Nur bei längeren Lücken fährt man jenseits der 200 wieder nach rechts.
Ständiges hin und her Hüpfen ist hier nicht der Sinn der Sache. Kommt aber jemand Schnelleres von hinten, wird Platz gemacht.
Funktioniert bestens, sofern man den Rückspiegel auch benutzt.

Grüße,

Mathias

Hi!

Hängergespann 120 Km/h fahren.

Für wieviel ist der Hänger ausgelegt in den Papieren?

80 km/h in den Papieren, ca. 130 Km/h konstruktiv.

Lol … und dabei regen sich die Leute über Rechtsüberholer,
Linksdrängler, Mittelspurparker, LKW-Elefantenüberholmanöver
auf.

Darf ich nach Deiner Gespannerfahrung fragen?

Darfst ruhig fragen

VW T3 mit 2achser 2500km durch Schnee (Deutschland,
Frankreich,Spanien), vollbeladen, Plane

MB 815 Atego, Koffer mit 2achser Plane Hänger ebenfalls knapp
2000 km (Deutschland, Schweiz,Österreich)

Opel Astra Bj 2004 mit einachser (Umzug)

MB GL (k.a. welches Modell) von Berlin nach Karlsruhe mit nem
2achser und nem neuem Auto

Sicherlich nicht viel aber mir hat es gereicht, vorallem die
Fahrt mit dem Bulli und 7,5t

Bis auf das letzte handelt es sich um LKW oder antiquierte Technik.
Mit einem Mercedes GL, der einen technisch intakten 2-Achser zieht, sind aber 120 ganz locker und sicher drin. Das hättest Du zumindest kurzzeitig testen können.

Die Kontrolleure freuen sich wenn ein Gespann mit 50 km/h
zuviel in den Blitzer reinläuft…

Bis 40 Km/h Plus passiert nicht viel.
Und wenn es passiert, bezahle ich.

Was bleibt anderes übrig? *g

Nicht viel. :wink:
Ich meckere dann aber auch nicht.

Schliesslich habe ich den
Fehler bewusst gemacht.

Einsicht ist der erste Weg der Besserung :smile:

Ich habe nicht vor, mich diesbzgl. zu bessern.
Mein guter Vorsatz lautet jedoch, mich weiterhin nicht erwischen zu lassen…

[…)
Du findest auch keine generelle Limitierung in der Stadt von
70 Km/h und trotzdem fahre ich sie nachts bei wenig Verkehr.

Hat damit nix zu tun - Es wird hier übe rden Fahrstil und das
„verkerswidrige Verhalten“ anderer Diskutiert, dabei sollte
man doch zuerst als Vorbild hierbei voran gehen und sich
selbst an die „Spielregeln“ halten.

Was sind die Spielregeln?

StVo, sicherlich schonmal davon gehört

s.u.:

Mit einem reinen Fahrschulstil eckt
man andauernd an. Das ist jedem klar, der etwas mehr fährt.
Also muss man realistisch mitschwimmen.

gegen mitschwimmen sagt sicherlich kein Mensch etwas - nur
gegen rasen und verkehrswidriges Verhalten spricht vieles
dagegen

Amen.
Ich rase nicht.
Weiters ist völlig regelkonformes Verhalten im Alltag unmöglich.
Es geht darum, zügig und ohne unangemessene Geföhrdung anderer zu fahren. Dabei darf gerne mitgedacht werden.

Und das mache ich.

Stimmt - nur reden wir beide hier von einem anderem Verhalten

Keine Ahnung. Ich kann nicht beurteilen, ob Du im Verkehrsalltag wirklich so ein Heiliger bist.
Ich bin wenistens ehrlich und räume ein, dass ich es nicht bin.

Ferne habe ich hier nicht zum Vorbild aufgespielt.

Zum Glück

Das
überlasse ich anderen.

An diese Stelle auch ein herzliches Dankeschön an den Mercedes ML :frowning:neues Modell, schwarz) aus MTK. Dieser Mensch hätte es noch fast :geschafft, dass ich meinen schönen alten Alfa vom Hänger durch meine :Heckscheibe ablade, weil ich ihn nach einem abenteuerlichen :Rechtsüberholmanöver nicht durch eine sofort ausgelöste starke :Bremsung habe vor mir einscheren lassen. Er klemmte sich dann :dazwischen und stieg voll in die Eisen.

Hat der ML oder das Hänger-Gespann rechts überholt?

Der ML.
Allerdings ohne Not, ich überholte selbt gerade und hätte ihn
1 Minute später gerne vorbei gelassen.

Tja vielleicht denkt er genauso wie Du mit deinem Gespann
„jetzt komm ich,platz da“

Vor mir fuhr die Kolonne dieselbe V wie ich. Er kann nicht viel gedacht haben…

Egal bei wem, das Klischee vom rasenden Benz kommt hier wieder
zum Vorschein.

Das kenne ich gar nicht…

hatten wir doch schonmal

Ich weiß. Aber ich kann es im Alltag nicht erkennen.
Die agressiven Fahrer sitzen zumeist in Audis, BMWs, Opels und Minivans.
Wohl gemerkt: „agressiv“ bedeutet nicht nur Drängeln, sondern auch Oberlehrerverhalten, Blockieren, zu langsames Überholen.

Gestern abend auf der A96 gab es wieder einige eindrucksvolle Beispiele. Mein Favorit war Vectra B gegen Audi A4. Die zwei waren wirklich hart am Wind. Der eine fuhr 220, der andere 110. Ich war einige Meter hinter ihnen und kontte den Kampf eindrucksvoll mitbeobachten.
Der Vectra bleib trotz freier Spur stur links, wohl weil er einmal (m.E. zu recht) angeblinkt worden ist. Der Audi fuhr auf 1m(!) auf. Das ging dann, inklusive gelegentlicher Vollbremsungen des Vectra und dann des Audi, einige Kilomter so. Ein paar Nachfolgende überholten dann beide rechts…

Verklage mich…

Nö wieso sollte ich? Bin kein Richter nur mich
das ganze Thema tierisch auf - Du fährst wie ne „gesenkte Sau“
mit nem Hänger und beklagst Dich über andere - dafür würd ich
Dich gern verklagen…

Tu es.
Das mit der gesengten Sau ist ohnehin Unsinn

Unsinn? mit 120km/h mit nem Hänger?

Wie gesagt, dieses Gespann darf in Frankreich mit 110 bewegt werden. Nur einige Deutsche glauben, dass jedes unserer Limits, die teilweise noch aus den 50er Jahren stammen, einen tieferen Sinn ergibt.

Denkst Du auch mal z.B.
bei nem Unfall an deine oder die anderen angehörigen die aus
dem haufem Matsch den Mensch identifizieren müssten nur weil
einer dachte "platz da jetzt komm ich, ich kann mit meinem
auto 200 fahren auch wenn nur 120 erlaubt ist (oder Du nimmst
120km/h wenn nur 80km/h gefahren werden darf)

So fahre ich ja nicht.
Zudem denke ich bei meinen Fahrmanövern an meine Mitmenschen und denke mit. Zudem kenne ich mein Fahrzeug und bewege mich innerhalb seiner Grenzen.

ich fahre
eigentlich eher entspannt.

Mh wenn ich entspannt bin reg ich mich nicht auf

Nur wer die A99, die A8 und die A96 kennt weiß, dass man in D
oft auch mit 120 noch zu schnell ist. Und das passt mir eben
nicht…

Grüße,

Mathias

Hi,

  1. Generelles Überholverbot für LKW’s. Dann gibt es keine
    kilometerlangen Elefanterennen mehr, und links können die
    Autos in ihrem Tempo in Fluß bleiben, und rechts eben die
    Langsamen.

Das halte ich für eine Forderung weltfremder Politiker, gespeist vom Egoismus der
PKW-Fahrer (Wähler).

Man stelle sich vor: Auf der rechten Spur irgendeine untermotorisierte Möhre aus
Turkmenistan zum Beispiel, die mit 72,5 km/h dahinkriecht, dahinter Lkw an Lkw,
ein hunderte von Kilometern langer Wurm aus Lastwagen, weil ja keiner mehr
überholen darf.

Auf der linken Spur: PKW an PKW, ein hunderte von Kilometern langer Wurm, weil
auch hier natürlich der Langsamste das Tempo vorgibt, da er ja auch an den vielen
tausend LKW vorbeikommen will. Wenn er sich doch mal zwischen zwei LKW klemmt,
weil er ein Menschenfreund ist, wird er nie wieder aus der Lücke herauskommen.

Meinethalben kann ein LKW-Überholverbot gern eingeführt werden, das würde noch
schneller wieder abgeschafft werden.

Gruß vom T.

1 „Gefällt mir“

Hallo Mathias.

Ich habe selten jemand getroffen, der mir so aus der Seele spricht wie Du.
Allerdings haben wir im Rahmen unserer Breitengrade das Problem, dass zu viele Leute eine geistige Potenz eines Unterstuflers haben und sich ihre Meinung von den Medien diktieren lassen. Kombinieren wir diese Tatsache nun mit der Beobachtung, dass eigenartigerweise in den Medien (Autozeitschriften und -sendungen ausgenommen) immer die Raser und Drängler an restlos allem Schuld sind, was ich hier allerdings nicht eingehend kommentieren möchte, dann lässt sich erahnen, dass die Politiker mit Massnahmen gegen diese bösen, bösen Menschen, die, welche eine Dreistheit, zügig fahren, durchkommen und die Schleicher so gut wie ungestraft bleiben. Allerdings eine schöne Taktik, um Geld zu machen, Rechtsüberholen und drängeln kostet mehr als Linksfahren. Denn wenn niemand auf Mittel- oder Linksspur fährt, könnte weder rechter Seite überholet noch gedrängelt werden, was die Busgeldeinnahmen auf dieser Basis verunmöglichen würde.

In diesem Sinne, eine kurze Wetterdurchsage: leicht gesalzen und kurz angebraten.
Gruss Pascal

Hi,

Ein vorausschauender Fahrer

vor allem aber einer, der sich seine GESETZE selbst zurecht legt und keinen Wert darauf legt anderer Personen Rechte zu wahren.

bleibt bei höheren Vs links, wenn
niemand hinter ihm ist und rechts etwas mehr Verkehr herrscht.

Wenn auf der rechten Spur mehr als der doppelte Sicherheitsabstand frei ist musst der Überholende wieder rüber. Der doppelte Sicherheitsabstand, einen für einen selbst und einen für den vor dem man wieder einschert, beträgt bei guten Fahrern zweimal zwei gleich vier Sekunden. Typische Linksfahrer die geschwindigkeitsunabhängig eh nur 5m Abstand halten müssten demnach bereits bei einer Lücke von zehn bis zwölf Metern wieder zurück auf die rechte Spur.

Appropos, die rechte Spur ist übrigens die, die direkt links neben dem Standstreifen ist. Die rechte Spur ist _nicht_ die rechts neben dem Mittelstreifen und bei dreispurigen BABs auch nicht die, die links neben der LKW-und-Polo-Spur ist. Wurde heute schon wieder mehrfach auf der rechten Spur bei freier Sicht bis zum Horizont von hochgeschwindigkeits-LINKSfahrern genötigt abzubremsen, weil ich sie sonst rechts überhoöt hätte. Komisch, dabei dürfen die eigentlich nur auf die Überholspur wenn die min 20kmh SCHNELLER sind als ich. Naja, waren sicher alles solche vorausschauende Fahrer wie du sie oben beschrieben hast.

Nur bei längeren Lücken fährt man jenseits der 200 wieder nach
rechts.

Nein, das ist falsch. Erstens gilt auf der rechten Spur (fast immer) dasselbe Tempolimit wie links, dort kann man also auch 230kmh fahren. Zweitens ist das regelwidrig links zu fahren. Regelwidrig ist es z.B. auch wenn ich dir die Vorfahrt nehme und du deswegen bremsen musst. Wäre das OK für dich wenn ich dich künftig von der Vorfahrtsstrasse kommend nötige, mir dabei aber eine schöne Schutzbehauptung zurechtlege?
Wenn du oder andere nicht in der Lage sind sich bei Tempo 2xx an das Rechtsfahrgebot zu halten ist deine Geschwindigkeit nicht verkehrsangemessen. Entweder du fähst nur zum überhole links oder wenn du dafür zu schnell bist fahre langsamer.

Alles andere sind Schutzbehauptungen.

Viele Grüße,
J~

PS: Sorry, aber Leute wie du sind der Grund, warum ich nach Jahrzehnten meine Meinung Contra-Tempolimit habe fallen lassen. Es gibt einfach zu viele, die mit dieser Freiheit nicht umgehen können.

3 „Gefällt mir“

Hi J~,

Du sprichst mir aus der Seele.
Ich - selber gerne zügig unterwegs - bin hier immer wieder geschockt, wie egomanisch und realitätsblind die Argumentationen vieler sind.
Wie sieht die Realität aus (kleine Schätzung):
5% der Fahrer stehen unter Drogen
10% der Fahrer sind zu alt oder zu jung, um gut Auto zu fahren
10% sind Gelegenheitsfahrer oder kommen aus dem Dorf und sind bei dichterem Verkehr schnell überfordert.
10% sind grob aggressiv und/oder rechthaberisch und situationsblind
15% sind lästige LKWs, die gerne mal rausziehen.
Die andere Hälfte ist entspannt, erfahren und ausgeruht.
Und: ~85% aller halten sich in der fahrerischen Leistung für M. Schumacher:wink:

Und das bei sicher dem dichtesten Verkehr zumindest hier in Europa.

Jeder, der ein bisschen nachdenkt, muss sich eigentlich im klaren sein, dass ab einer bestimmten Verkehrsdichte die einzig vernünftige Strategie ist, mit dem Verkehr mitzuschwimmen, geduldig zu sein und jeder Begegnung mit den Leuten vom anderen Stern möglichst auszuweichen. Aber nein, da wird dann episch über die „Idiotie“ der anderen philosophiert, die einen davon abhalten, mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit im Stoßverkehr vorwärtszukommen.

Stöhn …

Grüße
Jürgen

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Hallo Mathias,

Ein vorausschauender Fahrer bleibt bei höheren Vs links, wenn
niemand hinter ihm ist und rechts etwas mehr Verkehr herrscht.

Danke! Jetzt weiss ich, dass ich kein vorausschauender Fahrer bin. Ich (ca. 35.000 - 45.000 km/a mit KFZ) fahre naemlich immer, sobald ich mehr als 5 Sekunden auf dem rechten Streifen verbringen kann, zw. 2 Ueberholvorgaengen ganz rechts. Dies ist uebrigens auch eine gute Methode der Selbstkontrolle: Wenn man ermuedet, wird einem naemlich das dauernde Blinken und Fahrspurwechseln zuviel. Sobald man also links bleibt, obwohl man rechts fahren koennte, ist es hoechste Zeit, die Autobahn zu verlassen und eine Runde zu schlafen (deshalb habe ich bei laengeren Alleinfahrten immer einen Schlafsack dabei).

Allzeit gute Fahrt,
Puersti

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War nix…
Abend!

Naja für ne Satire ist es mächtig schief gegangen, es gab zu viele
Leute die haben das für ernst genommen.

Gruß
Stefan

Hi!

Naja für ne Satire ist es mächtig schief gegangen, es gab zu
viele
Leute die haben das für ernst genommen.

Naja, „Realsatire verstehen und reflektieren“ ist nicht des Deutschen Stärke…

Grüße,

Mathias

Hallo Pascal,

Ich habe selten jemand getroffen, der mir so aus der Seele
spricht wie Du.

Danke Dir.

Allerdings haben wir im Rahmen unserer Breitengrade das
Problem, dass zu viele Leute eine geistige Potenz eines
Unterstuflers haben und sich ihre Meinung von den Medien
diktieren lassen. Kombinieren wir diese Tatsache nun mit der
Beobachtung, dass eigenartigerweise in den Medien
(Autozeitschriften und -sendungen ausgenommen) immer die Raser
und Drängler an restlos allem Schuld sind, was ich hier
allerdings nicht eingehend kommentieren möchte, dann lässt
sich erahnen, dass die Politiker mit Massnahmen gegen diese
bösen, bösen Menschen, die, welche eine Dreistheit, zügig
fahren, durchkommen und die Schleicher so gut wie ungestraft
bleiben.

Das ist eben medienwirksam.
Der durchschnittliche deutsche Politiker ist ein Lehrer, Anwalt oder ÖDler. Keiner dieser Leute gehört zu den Berufsfahrern oder Berufspendlern. Viele sind von den Notwendigkeiten des Geldverdienens „draussen“ schon immer völlig abgekoppelt gewesen.
Daher sehen sie keine Notwendigkeit, sích nicht völlig unreflektiert an die wenig Tiefgang zeigende Medienmeinung anzuhängen, der brave deutsche Autofahrer sei nur durch Bestrafung der 60% Drängler zu retten.

Allerdings eine schöne Taktik, um Geld zu machen,
Rechtsüberholen und drängeln kostet mehr als Linksfahren. Denn
wenn niemand auf Mittel- oder Linksspur fährt, könnte weder
rechter Seite überholet noch gedrängelt werden, was die
Busgeldeinnahmen auf dieser Basis verunmöglichen würde.

Das ist eine mögliche Interpretation. Der Bußgeldkatalog liegt vor, jeder kann ihn lesen und die meisten ihn verstehen. Auch die deutsche Polizei. Nur hört es wohl zumeist wohl bei der Lektüre der Geschwindigkeitsübertretungen auf. Ich habe es noch nie erlebt, dass Nötigung durch Mißachtung des Rechtsfahrgebotes geahndet worden wäre. Allerdings habe ich schon dreimal solche Situationen erlebt, wo auch Polizei zugegen war, aber auch nach Aufforderung durch Handzeichen meinerseits nicht aktiv geworden ist…

In diesem Sinne, eine kurze Wetterdurchsage: leicht gesalzen
und kurz angebraten.

…sowie gut abgehangen und laaaaange durchgezogen…

Grüße,
Mathias

Hallo!

Gute Philosophie. Kann ich nichts gegen sagen. Unter 200 Km/h halte ich das bei normalem Verkehrsaufkommen auch so. Darüber ist mir das zu doof, man föhrt dann ja nur noch Schlangenlinien.

Grüße,

Mathias

Hallo!

Ein vorausschauender Fahrer

vor allem aber einer, der sich seine GESETZE selbst zurecht
legt und keinen Wert darauf legt anderer Personen Rechte zu
wahren.

Interessante Interpretation…
Wie oft fährst Du schnell?

bleibt bei höheren Vs links, wenn
niemand hinter ihm ist und rechts etwas mehr Verkehr herrscht.

Wenn auf der rechten Spur mehr als der doppelte
Sicherheitsabstand frei ist musst der Überholende wieder
rüber.

Das wären dann bei 200 Km/h wohl 200m, einen vorschriftzsmässigen Sicherheitsabstand von „halbem Tacho“ vorausgesetzt. Bei einer solchen Lücke einzuscheren ist m.E. i.O. Allein schon um die Möglichkeit des Übersehens eines von hinten kommenden Schnelleren zu minimieren.
Wegen einer 100m-Lücke fahre ich bei solchen Vs jedoch nur rüber, wenn jemand überholen möchte.

Der doppelte Sicherheitsabstand, einen für einen selbst
und einen für den vor dem man wieder einschert, beträgt bei
guten Fahrern zweimal zwei gleich vier Sekunden. Typische
Linksfahrer die geschwindigkeitsunabhängig eh nur 5m Abstand
halten müssten demnach bereits bei einer Lücke von zehn bis
zwölf Metern
wieder zurück auf die rechte Spur.

Naja, ich sehe typisch links zumeist Leute, die einen sinnvollen Abstand halten. Extreme Raser und Drängler sind meiner nicht unerheblichen Erfahrung nach deutlich seltener als Linksschnarcher und Oberlehrer. Ich bin in 2006 vielleicht 3 mal zur Seite geblinkt worden. Einmal hatte ich nicht aufgepasst, zweimal war der andere Fahrer wohl übermotiviert. Ansonsten habe ich extrapolierte 500 Linksschnarcher und Oberlehrer getroffen. Diese Zahl ist wohlwollend ermittelt und umfasst nur diejenigen, die durch Ausscheren genötigt oder das Rechtsfahrgebot mißachtet haben.
Ein Schelm, wer mich aufgrund dieser Beobachtung in eine der beiden Gruppen einordnen möchte. Ich selbst drängle so gut wie nie.

Appropos, die rechte Spur ist übrigens die, die direkt links
neben dem Standstreifen ist. Die rechte Spur ist _nicht_ die
rechts neben dem Mittelstreifen und bei dreispurigen BABs auch
nicht die, die links neben der LKW-und-Polo-Spur ist.

Können wir das hier als FAQ festhalten…?

Wurde
heute schon wieder mehrfach auf der rechten Spur bei freier
Sicht bis zum Horizont von hochgeschwindigkeits-LINKSfahrern
genötigt abzubremsen, weil ich sie sonst rechts überhoöt
hätte. Komisch, dabei dürfen die eigentlich nur auf die
Überholspur wenn die min 20kmh SCHNELLER sind als ich. Naja,
waren sicher alles solche vorausschauende Fahrer wie du sie
oben beschrieben hast.

Wohl kaum. Waren wohl eher Linksschnarcher. Oder Du hättest links überholen müssen, anstatt rechts zu warten, bis man links schneller fährt.

Man kann mir in Bezug auf mein Verkehrsverhalten sicher das eine oder andere vorwerfen. Nicht aber dass ich andere Fahrer behindern oder gar blockieren würde.
Lies einfach meinen Satz dazu noch einmal, dann wirst Du „mehr Verkehr auf der rechten Spur“ entdecken.
Das bedeutet natürlich überholte Fahrzeuge, nicht schnellere. In solchen Situationen wechselt man nicht andauernd die Spur, wenn hinten sowieso niemand kommt, sondern beschränkt sich auf die ausreichend großen Lücken und irritiert ansonsten den restlichen Verkehr nicht über Gebühr.

Nur bei längeren Lücken fährt man jenseits der 200 wieder nach
rechts.

Nein, das ist falsch.

Während der letzten 500.000 Km hat sich das als recht praxisgerecht erwiesen.

Erstens gilt auf der rechten Spur (fast
immer) dasselbe Tempolimit wie links, dort kann man also auch
230kmh fahren.

Nicht wenn alle 100m ein anderer Fahrer mit 120 auftaucht. Wenn dann niemand links hinter einem fährt, kann man sich das Gependel sparen.
Wenn niemand oder eine größere Lücke rechts ist, fahre ich rüber. So machen es die meisten zügigen Fahrer, so läuft es in der Praxis und so macht es Sinn.

Zweitens ist das regelwidrig links zu fahren.

Nicht wenn man überholt. Bei 100m Abstand zum nächsten Fahrer auf der rechten Spur nenne ich das Überholen. Du?

Regelwidrig ist es z.B. auch wenn ich dir die Vorfahrt nehme
und du deswegen bremsen musst. Wäre das OK für dich wenn ich
dich künftig von der Vorfahrtsstrasse kommend nötige, mir
dabei aber eine schöne Schutzbehauptung zurechtlege?

Der Vergleich ist Unsinn.
Ich behindere und gefährde niemanden dadurch, dass ich bei 230 nicht hektisch jede 10m-Lücke ausnutze.
Von „Schutzbehauptungen“ kann in diesem Zusammenhang wohl auch keine Rede sein. Wogegen sollte ich mich denn „schützen“ wollen…?

Wenn du oder andere nicht in der Lage sind sich bei Tempo 2xx
an das Rechtsfahrgebot zu halten ist deine Geschwindigkeit
nicht verkehrsangemessen.

Oh Mann…

Entweder du fähst nur zum überhole
links oder wenn du dafür zu schnell bist fahre langsamer.

Welch Logik.
Ich frage noch einmal detaillierter: welches Auto fährst Du, wieviel Km p.a. und wie oft bist Du schon über 180 Km/h gefahren?

Alles andere sind Schutzbehauptungen.

…welche vor allem die anderen schützen, wenn es denn welche sind, welche durch andauernde heftige Lenkmanöver bei hohen Vs nur unnötig gefährdet und irritiert werden.

Viele Grüße,
J~

PS: Sorry, aber Leute wie du sind der Grund, warum ich nach
Jahrzehnten meine Meinung Contra-Tempolimit habe fallen
lassen. Es gibt einfach zu viele, die mit dieser Freiheit
nicht umgehen können.

Ich fürchte, Dir fehlt einfach die Erfahrung bei hohen Vs.
Eine weitere Möglichkeit ist, dass ich meinen Punkt nicht richtig herausgearbeitet habe. Dies ist mit nun hoffentlich gelungen.
Ansonsten empfehle ich: üben oder rechts fahren. Dann sind 90% aller Probleme auf der Bahn gelöst.

Grüße,

Mathias

Um die Frage zu beantworten: der Wagen ist ein Alfa Romeo
Spider aus dem Jahre 1979, also ein Modell „Fastback“. Kein
ABS, Airbag, ESP, ASR. Dafür aber über 250.000 unfallfreie
Kilometer mit mitdenkenden Fahrern…

dann hattest du ihn dir jetzt erst gekauft, ja ? Schade um das Auto… aber vielleicht fährst du mit dem ja etwas anders, und sei es nur um das Auto zu schützen

Hallo!

Um die Frage zu beantworten: der Wagen ist ein Alfa Romeo
Spider aus dem Jahre 1979, also ein Modell „Fastback“. Kein
ABS, Airbag, ESP, ASR. Dafür aber über 250.000 unfallfreie
Kilometer mit mitdenkenden Fahrern…

dann hattest du ihn dir jetzt erst gekauft, ja ?

Ich habe ihn vor 4 Jahren gekauft und bin seither 50.000 Km damit gefahren.

Schade um das
Auto…

Ich habe ihn von 4 auf 3+ gebracht und fahre ihn so, wie die Ingenieure sich das damals gedacht haben. Der Wagen geht schon mal quer um die Kurve und läuft zackig, wenn er warm ist. Aber Autobahnvollgas erspare ich ihm. Mit den 140, die ich dem Auto noch zumuten kann (ca. 4.000 U/min), bin ich oftmals schon unter den Schnelleren. Das allein ist schon erschreckend…

All meine Fahrzeuge sind zudem technisch einwandfrei und gepflegt. Allein das ist mittlerweile schon außergewöhnlich. Zu einem guten Fahrer gehört auch ein funktionierendes Geschirr.

aber vielleicht fährst du mit dem ja etwas anders, und
sei es nur um das Auto zu schützen

Ich fahre mit jedem Fahrzeug schonend, vorausschauend und mit Respekt vor der Technik.
Einen Defekt von Motor oder Getriebe gab es bei mir auch bei diversen älteren Modellen, Alfas, halbtoten Enduros und verschiedenen Eigenbau-Projekten nie. Eine echte Panne ohne Weiterkommen gab es nach Unfällen (mal selbstverschuldet in den wilderen Jahren, öfter frem,dverschuldet) und ein einziges Mal durch einen Stein im Kühler.
Und ich bin gut 100.000 Km mit ein und derselben Vespa und 150.000 Km mit einem Alfa 33 16V gefahren…

Vermutlich ist mein einziger Fehler hier, ganz ehrlich meinen Fahrstil zu beschrieben, anstatt den Webheuchler zu spielen, der bei allen anderen auf unbedingte Einhaltung der StVO besteht, selbst aber wie Kraut und Rüben fährt. Vielleicht bin ich einfach ein reflektierterer Mensch… :wink:

Grüße,
Mathias