Wie sieht es aus bei einer Existenzgründung? Hilft der Vater Staat? NEIN
Förderprogramme hin und her, ohne Hausbank hat man keine Change. Den Banken ist der Gründungsbetrag entweder zu niedrig oder die Gründung ist ein zu hohes Risiko. HALLOOOOO
Seid wann ist eine Existenzgründung kein Risiko! Man kann das Risiko nur klein halten, wenn man knallhard Kalkuliert und nicht mehr aufnehmen will als man braucht.
Auf einem Treffen der Gründungsoffensive NUK hat der Parteifreund Westerwelle extra drauf hingewiesen, das die Regierung, oder die FDP alles daran setzen würde um einem Gründer zu Helfen. HALLOOOO
Wo denn? Wo sind die Hilfen? Wer weiß Rat?
Schöne Grüße
Dirk
Hallo Dirk,
(fast) vollkommener Blödsinn, was du hier von dir gibst!
Kennst du die Hilfen von der Arbeitsagentur? Dazu noch europäische Hilfen, sogar nicht rückzahlbare. Beratungshilfe, auch vielfach kostenlos.
Die Kredite über die Hausbank werden sehr zögerlich vergeben, das stimmt. In Deutschland finanziert keiner mehr so gern ein Risiko (es sei denn, man legt sich ein Auto zu oder nimmt einen Privatkredit als Angestellter, macht sich dann selbstständig…).
Was dir niemand abnehmen kann, das ist die Bildung von Eigenkapital, der Erwerb von notwendigem Fachwissen und unternehmerische Denkweise. Erst gar nicht die viele Arbeit, denn am Anfang wirst du mehr arbeiten als Geld verdienen. Wenn du alles richtig machst, kannst du trotzdem pleite gehen, und das in kürzester Zeit. Aber du kannst auch gewinnen. Die allerwenigsten neuen Unternehmungen werden auf Dauer bestehen können. Ich habe leider keine Zahlen (wenn die jemand kennt, dann her damit!), aber Ich-AG, Kleinunternehmungen, also alle, die sich aus der Not heraus selbst einen Arbeitsplatz schaffen, wie viele schaffen die ersten 5 Jahre? Wer bleibt dann noch am Ball?
Gruß
André
(fast) vollkommener Blödsinn, was du hier von dir gibst!
Leider ist das kein Blödsinn was du hier meinst, ich selbst habe diese Sachen erlebt.
Kennst du die Hilfen von der Arbeitsagentur? Dazu noch
europäische Hilfen, sogar nicht rückzahlbare. Beratungshilfe,
auch vielfach kostenlos.
Natürlich kenne ich die Arbeitsagentur, leider bekam ich dort eine Falschaussage wegen dem Gewerbeschein und hätte bald die Förderung nicht bekommen. Gut das ich auch im Internet nachlesen konnte wie so etwas von statten geht.
Europäische Hilfen gibt es nicht in jeder Zone, sondern nur dort wo die Arbeitslosigkeit am höchsten ist.
Was dir niemand abnehmen kann, das ist die Bildung von
Eigenkapital, der Erwerb von notwendigem Fachwissen und
unternehmerische Denkweise.
Dann versuche du mal aus der Arbeitslosigkeit eigenkapital zu bilden.
Das Fachwissen habe ich mir angeeignet.
Schöne Grüße
Dirk
Hallo Dirk,
ich muss Dir Recht geben. Und die Agentur für Arbeit hilft auch nur denen die Arbeitslos sind. Als Hausfrau bekomme ich auch keinerlei Unterstützung um Freiberuflich tätig zu sein.
Gruss Desmonia
Hallo Desmonia,
das ist Deutschland.
Wenn man das Hilfe nennen kann, was das Arbeitsamt da macht, ich habe leider nur schlechte Erfahrungen mit der Agentur gemacht.
Gruss Dirk
Hallo ihr beiden,
natürlich ist es schwer, ohne Fördergelder ein Unternehmen von Null an aufzubauen. Wer keine Leistungen von der Agentur erhält, ist nicht nur fördermäßig, sondern auch steuermäßig im Nachteil (eventuelle steuerfreie [für Bezieher von ALG] Förderungen müssen versteuert werden, verstehe wer will, diese Gesetzgebung). Ich kann auch verstehen, das aus dem Nichts (man will ja weiterkommen und nicht jahrelang dem Staat auf der Tasche liegen) es wirklich ein Knochenjob wird. Ich habs durch, auch von Null an. Und ich habe bis jetz zweimal anfangen müssen. Aus Erfahrung lernt man, man zahlt Lehrgeld, wie es so schön heißt. Und nicht zuwenig.
Das hier die Politik versagt, steht ohne Frage. Mit einer Idee allein ist in Deutschland kein Geld zu machen. Das ist in anderen Ländern anders. Aber das wäre mehr ein Thema für die Politikbretter. Vielleicht reden wir da weiter?
Eins muß aber klar sein. Ohne einen exakten Plan, ohne Willen und ohne Durchhaltevermögen und Wissen, da wirds nichts mit Selbstständigkeit. Ich unterstelle hier niemandem das Fehlen dieser Voraussetzungen. Geld ist der wichtigste Faktor, fehlt dieser, so wirds wirklich schwer. Informationen bekommt man von der Agentur nur spärlich, Falschinformationen kann man dieser Agentur nicht anlasten. Die sind ja nicht dazu da, den Weg in die Selbstständigkeit zu bahnen. Dafür ist man selbst verantwortlich.
Gruß
André
Was dir niemand abnehmen kann, das ist die Bildung von
Eigenkapital, der Erwerb von notwendigem Fachwissen und
unternehmerische Denkweise. Erst gar nicht die viele Arbeit,
denn am Anfang wirst du mehr arbeiten als Geld verdienen.
Völlig richtig subsumiert!
Aber du kannst auch gewinnen. Die
allerwenigsten neuen Unternehmungen werden auf Dauer bestehen
können. Ich habe leider keine Zahlen (wenn die jemand kennt,
dann her damit!), aber Ich-AG, Kleinunternehmungen, also alle,
die sich aus der Not heraus selbst einen Arbeitsplatz
schaffen, wie viele schaffen die ersten 5 Jahre? Wer bleibt
dann noch am Ball?
Die Hälfte aller Neugründungen scheitern innerhalb der ersten 5 Jahre.
50% derjenigen, die sich vor und nach der Gründung beraten haben lassen, sind dann noch auf dem Markt.
80% aller insolventen Firmen haben sich vor und nach der Gründung nie beraten lassen.
Zahlen, die für sich sprechen! (Quelle: Creditreform und KfW)
Gruss, Markus Hübner
Wie sieht es aus bei einer Existenzgründung?
es sind ca. 3 Jahre an Planung und Vorbereitung abgeschlossen, der Businessplan steht nachdem er mehrfach modifiziert, angepaßt und den Marktverhältnissen entspricht, alle Beratungshilfen sind ausgeschöpft, Eigenkapital angesammelt, Leistungen die nicht durch den Gründer erbracht werden können sind akquiriert und in die Vorbereitung und Einstiegsphase integriert.
Hilft der Vater
Staat? NEIN
Also wer so fragt, denkt falsch. Mit einer Existenzgründung hört Alimentation, von welcher Seite auch immer auf.
Natürlich hat der Staat Interesse an Existenzgründungen, aber gleichzeitig auch das Recht zu werten, wer Subventionswürdig ist und wer nicht. (Auch staatliche Institute waren in dieser Hinsicht lernfähig)
Förderprogramme hin und her, ohne Hausbank hat man keine
Change.
doch eben, wie es dein Verschreiber sagt: Change die Bank. oder noch besser, verbessere nach der ersten Ablehnung dein konzept und lege es bei einer anderen Bank vor. Hausbank ist nciht die Bank, die dein girokonto hat, sondern dijenige, die dein Geschäftskonto führen wird. Und das können unterschiedliche oder mehrere Institute sein.
Den Banken ist der Gründungsbetrag entweder zu niedrig
oder die Gründung ist ein zu hohes Risiko. HALLOOOOO
Ja klar, aber Hallo. Wenn das Gründungskapital zu klein ist, ist der Plan falsch, weil wahrscheinlich die risiken nicht richtig bewertet sind. Rechne nur mal Lebenshaltung, Zinsen, Miete, Ausstattung und Einkauf, Marketing Aquisition und und telefon zusammen, dann bist du bei einem fin-Bedarf von mind. 3000 euro pro Monat. Das mal 6 Mo. besser sogar neun sind zwischen ca. 20 und 30 Teuro. sage keiner es geht drunter.
Seid wann ist eine Existenzgründung kein Risiko! Man kann das
Risiko nur klein halten, wenn man knallhard Kalkuliert und
nicht mehr aufnehmen will als man braucht.
Falsch. Zu knapp heißt baldiger Nachfinanzierungsbedarf. Wenn zu dem zeitpunkt dann keine Sicherheiten mehr vorhanden sind und der Geschäftsverlauf schleppender ist als geplant, platzt die Bombe. in 90% aller Fäle wird die Gescdhäftsentwicklung in den ersten Monaten sehr weit überschätzt.
Auf einem Treffen der Gründungsoffensive NUK hat der
Parteifreund Westerwelle extra drauf hingewiesen, das die
Regierung, oder die FDP alles daran setzen würde um einem
Gründer zu Helfen. HALLOOOO
Aber mit gründern sind die Grüdnern von industrie und Handwerk gemeint nciht Einzelhändler, Gastronomen, Autohändler, und andere auf den Streichlisten der Banken. (Und diese Streichliste sollte man kennen, dann kann man sich darauf vorbereiten,w enn man trotzdem in einen der Bereiche will.)
Wo denn?
Bei dir
Wo sind die Hilfen?
Bei deinen Beratern
Wer weiß Rat?
Den Rat mußt dir selber geben odern von geeigneter Stelle holen.
Der Staat subventioniert unter Umständen Existenzgründungen, aber er sit nicht Gründungsberater oder Inhaberausbilder.
gruss
Informationen bekommt man
von der Agentur nur spärlich, Falschinformationen kann man
dieser Agentur nicht anlasten. Die sind ja nicht dazu da, den
Weg in die Selbstständigkeit zu bahnen. Dafür ist man selbst
verantwortlich.
Hallo André,
leider muß man es der Agentur anlasten. Ich selber war Arbeitslos und wollte Informationen vom Arbeitsamt haben (die ich auch bekommen habe).
Leider waren es fatale Aussagen, wenn ich mich daran gehalten hätte, hätte ich nicht den Antrag bei der Kfw stellen können. Man sagte mir ich könnte vor der Antragstellung bei der Kfw meinen Gewerbeschein machen. Dies war eine Falschaussage.
Es gibt da noch mehr was ich Schreiben könnte, aber dies wäre dann zu viel.
Grüße
Dirk
Hallo Dirk,
leider muß man es der Agentur anlasten. Ich selber war
Arbeitslos und wollte Informationen vom Arbeitsamt haben (die
ich auch bekommen habe).
Mir ging es vor ein paar Jahren ganz genau so. Leider sind aber die Mitarbeiter da für unvollständige oder gar falsche Aussagen nicht verantwortlich zu machen. Oder besser, nicht für die Folgen dieser Aussagen. Bei mir löste sich damals wegen einem Tag eine Förderung in Luft auf. Ich konnte den Fehler aber zwei Jahre später korrigieren (neues Gewerbe).
Man sagte mir ich könnte vor der Antragstellung bei der Kfw
meinen Gewerbeschein machen. Dies war eine Falschaussage.
Nein, die Aussage ist richtig. Im Gewerbeschein muß aber der Beginn der Tätigkeit nach der Antragstellung sein. Eine Winzigkeit, ja, aber entscheidend!
Es gibt da noch mehr was ich Schreiben könnte, aber dies wäre
dann zu viel.
Tun wir uns zusammen? Kannst auch mailen.
Gruß
André
Rechne nur mal Lebenshaltung, Zinsen,
Miete, Ausstattung und Einkauf, Marketing Aquisition und und
telefon zusammen, dann bist du bei einem fin-Bedarf von mind.
3000 euro pro Monat. Das mal 6 Mo. besser sogar neun sind
zwischen ca. 20 und 30 Teuro. sage keiner es geht drunter.
es geht NICHT drunter. man braucht eher mehr;
denn gerade ein neugruender wird mit sicherheit ein paar mal
ueber den tisch gezogen.
Falsch. Zu knapp heißt baldiger Nachfinanzierungsbedarf. Wenn
zu dem Zeitpunkt dann keine Sicherheiten mehr vorhanden sind
und der Geschäftsverlauf schleppender ist als geplant, platzt
die Bombe. In 90% aller Fälle wird die Geschäftsentwicklung in
den ersten Monaten sehr weit überschätzt.
UNTERschaetzt wird auch der aufwand fuer verwaltung,
der je nach betrieb durchaus bei 2/3 der gesamtzeit liegen kann.
und das gilt besonders dann, wenn man kredite genommen hat
und die decke kurz wird. das endet in ‚Leibeigenschaft‘.
aber dennoch:
wer will - der kann - der packts auch.
in der momentanen wirtschaftlichen lage wuerde ich allerdings dazu raten,
ohne fremdkapital auszukommen wenn es irgendwie machbar ist.
gruss - digi
迪特 米克若迪格
Hallo Dirk!
Vor mir liegt eine 300 Seiten dicke Schwarte mit dem Titel „Förderinstrumente“, herausgegeben vom Wirtschaftsministerium des Landes McPomm. Änliches gibts auch in anderen Bundesländern. Beim Durchblättern findet man Förderungen für Gemeindestraßen, für Denkmalschutz und Zuschüsse für die Kooperation von Hochschulen mit Gewerbebetrieben, bis zu Förderungen für Betriebsgründungen und Erweiterungen. Es ist schwer, bei den für die Existenzgründung in Betracht kommenden Fördertöpfen von Land, Bund und EU einen roten Faden zu erkennen. Es gibt ihn dennoch: Produktion vorzugsweise innovativer Sachen mit überregionalem Absatz. Oder anders: Will jemand eine Eckkneipe für die Arbeitslosen und Rentner seines Wohnviertels gründen, wirst Du nach einem Nutzen für die Wirtschaft des Landes lange suchen müssen. Ähnliches gilt für Online-Shops und allgemein für Handel. Es ist ja nicht so, daß die Bevölkerung Not leidet, weil Einkaufsmöglichkeiten fehlen. Wenn aber jemand ein Produkt herstellt und vermarktet, so daß Geld aus anderen Regionen oder aus dem Ausland herein kommt, wird sich dafür vermutlich ein passendes Förderinstrument finden.
Ein Unternehmen braucht Kapital und der Unternehmer, der mit dem Kapital wirtschaftet, muß für sein Tun einstehen. Das kann er nur glaubwürdig machen, wenn er mit eigenem Geld dabei ist, wenn das Unternehmen also über Eigenkapital verfügt. Ohne Eigenkapital ist der Gründungswillige in der Situation, jemanden zu begeistern, das Risiko für sein Geschäft zu tragen. Solches Spiel spielt kaum jemand mit, auch keine Bank.
Ein Gründer mit einer guten Produktidee und einem tragfähigen Konzept (also kein Ebay-Shop, kein Restposten An- und Verkauf o. ä.), aber leider ohne Geld, muß sich einen Partner/Teilhaber suchen, der Geld mitbringt.
Parteifreund Westerwelle… :die Regierung…
die FDP…
Wo denn? Wo sind die Hilfen?
Das Geschimpfe auf die Politik hilft Dir nicht weiter. Suchst Du eine helfende Hand, nimm Deine eigene. Es ist nicht Aufgabe des Gemeinwesens, mittellosen Gründern Döner-Buden und Second-Hand-Läden zu finanzieren. Banken und Sparkassen fühlen sich nicht zuständig, das Geschäftsrisiko mittelloser Leute zu tragen. Es muß schon jemand mit Geld in der Tasche kommen (oder mit einem Partner mit Geld), der also selbst etwas zu verlieren hat und nicht nur mit anderer Leute Geld spielt und ohne eigenes Risiko unverbindliche Versuche startet.
Also: Produkt- und Vermarktungsidee, gepaart mit Eigenkapital (oder Partner, der das Eigenkapital einbringt) und kaufmännischem Wissen, dann besteht Aussicht auf dauerhaften Erfolg sowie Aussicht auf Förderung sowie eine Bank, die das Ganze begleitet. Ich bin mir ziemlich sicher, daß auch Du nur unter solchen Voraussetzungen Geld herausrücken würdest.
Wenn Produktidee, Eigenkapital und ein schlüssiger Geschäftsplan vorhanden sind, geht die Suche nach einer geeigneten Bank los. Geeignet ist eine Bank nicht deshalb, weil sie ein kostenloses Konto anbietet, sondern weil sie willens und in der Lage ist, sich mit dem Geschäftskonzept zu beschäftigen. Der Gründer muß u. U. Klinken putzen und zuhören, was die Banker sagen (sofern sie überhaupt etwas sagen). Man sollte Banken nicht mit der Caritas verwechseln. Die Leute wollen mit Darlehen natürlich Geld verdienen. Wenn jemand nur 10 T€ braucht, verursacht er bei der Bank kaum geringeren Prüfungsaufwand als der Gründer mit einer Mio Kapitalbedarf. Sehr geringe Beträge müssen deshalb privat aufgebracht werden.
Gruß
Wolfgang
in der momentanen wirtschaftlichen lage wuerde ich allerdings
dazu raten,
ohne fremdkapital auszukommen wenn es irgendwie machbar
ist.
Dann Frage ich mich, wie du ohne Fremdkapital den Wareneinsatz, Miete und die anderen aussergewöhnlichen Auslagen bezahlen willst.
Es gibt Existenzgründungen wo du für den Anfang kein Fremkapital brauchst, andere müssen für ihren Start das Geld haben.
Gruß
Dirk
in der momentanen wirtschaftlichen lage wuerde ich allerdings
dazu raten,
ohne fremdkapital auszukommen wenn es irgendwie machbar
ist.Dann Frage ich mich, wie du ohne Fremdkapital den
Wareneinsatz, Miete und die anderen aussergewöhnlichen
Auslagen bezahlen willst.
Mit dem angesparten Existenzgründungskapital natürlich. mit was denn sonst.
Es gibt Existenzgründungen wo du für den Anfang kein
Fremkapital brauchst, andere müssen für ihren Start das Geld
haben.
es gibt eine „handfesten“ Gründungen, die kein Startkapital brauchen.
Leider ist es so, daß durch die „Subvention von Sozialbeiträgen unter dem Slogan Ich-AG“ der Eindruck erweckt wurde, daß sich jeder auch ohne Eigenkapital selbständig machen kann. Dem ist nicht so. die Ausnahme bestätigt hier eher die Regel. Selten ist eine Gründung Kapital erfolgreich und gehört unter die Rubrik „In amerika ist alles möglich“ oder „vom Tellerwäscher zum Milionär“.
Mir ist allerdings nicht klar, was du eigentlich gründen willst. einen Handel oder eine Produktion?
gruss
Dann Frage ich mich, wie du ohne Fremdkapital den
Wareneinsatz, Miete und die anderen aussergewöhnlichen
Auslagen bezahlen willst.
Es gibt Existenzgründungen wo du für den Anfang kein
Fremkapital brauchst, andere müssen für ihren Start das Geld
haben.
ich wuerde das/ein geschaeft unter fremdkapital garnicht erst anfangen -
heutzutage schon garnicht. andere koennen das von mir aus tun,
und manch einer muss es auch, zugegeben.
aber denke daran, dass fremdkapital mit zinsen zurueckgezahlt werden muss (i.a.). und das heisst fuer denjenigen, er muss - zusaetzlich zu seinen momentanen einnahmen, von denen er leben soll!- auch noch diese abzahlung bedienen -wie erwaehnt zusaetzlich zinsen. geht das ‚in die hose‘, bist du ‚leibeigener‘.
und das geld liegt z.zt. nicht mehr so auf der strasse wie vor 20 jahren.
gruss - digi
迪特 米克若迪格
Hallo,
als Angestellter im öff. Dienst bin ich hier ja fast völlig verkehrt, aber ab und zu macht sich auch unsereiner Gedanken, wie man zu mehr Geld kommen könnte, wenn der berufliche Aufstieg felsenfest in der Sackgasse steckt.
Wenn ich schon eine Geschäftsidee habe, von der ich auch überzeugt bin, und diese mit anderen bespreche (Ehefrau, bekanntes Ehepaar mit Erfahrung in der Wohnungsvermietung, Spielhalle, Kneipe, Antiqutäten; andere Menschen), dann kommt aber auch nicht ein Mal eine positive Rückmeldung, sondern es wird sofort und von Anfang an nach den negativen Seiten gesucht.
Das nervt mich sowas von an in Deutschland, das glaubt keiner.
Vielleicht hatte ich zu viel erhofft. Einfach mal ein „die Idee ist gut, versuchs mal und arbeite das genauer aus“ oder ähnliches, aber nein, nichts und gar nichts in dieser Richtung.
Ist das immer so ? Bald mag ich ja nicht mal mehr mit meiner eigenen Frau über meine Pläne reden. Aber wenn wirklich mal Geld verdient wird, dann ist alles toll und dann wird hingelangt.
Sorry für den Frust, aber ich hasse diese miese Grundeinstellung.
Dirk, viel Glück bei Deiner Idee,
Gruss
Andreas
Halt da hast du was falsch verstanden
als Angestellter im öff. Dienst bin ich hier ja fast völlig
verkehrt, aber ab und zu macht sich auch unsereiner Gedanken,
wie man zu mehr Geld kommen könnte, wenn der berufliche
Aufstieg felsenfest in der Sackgasse steckt.
‚damals‘ habe ich bei der deutschen bundespost fernmeldedienst
8 1/2 jahre gearbeitet, und zwei monate vor dem beamteneid aufgehoert.
ich habe es nie bereut.
Wenn ich schon eine Geschäftsidee habe, von der ich auch
überzeugt bin, und diese mit anderen bespreche (Ehefrau,
bekanntes Ehepaar mit Erfahrung in der Wohnungsvermietung,
Spielhalle, Kneipe, Antiqutäten; andere Menschen), dann kommt
aber auch nicht ein Mal eine positive Rückmeldung, sondern es
wird sofort und von Anfang an nach den negativen Seiten
gesucht.
da hast du zwar leider recht, aber hier werden wertvolle hinweise gegeben.
und ideen was real beachtet werden sollte.
niemand -auch nicht einer mit einer blendenden idee- kommt darum herum,
sich mit seinem (geschaeftlichen) umfeld nun mal abzugeben.
und dazu gehoert -leider- eine menge papierkram - ja und auch ‚tricks‘,
Das nervt mich sowas von an in Deutschland, das glaubt keiner.
doch, doch, ich glaube dir das, es geht mir genau so.
und ich glaube fuer wolfgang gilt das gleiche.
hinzu kommt noch traegheit ohne ende.
das thema wird hier auch deswegen hier besprochen,
und es werden hinweise gegeben,
weil es auf ein(zwei,drei,…) leben wesentlichen einfluss haben kann.
da geht es nicht, wenn man sagt:
lieber dirk, deine idee ist hervorragend, mach es! -
und er faellt auf die schnauze wie die anderen 80% auch.
es gehoert eine menge energie dazu, und auch frust.
Vielleicht hatte ich zu viel erhofft. Einfach mal ein „die
Idee ist gut, versuchs mal und arbeite das genauer aus“ oder
ähnliches, aber nein, nichts und gar nichts in dieser
Richtung.
wie stehts hiermit aus meinem vorigen posting?
–aber dennoch:
– wer will - der kann - der packts auch.
Ist das immer so ? Bald mag ich ja nicht mal mehr mit meiner
eigenen Frau über meine Pläne reden. Aber wenn wirklich mal
Geld verdient wird, dann ist alles toll und dann wird
hingelangt.
dass hingelangt wird, ist der lauf der welt.
dann ist man(n) mama’s liebling, aber
schaut die sorge zur tuer ins haus, dann fliegt
die liebe zum fenster raus.
Sorry für den Frust, aber ich hasse diese miese
Grundeinstellung.
hilft es dir, wenn ich dich verstehe.
du bist nicht allein. sie kotzt mich auch an.
Dirk, viel Glück bei Deiner Idee,
ich wuensche ihm kein glueck, sondern erfolg!
aloha - digi - (schau mal in meine visitenkarte)
迪特 米克若迪格
Leider ist es so, daß durch die „Subvention von
Sozialbeiträgen unter dem Slogan Ich-AG“ der Eindruck erweckt
wurde, daß sich jeder auch ohne Eigenkapital selbständig
machen kann. Dem ist nicht so. die Ausnahme bestätigt hier
eher die Regel. Selten ist eine Gründung Kapital erfolgreich
und gehört unter die Rubrik „In amerika ist alles möglich“
oder „vom Tellerwäscher zum Milionär“.
Hallo local,
es gibt auch einen anderen Weg:
Die Regierung will nur betrogen werden und das geht so.
Ein Gründer Wohnt nicht in einem Fördergebiet (zu wenig Arbeitslose) und eröffnet in einem Fördergebiet ein virtuelles Büro mit eigenem Firmennamen. Dort Mietet er ein kleines Büro (ca. 13qm) für wenig Geld an und beantragt die Fördergelder (Arbeitsplätze werden innerhalb 1 Jahres geschaffen) in höhe von 10.000€. Danach holt er sich eine Bürgschaft (Bürgschaftsbank Neus), die er bekommt, weil er ein Gutachten von der IHK hat und keine Steuerschulden hat.
Dann geht er wiedermals zur Bank (im Rücken die 10.000€ und die 80% Haftungsfreistellung) und beantragt das Mikrodarlehen oder das Startgeld.
Bei der Bank ist dies dann kein Problem mehr, weil er Eigenkapital (der Bank ist dies dann egal, wo er das Geld her hat) und die Bürgschaft mitbringt.
Muß das sein? Das man solche wege einschlagen muß um seine Firma auf zu bauen?
Mir ist allerdings nicht klar, was du eigentlich gründen
willst. einen Handel oder eine Produktion?
Es handelt sich um eine Mischidee von Produktion und Handel.
Schönen Grüße
Dirk
Muß das sein? Das man solche wege einschlagen muß um seine
Firma auf zu bauen?
nein, natuerlich muss das nicht sein,
aber ob es ‚gesund‘ ist?
wie gesagt:
und dazu gehoert - leider - eine menge papierkram -
ja und auch ’ tricks…
*grins* (off-topic)
Sehr geringe Beträge müssen deshalb privat
aufgebracht werden.
Hallo Wolfgang,
ich sagte es ja schon. Kleine Geldbeträge sind viel schwieriger zu bekommen, als Millionenkredite. Allerdings sollte das Konzept schon schlüssig sein, und sei es nur auf dem Papier…
Gruß
André