Hallo!
Tolle Reaktion: Kein Vorwurf, aber das Kind soll trotzdem
lernen, dass man das wieder gut macht, was man „angerichtet“
hat. Tolle Reaktion auch deshalb, weil der Vater dem Kind die
Zeit zur Verarbeitung und Reaktion lässt.
Falls er das liest, wird er sich freuen.
Wo war der Vater in dem Moment? Wieso hat er nicht reagiert
und die Mutter, die den Erziehungsprozess nicht mitbekommen
hat?, informiert?
Ich weiß es nicht, es ist zu lange her.
Wieso ist die Schilderung hier zu Ende? Viel spannender finde
ich die Frage, wie ab diesem Moment darauf reagiert wird.
Ja, aber das würde hier zu weit führen.
Ich finde nicht spektakulär, dass das Kind weint. Eigentlich
finde ich das in dem Moment sogar eine gute Reaktion.
Das beruhigt mich. Ich sehe es auch so.
Das Thema Frustrationstoleranz führt in meinen Augen am Kern
vorbei.
Das auch.
Hier wird in einigen Beiträgen so getan, als ob es nur
darum geht, dass das Kind etwas tun wollte und durch die
Mutter daran gehindert wurde. Das entspricht aber doch gar
nicht der Situation. Das Kind wollte helfen oder genauer es
wollte den selber angerichteten Schaden wieder gut machen.
Und das auch.
Es kann sicherlich in solchen Situationen passieren, dass
jemand diesen Prozess nicht mitbekommt und ungünstig
eingreift.
Natürlich.
Dann kommt es aber auf die Korrektur an.
Klar.
Das Argument: Das Kind muss so etwas auch mal aushalten können,
das erhöht die Frustrationstoleranz, führt hier doch am Kern
dessen vorbei, was in dieser Situation erstrebenswert wäre und
ist in meinen Augen völlig kontraproduktiv.
Sehe ich auch so.
Endet die Situation wie beschrieben, lernt das Kind zwar eine
Enttäuschung zu verarbeiten (möglicherweise Erhöhung der
Frustrationstoleranz), es lernt aber auch oder noch mehr: Es
ist nicht gewünscht.
Eben. Und da kann ich verstehen, dass es weint. Das soll ein Kind (es ist übrigens ein Wunschkind) niemals denken müssen.
Daher konkret zwei Fragen, wenn es sich um eine echte
Situation handelt: Wie ist die Situation weiter gegangen?
Das gehört nicht zu Frage. Ich schicke dir eine Mail.
warum ist die Schilderung an dieser Stelle abgebrochen worden?
Weil es nur um die Frage ging, warum das Kind weint. Ich wollte wissen, ob die Experten das so sehen, wie ich.
Grüße
Andreas