Expertenmeinung gesucht

Hallo!

Ich hätte gerne eure Ansicht zu folgender Situation gewusst:

Ein fast zweijähriges Kind verschüttet versehentlich etwas
Wasser auf den Fußboden. Der Vater steht dabei und bittet das
Kind, schnell ein Papiertuch zu holen. Das Kind überlegt kurz
und läuft aufgeregt ins Kinderzimmer. Freudestrahlend kommt es
mit einem Papiertuch zurück, läuft auf den Fleck zu, doch in
dem Moment wischt die Mutter, die es gut meint und aus der
Küche ein Papiertuch geholt hat, schnell das Wasser auf.

Das Kind weint.

Was sagt ihr als Experten dazu?

offensichtlich bin ich keiner, aber ne Idee hab ich auch.

nämlich:
…dass die Mutter die Aufmerksamkeit, die sie gerne hätte, nicht mehr bekommt. Eventuell leben die Eltern nur noch nebeneinander, sonst hätte die Mutter die Aktion verstanden.

Aufhören…
… am Ende glaubt er’s noch :wink:

Grüße
M.

:stuck_out_tongue: (offtopic)
PS: fiese Möpp, du!

*Kusshand* owT
.

Hallo!

Genug jetzt. Wenn du mehr wissen willst, schick mir eine Mail.

Grüße

Andreas

Hallo!

Bitte entschuldige die ausweichenden Antworten. Ich denke, es ist alles wichtige gesagt. Falls nicht, schick mir eine Mail.

Grüße

Andreas

Hallo Andreas!

Wenn du mehr wissen willst, schick mir eine Mail.

Großer Irrtum: Ich will nämlich überhaupt nichts wissen. Du bist derjenige, der etwas wissen möchte, und ich habe dir daraufhin nur gezeigt, wie ich an deine Frage herangehen würde.

Gruß,
Max

Hallo Max!

Großer Irrtum: Ich will nämlich überhaupt nichts
wissen. Du bist derjenige, der etwas wissen möchte, und
ich habe dir daraufhin nur gezeigt, wie ich an deine Frage
herangehen würde.

Ja, und das hast du gut gemacht.

Grüße

Andreas

Hallo!

…dass die Mutter die Aufmerksamkeit, die sie gerne hätte, nicht mehr bekommt.

Doch. Es war ein Versehen von ihr.

Eventuell leben die Eltern nur noch nebeneinander.

Nein, miteinander. Es ist eine Familie, in der alle glücklich sind.

Grüße

Andreas

Hallo!

Tolle Reaktion: Kein Vorwurf, aber das Kind soll trotzdem
lernen, dass man das wieder gut macht, was man „angerichtet“
hat. Tolle Reaktion auch deshalb, weil der Vater dem Kind die
Zeit zur Verarbeitung und Reaktion lässt.

Falls er das liest, wird er sich freuen.

Wo war der Vater in dem Moment? Wieso hat er nicht reagiert
und die Mutter, die den Erziehungsprozess nicht mitbekommen
hat?, informiert?

Ich weiß es nicht, es ist zu lange her.

Wieso ist die Schilderung hier zu Ende? Viel spannender finde
ich die Frage, wie ab diesem Moment darauf reagiert wird.

Ja, aber das würde hier zu weit führen.

Ich finde nicht spektakulär, dass das Kind weint. Eigentlich
finde ich das in dem Moment sogar eine gute Reaktion.

Das beruhigt mich. Ich sehe es auch so.

Das Thema Frustrationstoleranz führt in meinen Augen am Kern
vorbei.

Das auch.

Hier wird in einigen Beiträgen so getan, als ob es nur
darum geht, dass das Kind etwas tun wollte und durch die
Mutter daran gehindert wurde. Das entspricht aber doch gar
nicht der Situation. Das Kind wollte helfen oder genauer es
wollte den selber angerichteten Schaden wieder gut machen.

Und das auch.

Es kann sicherlich in solchen Situationen passieren, dass
jemand diesen Prozess nicht mitbekommt und ungünstig
eingreift.

Natürlich.

Dann kommt es aber auf die Korrektur an.

Klar.

Das Argument: Das Kind muss so etwas auch mal aushalten können,
das erhöht die Frustrationstoleranz, führt hier doch am Kern
dessen vorbei, was in dieser Situation erstrebenswert wäre und
ist in meinen Augen völlig kontraproduktiv.

Sehe ich auch so.

Endet die Situation wie beschrieben, lernt das Kind zwar eine
Enttäuschung zu verarbeiten (möglicherweise Erhöhung der
Frustrationstoleranz), es lernt aber auch oder noch mehr: Es
ist nicht gewünscht.

Eben. Und da kann ich verstehen, dass es weint. Das soll ein Kind (es ist übrigens ein Wunschkind) niemals denken müssen.

Daher konkret zwei Fragen, wenn es sich um eine echte
Situation handelt: Wie ist die Situation weiter gegangen?

Das gehört nicht zu Frage. Ich schicke dir eine Mail.

warum ist die Schilderung an dieser Stelle abgebrochen worden?

Weil es nur um die Frage ging, warum das Kind weint. Ich wollte wissen, ob die Experten das so sehen, wie ich.

Grüße

Andreas

Hi!

Ein fast zweijähriges Kind …

ist also noch nichtmal vor 730 Tagen geboren worden. Es kann immerhin schon gehen und sprechen, nehme ich mal an.

Das Kind weint.

Bin kein Experte, aber der ganze Thread hier erinnert mich an diverse Sendungen, die man neuerdings auf P7/S1/RTL sehen kann, wo familiäre Lappalien bis zur Unkenntlichkeit aufgeblasen werden.

Muß man alles bis zur letzten Kleinigkeit analysieren? Das Kind wird die Situation schon verkraften.

*verwirrt* S

Hallo!

Muß man alles bis zur letzten Kleinigkeit analysieren?

Ja. Man kann dadurch eine Menge lernen, was das Verhalten von Menschen allgemein, auch Erwachsenen betrifft.

Das Kind wird die Situation schon verkraften.

Darum ging es mir nicht, es ist sowieso viele Jahre her.

Grüße

Andreas