Expose

Hallo!

Ich arbeite an einem Expose für ein Kinderbuch. Es ist noch nicht fertig, aber ich hätte gerne schon mal etwas Kritik für die folgende Zusammenfassung:

Eine sterbende Frau verrät Lukas (11) ein lange gehütetes Geheimnis: In einem verlassenen Haus im tiefsten Wald ist seit vielen Jahren Diebesbeute im Millionenwert versteckt.

Unter großen Schwierigkeiten dringt Lukas in das extrem einbruchssichere Haus ein und durchstöbert es tagelang. Es spukt. Zuerst spürt er nur, dass dort etwas Unheimliches ist, das keine menschliche Ursache hat, aber bald merkt er, dass eine tödliche Gefahr in dem Haus lauert.

Lukas flüchtet. Er kennt ein Mädchen namens Phuong (13), die mal Detektivin werden möchte, und macht ihr ein Angebot: Wenn sie ihm hilft, der Sache auf den Grund zu gehen und den Schatz zu finden, will Lukas ihn mit ihr teilen.

Gerade als die beiden zum Spukhaus aufbrechen wollen, taucht ein weiteres Problem auf. Ein Verbrecher namens Schloch ahnt von dem Schatz. Er will das Spukhaus kaufen und abreißen lassen.

Phuong überlegt sich einen Trick. Mit Hilfe ihrer Mutter als Käuferin schnappt sie ihm das Haus vor der Nase weg.

Herr Schloch ärgert sich. Er klaut Lukas seinen geliebten Hund und droht, ihn zu töten, falls man ihn hindert, sich den Schatz zu holen oder die Polizei informiert.

Lukas sitzt in der Klemme. Er liebt den Hund über alles, will aber auch den Schatz haben. In einer lebensgefährlichen Aktion dringt er in Herrn Schlochs gut gesicherte Villa ein, befreit den Hund, wird um ein Haar erwischt, und hinterlässt ein Chaos.

Herr Schloch wird böse, lauert den Kindern im Wald auf und versucht, sie zu ermorden, doch die tricksen ihn aus und entkommen.

Lukas und Detektivin Phuong müssen bei der aufregenden Ermittlung viele Rätsel lösen, bis sie die Ursache des Spuks herausfinden und einem Geheimversteck auf die Spur kommen. Herr Schloch überfällt sie dabei noch mehrmals und lässt sich immer ausgeklügeltere Tricks einfallen, bis er in die tödliche Falle tappt, die in dem Haus lauert.

Bald darauf finden die Kinder den Schatz: Geld und Gold im Überfluss.

Danke für eure Hilfe.

Grüße

Andreas

Hallo, Andreas,

ich lasse den Stil des Exposés mal außen vor; an dem kannst Du sehr gut selbst feilen, wie Du schon gezeigt hast. Also zum Inhalt spontan aus der hohlen Hand, bevor ich ins Bett falle: :wink:

Die Motivationen sind sehr wichtig.

  • Warum gibt die Sterbende ihr Wissen preis? Ist sie eine Mittäterin und will ihr Gewissen erleichtern? Warum gerade Lukas? In welcher Beziehung steht er zu ihr, was hat er für sie getan?

  • Schlechte Menschen können sich meistens nicht vorstellen, dass andere Menschen besser sind als sie. Schloch muss also schon gute Gründe haben für seine Annahme, dass er Lukas mit dem Leben eines „dreckigen Köters“ (typische Wortwahl von Verbrechern …) erpressen kann.

Die Kinder müssen eindeutig unschuldig an Schlochs Tod sein, sonst bekommen sie Probleme. Also besser nicht auf ein Minenfeld locken … :wink:

Ein Schatz muss selbst spannend sein, die Geschichte seiner Entstehung muss den Leser packen. Der Schatz selbst muss einen „Charakter“ haben, wie eine Person. Einfache „Diebesbeute“? Wenn ja, dann doch hoffentlich aus einem spektakulären Raubzug (siehe englische Posträuber) oder aus einem gigantischen Verbrechen (Enteignungen der Nazi-Zeit, Massenmord, KZ, …)?

Wie ist die rechtliche Situation? Ich kann nicht so einfach gefundenes Geld in Millionenhöhe behalten, das aus Verbrechen stammt. Gibt es Finderlohn, mit dem sich die Kinder - bzw. deren Erziehungsberechtigte!! - begnügen?

Wenn alles wasserdicht erklärt und geklärt ist, kann das eine spannende Story sein.

Lieben Gruß

Günter

Hallo Günter!

ich lasse den Stil des Exposés mal außen vor; an dem kannst Du
sehr gut selbst feilen, wie Du schon gezeigt hast.

Danke.

Die Motivationen sind sehr wichtig.

Das dachte ich mir schon, aber danke für die Bestätigung!

  • Warum gibt die Sterbende ihr Wissen preis? Ist sie eine
    Mittäterin und will ihr Gewissen erleichtern? Warum gerade
    Lukas? In welcher Beziehung steht er zu ihr, was hat er für
    sie getan?

Das ist im Original völlig klar, passt in die Zusammenfassung nur nicht rein.

  • Schlechte Menschen können sich meistens nicht vorstellen,
    dass andere Menschen besser sind als sie. Schloch muss also
    schon gute Gründe haben für seine Annahme, dass er Lukas mit
    dem Leben eines „dreckigen Köters“ (typische Wortwahl von
    Verbrechern …) erpressen kann.

Danke für den Tipp, da werde ich noch dran arbeiten.

Die Kinder müssen eindeutig unschuldig an Schlochs Tod sein

Sind sie.

Ein Schatz muss selbst spannend sein, die Geschichte seiner
Entstehung muss den Leser packen. Der Schatz selbst muss
einen „Charakter“ haben, wie eine Person. Einfache
„Diebesbeute“? Wenn ja, dann doch hoffentlich aus einem
spektakulären Raubzug (siehe englische Posträuber) oder aus
einem gigantischen Verbrechen (Enteignungen der Nazi-Zeit,
Massenmord, KZ, …)?

Gute Idee. Ich werde mal drüber nachdenken, ob ich da was draus machen kann.

Wie ist die rechtliche Situation?

Alles schon juristisch geklärt.

Wenn alles wasserdicht erklärt und geklärt ist, kann das eine
spannende Story sein.

Das freut mich sehr!

Lieben Gruß zurück

Andreas

Hallo, Andreas,

  • Warum gibt die Sterbende ihr Wissen preis? Ist sie eine
    Mittäterin und will ihr Gewissen erleichtern? Warum gerade
    Lukas? In welcher Beziehung steht er zu ihr, was hat er für
    sie getan?

Das ist im Original völlig klar, passt in die Zusammenfassung
nur nicht rein.

Du magst Recht haben; ich habe nur aufgeschrieben, was mir beim ersten Lesen spontan in den Sinn kam. Was spontan „hoch kommt“, führt beim Leser spontan zur Skepsis bis Ablehnung, oder zur Neugier, bei mir zur Skepsis. Skepsis ist schlecht.
Ich finde, Du solltest Dir überlegen, ob nicht eine winzige Andeutung mir spontane Neugier entlocken könnte, warum sie ihm das verraten hat. Lieber zu viel Neugier beim Leser wecken, als zu wenig, oder? Wenn das Exposé dadurch eine halbe Zeile länger wird, ist das sicher kein Beinbruch.

Lieben Gruß

Günter

Hi Andreas,

Eine sterbende Frau verrät Lukas (11) ein lange gehütetes
Geheimnis: In einem verlassenen Haus im tiefsten Wald ist seit
vielen Jahren Diebesbeute im Millionenwert versteckt.

Eine Frau? Oder doch seine Oma/Mutter/Tante?

Unter großen Schwierigkeiten dringt Lukas in das extrem
einbruchssichere Haus ein und durchstöbert es tagelang.

Ohne nach Hause zu gehen? Ausserdem ist es merkwürdig, dass er ein extrem einbruchsicheres Haus knacken kann. nd warum ist er eigentlich (mit 11) so geldgeil?

Es spukt. Zuerst spürt er nur, dass dort etwas Unheimliches ist,
das keine menschliche Ursache hat, aber bald merkt er, dass
eine tödliche Gefahr in dem Haus lauert.

Klingt spannend - wie willst das genauer beschreiben?

Lukas flüchtet. Er kennt ein Mädchen namens Phuong (13), die
mal Detektivin werden möchte, und macht ihr ein Angebot: Wenn
sie ihm hilft, der Sache auf den Grund zu gehen und den Schatz
zu finden, will Lukas ihn mit ihr teilen.

Warum 50:50 teilen, wenn er so heiss auf das Geld ist? Und was kann sie, was er nicht kann? Das Haus ist geknackt und einer nicht-menschlichen Gefahr kann sie auch nichts entgegensetzen. Da würde ich ja eher den Hund mitnehmen - besserer „6. Sinn“, kann nix ausplaudern und teilen muss man auch nicht :smile:

Gerade als die beiden zum Spukhaus aufbrechen wollen, taucht
ein weiteres Problem auf. Ein Verbrecher namens Schloch ahnt
von dem Schatz. Er will das Spukhaus kaufen und abreißen
lassen.

Cooler Schachzug. Aber „Schloch“ ist ein bescheuerter Name - und woher weiß der auf einmal was von dem Haus, seinem Inhalt,…

Phuong überlegt sich einen Trick. Mit Hilfe ihrer Mutter als
Käuferin schnappt sie ihm das Haus vor der Nase weg.

Auch clever. Dumm nur für Lukas, dass sie dann im Zweifel 100% anrecht auf die Beute hätte. Und wie holen die ihre Mutter ins Boot? Einfacher wäre es mit seiner.

Herr Schloch ärgert sich. Er klaut Lukas seinen geliebten Hund
und droht, ihn zu töten, falls man ihn hindert, sich den
Schatz zu holen oder die Polizei informiert.

Eltern hat Lukas keine, die sich wundern, wo der Hund auf einmal ist oder wo er die ganze Zeit steckt.

Lukas sitzt in der Klemme. Er liebt den Hund über alles, will
aber auch den Schatz haben. In einer lebensgefährlichen Aktion
dringt er in Herrn Schlochs gut gesicherte Villa ein, befreit
den Hund, wird um ein Haar erwischt, und hinterlässt ein
Chaos.

Wieso hinterlässt er ein Chaos? „Kevin allein - klaut den Hund zurück“, oder was?

Herr Schloch wird böse, lauert den Kindern im Wald auf und
versucht, sie zu ermorden, doch die tricksen ihn aus und
entkommen.

Warum muss er sie ermorden wollen? Die andere Käuferin ist Phoungs Mutter, d.h. dass er mit einem Mord gar nichts gewinnt.

Lukas und Detektivin Phuong müssen bei der aufregenden
Ermittlung viele Rätsel lösen, bis sie die Ursache des Spuks
herausfinden und einem Geheimversteck auf die Spur kommen.
Herr Schloch überfällt sie dabei noch mehrmals und lässt sich
immer ausgeklügeltere Tricks einfallen, bis er in die tödliche
Falle tappt, die in dem Haus lauert.

Warum müssen immer alle sterben? Kann der nicht einfach verhaftet werden?
Viel besser fände ich, wenn die kleinen auch einen deal mit der Polizei aushandeln: Unseren Schatz gegen den bösen Schloch (der ein lang gesuchter Gemälde-meister-dieb ist und das Geld bräuchte, um seinen nächsten Coup durchziehen zu können, oder so).

Bald darauf finden die Kinder den Schatz: Geld und Gold im
Überfluss.

Ziemlich öde. Ein ideeller Schatz wäre viel toller.

Grüße,
JPL

Hi JPL!

Vielen Dank für deine Kritik, die sehr hilfreich ist.

Eine Frau? Oder doch seine Oma/Mutter/Tante?

Gute Idee. Da werde ich nochmal drüber nachdenken.

Ohne nach Hause zu gehen?

Doch, aber das habe ich natürlich nicht erwähnt.

Ausserdem ist es merkwürdig, dass er
ein extrem einbruchsicheres Haus knacken kann.

Das ist eine lange Geschichte, die ich nicht in die kurze Zusammenfassung quetschen wollte.

Und warum ist er eigentlich (mit 11) so geldgeil?

Warum nicht? Warum lesen 11jährige so gerne über Dagobert Duck, der im Geld schwimmt?

Klingt spannend

Das freut mich sehr.

Wie willst das genauer beschreiben?

Es sind zwanzig verschiedene scheinbar unerklärliche Ereignisse, die ich in der kurzen Zusammenfassung nicht einzeln aufführen wollte. Der Spuk ist der Clou des Buches. Ich habe diese Ereignisse im Laufe meines Lebens gesammelt. Sie sind anderswo real passiert und belegt.

Warum 50:50 teilen, wenn er so heiss auf das Geld ist?

Von 50 : 50 habe ich nichts geschrieben.

Und was
kann sie, was er nicht kann? Das Haus ist geknackt und einer
nicht-menschlichen Gefahr kann sie auch nichts entgegensetzen.

Sie kann die Ursache herausfinden und der Gefahr aus dem Weg gehen. Wozu ist sie „Detektivin“?

Da würde ich ja eher den Hund mitnehmen - besserer „6. Sinn“,
kann nix ausplaudern und teilen muss man auch nicht :smile:

Der Hund ist natürlich sowieso dabei.

Cooler Schachzug.

Danke, das freut mich.

Aber „Schloch“ ist ein bescheuerter Name

Okay, dann werde ich das ändern. Er heißt übrigens mit Vornahmen Ar…

und woher weiß der auf einmal was von dem Haus, seinem
Inhalt,…

Auch das ist eine lange Geschichte. Herr Schloch hat eine bemerkenswerte Kombinationsfähigkeit. Er hätte Detektiv werden können.

Auch clever. Dumm nur für Lukas, dass sie dann im Zweifel 100%
anrecht auf die Beute hätte. Und wie holen die ihre Mutter ins
Boot? Einfacher wäre es mit seiner.

Er hat keine, nur einen Pflegevater. Und der ist der Bösewicht Nummer zwei in der Geschichte.

Eltern hat Lukas keine, die sich wundern, wo der Hund auf
einmal ist oder wo er die ganze Zeit steckt.

Doch natürlich, bzw. sein Pflegevater. Aber ich dachte, das gehöre nicht in die kurze Zusammenfassung.

Wieso hinterlässt er ein Chaos? „Kevin allein - klaut den Hund
zurück“, oder was?

So ähnlich. Der tote Dieb hat in seinem Haus Dynamit liegen gelassen, und Lukas glaubt, damit umgehen zu können.

Warum muss er sie ermorden wollen?

Damit es spannender wird.

Die andere Käuferin ist
Phoungs Mutter, d.h. dass er mit einem Mord gar nichts
gewinnt.

Doch, Zeit. Und außerdem will er an den Kindern Rache nehmen. Unter anderem dafür, dass sie ihn gleich nach der Befreiung des Hundes wegen eines Mordes, den er früher begangen hat, anzeigen.

Warum müssen immer alle sterben? Kann der nicht einfach
verhaftet werden?

Ja, das wäre auch eine gute Möglichkeit. Aber ich denke, der Leser wird ihm den Tod wünschen, weil er mehrere Mordversuche hinter sich hat.

Viel besser fände ich, wenn die kleinen auch einen deal mit
der Polizei aushandeln: Unseren Schatz gegen den bösen Schloch
(der ein lang gesuchter Gemälde-meister-dieb ist und das Geld
bräuchte, um seinen nächsten Coup durchziehen zu können, oder
so).

Mensch, das ist super! Vielen Dank für den Tipp.

Bald darauf finden die Kinder den Schatz: Geld und Gold im
Überfluss.

Ziemlich öde. Ein ideeller Schatz wäre viel toller.

Ich weiß nicht. In Kinderbüchern ist der Schatz meist materiell, oder?

Nochmals vielen Dank für alles!

Liebe Grüße

Andreas

Hallo Günter!

ich habe nur aufgeschrieben, was mir
beim ersten Lesen spontan in den Sinn kam.

Das ist gut! Nur weiter so!

Was spontan „hoch
kommt“, führt beim Leser spontan zur Skepsis bis Ablehnung,
oder zur Neugier, bei mir zur Skepsis. Skepsis ist schlecht.

Ja, leider.

Ich finde, Du solltest Dir überlegen, ob nicht eine winzige
Andeutung mir spontane Neugier entlocken könnte, warum sie ihm
das verraten hat. Lieber zu viel Neugier beim Leser wecken,
als zu wenig, oder? Wenn das Exposé dadurch eine halbe Zeile
länger wird, ist das sicher kein Beinbruch.

Du hast natürlich Recht.

Es war so:

Die Frau hatte einen Sohn, der ein Dieb war. Sie liebte natürlich ihren einzigen Sohn, verabscheute aber, was er tat. Doch er ließ sich nicht davon abbringen und stahl weiter. Er hatte eine von ihr geerbte Herzschwäche. Eines Tages kam er nicht mehr heim. Sie machte sich Sorgen, hoffte aber natürlich, dass er noch lebt. Er hatte zwei Häuser, eins in der Stadt und eins versteckt im Wald hinter Zäunen und Tretminen. Sie ahnte natürlich, dass er in einem der Häuser an einem Herzanfall gestorben war. Aber sollte sie nachsehen? Mit 73 Jahren über das Minenfeld gehen und ohne Schlüssel eine dicke Stahltür öffnen? Und dann plötzlich die grausige Gewissheit: Ja, er ist tot. Ihr geliebter Sohn, ihr einziges Kind, liegt halb verwest und ausgedörrt vor ihr. Ein Alptraum! Und dann nimmt sie ihm sein mit viel Mühe zusammengetragenes Geld weg, das anderen Leuten gehört, und gibt es mit vollen Händen aus für Dinge, die sie als 73jährige gar nicht braucht? Nein, niemals! Niemand soll die alte Geschichte aufdecken. Das wäre ein Skandal. Statt dessen verdrängt sie den Gedanken. Sie will nicht wahrhaben, dass er tot ist. Und auch die tödliche Falle, von der ihr Sohn immer sprach, die er zum Schutz vor Einbrechern installiert hat, verdrängt sie. Zwanzig Jahre lang. Mit 93 spürt sie ein Stechen in der Brust und kommt kurz darauf im Krankenhaus wieder zu sich. Soll sie ihr Geheimnis mit ins Grab nehmen? In das zweite Haus, das auch ihrem Sohn gehörte, ist vor einer Woche ein Mann mit einem kleinen Jungen eingezogen. Soll sie dem Jungen nicht verraten, wo das Geld liegt? Der würde sich doch drüber freuen. Der wird eines Tages, vielleicht in fünf oder zehn oder zwanzig Jahren sowieso das Haus im Wald finden und ohne es zu ahnen in die tödliche Falle laufen. Nein! Das darf nicht sein! Sie muss ihn warnen. Sie lässt den Arzt dort anrufen und ihn herkommen, um ihm auf dem Sterbebett das Geheimnis zu verraten.

So, nun sage mir, wie ich das alles in eine halbe Zeile quetschen soll. Wenn es geht, will ich es gerne tun.

Liebe Grüße

Andreas

Hi Andreas,

Ausserdem ist es merkwürdig, dass er
ein extrem einbruchsicheres Haus knacken kann.

Das ist eine lange Geschichte, die ich nicht in die kurze
Zusammenfassung quetschen wollte.

dann gib wenigstens einen kleinen Grund, warum er das kann. Denn das erwähnte ist kein Grund für gar nix.

Und warum ist er eigentlich (mit 11) so geldgeil?

Warum nicht? Warum lesen 11jährige so gerne über Dagobert
Duck, der im Geld schwimmt?

sie lesen ihn nicht gerne, weil er im Geld schwimmt, sondern weil die ganze Story lustig ist. DD könnte auch in Erdnüssen schimmen.

Wie willst das genauer beschreiben?

Es sind zwanzig verschiedene scheinbar unerklärliche
Ereignisse, die ich in der kurzen Zusammenfassung nicht
einzeln aufführen wollte. Der Spuk ist der Clou des Buches.
Ich habe diese Ereignisse im Laufe meines Lebens gesammelt.
Sie sind anderswo real passiert und belegt.

Jaja, schon gut, du musst hier nicht alles verraten. Wichtig ist nur, dass der 11jährige erkennen muss, dass da etwas nicht-reales existiert. Das wird schwer werden.

Warum 50:50 teilen, wenn er so heiss auf das Geld ist?

Von 50 : 50 habe ich nichts geschrieben.

Na gut, dann hast du ja noch alle Optionen offen :smile:

Und was
kann sie, was er nicht kann? Das Haus ist geknackt und einer
nicht-menschlichen Gefahr kann sie auch nichts entgegensetzen.

Sie kann die Ursache herausfinden und der Gefahr aus dem Weg
gehen. Wozu ist sie „Detektivin“?

Ne, sie will Detektivin werden. Egal, er hat aber schon herausgefunden, dass da etwas Böses, nicht-materielles ist und hat tagelang in dem Haus überlebt. Also scheint er alle Fähigkeiten zu besitzen, der Gefahr aus dem Weg zu gehen. Also noch mal die Frage:…

Da würde ich ja eher den Hund mitnehmen - besserer „6. Sinn“,
kann nix ausplaudern und teilen muss man auch nicht :smile:

Der Hund ist natürlich sowieso dabei.

Dann ist sie eigentlich noch überflüssiger - sie müsste ja irgendetwas wissen oder kombinieren können, was er nicht hinbekommt.

Aber „Schloch“ ist ein bescheuerter Name

Okay, dann werde ich das ändern. Er heißt übrigens mit
Vornahmen Ar…

haha, das war hoffentlich ein Scherz.
Oder soll das ein Pocher-Kinderbuch werden?

und woher weiß der auf einmal was von dem Haus, seinem
Inhalt,…

Auch das ist eine lange Geschichte. Herr Schloch hat eine
bemerkenswerte Kombinationsfähigkeit. Er hätte Detektiv werden
können.

Das überzeugt nicht. denn erstens: Warum hat das Haus nicht früher entdeckt? 2.: Warum sind dann die Kinder immer schlauer als er?

Auch clever. Dumm nur für Lukas, dass sie dann im Zweifel 100%
anrecht auf die Beute hätte. Und wie holen die ihre Mutter ins
Boot? Einfacher wäre es mit seiner.

Er hat keine, nur einen Pflegevater. Und der ist der Bösewicht
Nummer zwei in der Geschichte.

Plausibel, aber mach nicht zuviele böse Gestalten auf in der Story.

Wieso hinterlässt er ein Chaos? „Kevin allein - klaut den Hund
zurück“, oder was?

So ähnlich. Der tote Dieb hat in seinem Haus Dynamit liegen
gelassen, und Lukas glaubt, damit umgehen zu können.

Hm. Wäre es nicht passender, L&amp:stuck_out_tongue_winking_eye: auf Mitte zwanzig zu setzen, dann knnst du deinen action-knaller auf anbringen. Und welcher Dieb lässt Dynamit zurück?

Warum muss er sie ermorden wollen?

Damit es spannender wird.

Aber auch dafür braucht man ein Motiv. Denn sonst fragt man sich einfach, warum er die Bude dann nicht einfach selber sprengt und mit einer Uzi in der Gegend herumläuft.

Die andere Käuferin ist
Phoungs Mutter, d.h. dass er mit einem Mord gar nichts
gewinnt.

Doch, Zeit. Und außerdem will er an den Kindern Rache nehmen.
Unter anderem dafür, dass sie ihn gleich nach der Befreiung
des Hundes wegen eines Mordes, den er früher begangen hat,
anzeigen.

Neine, das nützt ihm gar nichts. Es bringt keine Zeit beim Kaufvertrag ein, und als Kindermörder ist es noch viel schwerer, sein Geld irgendwo zu geniessen, denn als Kindererschrecker.

Warum müssen immer alle sterben? Kann der nicht einfach
verhaftet werden?

Ja, das wäre auch eine gute Möglichkeit. Aber ich denke, der
Leser wird ihm den Tod wünschen, weil er mehrere Mordversuche
hinter sich hat.

Das finde ich das falscheste Argument, das man bringen kann. Gleiches mit Gleichem zu vergelten entspricht nicht unserem Rechtsverständnis uns i.a. auch nicht unseren Erziehungsmethoden. Kinderbücher so aufzuziehen, finde ich daher völlig verkehrt. Überhaupt versuchst du sehr oft, Spannung durch Gewalt zu erzeugen.

Viel besser fände ich, wenn die kleinen auch einen deal mit
der Polizei aushandeln: Unseren Schatz gegen den bösen Schloch
(der ein lang gesuchter Gemälde-meister-dieb ist und das Geld
bräuchte, um seinen nächsten Coup durchziehen zu können, oder
so).

Mensch, das ist super! Vielen Dank für den Tipp.

Gerne.

Bald darauf finden die Kinder den Schatz: Geld und Gold im
Überfluss.

Ziemlich öde. Ein ideeller Schatz wäre viel toller.

Ich weiß nicht. In Kinderbüchern ist der Schatz meist
materiell, oder?

Ja, aber nicht mehr Geld, als sie sich vorstellen können. Und das ist schon recht wenig, wenn man mal davon absieht, dass sie fiktive Zahlen runterplappern. Kinder haben oft sowenig Verständnis für Geld wie für Zeit.

Also, mach was draus!
Grüße,
JPL

Hallo, Andreas,

ein passendes Petersiliensträußchen oder Minzeblättchen fürs Auge finden, das den Appetit steigert, ist Sache der Küche. :wink:
Du packst das schon.

Lieben Gruß

Günter

Hi JPL!

dann gib wenigstens einen kleinen Grund, warum er das kann.
Denn das erwähnte ist kein Grund für gar nix.

Das ist auch wieder eine lange Geschichte. Erst versucht er, die Holztür mit einem Beil aufzuhacken, doch dahinter ist eine zweite Tür aus dickem Eisen. Die Fenster sind vergittert. Er versucht mit viel Mühe aufs Dach zu klettern, obwohl er keine Leiter hat, doch unter den Dachpfannen ist eine Stahlpanzerung. Kurz darauf lernt er einen Freundin kennen, Mia, die Stieftochter von Herrn Schloch. Die kennt einen Schrotthändler, der ein Gerät hat, mit dem man dickes Eisen zerlegen kann, eine Sauerstofflanze. Unter dem Vorwand, diese sei für Herrn Schloch leihen die beiden diese aus. Aber wie soll ich das in die kurze Zusammenfassung quetschen?

Und warum ist er eigentlich (mit 11) so geldgeil?

Warum nicht? Warum lesen 11jährige so gerne über Dagobert
Duck, der im Geld schwimmt?

sie lesen ihn nicht gerne, weil er im Geld schwimmt, sondern
weil die ganze Story lustig ist. DD könnte auch in Erdnüssen
schimmen.

Na gut.

Wichtig
ist nur, dass der 11jährige erkennen muss, dass da etwas
nicht-reales existiert. Das wird schwer werden.

Ja, aber nach 20 unerklärlichen Dingen ist es so weit, dass er an seinem Verstand zweifelt.

hat tagelang in dem Haus überlebt. Also scheint er alle
Fähigkeiten zu besitzen, der Gefahr aus dem Weg zu gehen. Also
noch mal die Frage:…

Er merkt erst nach drei Tagen, dass dort eine Gefahr lauert.

Dann ist sie eigentlich noch überflüssiger - sie müsste ja
irgendetwas wissen oder kombinieren können, was er nicht
hinbekommt.

Hm. Da muss ich noch überlegen.

haha, das war hoffentlich ein Scherz.
Oder soll das ein Pocher-Kinderbuch werden?

Schon gut, ich denke mir was anderes aus.

Das überzeugt nicht. denn erstens: Warum hat das Haus nicht
früher entdeckt? 2.: Warum sind dann die Kinder immer schlauer
als er?

Er hört von dem Schrotthändler, dass Kinder (!) sich eine Sauerstofflanze geliehen haben, einen Tag bevor in der Zeitung steht, die Mutter eines Diebes sei gestorben, dessen Beute nie gefunden wurde. Er steckt dem Arzt einen Geldschein in den Kittel und erfährt, dass Lukas die sterbende Frau besucht und dafür extra während einer Klassenarbeit die Schule geschwänzt hat. Die Frau hinterlässt bei der Testamentseröffnung ein Haus im Wald. Den Rest reimt er sich zusammen.

Hm. Wäre es nicht passender, L&amp:stuck_out_tongue_winking_eye: auf Mitte zwanzig zu setzen

Habe ich schon versucht. Kein Vergleich.

Und welcher Dieb lässt Dynamit zurück?

Er stirbt urplötzlich an ein seinem Haus einem Herzanfall. Wie soll er da Zeit haben, sein Dynamit zu entsorgen?

Denn sonst fragt man
sich einfach, warum er die Bude dann nicht einfach selber
sprengt und mit einer Uzi in der Gegend herumläuft.

Wo soll er plötzlich Sprengstoff und eine Uzi herkriegen? Außerdem rechnet er nicht mit der Schlauheit der Kinder und glaubt, diese ganz leicht fangen und töten zu können.

Neine, das nützt ihm gar nichts. Es bringt keine Zeit beim
Kaufvertrag ein, und als Kindermörder ist es noch viel
schwerer, sein Geld irgendwo zu geniessen, denn als
Kindererschrecker.

Er gewinnt Zeit, nach dem Schatz zu suchen. Er glaubt, das ginge schnell. Ein Kindermörder ist er sowieso.

Das finde ich das falscheste Argument, das man bringen kann.
Gleiches mit Gleichem zu vergelten entspricht nicht unserem
Rechtsverständnis uns i.a. auch nicht unseren
Erziehungsmethoden.

Richtig. Aber warum hören wir dann nicht endlich auf, unseren Kindern Hänsel und Gretel vorzulesen?

Und Max und Moritz und Räuber Hotzenplotz und Harry Potter und Pippi Langstrumpf und und und.

Aber das soll jetzt keine Diskussion werden, im großen und ganzen ist deine Kritik ja richtig und auf jeden Fall sehr hilfreich.

Grüße

Andreas

Hi Andreas,

…Schrotthändler, der ein Gerät hat, mit dem man dickes Eisen
zerlegen kann, eine Sauerstofflanze. Unter dem Vorwand, diese
sei für Herrn Schloch leihen die beiden diese aus. Aber wie
soll ich das in die kurze Zusammenfassung quetschen?

sollst du ja gar nicht. Aber die Anmerkungen von uns, um die du ja gebeten hast, führen fast automatisch dazu, dass du mehr andlung verraten musst. Einen dann mit „das passte nicht in die Zusammenfassung“ abspeisen zu wollen, ist dann etwas kontraproduktiv.

Wichtig
ist nur, dass der 11jährige erkennen muss, dass da etwas
nicht-reales existiert. Das wird schwer werden.

Ja, aber nach 20 unerklärlichen Dingen ist es so weit, dass er
an seinem Verstand zweifelt.

Aha. Okay. Aber warum dann P und nicht Mia - werden das dann nicht zuviele charaktere und vor allem zu viele Mitwisser? Mia wird auch nicht locker lassen, was es mit dem Haus auf sich hat.

hat tagelang in dem Haus überlebt. Also scheint er alle
Fähigkeiten zu besitzen, der Gefahr aus dem Weg zu gehen. Also
noch mal die Frage:…

Er merkt erst nach drei Tagen, dass dort eine Gefahr lauert.

Ob er das nach 3 Tagen oder 5 Minuten bemerkt, ist unerheblich. 20 unerklärliche Dinge, teils gefährlich, übersteht er ja … also immer noch die Frage: Warum P?

Dann ist sie eigentlich noch überflüssiger - sie müsste ja
irgendetwas wissen oder kombinieren können, was er nicht
hinbekommt.

Hm. Da muss ich noch überlegen.

Ja. Folgende Idee: Mia=P. und Schloch erfährt es anders (Waldspaziergang, oder weil der Polizeifunk abhört - die Polizei greift Lukas auf, weil er etwas verwirrt vor deren Streife rennt, oder so)?

Das überzeugt nicht. denn erstens: Warum hat das Haus nicht
früher entdeckt? 2.: Warum sind dann die Kinder immer schlauer
als er?

Er hört von dem Schrotthändler, dass Kinder (!) sich eine
Sauerstofflanze geliehen haben, einen Tag bevor in der Zeitung
steht, die Mutter eines Diebes sei gestorben, dessen Beute nie
gefunden wurde. Er steckt dem Arzt einen Geldschein in den
Kittel und erfährt, dass Lukas die sterbende Frau besucht und
dafür extra während einer Klassenarbeit die Schule geschwänzt
hat. Die Frau hinterlässt bei der Testamentseröffnung ein Haus
im Wald. Den Rest reimt er sich zusammen.

Fast gut. Nur woher weiß er, welcher Arzt das war?
Und warum schwänzt L eine Klassenarbeit für eine fremde Frau und weiß auch noch, wann die sterben wird?

Hm. Wäre es nicht passender, L&amp:stuck_out_tongue_winking_eye: auf Mitte zwanzig zu setzen

Habe ich schon versucht. Kein Vergleich.

Dann mach weniger knall-bumm-tot-action.

Und welcher Dieb lässt Dynamit zurück?

Er stirbt urplötzlich an ein seinem Haus einem Herzanfall. Wie
soll er da Zeit haben, sein Dynamit zu entsorgen?

noch ist unklar, wer dieser „Dieb“ eigentlich ist, der ja in Schlochs Haus einbricht, kurz bevor L seinen Hund retten will …

Denn sonst fragt man
sich einfach, warum er die Bude dann nicht einfach selber
sprengt und mit einer Uzi in der Gegend herumläuft.

Wo soll er plötzlich Sprengstoff und eine Uzi herkriegen?

Siehste. Und warum schleppt L dann Dynamit irgendwohin und zündet es auch noch an? Lass den part einfach weg. Einbruch alleine ist schon spannend genug.

Außerdem rechnet er nicht mit der Schlauheit der Kinder und
glaubt, diese ganz leicht fangen und töten zu können.

Äh, er kann doch aber so toll kombinieren. Und daraus, dass L das Haus aufbekommt aber erst 11 ist und sich dafür eine O-Lanze besorgt (welches Kind weiß schon, was das ist?), kommt er nicht auf die Idee, mit einem klugen Kind zu rechnen?
Btw: Warum plündert er nicht in der Nacht, wenn er von dem Hasu erfahren hat, dasselbige?

Neine, das nützt ihm gar nichts. Es bringt keine Zeit beim
Kaufvertrag ein, und als Kindermörder ist es noch viel
schwerer, sein Geld irgendwo zu geniessen, denn als
Kindererschrecker.

Er gewinnt Zeit, nach dem Schatz zu suchen. Er glaubt, das
ginge schnell. Ein Kindermörder ist er sowieso.

Das finde ich das falscheste Argument, das man bringen kann.
Gleiches mit Gleichem zu vergelten entspricht nicht unserem
Rechtsverständnis uns i.a. auch nicht unseren
Erziehungsmethoden.

Richtig. Aber warum hören wir dann nicht endlich auf, unseren
Kindern Hänsel und Gretel vorzulesen?

Soll das dein Argument sein? Weil andere es falsch machen, haust du in dieselbe Kerbe?

Und Max und Moritz und Räuber Hotzenplotz und Harry Potter und
Pippi Langstrumpf und und und.

Bei Pippi liegst du verkehrt. Willst du eine spannende Geschichte oder nur pseudo-Argumente, um Dynamit, Tötungsabsichten, Entführungen, und so weiter an den Mann zu bringen?

Aber das soll jetzt keine Diskussion werden, im großen und
ganzen ist deine Kritik ja richtig und auf jeden Fall sehr
hilfreich.

Gut, dann ist jetzt Ende. Ist eh dein Bier, ich verstehe nur manchmal nicht, wieso sich Leute über die Gewalt in Max und Moritz aufregen und dann solche Geschichten schreiben.

Grüße,
JPL

Hallo JPL

Aha. Okay. Aber warum dann P und nicht Mia

Ganz einfach: Weil es keine andere Möglichkeit gibt. Zuerst muss der ganze Spuk geschehen, bevor er aufgelöst wird. Der Spuk muss erst mal, vom ersten bis zum letzten Ereignis, die beiden Kinder in Angst und Schrecken zu versetzen und zugleich den Leser vollständig verwirren. Jede Ahnung, was es sein könnte, wird zunichte gemacht. Sind es Menschen? Nein. Sind es Zaubertricks? Nein. Will sie jemand zum Narren halten oder vertreiben? Nein. Ist es der Wind oder sind es Naturereignisse? Nein. Geister oder etwas übernatürliches? Nein. Tiere? Nein. Einbildung? Nein. Der Spuk wird immer gefährlicher. Erst hören sie nur Schritte und ein Klopfen. Dann sägt jemand das Ofenrohr durch. Eines Nachts hören sie schreckliche Schreie eines Kindes. Lukas springt aus dem Bett und findet kein Kind, nur eine Blutlache. Plötzlich leuchten Augen aus dem Dunkel, und er wird von einer starken Hand gepackt, die an ihm reißt. Es ist kein Mensch. Kein Tier. Kein Geist. Es ist …

Der Leser soll so lange wie möglich auf die Folter gespannt werden.

Wenn Lukas oder Mia die Fähigkeit hätten, den Spuk zu erklären, dann es nicht mehr spannend. Deshalb, und NUR deshalb habe ich Phuong eingeführt. Sie hat übermenschlich große detektivische Fähigkeiten.

  • werden das dann

nicht zuviele charaktere und vor allem zu viele Mitwisser?

Mia ist seine Freundin. Er ist zwar erst 11, und es kommt auch nicht zu echten Liebesszenen, aber er mag sie gern, und sie ihn auch. Nun haben die beiden Gelegenheit, einige Tage wie Mann und Frau allein in einem Haus zu leben, sie müssen dort schlafen, kochen, waschen, putzen und alles, was in einem Haushalt anfällt. Niemand hilft ihnen, und Geld haben sie keins. Für zwei so junge Kinder ist das schon ein Abenteuer, und manchmal fühlen sie sich ein wenig wie ein Fisch auf dem Trockenen.

Fast gut. Nur woher weiß er, welcher Arzt das war?
Und warum schwänzt L eine Klassenarbeit für eine fremde Frau
und weiß auch noch, wann die sterben wird?

Weil der Arzt ihn in der Schule anruft. Sie hat ihn darum gebeten, und ihr Puls wird immer höher, je länger er zögert. Der Arzt ist besorgt, dass sie noch einen Herzanfall erleidet.

noch ist unklar, wer dieser „Dieb“ eigentlich ist, der ja in
Schlochs Haus einbricht, kurz bevor L seinen Hund retten will

Nein, Lukas bricht dort ein. Der Dieb ist seit über 20 Jahren tot.

Btw: Warum plündert er nicht in der Nacht, wenn er von dem
Hasu erfahren hat, dasselbige?

Weil die Ereignisse viel zu schnell aufeinander folgen. Lukas bricht nachts in sein Haus ein, zeigt ihn in der selben Nacht bei der Polizei an, und bricht gleich morgens wieder zum Spukhaus auf.

Bei Pippi liegst du verkehrt.

Wirklich? Pippis Vater wird ein Kopfschuss angedroht, damit er das Schatzversteck verrät, und die Kinder, die sich in den Kanonen versteck haben, fürchten um ihr Leben, weil die Seeräuber die Kanonen testen wollen.

Wir kommen wohl auf keinen Nenner.

Aber du hast mir sehr geholfen, auf jeden Fall muss ich einiges überdenken. Danke dafür.

Grüße

Andreas

Vielen Dank für deine Kritik, die sehr hilfreich ist.

Das schreibst Du doch immer, nur hälst Du Dich nie dran.

Eine Frau? Oder doch seine Oma/Mutter/Tante?

Gute Idee. Da werde ich nochmal drüber nachdenken.

Das hast Du schon oft versprochen, aber getan hastes noch nie.

Ohne nach Hause zu gehen?

Doch, aber das habe ich natürlich nicht erwähnt.

Und warum bitte nicht? Warum dann tagelang durchstöbern???

Ausserdem ist es merkwürdig, dass er
ein extrem einbruchsicheres Haus knacken kann.

Das ist eine lange Geschichte,

Ja, die kennen wir bereits.

Klingt spannend

Nicht wirklich.

Wie willst das genauer beschreiben?

Es sind zwanzig verschiedene scheinbar unerklärliche
Ereignisse, die ich in der kurzen Zusammenfassung nicht
einzeln aufführen wollte.

Warum verfasst Du ein Exposé, wenn Du Dich dann dauernd entschuldigen musst, dass es vorne und hinten nicht stimmig ist, weil Du Dies und Jenes nicht beschreiben konntest oder wolltest?

Das ist mal eine Logik, die besticht.
Rumburak

Hallo Rumburak!

Das schreibst Du doch immer

Da irrst du mal wieder. Es gibt viele nutzlose Kritiken. Zum Beispiel deine. Deshalb gehe ich auch gar nicht weiter drauf ein.

Grüße

Andreas

Hi Andreas,

Aha. Okay. Aber warum dann P und nicht Mia

Ganz einfach: Weil es keine andere Möglichkeit gibt. Zuerst
muss der ganze Spuk geschehen, bevor er aufgelöst wird. Der
Spuk muss erst mal, vom ersten bis zum letzten Ereignis, die
beiden Kinder in Angst und Schrecken zu versetzen und zugleich
den Leser vollständig verwirren. …
Der Leser soll so lange wie möglich auf die Folter gespannt
werden.
Wenn Lukas oder Mia die Fähigkeit hätten, den Spuk zu
erklären, dann es nicht mehr spannend. Deshalb, und NUR
deshalb habe ich Phuong eingeführt. Sie hat übermenschlich
große detektivische Fähigkeiten.

Aber dann musst du imemr noch erklären, warum Mia plötzlich von der Bildfläche verschwindet und keinen Einfluß mehr auf die Handlung nimmt.

  • werden das dann

nicht zuviele charaktere und vor allem zu viele Mitwisser?

Mia ist seine Freundin. Er ist zwar erst 11, und es kommt auch
nicht zu echten Liebesszenen, aber er mag sie gern, und sie
ihn auch. Nun haben die beiden Gelegenheit, einige Tage wie
Mann und Frau allein in einem Haus zu leben, sie müssen dort
schlafen, kochen, waschen, putzen und alles, was in einem
Haushalt anfällt. Niemand hilft ihnen, und Geld haben sie
keins. Für zwei so junge Kinder ist das schon ein Abenteuer,
und manchmal fühlen sie sich ein wenig wie ein Fisch auf dem
Trockenen.

Klar, umso schwerer wird es werden, die oben genannte Problematik aufzulösen. Wäre es nicht besser, wenn Mia ihre übernatürlichen Kombinationsfähigkeiten entdecken würde?

Fast gut. Nur woher weiß er, welcher Arzt das war?
Und warum schwänzt L eine Klassenarbeit für eine fremde Frau
und weiß auch noch, wann die sterben wird?

Weil der Arzt ihn in der Schule anruft. Sie hat ihn darum
gebeten, und ihr Puls wird immer höher, je länger er zögert.
Der Arzt ist besorgt, dass sie noch einen Herzanfall erleidet.

Und wie ich woandres gelsen habe, zieht L in das Haus ihres Sohnes ein… na gut, wenn du noch ein wenig Oma mag kleinen Kerl gerne, dann ist das einigermassen stimmig.

noch ist unklar, wer dieser „Dieb“ eigentlich ist, der ja in
Schlochs Haus einbricht, kurz bevor L seinen Hund retten will

Nein, Lukas bricht dort ein. Der Dieb ist seit über 20 Jahren
tot.

L hat also vor, ein anderes Haus mit mitgebrachtem Dynamit zu sprengen? Was ist denn das für ein komischer Kerl?

Btw: Warum plündert er nicht in der Nacht, wenn er von dem
Hasu erfahren hat, dasselbige?

Weil die Ereignisse viel zu schnell aufeinander folgen. Lukas
bricht nachts in sein Haus ein, zeigt ihn in der selben Nacht
bei der Polizei an, und bricht gleich morgens wieder zum
Spukhaus auf.

Kapier ich nicht. Bisher entführt Schloch erst den Hund, wenn Ps Mutter das Haus kaufen will - zu dem Zeitpunkt haben L&M schon ein paar Tage dort verbracht und sind logischweise dort schon eingedrungen (mit der O-Lanze). deswegen weiß S schon längts von dem Haus, denn er reimt sich aus der Todesanzeige und dem Ausleihen der O-Lanze alles zusammen. Also hat er mindestens die ganzen Tage, in denen L&M in dem Haus platonische Liebe kultivieren, Zeit, selber dort aufzutauchen.

Wir kommen wohl auf keinen Nenner.

Nein, wirklich nicht. Denn du kannst nicht über Gewalt in Kinderbüchern meckern und es dann noch schlimmer machen.

Aber du hast mir sehr geholfen, auf jeden Fall muss ich
einiges überdenken. Danke dafür.

Darum ging’s ja eigentlich auch.

Grüße,
JPL

Hi JPL

Aber dann musst du imemr noch erklären, warum Mia plötzlich
von der Bildfläche verschwindet und keinen Einfluß mehr auf
die Handlung nimmt.

Damit ich das nicht erklären muss, habe ich Mia in der Zusammenfassung weggelassen und mich auf die drei wichtigsten Personen konzentriert.

Klar, umso schwerer wird es werden, die oben genannte
Problematik aufzulösen. Wäre es nicht besser, wenn Mia ihre
übernatürlichen Kombinationsfähigkeiten entdecken würde?

Wenn sie plötzlich(!) Fähigkeiten entdeckt, denkt der Leser, ich hätte als Autor was „aus dem Hut gezaubert“. Ist nur meine Meinung.

Und wie ich woandres gelsen habe, zieht L in das Haus ihres
Sohnes ein… na gut, wenn du noch ein wenig Oma mag kleinen
Kerl gerne, dann ist das einigermassen stimmig.

Klingt gut! Aber wenn es die Oma ist, warum verrät sie es ihm nicht ehr? Ich dachte, es wäre besser, wenn sie ihn erst seit einigen Tagen kennt.

L hat also vor, ein anderes Haus mit mitgebrachtem Dynamit zu
sprengen? Was ist denn das für ein komischer Kerl?

Anders kriegt er die Tür nicht auf. Er hat ja sonst nur die O-Lanze, und damit dauert es zu lange, er könnte erwischt werden. Rein kommt er durch den Schornstein, aber da kriegt er den Hund nicht durch. Deshalb sprengt er die Tür. Der Hausanbau stürzt nur deshalb ein, weil er sich in der Dynamitmenge verschätzt.

Kapier ich nicht. Bisher entführt Schloch erst den Hund, wenn
Ps Mutter das Haus kaufen will - zu dem Zeitpunkt haben L&M
schon ein paar Tage dort verbracht und sind logischweise dort
schon eingedrungen (mit der O-Lanze). deswegen weiß S schon
längts von dem Haus, denn er reimt sich aus der Todesanzeige
und dem Ausleihen der O-Lanze alles zusammen. Also hat er
mindestens die ganzen Tage, in denen L&M in dem Haus
platonische Liebe kultivieren, Zeit, selber dort aufzutauchen.

Okay, du hast Recht, das habe ich übersehen, und da muss ich noch dran arbeiten. Danke.

Trotzdem: Die Tür hat zwei Schlösser, von denen nur eins abgeschlossen war. Das hat Lukas mit der O-Lanze herausgetrennt, den Schlüssel abgezogen und damit das zweite Schloss abgeschlossen. Schloch hat keine O-Lanze und auch kaum Zeit, sich eine zu besorgen. Man gelangt nur zu Fuß zum Haus, stundenlang berauf, und muss sich dann noch über einige Baumstämme und Felsen übers Minenfeld tasten. Er weiß auch, dass die Kinder tagelang nach dem Schatz gesucht haben und ist sich nicht sicher, ob er den Schatz so schnell finden wird. Das hofft er zwar, aber er weiß es eben nicht genau. In der Zeit könnten die Kinder die Polizei einschalten, auch wegen des versuchten Mordes an Mia. Und sie könnten jemand, sei es Phuongs Mutter oder wen auch immer, das Haus kaufen lassen. Beides muss er verhindern.

Grüße

Andreas

Hallo, Andreas,

kleiner Sidekick:
Der Name Schloch klingt mir recht fies, wie es für einen Verbrecher sein soll.
Du könntest ihm z. B. die Vornamen Arthur Roderich verpassen, was dann wirklich Anlass für auflockernde Wortspiele geben kann, wie bereits unten angedeutet.
Man stelle sich alleine mal die Begrüßung vor: „Mein Name ist Schloch, A. R. Schloch.“ :wink:

Lieben Gruß

Günter

Hallo Günter!

Danke für die guten Tipps.

Grüße

Andreas

Mh,

ohne weiter auf das Exposé eingehen zu wollen nur eine Frage: Wie alt ist denn die Zielgruppe Deiner Leser, auf die Du abzielst?

Gruß,

Anja

Hallo Anja!

ohne weiter auf das Exposé eingehen zu wollen nur eine Frage:
Wie alt ist denn die Zielgruppe Deiner Leser, auf die Du
abzielst?

Ab acht Jahre etwa, oder vielleicht zehn.

Grüße

Andreas