Ich mache grade meinen Führerschein und suche nach einem Auto.
Ich weiss, dass Themen in diese Richtung schon viele waren, allerdings nichts was mich wirklich zufiredengestellt hätte. Vorallem weil sich die Sachlage in der Kriterienauswertung sich grade hier doch recht schnell verändert.
Also Ich habe das Problem was wahrscheinlich die meisten Fahranfänger haben -> das Geld.
Die Anschaffung ist weniger das Problem da ist mein Buget doch recht hoch. Aber der Unterhalt gibt mir zu denken. Vorallem die Versicherung! Es muss also Preiswert in Versicherung(!) Verbrauch und Steuern sein, wenn es dann auch noch geringe reperatur kosten aufweist ist das Ideal. Das was bisher am ehesten passte war der Daihatsu Cuore, allerdings ist der optisch nicht gerade berauschend und noch wichtiger ist das Ich mir nicht so sicher bin das der nicht eigentlich nur Presspappe ist, also der Punkt sicherheit ist auch noch wichtig.
Achja und was noch ein Ideales Feature wäre ist ein Navi, ich habe nähmlich eine Orientierung wie ein Backfisch.
Danke schonmal für alle hilfreichen Antworten
mfg
Sniper
Tach auch,
wie ich gelesen habe ist bei dir ein Kriterium „Versicherung“. Warum meldest du den Wagen nicht auf deine Mutter oder deinen Vater an ? Die haben wohl in der Regel einen niedrigeren Prozentsatz als ein Fahranfänger, da dieser so je nach Versicherung mit 200% einsteigt.
Du bist zwar Fahrer des Fahrzeugs jedoch Halter wäre eben ein Elternteil.
Hier werden sich gleich die Meinungen spalten, jedoch bin ich damals einen Renault Clio gefahren welcher sparsam war und sicher. Ford könnte ich dir auch empfehlen (fahre zur Zeit einen Puma bj98) Der hat auch ordentlich PS und (zumindest Werktechnisch) einen bis zu 1.7L Hubraumvolumen. Versicherungstechnisch (bin bei 80% ca) zahle ich Quartalsmäßig 188€. Steuern kann ich dir leider gar nicht sagen, jedoch hat er D3 Schadstoffklasse, somit isser nicht ganz so teuer.
Der Renault hat mich damals 2500€ gekostet mit 110.00tkm, Airbags, Klima etc. pp.
Für den Puma habe ich das doppelte bezahlt, jedoch war Fahrspaß auch für mich ein wichtiges manko.
Hoffe ich konnte dir ein bisschen bei deiner Entscheidung helfen.
Habe leider selber nicht den total überblick, hier haben andere nochmehr erfahrung!
MfG
Hallo,
Warum meldest du den Wagen nicht auf deine Mutter oder deinen
Vater an ? Die haben wohl in der Regel einen niedrigeren
Prozentsatz als ein Fahranfänger, da dieser so je nach
Versicherung mit 200% einsteigt.
Das könnte man für den Anfang machen. Allerdings muss man früher oder später doch wieder in den sauren Apfel beissen und das Fahrzeug über sich selbst anmelden. Man kann ja nicht sein Leben lang über Mutti angemeldet sein 
liebe Grüße
Jasmin
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Hallo Scharfschütze
Du schreibst leider nicht in welchem Budget sich das Auto bewegen soll.
Zu empfehlen ist die Japanpalette Nissan Micra, Toyota Starlet bzw. der Nachfolger (wie auch immer der heißt) aber auch Renault Twingo und co. VW sind auch keine schlechten Autos, aber da sollte man an Atharaxie leiden wenn man den vom Kundendienst holt und die Rechnung sieht.
Navigation würde ich nie eine fest eingebaute nehmen. Die zum an die Scheibe befestigen sind wesentlich günstiger in der Anschaffung, meist auch komfortabler zu bedienen und man kann sie auch zu Fuß mitnehmen. Außerdem kann man sie in mehreren Autos verwenden, falls man mal mit einem anderen Auto unterwegs ist.
Ein weiterer Nachteil der fest eingebauten Navis ist, wenn das Auto mal 10 Jahre alt ist, dann ist das Navi samt Kartenmaterial auch 10 Jahre alt. In 10 Jahren werden viele Straßen gebaut. Software kann man zwar prinzipiell updaten, aber irgendwann ist das Gerät so alt, daß es vermutlich keine Software mehr dafür gibt (es ist ja Volkswirtschaftlich nicht verantwortbar so ein altes Gerät bzw. Auto zu besitzen). Versuch mal für einen 10 Jahre alten PC (z.B. mit Windows 95 oder 98) etwas zu bekommen…
Horst
Hallo
Das könnte man für den Anfang machen. Allerdings muss man
früher oder später doch wieder in den sauren Apfel beissen und
das Fahrzeug über sich selbst anmelden. Man kann ja nicht sein
Leben lang über Mutti angemeldet sein 
Wenn Mutti irgendwann mal ableben sollte kann man die Versicherung übernehmen, allerdings nur die Schadensfreien Jahre die man selbst einen Führerschein besitzt.
Horst
Hallo
Wenn Mutti irgendwann mal ableben sollte kann man die
Versicherung übernehmen,
Im besten Fall ist das, wenn man selber bereist über 60 Jahre alt ist.
Nicht davon zu reden, dass man vielelicht sogar Zeit seines Lebens nicht ständig im selben Landkreis wie Mama leben möchte … man aber in diesem Fall Jahre lang mit einem „fremden“ Kennzeichen herum fährt. Ich bin mir nicht sicher, ob das dauerhaft so funktioniert.
liebe Grüße
Jasmin
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Danke erstmal für die Antworten.
Okay das mit über Mutter versichern klappt schonmal. Da ist die Versicherung auf einmal ein geringeres Problem.
Da steht dann auf erster stelle der Verbrauch. Und was ich mich auch frage bis wieviel Kilometer kann man einem Gebrauchtwagen noch trauen? Wahrscheinlich sehr Hersteller abhängig, aber einen groben richtwert?
Hallo
Da steht dann auf erster stelle der Verbrauch. Und was ich
mich auch frage bis wieviel Kilometer kann man einem
Gebrauchtwagen noch trauen? Wahrscheinlich sehr Hersteller
abhängig, aber einen groben richtwert?
Das hängt ganz vom Fahrzeug und von den Vorbesitzern ab.
Einen Fiat Pande mit 150.000 km würde ich nicht mehr kaufen, einen Saab 9000 oder einen Mercedes 300TD mit 300.000 km auf der Uhr kannst Du sorglos kaufen, die sind gerade mal eingefahren. Wenn das Auto viel Kurzstrecke gelaufe ist, dann eher wenige Kilometer, wenn das Fahrzeug fast nur Langstrecke gefahren ist spielen die km keine Rolle. Bei ehemaligen Fahrschulautos sind die km auch relativ egal, da diese Fahrzeuge eigentlich immer betriebswarm sind und nie kalt gefahren wurden (außer in der Früh der erste). Außerdem waren die bei jedem Furz sofort in die Werkstatt.
Das hängt ganz vom Auto ab, aber in der Regel sind km kein Problem für ein Auto sofern es ordnungsgemäß gewartet wurde.
Horst
Hi,
einen Saab 9000 oder einen Mercedes 300TD mit 300.000 km auf
der Uhr kannst Du sorglos kaufen, die sind gerade mal
eingefahren.
Eine solche Pauschalaussage ist IMO nicht vertretbar. Kein Auto dieser Welt ist mit 300.000 km auf der Uhr „gerade mal eingefahren“.
Und gerade wenn bis dato nicht viel dran war, kommen die größeren Reparaturen garantiert in naher Zukunft. Also etwa eine neue Kupplung, Bremsen inkl. Scheiben, irgendwelche Gummi-Metalllager an Vorder- oder Hinterachse, Stoßdämpfer usw.
Alles Reparaturen also, die nicht mal eben mit 100 Euro bezahlt sind, schon gar nicht in dieser Fahrzeugklasse.
WoDi
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Hallo!
Das was bisher am
ehesten passte war der Daihatsu Cuore, allerdings ist der
optisch nicht gerade berauschend und noch wichtiger ist das
Ich mir nicht so sicher bin das der nicht eigentlich nur
Presspappe ist, also der Punkt sicherheit ist auch noch
wichtig.
Hast Du mal bei Honda geguckt? Hondas sehen meist ein bisschen cooler aus als die anderen Japaner und sind sehr langlebig. Meinen letzten habe ich mit 18 abgegeben und zwar aus steuerlichen Gründen. Fahren konnte man damit immer noch recht gut. Heute haben wir immer noch 2 Hondas (und einen Peugeot) in der Familie. 16 und 2 Jahre alt
. Den zweijährigen hätten wir sicher nicht, wenn wir nicht mit seinem Vorgänger sehr zufrieden gewesen wären. Der wurde bei einem unverschuldeten Verkehrsunfall zum wirtschaftlichen Totalschaden mit 14
. Sonst hätten wir ihn noch.
Wie wäre es also mit einem Civic oder Jazz?
Viele Grüße
Anne (deren erstes Auto auch ein Civic war)
Wie wäre es also mit einem Civic oder Jazz?
Hi, also den Civic finde ich auf jedenfall cool. Muss mich mal erkundigen was der so kostet. Ich glaube de Jazz kann ich vergessen, wird wohl zu teuer ab ich werd ma schauen.
mfg
sniper
Hi!
Der Civic ist richtig cool, der Jazz sollte aber eigentlich etwas günstiger sein. Eigentlich ist er das kleinere und billigere Auto. Als ich mit dem Autofahren anfing, gab es ihn noch gar nicht. Man hat den Jazz irgendwann mal entworfen, weil der Civic gewachsen und kein echter Kleinwagen mehr war. Heute gehört er eigentlich schon in die untere Mittelklasse. Mein Lebensgefährte fährt ihn jetzt fast zwei Jahre und ist wirklich begeistert.
Die Dinger werden auch immer besser. Das 80er Baujahr war oft schon nach 10-12 Jahren durchgerostet, der 92er zeigte keinerlei derartige Schäden, als man ihn uns mit 14 zu Schrott fuhr und dem aktuellen Modell würde ich schon locker 15-20 Jahre ohne ernsthafte Probleme in der Art zutrauen. Der 16jährige Accord meines Vaters zeigt auch kaum Rostschäden, obwohl er ihn rundherum fast überall leicht eingebeult hat.
Wenn Du Dir also einen gutgepflegten gebrauchten Civic anschaffst, hast Du ein gutes Auto, das Dir sicher noch eine ganze Weile Freude macht. Achte darauf, dass die Batterie immer gut geladen ist. Aber das gilt eigentlich für alle Autos. Tatsache war aber immer, wenn einer der Hondas mal nicht ansprang, war fast immer die Batterie leer.
Honda hat aber immer gute zuverlässige Autos gebaut, die meistens einen Tick pfiffiger waren, als vergleichbare Modelle anderer Hersteller. Und auch etwas besser ausgestattet.
Gruß
Anne