Fahrradfahrer anhupen

Hallo!

…und müssen immer wieder an Dir vorbei, weil Du immer wieder
ganz vor fährst und dann nciht aus dem tee kommst. Deshalb
fahre ich immer ganz rechts an die Ampel ran…

Is ja nett! Denken sich hier(in Bremen) auch viele Leute, nur
das wir zum Teil eigens abgerenzte Fahrradstreifen haben.

…dann stört es ja auch nicht.

Wurde gestern von einem dieser Mitmenschen zu einem
ungewollten Rendezvous mit einer äußerst stabilen Ampel
gezwungen

Das ist unfair. Wenn es eine Radspur gibt, passt ja alles.

Grüße,

Mathias

Hallo!

StVO

§3
(5) Außerhalb geschlossener Ortschaften darf das Überholen
durch kurze Schall- oder Leuchtzeichen angekündigt werden.
Wird mit Fernlicht geblinkt, so dürfen entgegenkommende
Fahrzeugführer nicht geblendet werden.

§5
(6) Wer überholt wird, darf seine Geschwindigkeit nicht
erhöhen. Der Führer eines langsameren Fahrzeugs muß seine
Geschwindigkeit an geeigneter Stelle ermäßigen, notfalls
warten, wenn nur so mehreren unmittelbar folgenden Fahrzeugen
das Überholen möglich ist. Hierzu können auch geeignete
Seitenstreifen in Anspruch genommen werden; das gilt nicht auf
Autobahnen.

Manche Leute scheinen das ideologisch verblendete emotionale
Schreiben ohne Nachdenken wohl dem zweiminütigen Recherchieren
zur Rechtsgrundlage vorzuziehen.

So scheint es zu sein.
Nichts anderes als das Genannte fordere ich.

Grüße

crazyeddie

(der vorgestern radelnderweise zweimal von Linksabbiegern
beinahe überfahren worden wäre)

Das ist schlecht.

Grüße,

Mathias

Hi!

Eigentlich wollte ich hier im Brett gerade einen neuen thread
eröffnen und nachfragen, was einen Menschen motivieren kann,
bei ohnehin schon schwierigen winterlichen
Straßenverhältnissen auch noch durch Nutzung eines Fahrrades
auf der Straße dazu beizutragen, den Verkehr aufzuhalten und
sich selbst massiv in Gefahr zu bringen…

In deiner Aussage steckt die implizite und schlicht falsche
Annahme, dass Radfahrer grundsächlich langsamer vorankommen
als Kraftfahrzeuge. Gerade im Stadtverkehr sind i.d.R. die
Kraftfahrer diejenigen, die den Verkehrsfluss behindern und
höhere Fahrtzeiten aufweisen.

…klar, weil viele Radler nicht auf ampeln achten und sich immer ganz nach vorne drängeln und somit die Fahrtzeiten für Autofahrer verlängern.

Warum aber bringt Ihr Euch selbst in Gefahr?

Der Wechsel von einem nicht benutzungspflichtigen Radweg auf
die Fahrbahn ist Vermeidung von Gefahr. Radwege weisen ein bis
zu zwölfaches Unfallrisiko auf - dabei ist eine eventuelle
Pflichtvernachlässigung seitens der zur Straßenreinigung
verpflichteten Personen noch garnicht berücksichtigt.

Oh Mann…
Nur weil ein Radweg nicht benutzungspflichtig ist, muss man noch lange nicht die Straße blockieren.

Wäre es nicht sinnvoller, dort wo es möglich ist bei solchem
Wetter die Öffentlichen zu benutzen?

Für die Kraftfahrzeugführer, die nicht auf das im Stadtverkehr
vielfach überlegene Verkehrsmittel Fahrrad wechseln können
oder wollen, kann das eine Alternative sein.

Gäääähn…

Während des Wintereinbruchs in München die letzten Tage
nervten mich als Autofahrer genau die Radfahrer, denen der
Radweg nicht schön genug geräumt ist und die Straße benutzten,
ganz gewaltig.

Mich nerven diese extrem umständlichen und langsamen Fahrzeuge
(genannt Autos), auf die man als Radfahrer an nahezu jeder
Kreuzung warten und Rücksicht nehmen muss. Aber ich gifte sie
doch deshalb nicht an, oder möchte ihnen jegliche Teilnahme am
Straßenverkehr verbieten.

Ich hatte auch nicht von Verboten gesprochen.
Zudem ist man mit dem Rad, vorausgesetzt man hält sich an die Verkehrsregeln, höchstens in der Innenstadt von Florenz schneller als ein fähiger Autofahrer.

Gerade in München geht es außerdem vielfach nicht darum, dass
Radwege nicht nur nicht `schön’ bzw. in einer für den
Radverkehr ausreichenden Weise geräumt sind, sondern dass sie
als Schnee- und Unratlager benutzt werden.

Bei Schnee fährt man m.E. nicht Rad. Müll, der den Radlverkehr behindern könnte, sehe ich auf Radwegen hier nie.

Auch ich nutze dann kurz die Hupe.

Du bist dir bewusst, dass das im für dich ungünstigen Fall
einen Straftatbestand darstellt?

Nein, s. StVO

Sobald möglich, überhole ich und hole mir meine Beschimpfung ab.

Dann war das Überholen vermutlich doch nicht `möglich’.

Doch, sonst wäre ich ja nicht vorbeigekommen…

Warum schert Ihr Euch nicht in den Bus wenn es schneit und auf
den Radweg, wenn vorhanden und nutzbar?

Im Regelfall ist die Fahrbahn der sicherste und für alle
Beteiligten - das sind auch die Kraftfahrer - mit am wenigsten
Behinderungen verbundene Platz für Radfahrer.

Das ist Unsinn.
Für Autos am sichersten ist es, keine Radfahrer, die einen zum Überholen zwingen, auf der Straße zu haben.

In Anerkennung
dieser Tatsache sind die demokratisch legitimierten Verfasser
der straßenverkehrsrechtlichen Vorschriften längst von der
Idee aus der Reichsstraßenverkehrsordnung abgerückt, die
Fahrbahn sei nur für Kraftfahrzeuge da.

Das liegt nur an den Ökoterroristen in der Politik.

Grüße,

Mathias

Hi!

Ich habe ja schon mal angedeutet, dass deine Beiträge immer
schlechter werden. Jetzt hast du dich aber schon wieder
übertroffen.

Das ist höchstens Deine Meinung…

Hallo!

Eigentlich wollte ich hier im Brett gerade einen neuen thread
eröffnen und nachfragen, was einen Menschen motivieren kann,
bei ohnehin schon schwierigen winterlichen
Straßenverhältnissen auch noch durch Nutzung eines Fahrrades
auf der Straße dazu beizutragen, den Verkehr aufzuhalten und
sich selbst massiv in Gefahr zu bringen…

Radfahrer bringen nicht sich selbst in Gefahr, sondern werden
durch andere Verkehrsteilnehmer in Gefahr gebracht.

Im von mir beschriebenen Falle ist das nicht so.
Wenn es keinen Radweg gibt und bei gutem Wetter ein Radler die Straße benutzt, ist das eben so.
Bei Spurrillen und Verengungen durch Schnee hingegen macht Radfahren keinen Sinn.

Und das
liegt unter anderem an den praktisch nicht vorhandenen
Kontrollen und den lächerlichen Sanktionen für den MIV. Leute,
die wenig Ahnung haben, sprechen von der Abzocke der
Autofahrer. In Wirklichkeit beweisen die 5000 Verkehrstoten,
dass ein Menschenleben dann nichts zählt, wenn es um
Straßenverkehr geht.

Wieviele davon sind Radler?

Zudem zählt für mich das Leben jedes Menschen.
Vor allem Unfälle mit Radlern im Winter könnten vermieden werden, wenn man für das Wetter geeignete Verkehrsmittel wählte…

Aus Euren bisherigen Postings habe ich gelernt, dass eine
Einsicht für die Problematik des hinterherfahrenden
Autofahrers nicht zu erwarten ist.

Warum aber bringt Ihr Euch selbst in Gefahr?
Wäre es nicht sinnvoller, dort wo es möglich ist bei solchem
Wetter die Öffentlichen zu benutzen?

Ich kenne Leute, für die wäre es sinnvoll, den ÖPNV zu
benutzen, da sie sich selbst und vor allem andere in Gefahr
bringen.

Ich auch.
Und?

Während des Wintereinbruchs in München die letzten Tage
nervten mich als Autofahrer genau die Radfahrer, denen der
Radweg nicht schön genug geräumt ist und die Straße benutzten,
ganz gewaltig.

War es vielleicht ein nicht benutzungspflichtiger Radweg? Hast
du auf die Beschilderung geachtet?

Wen interessiert das? Wenn es einen Radweg gibt, haben Radler diesen zu benutzen. Ist er aufgrund der Witterung nicht benutzbar, sollten Radler vielleicht darüber nachdenken, Bus zu fahren. Ist eigentlich ganz einfach.
Diese schwachsinnige Diskussion über benutzungspflichtige und nicht benutzungspflichtige Radwege führe ich nicht.

Auch ich nutze dann kurz die Hupe.

Wundert mich nicht. Du nutzt aber leider hier eine Rechtslücke
aus, da selbst das Anhupen eines Radfahrers, der sich
vollkommen an die gesetzlichen Regelungen hält, vermutlich
nicht als Straftat zu werten ist.

Wenn überhaupt, könnte Hupen eine Ordnungswidrigkeit sein.
Eine Straftat ist es ggf., Autofahrer durch Blockieren der Straße zu nötigen.

Sobald möglich, überhole ich und hole mir meine Beschimpfung ab.
Übrigens würde ich mir das Anhalten und ach so cool nach der
Gefährdung Fragen tunlichst sparen. Eine kurze
Unaufmerksamkeit, und Ihr seid platt.

Wie war das nochmal mit dem Abstand beim Überholen eines
Radfahrers?

Was hat das damit zu tun?
Ich halte diesen Abstand meistens ein.

Wenn es schon nicht anders geht, lasst doch ab und an die
Autos vorbei. Das ist ohnehin Eure Pflicht als langsamer
Verkehrsteilnehmer

Wer sagt, dass man als langsamer Radfahrer Autos vorbeilassen
muss? Wo steht den das?

In der StVO.

Wenn ich als Radfahrer beim
Vorhandensein eines nicht benutzungspflichtigen Radwegs auf
der Straße fahre, muss ich niemanden vorbeilassen.

s.o.

Und mit
Rücksichtsnahme hat das nichts zu tun.

Oh doch, genau damit hat es hauptsächlich zu tun.

Der
volkswirtschaftliche Schaden durch den MIV ist derart groß,
dass man jede Entschleunigung sogar als positiv bewerten
könnte.

Dummes Ökogewäsch ohne jedwede Ahnung wirtschaftlicher Zusammenhänge.

und bringt Euch einen ordentlichen Sicherheitsgewinn.

Und dir einen Zeitgewinn, und da du so unheimlich wichtig bist
und soundsoviel zehntausend Euro für dein Auto ausgegeben
hast, hast du auf der Straße anscheinend Sonderrechte.

Wer sagt das?
Ich fahre selbst auch mit dem Rad. Aber eben nicht so bescheuert wie manch anderer…

Grüße,

Mathias

Hi!

Warum schert Ihr Euch nicht in den Bus wenn es schneit und auf
den Radweg, wenn vorhanden und nutzbar?

warum scherst Du Dich nicht in dem Bus, wenn es schneit und Du
nicht mit anderen als motorisierten Verkehrsteilnehmern auf
der Fahrbahn umgehen kannst?

…weil der Bus ebenso durch unverbesserliche
Fahrradterroristen aufgehalten wird.

nö, wenn nur Busse und Radfahrer, sowie Lieferverkehr,
unterwegs sind, haben alle auch bei verschneiten Straßen
Platz. Also halten die anderen Autofahrer auch auf.

Das stimmt nicht. Ein Radfahrer auf der Straße hält einen Bus sogar noch viel mehr auf, weil dieser durch seine größere Breite und Länge schwerer überholen kann.

Nein, ich fahre einen alten dunkelblauen Mercedes Kombi.
Zudem nötige ich keine Fahradfahrer zu Vollbremsungen.

Nur weil einige sich auf dem Fahrrad daneben benehmen, haben
sie noch lange nicht den Tod verdient…

Naja, bei manchem, was Du schreibst, habe ich den Eindruck,
dass Dir die möglichen Folgen Deines Tuns nicht bewusst seien.

Dann ist dieser EIndruck wohl falsch.

Übrigens fahre ich jetzt gleich mit der S-Bahn in die Stadt…

Grüße,

Mathias

Hi!

Ich habe ja schon mal angedeutet, dass deine Beiträge immer
schlechter werden. Jetzt hast du dich aber schon wieder
übertroffen.

Das ist höchstens Deine Meinung…

Ja, ich gebe hier üblicherweise meine Meinung wieder und nicht die von Pit Sabote oder Rainer Zufall. Aber wenn ich deine Beiträge über Straßenverkehr lese, und dann noch deine Ansichten über ein gewisses Bundesland und andere Regionen bedenke, dann habe ich keine gute Meinung über dich. Wenn das auf Gegenseitigkeit beruht, dann soll es eben so sein.

Hallo!

Eigentlich wollte ich hier im Brett gerade einen neuen thread
eröffnen und nachfragen, was einen Menschen motivieren kann,
bei ohnehin schon schwierigen winterlichen
Straßenverhältnissen auch noch durch Nutzung eines Fahrrades
auf der Straße dazu beizutragen, den Verkehr aufzuhalten und
sich selbst massiv in Gefahr zu bringen…

Radfahrer bringen nicht sich selbst in Gefahr, sondern werden
durch andere Verkehrsteilnehmer in Gefahr gebracht.

Im von mir beschriebenen Falle ist das nicht so.
Wenn es keinen Radweg gibt und bei gutem Wetter ein Radler die
Straße benutzt, ist das eben so.
Bei Spurrillen und Verengungen durch Schnee hingegen macht
Radfahren keinen Sinn.

Müsste man im Einzelfall prüfen. Hast du genau gesehen, dass der Radweg frei war? Vielleicht war der Radweg ja auch einige hundert Meter vorher unpassierbar und der Radfahrer hatte bislang keine Gelegenheit, wieder zu wechseln?

Und das
liegt unter anderem an den praktisch nicht vorhandenen
Kontrollen und den lächerlichen Sanktionen für den MIV. Leute,
die wenig Ahnung haben, sprechen von der Abzocke der
Autofahrer. In Wirklichkeit beweisen die 5000 Verkehrstoten,
dass ein Menschenleben dann nichts zählt, wenn es um
Straßenverkehr geht.

Wieviele davon sind Radler?

Guck doch selber nach.

Zudem zählt für mich das Leben jedes Menschen.
Vor allem Unfälle mit Radlern im Winter könnten vermieden
werden, wenn man für das Wetter geeignete Verkehrsmittel
wählte…

Dann dürfte es überhaupt keine Radfahrer und Fußgänger mehr geben. Oder man versucht eine komplette Trennung von Auto-, Fahrrad- und Fußgängerverkehr. Das hat man nach dem Krieg in vielen Städten gemacht. Man ist aber eindeutig zu der Erkenntnis gelangt, dass eine Durchmischung mehr Sicherheit bietet. Dir ist ja schon erläutert worden, dass Radwege überhaupt nicht mehr Sicherheit bieten als das Fahren auf der Straße. Ich kann es leidvoll bestätigen, als ich auf einem nicht benutzungspflichtigen Radweg von einem PKW erfasst wurde und glücklicherweise über die Motorhaube abrutschen konnte und mich kaum verletzte. Die Strafe für den Autofahrer: 50 €, soviel zu deinem Ökogelaber und der Abzocke. Das daraufhin von mir praktizierte - und absolut legale - Fahren auf der Straße führte dazu, dass ich mit Autofahrern deiner Kategorie aneinandergeriet - ich will das nicht näher ausführen. Als Radfahrer hast du also die Wahl zwischen Pest und Cholera, aber Hauptsache du beschwerst dich, wenn du mal zehn Sekunden hinter einem Radfahrer herfahren musst.

Aus Euren bisherigen Postings habe ich gelernt, dass eine
Einsicht für die Problematik des hinterherfahrenden
Autofahrers nicht zu erwarten ist.

Warum aber bringt Ihr Euch selbst in Gefahr?
Wäre es nicht sinnvoller, dort wo es möglich ist bei solchem
Wetter die Öffentlichen zu benutzen?

Ich kenne Leute, für die wäre es sinnvoll, den ÖPNV zu
benutzen, da sie sich selbst und vor allem andere in Gefahr
bringen.

Ich auch.
Und?

Das Vorgehen von Polizei und Behörden gegen Leute, die andere in gefahr bringen, sollte dringend geändert werden.

Während des Wintereinbruchs in München die letzten Tage
nervten mich als Autofahrer genau die Radfahrer, denen der
Radweg nicht schön genug geräumt ist und die Straße benutzten,
ganz gewaltig.

War es vielleicht ein nicht benutzungspflichtiger Radweg? Hast
du auf die Beschilderung geachtet?

Wen interessiert das? Wenn es einen Radweg gibt, haben Radler
diesen zu benutzen.

Unten kommst du mit der STVO. Die scheint nur zu gelten, wenn du es willst. Nein, nicht jeden Radweg haben Radfahrer zu benutzen, so ist das.

Ist er aufgrund der Witterung nicht
benutzbar, sollten Radler vielleicht darüber nachdenken, Bus
zu fahren. Ist eigentlich ganz einfach.
Diese schwachsinnige Diskussion über benutzungspflichtige und
nicht benutzungspflichtige Radwege führe ich nicht.

Du sollst ja auch nicht darüber diskutieren, sondern dich mit der Rechtslage auseinandersetzen.

Auch ich nutze dann kurz die Hupe.

Wundert mich nicht. Du nutzt aber leider hier eine Rechtslücke
aus, da selbst das Anhupen eines Radfahrers, der sich
vollkommen an die gesetzlichen Regelungen hält, vermutlich
nicht als Straftat zu werten ist.

Wenn überhaupt, könnte Hupen eine Ordnungswidrigkeit sein.

Hab ich ja geschrieben, hier besteht eine Rechtslücke.

Eine Straftat ist es ggf., Autofahrer durch Blockieren der
Straße zu nötigen.

Legales Verhalten soll eine Straftat sein? Wo ist denn dein allgemeines Rechtsverständnis? Solche Aussagen geben leider ein schwaches Bild über dich ab.

Wenn es schon nicht anders geht, lasst doch ab und an die
Autos vorbei. Das ist ohnehin Eure Pflicht als langsamer
Verkehrsteilnehmer

Wer sagt, dass man als langsamer Radfahrer Autos vorbeilassen
muss? Wo steht den das?

In der StVO.

hast du dir deine eigene StVO gebastelt?

Der
volkswirtschaftliche Schaden durch den MIV ist derart groß,
dass man jede Entschleunigung sogar als positiv bewerten
könnte.

Dummes Ökogewäsch ohne jedwede Ahnung wirtschaftlicher
Zusammenhänge.

Oho, deine Ahnung wirtschaftlicher Zusammenhänge kenne ich ja.

und bringt Euch einen ordentlichen Sicherheitsgewinn.

Und dir einen Zeitgewinn, und da du so unheimlich wichtig bist
und soundsoviel zehntausend Euro für dein Auto ausgegeben
hast, hast du auf der Straße anscheinend Sonderrechte.

Wer sagt das?
Ich fahre selbst auch mit dem Rad. Aber eben nicht so
bescheuert wie manch anderer…

Wenn du absolut regelgerechtes Verhalten als bescheuert bezeichnest, dann bin ich froh, nicht dort wo du Auto fährst mit dem Rad unterwegs zu sein.

Gruß
Ultra

Bei solchen Extremtagen würde ich ein Fahrrad als
die gefährlichste Art der Fortbewegung sehen.

Eine Frage der Stecke, der Radausstattung, Körperschutzes, Körperverfassung…
Ein Rad mit guten Spikes-Reifen hat jedenfalls auf glatten Straßen
bessere Bodenhaftung als ein Auto.
Natürlich rettet das einen nicht vor Autofahrern,
die ihre Fahrweise nicht hinreichend ans Wetter angepasst haben.
Da es hier wohl ums Radfahren auf Straßen mit viel Autoverkehr geht,
stimme ich dir zu: Da ist Radfahren wesentlich gefähricher
als Bus- oder Autofahren. Wegen der Kfz.
Ob aber Radfahren auf dem Radweg sicherer ist
als Radfahren auf der Fahrbahn, ist äusserst fraglich.
Das hängt immer von den konkreten Umständen ab.
Und du kannst dir sicher sein:
Wenn ein Radfahrer nicht den Radweg nutzt,
sondern das Drängeln und Hupen der Autofahrer in Kauf nimmt,
dann hat er grundsätzlich einen verdammt guten Grund dafür.

geringerer Sachschaden bei Unfällen.

…aber der Personenschaden zählt nicht…?

Schon. Aber die meisten Unfälle sind Bagatellunfälle
ohne (nennenswerten) Personenschaden.

Zumeist gurkt man ewig hinter einem Radler her, vor dem
alles frei ist.

Ich kenn die Situation in München nicht.
Vermutlich sind für viele Autofahrer jedoch schon 30sec „ewig“.
Und für manche 100m „alles frei“.

Manche Leute haben kein Auto.
Manche Leute haben dort, wo sie hinwollen, keinen Parkplatz.
Manche sind mit dem Rad schneller.
Manche sind umweltbewusst.
Manche sind sportlich.
Manche haben keinen gültigen Führerschein.
Manche haben nur die Wahl zwischen „Fuss“ und „Rad“.

Und für die meisten ist Bus keine brauchbare Alternative,
weil dann dahin keiner fährt oder weil später keiner zurückfährt,
vorausgesetzt, es ist überhaupt bekannt, wann „später“ sein wird.

mfg
vume5

das bis zur Ampel vorfahren vieler Radfahrer ist eine Unart,
die ich nie verstehen werde. Es wird mir ein Rätsel bleiben,
wie man sich überhaupt einbilden kann Anrecht auf verkürzte
Wartezeiten zu haben nur weil man mit nur 2 Rädern schmal
genug ist…

Ist die Fahrbahn so breit, dass einen die Autos auch bei
Gegenverkehr überholen / neben einem fahren,
können auch die Radfahrer an den Autos vorbeifahren.
Wenn man sich durchquetschen müsste, ist’s natürlich was anderes.

mfg
vume5

Hi!

Bei solchen Extremtagen würde ich ein Fahrrad als
die gefährlichste Art der Fortbewegung sehen.

Eine Frage der Stecke, der Radausstattung, Körperschutzes,
Körperverfassung…
Ein Rad mit guten Spikes-Reifen hat jedenfalls auf glatten
Straßen
bessere Bodenhaftung als ein Auto.

Ein Rad mit Spikes ist immer noch ein 2-Rad, welches viel mehr durch Spurrillen, Glätte und Schneebrocken beeinträchtigt wird.
Es bleibt gefährlicher, zumal es ja auch rutschende Autos gibt und ein Rad keine Knautschzone hat.

Natürlich rettet das einen nicht vor Autofahrern,
die ihre Fahrweise nicht hinreichend ans Wetter angepasst
haben.

Würde der Radler mit dem Bus fahren, könnte kein Autofahrer ihn ernsthaft gefährden.

Da es hier wohl ums Radfahren auf Straßen mit viel Autoverkehr
geht,
stimme ich dir zu: Da ist Radfahren wesentlich gefähricher
als Bus- oder Autofahren. Wegen der Kfz.

Ja. also alles Autos raus aus der Stadt! Egal, ob dann noch Wirtschaft möglich ist, man lebt ja eh von seiner Lehrerpension…

Ob aber Radfahren auf dem Radweg sicherer ist
als Radfahren auf der Fahrbahn, ist äusserst fraglich.

Für Autofahrer ist es jedenfalls zweitsparender und Radler müssen höchstens noch auf Fußgänger und Einfahrten achten. Rücksichtnahme ist, auch wenn viele Radler das nict wissen, immer Pflicht auf der Straße.

Das hängt immer von den konkreten Umständen ab.

Wie alles auf dieser Welt…

Und du kannst dir sicher sein:
Wenn ein Radfahrer nicht den Radweg nutzt,
sondern das Drängeln und Hupen der Autofahrer in Kauf nimmt,
dann hat er grundsätzlich einen verdammt guten Grund dafür.

Ja, v.a. um sein vermeintliches Recht zu nutzen, 1 Minute Zeit zu sparen und Autofahrer zu ärgern…

geringerer Sachschaden bei Unfällen.

…aber der Personenschaden zählt nicht…?

Schon. Aber die meisten Unfälle sind Bagatellunfälle
ohne (nennenswerten) Personenschaden.

Mit Radlern?
Wohl kaum.

Zumeist gurkt man ewig hinter einem Radler her, vor dem
alles frei ist.

Ich kenn die Situation in München nicht.

Ich lebe hier seit 34 Jahren, fahre hier seit 16 Jahren Auto und seit 18 Jahren Motorrad. Und ich erlebe diese Situation bei ausnahmslos jeder Autofahrt in Schwabing.

Vermutlich sind für viele Autofahrer jedoch schon 30sec
„ewig“.
Und für manche 100m „alles frei“.

Tja…

Manche Leute haben kein Auto.
Manche Leute haben dort, wo sie hinwollen, keinen Parkplatz.
Manche sind mit dem Rad schneller.
Manche sind umweltbewusst.
Manche sind sportlich.
Manche haben keinen gültigen Führerschein.
Manche haben nur die Wahl zwischen „Fuss“ und „Rad“.

Und für die meisten ist Bus keine brauchbare Alternative,
weil dann dahin keiner fährt oder weil später keiner
zurückfährt,
vorausgesetzt, es ist überhaupt bekannt, wann „später“ sein
wird.

Ist ja auch o.k., wenn man das Rad nimmt. Ich mache das ja auch. Nur sollte man es dann vermeiden, den Autoverkehr zu behindern.
Ist ganz einfach, ich praktiziere es ja selbst. Nur wollen muss man es.

Grüße,

Mathias

Hi!

Ich habe ja schon mal angedeutet, dass deine Beiträge immer
schlechter werden. Jetzt hast du dich aber schon wieder
übertroffen.

Das ist höchstens Deine Meinung…

Ja, ich gebe hier üblicherweise meine Meinung wieder und nicht
die von Pit Sabote oder Rainer Zufall.

Schlau gekontert, ich bin hin und weg…

Aber wenn ich deine
Beiträge über Straßenverkehr lese,

Ich weiß eben wie es ist, einer der wenigen fähigen Verkehrsteilnehmer zu sein.

und dann noch deine
Ansichten über ein gewisses Bundesland und andere Regionen
bedenke, dann habe ich keine gute Meinung über dich.

Ich bin nicht verantwortlich dafür, dass Du unter Kriminellen leben musst.

Wenn das
auf Gegenseitigkeit beruht, dann soll es eben so sein.

Mir ist es egal, was Du persönlich von mir hältst. Mit Kritik und Ablehnung kann ich leben und bin das gewohnt. Die Mehrzahl liebt mich, das reicht mir…

Eigentlich geht es hier um eine Diskussion über Fahrradterroristen…

Hallo!

Eigentlich wollte ich hier im Brett gerade einen neuen thread
eröffnen und nachfragen, was einen Menschen motivieren kann,
bei ohnehin schon schwierigen winterlichen
Straßenverhältnissen auch noch durch Nutzung eines Fahrrades
auf der Straße dazu beizutragen, den Verkehr aufzuhalten und
sich selbst massiv in Gefahr zu bringen…

Radfahrer bringen nicht sich selbst in Gefahr, sondern werden
durch andere Verkehrsteilnehmer in Gefahr gebracht.

Im von mir beschriebenen Falle ist das nicht so.
Wenn es keinen Radweg gibt und bei gutem Wetter ein Radler die
Straße benutzt, ist das eben so.
Bei Spurrillen und Verengungen durch Schnee hingegen macht
Radfahren keinen Sinn.

Müsste man im Einzelfall prüfen.

Unsinn. Das ist einfach klar. Wer dann trotzdem mit dem Rad fährt, alle anderen aufhält und sich dann noch darüber wundert, dass das Menschen, die nichts anderes als zügig zur Arbeit wollen, ärgert, ist auf dem falschen Dampfer und will absichtlich provozieren oder ist einfach zu dämlich.

Hast du genau gesehen, dass
der Radweg frei war? Vielleicht war der Radweg ja auch einige
hundert Meter vorher unpassierbar und der Radfahrer hatte
bislang keine Gelegenheit, wieder zu wechseln?

Als jemand, der selbst sehr oft mit dem Rad unterwegs ist, sehe ich so etwas durchaus.

Und das
liegt unter anderem an den praktisch nicht vorhandenen
Kontrollen und den lächerlichen Sanktionen für den MIV. Leute,
die wenig Ahnung haben, sprechen von der Abzocke der
Autofahrer. In Wirklichkeit beweisen die 5000 Verkehrstoten,
dass ein Menschenleben dann nichts zählt, wenn es um
Straßenverkehr geht.

Wieviele davon sind Radler?

Guck doch selber nach.

Es war Dein Argument. Schon vergessen…?

Zudem zählt für mich das Leben jedes Menschen.
Vor allem Unfälle mit Radlern im Winter könnten vermieden
werden, wenn man für das Wetter geeignete Verkehrsmittel
wählte…

Dann dürfte es überhaupt keine Radfahrer und Fußgänger mehr
geben.

Unsinn. Ein paar wenige müsste lediglich an den vielleicht 10-15 Schneetagen in der Stadt ein wenig nachgeben.

Oder man versucht eine komplette Trennung von Auto-,
Fahrrad- und Fußgängerverkehr. Das hat man nach dem Krieg in
vielen Städten gemacht. Man ist aber eindeutig zu der
Erkenntnis gelangt, dass eine Durchmischung mehr Sicherheit
bietet. Dir ist ja schon erläutert worden, dass Radwege
überhaupt nicht mehr Sicherheit bieten als das Fahren auf der
Straße.

Sag mal, geht´s noch?

Auch wenn mir das „erläutert“ worden ist, so bin ich dennoch nicht überzeugt.
Ein Radweg schützt den Radler vor dem größten Risiko, nämlich demjenigen, auf der Straße überfahren zu werden.
Wenn dann Einfahrten und Fußgänger stören, muss er eben seine Geschwindigkeit anpassen.
Geht mir auf dem Motorrad nicht anders. 120 in der Stadt sind kein Problem, aber aus Rücksicht fährt man eben langsamer.

Ich kann es leidvoll bestätigen, als ich auf einem
nicht benutzungspflichtigen Radweg von einem PKW erfasst wurde
und glücklicherweise über die Motorhaube abrutschen konnte und
mich kaum verletzte. Die Strafe für den Autofahrer: 50 €,
soviel zu deinem Ökogelaber und der Abzocke.

Schön dass es glimpflich abging.
Wie war das denn genau?
Evtl. warst DU einfach zu schnell…?

Das daraufhin von
mir praktizierte - und absolut legale - Fahren auf der Straße
führte dazu, dass ich mit Autofahrern deiner Kategorie
aneinandergeriet - ich will das nicht näher ausführen.

Ist ja auch kein Wunder.
Allerdings sind Autofahrer „meiner Kategorie“ eher geduldig und überholen nur, wenn es sicher möglich ist. Andere halten 2 cm Abstand, nachdem sie bei Schnee 10 Minutenm hinter einem uneinsichtigen Radlterroristen hergefahren sind, der gegen die StVO verstößt und sich nicht einfach mal zur Seite schert, um die Schlange vorbeizulassen.
Für solche Überholmanöver habe ich dann auch ein gewisses Verständnis, wenngleich ich solch ein Verhalten für mich selbst ablehne. Der dümmste, bornierteste Mensch hat trotzdem ein Recht darauf, nicht überfahren zu werden…

Als
Radfahrer hast du also die Wahl zwischen Pest und Cholera,
aber Hauptsache du beschwerst dich, wenn du mal zehn
Sekunden hinter einem Radfahrer herfahren musst.

s.o.

Aus Euren bisherigen Postings habe ich gelernt, dass eine
Einsicht für die Problematik des hinterherfahrenden
Autofahrers nicht zu erwarten ist.

Warum aber bringt Ihr Euch selbst in Gefahr?
Wäre es nicht sinnvoller, dort wo es möglich ist bei solchem
Wetter die Öffentlichen zu benutzen?

Ich kenne Leute, für die wäre es sinnvoll, den ÖPNV zu
benutzen, da sie sich selbst und vor allem andere in Gefahr
bringen.

Ich auch.
Und?

Das Vorgehen von Polizei und Behörden gegen Leute, die andere
in gefahr bringen, sollte dringend geändert werden.

Sehe ich auch so.
In München bekommen die Radikalradler seit 2005 richtig Gegenwind.
Ampelverstöße, Gehwegrennen und vorsätzliches Blockieren der Straße wird nun auch polizeilich verfolgt.
Auf der anderen Seite gibt es auch Ärger für Autofahrer, die andere gefährden. So soll es sein.

Während des Wintereinbruchs in München die letzten Tage
nervten mich als Autofahrer genau die Radfahrer, denen der
Radweg nicht schön genug geräumt ist und die Straße benutzten,
ganz gewaltig.

War es vielleicht ein nicht benutzungspflichtiger Radweg? Hast
du auf die Beschilderung geachtet?

Wen interessiert das? Wenn es einen Radweg gibt, haben Radler
diesen zu benutzen.

Unten kommst du mit der STVO. Die scheint nur zu gelten, wenn
du es willst. Nein, nicht jeden Radweg haben Radfahrer zu
benutzen, so ist das.

Ich kenne natürlich die StVO.
Dennoch meine ich, haben sich Radler auf den Radweg zu scheren. Ganz einfach. Tut er das nicht, muss er mit Hupe und engen Überholmanövern rechnen. Shit happens…

Ist er aufgrund der Witterung nicht
benutzbar, sollten Radler vielleicht darüber nachdenken, Bus
zu fahren. Ist eigentlich ganz einfach.
Diese schwachsinnige Diskussion über benutzungspflichtige und
nicht benutzungspflichtige Radwege führe ich nicht.

Du sollst ja auch nicht darüber diskutieren, sondern dich mit
der Rechtslage auseinandersetzen.

s.o.

Auch ich nutze dann kurz die Hupe.

Wundert mich nicht. Du nutzt aber leider hier eine Rechtslücke
aus, da selbst das Anhupen eines Radfahrers, der sich
vollkommen an die gesetzlichen Regelungen hält, vermutlich
nicht als Straftat zu werten ist.

Wenn überhaupt, könnte Hupen eine Ordnungswidrigkeit sein.

Hab ich ja geschrieben, hier besteht eine Rechtslücke.

Du sprachst von einer Straftat. Du hast also keine Ahnung, lässt Dir vom ADRC fadenscheinige Vorrechte vorbeten und bist damit eigentlich die Person, die sich in der Grauzone bewegt.

Eine Straftat ist es ggf., Autofahrer durch Blockieren der
Straße zu nötigen.

Legales Verhalten soll eine Straftat sein? Wo ist denn dein
allgemeines Rechtsverständnis? Solche Aussagen geben leider
ein schwaches Bild über dich ab.

S. StVO

Wenn es schon nicht anders geht, lasst doch ab und an die
Autos vorbei. Das ist ohnehin Eure Pflicht als langsamer
Verkehrsteilnehmer

Wer sagt, dass man als langsamer Radfahrer Autos vorbeilassen
muss? Wo steht den das?

In der StVO.

hast du dir deine eigene StVO gebastelt?

Wurde hier im Thread sogar zitiert.

Der
volkswirtschaftliche Schaden durch den MIV ist derart groß,
dass man jede Entschleunigung sogar als positiv bewerten
könnte.

Dummes Ökogewäsch ohne jedwede Ahnung wirtschaftlicher
Zusammenhänge.

Oho, deine Ahnung wirtschaftlicher Zusammenhänge kenne ich ja.

Dann ist ja gut. Lese und lerne!

und bringt Euch einen ordentlichen Sicherheitsgewinn.

Und dir einen Zeitgewinn, und da du so unheimlich wichtig bist
und soundsoviel zehntausend Euro für dein Auto ausgegeben
hast, hast du auf der Straße anscheinend Sonderrechte.

Wer sagt das?
Ich fahre selbst auch mit dem Rad. Aber eben nicht so
bescheuert wie manch anderer…

Wenn du absolut regelgerechtes Verhalten als bescheuert
bezeichnest, dann bin ich froh, nicht dort wo du Auto fährst
mit dem Rad unterwegs zu sein.

Wer immer rein regelgerecht fährt, ohne mitzudenken, geht auf der Straße unter.
Das propagier eich ja hier schon seit Jahren.
Ferner habe ich Dir ja aufgezeigt, dass nicht alles regelgerecht ist, was Du Dir einbildest.

Grüße,

Mathias

Hallo
hatte eigentlich vor mich aus der Diskussion heraus zu halten, schürt so viele Emotionen :wink:

was einen Menschen motivieren kann,
bei ohnehin schon schwierigen winterlichen
Straßenverhältnissen auch noch durch Nutzung eines Fahrrades
auf der Straße dazu beizutragen, den Verkehr aufzuhalten und
sich selbst massiv in Gefahr zu bringen…

weil ich als Kurier arbeite. Deshalb bringe ich mich in gefahr und sowohl meine Chefin als auch unsere Kunden würden uns was erzählen, wenn wir bei schlechten Wetterverhältnissen sagen würden, nee heut mag ich nich!
Wenn Rad und Gehwege (falls beides kombiniert ist)schlecht geräumt sind, dann bringe ich auf meinem Zweirad übrigens eher andere Fußgänger in Gefahr, wenn ich mich zu ihnen geselle.
Andersherum hab ich mich bisher auf der Straße nur dann gefährdet gefühlt, wenn mich ein Autofahrer einen meter hinter mir plötzlich massiv anhupt und ich vor Schreck nen Salto mach. Wenn der’s dann noch so eilig hat, dass er so nah an mir vorbeirauscht, dass ich seinen Rückspiegel küssen kann, ja dann werden schlechte Wettervervältnisse zur echten Gefährdung.

Sobald möglich, überhole ich und hole mir meine Beschimpfung ab.

Meinen Ärger schluck ich übrigens in der Regel, hab keine Lust auf ne Anzeige.

Grüße von Kati

Aus Euren bisherigen Postings habe ich gelernt, dass eine
Einsicht für die Problematik des hinterherfahrenden
Autofahrers nicht zu erwarten ist.

Warum aber bringt Ihr Euch selbst in Gefahr?
Wäre es nicht sinnvoller, dort wo es möglich ist bei solchem
Wetter die Öffentlichen zu benutzen?

Während des Wintereinbruchs in München die letzten Tage
nervten mich als Autofahrer genau die Radfahrer, denen der
Radweg nicht schön genug geräumt ist und die Straße benutzten,
ganz gewaltig.
Übrigens würde ich mir das Anhalten und ach so cool nach der
Gefährdung Fragen tunlichst sparen. Eine kurze
Unaufmerksamkeit, und Ihr seid platt.
Wenn es schon nicht anders geht, lasst doch ab und an die
Autos vorbei. Das ist ohnehin Eure Pflicht als langsamer
Verkehrsteilnehmer und bringt Euch einen ordentlichen
Sicherheitsgewinn.

Was treibt Euch an, Eure verquere Radfahr-Philosophie mit 80
Kg Gesamtgewicht gegen 1.900 Kg Gewicht mit Gewalt
durchzusetzen?
Warum schert Ihr Euch nicht in den Bus wenn es schneit und auf
den Radweg, wenn vorhanden und nutzbar?

Verwunderte Grüße,

Mathias

Hi!

hatte eigentlich vor mich aus der Diskussion heraus zu halten,
schürt so viele Emotionen :wink:

was einen Menschen motivieren kann,
bei ohnehin schon schwierigen winterlichen
Straßenverhältnissen auch noch durch Nutzung eines Fahrrades
auf der Straße dazu beizutragen, den Verkehr aufzuhalten und
sich selbst massiv in Gefahr zu bringen…

weil ich als Kurier arbeite. Deshalb bringe ich mich in gefahr
und sowohl meine Chefin als auch unsere Kunden würden uns was
erzählen, wenn wir bei schlechten Wetterverhältnissen sagen
würden, nee heut mag ich nich!

Oh ja, sorry, aber Ihr seid mit Abstand die Schlimmsten…

Wenn Rad und Gehwege (falls beides kombiniert ist)schlecht
geräumt sind, dann bringe ich auf meinem Zweirad übrigens eher
andere Fußgänger in Gefahr, wenn ich mich zu ihnen geselle.

Klar, wenn Du mit der durchschnittlichen Kuriergeschwindigkeit von 40 Km/h auf dem Gehweg unterwegs bist, wundert mich das nicht. Der Schlüssel ist: angepasste Geschwindigkeit…

Andersherum hab ich mich bisher auf der Straße nur dann
gefährdet gefühlt, wenn mich ein Autofahrer einen meter hinter
mir plötzlich massiv anhupt und ich vor Schreck nen Salto
mach. Wenn der’s dann noch so eilig hat, dass er so nah an mir
vorbeirauscht, dass ich seinen Rückspiegel küssen kann, ja
dann werden schlechte Wettervervältnisse zur echten
Gefährdung.

Das sind natürlich die wenigsten. Die anderen warten eben kilometerlang hinter Dir und sind im Stillen genervt…

Sobald möglich, überhole ich und hole mir meine Beschimpfung ab.

Meinen Ärger schluck ich übrigens in der Regel, hab keine Lust
auf ne Anzeige.

Das ist gut.
Ein Lächeln und mal kurz anhalten, um andere vorbei zu lassen, ist ohnehin besser und kreislaufschonender für alle Beteiligten.

Grüße,

Mathias

Hallo Mathias,

dann bringe ich auf meinem Zweirad übrigens eher
andere Fußgänger in Gefahr, wenn ich mich zu ihnen geselle.

Klar, wenn Du mit der durchschnittlichen Kuriergeschwindigkeit
von 40 Km/h auf dem Gehweg unterwegs bist, wundert mich das
nicht. Der Schlüssel ist: angepasste Geschwindigkeit…

eben, und 40 km/h ist auf der Fahrbahn doch recht gut angepasst. Ausnahme dort wo 60 erlaubt ist.

Das sind natürlich die wenigsten. Die anderen warten eben
kilometerlang hinter Dir und sind im Stillen genervt…

Was warten die denn so schlimm, wenn der Fahrradkurier 40 km/h fährt. Das sind dann zu den erlaubten 50 ganze 0,2 km, die man je Stunde weniger durch die Stadt kommt.

Gruß, Karin

Hallo Mathias,

Warum schert Ihr Euch nicht in den Bus wenn es schneit und auf
den Radweg, wenn vorhanden und nutzbar?

warum scherst Du Dich nicht in dem Bus, wenn es schneit und Du
nicht mit anderen als motorisierten Verkehrsteilnehmern auf
der Fahrbahn umgehen kannst?

…weil der Bus ebenso durch unverbesserliche
Fahrradterroristen aufgehalten wird.

nö, wenn nur Busse und Radfahrer, sowie Lieferverkehr,
unterwegs sind, haben alle auch bei verschneiten Straßen
Platz. Also halten die anderen Autofahrer auch auf.

Das stimmt nicht. Ein Radfahrer auf der Straße hält einen Bus
sogar noch viel mehr auf, weil dieser durch seine größere
Breite und Länge schwerer überholen kann.

das halte ich doch mal für ein Gerücht, dass ein Bus nur schwer überholen kann, wenn auf Münchens Straßen nur noch 30 % des derzeitigen MIV (motorisierter Individualverkehr) fährt. Das dürfte nämlich die Obergrenze der nicht anderweitig durchführbarer Fahrten sein.

Naja, bei manchem, was Du schreibst, habe ich den Eindruck,
dass Dir die möglichen Folgen Deines Tuns nicht bewusst seien.

Dann ist dieser EIndruck wohl falsch.

Übrigens fahre ich jetzt gleich mit der S-Bahn in die Stadt…

Viel Spaß dabei.

Gruß, Karin

Hallo Mathias,

Während des Wintereinbruchs in München die letzten Tage
nervten mich als Autofahrer genau die Radfahrer, denen der
Radweg nicht schön genug geräumt ist und die Straße benutzten,
ganz gewaltig.

War es vielleicht ein nicht benutzungspflichtiger Radweg? Hast
du auf die Beschilderung geachtet?

Wen interessiert das? Wenn es einen Radweg gibt, haben Radler
diesen zu benutzen.

nur zur Kenntnis aus der StVO:

http://www.verkehrsportal.de/stvo/stvo_02.php

„haben zu benutzen“ drückt ein „müssen“ aus. Dies ist in der StVO ausdrücklich anders geregelt. Schon seit 10 Jahren -> Fortbildung tut not.

Gruß, Karin

Hallo Karin!

dann bringe ich auf meinem Zweirad übrigens eher
andere Fußgänger in Gefahr, wenn ich mich zu ihnen geselle.

Klar, wenn Du mit der durchschnittlichen Kuriergeschwindigkeit
von 40 Km/h auf dem Gehweg unterwegs bist, wundert mich das
nicht. Der Schlüssel ist: angepasste Geschwindigkeit…

eben, und 40 km/h ist auf der Fahrbahn doch recht gut
angepasst. Ausnahme dort wo 60 erlaubt ist.

Wo 50 erlaubt ist, wird 50-60 gefahren. Das ist „angepasst“.

Das sind natürlich die wenigsten. Die anderen warten eben
kilometerlang hinter Dir und sind im Stillen genervt…

Was warten die denn so schlimm, wenn der Fahrradkurier 40 km/h
fährt. Das sind dann zu den erlaubten 50 ganze 0,2 km, die man
je Stunde weniger durch die Stadt kommt.

Ich persönlich fahre da eher 70…

Grüße,
Mathias

Naja ich weiß ja nicht wie das bei euch da unten aussieht aber manche Radwege sind wirklich nicht zu benutzen (Müll, Löcher, Wurzeln, Bäume, Fußgänger, Baustellen, aber auch immmer mal wieder geparkte Autos. Für’s Fahrrad direkt bezahlt man zwar keine Steuern aber sonst ja wohl genug, ein ordentlich gebauter Radweg (also nicht nur einfach Teer in die Gegend schmieren) ist im Vergleich zu anderen wesentlich unsinnigeren Verkehrsprojekten garnicht mal so teuer und hält bei richtiger Benutzung (keine parkenden Autos oder abkürzenden Motorräder) auch ne ganze Weile.

Hallo Mathias,

Während des Wintereinbruchs in München die letzten Tage
nervten mich als Autofahrer genau die Radfahrer, denen der
Radweg nicht schön genug geräumt ist und die Straße benutzten,
ganz gewaltig.

War es vielleicht ein nicht benutzungspflichtiger Radweg? Hast
du auf die Beschilderung geachtet?

Wen interessiert das? Wenn es einen Radweg gibt, haben Radler
diesen zu benutzen.

nur zur Kenntnis aus der StVO:

http://www.verkehrsportal.de/stvo/stvo_02.php

„haben zu benutzen“ drückt ein „müssen“ aus. Dies ist in der
StVO ausdrücklich anders geregelt. Schon seit 10 Jahren ->
Fortbildung tut not.

HallO!

Ich habe mich nicht klar ausgedrückt: ICH meine, sie haben den Radweg, falls vorhanden, zu benutzen. Nur weil die StVO ab und an schwachsinnig formuliert ist, heisst das noch lange nicht, dass man andere nach belieben behindern sollte.

Dass das viele Radfahrer nicht schert, ist mir, wie o.g., bewusst. Nur müssen diese sich dann nicht wundern, wenn sie angehupt oder knapp überholt werden.

Grüße,

Mathias

Hallo Mathias,

Ich persönlich fahre da eher 70…

das meinte ich in einem früheren Artikel mit „fragwürdige Einstellung“.

Weitere Diskussion erübrigt sich nach meiner Ansicht damit, weil Du den Eindruck erweckst zu meinen, dass die Welt nur für Autofahrer da ist und die anderen nur geduldet werden.

Gruß, Karin

Hallo Mathias,

nur zur Kenntnis aus der StVO:

http://www.verkehrsportal.de/stvo/stvo_02.php

„haben zu benutzen“ drückt ein „müssen“ aus. Dies ist in der
StVO ausdrücklich anders geregelt. Schon seit 10 Jahren ->
Fortbildung tut not.

Ich habe mich nicht klar ausgedrückt: ICH meine, sie haben den
Radweg, falls vorhanden, zu benutzen. Nur weil die StVO

dass Dich die StVO nicht interessiert, hast Du ja weiter oben schon recht schön ausgedrückt. Daher auch hier: EOD.

Gruß, Karin