Fahrradfahrer anhupen

Hi!

Warum schert Ihr Euch nicht in den Bus wenn es schneit und auf
den Radweg, wenn vorhanden und nutzbar?

warum scherst Du Dich nicht in dem Bus, wenn es schneit und Du
nicht mit anderen als motorisierten Verkehrsteilnehmern auf
der Fahrbahn umgehen kannst?

…weil der Bus ebenso durch unverbesserliche
Fahrradterroristen aufgehalten wird.

nö, wenn nur Busse und Radfahrer, sowie Lieferverkehr,
unterwegs sind, haben alle auch bei verschneiten Straßen
Platz. Also halten die anderen Autofahrer auch auf.

Das stimmt nicht. Ein Radfahrer auf der Straße hält einen Bus
sogar noch viel mehr auf, weil dieser durch seine größere
Breite und Länge schwerer überholen kann.

das halte ich doch mal für ein Gerücht, dass ein Bus nur
schwer überholen kann, wenn auf Münchens Straßen nur noch 30 %
des derzeitigen MIV (motorisierter Individualverkehr) fährt.

Das wird nicht passieren. Es werden in 10 Jahren mindestens 150% sein.
Zudem kann ein Bus einen Radler nun einmal schwerer überholen als ein PKW. Daran ändert sich auch nichts, wenn weniger PKW um den Bus herumfahren.

Das dürfte nämlich die Obergrenze der nicht anderweitig
durchführbarer Fahrten sein.

Ich kann vielleicht 20% meiner Autofahrten noch einsparen.
Oder natürlich 100%, dann spare ich mir die Arbeit und kassiere Stütze.
Das kostet Stadt und Staat dann allerdings richtig Geld.

Will heissen: Auto ist gleich Wirtschaft.
Es können nicht alle Arbeitnehmer mit dem Fahrrad 3 Km in ihr gemütliches Büroarbeitsverhältnis fahren.

Naja, bei manchem, was Du schreibst, habe ich den Eindruck,
dass Dir die möglichen Folgen Deines Tuns nicht bewusst seien.

Dann ist dieser EIndruck wohl falsch.

Übrigens fahre ich jetzt gleich mit der S-Bahn in die Stadt…

Viel Spaß dabei.

Mir wurde in der Bar schlecht und ich bin stocknüchtern und mit Kopf- und Bauchweh wieder heimgefahren…

Grüße,

Mathias

Moin Mathias,
Auch ich wollte mich eigentlich raushalten, weil Du Dich durch Deine Äußerungen größtenteils selbst disqualifiziert. Aber manches kann ich doch so nicht stehen lassen:

Klar, wenn Du mit der durchschnittlichen Kuriergeschwindigkeit
von 40 Km/h auf dem Gehweg unterwegs bist, wundert mich das
nicht. Der Schlüssel ist: angepasste Geschwindigkeit…

Das heißt wohl meist, es wird von einem Radfahrer Schrittgeschwindigkeit verlangt. Jetzt rate mal, warum ich mit dem Rad fahre und nicht zu Fuß gehe?

Das sind natürlich die wenigsten. Die anderen warten eben
kilometerlang hinter Dir und sind im Stillen genervt…

Ich habe nichts dagegen, wenn ich vorsichtig und langsam etwas knapper überholt werde. Stell Dir vor, es fährt ein Bagger o.ä. vor Dir, der ist auch nicht schneller und läßt sich auch nur schwer überholen.

Ein Lächeln und mal kurz anhalten, um andere vorbei zu lassen,
ist ohnehin besser und kreislaufschonender für alle
Beteiligten.

Und natürlich von großem Vorteil für Dich. Und das scheint ja am Wichtigsten zu sein.

kernig

Morgen,

das bis zur Ampel vorfahren vieler Radfahrer ist eine Unart,
die ich nie verstehen werde. Es wird mir ein Rätsel bleiben,
wie man sich überhaupt einbilden kann Anrecht auf verkürzte
Wartezeiten zu haben nur weil man mit nur 2 Rädern schmal
genug ist…

Das ist keine Unart, sondern in der Straßenverkehrsordnung so vorgesehen. Es ist eben so, dass Radfahrer vor den Pkw am besten gesehen werden und z.B. weniger häufig durch Rechtsabbieger überfahren werden.

kernig

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Hi!

Auch ich wollte mich eigentlich raushalten, weil Du Dich durch
Deine Äußerungen größtenteils selbst disqualifiziert. Aber
manches kann ich doch so nicht stehen lassen:

Klar, wenn Du mit der durchschnittlichen Kuriergeschwindigkeit
von 40 Km/h auf dem Gehweg unterwegs bist, wundert mich das
nicht. Der Schlüssel ist: angepasste Geschwindigkeit…

Das heißt wohl meist, es wird von einem Radfahrer
Schrittgeschwindigkeit verlangt.

Wenn das nötig ist, ja. Du bist der Radprofi. Sage Du es mir…

Jetzt rate mal, warum ich mit
dem Rad fahre und nicht zu Fuß gehe?

Keine Ahnung.
Wenn Du es selbst nicht weisst, nehme ein Auto.

Das sind natürlich die wenigsten. Die anderen warten eben
kilometerlang hinter Dir und sind im Stillen genervt…

Ich habe nichts dagegen, wenn ich vorsichtig und langsam etwas
knapper überholt werde.

So wie ich im Sommer (da höre ich es, weil ich ein offenes Auto fahre) desöfteren angemosert werde (und ich halte eigentlich immer einen sicheren Abstand), stehst Du da wohl alleine auf weiter Flur. Ich schätze die EInstellung jedoch, denn das wichtigste ist ja, dass sicher überholt wird.

Stell Dir vor, es fährt ein Bagger
o.ä. vor Dir, der ist auch nicht schneller und läßt sich auch
nur schwer überholen.

Es sind deutlich weniger Bagger als Fahrräder. Zudem fahren Baggerfahrer ab und an rechts ran.

Ein Lächeln und mal kurz anhalten, um andere vorbei zu lassen,
ist ohnehin besser und kreislaufschonender für alle
Beteiligten.

Und natürlich von großem Vorteil für Dich. Und das scheint ja
am Wichtigsten zu sein.

…womit klar wäre, dass Du eher der verbissene Typ Radlfahrer bist…
Selbst schuld.

Grüße,

Mathias

Hi!

Ich persönlich fahre da eher 70…

das meinte ich in einem früheren Artikel mit „fragwürdige
Einstellung“.

Jedem wie er´s braucht.

Weitere Diskussion erübrigt sich nach meiner Ansicht damit,
weil Du den Eindruck erweckst zu meinen, dass die Welt nur für
Autofahrer da ist und die anderen nur geduldet werden.

Wie gesagt fahre ich selbst ja auch viel mit dem Rad. Und ich fahre schnell Rad…
Nur eckte ich komischerweise weder in 2004 bei zahlreichen Fahrten von der Menterschweige ins Büro an der Freiheit noch bei meinen nun häufigen Fahrten vom Ackermannbogen nach Schwabing und von Waldtrudering ins Glockenbach ein einziges Mal bei Autofahrern an…

Dass ich bei Überholvorgängen mit dem Auto Rücksicht nehme, schrieb ich ja bereits.

Somit seid Ihr die Verkehrssünder, nicht ich.

Schämt Euch!

Grüße,

Mathias

Hi!

das bis zur Ampel vorfahren vieler Radfahrer ist eine Unart,
die ich nie verstehen werde. Es wird mir ein Rätsel bleiben,
wie man sich überhaupt einbilden kann Anrecht auf verkürzte
Wartezeiten zu haben nur weil man mit nur 2 Rädern schmal
genug ist…

Das ist keine Unart, sondern in der Straßenverkehrsordnung so
vorgesehen.

Bitte höflichst um Quellenangabe.

Es ist eben so, dass Radfahrer vor den Pkw am
besten gesehen werden und z.B. weniger häufig durch
Rechtsabbieger überfahren werden.

Der 2. in der Schlange kann sie trotzdem noch übersehen. Ist kein Argument für mich.

Aber wie gesagt, man kann den Wagen ja ganz nach rechts an den Randstein lenken. Wenn der Hintermann clever ist, hält er sich links und schließt auf 10 cm auf…

Grüße,

Mathias

Hallo Mathias,

Das ist keine Unart, sondern in der Straßenverkehrsordnung so
vorgesehen.

Bitte höflichst um Quellenangabe.

Hier http://www.verkehrsportal.de/stvo/stvo_05.php
Ziffer 8

Übrigens: Du darfst trotz Deiner krausen Ansichten weiter Du schreiben und musst nicht zum ihr greifen. Ich brauche keinen Pluralis Majestatis.

Gruß, Karin

Schubladendenken
Hi nochmal,

Bitte höflichst um Quellenangabe.

Aber ich google doch gern für Dich, wenn Dir das schwerfällt. :wink:

Aus der StVo:
§5 Abs(8) Ist ausreichender Raum vorhanden, dürfen Radfahrer und Mofa-Fahrer Fahrzeuge, die auf dem rechten Fahrstreifen warten, mit mäßiger Geschwindigkeit und besonderer Vorsicht rechts überholen.

Es ist eben so, dass Radfahrer vor den Pkw am
besten gesehen werden und z.B. weniger häufig durch
Rechtsabbieger überfahren werden.

Der 2. in der Schlange kann sie trotzdem noch übersehen.

Eher nicht, der Radfahrer steht ja vor ihm, in seinem Blickfeld.

Aber wie gesagt, man kann den Wagen ja ganz nach rechts an den
Randstein lenken. Wenn der Hintermann clever ist, hält er sich
links und schließt auf 10 cm auf…

Man könnte clever hier auch durch „rücksichtslos“ ersetzen.

Mal im Ernst, das einzige, was ich erwarte und voraussetze, ist gegenseitige Rücksichtnahme. Nun ist es ja ganz im allgemeinen so, dass Rücksicht meist vom „Stärkeren“ ausgeht, das liegt in der Natur der Sache. Eine 80jährige wird nur in wenigen Situationen die Gelegenheit haben, auf jüngere Menschen Rücksicht zu nehmen. Andersherum wird das eben häufiger der Fall sein. Und natürlich ist es in Einzelfällen auch geboten, als Radfahrer nachfolgenden Verkehr der nicht überholen kann, vorbeizulassen. Aber das grundsätzlich in jeder Situation vorauszusetzen, halte ich für falsch.

Der Radfahrer möchte genauso am Ziel ankommen wie ein Autofahrer, in angemessener Zeit. Ich wehre mich dagegen, als militant oder rücksichtslos abgestempelt zu werden, nur weil ich mich auf dem Rad schneller bewegen will als ein Fußgänger. Ich würde eher einen Autofahrer als militant bezeichnen, der der Ansicht ist, Radfahrer gehörten nicht auf die Straße.

So werde ich als Radfahrer keinen Autofahrer absichtlich am Weiterfahren hindern, was hätte ich auch davon. Warum darum Feindbilder gebaut werden, ist mir unklar. Das produziert Aggressivität und absichtliche Rüpeleien, auf beiden Seiten und ist der Sache wenig förderlich.

Wenn man sich überlegt oder wirklich mal abmißt, um wieviele Sekunden Zeitverlust wir hier diskutieren, wird die Sache wirklich lächerlich.

Deshalb meine ich auch, Mathias, Du hast deine Einstellung hier (sehr) deutlich gemacht. Antworten verdrehst Du nur noch und benutzt sie zur Festigung deiner festgefügten Feindbilder und Vorurteile.

Schöne Grüße
kernig

doppelt hält besser
Vielleicht glaubt ers ja, wenn ers zweimal bekommt…

*5* *daumendrück* und *dieHoffnungnichtaufgeb*
Da warst Du wohl schneller.
kernig :smile:

Ob aber Radfahren auf dem Radweg sicherer ist
als Radfahren auf der Fahrbahn, ist äusserst fraglich.

Für Autofahrer ist es jedenfalls zeitsparender und Radler
müssen höchstens noch auf Fußgänger und Einfahrten achten.
Rücksichtnahme ist, auch wenn viele Radler das nicht wissen,
immer Pflicht auf der Straße.

Wie gesagt:

Das hängt immer von den konkreten Umständen ab.

Innerorts sind Radwege meist durch Einfahrten und sogar durch Kreuzungen
aber so gefährlich, dass es für Rad- und Autofahrer viel besser wäre,
den Radweg zum Fussweg zu machen, etwas zu verschmälern
und die Fahrbahn dafür zu verbreitern.
Ein Auto aus einer Einfahrt hat nämlich meist null
oder nur eine sehr geringe Einsicht auf den Radweg,
bevor es ihn kreuzen muss.
Es hat nur die Wahl, sich sehr langsam blind vorzutasten
oder (verbunden mit Motoraufheulen / Hupen) auf den Radweg rauszufahren
und hoffen, dass da grad kein Rad kommt.
Eigentlich müsste der Autofahrer sich an so einer Stelle rauswinken lassen.
Und solche Einfahrten kommen typischerweise alle 30-100m …
An Kreuzungen haben straßenbegleitende Radwege Vorfahrt vor
den rechtsabbiegenden Autos der Begleitstraße.
Das wissen aber einige Autofahrer nicht.
Ferner ist das Risiko, übersehen zu werden, durch Bäume, Parkstreifen und tote Winkel enorm.
Ist die Begleitstraße Vorfahrtstraße, so hat der Radweg auch Vorfahrt
vor dem kreuzenden Verkehr.
Auch das ist manchen unbekannt.
Ausserdem fährt der kreuzende Verkehr meist zur besseren Übersicht
vor bis zur Straße und blockiert den Radweg.
Aus diesen Gründen ist die Vorfahrt faktisch aufgehoben,
und das Unfallrisiko sehr hoch.
Es gibt Radwege, auf die das nicht zutrifft, aber eher selten.
Fälle, wo der Radweg sicherer ist als die Straße, sind die Ausnahme.
Und das trotz bzw. wegen rücksichtslosen Autofahrern.

Thema Benutzungspflicht: Ein Radweg ist erst dann nicht benutzungspflichtig,
wenn er unzumutbar ist.
Diese Entscheidung trifft in erster Instanz der Radfahrer,
der da fährt /fahren müsste,
in zweiter Instanz evntl. die Polizei, die den Radweg sieht,
aber meist nicht benutzen muss,
und in dritter der Richter, der nur eine vage Vorstellung von
den konkreten Umständen hat und allenfalls Freizeitradler ist.
Daher wird Radfahrern ziemlich viel zugemutet,
und viele muten sich selbst noch mehr zu.

Du möchtest zügig vorankommen, sprichst aber den Radfahrern dieses Recht ab.
Sie sollen angepasste 8-15kmh fahren, damit du angepasste 70kmh fahren kannst.

Zumeist gurkt man ewig hinter einem Radler her, vor dem
alles frei ist.

Vermutlich sind für viele Autofahrer schon 30sec „ewig“.
Und für manche 100m „alles frei“.

Tja…

?

Ist ja auch o.k., wenn man das Rad nimmt. Ich mache das ja
auch. Nur sollte man es dann vermeiden, den Autoverkehr zu
behindern.

Diese Möglichkeit ist manchmal nicht gegeben oder unzumutbar.

Ist ganz einfach, ich praktiziere es ja selbst.

Auch bei Schnee etc.?
Wie schon gesagt, für manche ist Auto/Bus keine Option.
Fahr mal regelmäßig auf einem „nicht schön genug“ geräumten Radweg…

Du betrachtest Radfahrer nicht als vollberechtigte Verkehrsteilnehmer.
Wenn sie Autos behindern, sollen sie runter von der Straße
oder selbst Auto fahren.
Übrigens: die meistens Radfahrer gehören zu den nach deinen Standards
unfähigen Autofahrern, die bei Tempolimit50 35-50kmh fahren,
bei Schnee noch weniger.
Ist dir ein Auto mit 42kmh lieber als ein Radler mit 20kmh?

mfg
vume5

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Hi!

Bitte höflichst um Quellenangabe.

Aber ich google doch gern für Dich, wenn Dir das schwerfällt.
:wink:

Aus der StVo:
§5 Abs(8) Ist ausreichender Raum vorhanden, dürfen Radfahrer
und Mofa-Fahrer Fahrzeuge, die auf dem rechten Fahrstreifen
warten, mit mäßiger Geschwindigkeit und besonderer Vorsicht
rechts überholen.

Ich zitiere „…ist ausreichender Raum vorhanden…“, „…dürfen…“ und „…rechts überholen…“.
Es heisst also nicht, dass ich mit dem Auto rechts nicht dichtmachen darf, um weiterhin zügiges Fortkommen zu ermöglichen. Es heisst nicht, dass Radler dann mit 40 Km/h links vorbeibohren und sich direkt vor das Auto stellen dürfen. Es heisst nicht, dass Radler sich immer mit Gewalt ganz nach von vorne quetsche MÜSSEN.

Das übliche, rücksichtslose Durchdrängeln ist somit, wie ich ja auch schrieb, keineswegs erlaubt.

Es ist eben so, dass Radfahrer vor den Pkw am
besten gesehen werden und z.B. weniger häufig durch
Rechtsabbieger überfahren werden.

Der 2. in der Schlange kann sie trotzdem noch übersehen.

Eher nicht, der Radfahrer steht ja vor ihm, in seinem
Blickfeld.

Je nach dem, was der erste für ein Fahrzeug fährt.
Mir ist es ja egal, Ihr müsst wissen, was IHr tut. Wenn ich Rad fahre, bin ich mir jedenfalls bewusst, keine Knautschzone zu haben und fahre entsprechend.
Beschwert Euch nur nicht, wenn Ihr dann wirklich mal unter die Räder kommt.

Aber wie gesagt, man kann den Wagen ja ganz nach rechts an den
Randstein lenken. Wenn der Hintermann clever ist, hält er sich
links und schließt auf 10 cm auf…

Man könnte clever hier auch durch „rücksichtslos“ ersetzen.

Wieso? „Rücksichtlos“ ist es in meinen Augen, sich mit dem Rad völlig sinnfrei nach vorne zu drängeln und dann alle anderen aufzuhalten.
Ferner habe ich bislang noch keinen Passus in der StVO gefunden (auf die Du ja so gerne verweist), welcher mich dazu anhält, immer am linken Rand meines Fahrstreifens zu bleiben.

Mal im Ernst, das einzige, was ich erwarte und voraussetze,
ist gegenseitige Rücksichtnahme.

Ich auch. Sonst nichts. Schrieb ich etwas anderes?

Nun ist es ja ganz im
allgemeinen so, dass Rücksicht meist vom „Stärkeren“ ausgeht,
das liegt in der Natur der Sache.

Keineswegs. Ich schrieb es ja.

Eine 80jährige wird nur in
wenigen Situationen die Gelegenheit haben, auf jüngere
Menschen Rücksicht zu nehmen.

Wieso? Sie kann z.B. den Supermarkt zwischen 17 und 20 Uhr meiden, Kopfhörer für ihr TV benutzen u.s.w.

Andersherum wird das eben
häufiger der Fall sein.

Hier hingegen gehe ich mit.

_Und natürlich ist es in Einzelfällen

auch geboten, als Radfahrer nachfolgenden Verkehr der nicht
überholen kann, vorbeizulassen. Aber das grundsätzlich in
jeder Situation vorauszusetzen, halte ich für falsch.

Ich auch. Wenn Platz genug zum Überholen ist, ist das nicht nötig. Wenn nicht, schon.

Der Radfahrer möchte genauso am Ziel ankommen wie ein
Autofahrer, in angemessener Zeit. Ich wehre mich dagegen, als
militant oder rücksichtslos abgestempelt zu werden, nur weil
ich mich auf dem Rad schneller bewegen will als ein Fußgänger.

Das mache ich auch nicht.
Zur Erinnerung: eingangs ging es darum, bei extremen Wetterverhältnissen nicht alle aufzuhalten…
Das sind in München 10-20 Tage im Jahr, an welchen man als Radler ab und an mal die hinter sich gebildete Autoschlange vorbei lassen sollte.

Ich würde eher einen Autofahrer als militant bezeichnen, der
der Ansicht ist, Radfahrer gehörten nicht auf die Straße.

Möglicherweise hast Du Recht.
Ich finde, Radler gehören auf den Radweg, sobald ein solcher vorhanden ist. Ist das militant?

So werde ich als Radfahrer keinen Autofahrer absichtlich am
Weiterfahren hindern, was hätte ich auch davon. Warum darum
Feindbilder gebaut werden, ist mir unklar. Das produziert
Aggressivität und absichtliche Rüpeleien, auf beiden Seiten
und ist der Sache wenig förderlich.

Bestens, so sehe ich das auch.

Wenn man sich überlegt oder wirklich mal abmißt, um wieviele
Sekunden Zeitverlust wir hier diskutieren, wird die Sache
wirklich lächerlich.

Das stimmt in der eingangs beschriebenen Situation nicht, denn es geht ja um mehrere Radler, die bei extremsten Wetter dann zu aneinander aufgereihten Hindernissen werden.

Deshalb meine ich auch, Mathias, Du hast deine Einstellung
hier (sehr) deutlich gemacht. Antworten verdrehst Du nur noch
und benutzt sie zur Festigung deiner festgefügten Feindbilder
und Vorurteile.

Naja, ich unterstelle im Gegenzug, dass Du mich einfach nicht verstehen willst.
Kann ich nicht ändern. Ich nehme trotzdem Rücksicht auf Radler, auch wenn sie sich daneben benehmen.

Grüße,

Mathias

Hallo!

Das ist keine Unart, sondern in der Straßenverkehrsordnung so
vorgesehen.

Bitte höflichst um Quellenangabe.

Hier http://www.verkehrsportal.de/stvo/stvo_05.php
Ziffer 8

Kommentar dazu oben in meiner Antwort an kernig.

Übrigens: Du darfst trotz Deiner krausen Ansichten weiter Du
schreiben und musst nicht zum ihr greifen. Ich brauche keinen
Pluralis Majestatis.

Das war nicht abwertend oder verallgemeinert gemeint.
Vielmehr wende ich mich mit „Ihr“ an kernig und Dich, weil Ihr beide mit ähnlichen Argumenten aufwartet. Verzeihung, dass ich das nicht klar dargestellt hatte.

Grüße,
Mathias

Missionarischer Eifer
Hallo Mathias,
Deinen Eifer muß ich ja schon fast bewundern, wenn ich auch finde, dass er mir ziemlich fehlgeleitet erscheint. Auch erinnert mich die Diskussion an verschiedene Gespräche mit meinem 7-jährigen Sohn. Hab ich Übung drin.

Das übliche, rücksichtslose Durchdrängeln ist somit, wie ich
ja auch schrieb, keineswegs erlaubt.

Üblich ist das keineswegs, meiner Erfahrung nach.

Der 2. in der Schlange kann sie trotzdem noch übersehen.

Eher nicht, der Radfahrer steht ja vor ihm, in seinem
Blickfeld.

Je nach dem, was der erste für ein Fahrzeug fährt.

Gibt es Fahrzeuge, in denen man nicht sieht, was vor einem passiert? Das halte ich aber für richtig gefährlich…

Wieso? „Rücksichtlos“ ist es in meinen Augen, sich mit dem Rad
völlig sinnfrei nach vorne zu drängeln und dann alle anderen
aufzuhalten.

Sinnfrei ist es eben nicht, wie ich und auch schon andere versucht haben, Dir zu erklären. Dass Dir das nicht einleuchten will, ist nur logisch.

Ferner habe ich bislang noch keinen Passus in der StVO
gefunden (auf die Du ja so gerne verweist),

Du hast danach gefragt, erinnerst Du Dich??

welcher mich dazu
anhält, immer am linken Rand meines Fahrstreifens zu bleiben.

das habe ich nicht behauptet.

Mal im Ernst, das einzige, was ich erwarte und voraussetze,
ist gegenseitige Rücksichtnahme.

Ich auch. Sonst nichts. Schrieb ich etwas anderes?

Ja, Du scheinst auch unter Rücksichtnahme etwas anderes zu verstehen als ich.

Eine 80jährige wird nur in
wenigen Situationen die Gelegenheit haben, auf jüngere
Menschen Rücksicht zu nehmen.

Wieso? Sie kann z.B. den Supermarkt zwischen 17 und 20 Uhr
meiden, Kopfhörer für ihr TV benutzen u.s.w.

Da liegt eben der Hase im Pfeffer. Das dachte ich mir schon. Warum sollten Rentner nicht zwischen 17 und 20 Uhr einkaufen gehen? Aufgrund Deiner bisherigen Äußerungen war mir schon klar, dass du zu den Menschen gehört, die sich darüber aufregen.

Zur Erinnerung: eingangs ging es darum, bei extremen
Wetterverhältnissen nicht alle aufzuhalten…

Nein, eingangs ging es um Freizeitpolizisten, die Radfahrer anhupen um ihnen zu zeigen, dass sie den Radweg benutzen sollen. Was sie nicht müssen, wenn er nicht geräumt ist.

Ich würde eher einen Autofahrer als militant bezeichnen, der
der Ansicht ist, Radfahrer gehörten nicht auf die Straße.

Möglicherweise hast Du Recht.

Ein Lichtblick, ich glaub es kaum.

Ich finde, Radler gehören auf den Radweg, sobald ein solcher
vorhanden ist. Ist das militant?

Du kannst ja finden, was Du möchtest, das ist nicht militant, sondern mir eigentlich völlig egal. Solang Du nicht einen Radfahrer deswegen anhupst oder anders gefährdest.

Kann ich nicht ändern. Ich nehme trotzdem Rücksicht auf
Radler, auch wenn sie sich daneben benehmen.

Begrüßenswert.
Tatsache bleibt, dass Du „sich daneben benehmen“ etwas merkwürdig definierst.

Man kann ja über das Thema unterschiedlicher Meinung sein. Deine hast Du ja jetzt geäußert. Dass Dir da widersprochen wird, mußt Du Dir eben gefallen lassen. Aber dieser Hickhack ohne neue Argumente reicht mir jetzt.

kernig

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Maß

Das sind in München 10-20 Tage im Jahr, an welchen man als
Radler ab und an mal die hinter sich gebildete Autoschlange
vorbei lassen sollte.

Wenn du tatsächlich über 5min hinter einem Radfahrer
herschleichen musst, gebe ich dir völlig Recht,
dass er nun mal aber dich vorbeilassen sollte,
sowohl nach StVO wie auch Interessenabwägung.
Sowas ist innerorts aber kaum denkbar,
hab ich jedenfalls nicht mal ansatzweise erlebt.

mfg
vume5

Hi!

Das sind in München 10-20 Tage im Jahr, an welchen man als
Radler ab und an mal die hinter sich gebildete Autoschlange
vorbei lassen sollte.

Wenn du tatsächlich über 5min hinter einem Radfahrer
herschleichen musst, gebe ich dir völlig Recht,
dass er nun mal aber dich vorbeilassen sollte,
sowohl nach StVO wie auch Interessenabwägung.

Danke.
Mir reicht da schon 1 Minute, aber was soll´s, ich will nicht spitzfindig sein. Es ist ein teilerfolg, dass wenigestens einer meiner Diskussionspartner hier noch etwas soziale Kompetenz zeigt.

Sowas ist innerorts aber kaum denkbar,
hab ich jedenfalls nicht mal ansatzweise erlebt.

Mal in Schwabing gewesen?

Grüße,

Mathias

Mir reicht da schon 1 Minute

Das ist wohl das Problem. Das hieße für den Radfahrer,
dass er so alle 70sec für 15sec anhalten muss.

Es ist ein Teilerfolg, dass wenigstens
einer meiner Diskussionspartner hier noch etwas soziale
Kompetenz zeigt.

Die anderen sind da wohl weitgehend derselben Meinung,
nur haben sie auch Schwierigkeiten, sich sowas real vorzustellen.
Sie waren wohl auch nie in Schwabing…

mfg
vume5

Hi!

Mir reicht da schon 1 Minute

Das ist wohl das Problem. Das hieße für den Radfahrer,
dass er so alle 70sec für 15sec anhalten muss.

Es ist sehr schwer, dies an einer konkreten Zeitspanne festzumachen.
Ich denke man merkt es auf dem Rad sowie im Auto, wenn es langsam Zeit wird, die Schlange vorbeizulassen.

Es ist ein Teilerfolg, dass wenigstens
einer meiner Diskussionspartner hier noch etwas soziale
Kompetenz zeigt.

Die anderen sind da wohl weitgehend derselben Meinung,
nur haben sie auch Schwierigkeiten, sich sowas real
vorzustellen.

Na hoffen wir das mal…

Sie waren wohl auch nie in Schwabing…

Karin schon. Sie lebt in München.

Gut, dass ich für den Sommer meine Vespa fertig haben werde. Damit ist mir das wurscht…
Schlimm finde ich es nur, wenn diese Radikalradler ihren Kindern denselben Unsinn beibringen und diese sich dann, genauso wie ihre ELtern, ihr vermeintliches Recht erzwingen und dann unter die Räder kommen.
Erlebe ich am Ackermannbogen (chickes Neubaugebiet in Nordschwabing, wo ich ca. 3 Tage die Woche übernachte) mehrmals die Woche. Die jungen Edelökos mit überirdischem Blick und dem ADFC-Rechtratgeber in der Tasche radeln knallhart drauf los, die Gören im Schlepptau, scheißegal (sorry), ob gerade ein Auto kommt. Man hat ja vermeintlich Recht.
Die Kinder machen das dann alleine nach. Ich halte dann ja immer schon an und erkläre es den Kleinen freundlich und in Ruhe. Einmal wäre ich dafür fast von einer Horde Kampfmuttis gelyncht worden. Man unterstellte mir dann, das Kind entführen zu wollen! Nicht nur dumm und borniert, sondern auch noch paranoid! Dort kennt man mich sowieso, da ich das einzige richtige Auto in der Gegend besitze. Wie sollte ich unerkannt ein Kind entführen. Ich wollte es nur vor dem Mist retten, den seine komische Mutter ihm beigebracht hat. Ich habe den Damen dann unzweideutig klargemacht, dass ich ab jetzt reihenweise Anzeigen wegen Verletzung der Aufsichtspflicht verteilen werde, wenn mit wieder ein Kind vors Auto springt.
Mal sehen, ob es etwas bringt. Da ich mich dort immer an die 30 Km/h Regelung halte, fruchtete mein Ausbruch vielleicht ein wenig…

Grüße,
Mathias

militant

Ich finde, Radler gehören auf den Radweg, sobald ein solcher
vorhanden ist. Ist das militant?

Wenn dir der Zustand des Radwegs dabei egal ist, ja.
Wie woanders erwähnt sind Radwege nur bei Unzumutbarkeit nicht benutzungspflichtig,
und auch bei Benutzungspflicht meist weit gefährlicher als Fahrbahn.

mfg
vume5

Hi!

Ich finde, Radler gehören auf den Radweg, sobald ein solcher
vorhanden ist. Ist das militant?

Wenn dir der Zustand des Radwegs dabei egal ist, ja.
Wie woanders erwähnt sind Radwege nur bei Unzumutbarkeit nicht
benutzungspflichtig,
und auch bei Benutzungspflicht meist weit gefährlicher als
Fahrbahn.

Wo ist das so?
Wenn der Radweg wirklich und objektiv nicht benutzbar ist, muss der Radler wohl auf die Straße ausweichen.
Hier in München kenne ich persönlich keinen einzigen derarti beschaffenen Radweg.

Grüße,

Mathias

Hallo Mathias,

Gut, dass ich für den Sommer meine Vespa fertig haben werde.
Damit ist mir das wurscht…
Schlimm finde ich es nur, wenn diese Radikalradler ihren
Kindern denselben Unsinn beibringen und diese sich dann,
genauso wie ihre ELtern, ihr vermeintliches Recht erzwingen
und dann unter die Räder kommen.
Erlebe ich am Ackermannbogen (chickes Neubaugebiet in
Nordschwabing, wo ich ca. 3 Tage die Woche übernachte)
mehrmals die Woche. Die jungen Edelökos mit überirdischem
Blick und dem ADFC-Rechtratgeber in der Tasche radeln
knallhart drauf los, die Gören im Schlepptau, scheißegal
(sorry), ob gerade ein Auto kommt. Man hat ja vermeintlich
Recht.
Die Kinder machen das dann alleine nach. Ich halte dann ja
immer schon an und erkläre es den Kleinen freundlich und in
Ruhe. Einmal wäre ich dafür fast von einer Horde Kampfmuttis
gelyncht worden. Man unterstellte mir dann, das Kind entführen
zu wollen! Nicht nur dumm und borniert, sondern auch noch
paranoid! Dort kennt man mich sowieso, da ich das einzige
richtige Auto in der Gegend besitze. Wie sollte ich unerkannt
ein Kind entführen. Ich wollte es nur vor dem Mist retten, den
seine komische Mutter ihm beigebracht hat. Ich habe den Damen
dann unzweideutig klargemacht, dass ich ab jetzt reihenweise
Anzeigen wegen Verletzung der Aufsichtspflicht verteilen
werde, wenn mit wieder ein Kind vors Auto springt.
Mal sehen, ob es etwas bringt. Da ich mich dort immer an die
30 Km/h Regelung halte, fruchtete mein Ausbruch vielleicht ein
wenig…

Dieser Beitrag (deshalb zitiere ich ihn ganz) zeigt mir zum Glück noch einmal ganz deutlich, warum die Diskussion mit Dir so wenig erfreulich verlief. Du schließt von Deinen Erlebnissen auf die Allgemeinheit, hast feste Feindbilder im Kopf und überträgst sie auf die ganze Welt. Und: Du hast natürlich recht und verhältst Dich immer richtig. Du verstehst nicht, warum Deine Anläufe, andere zu belehren oft ins Leere laufen und summierst das zu Deinen Vorurteilen. Soweit zum Persönlichen, es gehört nicht wirklich hier dazu, aber es erklärt mir Vieles.

Wenn ich diesen Euren letzten Dialog lese, dann kann ich nur sagen: Ich stimme da sogar großteils zu und habe das auch schon so ähnlich in einem meiner Beiträge geäußert. Da das aber nicht in Dein Bild vom „Rüpelradler“ paßte, hast Du es anscheinend einfach überlesen.

So long, vielleicht ein andermal auf ein Neues

kernig