Fahrradfahrer anhupen

Hi!

Doch, auf der Straße habe ich auch mit 35km/h was zu suchen,
wenn die Benutzung eines Radweges zu gefährlich ist.

Ganz einfach: nein.
Du wirst mich davon nicht überzeugen, Deine V ist dann eben
anzupassen. Ich fahre ja auch nicht mit dem Motorrad auf den
freien Radweg, weil ich dort mit 100 Km/h schneller
vorankomme.

Radweg ist aber der Fahrbahn untergeordnet. Du dürftest mit
deinem Moped auf der parallel verlaufenden Autobahn (sofern
dein 2Rad min 60km/h schafft) fahren, wenn du der Meinung
bist, dass die einfache Straße zu unsicher ist.
Aber du darfst natürlich nicht mitm Moped aufm Radweg fahren.
einfach aus dem Grunde, weil es verboten ist. heisst ja auch
Radweg :smile:

Also gilt ein Motor-RAD nicht…? Schade…

Aber ich als Radler darf (aber das willst du wirklich nicht
verstehen
)… ich DARF auf der Straße fahren (sofern keine
Autobahn und/oder Kraftfahrstraße) sofern der vorhandene
Straßenbegleitende Radweg in einem nicht zumutbaren Zustand
ist.

Das weiß ich. Schrieb ich doch alles bereits. Nur muss man alles tun, was man „darf“?

„Zumutbar“ ist subjektiv.

Klar. Ich halte es auch für unzumutbar, mit dem Auto kilometerlang hinter einen Radfahrer herfahren zu müssen.

Bei mir fängts eben schon bei
Baumwurzeln an.

Das ist schlecht.

Ein unpassierbarer Radweg muss durch Straße substituiert
werden, keine FRage…
Ein paar Wurzeln allerdings reichen mir dafür nicht aus.

DIR nicht.

Ich kann ja auch nur für mich sprechen. S.o. „relativ“…

ist mir klar. wenn ich breite Reifen wie n
Tieflader hätte und mit geringer Geschwindigkeit durch die
Gegend schliche, wären mir ein paar wurzeln auch egal. aber
wenn ich etwas schneller fahren will/muss, bin ich nicht so
sturzgeil und fahr aufm Radweg, wo es nicht sicher ist.

Wenn Du mit dem Rad so schnell fährst, dass eine unvorhergesehene Unebenheit Dich zu Fall bringt, fährst DU mit unangepasster V und somit gegenüber den anderen Verkehrsteilnehmern rücksichtslos.

DU darfst schnell fahren. Aber gestehst es Radfahrern nicht
zu.

Doch, natürlich. Wer mit dem Rad über 50 in der Stadt schafft, kann von mir aus auch auf der Straße fahren.

Weil, die sollen ja aufm Radweg bleiben. Dass man da ab tempo
25 oft nicht mehr fahren kann, scheint dir unbekannt.

Schneller fahre ich schätzungsweise mit dem Rad nicht. Genausowenig die meisten anderen, die mir so auf dem rad begegnen. ich schwimme da immer recht gut mit.
Die paar Extremisten, die dann alle anderen wegschreien und mit einem wilden Sprung über den Randstein auf die Fahrbahn ausweichen, setze ich dann eher mit den allseits bekannten Audi-Fahrern auf der Autobahn gleich.
Eben eine Minderheit, die sich nicht benehmen kann.

„sinnvoll“ ist das, was gute Autofahrer tun (würden).

Das kann man bei mir lernen…

ui, spricht da der kleine verkehrserzieher aus dir?

Nein, keineswegs.
Wer möchte, kann mich fragen. Wer nicht, auch gut.
Oberlehrer kann ich nicht leiden. Schon gar nicht auf dem Rad.

Diagnose: Selbsthass ^^

Gut gekontert. Ich reagiere jedoch in den allermeisten der beschrieben Fälle durch Überholen mit 2m Abstand, sobald es gefahrlos möglich ist.
Ein Oberlehrer auf der Straße bin ich mit Sicherheit nicht.

Denn das mit dem oberlehrer merken wir uns jetzt mal und
schauen uns die Zeilen:

Ich erkläre es Dir gerne, so dass Du nicht vor Neid
zerfliessen musst:

Also höre zu und lerne…

Diesen Leuten muss dann auch
die Kante zeigen und ihnen klar machen, dass die Mehrheit ihr
Verhalten nicht duldet. Nichts anderes mache ich hier.
Also stellt EUCH in die Ecke und schämt EUCH…

Also lernt Euch zu benehmen.

an :wink:

Was hat das mit „Oberlehrer“ zu tun?
Ich habe versucht, ein wenig humoristisch zu beschreiben, was 99,9% der Verkehrsteilnehmer von Radlern der beschriebenen Kategorie halten.
Ist mir wohl nicht gelungen.

Die Autoversicherungen richteh sich genau nach den von Dir
geforderten Kriterien.
Meine liegt übrigens bei 35%.

Ach, du gibst also an, wann es „beinahe“ gekracht hätte? und
dir wird ein anti-aggressionstrainig vorgeschrieben?

Das geben oftmals andere Verkehrsteilnehmer und Videoanlagen
an.

*grübel* Zahlt die Versicherung dann Prämien an die Petzen?

Nein. Aber manche verlangen einen Auszug aus dem Flensburger Register.

und wie muss die Eingabe erfolgen? Anonym per Telefon? oder
schriftlich in 3facher ausfertigung? „Habe am 3.12.2006 um
17:45UHR Ortszeit den Führer eines Mercedes mit dem Amtlichen
Kennzeichen … dabei beobachtet, wie er beinahe einen
unfall mit einem Radler verursacht hätte! Bitte nehmen Sie
dies zur Kenntnis und passen die zukünftigen
Versicherungbeiträge dem entsprechend an.“ oder wie?

Du erstattest Anzeige bei der Polizei.

und sitzt abens aufm Polizeirevier die ganze Abteilung
zusammen und wertet die überall gemachten Aufnahmen vom
Verkehr hinsichtlich beinahe-Unfälle aus? *kopfkratz*
komische Versicherung hast du da.

Das machen die Innendienstler und dann die Staatsanwälte.

Ich dachte der Radweg wäre zu gefährlich wegen der Fußgänger
und der Rentnerradler? Oder hatte ich das mißverstanden?
Ferner gibt es in München kein Radwegproblem. Dennoch fahren
reihenweise Radler auf der STraße.

Es gibt nicht ‚den‘ Radweg. Es gibt
super Radwege in der Einkaufstraße --> auf der Straße isses
sicherer

Unsinn. Vor LKWs und Taxifahrern geschützt auf dem abgetrennten Radweg ist man mit angepasster V deutlich sicherer unterwegs, als mit 30 Km/h auf der 4-spurigen Stadtstraße.

schlechte Radwege in Wohn-/gewerbegebieten --> auf der
Straße isses sicherer

Gerade in Gewerbegebieten sicher nicht. LKW ist das Stichwort.

super Radwege mit kaum Fußgängern aufm Bürgersteig nebendran
–> auf DEM Radweg isses recht sicher, sofern die
Autofahrer beim Rechtsabbiegen auch mal schauen oder bei
unübersichtlichen Stellen nicht einfach um die Ecke hacken
getreu dem Motto „wenn ich schnell rumfahre, ist die Zeit, in
der ich einen Radfahrer abräumen kann, geringer“

Diese Abbiegegefahr ist kein Argument gegen den Radweg. Das kann auch passieren, wenn der Radler auf der Straße fährt.
Aber selbst wenn: es ist kein Argument, alle anderen aufzuhalten. Vielmehr sollte es Antrieb sein, die V vor Kreuzungen eben ein wenig zu verringern.

Und zu deiner Aussage, dass es in München kein Radwegproblem
gibt, kann ich nur sagen, dass der _allgemeine_ Zustand der
Radwege vermutlich besser ist als hier im armen Norden

Das kann ich nicht beurteilen. Ich kenne diesbzgl. nur Halstenbek. Dort ist die Infrastruktur vorbildlich. IN der City von HH scheint das auch zu funktionieren, dort habe ich fast nie Ärger mit Radikalradlern.

(München scheint mit der SPD irgendwie besser zu fahren als HH
mit CDU ^^),

Keinswegs. Wir haben hier nur genügend Industrie aufgrund der Wirtschaftspolitik des FJS in den 70ern und 80ern, um uns die rot-grünen Rathauseskapaden leisten zu können. München ist jedoch auch fast pleite. Aber eben nur fast…

doch sagt eine durchschnittliche Situation nichts
über bestimmte Abschnitte aus.

Das stimmt natürlich. Wenn´s nicht geht, geht´s nicht. Nur meistens geht´s und wird nicht gemacht…

Aber um bei dieser Art Rhetorik zu bleiben: Du musst Dich dann
eben daran gewöhnen, ab und an die Hupe abzubekommen und knapp
überholt zu werden. Es gibt genügend rücksichtslose
Autofahrer.

ja. einen hätten wir dann jetzt schon ausfindig gemacht…

Hast Du mitgelesen?
Ich gefährde keinen noch so dämlichen Radler.

aha. hinterm Radfahrer hupen und vor dem Radfahrer die
Scheibenwaschanlage zu betätigen ist also keine Gefährdung?

Nein, das ist Notwehr.

Schwachfug. Und das weisst du.

Ich habe ihn nicht gefährdet. Höchstens geärgert.

Ich verhalte mich aufmerksam und rücksichtsvoll. Ärgert man
mich zu sehr, ziehe ich eben mal den Waschwasserhebel.
Enges Überholen oder Ausbremsen gibt es bei mir nicht.

immerhin kein Ausbremsen. Is ja auch doof. dann wärst du ja
noch weiter von deiner gewünschten Reisegeschwindigkeit (70?
80? 180?) entfernt. macht dann ja keinen sinn…

So ist es.

Ich habe _nie_ behauptet, dass es „o.k.“ sei, in die Tür zu
treten. Ich sagte lediglich, dass du dich dann nicht wundern
musst, wenn es dazu kommt.

Und dann? Einige Autofahrer würden ihn dann vielleicht
umfahren. Da wäre ich vorsichtig. Ich selbst kann zwischen dem Wert
einer Tür und dem eines Menschen unterscheiden. Andere evtl.
jedoch nicht.
Aber nur zu, ziehe Du mal Deinen radikalen Plan durch.

Jetzt isses schon mein Plan? ^^
Sag mal sonst bist du noch gut unterwegs, ja? Bekomm ich
demnächst eine Anzeige von dir wegen geplanter
Sachbeschädigung an den Hals? :stuck_out_tongue:

Keine Angst, das wird nicht passieren. Ich halte nichts von dieser Anzeigerei im Straßenverkehr.

Irgendwann jedoch könntest Du an einen noch radikaleren
Verkehrsteilnehmer geraten, der Dich vom Rad holt. Ich hoffe,
das passiert nicht. Aber Deine Aussagen scheinen mir eine
recht hohe Wahrscheinlichkeit dafür implizieren zu können…

Jetzt wirds sogar so dargestellt, dass ich es bereits mehrmals
getan hätte?
Junge junge, du bist aber auch nicht zu stoppen…

Doch, ich schon. Hab´ sogar hydraulische Maguras. Nur manch anderer hier nicht oder zu spät…

Mir ist nun klar, auf welchem Niveau Du Dich bewegst. Wünsche
Dir nicht, meinem Freund Marc im Straßenverkehr zu begegnen,
er macht nervigen Bikern deutlich mehr Dampf als ich. Und ich
kann es gut verstehen. Mit der italienischen Nummer am Wagen
macht das alles noch viel mehr Spaß.

?
das muss jetzt keiner verstehen, oder?

Tritt ihm in die Tür und er fährt Dich über den Haufen.
Erwischen wird man ihn kaum, da die Zulassung in Italien
läuft. Jetzt klar?

UUUUUh. ja mensch. aber es gibt doch die
Überwacherungskameras, auf denen ausgewertet wird, wer wann
einen beinahe-Unfall hatte ^^

Ja? Wo?

da lässt sich doch bestimmt das Kennzeichen ermitteln. und das
wäre auch länderübergreifend möglich.

Möglicherweise. In München habe ich so etwas bislang nur in den U-Bahnen gesehen.

Mir ist v.a. wichtig, dass die Radikalobiker in München
wissen, dass hier Marc unterwegs ist. Denkt nach, er besitzt 9
Autos, auch welche mit deutscher Nummer. Er könnte überall
sein…:wink:

Achtung Achtung, wichtige durchsage an alle Müncher … oder
Personen in xxxkm Umkreis: Marc hat 9 Autos und macht euch
nicht frech, der macht euch platt!

Genau!

Und sei Dir bewusst: nur solche dämlichen Radikalbiker schüren
solches Verhalten, unter dem dann alle zu leiden haben.

du kennst ja nur 2 Gruppen. den armen rentner, der sich mit
5km/h auf dem Rad durch die Gegend „steht“ und den
„Radikalradler“, der es immer nur auf dich abgesehen hat und
grundsätzlich überhaupt alle Autofahrer behindern und
beleidigen will.

Das ist doch Blödsinn. Lies doch erst mal mit, bevor Du hier
Deinen Sermon ablässt. Ich schrieb schon zu Anfang, dass ich
auch selbst radle. Ich bin 34, also wohl noch mit der
durchschnittl. Radgeschwindigkeit unterwegs.
So fahre auch die meisten. Ihr Radikalos seid eine Minderhait.
Keiner will Euch. Also lernt Euch zu benehmen.

Och, die Anmeldezahlen für die Hamburg Cyclassics und wie
schnell die Plätze im JedermannRennen weg sind, scheinen eine
andere Sprache zu sprechen. Immerhin sind diese Radikalradler
ein nicht zu unterschätzender Wirtschaftsfaktor. Zumals am Rad
diverse Verschleißteile gibt und Ersatzteile kosten auch Geld.
„Keiner will euch“. Ja nee… schon klar. Der Atommüll der
Radler. Leute, die schneller als 20kmh fahren wollen…

Oh Mann…
Ich weiß ja nicht, ob die Teilnehmer dieses Rennens alle so daneben unterwegs sind. Ich schätze eher, die meisten davon benhemen sich.

Klar, wer mit dem Rennrad über 30 fahren möchte, hat dann eben
Pech gehabt. Der kann ja in die Pyrenäen gehen.
Wie gesagt, ich kann mein Motorrad auch nicht in der Stadt auf
der Straße ausfahren.

Wenn dein Motorrad Maximalgeschwindigkeit von 70 hätte,
könntest du es sehr wohl auf der Straße ausfahren.

So etwas fahre ich nicht.
Ferner greift dieses Argument nicht. Vielmehr sollte man so fahren, dass andere nicht über Gebühr behindert und gefährdet werden.
Das steht ja nun auch in der hier vielzitierten StVO…

Und wenn du
mit deinem Auto mal richtig ungestört fahren willst ohne
nervende Mitmenschen: A20 ab Rostock ostwärts. viel Spaß.

Kenne ich. Meistens fahre ich jedoch hier in der Stadt oder mal nach Österreich und Italien.

Du schürst durch deine Selbstdarstellung hier ("ICH
entscheide, wann eine verkehrsregel sinnvoll ist. ICH
beurteile, wann eine Gefährdung vorliegt.

Richtig. Ich schrieb von Anfang an, dass ich hier meine
Meinung vertrete, nicht die des Verkehrsgerichtstages, des
ADFC oder sonstwem.

Aber leider stehts dir nicht zu, eine Verkehrsregel nach
deinem Gusto auszulegen :smile:

Diese langweilige Diskussion habe ich hier in der Vergangenheit schon oft geführt. Schau ins Archiv.

Deine Aussagen sind für mein Verständnis recht eindeutig.
Wenn Du Dich mit dem Thema „Diskussionsstil“ und „Sender -
Empfängerverhältnis“ beschäftigst, wird Dir ein Licht
aufgehen.
Kurz: ich darf verstehen, was ich will. Du als Sender bist
dafür zuständig, Deine Meinung klar zu formulieren.

Wenn die Starkstromleitung an die elektrische Zahnbürste
angeschlossen wird, läuft die vermutlich auch nicht besser :smile:

Doch, sie läuft kurzzeitig sehr schnell…

Richtig. Nach 1 Km merkt man dahinter jedoch, dass hier nicht
nur ausgewichen wird. Dann hupe ich schon mal.
Es geht hier um die Verhältnismäßigkeit. Diese kann man schon
einschätzen.

genau. Scheibenwischanlage ist auch verhältnismäßig.

In dem Fall wäre ein Tritt in den Ar… verhältnismäßig gewesen. Ich habe noch sanft reagiert…

keine
Frage. würd jeder so machen. hat die Polizei nicht
mittlerweile ein Faltblatt dazu herausgegeben? „Autofahrer,
wehret den Anfängen!“ oder so ähnlich. :smile:

Nein, die Polizei greift hier die Radikaloradler noch selber ab.

Fahr doch einfach mal Sonntags, wenn die Sonne scheint die
Elbchaussee von Wedel zum Hafen rein. da denkst man manchmal,
die Deutschlandtour macht Station in HH, so viele Radler sind
da unterwegs. auf der Straße! (uaaah, welch frevel!).
teilweise zu 2. oder 3. nebeneinander… und die wagen es
sogar, die 4 Anstiege nur mit 27km/h hochzusteigen…

Da gibt´s dann eben die Hupe. Auch in HH…

Lustigerweise gibts die Hupe auch in Autos, die in HH
unterwegs sind. nur hab ich noch nie erlebt (kann mich
zumindest nich dran erinnern), dass die einer benutzt hat, um
nem Straßen-Radler bescheid zu stoßen…

Ich schon. Und?

„radfahrer haben auf der Straße nichts verloren. Weg mit
euch!“

Das ist recht gut interpretiert. Die akzeptablen
Einschränkungen findest Du ebenfalls im Thread.
So sehe ich das.
Rücksichtnahme ist nicht, jeden Scheiß, den andere machen gut
zu finden…

Es sagt ja keiner, dass du es toll finden musst, dass Radler
auf der Straße unterwegs sind. Und keiner Verlangt von dir,
dir in deine Heckscheibe ne LEuchttafel mit der Aufschrift
„Radler vor mir, bitte Vorsicht“ zu kleben und bei Bedarf
einzuschalten.
Aber sich drüber aufzuregen, zu hupen und waschanlage zu
benutzen vor nem Radler, ist alles andere als „rücksichtnahme“

So ist es. Also weshalb regst Du Dich darüber auf?
Ich habe nichts anderes getan, als mein Mißfallen über sein kriminelles Verhalten milde auszudrücken.

Die Benutzung der Fahrbahn für Radfahrer ist NICHT strafbar!

Schrieb ich das?

Ja. Indem du schreibst

Der Stinkefinger sowie das Fahren auf der Fahrbahn können
schnell eine Nötigung ergeben.
Das wäre dann eine Straftat.

Nötigung, Ordnungswidrigkeit, Straftat. vllt. solltest du
deine Freunde mal um Rat bitten bzgl der klaren Abgrenzung der
Begriffe.

Blödsinn, hier schrieb ich nicht, dass das Befahren der Fahrbahn generell strafbar wäre.
Es ging um den Stinkefinger und die Nötigung, welche sich aus dem illegalen(!) Befahren der Fahrbahn ergeben kann. Das Schild zur Benutzungspflicht des Radweges steht dort, ich habe heute morgen mal darauf geachtet.

(sofern „Fahrbahn“ BAB bzw Kraftfahrstraße ist)

Die korrekte Vorgehensweise wäre gewesen, eine Anzeige wegen
Beleidigung aufzugeben.

Solange Fahrräder keine Kennzeichen tragen müssen, bringt das
nichts. Ich hätte ihn zunächst stoppen und seine Personalien
aufnehmen müssen, womit ich mich auf dünnes Eis bewege.

Aber Waschanlage zu betätigen ist viel geiler. klar…

Jedenfalls juristisch weniger bedenklich, als ihn anzuhalten.

Aber deine Waschaktion war natürlich rechtens. oder zufall?

Sie war eine kindische Reaktion auf sein Fehlverhalten.

aha. ein Funke von Einsicht?

Ich hatte Freude daran. Ich kann auch nicht ausschließen, dass so etwas noch einmal passiert. Niemand ist perfekt…

oder nötig? und natürlich auch vorausschauend und nicht
asozial. klar.

Nicht nötig, aber vorausschauend, da er vielleicht mit einer
winzigen Chance darüber nachdenkt, den neuen Radweg auf dieser
Straße zu benutzen. Asozial wohl kaum. Etwas Humor muss man
schon haben, wenn man schon Mist baut.

Humor hört bei dir bei behinderungen auf. Bei mir hört er bei
hupen direkt dahinter und absichtlicher Benutzung der
Waschanlage davor auf.

Dann bist Du eben ein humorloser Mensch.
So wie der besagte Radler offenbar…

P.S.: wenn Du meine Oma da oben anfährst, kommst Du in die
Wurst…

wow. Dann sag Omman, sie soll nich blindlings aufn
Radweg/Straße latschen. Dann passiert auch nichts.

Klar. Die blöden Fußgänger sind eh selbst schuld. Ich werde es ihr ausrichten.

Grüße,

Mathias

Hallo Katharina,

  • der Ansicht, die StVO sinnvoll auszulegen stehe ihm zu (aus
    o.g. Gründen vllt?)

Das darf jeder. Es kommt auf das „snnvoll“ an, was Ihr
Kampfbiker hier nich wollt.

Das Problem bei dieser Diskussion ist, die Tatsache, dass du
dich auf ein „Recht der freien (sinnvollen) Auslegung“
berufst, welches du als einziger korrekt (sinnvoll) zu
interpretieren weißt. Solange du von diesem Standpunkt nicht
abrückst, solange dir auch nicht einmal annähernd der Gedanke
kommt, dass möglicherweise hier und da auch ein kleiner Fehler
in Deiner Interpretation bestehen könnte ODER (nehmen wir mal
an, es GÄBE ein solches Recht) es verschiedene „richtige“
Arten der Auslegung gibt, ist hier tatsächlich jede Diskussion
sinnlos.

Das gebe ich 1:1 zurück.

ich fahre dann sowieso

Motorrad und kann locker überholen und an der Ampel
vordrängeln… :wink:

Und dann ist es natürlich in Ordnung sich vorzudrängeln,
gelle?

Wenn Du das darfst, darf ich das auch!
Ferner war mein Argument dagegen bei Radlern,
dass sie dann nicht aus dem Tee kommen. Das gilt für mein
Motorrad nicht, damit bin ich im 3. Gang, wenn die Autos hinter
mir die Kupplung langsam kommen lassen.

Falsch. In diesem Fall bin ich IMMER schneller als das erste
Auto an der Ampel. Bis das nämlich ma in 1.Gang geschalten,
bruuuuum bruuuuum langsam losrollt, in 2.Gang geschaltet brum
brum schneller wird, da bin ich schon längst um die Ecke und
(meist, aber du hast schon Recht, nicht immer) wieder auf dem
nächsten Fahrradweg, 3.Gang brUUUMMM. Auf halber Strecke zur
nächsten Amperl überholt mich das Auto manchmal auch wieder.

Ich bin an der Ampel immer sehr schnell weg, auch mit dem Auto. Bis der Radler sich auf den Sattel gesetzt hat, bin ich 50m weiter.

Aber an der nächsten Ampel überhole ICH es wieder, und das
entgegen der Vorstellung die viele so von uns Radkurieren
haben, ganz ohne dabei über rot zu fahren. Man muss nur
wissen, wann die Ampeln schalten :smile:

Das kann man mit dem Auto genauso machen. Nur eben nicht, wenn ein Radler im Weg steht.

So. Das wollte ich nicht auf mir sitzen lassen,
verabschiede mich jetzt allerdings auch aus der Diskussion und
überlasse Dir damit das Feld für’s letzte Wort, mach was
draus, Mathias!
Grüße von Kati

Darauf lege ich keinen Wert.
Ich habe meine Punkte nun alle mindestens zweimal genannt.
Wenn das nicht fruchtet, kann ich es nicht ändern.

P.S. Zu Deinen 70 in der Stadt: es gibt auch Menschen die an
größeren Straßen leben (vermute mal in den kleineren hältst
selbst du dich an die 50) und dann unter deiner
Lärmbelästigung leiden, ist leider so, vielleicht denkst du
also noch mal über deine rücksichtnahme nach!?

Die meisten Autos sind mit 50 so laut wie mit 70.
Meines ist sehr leise.
Deutlich leiser als ein schimpfender Radler…

Grüße,

Mathias

Ein paar Fakten…
…vielleicht hilft’s ja?

Das weiß ich. Schrieb ich doch alles bereits. Nur muss man
alles tun, was man „darf“?

Muß man nicht, aber man darf es eben. Und man darf sich wehren, wenn es einem aus merkwürdigen Gründen verwehrt wird.

setze ich dann eher mit den allseits bekannten
Audi-Fahrern auf der Autobahn gleich.

Ah, eine neue Schubladen-Kategorie in Deinem Denken.

Vor LKWs und Taxifahrern geschützt auf dem
abgetrennten Radweg ist man mit angepasster V deutlich
sicherer unterwegs, als mit 30 Km/h auf der 4-spurigen
Stadtstraße.

Das stimmt einfach und ganz objektiv betrachtet nicht.
Hier mal zur Versachlichung dieses Punktes ein paar Unfallzahlen mit und ohne Radweg:
http://www.adfc-weyhe.de/radwege/unfallzahlen.php
http://bernd.sluka.de/Radfahren/Radwege.html in der Tabelle
http://www.radzeit.de/uploads/12/13/radzeit01_3.pdf Seite 20 „Berlin: Auf Radwegen lauert der Tod“

Diese Abbiegegefahr ist kein Argument gegen den Radweg. Das
kann auch passieren, wenn der Radler auf der Straße fährt.

Kann, die Wahrscheinlichkeit ist aber wesentlich geringer (siehe die links oben)

Aber selbst wenn: es ist kein Argument, alle anderen
aufzuhalten.

Die Sicherheit eines Menschen ist es dir also nicht wert, in deinem eigenen Fortkommen gebremst zu werden?

Vielmehr sollte es Antrieb sein, die V vor
Kreuzungen eben ein wenig zu verringern.

Oder auch abzusteigen und sein Fahrrad über die Kreuzung zu schieben? Du schreibst Dich hier um Kopf und Kragen. Das kann doch keiner mehr ernst nehmen.

Kurz: ich darf verstehen, was ich will. Du als Sender bist
dafür zuständig, Deine Meinung klar zu formulieren.

???

Alles klar

kernig

Hallo!

…vielleicht hilft’s ja?

Wobei?

Das weiß ich. Schrieb ich doch alles bereits. Nur muss man
alles tun, was man „darf“?

Muß man nicht, aber man darf es eben. Und man darf sich
wehren, wenn es einem aus merkwürdigen Gründen verwehrt wird.

Ja, genau. Die Tür-Tritte…

setze ich dann eher mit den allseits bekannten
Audi-Fahrern auf der Autobahn gleich.

Ah, eine neue Schubladen-Kategorie in Deinem Denken.

Wer Auto fährt, kennt das.

Vor LKWs und Taxifahrern geschützt auf dem
abgetrennten Radweg ist man mit angepasster V deutlich
sicherer unterwegs, als mit 30 Km/h auf der 4-spurigen
Stadtstraße.

Das stimmt einfach und ganz objektiv betrachtet nicht.
Hier mal zur Versachlichung dieses Punktes ein paar
Unfallzahlen mit und ohne Radweg:
http://www.adfc-weyhe.de/radwege/unfallzahlen.php
http://bernd.sluka.de/Radfahren/Radwege.html in der Tabelle
http://www.radzeit.de/uploads/12/13/radzeit01_3.pdf Seite 20
„Berlin: Auf Radwegen lauert der Tod“

Traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast. Will heissen: wie ist die Datenbasis?
Deutlich mehr Fahrradfahrer nutzen öfter den Radweg, als die Straße.
Unangepasste V ist vermutlich beim Radeln ebenso die häufigste Unfallursache wie beim Autofahren. Auf dem radweg gibt es eben auch mal Fußgänger, die eine Bremsung erfordern. Es gibt Einfahrten, bei denen man die V verringern sollte, was eben nicht geschieht, also kracht es.

Diese Abbiegegefahr ist kein Argument gegen den Radweg. Das
kann auch passieren, wenn der Radler auf der Straße fährt.

Kann, die Wahrscheinlichkeit ist aber wesentlich geringer
(siehe die links oben)

Weshalb? Der Autofahrer quert beim Rechtsabbiegen genauso den rechten Fahrbahnrand wie den Radweg.

Aber selbst wenn: es ist kein Argument, alle anderen
aufzuhalten.

Die Sicherheit eines Menschen ist es dir also nicht wert, in
deinem eigenen Fortkommen gebremst zu werden?

Oh doch. Komme mir bloß nicht so. Die V ist dann eben anzupassen, dann ist der Mensch auf dem Rad auch sicher unterwegs. Wenn er nicht bremsen kann, verletzt er sowieso §1 StVO.

Vielmehr sollte es Antrieb sein, die V vor
Kreuzungen eben ein wenig zu verringern.

Oder auch abzusteigen und sein Fahrrad über die Kreuzung zu
schieben?

Das halte ich für nicht unbedingt notwendig.

Du schreibst Dich hier um Kopf und Kragen. Das kann
doch keiner mehr ernst nehmen.

Du heizt also einfach voll drauflos?
Ich verringere auch mit Motorrad und Auto bei schwer iensehbaren EInmündungen die V.
Wenn Du das nicht tust, schreibst Du Dich nicht nur, nein, Du fährst auch Dich und andere „um Kopf und Kragen“.

Du bist eine Bedrohung für den geregelten Verkehrsablauf. Und das aus meinem Munde…

Kurz: ich darf verstehen, was ich will. Du als Sender bist
dafür zuständig, Deine Meinung klar zu formulieren.

???

Alles klar

Offenbar nicht.

Grüße,

Mathias

Ja, genau. Die Tür-Tritte…

Kamen nicht von mir…

Ah, eine neue Schubladen-Kategorie in Deinem Denken.

Wer Auto fährt, kennt das.

Alle, die Auto fahren, meinst Du - noch eine Schublade in der Du von Dir auf alle anderen schließt.

Traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast.
Will heissen: wie ist die Datenbasis?

Lies es nach. Mit Deinem Argument kann man alle Fakten vom Tisch wischen. Präsentiere mir gegenteilige Fakten, dann reden wir weiter.

Deutlich mehr Fahrradfahrer nutzen öfter den Radweg, als die
Straße.
Unangepasste V ist vermutlich beim Radeln ebenso die häufigste
Unfallursache wie beim Autofahren.

Falsch vermutet. Stimmt nämlich nicht. Auch das ist übrigens in einem der Links enthalten. Die häufigste Ursache sind rechtsabbiegende Fahrzeuge.

Auf dem radweg gibt es eben
auch mal Fußgänger, die eine Bremsung erfordern.

Und was soll mir das sagen? Nur Radikalradler unterwegs? Alle selber schuld?

Weshalb? Der Autofahrer quert beim Rechtsabbiegen genauso den
rechten Fahrbahnrand wie den Radweg.

Er hat aber den Radfahrer auf der Straße immer im Blickfeld.

Du heizt also einfach voll drauflos?

Unterstellung

Du bist eine Bedrohung für den geregelten Verkehrsablauf. Und
das aus meinem Munde…

Noch eine unbewiesene Unterstellung.

Offenbar nicht.

Nein

Grüße,

Auch
kernig

mal nichts zum fahrrad:

P.S. Zu Deinen 70 in der Stadt: es gibt auch Menschen die an
größeren Straßen leben (vermute mal in den kleineren hältst
selbst du dich an die 50) und dann unter deiner
Lärmbelästigung leiden, ist leider so, vielleicht denkst du
also noch mal über deine rücksichtnahme nach!?

Die meisten Autos sind mit 50 so laut wie mit 70.
Meines ist sehr leise.
Deutlich leiser als ein schimpfender Radler…

Wenn du von den Motorgeräuschen sprichst, hat du zweifelsohne recht. Aber schon ab sehr geringer Geschwindigkeit spielen die Reifen und der Fahrbahnbelag eine Rolle (Stichwort: abrollgeräusch).
Und die Lärmemission eines fahrendes Autos steigt leider nicht nur linear zur gefahrenen Geschwindigkeit :smile:

aber vermutlich hast du auch ganz spritsparende und laufruhige breitreifen :wink:

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Hallo (Gruß, der nicht weh tut…)!

Ja, genau. Die Tür-Tritte…

Kamen nicht von mir…

…wurden aber offenbar gut geheißen. Schade, dass auch Du die älteren Sätze löschst. So geht der Zusammenhang verloren.

Ah, eine neue Schubladen-Kategorie in Deinem Denken.

Wer Auto fährt, kennt das.

Alle, die Auto fahren, meinst Du - noch eine Schublade in der
Du von Dir auf alle anderen schließt.

Möglicherweise. Ich habe eben viel Erfahrung auf der Straße und das Thema bereits öfter mit den verschiedensten Leuten diskutiert.

Traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast.
Will heissen: wie ist die Datenbasis?

Lies es nach. Mit Deinem Argument kann man alle Fakten vom
Tisch wischen. Präsentiere mir gegenteilige Fakten, dann reden
wir weiter.

Lies Du erst mal weiter, bevor Du moserst.

Deutlich mehr Fahrradfahrer nutzen öfter den Radweg, als die
Straße.
Unangepasste V ist vermutlich beim Radeln ebenso die häufigste
Unfallursache wie beim Autofahren.

Falsch vermutet. Stimmt nämlich nicht. Auch das ist übrigens
in einem der Links enthalten. Die häufigste Ursache sind
rechtsabbiegende Fahrzeuge.

…und somit unangepasste V, weil ja offenbar seitens der Radler nicht gebremst werden konnte.

Auf dem radweg gibt es eben
auch mal Fußgänger, die eine Bremsung erfordern.

Und was soll mir das sagen? Nur Radikalradler unterwegs? Alle
selber schuld?

Viele davon.

Weshalb? Der Autofahrer quert beim Rechtsabbiegen genauso den
rechten Fahrbahnrand wie den Radweg.

Er hat aber den Radfahrer auf der Straße immer im Blickfeld.

Keineswegs, gerade bei Zieharmonika-Verkehr kann der Radler ggf. immer mal wieder aufholen, indem er rechts überholt.
Passiert andauernd, als bitte tue das nicht als unrealistisch ab.

Du heizt also einfach voll drauflos?

Unterstellung

Das habe ich eben so interpretiert. Lösche nicht die vorausgehenden Textpassagen, dann wird das schnell klarer.

Du bist eine Bedrohung für den geregelten Verkehrsablauf. Und
das aus meinem Munde…

Noch eine unbewiesene Unterstellung.

Du beschreibst Dich ja selbst so.

Grüße,

Mathias

Hallo!

Ich bin so ein guter Mensch. Der Wagen ist mit Conti Eco Contact in Standardgröße bereift. Zumindest im Sommer.

Grüße,

Mathias

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Sachargumente?
Guten Morgen,
zu den Tritten an die Tür:

…wurden aber offenbar gut geheißen.

Von mir nicht, zeige mir wo. Und soweit ich das verstanden habe auch von niemand anderem. Es war nur von einem Poster die Rede davon, dass Du Dich darüber nicht wundern brauchst. Das ist ein Unterschied.

Möglicherweise. Ich habe eben viel Erfahrung auf der Straße
und das Thema bereits öfter mit den verschiedensten Leuten
diskutiert.

Ach so. Deine Erfahrung widerlegt natürlich wissenschaftliche Fakten.

Lies Du erst mal weiter, bevor Du moserst.

Das habe ich getan. Ich mosere nicht, das überlasse ich Dir. Ich argumentiere, stoße aber nur auf heiße Luft, Unterstellungen, Schubladendenken, Vorurteile. Du sagst nichts, was den geposteten Zahlen und meiner Aussage widerspricht: Die Unfallzahlen sind durch den Radwegebau gestiegen. Auf einem Radweg ist das Unfallrisiko höher als auf der Straße.

Falsch vermutet. Stimmt nämlich nicht. Auch das ist übrigens
in einem der Links enthalten. Die häufigste Ursache sind
rechtsabbiegende Fahrzeuge.

…und somit unangepasste V, weil ja offenbar seitens der
Radler nicht gebremst werden konnte.

So kann man natürlich auch Ursachen verdrehen. Wenn Du also frontal mit einem überholenden Fahrzeug zusammenstößt, wer ist dann schuld? Nach dieser Interpretation Du, weil Du wegen unangepaßter Geschwindigkeit nicht bremsen oder ausweichen konntest.
Aber es paßt natürlich in Dein Bild vom drauflosrasenden Radikalradler.

Er hat aber den Radfahrer auf der Straße immer im Blickfeld.

Keineswegs, gerade bei Zieharmonika-Verkehr kann der Radler
ggf. immer mal wieder aufholen, indem er rechts überholt.
Passiert andauernd, als bitte tue das nicht als unrealistisch
ab.

Das habe ich nicht. Aber wenn Du in dem von Dir angesprochenen Ziehharmonikaverkehr den Radfahrer gerade überholt hast(und dich mächtig darüber aufgeregt hast), kannst Du hinterher nicht behaupten Du hättest ihn nicht wahrgenommen. Und genau darin liegt der Sicherheitsgewinn für den Radfahrer.

Du heizt also einfach voll drauflos?

Unterstellung

Das habe ich eben so interpretiert. Lösche nicht die
vorausgehenden Textpassagen, dann wird das schnell klarer.

Und jeder Beitrag 10 Seiten lang.
Zeige mir, woraus Du das folgerst. Ich habe Dir da schon öfter widersprochen, Du hast Deine Unterstellung nicht untermauern können, widerholst Sie einfach immer und immer wieder. Laß das sein.

Du bist eine Bedrohung für den geregelten Verkehrsablauf. Und
das aus meinem Munde…

Noch eine unbewiesene Unterstellung.

Du beschreibst Dich ja selbst so.

Wo? Hier gilt das selbe wie oben. Ich verwahre mich gegen Unterstellungen, die Du nicht eindeutig belegen kannst.

Ganz nebenbei bemerkt ist meine Fahrweise gar nicht das Thema dieser Diskussion. Es geht um die Benutzungspflicht von Radwegen, um Argumente dafür und dagegen. Das einzige Argument, das ich von Dir dazu gehört habe ist die Geschwindigkeit Deines persönlichen Vorwärtskommens und das in 1000facher Widerholung. Das ist zwar verständlich, aber in der Interessenabwägung ein bißchen wenig.

Weißt Du was, um das hier abzukürzen: Wenn Du ein echtes, neues Sachargument auffährst, antworte ich Dir wieder.

Schöne Grüße
kernig

Hallo Matthias !

Ist zwar schon was älter der Thread und, ich gebe zu, alles hab ich nicht gelesen - aber meinen „Senf“ möchte ich dann doch kurz dazugeben.
Ich benutze PKW und Fahrrad - ersteres mehr, letzteres weniger. Und auch ich rege mich regelmäßig auf. Als Autofahrer über die Rad- und als Radfahrer über die Autofahrer. Nur: Keinem von beiden gehört die Straße alleine. Zwar gilt für die Radfahrer die Pflicht den Radweg zu nutzen, allerdings nur wenn das zumutbar ist. Was es - leider Gottes - häufig nicht ist. Und besonders im Winterverkehr, wo fast immer Räumgut auf den Geh- und Radwegen landet. Es ist das Recht des Radfahrers, die Straße zu benutzen. Und er muß auch nicht duckmäusern weil ein Auto kommt und hat auch nicht die Pflicht, schnellere Verkehrsteilnehmer vorbeizulassen, wenn er durch sein Fahrverhalten deren Vorankommen nicht behindert, im Gegenteil: Gegenseitige Rücksichtnahme, §1 STVO. Zwar gilt ein Rechtsfahrgebot, aber auch das heißt nicht daß der Radfahrer zwingend im Rinnstein fahren muß. Wenn die Straßen- oder Witterungsverhältnisse das verlangen darf und kann er auch mal mittig fahren.

Und was die Motivation angeht, bei Regen und Schnee Rad zu fahren: Die wenigsten wollen, die meisten müssen. Weil sie keinen PKW besitzen, weil die Busanbindung zu schlecht oder zu teuer und weil die Chauffeurdienste ausgebucht sind.
Und, ja, meistens wäre es sinnvoller die Öffentlichen zu benutzen. Auch für PKW-Fahrer, die den Straßenverkehr ebenso behindern und stören wie die Radfahrer (aus ihrer Sicht). Neulich wurde ich, einen ausgeschilderten Radweg korrekt benutzend, fast von einem Polizeiwagen „erwischt“, weil Fahrer und Kollege sich angeregt unterhielten statt auf die Einmündung zu achten. Sollte auch nicht sein, oder?

Und zum Schluß möchte dann auch ich fragen, warum scherst DU Dich nicht in den Bus und machst den Radfahrern die Straße frei? Wieviele Plätze hat ein Bus - 50, 60? Wieviele Busse fahren in München - 100, 200? Wieviel mehr Platz hätten die Radfahrer wenn die PKW-Fahrer sich in den Bus scheren würden? Ach - zu unbequem, zu teuer, zu umständlich?
Leider (als PKW-Fahrer) und Leider (als Radfahrer) gehört uns die Straße nicht ganz alleine, aber damit müssen wir nunmal zurecht kommen.

Schönen Gruß und weiterhin gute Fahrt :smile:

Hallo Holger,

Ist zwar schon was älter der Thread und, ich gebe zu, alles
hab ich nicht gelesen - aber meinen „Senf“ möchte ich dann
doch kurz dazugeben.

Logo.

Ich benutze PKW und Fahrrad - ersteres mehr, letzteres
weniger. Und auch ich rege mich regelmäßig auf. Als Autofahrer
über die Rad- und als Radfahrer über die Autofahrer. Nur:
Keinem von beiden gehört die Straße alleine.

Genau so sehe ich das auch.
Ich habe nie mehr verlangt, als gegenseitige Rücksichtnahme.

Zwar gilt für die
Radfahrer die Pflicht den Radweg zu nutzen, allerdings nur
wenn das zumutbar ist. Was es - leider Gottes - häufig nicht
ist. Und besonders im Winterverkehr, wo fast immer Räumgut auf
den Geh- und Radwegen landet. Es ist das Recht des Radfahrers,
die Straße zu benutzen. Und er muß auch nicht duckmäusern weil
ein Auto kommt und hat auch nicht die Pflicht, schnellere
Verkehrsteilnehmer vorbeizulassen, wenn er durch sein
Fahrverhalten deren Vorankommen nicht behindert, im Gegenteil:
Gegenseitige Rücksichtnahme, §1 STVO.

s.o. Es wurde ja auch die StVO dahingehend zitiert, dass langsamere Fahrzeuge die Schnelleren ab und an vorbeizulassen haben.

Zwar gilt ein
Rechtsfahrgebot, aber auch das heißt nicht daß der Radfahrer
zwingend im Rinnstein fahren muß. Wenn die Straßen- oder
Witterungsverhältnisse das verlangen darf und kann er auch mal
mittig fahren.

Kein Problem. Nur ist es m.E. nicht akzeptabel, dass ein einzelner Radler eine Schlange von Autos über Kilometer behindert. Weicht er einem Schneehaufen auf dem radweg aus, ist das eben unvermeidbar und als Autolenker nimmt man Rücksicht.

Und was die Motivation angeht, bei Regen und Schnee Rad zu
fahren: Die wenigsten wollen, die meisten müssen. Weil sie
keinen PKW besitzen, weil die Busanbindung zu schlecht oder zu
teuer und weil die Chauffeurdienste ausgebucht sind.

In München lasse ich das nicht gelten. Hier sind Öfis gut ausgebaut.

Und, ja, meistens wäre es sinnvoller die Öffentlichen zu
benutzen. Auch für PKW-Fahrer, die den Straßenverkehr ebenso
behindern und stören wie die Radfahrer (aus ihrer Sicht).
Neulich wurde ich, einen ausgeschilderten Radweg korrekt
benutzend, fast von einem Polizeiwagen „erwischt“, weil Fahrer
und Kollege sich angeregt unterhielten statt auf die
Einmündung zu achten. Sollte auch nicht sein, oder?

Natürlich nicht.

Und zum Schluß möchte dann auch ich fragen, warum scherst DU
Dich nicht in den Bus und machst den Radfahrern die Straße
frei? Wieviele Plätze hat ein Bus - 50, 60? Wieviele Busse
fahren in München - 100, 200? Wieviel mehr Platz hätten die
Radfahrer wenn die PKW-Fahrer sich in den Bus scheren würden?

Es geht nur darum, weshalb der extra gebaute Radweg nicht einfach auch benutzt wird und weshalb bei Nichtvorhandensein eins Radwegs man nicht ab und an ein Auto vorbeilassen sollte. Zudem frage ich mich, weshalb man sich der winterlichen Witterung aussetzt?

Ich beantworte aber gerne Deine Frage direkt: ich finde Busfahren unbequem, daher nutze ich bei kaltem Wetter den Wagen. Mit meinem Auto behindere ich niemanden wegen zu geringer Geschwindigkeit. Bei gutem Wetter fahre ich mit dem Rad auf dem Radweg. Was mache ich falsch?

Ach - zu unbequem, zu teuer, zu umständlich?
Leider (als PKW-Fahrer) und Leider (als Radfahrer) gehört uns
die Straße nicht ganz alleine, aber damit müssen wir nunmal
zurecht kommen.

s.o.
Ich schreibe ja niemandem vor, WAS er zu fahren hat. Ich wünsche mir nur, dass der Radler weiß, WO er zu fahren hat…

Schönen Gruß und weiterhin gute Fahrt :smile:

Dasselbe!

Mathias