Fahrradfahrer und Helm(pflicht)

Hallo,

Unfälle mit Fahrradfahrern sind ja nicht selten. Jedoch stellt sich die Frage, inwieweit ein Helm Schlimmeres verhüten kann. Ich selbst hatte eine Begegnung mit einem Fahrradfahrer, wobei die Frontscheibe zu Bruch ging. Zum Glück heilen die schlimmen Verletzungen vollständig und ohne Folgen aus (das jeder Unfall irgendwie vermeidbar ist, bestreite ich hier nicht). Aber hätte mit den im Handel erhältlichen Helmen ein Schutz bestanden? Wenn ich den Vergleich zu Motorradhelmen wage:

  • eigenartige Form („aerodynamisch…“)
  • keine feste Schale
  • keine richtige Passform
  • unzureichende Befestigung am Kopf

Kann man da den Fahrradfahrern Vorwürfe machen, das diese keinen Helm tragen? Oder ist es nur Bequemlichkeit? Ich weiß es nicht, ich brauche keinen Helm im Auto. Ja, es gibt gute Helme, jedenfalls den Testzeitschriften nach.

Wie steht ihr zur Helmpflicht? Oder ist es eher das Verhalten der Fahrradfahrer? Oder die Ignoranz der Autofahrer gegenüber den Radlern? Nicht alle Radfahrer sind ja rücksichtslos unterwegs (ja, diese gibt es!). Oder ist es eher besser, so eine Art Fahrradführerschein zur Pflicht zu machen (Verkehrsregeln)?

Gruß
André

Hallo,

Unfälle mit Fahrradfahrern sind ja nicht selten. Jedoch stellt
sich die Frage, inwieweit ein Helm Schlimmeres verhüten kann.
Ich selbst hatte eine Begegnung mit einem Fahrradfahrer, wobei
die Frontscheibe zu Bruch ging. Zum Glück heilen die schlimmen

Verletzungen vollständig und ohne Folgen aus (das jeder Unfall
irgendwie vermeidbar ist, bestreite ich hier nicht). Aber
hätte mit den im Handel erhältlichen Helmen ein Schutz
bestanden? Wenn ich den Vergleich zu Motorradhelmen wage:

  • eigenartige Form („aerodynamisch…“)
  • keine feste Schale
  • keine richtige Passform
  • unzureichende Befestigung am Kopf

Kann man da den Fahrradfahrern Vorwürfe machen, das diese
keinen Helm tragen? Oder ist es nur Bequemlichkeit? Ich weiß
es nicht, ich brauche keinen Helm im Auto. Ja, es gibt gute
Helme, jedenfalls den Testzeitschriften nach.

Wie steht ihr zur Helmpflicht? Oder ist es eher das Verhalten
der Fahrradfahrer? Oder die Ignoranz der Autofahrer gegenüber
den Radlern? Nicht alle Radfahrer sind ja rücksichtslos
unterwegs (ja, diese gibt es!). Oder ist es eher besser, so
eine Art Fahrradführerschein zur Pflicht zu machen
(Verkehrsregeln)?

Gruß
André

über geschamck, also farben und form der helme, lässt sich bekanntlich trefflich streiten. da es aber genügend anbieter gibt, sollte hier jeder fündig werden.

die anderen drei punkte verwirren mich. die schale eines guten helmes ist schon ziemlich fest. vor allem das sogenannte inmold-verfahren, bei dem der styroporkern direkt in die harte äßere plastikschale gespritzt wird, hat hier viel gebracht (früher wurden die zwei teile nur zusammengeklebt, gaaaanz früher gabs nur styroporschalen mit stoffüberzug).

die passform hat sich mit zahlreichen leicht verstellbaren systemen in den letzten jahren stark verbessert und von der einstellung über dicke und hitzestau verursachende polster ist man glücklicherweise weg. mit verbesserter passform hält der helm auch besser auf dem kopf, wobei eben der kopf der im helm steckt immer noch verantwortlich ist wie gut er den helm auf sich einstellt. mir kommt oft das kalte grausen, aber ich kann ja nicht jeden anhalten der seinen helm zu weit hinten auf hat. das ist glaube ich der häufigste fehler, dass die leute den helm halb ins genick ziehen. dabei stürzt man in aller regel nach vorne.

es gibt natürlich unfälle, bei denen auch ein helm nichts mehr geholfen hätte bzw. auch tödliche kopfverletzungen bei helmträgern. allerdings ist in statistiken die man von zeit zu zeit liest nie erwähnt (wie auch), ob der verunfallte den helm auch richtig anhatte bzw. wie der unfall sich ereignet hat. wenn mich ein 40-tönner überrollt, nutzt mir der beste helm nichts, um es mal überspitzt auszudrücken.

ich persönlich bin für eine helmpflicht, da mir die meist genannten gründe gegen den helm zu fadenscheinig erscheinen: die heutigen helme(ich würde mal sagen spätestens so ab einem preis von 50 euro) sind leicht, gut einzustellen, bequem zu tragen und gut belüftet. die zehn-euro-helme beim discounter mögen nach der norm sicher sein, nur wird eben hier bei komfort und belüftung gespart - wer sich da mal vor zehn jahren einen gekauft hat und den nie anzieht, sollte einfach mal ins fachgeschäft gehen und mehr geld und auch zeit zum aussuchen und anpassen investieren, es hat sich wirklich viel getan in den letzten jahren! das argument, man fahre ja langsam und vorsichtig und brauche deshalb keine helm, zählt nicht, weil die schwersten kopfverletzungen bei geringem tempo oder bei stürzen aus dem stand entstehen.

mir ist es schon so oft passiert, dass ich nach dem training quasi vergessen hab den helm auszuziehen, weil ich ihn absolut nicht mehr bemerke.

das mit dem fahrradführerschein wär vielleicht sinnvoll, nur wird es dazu nie kommen. wer soll das wie prüfen? was ist der maßstab, wer besteht und wer durchfällt? soll nur geprüft werden, ob jemand die verkehrsregeln in der praxis beherrscht oder auch, ob er sein rad unter kontrolle hat? und dann müsste man auch eine hu für fahrräder machen, damit die leute nicht mehr soviel selbst knauben. man stelle sich an nem nicht zu heißen sonntag an einen beliebten radweg und zähle, an wievielen rädern vorbauten oder sattelstützen zu weit ausgezogen sind, wieviele leute die seltsamsten und gefährlichsten sachen mit lenkerhörnchen anstellen um „bequemer“ zu sitzen, wieviele leute nicht bremsen können und wohlmöglich noch die letzten meter vor dem stillstand mit beiden füßen mitstolpern…

ich höre hier besser auf, hab eh schon zu viel geschrieben :wink:

grüße

crazyeddie

Hi

Ein paar Zweifler-Links…
http://rad.de/magazin/artikel/fahrrad?id=31039&cmd=A…
http://0x1a.de/rec/fahrrad/faq/alltagsradler/index.html
http://www.ingokeck.de/publikationen/radhelm/rhwirku…
http://www.wiwi.uni-frankfurt.de/~rainerh/radhelm1.html
http://www.adfc-bw.de/texte/helm/helm.htm
HH

Hallo,

Unfälle mit Fahrradfahrern sind ja nicht selten. Jedoch stellt
sich die Frage, inwieweit ein Helm Schlimmeres verhüten kann.

ein Beispiel das mich früher immer überzeugt hat war der Melonen-Test. Melone 1 wird aus definierter Höhe fallen gelassen -> Kaputt, Inhalt weit verstreut. Melone 2 wird aus der gleichen Höhe, aber mit Helm fallen gelassen -> Melone bleibt ganz.

Kann man da den Fahrradfahrern Vorwürfe machen, das diese
keinen Helm tragen? Oder ist es nur Bequemlichkeit?

Wie die Leute hier schon gesagt haben, es gibt gute Helme, aber die sind teuer. Wenn jemand sich beim Discounter das billigste Rad käuft hat das sicher einen Grund. Dass dann kein Geld mehr für irgendeinen Helm bleibt kann ich nachvollziehen. Mir selber sind 70 Euro für den genialsten Helm überhaupt auch zu viel wenn ich ehrlich bin, zumal die Tatsache hinzukommt, dass ich vergleichsweise sicher im Sattel sitze. Anzahl meiner Stürze seit ich die Stützräder weggelegt hab: Zwei. Einmal war mein Schuh offen und hat sich ums Pedal gewickelt. Resultat: ich konnte nicht mehr treten, wurde langsamer und bin im Stand umgekippt. Helm hatte ich auf, aber der hat den Boden nicht berührt. Größere Sorgen haben mir auch die Glasscherben gemacht, die überall lagen, wegen der zwei fetten Glastonnen die direkt daneben standen…Verletzungen: keine (Scherben alle verfehlt, Glück gehabt).

Event zwei war unlängst erst als ich mangels guter Beleuchtung (in die ich die 70 Euro eher investieren würde) einen Zaun (von dessen Existenz ich wusste und nach dem ich sogar noch gesucht habe um nich dagegen zu fahren) gestreift hab und dann bei geringer Geschwindigkeit
gewackelt und umgekippt bin. Hätte ich den Zaun gesehen, wäre es dazu nicht gekommen. Verletzungen: Schramme am Knie, Fuß leicht verstaucht. Zeit zur vollständigen Genesung: Zwei Wochen für die SChürfwunde, eine für den Fuß. Meinen Helm hatte ich hier nicht an, weil er kurz davor kaputt gegangen war (Polster im Eimer, Plastik an der STirn ist nicht sehr bequem). Ich hab mich auch entschieden, die nächste Zeit ohne zu fahren, weil der Helm mich immer eingeschränkt hat, beispielsweise beim Umsehen.

Wie steht ihr zur Helmpflicht?

Muss nicht sein finde ich. Wenn jemand die zusätzliche Sicherheit für den Fall der Fälle haben will steht ihm ja nichts im Weg.

Oder ist es eher das Verhalten der Fahrradfahrer?

Durchaus, von Zeit zu Zeit sehe ich da Leute…tztz

Oder die Ignoranz der Autofahrer gegenüber den Radlern?

Das sehe ich auch oft. Bestes Beispiel ist ein Radweg hier in der Nähe an einer Ausfahrt. Auf jeder Straßenseite ist einer, aber der auf der anderen Seite ist schrottig, also fahren fast alle Radfahrer auf dieser einen Seite, die Autofahrer an der AUsfahrt gucken aber beharrlich nur nach links und nieten dann die Leute um ein Haar immer um. Trotz eines fetten „Achtung, Radfahrer“-Warndreiecks das man auf die Erde gemalt hat. Oder hier auf der Straße: 30 km/h sind erlaubt, aber vorwiegend die Fahrer von BMW, Mercedes, anderen Sportwagen oder getunten Wagen MÜSSEN mich einfach aus Prinzip überholen, obwohl sogar ich schon schneller fahre als erlaubt ist und von den „vorsichtigeren“ Autofahrern vor mir selber ausgebremst werde.

Nicht alle Radfahrer sind ja rücksichtslos unterwegs (ja, diese gibt :es!).

Allerdings, mich zum Beispiel. Leider werde ich immer falsch verstanden (nämlich als rücksichtsloser, schnellfahrender und Fußgängerumnietender Drängler), nur weil ich überdurchschnittlich schnell fahre auf den Strecken, die ich fahre. Den Leuten geht es einfach nicht in den Kopf, dass ich da, wo es geht, zwar recht zügig fahre, aber genauso in der Lage bin, hinter einem langsameren Radfahrer abzubremsen oder mich in der Fußgängerzone, die für Radler erlaubt ist, als Gast zu sehen und ebenfalls langsam zu machen.

Oder ist es eher besser, so eine Art Fahrradführerschein zur Pflicht :zu machen (Verkehrsregeln)?

Wenn du mich fragst sind Verkehrsregeln gar nicht mal so das Problem. Manchen würde ich das Fahrrad am liebsten wegnehmen, so wie die fahren. Neulich hab ich eine gesehen, die wurde an der Ampel, noch stehend, von so nem möchtegern-Profi überholt. Als sie selbst losgefahren ist (das passierte praktisch gleichzeitig), hat sie dann so hin und hergewackelt, dass der Typ ausweichen musste und sie ihn trotzdem beinahe umgerissen hätte (mitten auf der Straße wohlbemerkt). Der Typ ist dann abgebogen und ich hatte die gute vor mir und konnte mir ihr Fahrverhalten genauer ansehen… Gangschaltung hatte sie, aber offenbar nicht gelernt, wie man sie richtig benutzt. Jedes Mal, wenn sie an einer Ampel losgefahren ist, hat sie gewackelt als ob sie gleich umfällt. Und in bereits erwähnter Fußgängerzone, die quer mit Einbahnstraßen durchzogen ist, hat sie wegen einem stehenden (!) Auto eine Vollbremsung hingelegt sodass ich ihr beinahe reingebrummt wäre. Bei sowas wäre mir ein Fahrradführerschein wirklich recht…

mfg
MB

CONTRA Helm, bzw. Lernt, auf einem Bein zu stehen!
Moinsen,

sicherlich kann und sollte jeder, der es für richtig hält (ich nicht…), sich eine Schale auf den Kopp setzen. Aber warum nicht lieber im Auto? Denn trotz Airbags sterben immer noch die meisten tödlich verunglückten Autofahrer an Kopfverletzungen. Köpfe zerbersten an Holmen, klatschen mit dem Kopf des Beifahrers zusammen oder werden von Gepäckstücken getroffen. Und bei den Autofahrern reden wir nicht von ein paar Hunderten, nein, hier gehts gleich in die Tausende. Wer also effektiv Leben retten will, der sollte eine Helmpflicht für Autofahrer durchsetzen.

Und dann die Kinder mit Ihren Helmen. Okay, süß, die Kleinen so zu sehen, aber ich hab erst neulich im Zusammenhang mit der Abnahme der motorischen Fähigkeiten bei Kindern gelesen, dass es eine gravierende Zunahme an Gesichtverletzungen bei Kindern gibt, die Helme tragen. Die Schlußfolgerung war: Je mehr man die Kinder in Watte hüllt, umso weniger lernen sie, vielleicht mal eine Hand auszustrecken, wenn sich der Asphalt nähert. Nicht nur bezogen auf Helme, sondern auch allgemein, auch die Gummimatten auf Spielplätzen sind solche Beispiele. Kinder dürfen nicht mehr auf Bäume klettern, um sich dann, wie sich das gehört, vielleicht auch mal nen Arm zu brechen, und das nächste Mal umso konzentrierter zu sein.

Und dann die Bekannten, die von ihren tollkühnen Abflügen über Motorhauben von Pkws erzählen, die rücksichtslos aus Ausfahrten kommen, ohne zu schauen, da hat man ja keine Chance…!! Doch hat man. Wenn man mehr als 25 fahren will, dann fährt man auf der Straße. Oder fährt langsamer. Zumindest an Auffahrten. Oder man lernt, sein Fahrad besser zu beherrschen, schneller zu reagieren, oder über die Motorhaube abzurollen. Aber nicht einfach nur stumpf immer mehr radfahren, immer schneller, um dann mit dem Helm das eigene fahrerische Unvermögen auszugleichen.

So, das musste mal raus.

Grüße,

Markus

Hallo,

Und dann die Kinder mit Ihren Helmen.

interessanter Aspekt! Den merke ich mir… (kein Witz jetzt)

Und dann die Bekannten, die von ihren tollkühnen Abflügen über
Motorhauben von Pkws erzählen, die rücksichtslos aus
Ausfahrten kommen, ohne zu schauen, da hat man ja keine
Chance…!! Doch hat man. Wenn man mehr als 25 fahren will,
dann fährt man auf der Straße. Oder fährt langsamer. Zumindest
an Auffahrten. Oder man lernt, sein Fahrad besser zu
beherrschen, schneller zu reagieren, oder über die Motorhaube
abzurollen. Aber nicht einfach nur stumpf immer mehr
radfahren, immer schneller, um dann mit dem Helm das eigene
fahrerische Unvermögen auszugleichen.

Ich hab neulich mal einen Blick in die Straßenverkehrsordnung geworfen. Ich hab das so verstanden: wenn der Fahrradweg am Ende ein „Fahrradweg“-Schild stehen hat und befahrbar ist, dann MUSS man darauf fahren als Radfahrer. Hab ich das falsch verstanden oder wie meinst du das mit den 25km/h?

Aber was mich mal wirklich interessieren würde, ist, wie man als Radfahrer über die Motorhaube eines Autos, dessen Nummernschild sich gerade im eigenen Bein verewigt, abrollen kann. :smile:

mfg
MB

Hallo,

Ein aktuelles Gerichtsurteil:
Eine Helmpflicht für Fahrradfahrer gibt es bislang nicht. Dennoch hat das Landgericht Krefeld entschieden, dass Radfahrer ohne Helm bei einem Unfall ein erhebliches Mitverschulden treffen kann (LG Krefeld, 22.12.2005 - 3 O 179/05).
http://www.verkehrssicherheitsberater.de/fahrradhelm…
. . . . .

Oder die Ignoranz der Autofahrer gegenüber den Radlern?

Das sehe ich auch oft. Bestes Beispiel ist ein Radweg hier in
der Nähe an einer Ausfahrt. Auf jeder Straßenseite ist einer,
aber der auf der anderen Seite ist schrottig, also fahren fast
alle Radfahrer auf dieser einen Seite,

Das ist, bei einem Unfall, nach gängiger Rechtsprechung, oft 75%-Schuld des Radfahrers, da er sich nicht an das „Rechtsfahrgebot“ hält, beim Vorhandensein von beidseitigen Radwegen.
Nur ein Beispiel dafür:
Verkehrte Fahrtrichtung
Als weiteren Verkehrsverstoß kreidete ihm das Landgericht an, dass er auf der für ihn falschen Straßenseite gefahren war, nämlich links. Radwege, die in Fahrtrichtung gesehen links neben der Straße verlaufen, dürfen nur benutzt werden, wenn sie durch das blau-weiße Radfahrerzeichen ausdrücklich auch für die Gegenrichtung freigegeben sind. Fehlt - wie hier - ein eigener Radweg, müssen Radfahrer auf der Fahrbahn bleiben und sich dort möglichst weit rechts halten (§ 2 Abs. 4 StVO).
http://www4.justiz.bayern.de/olgn/presse/info/ziv/pr…
http://www.ratgeberrecht.de/urteile/leitsatz/rl02155…

die Autofahrer an der
AUsfahrt gucken aber beharrlich nur nach links und nieten dann
die Leute um ein Haar immer um.

Passiert mir als „PKW-Fahrer“ auch öfter, wenn ich im Schrittempo herausfahre, das Radfahrer sich aufregen.

Trotz eines fetten „Achtung,
Radfahrer“-Warndreiecks das man auf die Erde gemalt hat.

An einer Ausfahrt??
. . . . .

http://bernd.sluka.de/Radfahren/10Gebote.html
Wenn sich, von den Leuten, die Rad fahren können, nur die Hälfte daran halten würde,
wäre schon viel erreicht.

mfg
MB

Radfahrer
Das Handy-Verbot gilt für alle Fahrzeugführer, also auch für Radfahrer. Diese dürfen ebenfalls während der Fahrt nicht telefonieren.
http://www.adac.de/Recht_und_Rat/verkehrsrecht/verke…
Das sehe ich leider sehr oft!

Fahre täglich, auch oft mit Hund am Rad.

Letztens ist so ein Möchtegernrennfahrer am Versuch gescheitert zwischen Mir und meinem Hund durchzufahren, weil er auf dem für Fußgänger und Radfahrer freigegebenen Betriebsweg am MLK, zu schnell heranfuhr und dabei die Leine nicht rechtzeitig saß.
Das Zeter und Mordeo was Der anschließend aufführte war echt sehenswert. Er sah aber auch nicht ein, rechtzeitig Warnzeichen mit der Klingel zu geben. :frowning:
mfg
W.

Moinsen!

Ich hab neulich mal einen Blick in die Straßenverkehrsordnung
geworfen… Hab ich das falsch
verstanden oder wie meinst du das mit den 25km/h?

Nee, is schon richtig, aber ich bin halt mit zwei Arten von Bike unterwegs. Wenn ich mit dem normalen Trecki durch die City fahre, dann fahr ich so um die 20, und erlebe immer noch genug riskante Situationen. Aber es hält sich in Grenzen. Mit dem Rennrad wiederum fahre ich fast nur auf der Straße, ausser, es wird locker ausgefahren. Und die meisten Polizisten dulden es. Erst recht, wenn sie sehen, dass man auf Ausfallstraßen auch mit dem Verkehr mitschwimmt, und nicht wirklich ein Hindernis ist. Hab mir sogar schon zweimal gesagt, „Das Bußgeld isses mir Wert“ und hab stadtauswärts im Verkehrsstrom so bei knapp 50 Sachen nen Polizeiwagen und ein paar Vorausfahrende Pkws überholt. Aber nix, keine Reaktion.

Aber was mich mal wirklich interessieren würde, ist, wie man
als Radfahrer über die Motorhaube eines Autos, dessen
Nummernschild sich gerade im eigenen Bein verewigt, abrollen
kann.

Haben Autos Ihre Nummernschilder am Vorderrad, oder bist Du zugewanderter Brite, der Probleme mit dem Rechtsverkehr hat? Ich denke mal, Frontalunfälle mit Pkws sind eher die Ausnahme.

Gruß,

Markus

Hallo Wolfgang,

Letztens ist so ein Möchtegernrennfahrer am Versuch
gescheitert zwischen Mir und meinem Hund durchzufahren, weil
er auf dem für Fußgänger und Radfahrer freigegebenen
Betriebsweg am MLK, zu schnell heranfuhr und dabei die Leine
nicht rechtzeitig saß.

Wenn zwischen Dir und Deinem Hund Platz für einen Radfahrer gewesen wäre, hast Du etwas falsch gemacht. Auf einem Radweg sollte der Hund ganz knapp bei Dir sein - und nicht irgendwo in der Gegend herumlaufen (abgesehen davon, dass man beim Radfahren sowieso keinen Hund an der Leine hat). Wenn Du schon mit dem Hund radfahren willst, fährst Du am besten am rechten Rand und der Hund läuft rechts neben Dir her (und nicht vor oder hinter Dir). Eine Strassensperre mittels Hundeleine halte ich für gemeingefährlich.

Das Zeter und Mordeo was Der anschließend aufführte war echt
sehenswert.

Vermutlich zurecht.

Er sah aber auch nicht ein, rechtzeitig
Warnzeichen mit der Klingel zu geben. :frowning:

Warum sollte man bei einem scheinbar freilaufenden Hund klingeln? Die Klingel betätgit man ja nur, wenn man eine Gefahr sieht.

Just my 2 cents,
Pürsti

1 „Gefällt mir“

Hallo,

Bezügl. Helmpflicht eine kleine Anekdote aus meinem Leben:

Vor ca. 3 Wochen sprach ich mit Arbeitskollegen über die Sinnhaftigkeit von Fahrradhelmen. Dabei erwähnte ich, dass ich während meiner Sturm-und-Drang-Phase zwar als Bruchpilot verschrien war, aber bei meinen zahlreichen Stürzen (der letzte lag 13 Jahre resp. über 100.000km zurück) nie mit dem Kopf die Strasse oder sonstige Gegenstände berührte. Eine Woche später war ich auf dem Weg zur Arbeit grob unaufmerksam und berührte beim notwendigen Ausweichmanöver mit dem linken Ellbogen seitlich das entgegenkommende Auto (es war allein meine Schuld und Dummheit), worauf ich mit dem Kinn auf dem Asphalt aufschlug. Da ich keinen Vollvisierhelm trug, konnte ich mich die nächsten 3 Tage nur mittels Strohhalm ernähren.
Conclusio:
Man soll sich nie zu sicher fühlen. Ausserdem kann bei den Maisfeldern jederzeit ein Auto von rechts kommen, welches man vorher weder hört noch sieht, aber Vorrang hat.

Was den Fahrradführerschein betrifft, so halte ich dies für keine schlechte Idee. Ich als Vielfahrer ärgere mich auch öfters über andere Radfahrer (auf dem Radweg Ignorieren des Rechtsfahrgebotes, Geisterfahrer auf dem Radweg etc.) Offensichtlich glauben viele Leute, dass auf dem Fahrrad keine Verkehrsregeln gelten. Z.T. werde ich von anderen Radfahrern belächelt, weil ich nicht die „Tricks“ anwende sondern versuche, mich an die StVO zu halten…

Pürsti

Hi

Was den Fahrradführerschein betrifft, so halte ich dies für
keine schlechte Idee. Ich als Vielfahrer ärgere mich auch
öfters über andere Radfahrer (auf dem Radweg Ignorieren des
Rechtsfahrgebotes, Geisterfahrer auf dem Radweg etc.)
Offensichtlich glauben viele Leute, dass auf dem Fahrrad keine
Verkehrsregeln gelten. Z.T. werde ich von anderen Radfahrern
belächelt, weil ich nicht die „Tricks“ anwende sondern
versuche, mich an die StVO zu halten…

Derzeit entwickelt es sich so, das deutlich mehr Radfahrer unterwegs sind, und meine Gefährlichen Begegnungen im Verkehr immer mehr auf andere Radfahrer zurückzuführen sind. Ob das diegleichen sind die früher Autogefahren sind wie gestört?

An Kreuzungen trotz Rot in den Querverkehr abbiegen (ich meine Rad-Querverkehr auf dem Radweg…)

Beliebt: stehen mit dem Rad quer auf dem Radweg (um eine Kreuzung zu fuss zu überqueren)

Schieben auf dem Radweg

3 nebeneinander auf dem Radweg, sehr gern auch entgegen Fahrtrichtung

die beliebte Hausfrau mit kind und Einkaufstaschen am Lenker und sonstwo, zu keiner Reaktion mehr fähig, aber bei Rot über die Kreuzung…

und in letzter Teit andauernd männliche Fahrer mit Kinderanhänger die aber fahren als hätten sie nicht 1,5 Meter plus Lebewesen anhängen…

das allseis beliebte bei Rot in die Kreuzung hineintasten und dann bei Lücke drüberfahren…

Nachts besoffen ohne Licht in Gegenrichtung auf dem Radweg (der nächste der mir so begegnet bekommt nen Ellbogen)

Radfahrer die selbstverschuldet verunfallen haben keinerlei Mitleid zu erwarten von mir, es gibt viel zu viele die zu meinen scheinen dass DIE (Autofahrer) ja aufpassen müssen… eigentlich müssten sie zu den Verletzungen noch gezüchtigt werden.

Wenns ne Ausnahme wäre… aber bei vielen ists einfach die Regel, auf absolut nichts zu achten

Helge

2 „Gefällt mir“

Hallo,

Ein aktuelles Gerichtsurteil:
Eine Helmpflicht für Fahrradfahrer gibt es bislang nicht.
Dennoch hat das Landgericht Krefeld entschieden, dass
Radfahrer ohne Helm bei einem Unfall ein erhebliches
Mitverschulden treffen kann (LG Krefeld, 22.12.2005 - 3 O
179/05).
http://www.verkehrssicherheitsberater.de/fahrradhelm…
. . . . .

das ist mir auch irgendwo nicht so ganz eingängig, wieso man, weil man etwas, was man nicht tun muss, gelassen hat, Mitschuld hat.

Oder die Ignoranz der Autofahrer gegenüber den Radlern?

Das sehe ich auch oft. Bestes Beispiel ist ein Radweg hier in
der Nähe an einer Ausfahrt. Auf jeder Straßenseite ist einer,
aber der auf der anderen Seite ist schrottig, also fahren fast
alle Radfahrer auf dieser einen Seite,

Das ist, bei einem Unfall, nach gängiger Rechtsprechung, oft
75%-Schuld des Radfahrers, da er sich nicht an das
„Rechtsfahrgebot“ hält, beim Vorhandensein von beidseitigen
Radwegen.

Trotzdem MUSS der Autofahrer auch nach rechts gucken, bevor er rausfährt. Zumal da, offensichtlich und knallrot, ein breiter Radweg ist, da würde ich als Autofahrer erst rechts nach rechts gucken, weil ich als Radfahrer weiß, dass es vielen Radfahrern Piepegal ist, ob die links, rechts auf dem Bürgersteig oder sonstwo fahren.

die Autofahrer an der
AUsfahrt gucken aber beharrlich nur nach links und nieten dann
die Leute um ein Haar immer um.

Passiert mir als „PKW-Fahrer“ auch öfter, wenn ich im
Schrittempo herausfahre, das Radfahrer sich aufregen.

Naja, „Schritttempo“… Fahrräder sind relativ schnell und relativ groß, die kannst du auch mit Schritttempo gut übersehen, treffen und plätten wenn du sie nicht siehst - oder sie dich nicht.

Trotz eines fetten „Achtung,
Radfahrer“-Warndreiecks das man auf die Erde gemalt hat.

An einer Ausfahrt??
. . . . .

Ja, sicher, wieso nicht? Und an dieser einen ist es mit etwas über einem Meter Länge nur besonders groß, das gibts an diversen anderen Ausfahrten hier nochmal im Miniaturformat. Merkwürdigerweise an Stellen, wo gar kein Radweg ist. oO

http://bernd.sluka.de/Radfahren/10Gebote.html
Wenn sich, von den Leuten, die Rad fahren können, nur die
Hälfte daran halten würde,
wäre schon viel erreicht.

Gefällt mir. Kommt in meine Linkliste…

mfg
MB

Hallo,

Aber was mich mal wirklich interessieren würde, ist, wie man
als Radfahrer über die Motorhaube eines Autos, dessen
Nummernschild sich gerade im eigenen Bein verewigt, abrollen
kann.

Haben Autos Ihre Nummernschilder am Vorderrad, oder bist Du
zugewanderter Brite, der Probleme mit dem Rechtsverkehr hat?

Nummernschilder befinden sich an den Autos in meiner Umgebung an der Stoßstange. Die trifft ihr Ziel immer zuerst, deswegen heißt sie ja so: Weil man damit Radfahrer um-stoßen kann. :smile:

Ich denke mal, Frontalunfälle mit Pkws sind eher die Ausnahme.

Sehr beruhigend…

mfg
MB

Hallo crazyeddie,

nur ein kurzer Kommentar, denn Dein Posting ist schwer zu lesen. Wenn Du genauso Rad fährst, na danke…

aber ich kann ja nicht jeden anhalten der seinen helm zu weit hinten auf
hat. das ist glaube ich der häufigste fehler, dass die leute
den helm halb ins genick ziehen. dabei stürzt man in aller
regel nach vorne.

Ich bin in meinem Leben noch nie nach Vorne vom Fahrrad gefallen, immer nach der Seite, in einem außergewöhnlichen Fall nach hinten.

Stets habe ich mir Körperteile verletzt, die nie im Leben vom Helm bedeck gewesen wären.

Selbstverständlich würde ich deswegen niemals jemandem das Helmtragen ausreden wollen, aber eine Helmpflicht ist schon deswegen kontraproduktiv, weil sie nach den Erfahrungen in anderen Ländern den Anteil der Fahrradfahrer am Verkehrsaufkommen senkt. Und damit steigt das Unfallrisiko für den einzelnen Radfahrer an.

Gruß, Karin
auch wenn natürlich die absolute Zahl von Radunfällen eher mal mit der Zahl der Radfahrer steigt

Hi

Ich bin in meinem Leben noch nie nach Vorne vom Fahrrad
gefallen, immer nach der Seite, in einem außergewöhnlichen
Fall nach hinten.

ich bin fast immer über den Lenker abgestiegen (wenn es mich mal gelegt hat… im Gelände oder auf der Strasse

nur als meine klick-pedale neu waren mal zur seite umgefallen :smile: im Stand…

nur etwa 2x an kantsteinen die doch etwas höher als geschätzt waren seitlich gelegt.

HH

Hallo André,

zur Helmpflicht habe ich ja unten schon einen Kommentar abgegeben, aber zu Deiner anderen Frage möchte ich noch etwas beitragen:

Oder ist es eher besser, so eine Art Fahrradführerschein zur Pflicht zu machen
(Verkehrsregeln)?

Mir fehlt der Glaube daran, dass der Großteil derer, die im Sommer, und nur im Sommer, die Radwege und Grünanlagen bevölkern, keinen Autoführerschein haben. Und damit sollten Sie ja doch die Verkehrsregeln kennen.

Radfahrerspezifisch sind nur die Kennzeichen 237, 240 oder 241 in der StVO. Alle anderen gelten genauso für Radfahrer wie für Autofahrer. Ähnlich ist es mit dem alkoholisierten Radfahren: Alltagsradler neigen viel eher zur Vorsicht mit Alkohol auf dem Rad, unter Autofahrern ist es gängige Praxis, zum Biergarten und sonstigen Alkoholgenuss mit dem Rad zu fahren, weil sie glauben, dass so ihr Führerschein nicht mehr in Gefahr sei.

Also, nicht immer über „die Radfahrer“ schimpfen, die sind eine genauso inhomogene Gruppe wie „die Autofahrer“ und „die Fußgänger“. Und bei den steigenden Unfallzahlen mit Radfahrer-Beteiligung fehlt mir auch immer die Bezugsgröße der Gesamtzahl der Radfahrer. Denn es ist ganz logisch, dass eine Unfallwahrscheinlichkeit steigt, wenn die Zahl der Verkehrsteilnehmer einer Verkehrsart steigt.

Gruß, Karin

Hallo Helge,

Ich bin in meinem Leben noch nie nach Vorne vom Fahrrad
gefallen, immer nach der Seite, in einem außergewöhnlichen
Fall nach hinten.

ich bin fast immer über den Lenker abgestiegen (wenn es mich
mal gelegt hat… im Gelände oder auf der Strasse

nur als meine klick-pedale neu waren mal zur seite umgefallen

) im Stand…

nur etwa 2x an kantsteinen die doch etwas höher als geschätzt
waren seitlich gelegt.

ich schrieb doch, wie ich glaubte eindeutig, dass es an der individuellen Fahrweise liegt, wo man absteigt. Ich kenne auch eine Reihe Leute, die so fahren, gemessen an Fahrhaltung und Durchschnittsgeschwindigkeit, dass es am wahrscheinlichsten ist, dass sie über den Lenker absteigen.

Gruß, Karin

Auch mal mein Senf
Hallo!

Unfälle mit Fahrradfahrern sind ja nicht selten. Jedoch stellt
sich die Frage, inwieweit ein Helm Schlimmeres verhüten kann.

Ich kann nicht sicher sagen, ob und in wie weit ein Helm bei Unfällen (die im übrigen überwiegend vollkommen ohne jede Drittwinwirkung passieren) schwere Kopfverletzungen verhindern kann.
Ich gehe aber davon aus, dass es schon einen Unterschied macht, ob man nun ohne oder mit Helm Kontakt mit der Straße hat.
Als ich vor vier Wochen gegen abend kurz dachte „Wieso kommt diese Bordsteinkante immer näher und wieso zieht meine Bremse nicht richtig und warum um alles in der Welt musstest Du diesen Berg jetzt in dem Tempo herunterfahren?“ um kurze Zeit später im Krankenhaus wieder zu mir zu kommen habe ich mir als erstes vorgenommen, einen Helm zu kaufen und ihn in Zukunft zu tragen, was ich auch seit knapp einer Woche so handhabe. Klar. Den Sturz hätte ich auch mit angepasstem Tempo und einer ordentlich gewarteten Bremse vermeiden können. Aber ich gehe davon aus, dass Platzwunde und Schädel-Hirn-Trauma mit Helm weniger gravierend ausgefallen wären - wenn diese Verletzungen nicht sogar ganz verhindert worden wären.
Was die Frage nach einer Helmpflicht angeht so ist das ein zweischneidiges Schwert. Wenn der Helm schwere Verletzungen verhindern hilft, spricht schon der volkswirtschaftliche Aspekt für eine Helmpflicht. Wenn diese aber tatsächlich dazu führt, dass weniger Menschen auf’s Rad steigen und noch mehr als ohnehin schon mit dem Auto gefahren wird, ist das vielleicht ein Nachteil, der schwerer wiegt als der Vorteilt.
Ich denke, die beste Investition in mehr Sicherheit wäre eine gesteigerte Nach-, Vor- und Umsicht aller Verkehrsteilnehmer, vom Auto über das Fahrrad bis hin zum Fußgänger. Ich jedenfalls bin seit meinem Sturz darüber hinweggekommen, mir über meine Frisur Gedanken zu machen oder darüber, ob ich mit dem Helm nicht ein wenig blöde aussehe. Ob er wirklich hilft mögen andere Experten beurteilen. Schaden wird er jedenfalls nicht und ich habe die Hoffnung, dass er im Ernstfall (auf den ich hoffentlich wieder 20 Jahre warten muss wie bis zum letzten mal) schlimmeres verhindern hilft.

Gruß,

Florian.

Hallo Wolfgang,

Letztens ist so ein Möchtegernrennfahrer am Versuch
gescheitert zwischen Mir und meinem Hund durchzufahren, weil
er auf dem für Fußgänger und Radfahrer freigegebenen
Betriebsweg am MLK
, zu schnell heranfuhr und dabei die Leine
nicht rechtzeitig saß.

Wenn zwischen Dir und Deinem Hund Platz für einen Radfahrer
gewesen wäre, hast Du etwas falsch gemacht.

Wohl kaum.

    1. Der Weg ist, an der Stelle, ca. 2m breit, keine Ausweichmöglichkeit.
    1. Das Rad hat ca. 70cm, die Leine 130cm, der Hund ca. 30cm Breite.
  • Wenn die Leine durchhängt, läßt der Hund ca. 60cm Abstand(wegen der Pedele).

  • Gesamtbreite vom Rad bis andere Seite das Hundes sind dann?

  • Wo ist bei schneller Fahrt, optisch, am meisten Platz?

Auf einem Radweg

Nein, siehe oben!

sollte der Hund ganz knapp bei Dir sein - und nicht irgendwo
in der Gegend herumlaufen (abgesehen davon, dass man beim
Radfahren sowieso keinen Hund an der Leine hat).

    1. Völliger Blödsinn! Du bist wohl kein Hundehalter.

Wenn Du schon
mit dem Hund radfahren willst, fährst Du am besten am rechten
Rand und der Hund läuft rechts neben Dir her (und nicht
vor oder hinter Dir).

Genau so wird es auch von mir gemacht.
Nur schau mal in meine ViKa.
Da steht unter Hobby: mein Wolfhound.

Eine Strassensperre mittels Hundeleine
halte ich für gemeingefährlich.

Scherzkeks.

Das Zeter und Mordeo was Der anschließend aufführte war echt
sehenswert.

Vermutlich zurecht.

Nein, auch dort gilt immer noch §1 der STVO.

Er sah aber auch nicht ein, rechtzeitig
Warnzeichen mit der Klingel zu geben. :frowning:

Warum sollte man bei einem scheinbar freilaufenden Hund
klingeln? Die Klingel betätgit man ja nur, wenn man eine
Gefahr sieht.

§1 STVO
(1) Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht.

Da ich hinten keine Augen habe, muß der von hinten Heranfahrende entsprechend agieren.

(2) Jeder Verkehrsteilnehmer hat sich so zu verhalten, dass kein Anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird.

Das geht in diesem Fall aber nur, wenn rechtzeitig geklingelt wird.
Dann kann ich den Hund für den Moment dichter herannehmen.

Ist für dich ein scheinbar freilaufender Hund, von ca.70kg und Schulterhöhe über 90cm keine potenzielle Gefahr, wenn Du ihn nicht kennst?

Ich brauch ihn übrigens dort garnicht anleinen, weil es dazu keine Verpflichtung (Gesetz/Verordnung) gibt.

Nur, wenn der sich quer zum Weg stellt gibt es kein durchkommen mehr.

Just my 2 cents,
Pürsti

mfg
W.

nur als meine klick-pedale neu waren mal zur seite umgefallen

) im Stand…

Diese Erfahrung macht wohl jeder, wenn er das erste mal mit Klickpedalen faehrt… :smile: