Schließlich ist das Feld
nach dem Zusammenbringen der Massen ja stärker und
energiereicher geworden, zumindest vom Betrag her.
Nö. Das Feld gibt Energie ab, schließlich muss man ja beim
Auseinanderziehen der Messen wieder Energie aufwenden.
ja und… ? Das Feld gibt Energie ab und ist anschließend sogar noch stärker als vorher, enthält also noch mehr Energie als vorher. Wie soll das funktionieren, wenn die Feldenergie nicht negativ ist ?
Außerdem, wenn das Feld keine Energie hätte, wäre es schlicht
nicht vorhanden.
Das ist ein ganz andere Frage, ob Gravitation ein Feld oder eine Raumeigenschaft ist.
Ach ja, auch hier nimmt natürlich die Ruhemasse der primären
Quarks nicht zu oder ab. Warum auch??
Das ist ein schlechtes Beispiel, da es mit Gravitation nichts zu tun hat. Die Kräfte und Felder im subatomaren Bereich dürften ganz anderer natur sein.
Soso, ich mach also einen Denkfehler…
Ja, genau den gleichen wie im letzten Beispiel
denn
Du setzt ganz selbstverständlich voraus, daß sich Dein
Meßgerät unmittelbar am Entstehungsort der Quanten befindet.
Selbstverständlich mißt Du dort immer die gleiche Energie,
denn Dein Meßgerät unterliegt dort exakt den gleichen
Einflüssen wie der beobachtete Prozess.
Dann erklär mir doch mal, wie die Gravitation
- den Zerfall des Positroniums beinflusst
Die Zeitdilatation im Gravitationsfeld wirkt auf ALLE Prozesse die dort ablaufen. Wenn also im Normalfall ein Photon mit der Frequenz f entsteht, entsteht im Gravitationsfeld beim exakt gleichen Prozess ein Photon mit der niedrigeren Frequenz f’. Es hat dann folglich auch die niedrigere Energie W’ und Masse M’. In welcher Weise das nun genau passiert, muß ich garnicht wissen. Ich weiss, daß bei Zeitdilatation ALLE Prozesse langsamer ablaufen, also tut das der Positroniumzerfall natürlich auch.
- die Arbeitsweise des Detektors beinflusst und
Wenn der Detektor beim Photon eine Frequenzmessung machen würde (ich bin ja frei in der Wahl eines zulässigen Meßprinzips) und die Referenzuhr im Detektor langsamer läuft, mißt der Detektor natürlich eine höhere Frequenz, Energie und Masse des Photons.
- wieso sich das genau aufhebt.
Die Verlangsamung der Referenzuhr, die Verlangsamung des Prozesses, die Energie-, Frequenz- und Massenverringerung des Photon werden durch den gleichen Faktor der Zeitdilatation bestimmt. Deshalb würden sie sich bei einer Vor-Ort-Messung immer exakt aufheben.
Aber du brauchst auch gar kein Messgerät. Wenn die Ruhemasse
abnehmen sollte, dann würde sich ja die Masse irgendwann
auflösen (wie du in dem ersten Posting selbst behauptest) und
das fällt auch ohne Messgerät auf.
Das ist ja auch der Grenzfall der, wenn überhaupt, nur beim Sturz in ein schwarzes Loch auftreten könnte. Dann gäbe aber auch niemanden mehr, dem es auffallen und der davon berichten könnte.
Aber gut, das wird wohl nichts mehr. Die Ruhemasse ist nun mal
in der allgemeinen RT eine Invariante, genauso wie die
elektrische Ladung oder die Lichtgeschwindigkeit. Ich denk mir
das ja nicht aus. Das kannst du drehen und wenden wie du
willst…
sorry, daß Du mich nicht überzeugen konntest…
Jörg