Familie gründen

Hallo,

mein Freund (28) und ich (23) möchten in mehr oder minder naher Zukunft eine kleine Familie gründen, sprich ein Kind bekommen. Nun ist es so, dass wir beide nicht unbedingt Schwerverdiener sind und ich mir schon mal darüber Gedanken mache, ob uns dieses finanziell überhaupt möglich ist. Meine Frage: Welche Unterstützung bekomme ich vom Staat (oder sonstwo) und wie hoch sind diese? Ich meine solche Dinge wie Elterngeld, Mutterschaftsgeld etc… Und noch eine Frage: Ich habe einen Fristvertrag bis 2009, wenn ich in dieser Zeit schwanger werde, bekomme ich trotzdem Mutterschaftsgeld? Oder ist das unabhängig davon?

Außerdem würde mich interessieren, wie hoch von euch geschätzte Fixkosten im Monat für ein Baby sind. Ich weiß, das ist alles relativ. Kaufe ich die teuren Pampers oder halt günstigere Windeln… Aber vielleicht kann mir jemand einen Anhaltspunkt geben, oder aus eigener Erfahrung etwas schildern. Bin halt absoluter Neuling auf dem Gebiet, möchte mich aber vorher kundig machen, denn ich habe ja auch eine gewisse (finanzielle) Verantwortung gegenüber einem Kind.

Wäre für jede Antwort dankbar.

Liebe Grüße,

Divarah

Hallo, Divarah,
wenn, wie es den Anschein hat, die finanziellen Überlegungen im Vordergrund stehen, würde ich eher zu eienm Hund denn zu einem Kind raten. Da sind die Kosten überschaubar und bei Nichtgefallen kann man das Tier notfalls wieder abgeben.

Wo zwei satt werden, werden auch drei satt. Und ein Kind zahlt an Freude, Liebe und Stolz mehr zurück, als man in Euro und Cent ausrechnen kann.

Es scheint mir, dass dieses Kalkulieren eine der üblen Folgen der Möglichkeit der Empfängnisverhütung ist. Früher liebte man sich, und es kam eben ein Kind. Oft zum mehr als unpassenden Zeitpunkt. Aber egal, man nahm es wie es kam.

Ist denn heute niemand mehr bereit, Lebensstandard, Freizeit, Vergnügungen, eigene Wünsche und Träume für eine Beziehung, für ein Kind zurückzustellen? Muss denn alles mit einem rundum-sorglos-Paket versichert sein?

Ok, verzeiht mir. Dieses Posting ist nur „an old mans rant“.
Gruß
Eckard

Hallo Eckard!

Steht im Ursprungsposting denn etwas davon, dass Geld im Vordergrund steht?

Im Übrigen gehört zum Elternsein meiner Meinung nach eine grosse Portion Verantwortung, und zu der gehört es doch auch, vorher zu schauen, ob man einem Kind überhaupt ein passables Leben finanzieren kann.
SATT werden sicher auch drei, aber nur satt sein reicht nicht zum Glücklichsein, und das ist es doch, was man sich für ein Kind wünscht!
Da gehört nunmal auch was zum Spielen dazu, was zum Anziehen, die Möglichkeit, etwas zu erleben und und und. Bei einem Säugling sicher weniger, aber trotzdem. Und ohne Geld ist das nunmal wenig bis kaum machbar.

Ich finde es auch nicht gut, ein Kind auf Kosten der Allgemeinheit zu haben, wenn es auch anders möglich ist. Sprich, wenn ich nicht das Geld habe, es selbst einkleiden und ernähren zu können, ist meiner Meinung nach für ein geplantes (!) Kind nicht der richtige Zeitpunkt.

Nur die Meinung einer jungen Mutter…

Liebe Grüsse
Bine

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Hi Divarah,

Außerdem würde mich interessieren, wie hoch von euch
geschätzte Fixkosten im Monat für ein Baby sind. Ich weiß, das
ist alles relativ. Kaufe ich die teuren Pampers oder halt
günstigere Windeln… Aber vielleicht kann mir jemand einen
Anhaltspunkt geben, oder aus eigener Erfahrung etwas
schildern. Bin halt absoluter Neuling auf dem Gebiet, möchte
mich aber vorher kundig machen, denn ich habe ja auch eine
gewisse (finanzielle) Verantwortung gegenüber einem Kind.

unsere Erfahrung zu diesem Thema: wir haben in den ersten zwei Jahren nach der Geburt unseres Großen insgesamt weniger Geld ausgegeben als vorher (dann kam Hauskauf und der Zweite - da wir kein Haushaltsbuch führen, kann ich da keine sichere Aussage mehr treffen). Die Gründe sind folgende:
Meine Frau wollte Stoffwindeln verwenden - wir haben gute Erfahrungen damit bei beiden Kindern gemacht. Diese recht große Anfangsinvestition haben wir nicht selbst bezahlt sondern sie uns als Geburtsgeschenke gewünscht (statt der sonst üblichen Spielzeuge und Klamotten). Wir haben zwar auch normale Einmalwindeln verwendet (z.B. wenn wir mehrere Tage unterwegs waren oder Nachts sobald er nicht mehr mehrmals wach wurde - eine komplette Nacht halten sie halt doch nicht durch), aber in so geringer Zahl, daß ein Packet ewig hielt. Eine beachtliche Ersparnis.
Thema Essen: ca. fünf Monate voll gestillt (bekanntlich kostenlos), danach haben wir sein Essen selbst zubereitet. Kostet bei den kleinen Mengen die so ein Wurm verdrückt nicht viel und macht auch keine große Arbeit. Wir haben natürlich nicht jede Mahlzeit einzeln gekocht/zubereitet, sondern etwas größere Mengen vorgekocht und portionsweise eingefroren.
Thema Klamotten und Spielzeug: Meine Frau arbeitet als Helferin auf einem Kinderbasar mit (mittlerweile ein anderer als am Anfang). Dadurch hat sie die Möglichkeit vor dem eigentlichen Verkauf die angebotenen Sachen in Ruhe durchzusehen und zum anprobieren mitzunehmen. Da Kinder sehr schnell wachsen, sind die Sachen oft nahezu neu, kosten aber nur einen Bruchteil des Ladenpreises.
Möbelinvestitionen fehlen z.T. in dieser Rechnung, sofern wir sie vor der Geburt angeschafft haben. Aber hier braucht es auch nicht viel…

Auf der anderen Seite haben wir für uns selbst sehr viel weniger Geld ausgegeben, weil uns dazu einfach die Zeit fehlte. Zudem verlagerten sich die Interessen: weg vom ausgehen und sonstigem Konsum hin zum Kind. Konsumgüter verlieren nach der Geburt eines Kindes einfach an Reiz…

Gruß Stefan

Hallo Loussy

Ich finde es auch nicht gut, ein Kind auf Kosten der
Allgemeinheit zu haben, wenn es auch anders möglich ist.
Sprich, wenn ich nicht das Geld habe, es selbst einkleiden und
ernähren zu können, ist meiner Meinung nach für ein geplantes
(!) Kind nicht der richtige Zeitpunkt.

Ich denke, es ist umgekehrt.

Eine „Allgemeinheit“, die nicht alle verfügbaren
Mittel in die Entwicklung, Erziehung unf Förderung
der Kinder steckt (und der Elten), wird untergehen
und verdient es auch.

Was ist denn die Alternative zu Kindern? Teure Re-
gierungsgebäude? Waffensysteme? Kapitalkonzentration?

All die feinen teuren Oberflächenmassnahmen, ob im
‚privaten‘ oder ‚allgemeinen‘, sind für die Katz.

Für wen sonst?

Grüße

CMБ

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Hallo, Divarah,

Ist denn heute niemand mehr bereit, Lebensstandard, Freizeit,
Vergnügungen, eigene Wünsche und Träume für eine Beziehung,
für ein Kind zurückzustellen? Muss denn alles mit einem
rundum-sorglos-Paket versichert sein?

Ok, verzeiht mir. Dieses Posting ist nur „an old mans rant“.
Gruß
Eckard

Hi Eckard

Wo soll man denn bitte Lebensstandard zurückschneiden, wenn man schon am Nullpunkt ist?
Wenn nichts mehr da ist, wo man schneiden kann und man so eben lebt wies grade geht und es so okay ist, finde ich nicht man sollte ein Kind in die Welt setzen, dass man dann eventuell nicht richtig versorgen kann.
Was dabei rauskommt hört man doch oft genug.
Und selbst wenns nicht zum schlimmsten Fall kommt, das Kind hätte es nicht einfach.
Wenn man pro Monat so eben über die Runde kommt sind teure Schulbücher, Klassenreisen oder Ausflüge etc. nicht drin, und damit benachteiligt man sein Kind anderen gegenüber.
Viele gehen dann auf die Schiene „Klassenausflüge sind eh blödsinn“ aber was bringt das dem Kind, dass sieht, wie alle anderen fahren und dann eine Woche lang davon reden, wie toll es war?

Sei realistisch. Klar ist es schön ein Kind zu haben und niemand streitet ab, dass es eine der schönsten Zeiten der Welt ist, aber um ein Kind großzuziehen braucht es halt auch ein bisschen Monete, es sei denn man will seinen „ICH WILL JETZT UNBEDINGT EIN KIND HABEN!“ Wunsch duchsetzen, auch wenn das zu LASTEN des Kindes geht.
Sowas finde ICH persönlich verantwortlungslos.

Wenn Kind, dann doch so, dass es ihm gut geht, und nicht um auf Teufel komm raus ein Kind zu haben, nur um zu sagen „ich hab eins.“

lg
Kate

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Hi Divarah,

ich kann mich meinem Vorredner ganz und gar nicht anschließen!

Ich finde es gut, wenn man so viel Reife besitzt, dass man sich vorher überlegt (auch finanziell) ob man ein Kind in die Welt setzen will.

Der umgekehrte Fall, dass nämlich ein Kind einfach so gezeugt wird und dann das Gezeter losgeht, kommt leider viel zu häufig vor (trotz der modernen Verhütungsmethoden).

Ich hoffe es kommen hier noch ein paar verlässlichere Angaben die Dir weiter helfen (Eltern vor!)!

Gruß Nico

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Hallo Semjon!

Ich gehe mit dem, was du geschrieben hast, konform.
ABER, in erster Linie bin ich als Elternteil für das Wohl und Übel meines Kindes verantwortlich, dann kommt lange nichts, und dann kommt der Rest.
Was die Allgemeinheit SOLLTE ist leider etwas anderes als das, was sie momentan tut. Und es geht ja nicht um die Idealvorstellung, sondern darum, ob es aktuell finanzierbar ist, ein Kind zu haben.
Was nützt mir die schönte Theorie von sozialen Leistungen, wenn es nur Theorie ist?

Btw., ich finde die zur Zeit laufenden Diskussionen für Kinderkrippen und sonstiges einfach furchtbar, ich bekomme kein Kind damit ich es möglichst schnell wegstecken kann damit ich arbeiten kann, sondern ich bekomme es, damit ich ihm eine gute Mutter sein kann. Das kann ich für mich persönlich nur mit meiner Anwesenheit leisten. Übrigens auch das ein riesiger finanzieller Aspekt!
Zum Glück für mich keiner, der aktuell zur Debatte stünde, dank Grosseltern, die sich liebevoll kümmern, wenn ich etwas dazuverdienen gehe.
Das war jetzt mein persönliches Geseufze, das musste einfach mal raus :wink:

Nein, wie gesagt, ich sehe es genauso wie Du. Es sollte anders sein, aber man kann sich nicht drauf verlassen, zumal sich solche Dinge wie Zahlungen immer mal verändern und man sich nicht drauf verlassen kann. Wenn von der Allgemeinheit noch was dazu kommt, prima. Aber ein Grundstock, den man selbst einbringt, muss einfach da sein.

Liebe Grüsse
Bine

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Hallo Divarah und Stefan,

kann Stefan nur bestätigen - anfangs sind die Kleinen recht kostenneutral - man kann nicht mehr so viel rausgehen, bekommt aber z.B. Babykleidung rel. günstig und ansonsten verbrauchen die Kleinen nicht viel.
Mit zunehmendem Alter wird es allerdings deutlich mehr - gebrauchte Kleidung geht noch bis ca. 5/7 Jahre, je nach Größe, danach gibt es nicht mehr viel, weil die Kinder die Sachen überwiegend abnutzen. Dann noch vier Paar Schuhe pro Jahr plus Sport- und Hausschuhe, leichte und warme Jacken, Geschenke zu Weihnachten und Geburtstag, die Geburtstagsfeiern selbst, die Geschenke für die Geburtstage anderer - es läppert sich.

Meine sind jetzt 9 und fast 11 und mit Schulbüchern, anderem Schulmaterial (das z.B. grundsätzlich selbst gezahlt werden muß), Kleidung und Schenkerei, Unternehmungen, Hobbys etc. kommt einiges zusammen, mehr, als wir Erwachsene verbrauchen (schon, weil uns unsere Schuhe länger als ein halbes Jahr passen, die Kleidung ebenfalls und wir keine Schulbücher benötigen. Zum Rummel gehen wir auch nicht freiwillig).

Aber über so lange Frist kann man ja Familienplanung nicht betreiben, also: wenn Ihr ein Kind wollt, dann laßt Euch nicht wegen der mittelfristigen Finanzierung davon abhalten, sonst kriegt Ihr nie eins - und das wäre ja schad.
Nötigenfalls kann man per Einkauf im Trödel oder über Ebay schon immernoch einiges sparen, auch bei Älteren (Kleidung, Spiele, Bücher etc.).

Wünsche Euch alles Gute, viel Spaß und gute Nerven für die ersten Jahre, Anne

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Das wichtigste ist…
Hallo, Divarah,
Hallo Eckard,

…für die Augen unsichtbar!
(Kennt jemand diesen Satz von A. de Saint-Exupéry?)

Ich stimme Eckard voll und ganz zu.

Ein Kind (und ich bin selbst Mutter) kommt grundsätzlich immer in einem schlechten Zeitpunkt.

Darüber hinaus hier haben manche geantwortet wg. Ausflügen und Klassenfahrten und, und, und… Troztdem habe ich nirgends bei der Urposterin gelesen, diesen Zustand wird ewig anhalten.

Denn ich, im Gegenteil, kenne Familien mit sehr wenigen „Moneten“ (wie hier genannt wird) die trotzdem sehr glücklich und eine äußerst harmonische Familienleben haben. Was hat das bitteschön mit Geld zu tun?

Was ist dann mit dem Kindern in sog. Dritte-Welt, wo sie gerade ein Brötchen tgl zu essen kriegen und trotzdem die glücklichsten auf die Welt sind? Obwohl das auch in ihre Gemeinden sehr arm ist?) (Ähnliches gerade selbst gesehen, mit meinen eigenen Augen)

Nein: Für mich, wo zwei essen, essen auch drei UND wenn diese auch glücklich sind, weil sie sich lieben, wird es dem dritten (Kind) ebenfalls so sein. Geld hat mit Glück nichts zu tun und ist nur einen -in meinen augen- zweitrangigen Faktor.

Ausserdem wer sagt, daß der Posterin in zwei Jahren (zB.) eine tolle Anstellung findet und vom „wenige Moneten“ nicht mehr die Rede sei kann? Oder -im „traurigen, pessimistischen“ Fall- wer sagt, daß aus XY- Gründen die Posterin in X Jahren kein Kind (mehr) austragen und adoptieren kann und bereut dann diese Entscheidung?

Nein, für mich ist es klar: Wenn die beiden sich jetzt überlegen und sich über ein Kind freuen würden, ist es genau der richtigen Zeitpunkt. Die Zukunft ist grundsätzlich immer sehr ungewiß (sowohl für Gutes wie für Schlechtes).

Wenn ich damals so gedacht hätte wie ihr hier äußert, wäre ich ganz sicher nicht Mutter geworden. Und aus dem heutigen Sichtpunkt, die Schwangerschaft auszutragen und mein Sohn zu entbinden war bei weitem die allerbesten Entscheidung meines Lebens -auch wenn damals bei mir die „Moneten“ mehr als knapp waren…

Schönen Gruß und alles Gute,
Helena

Hallo Eckhard,

deine Aussage erscheint mir unlogisch.
Wenn 2 satt werden, werden es nicht unbedingt auch drei …weil dann erstmal nur noch einer arbeitet. Dann ist auch weniger Einkommen vorhanden, u.U. nur noch die Hälfte. Vielleicht reicht es dann nicht mehr mal für zwei.

Ich hatte die Fragestellerin auch gar nicht so verstanden, dass sie abwägt, was sie an Einschränkungen fürs Kind hinnehmen muss, sondern dass sie versucht, sich einen Plan zu machen.
Was meiner Ansicht nach vernünftig und sinnvoll ist. Denn sie trägt zusammen mit dem Vater die Verantwortung.

Grüße
nyniel

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Hallo Devirah,

du müsstest auf jeden Fall Elterngeld bekommen (67-100% deines Einkommens, höchstens 1800 Euro, mindestens 300 Euro). Grundsätzlich für 12 Monate.
Das Mutterschaftsgeld wird auf das Elterngeld angerechnet
…google einfach mal nach „Elterngeld“, da gibt es schon viele Infos und auch Links zu Beratungstellen

Grüße
nyniel

Divarah, nicht Devirah …sorry, war keine böse Absicht!
Grüße
nyniel

Hallo!

Nichts gegen Deine Meinung, aber das hier:

Was ist dann mit dem Kindern in sog. Dritte-Welt, wo sie
gerade ein Brötchen tgl zu essen kriegen und trotzdem die
glücklichsten auf die Welt sind? Obwohl das auch in ihre
Gemeinden sehr arm ist?)
(

ist doch wirklich (Entschuldigung) Schwachsinn.

Ich glaube kaum, dass Kinder, bei denen sich die Eltern die Schulausbildung oder ärztliche Betreuung für Ihre Kinder nicht leisten können und die dann an leicht behandelbaren Krankheiten sterben, weil sie sich die Medikamente nicht leisten konnten oder Kinder, die an Mangelernährung leiden, besonders glücklich sind.

Elternsein hat vor allem etwas mit Verantwortung zu tun und das beginnt mit der Überlegung, ob man ein Kind versorgen kann - sowohl physisch wie psychisch und eben auch finanziell!

Ich bin nicht der Meinung, dass man superreich sein muß, um ein Kind bekommen zu können, aber man sollte auch von der Überlegung abstand nehmen, dass der Staat einen schon irgendwie finanziell unterstützen wird und das es „schon irgendwie gehen wird“.

Nein: Für mich, wo zwei essen, essen auch drei UND wenn
diese auch glücklich sind, weil sie sich lieben, wird es dem
dritten (Kind) ebenfalls so sein.

Zunächst einmal fällt mit der Geburt ein Gehalt zum großen Teil weg, wenn man ein Kind bekommt und dann reicht es eben evtl. doch nicht mehr. Das sollte man vorher eben doch mal durchrechnen.

Geld hat mit Glück nichts zu tun

Da stimme ich zu - trotzdem wird man vom Glück allein noch nicht satt und bekommt davon auch noch keine warme Kleidung.

Nein, für mich ist es klar: Wenn die beiden sich jetzt
überlegen und sich über ein Kind freuen würden, ist es genau
der richtigen Zeitpunkt.

In meiner Nachbarschaft freute sich gerade ein 16- jähriges Mädchen zusammen mit ihrem 17- jährigen Freund auf ein gemeinsames Kind, weil sie ja dann nach eigener Aussage nicht mehr von den eigenen Eltern abhängig und selbst erwachsen wären…
Nur weil sich beide ein Kind wünschen, muß das nicht wirklich der richtige Zeitpunkt sein!

Versteh mich nicht falsch, auch meine Eltern hatten nie besonders viel Geld und ich hatte trotzdem eine glückliche Kindheit, aber es war eben auch gerade genug Geld da.

Viele Grüße.

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Hallo Loussy

Es sollte anders sein, aber man kann sich nicht drauf
verlassen, zumal sich solche Dinge wie Zahlungen immer
mal verändern und man sich nicht drauf verlassen kann.

Das bedeutet doch eigentlich, dass Babies (und Eltern)
sich nach der Geburt plötzlich in einer ‚feindlichen‘
Umgebung wiederfinden, in der es gesellschaftlicher
Konsens ist zu sagen: ‚haha, mal sehen, wie sie *damit*
klar kommt, hihi‘ und in der die Mutter ‚nichts mehr wert
ist‘, weil sie nicht mehr ihrer bisherigen Sklaven-
funktionalität für irgendein unbedeutendes und bald
vergessenes „Unternehmen“ nachkommen kann.

Wenn von der Allgemeinheit noch was dazu kommt, prima.
Aber ein Grundstock, den man selbst einbringt, muss
einfach da sein.

Ich würde es so ausdrücken - wenn die „Allgemein-
heit“ krank und fehlgeleitet ist, muss man dies
leider durch eigene Opferbereitschaft und Organi-
sationstalent kompensieren.

Dies wird (auch hier im Thread) von vielen als
eine „umgedrehte Ethik“ aufgefasst, nach dem Motto:
„es gibt nur die Variante, dass man sich ausschliesslich
selbst für alles ver- und absichern muss, was mit
Kindern zu tun hat“.

Das ist eine Haltung, die (imho) von vielen Älteren
(vor dem Zusammenbruch der gesellschaftlichen Kohärenz
aufgewachsenen -) wie z.B. dem oben schwer kritisierten
Eckhard - gar nicht mehr verstanden werden kann.

Grüße

CMБ

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Hallo Regina,

Vorab: Vielen dank für Deine Antwort! :o))

Nichts gegen Deine Meinung, aber das hier:

Doch! Du bist wohl nicht damit einverstanden (oder größtenteils)… (Was ja gut ist!) Allerdings in meinen Augen widersprichst Du dich selber.

ist doch wirklich (Entschuldigung) Schwachsinn.

Warst Du mal in einem sog. „Dritter-Welt“-Land? Und wenn ja: Hast Du die Lage wirklich beurteilen können (indem Du zB mit den Einheimischen hast über ihre Sorgen, Problemen und Alltag reden können?) Mir scheint daß die Antwort bei Dir lautet ein riesen „Nein“!

Ich glaube kaum, dass Kinder, bei denen sich die Eltern die
Schulausbildung oder ärztliche Betreuung für Ihre Kinder nicht
leisten können

Ausgerechnet das ist ein Problem im „nicht-dritte-Welt“-Länder. Dort mag die Schulausbildung oder die ärztliche Betreuung nicht so fortschritten sein wie bei uns, aber die vorhandene ist -in den allermeisten Ländern- kostenlos und WIRKLICH universell. Und hier bei sog. „Härtefälle“ wird das vom Staat selbst übernommen.

und die dann an leicht behandelbaren
Krankheiten sterben, weil sie sich die Medikamente nicht
leisten konnten

Moment bitte: Wir reden über Menschen, die arm und gesund sind. Es gibt Kinder stinkreicher Eltern, die ebenfalls an sog. „leicht behandelbaren Krankeheiten“ sterben…

oder Kinder, die an Mangelernährung leiden,
besonders glücklich sind.

Ich denke wir reden aneinander vorbei.
Daß jemand, der an Mangelernährung leidet nicht glücklich ist ist für mich nicht zwingend erforderlich. Ausserdem was zB. für Dich mangelernährung ist, mag für mich total satt werden. Und soviel ich weiß, in Deutschland muß keiner Hungern.

Elternsein hat vor allem etwas mit Verantwortung zu tun und
das beginnt mit der Überlegung, ob man ein Kind versorgen kann

  • sowohl physisch wie psychisch und eben auch finanziell!

In der Tat! Aber um ein Mensch psychsch und psychisch zu versorgen muß ich nicht im Geld schwimmen. Es kann sogar oft nur mit einer suppe ins Bett gehen und trotzdem sehr glücklich sein (könnte ich sofort und jetzt mehrere Beispiele aus meiner unmittelbaren Umgebung nennen).
Das allerwichtigste für ein Kind ist LIEBE. Dann kommt lange, lange nichts und erst dann alles was du mir nennen willst. Es gab in der letzten zeit in der Zeitung Berichte über Kinder die für ihre noch kleiner Geschwister die ganze Verantwortung übernommen haben, weil Erwachsenen einfach weg gegangen sind…

Ich bin nicht der Meinung, dass man superreich sein muß, um
ein Kind bekommen zu können,

Aus Deinen Zeilen meine ich das zu lesen…

aber man sollte auch von der
Überlegung abstand nehmen, dass der Staat einen schon
irgendwie finanziell unterstützen wird und das es „schon
irgendwie gehen wird“.

Kein Mensch kann Dir, mir oder sonstwem sagen, wie es bei Dir oder mir uns morgen gehen wird. Daß es zu vermeiden gilt, die Sozialstaat in Anspruch zu nehmen, stimme ich zu. Aber jeder -ich wiederhole JEDER- kann mal in einer solche Situation geraten und dafür sind diese Hilfen da. Aber deshalb auf ein eigenes Kind zu verzichten finde ich zumindest arg. (Wohlgemerkt mit dem festen Willen, diese Situation baldmöglichst ändern zu wollen!!)

Zunächst einmal fällt mit der Geburt ein Gehalt zum großen
Teil weg, wenn man ein Kind bekommt

Mit dieser (in meinen Augen falsche) Überlegung würde mindestens ein 5% der deutschen Bevölkerung gar nicht erst geben (Ich glaube das war der Prozentzahl der Bevölkerung, die an der Armutsgrenze hier in Deutschland lebt)

und dann reicht es eben
evtl. doch nicht mehr. Das sollte man vorher eben doch mal
durchrechnen.

…und warum so pessimistisch denken? Warum kann sich das nicht genauso ins positive ändern??

Geld hat mit Glück nichts zu tun

Da stimme ich zu - trotzdem wird man vom Glück allein noch
nicht satt und bekommt davon auch noch keine warme Kleidung.

Danke! Vom glück allein sicher nicht aber mit diesem Gefühl und ein Kind könnte man den Schwung finden, um eine bessere Lage zu finden

In meiner Nachbarschaft freute sich gerade ein 16- jähriges
Mädchen zusammen mit ihrem 17- jährigen Freund auf ein
gemeinsames Kind, weil sie ja dann nach eigener Aussage nicht
mehr von den eigenen Eltern abhängig und selbst erwachsen
wären…

Ja, Extrembeispiele gibt es immer und überall. Ich habe mal eine 18-jährige kennen gelernt (aus Sachsen) mit ihrem Sohn, 7-jährig. Zur Zeit mit Freund (nicht der leiblichen Vater des Kindes): Alle machten einen ausgesprochen glücklichen Eindruck und vom Hunger oder „falsche Kleidung“ weit und breit keine Spur.

Nur weil sich beide ein Kind wünschen, muß das nicht wirklich
der richtige Zeitpunkt sein!

Nein. Aber in der Regel ist es. Denn in die Zukunft kann keiner so richtig schauen und was es wird steht allerhöchstens in den Sternen geschrieben…

Versteh mich nicht falsch, auch meine Eltern hatten nie
besonders viel Geld und ich hatte trotzdem eine glückliche
Kindheit, aber es war eben auch gerade genug Geld da.

Noch nie von: „Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg“ gehört?? Mit dieser These würdest Du einen beträchtlichen Teil der überragenden Persönlichkeiten der Geschichte der Menschheit gar keine Chance geben, überhaupt auf die Welt zu kommen (so auf die schnelle fällt mir zB. Beethoven ein)

Verstehe Du mich nicht bitte falsch: Es ist mir durchaus bewusst und ich kenne ebenfalls Menschen, die dieses Sozialstaat schamlos ausnutzen und sich ein recht gutes Leben auf Kosten unsere hart verdienten Steuern leisten. So was gibt es und wird es wohl immer geben –leider. Aber das unterstelle unsere Urposterin keineswegs. Es ist sogar für mich ein Zeichen, dass sie das nicht so will, dass sie sich überhaupt diese Frage stellt und das auch noch öffentlich macht.

Schöne Grüße,
Helena

Hi,

Warst Du mal in einem sog. „Dritter-Welt“-Land? Und wenn ja:
Hast Du die Lage wirklich beurteilen können (indem Du zB mit
den Einheimischen hast über ihre Sorgen, Problemen und Alltag
reden können?) Mir scheint daß die Antwort bei Dir lautet ein
riesen „Nein“!

Ah ja, und woher willst Du das wissen?
Ich kenne z.B. Malawi und habe selbst ein Patenkind dort und weiß, dass in diesem Land die medizinische Versorgung eben nicht umsonst ist und dass seine gesamte Familie sich eben die normale medizinische Versorgung nicht leisten kann, wenn es nicht durch Spenden finanziert werden würde.
Und ob ich die Probleme der Menschen kenne? Keine Ahnung, wahrscheinlich ansatzweise die der Familie meines Patenkindes, denn mit denen stehe ich in regelmäßigem Kontakt.

Außerdem weiß ich, wie es in Afghanistan aussieht, da mein Freund dort 6 Monate war, und glaub mir, auch dort gibt es nicht im Mindesten eine außreichende medizinische Versorgung.

Ich finde es übrigens ziemlich merkwürdig, dass Du so tust, als ob sämtliche 3-Welt-Länder außreichend medizienisch versorgt wären. Aus welchem Grund fahren dann bitte Ärzte (z.B. der Organisation „Ärzte ohne Grenzen“) wochenlang in solche Gebiete und behandeln hunderte und tausende Menschen, die sich eine solche Behandlung eigentlich gar nicht leisten könnten?

Ausgerechnet das ist ein Problem im
„nicht-dritte-Welt“-Länder. Dort mag die Schulausbildung oder
die ärztliche Betreuung nicht so fortschritten sein wie bei
uns, aber die vorhandene ist -in den allermeisten Ländern-
kostenlos und WIRKLICH universell. Und hier bei sog.
„Härtefälle“ wird das vom Staat selbst übernommen.

Zur schulischen Ausbildung: auch diese ist in Malawi, wie auch in vielen anderen z.B. afrikanischen und asiatischen Ländern nicht kostenlos und eben nicht universell, wie Du meinst.
Zur Zeit haben z.B. ca. 270 Mio Kinder weltweit keinen Zugang zur einfachsten Gesundheitsversorgung.
Und selbst wenn, dann können es sich aber die Eltern nicht leisten, die Kinder in die Schule zu schicken, denn die müssen eben auf dem Feld arbeiten, da die Familie ansonsten verhungern würde - so gesehen in Malawi, Indien und Afghanistan.

Daß jemand, der an Mangelernährung leidet nicht glücklich ist
ist für mich nicht zwingend erforderlich. Ausserdem was zB.
für Dich mangelernährung ist, mag für mich total satt werden.
Und soviel ich weiß, in Deutschland muß keiner Hungern.

Ich glaube, der Begriff Mangelernährung ist fest definiert und muß nicht näher ausgelegt werden. Frag einfach mal einen Arzt.
Nur weil jemand satt ist, heißt dass nicht, dass er nicht an Mangelernährung leidet. Da Du selbst Krankenschwester bist, solltest Du die Folgen kennen.

Elternsein hat vor allem etwas mit Verantwortung zu tun und
das beginnt mit der Überlegung, ob man ein Kind versorgen kann

  • sowohl physisch wie psychisch und eben auch finanziell!

In der Tat! Aber um ein Mensch psychsch und psychisch zu
versorgen muß ich nicht im Geld schwimmen.

Ich glaube, dass sagte ich bereits mehrfach.

Kein Mensch kann Dir, mir oder sonstwem sagen, wie es bei Dir
oder mir uns morgen gehen wird. Daß es zu vermeiden gilt, die
Sozialstaat in Anspruch zu nehmen, stimme ich zu. Aber jeder
-ich wiederhole JEDER- kann mal in einer solche Situation
geraten und dafür sind diese Hilfen da.

Ich glaube, es besteht ein kleiner Unterschied, ob ich einen festen Arbeitsplatz habe, in den ich nach der Geburt zurückkehren kann oder bereits arbeitslos bin und schon so kaum über die Runden komme und es dann mit kleinem Kind noch viel schwerer habe, in den Beruf zurückzukommen.
Risiken gibt es immer, aber manche sind eben wahrscheinlicher als andere.

Aber deshalb auf ein
eigenes Kind zu verzichten finde ich zumindest arg.
(Wohlgemerkt mit dem festen Willen, diese Situation
baldmöglichst ändern zu wollen!!)

HÄ? Was nützt mir denn mein Willen, meine Situation verändern zu wollen, wenn ich durch mangelnde berufliche Qualifikation keine Chance auf dem Arbeitsmarkt habe???

Zunächst einmal fällt mit der Geburt ein Gehalt zum großen
Teil weg, wenn man ein Kind bekommt

Mit dieser (in meinen Augen falsche) Überlegung

wieso falsch? Wenn ich nach der Geburt ein Jahr oder länger zu Hause bleibe, fällt mein Gehalt zum Teil weg. Das ist nun mal so.

würde mindestens ein 5% der deutschen Bevölkerung gar nicht erst
geben (Ich glaube das war der Prozentzahl der Bevölkerung, die
an der Armutsgrenze hier in Deutschland lebt)

Und in diese Armutsgrenze würdest Du ein Kind hineinwachsen lassen???

und dann reicht es eben
evtl. doch nicht mehr. Das sollte man vorher eben doch mal
durchrechnen.

…und warum so pessimistisch denken? Warum kann sich das
nicht genauso ins positive ändern??

Genau, ich kann auch blauäugig durch die Welt spazieren und auf das Beste hoffen.
Entschulige, aber für ein Kind sollte man doch etwas mehr abgesichert sein, als nur allein durch Hoffnungen auf eine positive Zukunft!

In meiner Nachbarschaft freute sich gerade ein 16- jähriges
Mädchen zusammen mit ihrem 17- jährigen Freund auf ein
gemeinsames Kind, weil sie ja dann nach eigener Aussage nicht
mehr von den eigenen Eltern abhängig und selbst erwachsen
wären…

Ja, Extrembeispiele gibt es immer und überall. Ich habe mal
eine 18-jährige kennen gelernt (aus Sachsen) mit ihrem Sohn,
7-jährig. Zur Zeit mit Freund (nicht der leiblichen Vater des
Kindes): Alle machten einen ausgesprochen glücklichen Eindruck
und vom Hunger oder „falsche Kleidung“ weit und breit keine
Spur.

Ja, klar, ein 11-jähriges Mädchen gibt ganz bestimmt eine tolle Mutter ab.
Also, das finde ich so sehr an den Haaren herbeigezogen, dass ich dazu wohl nichts weiter schreiben muß!

Nur weil sich beide ein Kind wünschen, muß das nicht wirklich
der richtige Zeitpunkt sein!

Nein. Aber in der Regel ist es. Denn in die Zukunft kann
keiner so richtig schauen und was es wird steht allerhöchstens
in den Sternen geschrieben…

Naja, ich denke, Durch gewisse Vorsorgungen kann man sein Leben bis zu einem gewissen Grad schon ein wenig selbst gestalten, ohne auf die Sterne hoffen zu müssen!

Noch nie von: „Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg“ gehört??
Mit dieser These würdest Du einen beträchtlichen Teil der
überragenden Persönlichkeiten der Geschichte der Menschheit
gar keine Chance geben, überhaupt auf die Welt zu kommen (so
auf die schnelle fällt mir zB. Beethoven ein)

Auf die Schnelle fallen mir 30.000 Kinder weltweit ein, die pro Tag an Unterversorgung, Mangelernährung etc. sterben.

Viele Grüße.

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Lange Rede,…
Hi, Regina.

…kurzer Sinn!

Ich bezog mich auf Deine Aussage, was man zwischen den Linien lesen dürfte, wobei medizinisch unterversorgtes Kind nicht Glücklich sein kann. Und ich widersprach das mit Beispiele. Du dagegen verharrst in dem einem Beispiel.

Doch wir sind seeeeeeeeeeehr weit aus dem Urposting geschliffen und deshalb höre ich jetzt auf. Aber zwei Sachen möchte ich jetzt betonen:

  1. Im Urposting geht es AUSSCHLIEßLICH um Deutschland und über eine in Deutschland lebende kleine Familie!!!

  2. Ich frage mich wirklich was eine Patenschaft überhaupt damit zu tun hat, mit dem Wissen wie es den Leuten dort wirklich geht.

Schönen Gruß
Helena *die sehr lustig findet, wenn Menschen sich als Experten ausgeben aus der Begebenheiten in Orten die sie, wenn es hochkommt, nur aus der Weltkarte kennen, wenn überhaupt*

habe nicht alles gelesen, aber ne Freundin hat Buch geführt und ist in den ersten 2 Lebensjahren auf einen Schnitt von 500 Euro pro Monat gekommen. Enthalten sind Anschaffungen wie Kinderbett, Klamotten, Kinderwagen, Krankenversicherung für das Kind, Windeln Nahrung etc. Sicherlich kann man da auch noch ein wenig sparen, aber viele Sachen wurden bereits gebraucht gekauft.

Ansonsten kann ich nur zur Eltern.de Seite raten, da sind alle Infos rund zum Thema gut strukturiert. Habe mir selbst zwei Sonderausgaben von Eltern geholt und finde, dass man mit den Infos ganz gut über die Runden kommt.

Hi,

Tja, lies doch bitte vorher nochmal Deine Artikel durch. Das mit der dritten Welt kam von Dir und nicht von mir.
Aber ich schrieb ja nicht nur Antworten auf Deine komischen Aussagen zur 3. Welt, sondern auch über die Situation in Deutschland. Und auch hier gibt es Armut, in die Kinder wenn möglich nicht hineingeboren werden sollen. Und daher sollte man eben erstmal seine (auch finanzielle) Situation überdenen, bevor man Kinder in die Welt setzt -und nicht einfach nur blauäugig durch die Welt laufen und aufs Beste hoffen. Ein bißchen Planung und realistisches Denken bewahrt einen nämlich vor vielen bösen Überraschungen.

  1. Ich frage mich wirklich was eine Patenschaft überhaupt
    damit zu tun hat, mit dem Wissen wie es den Leuten dort
    wirklich geht.

Du scheinst ja total allwissend zu sein! Du weißt doch überhaupt nichts über mich, oder darüber, wie oft ich schon in welchem Land dieser Erde gewesen bin und welche Erfahrungen ich dort gemacht habe und auch nicht in welchen Organisationen ich arbeiten und woher ich meine Informationen bekomme! Also wäre erstmal Nachfragen klug, bevor Du Deine Meinung/Vorurteile hier vom Stapel läßt.

VG

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