Hallo Wolfgang,
Wenn die Altersbezüge so weit sinken müssen, daß
flächendeckend die Alten von den Kindern und Enkeln
Zuzahlungen fürs Überleben benötigen, dann wird die
Geburtenrate steigen. Wollen wir es erst so weit kommen
lassen?
War es denn unmittelbar nach dem Krieg rentabler, Kinder zu bekommen (Babyboomer), wohl kaum. Vielmehr ist es eine Frage der veränderten Lebensweisen, die unsere Probleme heraufbeschwört. Wenn der überwiegende Teil der Bevölkerung sich entschließt, lieber anders leben zu wollen, dann ist es nicht Aufgabe der Politik, die Bevölkerung umzuerziehen, sondern ihr andere Lösungen aufzuzeigen.
Das Rentensystem ist so sowieso nicht mehr zu halten. Letztlich wird der Staat für den Übergang einspringen müssen, wie er das finanzieren soll, ist leider noch völlig unklar, weil unsere Politiker offensichtlich nicht in der Lage sind, weiter als bis zur nächsten Bundestagswahl zu denken.
Nein, 2,0 ist bereits deutlich zuwenig, wenn regelmäßig ein
paar Prozent wegkommen, dann kommen regelmäßig ein paar
Prozent weg.
Also bei genau 2,0 kommt pro Frau ein Mädchen zur Welt, wo sollen denn da ein paar Prozent wegbrechen?
So will man uns weismachen. Die Einwanderer nehmen unsere
Sozialsysteme schließlich auch in Anspruch, und das nicht zu
knapp.
Waswir uns selbst eingebrockt haben, indem wir jahrelang - entgegen besseren Wissens und klaren Augenscheins - behauptet haben, kein Einwanderungsland zu sein und so darauf verzichtet haben, ein Zuwanderungssystem zu etablieren, daß uns selbst die Möglichkeit gibt, uns die Zuwanderer auszusuchen.
Ob der Saldo hierbei soundsoviel im Plus oder Minus
steht, ist letztlich gleichgültig. Denn wenn wir in den
kommenden 30 Jahren den Bestand an Volksdeutschen um ein
Drittel vermindern und das durch Einwanderung und höhere
Geburtenrate von Türken usw. ausgleichen, dann haben wir 40%
Ausländeranteil.
Es geht doch gar nicht darum, die Bevölkerung mit Ausländern auf 81 Mio. zu halten. Vielmehr geht man von einer Zuwanderung von 100.000 - 180.000 Menschen/a aus, was ungefähr das gleiche ist wie heute.
Das ist ja alles gut und schön, trifft aber nicht auf das Groß
der islamischen Einwanderer zu. Die haben nicht das Ziel, sich
zu assimilieren und dereinst vieleviele gut deutsche
katholische/evangelische Enkel zu haben, damit das deutsche
Volk bestehen bleibe.
Die Assimilation geht natürlich nicht innerhalb einer Generation vonstatten. Wie aber das Beispiel polnischer oder italienischer „Gastarbeiter“ gezeigt hat, ist sie nach zwei oder spätestens nach drei Generationen vollzogen.
Es ist nämlich vielmehr so, daß die Türken gerne Türken sind.
Was jetzt das spezielle Problem der Türken angeht, so ist der Unterschied natürlich hier, daß diese nicht dem okzidentalischen
Kulturkreis entspringen und deshalb naturgemäß etwas länger brauchen. Wo es aber so ist, daß sich die Türken nicht integrieren wollen (z.B. Nichterlernen der deutschen Sprache, Abgrenzung), darf auch keine Einbürgerung vorgenommen werden. Auch Familiennachzug darf es für solche Leute nicht geben, eigentlich dürfte es den im Regelfall (Hochqualifizierte sind natürlich immer eine Ausnahme) gar nicht geben. Bisher hat jedoch die deutsche Linke derartige Bestrebungen immer abgewehrt.
Das Ziel ist nicht, möglichst viele Kinder zu internieren,
sondern möglichst viele Kinder in intakten Familien
aufzuziehen. Die Mütter müssen zuallererst davon entlastet
werden, irgendwelche Scheißjobs machen zu müssen, um zu einem
ausreichenden Lebensstandard beizutragen, dann braucht man
auch weniger Kitas.
Nochmal: Kinderkriegen darf kein finanzielles Risiko sein, aber es ist nun mal so, daß viele Mütter arbeiten WOLLEN, bzw. Frauen arbeiten wollen und deshalb keine Kinder kriegen. Und die werden sich von deinen Ansichten auch kaum umstimmen lassen.
Es ist falsch, die extrem niedrige Geburtenrate den wenigen
Frauen anzulasten, die keinen Kinderwunsch haben, weil sie
z.B. an die Spitze eines Konzerns oder nach dem Nobelpreis
streben. Die sollen ruhig ihr Ding machen.
Ich habe letztens zum Beispiel eine Frau im Fernseh gesehen, die deshalb keine Kinder haben wollte, weil sie noch Abteilungsleiterin in der Parfum-Abteilung beim Karstadt in Berlin (oder sonstwo, weiß ich nimmer so genau) werden wollte - und das ist kein Einzelfall. Bei den meisten halbwegs qualifizierten Jobs ist es irre schwer nach fünf bis sechs Jahren wieder rein zu kommen, oft ist es sogar unmöglich, so daß den betreffenden Frauen, wenn ihre Kinder dann mal zu Schule gehen, nicht vielanderes übrig bleibt, als entweder zu Hause zu bleiben oder eben dann einen - zumindest verglichen mit ihrer vorherigen Position - „Scheißjob“ anzunehmen.
Der Genpool des deutschen Volkes ist von guter Qualität. Und
schließlich brauchen wir nicht nur Häuptlinge, sondern auch
Indianer, und es sollte wieder deutlich mehr Maurerlehrlinge
als Architekturstudenten geben.
„Soldaten der Arbeit“, nicht wahr? Deine Argumentation ist identisch mit dem, was man so in den 30ern gehört hat (Ich will dich da nicht in eine Ecke stellen, ich meinte nur bezüglich der Bevölkerungspolitik). Die 30er sind aber VORBEI!
Der Genpool des deutschen Volkes ist nicht besser oder schlechter als der der meisten anderen Völker, mal ganz davon abgesehen, daß das dt. Volk seit jeher ein (biologisch-rassisch) Mischvolk diverser europiden Rassen ist.
Mal davon abgesehen gibt es mehr als genug Maurerlehrlinge (Die höchste Arbeitslosigkeitsrate herrscht in der Baubranche!)
Das deutsche Volk hat gezeigt,
daß es zu überdurchschnittlicher Leistung fähig ist, und das
ist auch ein Verdienst der einfachen Leute.
Das stimmt und ist in erster Linie eine Sache der Mentalität, der sog. „dt. Tugenden“ Pünktlichkeit, Fleiß…etc.
Es liegt aber bestimmt nicht daran, daß die Deutschen so tolle Arbeiter sind (s. Gastarbeiter für das Wirtschaftswunder, kürzeste Arbeitszeiten, längster Urlaub) - auch wenn ich die Effizienz und Ausdauer des dt. Arbeiters nicht herabspielen will, sondern daran, daß wir in Forschung und Entwicklung in vielen vielen Bereichen über Jahrzehnte Maßstäbe in der Welt gesetzt haben. Der klassische Arbeiter ist doch eine aussterbende Spezies (Maschinisierung, Produktionsverlagerung, Globalisierung), was gefordert ist, daß unser Bildungssystem darauf auch endlich reagiert.
Daß die Entscheidung FÜR Kinder in erster Linie dem Bestand
des eigenen Volkes und damit der eigenen Altersversorgung
dient, ist in der Menschheitsgeschichte der Normalfall. Wir
beobachten bei uns einen künstlich verbogenen Sonderfall und
seine katastrophalen Auswirkungen.
"Als sie aber schon hinglitt und die Augen schloß, richtete Diederich sich nochmals auf. Eisern stand er vor ihr, ordenbehangen, eisern und blitzend.>>Bevor wir zur Sache selbst schreiten>gedenken wir Seiner Majestät unseres allergnädigsten Kaisers. Denn die Sache hat den höheren Zweck, daß wir Seiner Majestät Ehre machen und tüchtige Soldaten liefern.>Oh!>Bist - du - das - Diederich?