Hallo Lohengrin,
War es denn unmittelbar nach dem Krieg rentabler, Kinder zu
bekommen (Babyboomer), wohl kaum. Vielmehr ist es eine Frage
der veränderten Lebensweisen, die unsere Probleme
Ich weiß nicht, sicherlich wird auch die Volkserziehung des Dritten Reiches nachgewirkt haben.
heraufbeschwört. Wenn der überwiegende Teil der Bevölkerung
sich entschließt, lieber anders leben zu wollen, dann ist es
nicht Aufgabe der Politik, die Bevölkerung umzuerziehen,
sondern ihr andere Lösungen aufzuzeigen.
Oh, die Umerziehung ist schließlich ein Hauptzweck der BRD.
Das Rentensystem ist so sowieso nicht mehr zu halten.
Letztlich wird der Staat für den Übergang einspringen müssen,
wie er das finanzieren soll, ist leider noch völlig unklar,
weil unsere Politiker offensichtlich nicht in der Lage sind,
weiter als bis zur nächsten Bundestagswahl zu denken.
Was soll der Staat dann machen? Geld drucken? Daß Kinder auch zur Altersvorsorge taugen, beginnt bereits, da und dort eine Rolle bei der Familienplanung zu spielen.
Also bei genau 2,0 kommt pro Frau ein Mädchen zur Welt, wo
sollen denn da ein paar Prozent wegbrechen?
Sterblichkeit von 0 - 45 Jahren.
Waswir uns selbst eingebrockt haben, indem wir jahrelang -
entgegen besseren Wissens und klaren Augenscheins - behauptet
haben, kein Einwanderungsland zu sein und so darauf verzichtet
Wir hätten es nicht nur behaupten, sondern auch durchsetzen sollen, kein Einwanderungsland zu sein.
Es geht doch gar nicht darum, die Bevölkerung mit Ausländern
auf 81 Mio. zu halten. Vielmehr geht man von einer Zuwanderung
von 100.000 - 180.000 Menschen/a aus, was ungefähr das gleiche
ist wie heute.
Augenwischerei! Diese Zahl wird ja schon von den Ausländergeburten erreicht oder überschritten, und von den Illegalen auch noch mal. Dann werden noch die Einbürgerungen in Abzug gebracht usw. und schon sind wir wieder bei 20 Millionen in einer Generation.
Die Assimilation geht natürlich nicht innerhalb einer
Generation vonstatten. Wie aber das Beispiel polnischer oder
italienischer „Gastarbeiter“ gezeigt hat, ist sie nach zwei
oder spätestens nach drei Generationen vollzogen.
Die polnischen Gastarbeiter waren Preußen. Italienische, will sagen: lombardische Einwanderer, besonders nach Bayern, kommen seit Jahrhunderten. Es gibt noch andere gelungene Beispiele, etwa ein Teil der vietnamesischern „Boat-People“.
Wo es aber so ist, daß sich die Türken nicht
integrieren wollen (z.B. Nichterlernen der deutschen Sprache,
Abgrenzung), darf auch keine Einbürgerung vorgenommen werden.
Das ist aber flächendeckend so. Die Türken haben eine ausgesprochen hohe Wertschätzung für ihre Nation und ein religiöses Sendungsbewußtsein und eine Geschichte der Expansion. Man hätte die Türken von Anfang an im Regelfall nach drei Jahren heimschicken sollen.
natürlich immer eine Ausnahme) gar nicht geben. Bisher hat
jedoch die deutsche Linke derartige Bestrebungen immer
abgewehrt.
Ja, ich erinnere mich gut, wie beeindruckt ich von meinem Sozialkundelehrer war, als der dieses Rollierungssystem vor Betroffenheit triefend als menschenunwürdig anklagte. Später hat sich diese Argumentation gegenüber dem Kneipenwirt zur Sperrstunde als wenig praxistauglich erwiesen…
Nochmal: Kinderkriegen darf kein finanzielles Risiko sein,
aber es ist nun mal so, daß viele Mütter arbeiten WOLLEN, bzw.
Frauen arbeiten wollen und deshalb keine Kinder kriegen. Und
die werden sich von deinen Ansichten auch kaum umstimmen
lassen.
Von meiner Warte aus sehe ich kaum solche qualifiziert beschäftigten Frauen und denke daher, daß diese eher nicht das bestimmende Massenphänomen sind.
mit ihrer vorherigen Position - „Scheißjob“ anzunehmen.
Auch soziales Engagement ist möglich, wenn die Kohlen stimmen, und das ist auch gut für die Selbstverwirklichung.
gesetzt haben. Der klassische Arbeiter ist doch eine
aussterbende Spezies (Maschinisierung, Produktionsverlagerung,
Globalisierung), was gefordert ist, daß unser Bildungssystem
darauf auch endlich reagiert.
Vollkommen richtig.
H.Mann, Der Untertan, fünftes Kapitel
Das wäre doch eine Zeit für dich gewesen, oder? 
Bitte spekuliere hier nicht darüber, ob, und falls ja, welche erotischen Fetischismen meine Sache sein könnten.
Aber um sicherzugehen sollte man natürlich darauf bestehen,
keinen Doppelpaß zuzulassen. Wer nämlich seine alte
Staatsbürgerschaft abgegeben hat, wird sich schon aus Mangel
an Alternativen weitaus stärker mit der deutschen
identifizieren.
Das stößt in der Praxis auf Schwierigkeiten, denn in der Türkei können nur türkische Staatsbürger erben. Darum geben die sich in Deutschland einbürgern lassenden Türken zwar ihre türkische Staatsbürgerschaft ab, lassen sich mit dieser Bescheinigung in Deutschland einbürgern und holen sich dann aber gleich wieder einen neuen türkischen Paß.
Nur muß man den Menschen auch die Möglichkeit dazu geben, was
Leute wie du eher nicht tun. Ich stehe zum Beispiel auf dem
Standpunkt, daß ich jemanden, der mit mir beim Bund gedient
hat, auch wenn er vielleicht orientalischer Abstammung ist,
sich genauso als Deutscher fühlen kann, wie einer dessen
Großeltern einen Lückenlosen Ariernachweis seit Napoleons
Im Prinzip sicher richtig, vor allem im Falle von exotischen Ausländern, bei denen Loyalitätskonflikte unwahrscheinlich sind. Aber was, wenn wir hier mal einen Volksaufstand gegen die Türken bekommen?
Ach was, da geht es vielleicht um 200.000 Menschen. Man muß da
doch einigermaßen angemessen bleiben.
Das sind jetzt schon 200.000 geworden.
läßt. Ich selbst bin katholisch erzogen und mit 18 aus der
Kirche ausgetreten, da IMHO Religion nichts anderes als der
primitive Ausweg der Menschen aus dem Eingeständnis ihrer
Unvollkommenheit ist.
Schlimm genug für Dich, aber sicherlich nicht für alle bindend. Ich bleibe dabei, eine flächendeckende und kulturprägende Ausbreitung des Islam ist zumindest in Süddeutschland nicht ohne Bürgerkrieg zu bekommen. Wenn man in anderen Gegenden religions- und kampflos aufgibt - man wird sehen.
Gruß,
Wolfgang Berger