Hi!
du sprichst ein Thema an, welches nicht nur den Fußball
betrifft. Auch im Eishockey zum Beispiel geht der Trend immer
mehr zu wunderbar geschützten Sitzplatzarenen (liebevoll von
deren Gegnern auch „Popcornarenen“ gennant).
Pfui!!!
Ich war das letzte Mal vor 12 (?) Jahren in Düsseldorf an der Brehmstr. gegen Köln. Es war kalt, verkommen aber genial und vor allem LAUT! 
Dass auch dort jetzt „amerikanische“ Verhältnisse eingeführt werden…pfui
Beim Fußball vertrete ich eine ähnliche Meinung: Ich bin kein
Ultra für einen bestimmten Verein, aber ich finde es einfach
schrecklich, dass ich 90 Minuten sitzen muss und mir in den
neuesten Stadion überhaupt nicht die Möglichkeit gegeben wird,
mich für etwas zu entscheiden.
Ja!
Uns hier in Duisburg wurde schon Anfang der 90er ein neues Stadion versprochen. Uns Fans hätte es völlig gereicht, die Stehplätze (und im alten Wedaustadion gab es nur auf der Haupttribüne, also nur auf EINER Geraden, Sitzplätze) mit einem Wellblechdach für 3,5 Mio DM zu „modernisieren“, statt ein neues (zugegeben tolles) Stadion für 43 Mio. € (?) zu bauen! Das sind ca. 2 Jahresetats!
Auch mein Eishockeyverein hat Ultras - sie nennen sich selbst
Kultras - und denen gebührt auswärts wie daheim einfach
Respekt. Viele empfinden es als Anmaßung, dass sich diese
Kerle (und natürlich auch Frauen!) so in den Vordergrund
spielen und alles an sich reißen wollen. Ohne sie funktioniert
aber v.a. auswärts fast nichts.
Früher hießen die Ultras in Duisburg einfach nur „Nordkurvenfans“…
Und ohne die Choreos wäre es, wie es der Autor des Artikels
schon schrieb, doch nur halb soviel Gänsehaut.
Richtig! Und ich persönlich finde es doof, dass ich bei „Steeeeht auuuuf…“ wirklich aufstehen muss *g* (ok - bei den Duisburger Zuschauerzahlen kam es auch vor, dass man im Sommer auf der Stehgeraden schon mal lag…)
LG
Guido, der sich vielleicht mal wieder ein Eishockeyspiel im alten gammeligen Duisburger Eisstadion ansehen sollte - Nostalgie rules 