Hallo,
nachdem ich mir etliche Schwimmwettbewerbe angesehen habe, ist mir aufgefallen, daß es da kaum (oder keine?) Fehlstarts gegeben hat, was man ja bei der Leichtathletik bei den Kurzstrecken nicht sagen kann.
Woran liegt das? Die Schwimmer sind doch wohl auch nicht nervenstärker als z.B. die 100 Meter Läufer.
Viele Grüße
Marvin
Hallo,
nachdem ich mir etliche Schwimmwettbewerbe angesehen habe, ist
mir aufgefallen, daß es da kaum (oder keine?) Fehlstarts
gegeben hat, was man ja bei der Leichtathletik bei den
Kurzstrecken nicht sagen kann.
Woran liegt das? Die Schwimmer sind doch wohl auch nicht
nervenstärker als z.B. die 100 Meter Läufer.
Bei der Leichtathletik ist ein Fehlstart erlaubt, erst beim zweiten wird der jeweilige Läufer disqualifiziert, unabhängig davon, wer den ersten verursacht hat.
Beim Schwimmen ist man sofort disqualifiziert.
Vielleicht ist dies die Begründung.
Gruß,
Karsten
Das ist eigentlich einfacher zu erklären, als man vorher denkt.
erstens ist es sehr ungünstig für einen schwimmer, wenn er von oben startet und vor dem richtigen start ins wasser springt. einerseits ist er nass und kühlt aus. andererseits muss er bis zu seinem startblock zurücklaufen und das nimmt einige zeit in anspruch, was den gesamten wettkampfablauf stören würde, wenn es häufiger passiert. in der leichtathletik ist man da flexibler, weil die wettkämpfe auf der laufstrecke nicht alle direkt nacheinander ablaufen.
der zweite und wichtigere punkt allerdings ist, dass wenn man einen frühstart verursacht man sofort aus dem rennen ausgeschlossen wird durch eine disqualifikation.
man springt deshalb lieber etwas später ab als gar nciht teilzunehmen.