H wie Hola.
Ich hätte an andere Worte gedacht, nicht unbedingt an ‚aggressiv‘. Eher (knall)hart, konsequent, fordernd, besorgt.
Irgendwann muß einfach der Schalter bei jedem einzelnen ‚Klick‘ machen; wo er hin will, was er möchte et cetera.
Zum Schwänzen. Meine Eltern hätten Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt, wenn ich geschwänzt hätte, um mir auf die Sprünge zu helfen.
So etwas gab es bei mir einfach nicht. Ein Donnerwetter hätte es gegeben, wenn zu meiner Schulzeit jemand geschwänzt hätte.
Es kann jawohl nicht zuviel verlangt sein, daß die Kinder und Heranwachsenden am Unterricht teilnehmen.
Betrachte es auch im Hinblick auf Hausaufgaben und Ausarbeitungen später so: Die Schüler haben 10 beziehungsweise 12 Jahre NICHTS ANDERES zu tun am liebenlangen Tag, als in die Schule zu gehen und sich um das bißchen Schulkram zu kümmern. Danach haben sie soviel Freizeit, solche Zustände wird es im Leben nie wieder geben.
Kein Pardon bei vergessenen Arbeitsmitteln - so etwas hat es einfach nicht zu geben. Sicherlich kann das einmal im halben Jahr vorkommen, kein Ding.
Doch hinterfrage bei wiederholten Aussetzern immer: Wieso war der Schüler nicht in der Lage, sich am Vortag nur 'mal lumpige FÜNF Minuten hinzusetzen und seine Schultasche ordentlich zu packen??!!
Das darf einfach nicht zuviel verlangt sein und hier müssen klare Grenzen, vorallem strengere als gegenwärtig allgemein herrschen, gesetzt werden.
Ich fahre persönlich damit sehr gut, solche klaren Verhältnisse einzuführen und die positive Rückkopplung der Schüler ermutigt. Platt gesprochen: Es muß etwas dran sein.
Das gleiche beobachtet man auch bei relativ strengen Großeltern oder Erzieherinnen im Kindergarten/nachschulischen Hort. Die Kinder hängen gerade den etwas strengeren voll am Rockzipfel und spuren, während sie bei den inkonsequenten/ewig daherredenden (diffamierender: den weichen/ sanften) zu gut Deutsch wilde Sau spielen.
Dieses Phänomen kann man immer wieder beobachten und dann beeindruckt dem Schauspiel zuschauen. *g*
MfG