Fehlzeiten in der Schule

Hallo!

Das hab ich mich schon immer gefragt: Was halten Lehrer davon, dass Schüler (zumindest in Niedersachsen) 1/3 der Stunden und bei Volljährigkeit ohne elterliches Entschuldigungsbitten oder Attest fehlen dürfen? Ich meine solange ist doch kein normaler Mensch krank, der nicht unbedingt zum Arzt muss oder mal gehen sollte.

Ich hab schon Ausreden gelesen… (Nachdem im Heft Schmerzen an jeder innervierten Körperstelle beklagt wurden: „Mir fällt nichts mehr ein“)

Ich meine, das öffnet dem doch Tür und Tor, dass Schüler den Lehrern nicht zu selten auf der Nase herumtanzen. Waren diese Bemessensgrenzen schon immer so? Das mit den 21 Jahren ist klar…

VG, Stefan

Hallo Stefan.

Sieh es anders herum: Was soll es den Lehrer kümmern?
In *dem* Alter ist man nur noch auf der Schule, weil man es *selbst will*. Wenn jemand es also nicht für nötig hält, mit Anwesenheit zu glänzen, dann zur Hölle mit ihm.

Das kann man ohne schlechtes Gewissen dann auch sagen. Es hat jeder die Möglichkeit nach der abgegoltenenMindestschulfplichtdauer, die Schule zu schmeißen. Oder die Lehre zu schmeißen.

Bei meinen fakultativen Fächern (siehe ViKa) ist es doch nicht anders; wer keine Lust (mehr) hat, braucht auch nicht zu kommen.

Gezwungen wird niemand.
Wer nicht will, der hat schon.

MfG

Lieber Stefan, lieber Studing,
in meiner Teenagerzeit (vor knapp 40 Jahren) hatte ich mich gewundert, dass Mädchen immer zusammen zum Klo gingen.

Heute wundere ich mich, dass manche Jungs in der Berufsschule immer gemeinsam zum Arzt gehen.

Diese haben inklusive Verspätungen exakt die gleichen Fehlzeiten. Sie bekommen sogar bei dem „allseits bekannten Arzt“ (die Schüler brüllen im Chor den Namen, wenn ich das so sage)die gleiche Diagnose. Sie werden nicht gekündigt, weil der überbetriebliche Ausbilder dann weniger Geld vom Arbeitsamt bekommt und in der Folge Ausbilder entlassen müsste. Das Arbeitsamt wiederum kündigt nicht, weil es die „Erfolgsquote“ schmälert.

Um noch eine „Schwiete“ zu den vielen zu erzählen (alte Männer haben viele Geschichten):
Es gab einmal ein Grundsatzurteil in Mecklenburg-Vorpommern, nach der ein Prüfungsausschuss einen Schüler nicht zulassen muss, wenn er ingesamt mehr als 10% oder unentschuldigt mehr als 5% Unterricht versäumt hat. Das gilt auch noch immer.

Ich wundere mich jedes Jahr, wer trotzdem so alles zur Prüfung zugelassen wird und erwartungsgemäß durchfällt.

Nur: bei 2/3 überbetrieblich ausgebildeten Lehrlingen sind viele darunter, die sagen:
„Prima, wenn ich nicht zugelassen werde, verlängert sich die Lehrzeit. Dann bekomme ich länger Geld vom Arbeitsamt.“

Mir wiederum kann das nicht egal sein: Ich habe einen Erziehungsauftrag. Der steht sogar vorn im Schulgesetz unseres Landes. Und ich habe nach ca. 27 Dienstjahren immer noch einen Anspruch, dem ich genügen will. So doof bin ich.

Herzlichst
Ole

Moinsen!
So ähnlich seh ichs auch…nur nich so hm…nennen wir es mal aggressiv (nichts gegen dich!).

Ich bin ja noch nich so lang aus der Schule raus (bin 22) und finde auch, dass man in dem Alter durchaus schon selbst entscheiden sollte, ob man hingeht oder wegbleibt…
Zumindest bei mir wars so, dass ich schon um die Konsequenzen wusste. Und wenn mans sich nicht leisten kann, wegzubleiben, fällt man halt durch - wer trotz wegbleiben gut durch kommt, für den wäre evtl. das absitzen übel gewesen (bei sachen, die man schon weiß).
Im Studium isses ja auch nich anders…hab mit 19 angefangen zu studieren und das eine Jahr macht da wohl keinen großen Unterschied…

Ich studiere übrigens auf Lehramt nu im 8. Semster und hab deshalb auch die andere Seite im Blick…wenn mir Schüler wegbleiben (zumindest ab nem gewissen Alter) werd ich nich Himmel und Hölle in Bewegung setzten um die nu unbedingt beim Schwänzen zu erwischen… Mpssen se selber wissen in dem Alter.
Abgesehen davon kann man dem ja auch entgegenwirken, wenn man seinen Unterricht so aufbaut, dass zumindest die meisten zumindest ansatzweise interessiert werden können (jaja, ich weiß, ich bin noch idealistisch, wer weiß, wie ich in zehn Jahren denke…).

Und mal ehrlich: Habt ihr nie geschwänzt früher? und aus euch ist doch auch was geworden (geh ich jetzt einfach mal von aus :wink: )

Mfg

Tiffi

Hallo Ole,

ja ich verstehe was Du sagst. Ich frag mich nur, ob das auch auf allgemeinbildende Gymnasien in der Oberstufe zutrifft. Bei uns hat kaum jemand SchülerBaFöG oder so gekriegt. Allerdings ein großer Haufen Gammler:

ZB einer:
Mutter Psychologin, Vater Arzt

Andauern nix getan und nicht zur Schule gegangen, naja

Nach der Schule kein Zivi gemacht und zu Weihnachten gesagt, er sollte vielleicht mal ne Zivistelle suchen und hat jetzt grad angefangen damit :open_mouth: !!!

Von sowas sprach ich im Speziellen, weil es meine Erfahrungen widerspiegelt. Die haben keine Probleme in finanzieller oder unmittelbarer arbeitsplatztechnischer Hinsicht. Ich hab einfach nur gesehen, wie die Schule da zu einem Witzverein gemacht wurde. „Geh ich nach der Pause wieder ins Gebäude? Ne, ich fahr mit dem Zug 25 min nach Hamburg und trink an der Alster nen Kaffee!“ Das ist echt passiert!!!
Ich glaube das verändert das Ganze etwas gegenüber der von Dir geschilderten Lage.

Naja, ich lern mal weiter

VG, Stefan

Hallo,

Sieh es anders herum: Was soll es den Lehrer kümmern?
In *dem* Alter ist man nur noch auf der Schule, weil man es
*selbst will*. Wenn jemand es also nicht für nötig hält, mit
Anwesenheit zu glänzen, dann zur Hölle mit ihm.

Gezwungen wird niemand.
Wer nicht will, der hat schon.

Das ist auch meine persönliche Meinung, allerdings hat auch ein volljähriger Schüler am Unterricht teilzunehmen, wenn er sich nicht von der Schule abgemeldet hat. Auch für ihn gilt die Schulbesuchspflicht!

Die Frage ist auch: Soll man den Schwänzer mit seinen hahnebüchenen Entschuldigungen wirklich durchlassen oder nicht. Was lernt er mit diesem Verhalten und wird er sein Verhalten wirklich ändern wenn er in einer Ausbildung ist oder ein Studium aufgenommen hat?

Wir gehen dazu über uns um regelmäßig, z.B. in Kunst oder Sport, kranke Schüler wirklich Sorgen zu machen. Dafür verlangen wir zunächst eine ärztliche Bescheinigung, zur Not eben vom Arzt, den wir alle kennen. (Es gibt mindestens einen Arzt, dem die Approbation entzogen wurde, der mit dem Datieren von Attesten nicht sorgfältig genug war, bzw. dessen Helferinnen einen schwunghaften Handel mit solchen Bescheinigungen betrieben. )

Wenn dieser Arzt nicht helfen kann, dann machen wir uns noch mehr Sorgen und lassen den entsprechenden Schüler amtsärztlich untersuchen. Das hat bisher noch immer gezogen, weil der Schüler dann nachweislich unentschuldigt fehlt und dann via Nachsitzen, Androhung vom Schulausschluss, begrenzter Schulausschluss endgültig fliegt. Allerdings könnte ich mir vorstellen, dass das nicht in allen Schularten funktioniert.

Gruß
MK

P.S. In BW haben wir diese 1/3 oder 10% oder sonstige Regel nicht.

Lieber Stefan,
die Symptome sind die gleichen, sogar im Ost-West-Vergleich.
Aber: Das heißt nicht, dass die Ursachen gleich sind.

Ich kann aber nur über das schreiben, das ich untersuche, das ich also kenne.

Ich möchte also Deine Worte nicht in Abrede stellen, kann aber darüber nicht urteilen. Das machen andere schon oberflächlich genug.

Herzlichst
Ole

Lieber Stefan,
die Symptome sind die gleichen, sogar im Ost-West-Vergleich.
Aber: Das heißt nicht, dass die Ursachen gleich sind.

Ich kann aber nur über das schreiben, das ich untersuche, das
ich also kenne.

Ich möchte also Deine Worte nicht in Abrede stellen, kann aber
darüber nicht urteilen. Das machen andere schon oberflächlich
genug.

Ja, verstehe. Ich bezweifle ja selbst, dass „erzieherische Maßnahmen“ in dieser Richtung durch Lehrer (an meiner Schule) immer fruchten würden, wenn die Gammlerei auch nach der Schule fortgeführt wird und einfach garnix getan wird, weder Ausbildung noch Arbeit, Zivi, Bund oder Studium, sondern nur Leben auf Kosten der Eltern und das GUT.

Natürlich klappten „erzieherische Maßnahmen“ durch sehr wenige Lehrer an unserer Schule. Das setzte aber voraus, dass die Lehrkraft den Stoff sehr kompetent vermitteln konnten, interessant gestalteten und auch sonst bei den Schülern „Hochachtung“ genossen. Es brauchte dann auch nie „Disziplinarmaßnahmen“, denn niemand wollte wissen, wie sie wirklich aussähen. Das soll keine allgemeine Lehrerkritik sein, aber in der Summe gelingt das nur den wenigsten. Es ist halt nicht jeder Lehrer Superpädagoge, wie nicht jeder BWLer im Management ein super Manager ist. Und außerdem war der Lehrer auch 1,97 Meter groß und wirkte schon deshalb irgendwie erfurchteinflößend :wink:

VG, Stefan

H wie Hola.

Ich hätte an andere Worte gedacht, nicht unbedingt an ‚aggressiv‘. Eher (knall)hart, konsequent, fordernd, besorgt.

Irgendwann muß einfach der Schalter bei jedem einzelnen ‚Klick‘ machen; wo er hin will, was er möchte et cetera.

Zum Schwänzen. Meine Eltern hätten Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt, wenn ich geschwänzt hätte, um mir auf die Sprünge zu helfen.

So etwas gab es bei mir einfach nicht. Ein Donnerwetter hätte es gegeben, wenn zu meiner Schulzeit jemand geschwänzt hätte.
Es kann jawohl nicht zuviel verlangt sein, daß die Kinder und Heranwachsenden am Unterricht teilnehmen.

Betrachte es auch im Hinblick auf Hausaufgaben und Ausarbeitungen später so: Die Schüler haben 10 beziehungsweise 12 Jahre NICHTS ANDERES zu tun am liebenlangen Tag, als in die Schule zu gehen und sich um das bißchen Schulkram zu kümmern. Danach haben sie soviel Freizeit, solche Zustände wird es im Leben nie wieder geben.

Kein Pardon bei vergessenen Arbeitsmitteln - so etwas hat es einfach nicht zu geben. Sicherlich kann das einmal im halben Jahr vorkommen, kein Ding.
Doch hinterfrage bei wiederholten Aussetzern immer: Wieso war der Schüler nicht in der Lage, sich am Vortag nur 'mal lumpige FÜNF Minuten hinzusetzen und seine Schultasche ordentlich zu packen??!!
Das darf einfach nicht zuviel verlangt sein und hier müssen klare Grenzen, vorallem strengere als gegenwärtig allgemein herrschen, gesetzt werden.

Ich fahre persönlich damit sehr gut, solche klaren Verhältnisse einzuführen und die positive Rückkopplung der Schüler ermutigt. Platt gesprochen: Es muß etwas dran sein.

Das gleiche beobachtet man auch bei relativ strengen Großeltern oder Erzieherinnen im Kindergarten/nachschulischen Hort. Die Kinder hängen gerade den etwas strengeren voll am Rockzipfel und spuren, während sie bei den inkonsequenten/ewig daherredenden (diffamierender: den weichen/ sanften) zu gut Deutsch wilde Sau spielen.

Dieses Phänomen kann man immer wieder beobachten und dann beeindruckt dem Schauspiel zuschauen. *g*

MfG

H wie Hola.

Du weißt, ich empfinde hohe Achtung vor Deinem Engagment. Doch Du kannst nicht die Wohlfahrt des ganzen Bildungssystems spielen. Was Du sagst, ist war. Es muß aber auch 'mal von der Lehrerseite her ein Strich gezogen werden.

Was Du hier alles so vom Stapel läßt, erklärt Deinen kürzlichen Hörsturz. Dafür meinen ehrlichen Respekt. Du weißt sicher besser als ich, daß es nichts bringt, sich über alle Maßen zu verschleißen, nich wahr? :smile:

Ich wollte es nur gesagt haben. :smile:

MfG

Ach Studing,
ich empfinde meine Arbeit als ziemlich normal.
Viele Lehrer sind so - bis sie ausbrennen.

Den Hörsturz habe ich aber bekommen, weil ich plötzlich gegen (!) meinen Willen in 3 Schulen mit 358 Schülern einge… ach, das habe ich schon erzählt.

Aber wenn der Dienstherr so Leistungen dankt, muss ich zusätzlich aufpassen.

Ich passe aber auf!
Das habe ich früher nicht gemacht.
Hörst Du das?
Pst
ganz leise (das Ausrufezeichen wäre zu laut)
so fangen unmotivierte Lehrer an
über die wir alle schimpfen
das ist der Weg dahin -
zunächst fängt man an,
auf sich aufzupassen
und am Ende
steht eine Beziehungsstörung
zuerst zum Dienstherrn
dann zur Arbeit
Beziehungsstörungen fangen immer
so leise an.

Herzliche Grüße an alle,
die ihre faulen Lehrer nicht verstehen.
Ole

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Was ich mich immer gefragt habe, was geht es irgendjemanden inkl. Lehrer an, wann ich warum und wieviel fehle?
Solange ich die Leistung erbringe, die notwendig ist, um Prüfungen oder Abitur zu schaffen.Während der Oberstufe habe ich viele Schulstunden mit vermeintlich Wichtigerem verbracht. Hätte ich meine Arbeit aber nicht später getan, und meist mit Leichtigkeit den Stoff, auf den es wirklich ankam aufgearbeitet hätte ich dennoch kein gutes Abi geschafft.
Dann die Berufsschule, die war mir einfach zu blöd, viel zu wenig anspruchsvoll der Stoff, die 5 Schulstunden habe ich locker in 30 min aufgearbeitet, und das Ausschlafen genossen. Und am Ende doch eine der besten Prüfungen gemacht.
Vielleicht liegt es auch an der Form des Systems, wenn es Schüler nicht zu motivieren versteht.
Wenn es einem Lehrer gelingt, das Feuer des Geistes zu entzünden, dann wird man seinem Unterricht mit Interesse folgen.
Schafft er das nicht, dann kann Druck das auch nicht ernsthaft überbrücken.
Unterricht, den Lehrer der erstgenannten Art gegeben haben, habe ich nur selten versäumt…
Gruß,
Anja

Vielleicht sollte man dann mit angeblich soviel Geist auch soweit denken können, daß der geschilderte Fall alles andere als die Norm ist.

q.e.d.

MfG

Das ist auch meine persönliche Meinung, allerdings hat auch
ein volljähriger Schüler am Unterricht teilzunehmen, wenn er
sich nicht von der Schule abgemeldet hat. Auch für ihn gilt
die Schulbesuchspflicht!

Warum???

Die Frage ist auch: Soll man den Schwänzer mit seinen
hahnebüchenen Entschuldigungen wirklich durchlassen oder
nicht. Was lernt er mit diesem Verhalten und wird er sein
Verhalten wirklich ändern wenn er in einer Ausbildung ist oder
ein Studium aufgenommen hat?

NAhezu alle ehemaligen Mitschüler, mit denen zusammen ich sinnlosen Unterricht besser verbracht habe haben am Ende nach Abschluss der Schule ihren Weg gefunden und die Arbeit, die ihnen Freude macht.
Also, warum sinnlosen Druck ausüben???
Wofür? Um das System zu erhalten?
Wer braucht das System?

Wir gehen dazu über uns um regelmäßig, z.B. in Kunst oder
Sport, kranke Schüler wirklich Sorgen zu machen. Dafür
verlangen wir zunächst eine ärztliche Bescheinigung, zur Not
eben vom Arzt, den wir alle kennen. (Es gibt mindestens einen
Arzt, dem die Approbation entzogen wurde, der mit dem Datieren
von Attesten nicht sorgfältig genug war, bzw. dessen
Helferinnen einen schwunghaften Handel mit solchen
Bescheinigungen betrieben. )

Und warum muss man Sportunterricht unbedingt besuchen, wenn man ihn doch hasst?
Wenn man in anderen Bereichen wirklich begabt und begeistert ist?
Gerade Sport und Kunst sind doch wohl Fächer, die etwas zum Inhalt haben, was man definitiv nicht erzwingen kann.
Ausser man hat Spass daran. Am Erzwingen. Oder am Prinzip.

Wenn dieser Arzt nicht helfen kann, dann machen wir uns noch
mehr Sorgen und lassen den entsprechenden Schüler amtsärztlich
untersuchen. Das hat bisher noch immer gezogen, weil der
Schüler dann nachweislich unentschuldigt fehlt und dann via
Nachsitzen, Androhung vom Schulausschluss, begrenzter
Schulausschluss endgültig fliegt. Allerdings könnte ich mir
vorstellen, dass das nicht in allen Schularten funktioniert.

Glücklicherweise nicht.

Gruß,
Anja

Nun, bei uns war er die Norm.
Wir haben alle in der Oberstufe die gemeinsamen Freizeiten sehr genossen, und aus uns allen ist „etwas geworden“.
SObald der Druck nachgelassen hat, der glücklicherweise nicht groß war, ging das sogar noch leichter, weil echtes Interesse sich seinen Weg bahnen konnte.

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Hallo!

SObald der Druck nachgelassen hat, der glücklicherweise nicht
groß war, ging das sogar noch leichter, weil echtes Interesse
sich seinen Weg bahnen konnte.

Es hat ja nix mit Druck zu tun, aber es ist eben Teil der Oberstufe, dass regelmäßige Teilnahme stattfindet. In der Oberstufe saß ich wohl in mehreren 100 Stunden Unterricht, obwohl ich wusste, HEUTE lernst Du hier NICHTS, nachdem in der vorherigen Stunde angekündigt wurde, die besprochene Thematik nochmal zu widerholen usw.
Wenn man das mit Seminaren an der Uni vergleicht: Wer mehr als einmal fehlt, der ist bei etwa 50% der Seminare oder Kurse durchgefallen.
Das ist Druck! Aber, dass einfach regelmäßige Teilnahme gefordert wird, dass ist kein Druck, sondern weit entfernt davon.

Ansonsten kann man ja sein Abi auch per Fernkurs machen bestimmt. Nur kriegt man es da nicht hinterhergeworfen im Gegensatz zur normalen Schule, vermute ich jetzt mal ganz provokativ.

VG, Stefan

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jaja genau, ihr wart eine ganze oberstufe nur leichtlerner, schnellversteher und hochbegabte.

wie konnte ich dieses detail nur übersehen *SCNR*

mfg

Es hat ja nix mit Druck zu tun, aber es ist eben Teil der
Oberstufe, dass regelmäßige Teilnahme stattfindet. In der
Oberstufe saß ich wohl in mehreren 100 Stunden Unterricht,
obwohl ich wusste, HEUTE lernst Du hier NICHTS, nachdem in der
vorherigen Stunde angekündigt wurde, die besprochene Thematik
nochmal zu widerholen usw.

Das ist wohl auch eine Frage der Persönlichkeit und der eigenen Erziehung, wie man das handhabt.Jeder auf seine Weise.Aber, es ist alles in Ordnung.
Ich persönlich fand meine Zeit zu schade und das Leben damals zu aufregend, um sie mit sinnlosem Zeug zu vergeuden.

Wenn man das mit Seminaren an der Uni vergleicht: Wer mehr als
einmal fehlt, der ist bei etwa 50% der Seminare oder Kurse
durchgefallen.

Ja, aber die Seminare konnten wir uns aussuchen. Und das Fach hatten wir frei gewählt.Das ist nicht zu vergleichen mit Zwang zum Sport oder langweiligem Gemeinschaftskunde- ,oder wie auch immere das heute heisst, Unterricht.
Und gelangweilt hab ich mich an der Uni ehrlich selten. Im Gegenteil.

Das ist Druck! Aber, dass einfach regelmäßige Teilnahme
gefordert wird, dass ist kein Druck, sondern weit entfernt
davon.

Was ist das denn sonst, und vor allem, vielleicht beantwortet mir jemand hier noch meine brennende Frage ehrlich, wofür???

Ansonsten kann man ja sein Abi auch per Fernkurs machen
bestimmt. Nur kriegt man es da nicht hinterhergeworfen im
Gegensatz zur normalen Schule, vermute ich jetzt mal ganz
provokativ.

Also, wenn es hinterhergeworfen wäre, dann würde man ja spätestens im Studium scheitern müssen, oder ist das auch hinterhergeworfen? Dann müsste man aber im Beruf scheitern, oder wird einem das Geld auch hinterhergeworfen?
Einigen Beamten scheint es hinterhergeworfen zu werden, vielen Politikern auch, aber das ist ein anderes Feld…

H wie Hola.

Ich hoffe nicht, daß Du diese recht lächerliche antiautoritäre Sichtweise Deinen Kindenr mitgibst.

MfG

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Nee, waren wir nicht, viele waren da sehr korrekt.
Aus denen ist auch was geworden, daraus schliesse ichg, dass es schlicht und einfach keine Rolle spielt, ob man den Sportunterricht besucht hat oder nicht.
Aber Spass hatten wir sicherlich mehr, als die Korrekten…