Fereshta Ludin und das Bundesverfassungsgericht

Hallo Elke,

danke für Deine schnelle Antwort.

die Kontrolle ist 100%, natuerlich nicht.

dachte ich mir :wink:

was nur Text ist
durch, weshalb Bilder eher gefaehrdet sind.

deshalb heißt es auch: „Du sollst Dir kein Bild machen.“ *g*

Was den Computer betrifft: auch die beste landesweite Firewall
schuetzt vor Unerwuenschtem nicht. Immerhin komme ich noch
zum Religionsbrett bei wer-weiss-was… :wink:

und auch zu diesem hier:
http://www.zur.nieden.de/bibel/ *g*

Gruss Harald

eben darum ging es mir. Wir als Christen sollen die Moslems in
unserem Staat so akzeptieren, wie sie es von ihrem gewohnt
sind. Aber gleichzeitig sind sie nicht bereit, auch andere
Meinungen gelten zu lassen.

Erstmal besteht der deutsche Staat zum Glück nicht aus Christen… Zweitens finde ich es gut, dass du hier alle Moslems in einen Topf wirfst.

SAN

dann müssen wir auch konsequenterweise Parteiabzeichen,
Satanssymbole, hakenkreuzähnliche Zeichen, das Anarchie-Symbol
und ähnliches zulassen. Denn auch all diese sind ebenso wie
Kreuz oder Kopftuch (wenn man sich auf diesen Standpunkt
stellt) durch Glaubens- oder Meinungsfreiheit zulässig und
geschützt. Die möchte ich aber alle nicht an den Lehrern
meiner Kinder sehen.

hallo,

ich sehe auch das problem. bei genauerer betrachtung stelle ich aber fest, daß das äußerliche ausmerzen störender symbolik nur makulatur sein kann. ok, keiner will einen lehrer mit hakenkreuz am revers. aber ist ein hakenkreuzfreier lehrer, der im geschichtsunterricht subtil zartbraun gefärbte dinge losläßt, nicht noch gefährlicher? ist eine kopftuchfreie frau, die jedoch der hamas angehört, nicht wirklich gefährlich? die liste läßt sich fortsetzen. sind kreuzfreie klassenzimmer, in denen fundamentalisten unterrichten nicht gefährlich?

von mir aus kann man fünfzig kreuze aufhängen, solange ich nicht gezwungen werde, mich davor zu bücken oder es anzubeten. denn erst DAS würde ein verstoß gegen das grundrecht sein. es können hunderte moslemfrauen um mich herum sein, solange sie mich nicht zwingen auch so herumzulaufen. ist doch ganz einfach.

die kopftuchgeschichte ist irgendwie typisch deutsch. man glaubt, durch das verbieten irgendwelche probleme in den griff zu kriegen. zb. wir verbieten einfach „mein kampf“ und hand hoch und kehren das problem unter den teppich. aus den augen, aus dem sinn! gibt es deswegen weniger neonazis? nein, denn propaganda jeglicher art (das wort „propaganda“ ist latein und bezieht sich ursprünglich auf christliche mission) macht sich nicht an symbolen und äußerlichkeiten fest. meinungen sind in den köpfen, in den worten und in den taten der menschen. ausmerzen von äußerlichen symbolen bringt rein nichts. sie beruhigt das gewissen und lenkt vom eigentlichen problem ab.

das „eigentliche problem“ beim kopftuchstreit ist die angst vor fundamentalistischem islam. ok akzeptiert. eine begründete angst. aber das verbieten von kopftüchern ist kein gegenmittel. das richtige gegenmittel wäre aufklärung! im unterricht muß klargemacht werden, was der unterschied ist zwischen normalem islam und politisch-radikalem islamfaschismus. und wenn das in die köpfe der schüler reingeht, dann wird keiner mehr angst haben vor einem kopftuch.

gruß
datafox

Bekomme ich noch eine Antwort?
…weil mich Deine Antwort wirklich interessiert.
Vor allem interessiert mich die völlig nicht im Zusammenhang stehende Überwschrift Deines postings.

Viele Grüße,Flora

Hallo Flora,

um den Elimelech zu entlasten (er kommt einfach nicht so oft hierher):
oi gewalt
ist Jiddisch und hat wenig mit dem deutschen Wort „Gewalt“ zu tun.
Bevor ich mich in die Nesseln setze, hab ich gegoogelt und folgende Definition gefunden (der ich gefuehlsmaessig zustimme):
„Oi Gewalt“ ist in der Diaspora Ausdruck tiefsten Entsetzens.
Quelle: http://www.nahost-politik.de/israel/talmud.htm

Gruesse, Elke

Moin Elke,

sondern weil mich dann junge Saudis anmachen (im ‚normalen‘ Sinn), :Autos huppen usw.
Von daher: Peet, es ist - zumindest hier - eher eine
ent-hemmende Wirkung.

Klasse.
Wenn ich dann irgenwann endgültig die Nase voll hab hier, flieg ich nach Saudi und schnapp mir nen Ölscheich.

Dann hat sich auch endlich die allmorgentliche Frage erledigt, was ich denn nun anzieh *g*.

Gruss
Marion

Danke Dir, Elke,
jetzt weiss ich, dass ich, wenn ich was auch wenn es auf deutsch gesagt wird, nicht verstehe manchmal erst übersetzen muss.
Weil mich gerade an dieser Stelle eine klare Kommunikation sehr interessiert, will ich das auch versuchen, nun bleibt aber eine Frage an Eli, was genau meint er mit dem tiefen Entsetzen?

Viellicht kannst Du mir auch da weiter helfen?
Es ist nicht leicht, Eli zu verstehen, mag daran liegen, dass „die Juden“ einfach zum Teil einem anderen „Kollektiv“ angehören, aber es dürfte wichtig sein, da in bessere Kommunikation zu kommen.

Was mich auch immer noch beschäftigt, ist, was hat Friedrich Merz über das Christentum gesagt?
Vielleicht weisst Du das, oder jemand anders.

Wenn ich nicht wirklich verstehen wollte, würde ich nicht so penetrant nachfragen.

Viele Grüße, Flora