Finanzierung Baby - aber wie?

Komisch, als ich fertig hierauf geanteortet hatte und absenden
wollte, war der Artikel angeblich nicht mehr da… jetzt
allerdings wiederum doch. Ist ja merkwürdig?!

Nein, das war mein Fehler, ich hatte den Artikel kurz gelöscht, etwas umgeändert und nochmal neu eingestellt. Aber jetzt kannst du drauf antworten :wink:

Hi,

Soll man doch froh sein, dass nicht nur in der vermeintlichen
neuen Unterschicht Kinder entstehen, wo doch immer
Kindermangel beklagt wird… hm - komisch.

Na ja, ehrlich gesagt hören sich 22000 im Jahr auch nicht unbedingt nach Oberschicht an.

Mensch, hier geht’s doch nicht um Moral - wieso Moralkeule? Denk an Dein Kind und nimm das Geld. Es hat ein Recht darauf.

Und wenn Du unbedingt über Moral reden möchtest, dann denke darüber nach warum der Staat für das Kind aufkommen soll und nicht der Vater, dem es wohl nicht allzu schlecht zu gehen scheint?!

Gruß,
C.

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Hi,

Mein Vater verdient nur 22000 jährlich

zusammen ist das jährlich 18000

unglaublich… und dein Vater arbeitet dafür. Aber gut, zurück
zum Thema.

Da kann ich nur sagen: Armes Deutschland, ich finde das auch total irre. Aber ich will ja hier nicht einen auf Assi machen und nur noch für den Rest meiner Tage die Couch warm halten, so ist das ja net…

4328 Studiengebühren

Wie kommst du auf diese riesige Summe? Privatuni?

Right, 4328 für ‚Härtefälle‘ (man muss ärztl. Attest und Geb.-Urkunde(!!!) in diesem Fall vorlegen) oder 890 pro Monat (dafür gehe ich z.Zt. immernoch nebenbei jobben, damit es reicht)

Warum wechselst du nach dem Bachelor nicht die Uni (damit die
unglaublichen Studiengebühren wegfallen)? An meiner Uni sind
die Gebühren um einiges niedriger.

Weil sie klasse, nahezu perfekt ist.
Außerdem: Nachdem ich den Zugangstest unter so vielen geschafft habe, werf ich doch net alles weg…
Zudem gibt es DEN Master nur hier, desweiteren bin ich am Institut in ein aktuelles Forschungsprojekt integriert!

Oder du hörst nach dem Bachelor auf zu studieren, ist
schließlich ein vollwertiger Abschluss. Eventuell kannst du ja
in ein paar Jahren weiterstudieren, wenn die finanzielle
Situation etwas besser aussieht.

Wie soll die denn durch Abwarten+Tee trinken besser werden, soll ich Lotto spielen? Ne, besser ist es da meiner Meinung nach mit dem bestmgl. akadem. Grad.
Außerdem - wer bekommt nach Austieg denn noch mal den Po hoch für nen Wiedereinstieg - stell ich mir sch*** schwer vor.

Du siehst, wenn du die heile Welt des Vaters deines Kindes
nicht zerstören willst, musst du an deiner eigenen Zukunft
Abstriche machen. Was ist dir lieber?

Du, da bleibt mir nicht viel übrig ohne Alternativen, oder?

Gruß
Steffie

LG aus dem mittlerweile STOCKDUNKLEN Sachsen-Anh.

Okay, doppelt hält ja bekanntlich besser - schon geschehen.

Unter Druck gesetzt?
Also ich würde sagen: gemeinsam beschlossen.

ihr habt gemeinsam beschlossen, dass du nicht schwanger wirst? und sicher beide alles dafür getan, dass nicht so kommt?
aber gebumst habt ihr dann doch? sorry, für die klaren worte, aber wer bumst, muss damit rechnen, dass auch mal kinder entstehen können. so ist es nun mal - trotz aller verhütungmittel und -methoden!

und jetzt kommst du dir so vor, als wärest du wortbrüchig geworden, weil du schwanger bist? oder ist er vielleicht wortbrüchig geworden, weil er dich gegen eure absprache geschwängert hat?

du siehst, man kann alles auch mal von der anderen seite betrachten. nur: es sind jetzt nicht mehr nur zwei seiten, sondern drei. für die dritte bist du mitverantwortlich, und zwar noch LANGE VOR deiner gefühlten verantwortung für ihn. diese verantwortung lässt sich nur dadurch etwas leichter tragen, in dem er seinen teil dazu mitträgt.

Mir kommt vor, als ob mich nieman verstehen kann oder
verstehen will

doch, gerade weil wir dich verstehen (ich zumindest). ich hatte auch lange jahre ein sehr schönes verhältnis mit einem verheirateten mann. nur weiß ich sicher, dass er im falle einer schwangerschaft zu seiner verantwortung gestanden hätte.

und weil ich weiß und weil ich verstehe, kann ich dir nur sagen: das ist jetzt mehr nur dein problem. AUCH ER bekommt ein kind, das eurer beziehung entspringt. niemand sagt, dass es jetzt für die beteiligten einfach wird und ich werde mich hüten, ratschläge zu geben, wie ihr das lösen sollt. aber lösen müsst IHR beide es.

schöne grüße
ann

PS: wenn es so eine gute, vertrauensvolle beziehung ist, wie du mehrfach betont hast, wieso kommen dann überhaupt diese probleme zustande?

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Na ja, ehrlich gesagt hören sich 22000 im Jahr auch nicht
unbedingt nach Oberschicht an.

Tja, ohne Mindestlöhne etc. bringt ein Staat halt solche Ungeheuerlichkeiten trotz 40h Woche und Schichten mit sich. Meinste denn, er sollte dafür sich lieber gleich daheim den A**** breit sitzen und HARTZ IV kassieren - na schöne Einstellung wär mir das ja, pah.

Man muss froh sein, Arbeit zu haben und ich bin stolz, dass ich zu den 10% der Arbeiterkinder gehöre, dies bis zum Abi geschafft haben. Punkt.
Schichtenzugehörigkeit macht man nicht nur am Einkommensparameter fest, meine Soziologie-Vorlesung lässt grüßen :wink:
Irgenwie fehlt mir allerdings gerade Lust und Muse für eine Gesellschaftsdebatte.

Warum kann niemand auf mein Ausgangspost antworten, jeder will nur super tolle Lebensweisheiten Kund tun…

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Tja, ich trage die Konsequenzen, Abtreibung wäre für keinen von uns beiden je in Frage gekommen, das Kind ist willkommen.

PS: wenn es so eine gute, vertrauensvolle beziehung ist, wie
du mehrfach betont hast, wieso kommen dann überhaupt diese
probleme zustande?

Das Problem ist nicht zwischen mir und ihm, es betrifft eher unser Umfeld.
Abgesehen vom Staat - wer hat nen Nachteil von der Sache?
Das Kind wird wissen, wer der Vater ist.
Ich kann meinen Master hier machen.
Ich habe notfalls Rückhalt bei ihm.
Er behält seinen Job.
Er behält seine Familie.
Er kann bei Bedarf Kontakt haben (und das will er(zumindest sagt er es jetzt)).
Wir ersparen uns das Gerede.
Wir ersparen uns Bewertungsdebatten von Leistungsnachweisen.
Wir haben zumindest primär keine Umfeldprobleme.

Wenn er sich jetzt nicht trennen will, muss ich das akzeptieren.
Er müsste auch akzeptieren, wenn ich auf eine Vaterschaftsanerkennung bestehen würde.
Klar.
Was ich nicht möchte: Schicksal spielen und für andere die Entscheidungen treffen.
Was hab ich davon, wenn wir uns im Streit entzweien, was hat das Kleine davon? Mir scheint: herzlich wenig.

Man weiß ja jetzt noch gar nicht, wie das weiter geht, vielleicht sieht bald alles ganz anders aus.

Hi,

du hast 1139 EUR im Monat. Wenn du eine kleine Wohnung nimmst (oder in ein Frauenhaus o.ä. ziehst, weiß nicht was es da für günstige Möglichkeiten gibt), dürften dir doch noch 600-700 EUR im Monat übrig bleiben… auch nach Abzug der Krankenkasse müsste doch auch mit Kind noch genug übrig bleiben, es sind doch nur noch 2 Jahre. Oder hab ich was übersehen?

Vielleicht können deine Eltern das Kind für eine Weile in den Semesterferien aufnehmen, damit du einen Monat arbeiten gehen kannst.

Wenn der Vater schon offiziell nichts zahlen soll/will/kann, soll er dir wenigstens hier und da mal einen Hunderter zustecken. Das geht immer und fällt auch keiner Ehefrau auf. Schließlich kann er dir sehr dankbar sein, dass du die Klappe hälst, für ihn steht ja einiges aufm Spiel.

Gruß
Steffie

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Hi!

kennt ihn und seine Art nicht), aber ich kann nicht verstehen,
warum man kein grundlegendes Verständnis dafür hat, dass es

Grundlegendes Verständnis? Wofür? Dafür, dass du unser aller Steuergelder willst, während er nicht nur unterhaltspflichtig ist und sogar offenbar das nötige Kleingeld dafür hat? HartzIV und auch Unterhaltsvorschuss sind in jedem Falle nachrangig, wenn er zahlungsfähig ist.

Schade irgendwie…

Ja, schade, dass du hier nicht verstehst :frowning:
Renate

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Du bist hier die erste, die nicht sofort anfängt, mch erziehen zu wollen, danke.
Ja, also mit dem Betrag, den ich ausgerechnet hätte, käme ich eigentlich ziemlch gut aus (sogar noch Sparpotentiale).
Ich weiß nur net, ob das rein rechnerisch alles so hinkommt?!
Da ich bei meinen Eltern wieder einziehen will, muss ich von dem Betrag nur für Essen etc. aufkommen.
Es schien mir aber ziemlich viel, daher wusste ich nicht, ob ich überlegungstechnisch was außen vor gelassen habe?!

Nochmals DANKE für deine wertfreien, fairen Äußerungen.
Das gibt Kraft.

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[…]während er nicht nur unterhaltspflichtig
ist und sogar offenbar das nötige Kleingeld dafür hat? HartzIV
und auch Unterhaltsvorschuss sind in jedem Falle nachrangig,
wenn er zahlungsfähig ist.

Er wäre die längste Zeit ‚zahlungsfähig‘ wie du es nennst, wenn es nach außen tritt.
Mir bleibt doch in dieser Situation gar nichts anderes übrig, als menschlichen Belangen Vorrang zu geben, oder? Sonst verliere ich mehr, als ich gewinnen kann/eventuell könnte.

Was würdest du denn tun? Ihm die Pistole auf die Brust setzen oder was? Dann macht er was ich will, aber das Zwischenmenschliche ist im Ar*** und ohne Job sowieso keine Kohle. Da steh ich doch so besser…

PS -ich versteh deine Sichtweise, wäre ch unbeteiligter Beobachter, so wäre es auch mein Blick auf die Dinge, tja, so ist das mit der Perspektive;-/

Ich weiß nur net, ob das rein rechnerisch alles so hinkommt?!

Ach so, hm, sorry da kann ich leider nichts zu sagen. Frag vielleicht mal im Brett „Arbeits- und Sozialamt“ (unter „Behörden und Recht“, aber die FAQ 1129 beachten, alles muss allgemein gestellt werden) oder du gehst gleich zum Arbeitsamt, dann weißt du es aus 1. Hand.

Alles Gute!

Steffie

Du bist hier die erste, die nicht sofort anfängt, mch erziehen
zu wollen, danke.

Sorry, aber JETZT bin ich dann langsam sauer.
Ich habe zwei Söhne, ich brauch nicht noch jemand zu erziehen.
Ich (und einige andere) haben dich darauf hingewiesen, dass der Vater sehr wohl zu seinen finanziellen Verpflichtungen stehen kann, ohne dass Arbeitgeber und Frau davon etwas mitbekommen. Du bist aber dabei in vorauseilender Loyalität es diesem Mann so einfach wie möglich zu machen, auf deine Kosten, den Kosten deines Kindes und auch den Kosten des Staates.
Außerdem wurdest du darauf hingewiesen, dass das, was du planst unter Umständen strafrechtlich relevant sein könnte (kann ich nicht beurteilen), aber das ist doch genau das, was du wissen wolltest: was kann ich tun.
Natürlich könntest du auch vorschlagen eine Bank auszurauben, auch dann wäre die richtige Antwort: damit handelst du dir Ärger ein, oder nicht?

Elke

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Infotipps
Finanzboard? …ahhhh, ja - das mache ich.
Danke für den Hinweis!

Ich mag zur Sozialberatung/Studentinnenbeauftragten jetzt noch nicht gehen, ich weiß nicht - aber vor der 12. SSW scheint mir das etwas voreilig und ich habe weniger Bedenken als mehr Angst, viel Wind um nichts zu machen. Ich hatte schon zweimal aus heiterem Himmel Blutungen(als ob es sich nicht richtig fühlt, da wo es ist und als ob es sich nicht willkommen geheißen fühlt) und bin seit dem irgendwie bewusster was das alles betrifft. Alles kann so schnell kommen, aber noch viel schneller wieder gehen. Man hat ja schon so vieles gehört, da bin ich lieber vorsichtig und warte noch bis dahin ab.

Trotzdem thanx für die unterstützenden Hinweise - weißt du, manchma kann so ein schnödes ‚Alles Gute‘ dem anderen so viel bedeuten :smile:,
dir einen schönen Abend!

Sorry, aber JETZT bin ich dann langsam sauer.

Entschuldigung, aber DAS war ganz und gar nicht meine Absicht. Es tut mir leid, wenn unsere Meinungen/Ansichten/Lebensauffassungen nicht konform gehen.

Ich habe zwei Söhne, ich brauch nicht noch jemand zu erziehen.

Herzlichen Glückwunsch zu deinen beiden Jungs!

Du bist aber dabei in vorauseilender Loyalität
es diesem Mann so einfach wie möglich zu machen, auf deine
Kosten, den Kosten deines Kindes und auch den Kosten des
Staates.

Was heißt vorauseilende Loyalität, in Anbetracht der Tatsachen scheint es auch einfach nicht anders zu gehen. Ich kann ihn nicht zwingen, und wenn ich es tue, dann habe ich zumindest eine Person, die MICH und das Kleine unterstützt weniger. Es ist ja nicht so, dass ich mir das leicht mache oder multiple-choice-mäßig nach Gutdünken solche Gedanken habe und ebenjene Entscheidungen preferiere.

LG, Amelie

Hi,

ohne dass Arbeitgeber und Frau davon etwas
mitbekommen.

aber wie soll das gehen, wenn monatlich 300 EUR (fiktive Zahl) weniger auf dem Konto eingehen? Dem Arbeitgeber kann man das verheimlichen, der Eherfrau meiner Meinung nach nicht.

Gruß
Steffie

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Chef+Frau
Ich hatte ja vorhin schon geschrieben:
Bzgl. Studiengebühr:
„4328 für ‚Härtefälle‘ (man muss ärztl. Attest und Geb.-Urkunde(!!!) in diesem Fall vorlegen) oder 890 pro Monat (dafür gehe ich z.Zt. immernoch nebenbei jobben, damit es reicht)“
Deshalb geht das schon aus Arbeitgeber-Sicht nicht, also zumindest wüsste ICH nicht, wie…

Und als Frau fällt einem das doch auch au, oder? Zumindest mir würde es das sicher…

Schön, aber wo sind Alternativen?
Tja, auch wenn ich mich zu wiederholen scheine - wie sollte ichs denn sonst anpacken?!
LG,
Amelie

Hallo,

aber wie soll das gehen, wenn monatlich 300 EUR (fiktive Zahl)
weniger auf dem Konto eingehen? Dem Arbeitgeber

Der scheint doch eh das Hauptproblem zu sein.

kann man das
verheimlichen, der Eherfrau meiner Meinung nach nicht.

Wer seiner Ehefrau eine Affäre und ein daraus resultierendes Kind verheimlichn kann und in der Preisklasse eines Dozenten an einer Privatuni lebt, sollte in der Lage sein, die nötige Phantasie aufzubringen, auch dafür eine Ausrede zu entdecken. Und seien es die Spielschulden, die er beichten muss. Das zu Schrott gefahrene Auto, dass es nicht mehr gibt. Das sch@*teure Telefon, das man unbedingt mit Vertrag haben musste und dass einem dann prompt ein Treppenhaus runtergefallen ist. Zwei, drei Abende Zeit und da fällt einem doch bestimmt etwas Besseres ein, ich hab das ja nur aus dem Ärmel geschüttelt.

Gruß
Elke

3 „Gefällt mir“

Ich hatte ja vorhin schon geschrieben:
Bzgl. Studiengebühr:
„4328 für ‚Härtefälle‘ (man muss ärztl. Attest und
Geb.-Urkunde(!!!) in diesem Fall vorlegen) oder 890 pro Monat
(dafür gehe ich z.Zt. immernoch nebenbei jobben, damit es
reicht)“

Das verstehe ich nicht, was das mit den 300 Euro Unterstützung des Kindes zu tun hat?

Und als Frau fällt einem das doch auch au, oder? Zumindest mir
würde es das sicher…

Es soll Ehen geben, wo die Ehepartner selbständige Kontenführungen haben und sich nicht gegenseitig vorrechnen müssen, was sie wo lassen und wofür ausgeben. Und obwohl 300 € viel Geld sind, gibt es Menschen in Gehaltsklassen, denen das nicht so richtig weh tut.

Gruß
Elke