Firewall

Windows-Anfänger hat Fragen zum Umstieg von Linux

Gerade von jemandem gehört, den ich für sehr kompetent halte,
daß es ihm nicht gelungen ist, seine benötigten Programme so
einzurichten, daß sie ohne „Administrator“-Provileg sinnvoll
laufen.

Es gibt Programme die wollen das wirklich nicht (das einzige,
das ich kenne: Morpheus). Aber um ehrlich zu sein: diesen
Programmen wäre ich von vorherein mal sehr skeptisch
gegenüber.

Auerha. Morpheus kommt mir nicht auf die Kiste. Auf einem Rechner mit vertraulichen Daten spiele ich kein Filesharing-Programm.

Und ich werde wohl in naher Zeit auch das zweifelhafte
Vergnügen haben, mich mit der Rechteverwaltung unter Win2k
herumzuschlagen.

Hehe, dann wünsche ich Dir viel Spass, wenn es Neuland für
Dich wird.

Danke. Das ist Neuland. Und ich habe nichteinmal Lust dazu. Aber wenn ich sehe, wie die IT-Abteilung Sicherheit handhabt „Wir haben eine Firewall“ dann bekomme ich einen ganz profunden Würgereiz.

Aber eigentlich sind Gruppenrichtlinien etc. was
schönes. (manches etwas umständlich, manches gut gelöst - wie
überall?) Und da ich schätze, dass es in der Unix Welt
zumindest ähnliche Konzepte geben muss, um ein grössres
Netzwerk zu verwalten, wirst Du dich auch schnell einfinden.

Na, es geht nichteinmal um ein grössres Netzwerk (zumindest ersteinmal nicht) und mein Job ist es auch eigentlich nicht, an sochen Kisten herumzubasteln…

Ob Du es dann für etwas besser hältst, oder es nochmehr hasst,
bleibt Dir dann immer noch überlassen.

Ein wenig Erfahrungen habe ich schon sammeln dürfen

In Kürze:

· Win2k läuft erstaunlich stabil [nach Windows-Masstäben]
· Win2k zelebriert erfolgreich die Null-Performance
· Win 2k fragt: „Multiuserbetrieb? Kann man das essen?“
· Win 2k sagt „Drucker funzt nich“. Die Fehlermeldungen in den "Systemprotokollen sind bestenfalls irreführend - auch für 'Echte MSCEs[tm] (oder was auch immer die Leute in unsrer IT-Abteilung zu ihrem Job qualifiziert.

Sebastian

Hi,

Ein wenig Erfahrungen habe ich schon sammeln dürfen

In Kürze:

· Win2k läuft erstaunlich stabil [nach Windows-Masstäben]

Auf vernünftig konfigurierten Maschinen Monate ohne Probleme.

· Win2k zelebriert erfolgreich die Null-Performance

Hmm? Meinst Du den Leerlaufprozess? Ich finde die Anzeige schön, da weiss man wofür man seine schnelle CPU hat - zum Däumchendrehen. Deshalb läuft jetzt 24/7 SETI + Cancer Research. Nur für mein Seelenwohl - wie rechtfertigt man sonst einen neuen Rechner, wenn er 99% der Zeit nichts tut? =(

· Win 2k fragt: „Multiuserbetrieb? Kann man das essen?“

lol =) Nur unter W2k Server, und dann auch nur als Terminalbetrieb. Aber dann auch 100te von Benutzern.

· Win 2k sagt „Drucker funzt nich“. Die Fehlermeldungen in den
"Systemprotokollen sind bestenfalls irreführend - auch für
'Echte MSCEs[tm] (oder was auch immer die Leute in unsrer
IT-Abteilung zu ihrem Job qualifiziert.

Ach Systemprotokolle ist was für Warmduscher um Fehler zu beseitigen. Das macht man doch nach Gefühl :wink:
Es gibt da irgend so eine W2k FAQ im Netz. Dort sind ettliche Fehlercodes verzeichnet. Leider hab ich die Addresse grad nicht parat. Gefühl eben :stuck_out_tongue:

ciao
ralf

· Win2k zelebriert erfolgreich die Null-Performance

Hmm? Meinst Du den Leerlaufprozess?

Nein. Es unglaublich langsam. Moderne Maschine, ohne Mail- und Webserver. Da rennt KDE auf meiner allten Schüssel viel „geschmeidiger“

Ich finde die Anzeige
schön, da weiss man wofür man seine schnelle CPU hat - zum
Däumchendrehen.

Oder um zu drucken: dann schnellt für 45 Sekunden die Auslastung ganz hoch. Wie es sich in der Zeit arbeitet, ist klar, oder? Wie kann man eigentlich die Proirität von solchen unnützen Dingern runtersetzen? Ich muss mal sehen… Oder die „Profis“ fragen, die uns das eingeklickert haben.

· Win 2k fragt: „Multiuserbetrieb? Kann man das essen?“

lol =) Nur unter W2k Server, und dann auch nur als
Terminalbetrieb. Aber dann auch 100te von Benutzern.

Wow. Unsere Kiste wird „fernegewartet“. Das geht dann - anscheinend mangels Serververion - über so klasse T001z wie PC-Anywhere (und ich betone nocheinmal: vertrauliche Daten!). Während dieser Zeit bewegt sich die Maus irre zuckend über den Bildschim und das „Multiusersystem“ ist unbrauchbar.

Geilomat.

Ach Systemprotokolle ist was für Warmduscher um Fehler zu
beseitigen. Das macht man doch nach Gefühl :wink:

Leider fehlt es bei uns an Gefühlsechtem.

Es gibt da irgend so eine W2k FAQ im Netz. Dort sind ettliche
Fehlercodes verzeichnet. Leider hab ich die Addresse grad
nicht parat.

Ehrensache, daß man auf http://www.microsoft.com keinen Hinweis darauf findet?

Se „I know, I’m biased“ bastian

· Win2k zelebriert erfolgreich die Null-Performance

Hmm? Meinst Du den Leerlaufprozess?

Nein. Es unglaublich langsam. Moderne Maschine, ohne
Mail- und Webserver. Da rennt KDE auf meiner allten Schüssel
viel „geschmeidiger“

Naja, ich bin hier etwas unrepresentativ, weil ich seit W2k nur SMP Systeme benutze. Aber hier läufts noch flüssig wenn ich beide CPUs auf 100% Auslastung habe - Priorität der „CPU-Fresser“ natürlich möglichst niedrig. Bei Linux habe ich kein besseres Verhalten festgestellt.

Ich finde die Anzeige
schön, da weiss man wofür man seine schnelle CPU hat - zum
Däumchendrehen.

Oder um zu drucken: dann schnellt für 45 Sekunden die
Auslastung ganz hoch. Wie es sich in der Zeit arbeitet, ist
klar, oder? Wie kann man eigentlich die Proirität von solchen
unnützen Dingern runtersetzen? Ich muss mal sehen… Oder die
„Profis“ fragen, die uns das eingeklickert haben.

Task-Manager -> Prozesse -> Rechtsklick.
Allerdings verstehe ich es nicht. Normal ist das nicht! Auch für W2k nicht :wink: Sind das GDI Drucker, oder was soll das sein?

· Win 2k fragt: „Multiuserbetrieb? Kann man das essen?“

lol =) Nur unter W2k Server, und dann auch nur als
Terminalbetrieb. Aber dann auch 100te von Benutzern.

Wow. Unsere Kiste wird „fernegewartet“. Das geht dann -
anscheinend mangels Serververion - über so klasse T001z wie
PC-Anywhere (und ich betone nocheinmal: vertrauliche Daten!).
Während dieser Zeit bewegt sich die Maus irre zuckend über den
Bildschim und das „Multiusersystem“ ist unbrauchbar.

Puuh. Also dann sind sie selber schuld. W2k Workstation als Serverersatz ist nicht so der Bringer. Da fehlen die ganzen schönen Verwaltungstools. Guter Teil der Sicherheitseinstellungen etc. und eben wie von Dir bemerkt die Terminal Services.

Ach Systemprotokolle ist was für Warmduscher um Fehler zu
beseitigen. Das macht man doch nach Gefühl :wink:

Leider fehlt es bei uns an Gefühlsechtem.

rofll

Es gibt da irgend so eine W2k FAQ im Netz. Dort sind ettliche
Fehlercodes verzeichnet. Leider hab ich die Addresse grad
nicht parat.

Ehrensache, daß man auf http://www.microsoft.com keinen
Hinweis darauf findet?

Hmm, ehrlich gesagt suche ich da immer als letztes. Nur wenn mich ein Link explizit da hinführen sollte :wink: Ansonsten werde ich meistens in der Knowledge Base nicht fündig. Muss wohl an mir liegen?! =(

Se „I know, I’m biased“ bastian

das ist doch allen bekannt :wink:

ciao
ralf

Hallo,

Wenn ein Programm in Teilen funktioniert, dann funktioniert es
zum Teil und nicht gar nicht.

… und zum letzen Drittel kontraproduktiv?

Ist natürlich erst einmal Spekulation… Aber ich verstehe deinen Ansatz: Solange nicht nachzuweisen ist, dass das Programm nicht kontraproduktiv ist, muss ihm das erst einmal unterstellen. Das kann ich nachvollziehen.

Und: Wie soll der unbedarfte Anwender feststellen, welcher
Software er vertrauen kann?

Das ist beileibe nicht trivial - und lässt sich nicht generell
beantworten. Der harte Weg ist: Sicherheitsrelevante Software
muss im Quellcode offen liegen und einem entsprechenden
„Review“ unterliegen. Ein anderer Weg wäre eine schriftliche
(Haftungs-)Hereinbarung mit den Softwarelieferanten.

Erstens: Welche Software ist nicht sicherheitsrelevant, sobald man einen Internet-Zugang hat?

Zweitens: Natürlich wäre dieser „harte Weg“ die beste Lösung.

Und der Anteil der angesurften verschlüsselten Seiten sollte
wohl eher gering sein, so dass dieses Thema eher marginal ist.

Nope. Gerade Webmail-Anbieter bieten zunehmand verschlüsselte
Übertragung an. Andereseits haben dort andere (nämlich
Mailversender) gute Chancen, Unerwünschtes zur Anzeige zu
bringen.

Den letzten Satz habe ich nicht verstanden.

[Microsoft Produkte sind komfortabel, Alternativen ein
„Pain-in-the-ass“]

Den auch nicht, aber ist wohl etwas Ironisches, oder?

Das Widerliche an diesem Moloch ist ja, dass er leider mit
solchen Behauptungen (noch?) Recht hat.

Inwiefern?

Dass er Marktführer ist…

Ich kann nur nach den bisher gehörten Aussagen von
Linux-Anwendern urteilen. Und die hatten bisher immer mal
wieder Probleme mit Software-Installationen.

Da werden Äpfel mit Birnen verglichen - in der Regel. Ein
passendes RPM- oder DEB-Paket zu installieren ist trivialer
als alles, was man unter Windows jemals gesehen hat. Programme
zu kompilieren kann problematischer sein, ich habe da bislang
wenig Probleme gehabt.

Entschuldige, was ist RPM und DEB? Und wann und warum kompiliert man Programme und was geschieht mit letzteren während ersteres durchgeführt wird?

…mein Standardbeispiel: Wenn die
‚Anforderung‘ lautet: „wir wollen Windows-Media-Player-Dateien
erzeugen“ ist es trivial, daß das am besten auf Windows geht.

Leider haben viele Leute schon verlernt, sauber Anforderungen
zu formulieren.

Lass es mich mal probieren, meine Anforderungen zu formulieren (und du kannst ja sagen, ob du meinst, ich könnte endlich von Windows weg):

  1. Ich möchte schnellen, komfortablen und (natürlich, darum geht es ja:smile: sicheren Internet-Zugang. Dabei sollten Quasi-Standards wie JavaScript möglich sein.
    Dazu noch eine möglichst einfach und trotzdem vielfältig zu konfigurierende Mail-Software.

  2. Ich möchte von Zeit zu Zeit Text-, Grafik- und Media-Dateien empfangen (und natürlich auch öffnen und verwenden) sowie versenden können. Dabei müssen natürlich die Standardformate unterstützt werden.

  3. Ich brauche die Möglichkeit, eine Buchhaltungssoftware nutzen zu können, die mindestens so gut ist, wie meine jetzige.

  4. Ich brauche Software, um Webseiten erstellen und pflegen zu können sowie Grafikbearbeitungstools.

  5. Ich will eine bunt-blinkende Personal Firewall ohne Log-Dateien-Sch…

(Ruhig durchatmen und herausfinden, welcher Punkt nicht ernst gemeint ist…)

Was mir fehlt? Die Zeit, mich in eine ganz andere Systemwelt
einzuarbeiten. Sollte ich mal dazu kommen, werde ich mir das
mal ansehen um einzuschätzen, wie aufwändig ein Umlernen ist.

Geh’ davon aus, daß du von Null auf anfängst. Die Konzepte
sind anders, Du wirst gewaltig umdenken müssen [Das traue ich
Dir aber absolut zu]. Es lohnt sich aber.

Tu es!

Ich habe wirklich Lust darauf. Werde mal sehen, wie und wann ich das hinbekomme. Dann wird es aber hier Linux-Fragen hageln, zieh dich schonmal warm an…!

Wenn man genau definieren kann, was es tut und wo es versagt
ist es ein Gewinn. Leuider trifft das auf genannte
Programmgruppe nicht zu.

Ja, man kann sich da scheinbar nur auf die sichtbaren Funktionalitäten verlassen, auch wenn man da getäuscht werden kann.

Interessantes Gedankenspiel (ja, mehr ist es nicht): beim
Update der Firewall werden korrumpierte Daten untergeschoben

Das Gleiche kann mir beim Update meiner Virendefinitionen
passieren.

Bingo.

Wäre übel, aber wie sollte ich das vermeiden? Soll
ich Symantec bitten, mir die Updates auf Diskette zu schicken?

Du glaubst, daß SIE die Pakete an Dich nicht auspacken
und den Inhalt der Diskette ändern.

Eben.

Im Ernst: Alles, was von F-Prot kommt, trägt kryptographische
Signaturen (PGP) und ist somit in seiner Authentizität
verifizierbar.

Aber man muss sich weiterhin darauf verlassen, dass der Absender vertrauenswürdig ist, oder?

Dummerweise trötet F-Prot nicht „Spiel mir das Lied vom Tod“
wenn es glaubt, einen Schlingel entdeckt zu haben und ist
folglich für moderne Multimedia-Maschinen mehr als ungeeignet.

Ich hatte das Teil mal auf dem Rechner. Aber wahrscheinlich hat mich die Schöne Neue Windows-Welt schon zu sehr verdorben - ich habe es als ziemlich kompliziert empfunden. Muss das Gute denn immer schwer sein?

Gruß,
Salzmann

Erstens: Welche Software ist nicht sicherheitsrelevant, sobald
man einen Internet-Zugang hat?

Gut erkannt. Letztlich jede.

Zweitens: Natürlich wäre dieser „harte Weg“ die beste Lösung.

Und der Anteil der angesurften verschlüsselten Seiten sollte
wohl eher gering sein, so dass dieses Thema eher marginal ist.

Nope. Gerade Webmail-Anbieter bieten zunehmand verschlüsselte
Übertragung an. Andereseits haben dort andere (nämlich
Mailversender) gute Chancen, Unerwünschtes zur Anzeige zu
bringen.

Den letzten Satz habe ich nicht verstanden.

Also: Wie umgehen wir den JavaScript-Filter der PF: Wir schicken eine HTML-Mail mit JavaScript oder anderen Dingen die gewisse Browser zu dummen Aktionen bringen an einen web.de Account. Der User ruft die Seite per SSL-Verschlüsselung auf (weil er vernünftigerweise seine passwörter schützen will). Dadurch kann die PF nichts erkennen und der schädliche Code kann direkt vom Browser ausgeführt werden.

[Microsoft Produkte sind komfortabel, Alternativen ein
„Pain-in-the-ass“]

Den auch nicht, aber ist wohl etwas Ironisches, oder?

Ich wollte Deine Bedenken überspitzt paraphrasieren. Did I gou you wrong?

Das Widerliche an diesem Moloch ist ja, dass er leider mit
solchen Behauptungen (noch?) Recht hat.

Inwiefern?

Dass er Marktführer ist…

Achso. Ja. Ist er. Und?
[Programme unter Linux installieren]

Entschuldige, was ist RPM und DEB?

das sind Paket-Formate, in denen fertige Programme geliefert werden. Mit einem einfachen Befehl (rpm -i paketdatei) ist das Program installiert, mit rpm -e wird das Ding restlos (!) aus dem System getilgt. Nett, oder?

Und wann und warum
kompiliert man Programme

Wenn man ein Programm in einer Programmiersprache geschieben hat, wird es durch einen Compilerun eine maschinenausführbare Datei gewandelt. (Quellcode zu ausfürhbarem Code). Unter Windows bekommt man proktisch alle Programme bereits compiliert Unter Linux (offene Quellcodes) ist es oftmals üblich, sich den Quellcode herunterzuladen und mittels eines Compilers erst das ausführbare Programm zu erzeugen.

RPM- und DEB-pakete enthalten idR fertig kompilierte Programme.

Programme zu kompilieren ist nicht wirklich schwer. Die drei klassischen befehle sind

./configure
make
make install

und was geschieht mit letzteren
während ersteres durchgeführt wird?

Was ist ersteres und letzteres?

  1. Ich möchte schnellen, komfortablen und (natürlich, darum
    geht es ja:smile: sicheren Internet-Zugang.

Kein Problem. Ob Du netscape unter Windows oder Linux nutzt, macht keinen wirklichen Unterschied IMHO. Opear existiert, IE nicht, Konqueror und Mozilla sind weitere Klassiker.

Dabei sollten
Quasi-Standards wie JavaScript möglich sein.

Ja, das beherrschen die genannten Browser.

Dazu noch eine möglichst einfach und trotzdem vielfältig zu
konfigurierende Mail-Software.

Geschmäcker variieren. Gnus ist nicht unbedingt einfach zu konfigurieren… Ansonsten: Mutt (Konsole), kmail (nicht mein Favorit, den Netscape-Mist. Pine lassen wir mal aussen vor, weitere kenne ich nicht.

  1. Ich möchte von Zeit zu Zeit Text-, Grafik- und
    Media-Dateien empfangen (und natürlich auch öffnen und
    verwenden) sowie versenden können. Dabei müssen natürlich die
    Standardformate unterstützt werden.

Was sind „Standardformate“? Selbst Word-und Excel-dateien werden von Star-Office erstaunlich gut gefressen, wenn nicht Microsoft dieses „Standardformat“ in den letzten Innovationszyklen mal wieder inkompatibilisiert hat.

GIF, TIFF, XBM, BMP, PNG, JPG sind ken Problem, MP3 auch nicht. Was vergessen?

  1. Ich brauche die Möglichkeit, eine Buchhaltungssoftware
    nutzen zu können, die mindestens so gut ist, wie meine
    jetzige.

da ich weder Buchhaltungssoftware kenne noch Deine jetzige, kann ich hierzu nichts sagen.

  1. Ich brauche Software, um Webseiten erstellen und pflegen

HTML-Editoren? Quanta, XEmacs, bluefish…

zu
können sowie Grafikbearbeitungstools.

GIMP. Vergleichbar mit Photoshop Adobe(so heisst das doch?)

  1. Ich will eine bunt-blinkende Personal Firewall ohne
    Log-Dateien-Sch…

Umm. Du könntest mit itables und xlogmaster was entsprechendes bauen. Bei mir ploppt immer ein fenster auf und ein Klirren von zerschlagenem Glas ertönt, wenn ich „geportscannt“ werde.

(Ruhig durchatmen und herausfinden, welcher Punkt nicht ernst
gemeint ist…)

Ein Mailprogramm willst Du nicht wirklich, oder?

[Linux antesten]

Ich habe wirklich Lust darauf. Werde mal sehen, wie und wann
ich das hinbekomme. Dann wird es aber hier Linux-Fragen
hageln, zieh dich schonmal warm an…!

Bitte nicht „hier“ sondern im passenden Brett.

Im Ernst: Alles, was von F-Prot kommt, trägt kryptographische
Signaturen (PGP) und ist somit in seiner Authentizität
verifizierbar.

Aber man muss sich weiterhin darauf verlassen, dass der
Absender vertrauenswürdig ist, oder?

Ja. Aber Du weisst immerhin, daß Du von F-Prot die Virendefinitionen bekommen hast und Dir nicht irgendjemand was untergeschoben hat. Mein Vorschlag für einen Virus ging ja so: er Verändert die „hosts“-date und teilt per Mail mit, man möge sich ein Update von einer Microsoft-Seite ziehen. Wegen des geänderten Eintrages in der „hosts“-datei landet man nicht auif dem Webserver von Micorsoft sondern auf dem der bösen Buben (und das obwohl „www.microsoft.com“ in der Browserzeie steht) und läd sich dort das herunter, was einem die übelen Brüder zugedenken. Die geschilderte kryptographische Signatur würde soetwas aufdecken…

[F-Prot]

Ich hatte das Teil mal auf dem Rechner. Aber wahrscheinlich
hat mich die Schöne Neue Windows-Welt schon zu sehr verdorben

Kompliziert?[Ja. Ich hatte das mal auf meinem Windows-Rechner. Ende des Outings]. Was ist daran kompliziert?

  • ich habe es als ziemlich kompliziert empfunden. Muss das
    Gute denn immer schwer sein?

Ich weiss nicht, was daran schwer sein könnte. Bin ich zu alt?

Gruß,

Sebastian

[Tödlich langsames Drucken]

Normal ist das nicht! Auch
für W2k nicht :wink: Sind das GDI Drucker, oder was soll das
sein?

Wahrscheinlich. Ja ich glaube. Aber ein kreuzlahmer Tintenpisser.

Puuh. Also dann sind sie selber schuld. W2k Workstation als
Serverersatz ist nicht so der Bringer.

Das Gefühl hatte ich auch schon, nur noch etwas allgemeiner.

Da fehlen die ganzen
schönen Verwaltungstools.

Mein „Verwaltunfstool“ heisst „vi“ und ist bei der billigsten Linux-Distribution dabei. Komisch…

Guter Teil der
Sicherheitseinstellungen etc. und eben wie von Dir bemerkt
die Terminal Services.

Ummm - für viel Geld bekommt man software und für sehr viel Geld sinnvoll einsetzbare Software? Cool. das Geschäftsmodell will ich auch.

Sebastian

Hallo,

Also: Wie umgehen wir den JavaScript-Filter der PF: Wir
schicken eine HTML-Mail mit JavaScript oder anderen Dingen die
gewisse Browser zu dummen Aktionen bringen an einen web.de
Account. Der User ruft die Seite per SSL-Verschlüsselung auf
(weil er vernünftigerweise seine passwörter schützen will).
Dadurch kann die PF nichts erkennen und der schädliche Code
kann direkt vom Browser ausgeführt werden.

aha, muss doch tatsächlich mal drauf achten, was (und ob) meine PF bei https macht…
Ist natürlich ein denkbares Szenario…wobei ich meine Mails nie im Web lese und TheBat natürlich HTML-Mails standardmäßig schön als Text anzeigt.

[Microsoft Produkte sind komfortabel, Alternativen ein
„Pain-in-the-ass“]

Den auch nicht, aber ist wohl etwas Ironisches, oder?

Ich wollte Deine Bedenken überspitzt paraphrasieren. Did I gou
you wrong?

Ok, ich glaube ich habe jetzt den ersten englischen Teil verstanden. Den zweiten aber nicht ganz - ob ich es übelnehme? Wenn das, dann: Nein.

Das Widerliche an diesem Moloch ist ja, dass er leider mit
solchen Behauptungen (noch?) Recht hat.

Inwiefern?

Dass er Marktführer ist…

Achso. Ja. Ist er. Und?

nichts

[Programme unter Linux installieren]

Entschuldige, was ist RPM und DEB?

das sind Paket-Formate, in denen fertige Programme geliefert
werden. Mit einem einfachen Befehl (rpm -i paketdatei) ist das
Program installiert, mit rpm -e wird das Ding restlos (!) aus
dem System getilgt. Nett, oder?

klingt wirklich gut, aber rpm… muss man eintippen? Gibt es dafür nicht einen Button? :wink:

Wenn man ein Programm in einer Programmiersprache geschieben
hat, wird es durch einen Compilerun eine maschinenausführbare
Datei gewandelt. (Quellcode zu ausfürhbarem Code). Unter
Windows bekommt man proktisch alle Programme bereits
compiliert Unter Linux (offene Quellcodes) ist es oftmals
üblich, sich den Quellcode herunterzuladen und mittels eines
Compilers erst das ausführbare Programm zu erzeugen.

RPM- und DEB-pakete enthalten idR fertig kompilierte
Programme.

Danke, wieder was gelernt. Die Frage, warum Programme nicht immer kompiliert ausgeliefert werden, gehört ja leider nun gar nicht mehr hier in dieses Brett (außer, es gibt dafür Sicherheitsgründe).

und was geschieht mit letzteren
während ersteres durchgeführt wird?

Was ist ersteres und letzteres?

ersteres: das Kompilieren
letzteres: die Programme

hast du also schon beantwortet…

Text-, Grafik- und Media-Dateien…
Dabei müssen natürlich die Standardformate unterstützt werden.

Was sind „Standardformate“? Selbst Word-und Excel-dateien
werden von Star-Office erstaunlich gut gefressen, wenn nicht
Microsoft dieses „Standardformat“ in den letzten
Innovationszyklen mal wieder inkompatibilisiert hat.

GIF, TIFF, XBM, BMP, PNG, JPG sind ken Problem, MP3 auch
nicht. Was vergessen?

reicht wahrscheinlich…

  1. Ich brauche die Möglichkeit, eine Buchhaltungssoftware
    nutzen zu können, die mindestens so gut ist, wie meine
    jetzige.

da ich weder Buchhaltungssoftware kenne noch Deine jetzige,
kann ich hierzu nichts sagen.

Weißt du, ob es überhaupt Buchhaltungssoftware für Linux gibt?

  1. Ich will eine bunt-blinkende Personal Firewall ohne
    Log-Dateien-Sch…

Umm. Du könntest mit itables und xlogmaster was entsprechendes
bauen. Bei mir ploppt immer ein fenster auf und ein Klirren
von zerschlagenem Glas ertönt, wenn ich „geportscannt“ werde.

(Ruhig durchatmen und herausfinden, welcher Punkt nicht ernst
gemeint ist…)

Ein Mailprogramm willst Du nicht wirklich, oder?

nein, aber die Lösung mit dem Klirren klingt gut. Willst du dich nicht im PF-Geschäft damit selbstständig machen?

[Linux antesten]

Dann wird es aber hier Linux-Fragen hageln, zieh dich schonmal
warm an…!

Bitte nicht „hier“ sondern im passenden Brett.

natürlich
Obwohl, wenn alle Systeme sicherheitsrelevant sind, sobald man einen Internet-Zugang hat… :wink:

Alles, was von F-Prot kommt, trägt kryptographische
Signaturen (PGP) und ist somit in seiner Authentizität
verifizierbar.

Aber man muss sich weiterhin darauf verlassen, dass der
Absender vertrauenswürdig ist, oder?

Ja. Aber Du weisst immerhin, daß Du von F-Prot die
Virendefinitionen bekommen hast und Dir nicht irgendjemand was
untergeschoben hat.

Stimmt, ist schon ein Pluspunkt

[F-Prot]

  • ich habe es als ziemlich kompliziert empfunden. Muss das
    Gute denn immer schwer sein?

Ich weiss nicht, was daran schwer sein könnte. Bin ich zu alt?

Die letzte Frage kann ich ja nun nicht beantworten…
Aber ich werde F-Prot mal wieder ausprobieren. Dann kann ich anhand der PGP-Mails von denen gleich die PGP-Fähigkeit von TheBat testen.

Danke jedenfalls für deine ausführlichen Auskünfte!

Gruß und ein Windows-freies Wochenende
wünscht der Salzmann

[…]

aha, muss doch tatsächlich mal drauf achten, was (und ob)
meine PF bei https macht…

Wenn sie was macht, ist Dein https kaputt. Oder die PF liest Deine secret keys - das wären natürlich stürzende Ozeane auf meine Mühlen…

Ist natürlich ein denkbares Szenario…wobei ich meine Mails
nie im Web lese […]

Angrife auf Leute, die Mails per Webinterface lesen per präparierter Mail hat es schon gegeben…

[Pain-in-the-ass]

Den zweiten aber nicht ganz - ob ich es übelnehme?
Wenn das, dann: Nein.

Nein. Egal. Für Linux empfehlen sich IMHO passable Englischkenntnisse (die Dokumentation zu den meisen Programmen ist eben doch in englisch…

[Programme unter Linux installieren]

Entschuldige, was ist RPM und DEB?

das sind Paket-Formate, in denen fertige Programme geliefert
werden. Mit einem einfachen Befehl (rpm -i paketdatei) ist das
Program installiert, mit rpm -e wird das Ding restlos (!) aus
dem System getilgt. Nett, oder?

klingt wirklich gut, aber rpm… muss man eintippen?

„Eigentlich schon“[tm]

Gibt es
dafür nicht einen Button? :wink:

Gibt es. Das Unix-Konzept lautet: „One Job, one tool“ das Progarmm „rpm“ macht die dreckige Arbeit, aber mann kann sich eine ganze Reihe graphischer Frontends „mit Klicky-Klicky“ installieren.

Danke, wieder was gelernt. Die Frage, warum Programme nicht
immer kompiliert ausgeliefert werden, gehört ja leider nun gar
nicht mehr hier in dieses Brett (außer, es gibt dafür
Sicherheitsgründe).

Es gibt eine Reihe Gründe - auch welche, die in dieses Brett passen.

  • Nicht alle unixartigen Betriebssysteme sind binärkompatibel und sie laufen auf anderen Architekturen als PCs. Deshalb ist es für einen Programmieren nicht sinnvoll, Binärpakete für jede denkbare Plattform zu verteilen.

  • Es können beim Kompiliervorgang spezielle Anpassungen vorgenommen / Optionen gesetzt werden.

  • Bei Problemen und entsprechendem Wisse kann man die Probleme im Quellcode gleich beseitigen.

_ Nur wer den Quellcode hat, kann die Funktionsweise des Programmes mit vertretbarem Aufwand nachvollziehen - willkommen in diesem Brett.

und was geschieht mit letzteren
während ersteres durchgeführt wird?

Was ist ersteres und letzteres?

ersteres: das Kompilieren
letzteres: die Programme

Die „textdateien“,in denen die Befehle in - sagen wir „C++“ stehen, bleiben da, wo sie sind. Zusaätzlich entseht eine Binärdatei, die der Rechner ausführen kann.

Weißt du, ob es überhaupt Buchhaltungssoftware für Linux gibt?

Ja, gibt es. Umm… Gnucash? Ich kann da aber nichts zu sagen, da ich von Buchhaltung nicht den Ansatz eines Schimmers habe.

  1. Ich will eine bunt-blinkende Personal Firewall ohne
    Log-Dateien-Sch…

Umm. Du könntest mit itables und xlogmaster was entsprechendes
bauen. Bei mir ploppt immer ein fenster auf und ein Klirren
von zerschlagenem Glas ertönt, wenn ich „geportscannt“ werde.

(Ruhig durchatmen und herausfinden, welcher Punkt nicht ernst
gemeint ist…)

[…]

die Lösung mit dem Klirren klingt gut. Willst du
dich nicht im PF-Geschäft damit selbstständig machen?

Ja. Deshalb mache ich doch hier so eine Schlammschlacht gegen die potenziellen Mitbewerber…

[F-Prot]

  • ich habe es als ziemlich kompliziert empfunden. Muss das
    Gute denn immer schwer sein?

Ich weiss nicht, was daran schwer sein könnte. Bin ich zu alt?

Die letzte Frage kann ich ja nun nicht beantworten…
Aber ich werde F-Prot mal wieder ausprobieren.

Wahhhh! Und das, wo ich immer gegen Virenscanner pamphletisiere.

Dann kann ich
anhand der PGP-Mails von denen gleich die PGP-Fähigkeit von
TheBat testen.

PGP ist gut, ich empfehle aber immer GnuPG…

Sebastian

der tatsächlich dieses Wochenende Windowsfrei sein wird - höchstwarscheinlich…

Hi,

Da fehlen die ganzen
schönen Verwaltungstools.

Mein „Verwaltunfstool“ heisst „vi“ und ist bei der billigsten
Linux-Distribution dabei. Komisch…

Naja, ich denke mal für die Verwaltung von „wirklichen Netzwerken“ wird auch Linux mehr zu bieten haben als nur vi? Sonst sehe ich doch sehr schwarz für das Alternativ-OS.
Ansonsten kannst Du auch bei Windows alles über die Kommandozeile/Config Files verwalten, wenn es Dir Spass macht :wink:
Man muss halt auf Zusätze wie Active Directory etc. verzichten…

Guter Teil der
Sicherheitseinstellungen etc. und eben wie von Dir bemerkt
die Terminal Services.

Ummm - für viel Geld bekommt man software und für sehr viel
Geld sinnvoll einsetzbare Software? Cool. das Geschäftsmodell
will ich auch.

Tja, es kommt halt darauf an, was man will. Für einen Server würde ich denken, dass das OS nur einen Bruchteil der Kosten ausmacht. So gesehen empfinde ich es als halb so wild. Installation, Administration, Hardware etc machen da wohl einen viel grösseren Anteil aus, als 300 oder 400 DM mehr für das OS?

ciao
ralf

Naja, ich denke mal für die Verwaltung von „wirklichen
Netzwerken“ wird auch Linux mehr zu bieten haben als nur vi?

Mag sein…

Sonst sehe ich doch sehr schwarz für das Alternativ-OS.
Ansonsten kannst Du auch bei Windows alles über die
Kommandozeile/Config Files verwalten, wenn es Dir Spass macht
:wink:

Das klingt nach einer Option. Wo sind die dokumetiert? Ich habe die Dokumenattion der Druckereistellung per Kommandozeile nicht wirkich finden könen.

Egal. Das soll zur Zeit nicht mein Problem sein.

Man muss halt auf Zusätze wie Active Directory etc.
verzichten…

?

Was auch immer das sei: mein Verzicht ist hiermit erklärt.

Ummm - für viel Geld bekommt man software und für sehr viel
Geld sinnvoll einsetzbare Software? Cool. das Geschäftsmodell
will ich auch.

Tja, es kommt halt darauf an, was man will. Für einen Server
würde ich denken, dass das OS nur einen Bruchteil der Kosten
ausmacht. So gesehen empfinde ich es als halb so wild.
Installation, Administration, Hardware etc machen da wohl
einen viel grösseren Anteil aus, als 300 oder 400 DM mehr für
das OS?

Mag sein, aber wir wollen jetzt keine TOC-Diskussion, bei der Linux sowieso gewinnen würde. Das langweilt mich.

Sebastian