Firewall

Hallo Experten,

bei uns zu Hause stehen mehrere PCs (in einem Netzwerk), und alle gehen über meinen ins Intenet.

Ich verwende Windows XP und habe die XP-eigene Firewall aktiviert.
Bei einem Security-Check von Symantec wurde aber festgestellt, dass mein PC nicht ausreichend vor Hacker-Zugriffen geschützt ist.
(Check: http://security.symantec.com/ssc/home.asp?j=1&langid…)

Nach der Installation von ZoneAlarm konnte Symantec zwar keine Verbindung mehr mit meinem Computer herstellen, doch können jetzt die anderen PCs nicht mehr ins Internet.

Konfiguriere ich ZoneAlarm so, dass die anderen Computer ins Internet können, fällt mein PC beim Test wieder durch.

Wie erreiche ich hohe Sicherheit UND Internet auf allen Computern?
wer weiss was?

Hanna

Hallo,
die Unsicherheit wird Dir von Symantec nur eingeredet. So was läuft unter ‚Verkaufsfördernrnde Maßnahme‘. :wink: Oder hast Du ne Bauanleitung für ein Atomkraftwerk auf Deinem Rechner? Verhindere mit einem Virenscanner, daß Trojaner Tore (Ports) öffnen, dann wird kein Hacker genau Deinen Rechner nach Daten durchsuchen. Deine Korrespondenz mit Deinem Anwalt interessiert den nicht.
cu Rainer

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Bei einem Security-Check von Symantec wurde aber festgestellt,
dass mein PC nicht ausreichend vor Hacker-Zugriffen geschützt
ist.

Wenn Symantec dir sagt, dass dein PC nicht sicher sei, warum fragst du dann nicht bei Symantec nach, wie du ihn sicher bekommst? Vielleicht weil der von dir genannte Test reines Snakeoil ist?

Wenn du schon erzählst, dass dein PC als „durchgefallen“ getestet worden sei, dann führe doch bitte alle von Symantec genannten Details auf, sonst können wir nur im Nebel stochern. Führe die Details auch und gerade dann auf, wenn du nicht verstehst was sie bedeuten. Deine bisherige Vorgehensweise, einfach mal irgendwas (Zonealarm, fröstel) zu installieren und dann zu gucken, ist auf jeden Fall der schlechteste Weg. Doch,wirklich, erheblich schlechter noch als Nichtstun.

Gruss,
Schorsch

Hallo Schorsch!

Wenn Symantec dir sagt, dass dein PC nicht sicher sei, warum
fragst du dann nicht bei Symantec nach, wie du ihn sicher
bekommst?

Symantec gibt eh Tipps, siehe weiter unten.

Wenn du schon erzählst, dass dein PC als „durchgefallen“
getestet worden sei, dann führe doch bitte alle von Symantec
genannten Details auf, sonst können wir nur im Nebel stochern.

Das sind die Details:

Prüfung der Netzwerksicherheit:
Status: Gefährdet!

Beschreibung des Scan-Vorgangs:
Versuch zur Verbindungsherstellung mit Ihrem Computer bzw. Zugriffsversuch auf Ihren Computer, um festzustellen, ob unbekannte oder nicht autorisierte Internetkommunikation zugelassen wird.

Ergebnisse des Scans:
WARNUNG!! Der Scan konnte eine Verbindung zu Ihrem Computer herstellen. Dies bedeutet für Sie ein Angriffsrisiko durch Hacker, die sich unbefugten Zugriff auf Ihren Computer verschaffen und Ihre Daten unter Umständen anzeigen, kopieren, löschen oder ändern können.

So beheben Sie dieses Problem:

Installieren Sie eine persönliche Firewall auf Ihrem Computer.
Wenn Sie auf Ihrem Computer bereits eine Firewall installiert haben, ist diese unter Umständen nicht ordnungsgemäß konfiguriert, um Ihren Computer im Internet vollständig abzuschirmen.
Internetverbindungen zu Ihrem Computer werden über Ports hergestellt. Weitere Informationen zum Status der Ports Ihres Computers finden Sie unter: Port-Status Netzwerksicherheit


Prüfung auf Verfügbarkeit von NetBIOS
Status: Sicher

Beschreibung des Scan-Vorgangs:
Versuch einer Verbindungsherstellung bzw. Zugriffsversuch auf die Informationen Ihres Computers.

Ergebnisse des Scans:
Der Scan konnte nicht auf die Informationen Ihres Computers zugreifen. Dies bedeutet jedoch nicht, dass Sie vollkommen geschützt sind. Eine ordnungsgemäß konfigurierte persönliche Firewall verhindert, dass Hacker auf Ihre Informationen zugreifen können.

Suche nach aktiven Trojanischen Pferden
Status: Sicher

Beschreibung des Scan-Vorgangs:
Versuch zur Verbindungsherstellung mit Ihrem Computer bzw. Zugriffsversuch auf Ihren Computer mithilfe von Methoden, die im Allgemeinen von Trojanischen Pferden verwendet werden.

Ergebnisse des Scans:
Der Scan konnte keine Verbindung zu Ihrem Computer herstellen. Dies bedeutet jedoch nicht, dass Sie vollkommen geschützt sind. Sie sollten Ihren Computer regelmäßig mit einem Anti-Virus-Programm scannen und eine persönliche Firewall installieren, um nicht autorisierten Zugriff auf Ihren Computer über das Internet zu verhindern.

Anwendungen mit Trojanischen Pferden ermöglichen den Zugriff auf Ihren Computer über Ports. Weitere Informationen zum Status der Ports Ihres Computers finden Sie unter: Port-Status aktiver Trojanischer Pferde

Führe die Details auch und gerade dann auf, wenn du nicht
verstehst was sie bedeuten.

Habe ich hiermit gemacht.

Deine bisherige Vorgehensweise,
einfach mal irgendwas (Zonealarm, fröstel) zu installieren und
dann zu gucken, ist auf jeden Fall der schlechteste Weg.
Doch,wirklich, erheblich schlechter noch als Nichtstun.

Schlechter als Nichtstun?
Ich hatte im letzten Monat mit Parite.B, Bugbear, MS Blast.A und einem Trojaner (weiß den Namen nicht, der Virenscan hat nur gemeldet, zwei Trojanische Pferde gleicher Sorte entdeckt zu haben) zu kämpfen - NICHTS werde ich garantiert nicht mehr tun.
Warum bin ich mit ZoneAlarm so viel schlechter dran als ohne Schutz???

Von Computersicherheitsfragen keine Ahnung habende Grüße

Hanna

Hallo Hanna,

Das sind die Details:

Prüfung der Netzwerksicherheit:
Status: Gefährdet!
[…]
Ergebnisse des Scans:
WARNUNG!! Der Scan konnte eine Verbindung zu Ihrem Computer
herstellen. Dies bedeutet für Sie ein Angriffsrisiko durch
Hacker, die sich unbefugten Zugriff auf Ihren Computer
verschaffen und Ihre Daten unter Umständen anzeigen, kopieren,
löschen oder ändern können.

genau hier mangelt es an Details. Wenn Symantec tatsächlich nicht mehr hergeben würde, wäre das ein arges Armutszeugnis. Die entscheidenden Informationen findest du unter

hergestellt. Weitere Informationen zum Status der Ports Ihres :Computers finden Sie unter: Port-Status Netzwerksicherheit

Dies sollte bei dir im Browser als Link ausgeführt sein, und der führt dich zur Anzeige der tatsächlich überprüften und der offenen Ports. Und diese Information alleine ist relevant. Für dich wichtig sind alle als „offen“ bezeichneten Ports, diese solltest du uns nennen , den Rest kannst du ignorieren. Dieser Rest zeigt mir allerdings, dass das Symantec-Tool von einer vollständigen Portanalyse weit entfernt ist und somit tatsächlich nichts weiter ist, als ein Werbegag.

Gruss,
Schorsch

Hi

Schlechter als Nichtstun?

Moin erstmal. irgendwelche Software wie ZA zu istallieren ist jedenfalls schlechter als nichtstun, aber es wär vielleicht besser sich mit dem thema zu beschäftigen und die vorhandene zu beherrschen lernen. Wenn du die XP-PF nicht konfigurieren kannst, warum solls bei ZA anders sein?.

Ich hatte im letzten Monat mit Parite.B, Bugbear, MS Blast.A
und einem Trojaner (weiß den Namen nicht, der Virenscan hat
nur gemeldet, zwei Trojanische Pferde gleicher Sorte entdeckt
zu haben) zu kämpfen - NICHTS werde ich garantiert nicht mehr
tun.

Parity B ist ein Bootsektorvirus, denn ich schon seit 486er Zeiten kenne - du solltest vielleicht nen Virenscanner mit Updates aus diesem Jahrhundert benutzen. Gegen Viren hilft dir keine PF der Welt. Nur ein aktualisierter guter Virenscanner und ein wenig Vorsicht beim Mail-Handling. Also, PFs installieren ist als würdest du Wespen mit Zuckerwasser bekämpfen - irgend wie das falsche Mittel.

Warum bin ich mit ZoneAlarm so viel schlechter dran als ohne
Schutz???

… weil eine nichtkonfigurierte PF genauso unsicher ist wie keine, und alle deine aufgezählten Probleme (ausser Blaster, aber auch nur bei entsprechendem gesperrten Port) nicht von einer PF hätten verhindert werden können.
Gegen Trojaner und Spyware gibt es spezielle Tools (AdAware, SpyBot, ANTS), gegen Viren Virenscanner (mein Favorit immer noch AVPPro). Die PF hilft nichts gegen Befall von beidem. Sie könnte EVENTUELL bei Trojaner-Befall kommunikation verhindern, aber auch nur bei entsprechender Konfiguration. Verhinderst du den Befall, brauchst du kene PF. Aber, wenn sich so ne alte Gurke wie Parity b (so von 1990 ?) einnisten kann (der simpel zu entfernen ist) ist wohl die Lücke eher bei der Anti-Virensoftware zu suchen (die auch konfiguriert werden muss).

>>>Von Computersicherheitsfragen keine Ahnung habende Grüße

Gruss, Helge :smile:

Hanna

Hallo Schorsch!

Hi,

ist das hier der Chat? Ich meng mich mal ein.

Wenn Symantec dir sagt, dass dein PC nicht sicher sei, warum
fragst du dann nicht bei Symantec nach, wie du ihn sicher
bekommst?

Symantec gibt eh Tipps, siehe weiter unten.

Tips? Wo? Sie bloeken: „Kauf mich! Kauf mich!“

Wenn du schon erzählst, dass dein PC als „durchgefallen“
getestet worden sei, dann führe doch bitte alle von Symantec
genannten Details auf, sonst können wir nur im Nebel stochern.

Nur mal so fuer’s Protokoll: der Test ist totaler Schrott. Gestern mault er mich voll, das nur Windows unterstuetzt wird, heute hab ich wenigstens das richtige OS, da will er mindesten IE5.0 oder NS4.5 sehen (Mozilla zaehlt wohl nicht). Andererseits kann man daraus ja vielleicht auch Lehren ziehen.

Prüfung der Netzwerksicherheit:
Status: Gefährdet!

Beschreibung des Scan-Vorgangs:
Versuch zur Verbindungsherstellung mit Ihrem Computer bzw.
Zugriffsversuch auf Ihren Computer, um festzustellen, ob
unbekannte oder nicht autorisierte Internetkommunikation
zugelassen wird.

Sorry, aber das ist totales Blablah. Dieser Satz glaenzt durch eine nie zuvor dagewesene absolute Informationsfreiheit.

Ergebnisse des Scans:
WARNUNG!! Der Scan konnte eine Verbindung zu Ihrem Computer
herstellen. Dies bedeutet für Sie ein Angriffsrisiko durch
Hacker, die sich unbefugten Zugriff auf Ihren Computer
verschaffen und Ihre Daten unter Umständen anzeigen, kopieren,
löschen oder ändern können.

Ich korrigiere mich: der Satz ist noch nutzloser.

So beheben Sie dieses Problem:

Installieren Sie eine persönliche Firewall auf Ihrem Computer.

„Kauf mich!“

Wenn Sie auf Ihrem Computer bereits eine Firewall installiert
haben, ist diese unter Umständen nicht ordnungsgemäß
konfiguriert, um Ihren Computer im Internet vollständig
abzuschirmen.

Dazu braucht es keine „persoenliche Firewall“. 1cm Luft zwischen Netzwerkkabel und -karte tuen genau das gleiche. Paranoide schwoeren auf 2cm.

Du willst kommunizieren. Vollstaendig abschirmen ist nicht.

Internetverbindungen zu Ihrem Computer werden über Ports
hergestellt. Weitere Informationen zum Status der Ports Ihres
Computers finden Sie unter: Port-Status Netzwerksicherheit

Ha! Das waere doch mal interessant gewesen. Klick da drauf und komm mit der Ausgabe wieder. Dann koennen wir Dir evtl. sagen, welche Dienste Du auf dem Rechner laufen hast und wie/ob Du sie ggf. abstellst.

Prüfung auf Verfügbarkeit von NetBIOS
Status: Sicher

Applaus!

[snip]
Ergebnisse des Scans:
Der Scan konnte nicht auf die Informationen Ihres Computers
zugreifen. Dies bedeutet jedoch nicht, dass Sie vollkommen
geschützt sind. Eine ordnungsgemäß konfigurierte persönliche
Firewall verhindert, dass Hacker auf Ihre Informationen
zugreifen können.

Also jetzt ist es doch offensichtlich: obwohl die Deinen Rechner als sicher einschaetzen trotzdem das „Kauf mich!“

Suche nach aktiven Trojanischen Pferden
Status: Sicher

Geht doch.

[Dummfug gesnipt]
Ergebnisse des Scans:
Der Scan konnte keine Verbindung zu Ihrem Computer herstellen.
Dies bedeutet jedoch nicht, dass Sie vollkommen geschützt
sind. Sie sollten Ihren Computer regelmäßig mit einem
Anti-Virus-Programm scannen und eine persönliche Firewall
installieren, um nicht autorisierten Zugriff auf Ihren
Computer über das Internet zu verhindern.

„Kauf mich!“ Der Test dient nicht der Steigerung Deiner Sicherheit, sondern der des Umsatzes von Symantec.

[snip]

Also, so blauaeugig bist Du doch wohl wirklich nicht. Das Ding ist wie eine Werbesendung auf Anfrage.

Deine bisherige Vorgehensweise,
einfach mal irgendwas (Zonealarm, fröstel) zu installieren und
dann zu gucken, ist auf jeden Fall der schlechteste Weg.
Doch,wirklich, erheblich schlechter noch als Nichtstun.

Schlechter als Nichtstun?
Ich hatte im letzten Monat mit Parite.B, Bugbear,

Warum installierst Du Programme, die Du nicht magst? Klick einfach nicht jeden Mail-Anhang an, der Dir zugeschickt wird und stelle das automatische Ausfuehren von Anhaengen in Deinem Mailprogramm ab (bzw. verwende eins, was das in der Voreinstellung gleich nicht tut). Fuehre generell keine Dateien aus potentiell unsicheren Quellen aus. (BTW: eine „persoenliche Firewall“ haette Dir dagegen wahrscheinlich auch eher weniger geholfen.)

MS Blast.A

Dessen Verbreitungsweg ist etwas anders. Bei rechtzeitigen Einspielen des von MS zur Verfuegung gestellten updates haettest Du mit dem aber auch keine Probleme gehabt.

und einem Trojaner (weiß den Namen nicht, der Virenscan hat
nur gemeldet, zwei Trojanische Pferde gleicher Sorte entdeckt
zu haben) zu kämpfen - NICHTS werde ich garantiert nicht mehr
tun.

Loeblich. Aber Du solltest das richtige tun. Es ist voellig ausreichend, wenn Du Dir ueberlegst, was Du tust. Der ganze „personal firewall“-Krempel gaukelt Dir nur eine nicht vorhandene Sicherheit vor, der Dich dazu verleitet, unvorsichtig zu werden.

Warum bin ich mit ZoneAlarm so viel schlechter dran als ohne
Schutz???

Weil Die Software nichts taugt, aber in der Vergangenheit duch Sicherheitsluecken Rechner erst angreifbar machte. Ganz allgemein bedeutet mehr code auch mehr Fehler. Durch das Zusammenspiel der Komponenten ist der Zusammenhang ||Fehler||=f(||code||) sogar eher progressiv. Dein primaeres Ziel sollte es also sein, die Anzahl der Programme, die sich auf Deinem Rechner um Sicherheit kuemmern, zu minimieren.

Von Computersicherheitsfragen keine Ahnung

Das macht nix. Ich fahre auch Auto und frage mich schon lange, was diese TUeV-Geschichte sein soll.

HTH,
Gruss vom Frank.

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Hallo Schorsch!

Weitere Informationen zum Status der Ports Ihres :Computers finden Sie unter: Port-Status Netzwerksicherheit

Dies sollte bei dir im Browser als Link ausgeführt sein, und
der führt dich zur Anzeige der tatsächlich überprüften und der
offenen Ports. Und diese Information alleine ist relevant.

Ja, das ist ein Link, aber wenn ich da klicke, steht nur allgemeines Blabla; wieviele oder welche Ports offen sind, ist nicht angeführt.

Port-Status Netzwerksicherheit
In diesem Test überprüft Symantec Security Check Ports, die allgemein von Standard-TCP-Anwendungen verwendet werden (Anwendungen, die für die Kommunikation über das Internet entworfen wurden), und listet die Ergebnisse unten
auf.
Bestimmte Ports müssen geöffnet sein, so dass Sie Informationen über das Internet senden und empfangen können. Mit einer korrekt konfigurierten persönlichen Firewall können Sie diese Ports schützen, so dass die gewünschte Kommunikation aktiviert ist, aber Hacker und anderer bösartiger Datenverkehr blockiert sind. Nicht verwendete Ports sollten geschlossen werden, da Hacker leicht auf geöffnete Ports zugreifen können.

Erklärungen zum Ergebnis des Scans:

Ein offener Port stellt eine potenzielle Gefahr dar, denn Ihr Computer antwortet dadurch auf Port-Prüfungen und bestätigt die Verfügbarkeit des Ports. Ein Hacker, der einen Port-Scanner verwendet, freut sich, wenn er einen offenen Port findet, da dies für ihn einen einfachen Zugriff bedeutet. Die Wahrscheinlichkeit, dass Hacker Zugriff über offene Ports erhalten, ist sehr groß.

Ein geschlossener Port wird angezeigt, ist aber nicht offen für Virenangriffe. Wenn geschlossene Ports geprüft werden, bestätigt der Computer die Anfrage mit einer Meldung, dass der Port vorhanden, aber geschlossen ist. Dieses Ergebnis bedeutet eine gewisse Sicherheit, hält aber Hacker nicht davon ab, durch Port-Scans die Existenz Ihres Computers im Internet festzustellen und weitere Scan-Angriffe auf ihn zu richten.

Verborgene Ports sind die sichersten Ports. „Verborgen“ bedeutet, dass Ihr Computer nicht auf Port-Prüfungen reagiert. Dadurch werden keinerlei Hinweise über das Vorhandensein von Ports offenbart, und dies bedeutet wiederum, dass Ihr Computer für Hacker, die im Internet nach potenziellen Zielen scannen, sozusagen unsichtbar ist. Dies ist zwar ein sehr sicheres Ergebnis, jedoch können verborgene Ports zu Problemen mit der Leistung einiger Internet-Anwendungen führen.

Ihre Ergebnisse:
Port Beschreibung Status

ICMP-Ping Ping. Ping ist ein Dienstprogramm für die Problembehebung bei Netzwerken, das Ihren Computer um Bestätigung seiner Existenz bittet. Wenn Ihr Computer seine Existenz bestätigt, können mehr Hacker Zugriff erhalten.

Für dich wichtig sind alle als „offen“ bezeichneten Ports,
diese solltest du uns nennen
,

Diese kann oder will Symantec nicht nennen!!!

den Rest kannst du
ignorieren. Dieser Rest zeigt mir allerdings, dass das
Symantec-Tool von einer vollständigen Portanalyse weit
entfernt ist und somit tatsächlich nichts weiter ist, als ein
Werbegag.

Die haben mir nicht mal die offenen Ports nennen können!!!

Also vergessen wirs.

Welche Firewall empfiehlst Du?
Ist die XP-eigene ausreichend?

Hanna

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Hallo Helge!

Gegen Trojaner und Spyware gibt es spezielle Tools (AdAware,
SpyBot, ANTS),

Arbeiten die vorbeugend oder reparieren die nur?

Hanna

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Hallo Helge!

Gegen Trojaner und Spyware gibt es spezielle Tools (AdAware,
SpyBot, ANTS),

Arbeiten die vorbeugend oder reparieren die nur?

Teils/teils, daher benutze ich sie in Kombination, Spybot immunisiert gegen die meisten bekannten Spywares, natürlich auch nur wenn es aktualiert wird. AdAware sucht und entfernt. Nach jedem Besuch im Netz hast du dir zumindest ne Handvoll pionage-Cookies eingefahngen.
Ants probiere ich gerade aus, kann ich noch nicht viel zu sagen.

HH

Hanna

Hi

Welche Firewall empfiehlst Du?
Ist die XP-eigene ausreichend?

Ne Hardware-FW oder gar keine, denn du musst sie ja konfigurieren können. Die FW eines Routers muss aber auch konfiguriert werden, und da stehst du dann wieder vor der Problematik sie konfigurieren zu müssen. Das einzige was FFs bringen ist Geld in die Kassen und ununterbrochen Anrufe: Helge, ich hab jetzt ne PF, ist ganz klasse, keine Probleme, nur - ich komm nicht mehr ins netz, oder ich kann mich nicht mehr bei Ebay einloggen oder… das nervt, vor allem weils so sinnvoll ist wie n tiefergelegter Polo mit PM Kennzeichen.
HH

Hallo Hanna

Bestimmte Ports müssen geöffnet sein, so dass Sie
Informationen über das Internet senden und empfangen können.

Falsch. Wenn Du z.B. im Browser eine Adresse eintippst, um eine Webseite zu laden, sendet Dein PC eine entsprechende Anfrage ins Internet. Dazu wird als Absender-Port ein Port jenseits von 1024 verwendet. Dieser Port ist für jede Anfrage ein anderer, zufällig gewählter. Und der bleibt so lange offen, bis die Antwort vom angefragten Webserver eingetroffen ist.

Das ist jedoch etwas anderes als wenn ein Dienst läuft, der auf Kommunikation auf einem bestimmten Port lauscht. Diese Absender-Ports sind AFAIK von keinem Hacker dieser Welt ‚missbrauchbar‘.

Nicht verwendete Ports sollten geschlossen
werden, da Hacker leicht auf geöffnete Ports zugreifen können.

Das ist richtig. Man sollte daher nicht benötigte Dienste beenden.

Ein geschlossener Port wird angezeigt, ist aber nicht offen
für Virenangriffe. Wenn geschlossene Ports geprüft werden,
bestätigt der Computer die Anfrage mit einer Meldung, dass der
Port vorhanden, aber geschlossen ist.

Das ist soweit korrekt.

Dieses Ergebnis bedeutet
eine gewisse Sicherheit, hält aber Hacker nicht davon ab,
durch Port-Scans die Existenz Ihres Computers im Internet
festzustellen und weitere Scan-Angriffe auf ihn zu richten.

Das mag stimmen. Bloss ist es irrelevant. Wenn ein Port geschlossen ist, kann der ‚Hacker‘ scannen soviel er will, der Port wird geschlossen bleiben.

Verborgene Ports sind die sichersten Ports. „Verborgen“
bedeutet, dass Ihr Computer nicht auf Port-Prüfungen reagiert.

Und das ist nun absoluter Käse. Marketing-Blabla. Genau das Gegenteil ist der Fall.

Dadurch werden keinerlei Hinweise über das Vorhandensein von
Ports offenbart, und dies bedeutet wiederum, dass Ihr Computer
für Hacker, die im Internet nach potenziellen Zielen scannen,
sozusagen unsichtbar ist.

Genau das ist ein riesengrosser Irrtum. Wenn bei einem Portscan kein Computer an der IP X läuft, bekommt der Scannende vom letzten Router ein ‚Destination Host unreachable‘ gemeldet. Also ein ‚Sorry, da ist niemand.‘

Läuft dagegen ein Rechner an IP X, seine Ports sind jedoch geschlossen, dann bekommt der Scannende eine Antwort wie sie im Abschnitt ‚Geschlossener Port‘ beschrieben ist. Er weiss dann, dass da jemand ist, kann aber nichts damit anfangen.

Hat man dagegen einen Rechner an IP X, der eine Personal Firewall laufen hat, die alle Ports auf ‚Stealth‘ setzt (‚Verborgene‘ Ports…), dann bekommt der Scannende gar keine Antwort. Die Anfragen verschwinden sozusagen in einem schwarzen Loch. Das hat folgende Konsequenzen:

  • Das Portscan-Tool scannt munter weiter und wiederholt seine Anfragen sogar, bis der Timeout erreicht ist. Das kann u.U. Deine Leitung belasten.

  • Da der Scannende kein ‚Destination host unreachable‘ gemeldet bekommt, weiss er dass da ein Rechner sein muss. Und dass eine Sorte Filter laufen muss, die eben auf ‚Stealth‘ macht. Von wegen ‚unsichtbar‘…

  • Da zumindest in der Vergangenheit diverse Personal Firewalls selber Sicherheitslücken aufwiesen, wird der ‚Hacker‘ sein Instrumentarium an Exploits auf die IP ansetzen, die im keine Antwort geliefert hat und bei der folglich sehr wahrscheinlich eine PFW läuft.

Dies ist zwar ein sehr sicheres Ergebnis

Ganz im Gegenteil.

Für dich wichtig sind alle als „offen“ bezeichneten Ports,
diese solltest du uns nennen
,

Diese kann oder will Symantec nicht nennen!!!

Tja, warum wohl? Sie wollen Dir lieber ihre Norton Insecurity verkaufen…

Welche Firewall empfiehlst Du?

Brain in jeglicher Version. Ist im Normalfall von Geburt an eingebaut und muss lediglich mit Wissen, Informationen etc. gefüttert werden.

Ist die XP-eigene ausreichend?

Naja. Einerseits ist sie wohl am saubersten in den TCP/IP-Stack von XP integriert. Andererseits taugt sie auch nicht mehr als die anderen Schlangenölprogramme wie Zone Alarm etc…

CU
Peter

Status wird nicht angezeigt

Für dich wichtig sind alle als „offen“ bezeichneten Ports,
diese solltest du uns nennen
,

Diese kann oder will Symantec nicht nennen!!!

Hallo Hanna,

ich habe den Fehler nachvollziehen können. Symantec arbeitet mit Sessions, die nach einer gewissen Zeit ihre Gültigkeit verlieren, danach bekommst du nur noch diese nichtssagende Seite angezeigt. Führe den Sicherheitstest noch mal von Anfang an durch, dann werden dir auch die Portstati angezeigt.

Mahlzeit,
Schorsch

Offenen Port schließen
Hallo Schorsch!

Danke für den Tipp!
Offen ist nur der FTP-Port.
Wie kann ich den schließen?

Hanna

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Hallo Helge!

Nach jedem Besuch im Netz hast du dir zumindest ne Handvoll
Spionage-Cookies eingefahngen.

Kann ich irgendwo definieren, welche Cookies ich behalten möchte und welche gelöscht werden sollen?
Ich will ja nicht alle jedesmal eliminieren!

Hanna

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Offen ist nur der FTP-Port.

Tach Hanna, der FTP-Port ist immer dann offen, wenn man einen FTP-Server betreibt. Betreibst du einen?

Wie kann ich den schließen?

Indem du den FTP-Server beendest.

Machen wir doch mal einen kleinen Ausflug in die Welt der Ports. Für eine einfache Netzwerkverbindung brauchst du eine Netzwerkkarte und etwas Software. Die „Netzwerkarte“ kann auch ein (DSL) Modem, eine Satellitenverbindung, eine ISDN-Karte oder irgendetwas anderes Exotisches sein. Die Software ist (für das Internet) der sogenannte TCP/IP-Stack, der sich um die Grundfunktionen kümmert.

Wenn man im Internet irgendetwas wie Surfen, Chatten oder ähnliches machen will braucht immer einen Server und einen Client. Der Client ist auch ein Stück Software und nennt sich Internet Explorer oder was auch immer (kenn mich mit Win nicht aus). Der Server ist ebenfalls ein Stück Software, und er benötigt einen Port, um darauf ins Inernet zu lauschen, ob vielleicht irgendwas von ihm verlangt wird.

Server werden unter Unix auch daemons oder Dämonen genannt, unter Windows heißen sie meist Services oder Dienste.

Stell die also die Netzwerkkarte vor wie ein Behördenhochhaus, dass 65535 Stockwerke hat. In jedem Stockwerk sitzt ein anderer Dienstleister (Service) für eine bestimmte Dienstleistung. So sitzt beispielsweise im 25. Stock die Postannahmestelle, im 110. und 143. Stock liegt Mail postlagernd für dich vor und du kannst sie dort abholen. Im 80. Stock gibt es ein Informationszentrum, wo man die jegliche Information zusammenstellt (Web). Im 21. Stock werden Dateien zum Download angeboten. In den Stockwerken 137-139 werden Verbindungen zu anderen Behörden verwaltet (Netbios).

Verstanden? Ein großes Haus, viele Dienste. Eine Netzwerkarte, viele Ports. Es können nie zwei Dienste gleichzeitig im gleichen Stockwerk, äh, auf dem gleichen Port lauschen.

Manche Stockwerke (eigentlich die meisten) in dem Haus sind dunkel, da brennt kein Licht, weil da keiner eingezogen ist. Dort sind sogar die Türen zugmauert und man kann dort nichts bekommen.

OK? Ports, die nicht durch einen Service belegt sind, können auch nichts herausgeben, und man kann da auch nicht rein, weil nix offen ist.

Manchmal aber dringen Leute ins das Haus ein, gehen in ein unbelegtes Stockwerk, brechen die Mauer auf, setzen eine Tür ein, schalten das Licht an und bieten einen Service an. Diese Typen kommen meist in Holzpferden daher und werden Trojanische Pferde genannt. Diese Trojansichen Pferde kümmern sich meistens nicht darum, ob in einem bestimmten Stockwerk ein bestimmter Dienst angeboten wird, sondern sie nehmen einfach irgendein Stockwerk. Wenn also im 25. Stock eine Postannahmestelle zu sein scheint, heißt das noch lange nicht, dass das auch so ist.

Bei dir auf dem Rechner ist der „FTP-Port“ offen. Das ist normalerweise Port 21. Das bedeutet, dass bei dir auf diesem Port ein Dienst eingerichtet ist, und die erste Schlussfolgerung lautet, dass es sich um einen FTP-Server handelt. Hast du einen solchen installiert?

Wenn nicht, dann sollte die XP-Firewall schon mal Abhilfe schaffen, denn sie macht den Laden dicht. Das heißt, sämtliche Besuche in meinem virtuellen Haus werden von einem ebenfalls virtuellen fetten Türsteher abgeblockt, solange er nicht von einem Trojanischen Pferd gebissen wird und sich leise weinend verabschiedet.

Für mich hört es sich nicht so an, als wolltest du auf Port 21 einen Dienst betreiben. Ein FTP-Server ist normalerweise dazu da, um dort Dateien herunterzuladen oder welche hochzuladen. Mach also die XP-Firewall an und mach den Test erneut und sieh dir das Ergebnis an.

Alle anderen Tipps sollten hier besser die Kollegen von der Windows-Front geben. Falls du nichts auf Port 21 betreiben willst, dann muss ser Verursacher herausgefunden und beendet werden.

Stefan

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Hi
wüsste nicht was du mit Spionage-cookies anfangen solltest, aber wenn du sie behalten willst brauchst du sie nicht entfernen. Sehe aber keinen sinn darin sie behalten zu wollen.
HH

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Danke für den Tipp!
Offen ist nur der FTP-Port.
Wie kann ich den schließen?

Zunächst solltest du versuchen, festzustellen, warum dieser Port offen ist. Dies ist unter Windows normalerweise nicht der Fall. Du hast also, wissentlich oder unwissentlich, ein Programm installiert, das ftp-Serverdienste anbietet. Wenn du nicht weisst, wer diesen Dienst installiert hat (WinXP bietet diesen Dienst soweit ich weiss gar nicht an), bzw. wie das entspr. Programm heisst, das du deinstallieren solltest hast du zunächst schlechte Karten. Du kannst in der XP-eigenen Firewall zwar den Port schliessen (frag mich nicht, ich hab kein XP), aber du doktorst damit nur an Symptomen herum, statt die Ursache zu kurieren.

Ich habe im Hinterkopf, dass bestimmte Varianten des Blasters einen ftp-Server installieren, der auch mit dem Runterschmeissen des Blasters und der Installation der Patches nicht entfernt wird. Wenn du dieses Szenario nicht ausschliessen kannst, solltest du u. U. deinen Rechner von Grund auf neu installieren (aber natürlich vorher sicherstellen, dass du die aktuellen Patches und ServicePacks für xp offline bereit hältst). Ansonsten mal die lieben Kleinen fragen, was die denn so alles in letzter Zeit spaßeshalber installiert haben.

Gruss,
Schorsch

Kann ich irgendwo definieren, welche Cookies ich behalten
möchte und welche gelöscht werden sollen?
Ich will ja nicht alle jedesmal eliminieren!

Du kannst (fast) jeden Browser so konfigurieren, dass er zunächst die Cookies anzeigt, die an deinen Rechner geschickt werden sollen. Diese kannst du dann selektiv annehmen oder ablehnen. Dies kann aber, je nach Surfverhalten, recht aufwändig werden. Eine Alternative ist es, best. Sites (z. B. wer-weiss-was) Cookies zu erlauben und diese allen anderen verbieten. Im IE z. B. über das (leider sehr unzulängliche) Sicherheitszonenmodell. Hat aber den Nachteil, dass du dann eine Reihe sehr datenhungriger Sites u. U. nicht mehr wie gewohnt angezeigt bekommst.

Hi Helge,

die Spionage-Cookies will ich mir nicht behalten, wohl aber die wer-weiss-was-Cookies!
Kann ich irgendwo einstellen, dass alle Cookies außer den erwünschten gelöscht werden?

Hanna

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

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