Flucht in die Krankheit

Liebe WWW-Gemeinde,

meine Frage passt zwar nicht ganz hier rein, habe aber kein passenderes Brett gefunden.

Meine beste Freundin (30)kann nicht arbeiten, weil sie mal gemobbt wurde und studiert so vor sich hin (nach Lehre, Abi und rumdümpeln).

Sie hat auch kein Auto und lässt sich natürlich immer chaufieren, denn mit den öffentlichen kann sie nicht fahren wegen Ängsten.

Wenn sie auf irgendwas keinen Bock hat, dann tut sie es auch nicht. Dann ist sie krank oder zutiefst schockiert.

Diverse Therapien hat sie hinter sich, irgenwer hat ihr auch eine mehr oder weniger Persönlichkeitsspaltung diagnostiziert.

Ich liebe sie wie eine Schwester, wir kennen uns auch schon über 10 Jahre, aber am liebsten würde ich ihr sagen, kneif die pobacken zusammen und stell dich nicht so an.

Ich weiß nicht, ob es vorgeschoben ist aus Bequemlichkeit oder ob sie echt Ängste hat.

Dazu kommt, dass sie die Pille abgesetzt hat, obwohl sie keinen Job hat und ihr Freund noch studiert. Ich hab ihr gesagt, was ich davon halte, aber sie hört ja prinzipiell nur das, was sie hören will.

Bin ich zu hart in meinen Ansichten oder weiß jemand, wie ich damit umgehen soll?

Auf Beiträge bin ich sehr gespannt und danke…

VG
Mela

Hallo Mela!

meine Frage passt zwar nicht ganz hier rein, habe aber kein
passenderes Brett gefunden.

Psychologie?

Meine beste Freundin (30)kann nicht arbeiten, weil sie mal
gemobbt wurde und studiert so vor sich hin (nach Lehre, Abi
und rumdümpeln).

Das ist also ihr Leben?!

Sie hat auch kein Auto und lässt sich natürlich immer
chaufieren, denn mit den öffentlichen kann sie nicht fahren
wegen Ängsten.

Nun, wenn sie immer einen Dummen Chauffeur findet, der sie fährt…

Wenn sie auf irgendwas keinen Bock hat, dann tut sie es auch
nicht. Dann ist sie krank oder zutiefst schockiert.

Scheint aber zu funktionieren.

Diverse Therapien hat sie hinter sich, irgenwer hat ihr auch
eine mehr oder weniger Persönlichkeitsspaltung diagnostiziert.

Ah ja. Und?

Ich liebe sie wie eine Schwester, wir kennen uns auch schon
über 10 Jahre, aber am liebsten würde ich ihr sagen, kneif die
pobacken zusammen und stell dich nicht so an.

Tu’ s doch einfach. Was hält dich davon ab? Wenn dich etwas stört könnte reden helfen.

Ich weiß nicht, ob es vorgeschoben ist aus Bequemlichkeit oder
ob sie echt Ängste hat.

Vielleicht passen ihr ihre echten Ängste gut ins Konzept? Es ist gar kein Widerspruch.

Dazu kommt, dass sie die Pille abgesetzt hat, obwohl sie
keinen Job hat und ihr Freund noch studiert. Ich hab ihr
gesagt, was ich davon halte, aber sie hört ja prinzipiell nur
das, was sie hören will.

Es ist ihr Leben! Wieso willst du ihr die Pille vorschreiben? Bist du ihr Vormund? Die Pille hat ja schließlich auch Nebenwirkungen: Kannst du beurteilen, warum sie sie nicht mehr nimmt?

Bin ich zu hart in meinen Ansichten oder weiß jemand, wie ich
damit umgehen soll?

Ja: Lass sie in Ruhe. Du bist nicht ihr Vormund und auch nicht für sie verantwortlich. Selbst wenn sie eine psychische Erkrankung hat, bist du nicht ihr Retter.
Als Freund kannst du ihr die Schwierigkeiten ihrer Situation aufzeigen und ihr anbieten, sie bei der Suche nach professioneller Hilfe zu unterstützen. Nicht mehr und nicht weniger.

LG Flaschenpost

Hallo Mela,

also der Umstand, dass du nach 10 Jahren schwesterlicher Zuneigung und Liebe nicht weißt, ob deine Freundin nur eine faule Socke, die immer nur im Mittelpunkt stehen will ist oder ob sie tatsächlich eine schwerwiegende Störung hat, spricht meines Erachtens dafür, dass du mit diesem Phänomen, sei es Attidüde, sei es Krankheit, nur ganz schwer bis überhaupt nicht umgehen kannst.

Und das will ich nicht im Mindesten als Vorwurf verstanden wissen, allerdings solltest du sie dahingehend auf keinen Fall in Unkenntnis belassen. Vielleicht setzt du dich mal bei Gelegenheit mit ihr in aller Seelenruhe zusammen und erklärst ihr, wie wichtig dir eure Freundschaft ist und umso schwieriger für dich, mit ihren Verhaltensweisen umzugehen und diese richtig deuten zu können.

Aus ihrer Reaktion dürftest du nach einer so langen Zeit doch bei einiger wohlwollender Überlegung heraus relativ sicher einige wichtige Schlüsse ziehen bezüglich eures Verhältnisses.

Besten Gruß

Annie

Hi,

Ja: Lass sie in Ruhe.

soll sie als beste Freundin zusehen, wie sie ihr Leben wegschmeißt?
Dafür sind Freunde doch da, dass sie in schwierigen Situationen zu einem stehen und helfen, falls das geht.

Gruß
Steffie

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Hi,

meine Frage passt zwar nicht ganz hier rein, habe aber kein
passenderes Brett gefunden.

Psychologie, aber vielleicht verschiebt der MOD uns ja noch.

Wenn sie auf irgendwas keinen Bock hat, dann tut sie es auch
nicht. Dann ist sie krank oder zutiefst schockiert.

Wahrscheinlich hat sie nie gelernt, dass man manche Sachen
eben beendet und durchzieht, auch wenn man keine Lust (mehr)
darauf hat.

Ich liebe sie wie eine Schwester, wir kennen uns auch schon
über 10 Jahre, aber am liebsten würde ich ihr sagen, kneif die
pobacken zusammen und stell dich nicht so an.

Warum sagst du ihr das nicht? Klar, du willst ihr nicht weh
tun, aber gute Freunde reden doch Klartext miteinander. Du
kannst es vielleicht netter verpacken… irgendjemand muss es
ihr doch sagen, sie kriegt ihr Leben doch sonst nie in den
Griff.

Ich weiß nicht, ob es vorgeschoben ist aus Bequemlichkeit oder
ob sie echt Ängste hat.

Ja, das mit den Ängsten kann man immer schwer einschätzen.
Wie wäre es, wenn du es ihr nicht mehr so bequem machst?
Wenn sie nicht mit dem Bus fahren kann, tja, dann bleibt sie eben zu Hause.
Ist sie denn in Behandlung wegen ihrer Ängste?

Dazu kommt, dass sie die Pille abgesetzt hat, obwohl sie
keinen Job hat und ihr Freund noch studiert.Ich hab ihr
gesagt, was ich davon halte, aber sie hört ja prinzipiell nur
das, was sie hören will.

Oh Gott, auch das noch. Kannst du sie nicht irgendwie
wachrütteln? Ihr beschreiben, was sie sich und dem Kind damit
antut? Aber wahrscheinlich hast du schon alles versucht :frowning:

Bin ich zu hart in meinen Ansichten oder weiß jemand, wie ich
damit umgehen soll?

Zu hart? Ich würde eher sagen viel zu weich… Aber ich
fürchte, dass du nichts tun kannst. Das muss sie selber
einsehen. Und die Einsicht wird natürlich viel zu spät kommen.
Können noch andere Personen mit ihr reden? Was sagen ihre
Eltern dazu? Ihr Freund?

Gruß
Steffie

Hallo Mela,

ich bin genau wie Mela und Awful Annie der Meinung, dass du mal mit deiner Freundin reden solltest. Dafür sind gute Freunde da. Wenn Freund nicht auch mal ehrlich die Meinung sagen dürfen, wer soll es dann tun.

Momentan hat meine Schwester z.B. einen Durchhänger seitdem sich ihr Freund vor 1,5 Jahren von ihr getrennt hat. Sie hat dann diesen Frühling auch noch ihren Job verloren. Anstatt sich aber wirklich ernsthaft um einen neuen Job zu kümmern (sie hat eine super gute Ausbildung, Grafikdesignerin) kümmert sie sie sich um alles mögliche andere und schreibt nur hier und da mal ne Alibibewerbung (in letzter Zeit nicht mal mehr das). Ich habe dann letztes ganz ernsthaft mit ihr darüber geredet wie ich das Ganze sehe. Mir war es ehrlich gesagt egal ob sie in dem Moment sauer auf mich ist. Wichtig war mir, dass jemand ihr die Augen öffnet und ihr die Konsequenzen ihres Verhaltens vor Augen führt. Im Moment nutze ich jede Gelegenheit ihr wieder in den Hintern zu treten.

Mit deiner Freundin solltest du deshalb wirklich auch mal ein ernstes Gespräch führen. Erzähle ihr wie du dich mit ihrem Verhalten fühlst und wie du das Ganze siehst und welche Konsequenzen es haben kann, wenn sie so weiter macht. Wenn nicht du, wer dann. Das muss eine Freundschaft aushalten können.

Gruß

Samira

Gutenmorgen Mela321,

aus deinen Zeilen glaube ich zu lesen, dass du langsam genug bekommst von deiner Freundin. Ich halte sie dann auch nicht für „krank“ sondern fuer eine Profiteurin. Die geschickt ihre Umgebung missbraucht. Denn wer getraut sich schon ihr die von ihr geforderte „Dienstleistung“ zu verweigeren? Man würde ja dastehen als herzlos, neidisch, gar rechtsextrem. Sie ist doch krank!!!

Mal schauen wie deine Freundin reagieren würde wenn du etwas von ihr verlangst, weil du dich vielleicht auch mal nicht so gut fühlst. Oder weil du ab und zu mal die Energie die sie dir abzapft, für dich selber behalten willst?

Oder ich irre und auch du hast „Freude“ an die fortschreitende Abhängigkeit deiner Freundin.

Gruss: Ge-es

Hallo Steffie,

soll sie als beste Freundin zusehen, wie sie ihr Leben
wegschmeißt?

Nein, das ist bestimmt nicht beabsichtigt.

Dafür sind Freunde doch da, dass sie in schwierigen
Situationen zu einem stehen und helfen,

Richtig, aber zum Helfen gehören immer Zwei. Einer, der hilft, und Einer, der sich helfen lässt.

falls das geht.

Das scheint der Knackpünkt zu sein. Ich glaube nicht, daß sich die Freundin wirklich „helfen lassen will“. Sie definiert Hilfe wohl eher als „Du tust, was ich möchte“.

Gruß
Jörg Zabel

Vermutlich ist ihre Krankheit - ob echt oder gespielt sei mal dahingestellt - mangels einer gereiften Persönlichkeit bereits Teil ihrer Identität geworden. Ihre Freak-Show und ihre Flucht vor Arbeit in ein Studium und vor dem Studium in das geplante Kinderkriegen könnte daher bereits Krankheitswert haben.

Du hast die Möglichkeit, ihr entweder zu professioneller Hilfe zu raten, um ihr Leben in den Griff zu bekommen oder sie aufzufordern, selbständig erwachsen zu werden mit allen Konsequenzen.

Liebe WWW-Gemeinde

(…)

Ich weiß nicht, ob es vorgeschoben ist aus Bequemlichkeit oder
ob sie echt Ängste hat.

Ich finde, das erinnert an Harz IV-Debatten. Sind die Harz IV-Empfänger einfach zu bequem, um Arbeit zu suchen. Sind sie zu faul? Die sollen mal ihren A…hochkriegen.

Ganz ehrlich, also mit Bequemlichkeit hat das garantiert nichts zu tun.
Überleg mal lieber, was für ein Leid jemand aushalten muss, der keine normale Entwicklung durchlaufen hat, sogar gemobbt wurde und keine Ahnung was sonst noch.

Vielleicht fehlen deiner Freundin Kompetenzen und sich bemüht sich
aus ihrem Leben etwas zu machen durch ihr Studium???

Gruß

Laura

Hi,

Ich finde, das erinnert an Harz IV-Debatten. Sind die Harz
IV-Empfänger einfach zu bequem, um Arbeit zu suchen.Sind sie
zu faul? Die sollen mal ihren A…hochkriegen.

oha, sprich das Thema nicht an, sonst explodiert der Thread hier gleich :smile:

Ganz ehrlich, also mit Bequemlichkeit hat das garantiert
nichts zu tun.

Ach nein? Woher willst du das wissen?

Überleg mal lieber, was für ein Leid jemand aushalten muss,
der keine normale Entwicklung durchlaufen hat, sogar gemobbt
wurde und keine Ahnung was sonst noch.

Das arme Mädchen! Hat so eine schreckliche Kindheit gehabt und kann überhaupt nichts dafür.
Dann soll sie sich wenigstens helfen lassen und ihren Freundeskreis damit nicht belasten! Und verhindern Kinder in die Welt zu setzen, solange sie nicht in der Lage ist das Kind groß zu ziehen.

Gruß
Steffie

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Danke für Eure Postings!

Vielleicht fehlen deiner Freundin Kompetenzen und sich bemüht
sich
aus ihrem Leben etwas zu machen durch ihr Studium???

Sie hat zwei gute solide Ausbildungen, kann aber nicht mehr in einem Büro arbeiten, Grund - Zitat - weil sie da mal gemobbt wurde.

Jetzt will sie übrigens Bewährungshelfer werden. Das passt meiner Meinung nicht, wenn ich mich schon bei Kollegen nicht wehren kann.

VG
Mela

Hallo Frau Weber,

genauso denke ich auch. Zu professioneller Hilfe habe ich ihr geraten.

Wie kann ich ihr helfen, beim „erwachsenwerden“ denn ich denke, genau daran mangelt es.

VG
Mela

Hallo Flaschenpost,

Wenn sie auf irgendwas keinen Bock hat, dann tut sie es auch
nicht. Dann ist sie krank oder zutiefst schockiert.

Scheint aber zu funktionieren.

Zum Leidwesen all derer, die sie gern haben.

Ich liebe sie wie eine Schwester, wir kennen uns auch schon
über 10 Jahre, aber am liebsten würde ich ihr sagen, kneif die
pobacken zusammen und stell dich nicht so an.

Tu’ s doch einfach. Was hält dich davon ab? Wenn dich etwas
stört könnte reden helfen.

Mich hält davon ab, dass ich nicht weiss, ob ich ihr damit Unrecht täte und nutze WWW dazu, mir unterschiedliche Denkansätze zu holen um eine ausgereifte Lösung zu haben.

Dazu kommt, dass sie die Pille abgesetzt hat, obwohl sie
keinen Job hat und ihr Freund noch studiert. Ich hab ihr
gesagt, was ich davon halte, aber sie hört ja prinzipiell nur
das, was sie hören will.

Es ist ihr Leben! Wieso willst du ihr die Pille vorschreiben?
Bist du ihr Vormund? Die Pille hat ja schließlich auch
Nebenwirkungen: Kannst du beurteilen, warum sie sie nicht mehr
nimmt?

Ja, weil sie ein Baby will. Und ich habe keine Lust, dass sie mit gepackten Koffern PLUS baby irgendwann bei mir vor der Tür steht.
Und ja, ich weiss auch, dass es Wohnheime gibt für Mittellose, aber wer kann die beste Freundin da hin schicken, wenn sie das - garantiert wie vieles andere - dann auch mal wieder nicht will.

VG
Mela

Bin ich zu hart in meinen Ansichten oder weiß jemand, wie ich
damit umgehen soll?

Ja: Lass sie in Ruhe. Du bist nicht ihr Vormund und auch nicht
für sie verantwortlich. Selbst wenn sie eine psychische
Erkrankung hat, bist du nicht ihr Retter.
Als Freund kannst du ihr die Schwierigkeiten ihrer Situation
aufzeigen und ihr anbieten, sie bei der Suche nach
professioneller Hilfe zu unterstützen. Nicht mehr und nicht
weniger.

LG Flaschenpost

Hallo Jörg,

Du hast es erfasst. Hilfe ist für sie, wenn ich nachts 300 km fahre, um sie von ihrem Typen abzuholen, mit dem sie knatsch hat.

Hilfe ist für sie nicht, wenn ich sie frage, wie sie sich ihren zukünftigen Job vorstellt. Du weisst, dass dies passieren kann, Du weisst, dass du jenes dann tun musst, hast du mal daran gedacht, dass auch dieses passieren könnte…dann krieg ich als Antwort, ob ich ihr das nicht zutrauen würde.

Und zum Thema Pille absetzen war die Antwort „ich rauch und sauf momentan so viel, da passiert eh nix“. So…soll ich jetzt noch Biologie 4. Klasse wiederholen?

Ich würde mich ja nicht einmischen, jeder soll sein Leben leben, wie er will…aber bei dieser Naivität muss ich sie einfach wachrütteln, denn ich weiss, dass ich bei den Konsequenzen mit leiden muss. Nur wie???

VG
Mela

Nehmen wir mal an und sagen, es stimmt, sie wird nicht erwachsen. Dann scheinst du ihr auch nicht dabei zu helfen sondern im Gegenteil.
Als echte Freundin solltest du selbst auch die REIFE haben, GRENZEN
zu setzen und diese klar und deutlich zu machen. Vielleicht kannst du dies nicht und hier wäre eine Aufgabe für dich. Und wenn es hart auf hart kommt, musst du bei deinen Grenzen bleiben. Einige Leute müssen erst Erfahrungen machen, um aus diesen zu lernen. Wenn die Eltern versagt haben, ist das für deine Freundin nicht gut, und sie muss jetzt NACHlernen.

Gruß

Laura

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Das arme Mädchen! Hat so eine schreckliche Kindheit gehabt und
kann überhaupt nichts dafür.
Dann soll sie sich wenigstens helfen lassen und ihren
Freundeskreis damit nicht belasten! Und verhindern Kinder in
die Welt zu setzen, solange sie nicht in der Lage ist das Kind
groß zu ziehen.

Ja, das Mädchen ist tatsächlich arm. Und es sind auch die Eltern die dafür verantwortlich gemacht werden können. Verwöhnung - falls diese vorliegt -
ist auch ein Misshandlung am Kind. Wird leider immer noch viel zu wenig beachtet. Und wer weiß, vielleicht werden diese Formen der Misshandlung zunehmen, weil Erwachsene heutzutage weniger reif sind. Das ist eigentlich ziemlich traurig mit der Freundin und sie muss wohl oder übel erstmal negative Erfahrungen machen, um daraus lernen zu können.
Andere müssen das nicht und haben verantwortungsvolle Eltern gehabt.

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Hallo Mela,

ich möchte niemanden was unterstellen und ich denke, es auch kein Vergleich, aber warum muß ich bei diesem Thread immer an eine Alkoholabhängige denken, die „ihr Problem nicht sieht“, für die alles völlig in Ordnung ist?
Und warum muß ich bei ihrem Umfeld an den Begriff „Co-Abhängigkeit“ denken?

Gruß
Jörg Zabel

Und es sind auch die
Eltern die dafür verantwortlich gemacht werden können.

Andere … haben verantwortungsvolle Eltern gehabt.

Wie kommst Du zu diesem Urteil? Kennst Du die Eltern?

Verwöhnung - falls diese vorliegt -
ist auch ein Misshandlung am Kind.

Analysierungsversuche, die auf reinen Vermutungen basieren, sind für den geschilderten Fall wenig hilfreich.

Gruß
Kreszenz

Moin,

Ja, das Mädchen ist tatsächlich arm. Und es sind auch die
Eltern die dafür verantwortlich gemacht werden können.

wer über 21 ist und seine Eltern für irgendwelche Störungen seiner Person verantwortlich macht, schiebt diese nur als bequeme Entschuldigung vor.
Jeder! kann an sich arbeiten.
Aber warum, wenn man die Umwelt so schön für sich arbeiten lassen kann, bei der bösen Vergangenheit!

Das ist so ähnlich wie bei Süchtigen. Solange sie keine Notwendigkeit sehen, ihr Verhalten zu ändern, tun sie es nicht. Und die Notwendigkeit ergibt sich nicht, wenn das Umfeld die Person (aus falsch verstandener Rücksicht) stützt.

Und bevor Du jetzt damit kommst, daß die gute doch schon so viel böses erlebt hat; es ist langfristig weit besser für sie, wenn man sie jetzt dazu zwingt, an sich zu arbeiten.

Gandalf

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