ich habe gerade eben einen Kontoauzug meiner fondgebundenen Lebensversicherung in meinem Briefkasten gefunden. Diesem Kontoauszug kann ich nun entnehmen, dass der Gesamtwert meiner Fondsanteile etwa 700 EUR UNTER dem Betrag liegt, den ich eingezahlt habe …
Seh ich da was falsch oder sollte ich das Ding schnellstens kündigen?
ich habe gerade eben einen Kontoauzug meiner fondgebundenen
Lebensversicherung in meinem Briefkasten gefunden. Diesem
Kontoauszug kann ich nun entnehmen, dass der Gesamtwert meiner
Fondsanteile etwa 700 EUR UNTER dem Betrag liegt, den ich
eingezahlt habe …
Du hast denen Geld einbezahlt mit dem sie zoggen können (Fonds).
Entgegen allen Versprechungen kann man beim Zoggen auch verlieren …
Wenn du jetzt aussteigst machst du mindestens 700€ Verlust. Du kannst jetzt auch mitzoggen. Entweder wird dein Verlust in einem Jahr grösser, kleiner oder du kannst auch einen Gewinn machen …
also was dir eigentlich alle meine Vorredner sagen wollten:
Kann man so nicht sagen, brauchen mehr Input.
Wirklich, es sind einfach viel zu viele Fragen offen.
Ein Gespräch mit dem Ursprungsvermittler oder einem anderen Makler deines Vertrauens wäre hier vielleicht angebracht.
wo wir schon bei abgelegten Sachen sind und um vielleicht mal den einen anderen Aspekt der letzten Diskussion zu verdeutlichen, geh ich mal einen Schritt weiter und behaupte, das eine Versicherung gut ist zur Absicherung biometrischer Risiken und Kompositgedönse im privaten und gewerblichen Bereich.
Geldanlage bitte nur mit Bankprodukten, keine Versicherung, egal ob fondsgebunden oder klassich.
Fragen? Anregungen?
Das zeigt leider von wenig Erfahrung! Du hast die ganzen steuerlichen Möglichkeiten vergessen, die Versicherungsanlagen i.d.R. gegenüber Bankanlagen für die Altersversorgung hochüberlegen machen!
Bankanlagen sind geeignet für Notgroschen, „Zugriffsanlagen“!
Gib mir Deine Adresse, dann mach ich ne Kurzschulung mit Dir!
Grüße C.
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Wieso kann ein Vermittler seines Vertrauens VERBINDLICHE
Aussagen treffen? Hat sein vertrauenswürdigster Vermittler
eine Glaskugel?
COOLER, nicht schon wieder!
Jetzt ganz ehrlich und ohne Häme, ich weiß wirklich nicht, wie Du das gemeint hast! Und ich versteh auch in DIESEM ZUSAMMENHANG Deinen letzten Satz nicht!
Vielleicht kannst du mir beides verdeutlichen!?
ich habe gerade eben einen Kontoauzug meiner fondgebundenen
Lebensversicherung in meinem Briefkasten gefunden.
Überraschend?
Diesem Kontoauszug kann ich nun entnehmen, dass der Gesamtwert meiner
Fondsanteile etwa 700 EUR UNTER dem Betrag liegt, den ich
eingezahlt habe …
Das kann gut sein, es gibt bessere und schlechtere Varianten!
Seh ich da was falsch oder sollte ich das Ding schnellstens
kündigen?
Warum, weil es Geld gekostet hat? Die Versicherung hat diverse Kosten, deren Gegenwert sie nicht vom Himmel regnen lässt, sondern von den Beiträgen des Versicherten einbehält. Das ist schon mal ein Grund. Vielleicht haben Sie ja auch ein Produkt, bei dem Ausgabeaufschläge bei den Fonds anfallen? Oder vielleicht sind die Fonds auch schlecht gelaufen?
Eines kann man sicher sagen: Wenn Sie Ihren Hund so füttern würden wie uns hier mit Fakten, macht der’s nicht mehr lang.
Welche Gesellschaft, welcher Tarif, Lebens- oder Rentenversicherung, welcher Versicherungsbeginn/-ablauf, welcher Beitrag, Geburtsdatum, Geschlecht, welche Fonds…
Das zeigt leider von wenig Erfahrung! Du hast die ganzen
steuerlichen Möglichkeiten vergessen, die Versicherungsanlagen
i.d.R. gegenüber Bankanlagen für die Altersversorgung
hochüberlegen machen!
Bankanlagen sind geeignet für Notgroschen, „Zugriffsanlagen“!
Gib mir Deine Adresse, dann mach ich ne Kurzschulung mit Dir!
Grüße C.
Ich gehe mal davon aus, dass du mit „Bankanlagen“ dass gesamte mögliche Spektrum meinst, also Fonds, Zertifikate, etc… ?!
An den steuerlichen Vorteilen der Versicherungsanlagen bin ich natürlich auch brennend interessiert, sofern du in deiner Kurzschulung nicht nur den Vergleich mit dem (ziemlich beschränkten) Produktangebot deines Arbeitgebers rüberbringen willst …
Du hast denen Geld einbezahlt mit dem sie zoggen können
(Fonds).
Entgegen allen Versprechungen kann man beim Zoggen auch
verlieren …
stimmt, aber das war vermutlich nicht der Grund für den Buchverlust. Es sind eher die anfänglich abgezogenen Kosten.
Wenn du jetzt aussteigst machst du mindestens 700€ Verlust. Du
kannst jetzt auch mitzoggen. Entweder wird dein Verlust in
einem Jahr grösser, kleiner oder du kannst auch einen Gewinn
machen …
Sauber! Der letzte Satz ist unangreifbar, der gefällt mir! Spricht übrigens für Deine Lebenseignung als HW/SW-Frickel, dass Du nicht nur 0 und 1 sondern auch -1 kennst!
ok,
mal im Ernst wir haben glaub ich bisher immer nur die Ansparphase wirklich eingehend betrachtet. Diverse steuerliche Möglichkeiten, Förderung, Sicherheit, etc etc…
Was zahlen denn eigentlich die Versicherer in der Rentenbezugsphase??
5% vom angesparten Guthaben als Rente? 4% oder sogar 6%?
Ich mein das jetzt wirklich eher als Frage.
Schaut mal nach, gerade als Basisrente ist das doch katastrophal. Also Riesterlösung genauso.
Den Quatsch mit der lebenslangen Rente, kalkuliert auf die durchschnittliche Lebensdauer kann ich gar nicht mehr glauben.
Was passiert im Todesfall? Da muss man ne Rentengarantiezeit abschließen oder eine Hinterbliebenenabsicherung…dafür das ich mein eigenes Geld an meine Hinterbliebenen auszahlen darf???
Schon zischmal drüber geredet, aber irgendwie ist mir dieses Missverhältniss noch nie so (vermeintlich?) klar geworden wie bei folgendem Fall:
51jähriger Unternehmer, Frau 54 Jahre alt, 2 Kinder schon im Beruf.
Beide haben noch nichts fürs Alter, Geschäfte laufen aber jetzt gut und beide wollen mit 70 in Rente, Gesamtbeitrag ca. 1.000€ mtl.
Auf den ersten Blick Basisrente dachte ich mir, aber Verrentung mit 5% des Guthabens??? Die die Versicherungsgesellschaft sowieso macht als Rendite? Die zahlt die Rente also und steckt sich das komplette Guthaben im Todesfall ein???
Oder seh ich den Wald vor lauter Bäumen nicht und brauche dringend Hilfe???
Die Abgeltungssteuer seh ich dann eher als kleineres Übel.