Formulierung ist der halbe Schadensersatz :-)

Hi,

am 24.12. letzten Jahres wurde es plötzlich in meiner Wohnung kalt, nicht daß ich mit den Nachtspeicheröfen schon genug gestraft wäre. Kaum zu glauben wie „dumm“ ich war, setzte mich über Weihnachten in die kalte Wohnung. Am letzten Feiertag rief ich meine Vermieterin an, die pampig mich daran erinnerte, daß Weihnachten ist. Ich fragte zurück, ob für mich nicht auch Weihnachten sei? Sie meinte ich solle mich an den Elektriker wenden. Der war wenig kooperativ. Als ich meinte, auch noch in den Urlaub zu fliegen (ja, ich erlaubte mir das), meinte er, er würde dann danach kommen. 7 Tage ohne Dusche? 7 Tage nur Kaltwasser? Genug verarscht. Ich wurde sauer und machte Druck. Er meinte etwas vorzuhaben, doch widerwillig gab er dann nach.

Er meinte, es sei nur die Sicherung rausgeflogen, da hätte man nur den Schalter hochstellen müssen. Das mag schon sein, nur ich komme ohne Schlüssel in den Kellerraum nicht rein. Und: einen Schlüssel hat nur der Elektriker, die Vermieterin und das E-Werk. Nicht mal der Hausmeister hat einen Schlüssel bekommen.

Nach den Tagen in Kälte, ich war völlig durchgefroren, drehte ich die Heizung in allen Räumen voll auf, da eine Erkältung auch noch im Anzug war. Der Platz zwischen Nachtspeicherofen und Bett reicht bei mir gerade für ein Nachtkästchen, auf dem ich meinen Ghettoblaster stehen habe. Das Teil hat 96 mal einen Tausender gekostet. Tja, anscheinend. In der Regel drehe ich auch nicht viel auf im Schlafzimmer, schlafe in der Regel mit offenem Fenster.

Leider habe ich mich dann wohl im Schlaf abgedeckt, die Bettdecke über den Ghettoblaster geworfen und die darunter sich wohl stauende Hitze hat das Gerät ziemlich zusammen geschmolzen. Ich war ganz baff als ich das sah, konnte gar nicht meinen Augen trauen. In gewisser Weise hatte ich noch Glück im Unglück, da ein bis zwei cm weiter, die Stromversorgung neben dem Verschmolzenen lag. Das Gerät sieht wie ein Auto mit Totalschaden aus.

So, wie trage ich das nun der Versicherung vor. Ja, ich weiß, ist schon eine Weile her. Aber dieses Jahr ist mir fast nur so Hinderliches untergekommen.

Darüberhinaus fiel von vor ein paar Tagen der Strom in der Wohnung aus. Schock. Draußen stellte ich fest, das Licht funktioniert und andere Nachbarn die rauskamen hatten selbiges Problem. Bei jedem war unterschiedlich viel bzw. unterschiedliche Bereiche ausgefallen. Es wurde nach einer Diskussion der Notdienst der E-Werke angerufen. Ich könnte mich in den Arsch beissen. Weshalb kam ich ein Jahr früher nicht auf die Idee.

Der Elektriker meinte, der Schaltkasten sei heiß, und daß die Stromversorgung bei uns am Limit liefe. Er setzte eine große Sicherung ein, kurz darauf flog eine andere raus. Er meinte, in dem Haus würde bei dem ständig an der Limitgrenze laufen Brandgefahr bestehen. Da kommt doch gleich Freude auf.

Im Keller erfuhr ich von einer Nachbarin, sie ist auch von der Vermieterin letztes Jahr angemault worden, sie hatte selbiges Problem wie ich.

Nun hatte ich mein Leben lang qualitativ hochwertige Geräte nur gekauft und seit ich in dieser Wohnung lebe, gehen mir ständig Elektrogeräte kaputt, sprich Laptop in einem Jahr dreimal. Garantie läuft morgen ab. Der Multifunktionsdrucker war während der Garantiezeit dreimal defekt. Der erste Bildschirm war nach zwei Jahren hinüber, der zweite spinnt im zweiten Jahr nun auch schon, wurde bereits auch schon einmal ausgewechselt. Der Herd lief mal ein bis zwei Jahre wohl nicht, stellte es mal zufällig beim Puten fest, daß er wieder funktioniert, nachdem ich ihn versehentlich eingeschalten hatte (hatte mir zwischenzeitlich einen Tischherd gekauft). Keine fünf Minuten nachdem ich eine Birne für den Kühlschrank gekauft habe, ist wieder dunkel drin. In einem Monat zahlte ich mal 2 - 3000 DM nur an Reparaturkosten für Waschmaschine, Fernseher (dreimal hintereinander), Schreibmaschine, Verstärker…

Mir scheint es recht wahrscheinlich zu sein, daß diese Schäden durch die Stromversorgung hier im Hause zustande kommen. Dies meinten mindestens schon 10 Leute die bei mir etwas installiert haben.

A, Wie kann ich überprüfen bzw. gegebenenfalls beweisen, daß der Schaden durch die veralteten Leitungen zustande kommt (wobei das Haus wirklich voll okay aussieht).

B, Habe ich gegebenenfalls rückwirkend Schadensersatz. Es heißt doch immer, Unwissenheit schützt vor Strafe nicht.

Werweisswas?

Danke und ciao,
Romana

Forumsbrett Elektronik und: Überspannung ??
Hallo Romana,

1.: Einen Riesenapplaus für Deine Geduld

2.: Du könntest, wenn Du die technische Erklärung suchst, auch mal im Elektronikbrett posten.

Ich persönlich vermute, daß Deine elektrischen Geräte durch Überspannung „gekillt“ wurden.

Genaueres laß mal von den Berufselektrikern erklären und evtl. Bestätigen. Daß der Haus und Hofelektriker nicht schon früher der Spur nachgegangen ist, erinnert mich an Korruption, oder Deckung der Mißstände.

Man müßte mal ein Gutachterbüro (vielleicht in der Gemeinschaft) beauftragen mit einem Meßschreiber (wie EKG oder Lügendetektor) die Spannung an der Steckdose über mehrere Tage aufzuschreiben und zu beobachten, ob zu den Umschaltzeiten für Tag,- und Nachtstrom Spannungsspitzen auftreten.

So viele elektrische Defekte wie Du hat bestimmt keiner hier im Forum.

gruß

dennis

Hi Dennis,

Hallo Romana,

1.: Einen Riesenapplaus für Deine Geduld

Ach, ist Geduld neuerdings ein Synonym für Dummheit? Es ist einfach dumm, daß ich mir das gefallen lassen habe.

2.: Du könntest, wenn Du die technische Erklärung suchst, auch
mal im Elektronikbrett posten.

Ich persönlich vermute, daß Deine elektrischen Geräte durch
Überspannung „gekillt“ wurden.

Ich kenne mich nicht aus, hört sich jedoch plausibel an.

Genaueres laß mal von den Berufselektrikern erklären und evtl.
Bestätigen. Daß der Haus und Hofelektriker nicht schon früher
der Spur nachgegangen ist, erinnert mich an Korruption, oder
Deckung der Mißstände.

Mich wundert das nicht, ist er doch mit der Vermieterin verwandt. :smile:

Man müßte mal ein Gutachterbüro (vielleicht in der
Gemeinschaft) beauftragen mit einem Meßschreiber (wie EKG oder
Lügendetektor) die Spannung an der Steckdose über mehrere Tage
aufzuschreiben und zu beobachten, ob zu den Umschaltzeiten für
Tag,- und Nachtstrom Spannungsspitzen auftreten.

So viele elektrische Defekte wie Du hat bestimmt keiner hier
im Forum.

Ich habe nur Schiß, noch ein paar Hunderter für ein Gutachten wenigstens loszuwerden. Allerdings gemessen an den Tausendern…

Dann werde ich hier aktiv werden,

Romana

gruß

dennis

Blitzschlag
Hi ihr 2,

Überspannungsschäden sind nur dann versichert, wenn sie von einem Blitz herrühren… und das 12 Monate lang?

*grübel*

Ich würde das ganze unter Eigenschaden abbuchen… ergo keine Erstattung…

Gruß
Marco

Unwahrscheinlich…
Hallo MArco,

aufgrund der Tatsache, daß die Geräte Peu à Peu der Reihe nach und nicht alle gleichzeitig verreckt sind, tippe Ich weiterhin auf Überspannungsschäden durch den Stromversorger.

Die Tatsache, daß der Elektriker auch nicht ganz hinten wie vorne sein soll, bestätigt mein „komisches Gefühl“ in diese Richtung weiter zu forschen.

gruß

dennis

Hallo Dennis,

das wollte ich ja damit ausdrücken… ihre eigene Versicherung wird somit keinesfalls dafür aufkommen… höchstens der Haftpflichtversicherer des E-Lieferanten… aber daran zweifel ich auch stark, denn das Verschulden muss hier nachgewiesen werden…

Gruß
Marco

Hi,

deshalb fragte ich hier nach Argumentationen vor der Versicherung an. :smile:

Weshalb soll ich als bereits genug Geschädigte auf Ersatz verzichten? Immerhin wäre es die Pflicht der Vermieterin für ein gesundes Wohnklima zu sorgen.

Es ist ja nicht so, daß ich alle Geräte gleichzeitig anschalte und überall die Power voll aufdrehe. Als ich mal die Wäsche wusch, im Wohnzimmer Licht anhatte, indes im Büro etwas am PC ausdruckte, fiel die Sicherung raus. Antwort vom Elektriker: ich dürfe halt nicht soviele Geräte anschalten. Hahaha. Das heißt, würden in einer 3-Zimmer-Wohnung theoretisch drei Leute wohnen, dürfte immer nur einer was tun, immerhin bei Licht. :smile:

Abgesehen davon, geht es anderen Mietern bezüglich Stromausfällen ähnlich wie mir. Mag sein, daß da ich einige Geräte habe, und möglicherweise an einer besonders geschädigten Stelle wohne, ich mehr Pech habe. Doch als ich heute z.B. meinen neuen Laptop bei Licht im Wohnzimmer (naja, der Kühlschrank war auch noch an) anschloß, sprich das Stromkabel in die Steckdose steckte, sprühte es kurz Funken. Und daß öfteren Funken bzw. surrende Geräusche aus den Steckdosen kommen, ist ja wohl nicht okay?!

Achja, weshalb gehen beispielsweise 4 Telefone binnen zwei Jahren 7 mal defekt, davon einmal alle vier fast binnen weniger Wochen zeitlich? Und das soll ich alles auf’s Verlustkonto buchen? Ich habe die Vermieterin schon mehrfach, auch wenn ich es nicht belegen kann, darum gebeten, hier die Stromversorgung mal durchzumessen, auch den Elektriker. Ich habe fast 7 Jahre immer wieder um eine Badewanne nachgefragt. Die über 40 Jahre alte Badewanne war völlig verkalkt.

Beispielsweise ist die Steckdose an die die Waschmaschine angeschossen ist, durchgeschmort, d.h. es ist nun schwarz. Als das bereits war, doch sich der Stecker noch ohne Funken sprühen einstecken ließ, meinte der Elektriker, das sei kein Problem. Nun laufe ich ihm schon gut ein halbes Jahr hinterher, damit er das repariert. Und mich nervt es, wenn das nur dann geht, legt man dem Typ die Daumenschrauben an. Ebenso funktioniert meine Türglocke nur sporadisch. Die verrückt sich immer, manchmal geht sie, manchmal auch nicht. Und es ist einfach ärgerlich, wenn ich es dann nicht läuten höre. Naja, manchmal ist es auch gut so. :smile:

Ich sehe da schon eine Bequemlichkeit bzw. Geiz die Wohnung instandhalten zu wollen.

Ciao,
Romana

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Fazit: Ausziehen.
Hallo Romana,

ich glaube bevor Du auch noch einen Pfennig von irgeneiner Versicherung ersetzt bekommst, ist es billiger auszuziehen, weil dann die Chancen für Dich steigen, daß Dein Geldbeutel durch zerstörte E-Geräte geschont wird.

Tut mir leid, keinen besseren Tipp für Dich zu haben.

Ich denke hier sind, bei diesem Mob der hier herrscht, alle Anstrengungen zu viel. Wie Don Quichotte gegen die Windmühlen reiten.

gruß

dennis

Hallo Romana,

Ich sehe da schon eine Bequemlichkeit bzw. Geiz die Wohnung
instandhalten zu wollen.

Hast Du eigentlich eine Rechtschutzversicherung? Wenn wirklich Dein Vermieter Schuld ist (oder der Anschein besteht), ist eine Mietminderung ein wunderbares Mittel, dem Herrn Feuer unterm Hintern zu machen. Das löst zwar nicht Dein urprüngliches Problem, trägt aber wahrscheinlich trotzdem zur Klärung und Verbesserung deiner Situation bei.

Solltest Du finanziell nicht so gut bestückt sein und keine RVS haben, gibt es noch die Möglichkeit, Prozeßkostenhilfe zu beantragen.

Gruß Dirk

Hi Dirk,

daran dachte ich zwar auch schon, doch ich befürchte, anschließend könnte sie die Miete hochtreiben. Und in München gibt es mal mehr Mieter als bezahlbare Wohnungen.

Ein paarmal stand ich mit 30 - 40 Leuten in einer Wohnung. 94 war der Wohnungsmarkt mal entspannt, bekam binnen eines Tages nach 7 Jahren drei Wohnungen angeboten und ich wußte, jetzt werde ich umziehen. Dem war dann auch so. Eine Wohnung besichtigte ich „großkotzig“ gar nicht mehr, war mir so sicher. Und es hatte auch geklappt. Und indes mir damals 2-Zimmer-Wohnungen für 1800,-- DM angeboten worden sind, war ich über 3 Zimmer für 1200 DM glücklich. Tja, dafür bekommt man auf dem Land teils ein paar Häuser zur Miete. :smile: Und in den letzten Jahren scheint’s in München wieder ähnlich eng zu werden. Die Preise werden hochgetrieben.

Sicherlich gibt es Wohnungen wie mir gegenüber von 60 qm für 600 DM (ein Traum), doch da muß man sich schon gut beim Hausmeister einkaufen und dann auch noch viel Glück haben, habe ich mir sagen lassen. Und wie gesagt: das sind die berühmten Ausnahmen.

Hausbau in der Großstadt ist sicherlich grundsätzlich möglich oder der Erwerb einer Eigentumswohnung. Die Frage ist nur, wenn man das kann, rentiert es sich auch, will man das auch?

Das Leben ist und bleibt eine teure Angelegenheit. :smile:

Ciao,
Romana

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Hi Dennis,

ich hasse Umzüge!!! Und abgesehen davon, lebe ich hier für eine 3-Zimmer-Wohnung immer noch verhältnismäßig günstig bzw. nicht überteuert. Und Wohnungen hier zu finden, naja, doch eine Überlegung grundsätzlich wäre es schon mal. So ein Umzug erspart ja auch das Aufräumen. :smile:

Ciao,
Romana

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Hallo Romana,

das heißt dann aber nicht, Argumentation sondern Betrug… und der ist strafbar.

Gruß
Marco

Hi Marco,

was soll daran bitte Betrug sein? Wozu hat man Versicherungen, kommt sie in Schadensfällen nicht auf?

Ciao,
Romana

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Hallo Romana,

warum sollte die eigene Dummheit versichert sein, wenn man sich selber einen Schaden zufügt?

Gruß
Marco

Hi Marco,

glücklicherweise muß die Dinge nicht jeder sehen so wie Du. :smile:

Ciao,
Romana

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Hallo Romana,

sicherlich für dich glücklich… aber bedenke… wirst du erwischt und die Chancen stehen nicht so schlecht, dann wirst du gekündigt und dann versuche mal dieses Risiko woanders abzusichern.

Kein Versicherer wird dich haben wollen oder wenn, dann nur mit ordentlichen Aufschlägen.

Und genau solche Kunden sind es, die die Prämie 20-30% teurer machen, als sie sein könnte.

Ach noch was… wirst du erwischt und angezeigt, dann bist du vorbestraft… Versicherungsbetrug ist nämlich entgegen dem allgemeinen Glauben kein Kavaliersdelikt.

Gruß
Marco

Hi Marco,

ich sehe hier nur zu meinem Recht kommen zu wollen.

Die Frage ist, schreibst Du hier als Mensch oder nur als Versicherer?

Und selbst auf einer anderen Ebene, z.B. vor Gericht, denkst Du es geht nur um Tatbestände und ist es nicht auch eine Frage der Argumentationen?

Ciao,
Romana

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Schadenregulierung
Hi Romana,

ich sehe hier nur zu meinem Recht kommen zu wollen.

Dein Recht ist aber das, dass es nicht versichert ist und du willst es versichert haben. Das ist in etwa so, als wenn du gar keine Versicherung hattest und nun eine haben willst.

Die Frage ist, schreibst Du hier als Mensch oder nur als
Versicherer?

Sowohl als auch…
Ich zahle als Kunde letztendlich deine Dummheit ( verzeihe, wenn ich es so nenne) mit. Du hast ständig irgendwelche Schäden an deiner Elektrik und fügst dir selber einen Schaden zu… warum soll ich den als Versicherter mitzahlen?

Und warum soll ich als Versicherer Schäden zahlen, die nicht versichert sind?

Möglicherweise bin ich vorurteilsbelastet, aber ich denke, du gehörst in eine Gruppe Menschen *Schubladeaufzieh*, die eben eine Versicherung haben und die mtl. bezahlen. Und wenn dann mal Schäden da sind, will man die ersetzt bekommen… sind sie nicht versichert (das scheint dir ja mehr als klar zu sein), setzt man alles daran, ihn doch ersetzt zu bekommen… schließlich hat man ja schon 1 Jahr (oder jahrelang… bei diesen Menschen komischerweise seltener) Beiträge gezahlt und noch keine Leistung beansprucht.

Wird er trotz aller Bemühungen dann immer noch nicht vom Versicherer erstattet, dann ist der Versicherer natürlich Schütze A… und bekommt eine volle Breitseite von Schimpftiraden ab. Aber auf welcher Grundlage?

Im Übrigen gilt bei Schäden eine unverzügliche Meldung des Schadens sowie deren Ursache.
Hast du die Schäden vor einem Jahr jeweils gemeldet?
Nein. Dann hast du eh keine Chance, da was zu bekommen, da unverzüglich bedeutet, dass du ohne schuldhaftes Verzögern spätestens jedoch nach 14 Tagen den Schaden melden musst.
Wenn du es nicht machst, ist dies ist eine Obliegenheitsverletzung und du stehst genauso da wie vorher.

Und selbst auf einer anderen Ebene, z.B. vor Gericht, denkst
Du es geht nur um Tatbestände und ist es nicht auch eine
Frage der Argumentationen?

Ein Dozent von mir sagt zum Thema Gericht: Vor Gericht sind sie auf hoher See… es kann in alle Richtungen gehen.

Aber wie bitte schön willst du dem Gericht glaubhaft machen, dass du die Schäden 1 Jahr lang nicht gemeldet hast? Wie willst du dem Gericht glaubhaft machen, dass z.B. bei dir (und bei keinen anderen Menschen in der Nähe) 7-10 mal der Blitz eingeschlagen hat?

Denkst du auch, Gerichte ziehen sich die Hosen mit der Kneifzange an?

Und als was für Schäden willst du sie sonst deklarieren? Brandschäden? Bei so vielen Dingen wird der Versicherer fragen… wozu braucht sie 3 Radios und 4 Stereoanlagen? warum sind nur diese Dinge kaputt? Meldest du noch mehr, wollen sie den Brandschaden begutachten. Die beschädigten Gegenstände auch…

Du siehst… was bleibt?
Leitungswasser? :smile:
Sturm?
Hagel?
Einbbruch/diebstahl?

Als was willst es denn bitte deklarieren?

Soviel zum Thema Kneifzange…

Gruß
MArco

Moin, Moin.

Wie wäre es denn mal mit der Verbraucherzentrale oder dem Mieterbund. Wenn du eine Rechtsschutzversicherung für Mietwohnung hast, würde ich auch mal einen Anwalt fragen. Da das Problem ja mehrere Mieter betrifft, kann ja eventl., falls du keinen Rechtsschutz hast, einer der anderen Mieter über seine RS die Sache in Gang bringen (also zusammen ist man stark).

alf

Hi Dennis,

ich hasse Umzüge!!! Und abgesehen davon, lebe ich hier
für eine 3-Zimmer-Wohnung immer noch
verhältnismäßig günstig bzw. nicht
überteuert. Und Wohnungen hier zu finden, naja, doch eine
Überlegung grundsätzlich wäre es schon mal. So
ein Umzug erspart ja auch das Aufräumen. :smile:

Ciao,
Romana

Hallo Romana,

ich glaube bevor Du auch noch einen Pfennig von irgeneiner
Versicherung ersetzt bekommst, ist es billiger auszuziehen,
weil dann die Chancen für Dich steigen, daß Dein Geldbeutel
durch zerstörte E-Geräte geschont wird.

Tut mir leid, keinen besseren Tipp für Dich zu haben.

Ich denke hier sind, bei diesem Mob der hier herrscht, alle
Anstrengungen zu viel. Wie Don Quichotte gegen die Windmühlen
reiten.

gruß

dennis

Hi Alf,

ja, ich habe eine Rechtschutzversicherung, sogar für teuer Geld.

Aus anderen Gründen suchte ich sogar selbst vor einiger Zeit auf Empfehlung einen Rechtsanwalt. Doch niemand konnte oder wollte jemand emmpfehlen. Mit Anwälten habe ich zwar bislang wenig Erfahrungen, doch die waren negativ. Sie wollten nur mein bestes: Geld.:smile:

Beispielsweise gewährte mir eine Bank mal einen Kredit, (lange Hintergrundgeschichte), doch auszahlen wollte sie ihn nicht. Sie setzte mich unter Druck, ich müsse ihnen erst einen Sklavenvertrag in anderen Hinsicht unterschreiben. Der Anwalt meinte, das seien ja Maffia-Methoden und die Bank bekäme für den Kredit genug Zinsen und daran dürften keine Nebengeschäfte geknüpft werden.

Tja, monatelang schlug ich mich mit der Bank rum, bekam teils schon dritte Mahnungen und Gerichtsverfahren wurden mir angedroht… Der Anwalt schrieb eine Drittel Seite ungefähr und binnen weniger Stunden wurde dann das Geld überwiesen. Doch dafür erhielt ich dann vom Anwalt eine Rechnung in Höhe von 2357,-- DM. Es geht ja nicht nach dem Aufwand, sondern nach Brago.

Naja, mit einigem Hin und Her konnte ich dann das doch über die Rechtschutzversicherung laufen lassen. Denn auf einmal meinte der Anwalt, er könne ja auch nicht umsonst arbeiten und ich solle mir das Geld halt von der Bank holen. Weiß nicht mehr, er hätte mich wohl auch geren vertreten. :smile: Derweil als ich im Vorfeld fragte, was das kosten würde, meinte er, wir würden später über Geld sprechen wollen. Und er war ja die Empfehlung eines Bekannten. Hahaha.

Ein anderer, noch üblerer Fall war, ich hatte beim MVV ein Jahresticket mir geben lassen, gleichwohl ich ab einen Monat später selbständig von zu Hause aus zu arbeiten begann und das Ticket gar nicht benötigte. Tja, dennoch zahlte ich brav ein Jahr lang. Da war ich noch der Typ, teils heute auch noch, die Dinge auf den letzten Drücker zu machen. Im März ging das neue MVV-Jahr an, bis Ende Januar war Kündigungsfrist. Tja, doch bereits Anfang Januar sandte mir der MVV das neue Ticket zu. Ich reagierte sofort und meinte, ich hätte das nicht gewollt und wolle es auch nicht mehr haben. Da ich noch Kündigunsfrist habe, können sie sich das Ticket abholen. Ich sah das nicht als Bringschuld. Naja, heute hätte ich das rückblickend gerne anders gelöst.

Denn der MVV begann dann ab März mit den Abbuchungen und ich holte mir das Geld zurück. Das ging ein paar Monate so bis ich die Angelegenheit telefonisch klärte. Die Angestellte dort meinte, ich solle das Ticket zurück geben. Ich meinte, es bereits entsorgt zu haben. Sie meinte, ich solle wenigstens noch 1 - 2 Monate zahlen, eigentlich das ganze Jahr und wenn ich eine grüne Karte verwenden würde, so könnte ich diese mir ja auch ausgeliehen haben. Doch ist das mein Problem, wenn die günstigste Art für mich hier zu fahren ohne Identifizierung ist?

Nein, denke nicht. Jedenfalls war dann nach vier Monaten die Angelegenheit geklärt. Leider fand ich dann nach meinem Umzug in der Kiste mit den unerledigten Dingen das Ticket, welches ich hätte zurücksenden sollen und ich einfach dachte, es bereits entsorgt zu haben. Ich sandte es mit fatalen Folgen zurück. Wenn ich die ganze Zeit das Ticket hatte, bin ich damit auch gefahren, also nachzahlen. Auf die Frage, weshalb ich es denn zurückgesandt haben sollte, anstatt es einfach zu nutzen oder wegzuwerfen? Und ich hatte ja meine Belege in Form von der grünen Karte, auch wenn diese nicht galt. Es wurde damit argumentiert, ich habe halt ein schlechtes Gewissen bekommen.

Es ging Hin und Her, es folgte eine Anklageschrift. Ich nahm mir aus der Zeitung einen Anwalt eines Promis und just jener Herr Roy ließ sich zig mal nachtelefonieren. Als ich den Fall verloren hatte, weil mein Anwalt nicht rechtzeitig Einspruch eingelegt hatte, meinte die Richterin, scheinbar habe er wirklich nichts getaugt, doch dann hätte ich auch wechseln können. Mag sein, daß ich einfach nicht fähig war zu sehen, daß der Typ sich einfach höchst unprofessionell benimmt. Er meinte, ich solle es nicht persönlich nehmen, er habe als Bürgermeister für einen Vorort von München kandidiert. Und grinsend fügte er an, und im Übrigen habe er es geschafft, er sei nun Bürgermeister.

Tja, und den Vorgang rechnete er dann auch noch auf meine Rechtschutzversicherung ab. Das ist Jahre her, so naiv wäre ich heute nicht mehr. Ein Kollege schloß dann die Angelegenheit ab, kostete mich auch noch zusätzlich Geld (ging nicht auf Versicherung). Er meinte, es wäre kein Problem gewesen den Fall zu gewinnen, denn die gegnerische Partei (MVV) habe mein Kündigungsschreiben als Beweis gegen mich verwandt. Doch sie hatten im Vorfeld damit argumentiert, nie eine Kündigung von mir erhalten zu haben.

Fazit: echte Hilfe und Unterstützung zu finden, das ist meiner Erfahrung nach nicht gerade einfach.

Ciao,
Romana

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

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