Wunderbar, die Antwort habe ich erwartet.
Nein, Du hast den Sinn meines Postings net mitgeschnitten.
Mit Behauptungen, die entweder grundsätzlich falsch oder falsch generalisiert sind, wirst Du immer anecken.
Ähnlich:
„die Bildzeitung ist vor allem wissenschaftlich fundamentiert.“
oder
„alle Griechen riechen nach Knoblauch“
oder
oder
oder
Irenes Posting betraf ebenfalls ein Meinungsbild, über das man sich durchaus streiten kann, aber dabei ging es um die ich nenns mal „Lebenssinn-Frage“. Ob der für alle zutrifft, lässt sich durchaus diskutieren, weil es sich dabei immer noch um etwas Subjektives handelt.
Ja, mit der Aussage, jemand hätte ein Defizit eckt man an,
immer dann, wenn die Aussage falsch ist.
Unterstellst Du mir ein Defizit bezüglich meiner Fähigkeit italienisch zu sprechen, erfährst Du null Gegenwehr.
Deine Schlussfolgerung war Defizite benennen = Anecken.
Und diese ist falsch.
Und sie ist nicht mit der Aufstellung falscher Aussagen zu belegen.
Um die Beweisführung Deiner Hypothese umzusetzen, müssen die Personen die Eingangsvoraussetzungen erfüllen, hätte es lauten müssen:
Sage einem Informatiker mit wenig sozialer Intelligenz, dass ihm die soziale Intelligenz fehlt.
analog zu
Sage KINERLOSEN, dass ihnen ein Kind fehlt
Erst dann ließe sich ein Schluß ziehen über die Reaktion auf das Benennen von Defiziten.
Beispielsweise entstünde dann die Diskussion, ob dem Informatiker diese Kompetenzen tatsächlich „fehlen“ oder ob er nur nicht über sie verfügt [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
