Frage

Hallo,

Seid den der Mensch eigentlich weiter ist mit seinen Wissen
und nicht mehr zum Aberglaube mehr zuneigt, hört man nichts
mehr von Wunder.

Also in Anbetracht der Tatsache, dass der Mensch angeblich mehr Wissen hat, ist es schon verwunderlich, wieso gerade in der heutigen Zeit, wo nun doch relativ viel über die Stern(bilder) im speziellen und das Weltall im Allgemeinen bekannt ist, immer mehr Menschen an Horosokope, Astrologie, Tarotkartenlegen, Wahrsagen, Gläserrücken und allen anderen Hokuspokus glauben. Im Gegensatz zu diesen Dingen muten die Religionen ja schon geradezu wissenschaftlich an…
Was ich sagen will: Die Menschen sind heute nicht „schlauer“ als vor 2000 Jahren, lediglich die Götter heißen heute bei vielen Menschen anders. Zumindest klingt es in meinen Augen wesentlich vernünftiger, dass es irgendwo einen Gott gibt, als dass ein paar Sterne, die nur Aufgrund der optischen Täuschung eine Formation bilden, über mein Schicksal bestimmen sollen.
Vielleicht solltest du auch mal deine Gedanken daran verschwenden, wieso der ganze Esoterik- und Astrologie-Hype in unserer ach so atheistischen Welt existiert…

mfg
deconstruct

Hey Harald,

Die Kreationisten haben es da leichter.
Weil Gott alle Tiere so geschaffen hat, wie sie sind („ein
jedes nach seiner Art“ Genesis 1,24), war natürlich zuerst das
Huhn da.

nuja, das mag ja so sein, aber da Hicham nicht gläubig ist - jedenfalls hab ich das so verstanden - muss er sich wohl an die Evolution halten… :smile:

LG,
Cess

Hallo Hicham,

Wenn ihr es nicht einsehen wollt das es ihm nicht gibt

Wieso gibts denn keinen Gott? Es muss ja nicht unbedingt ein persönlicher Gott sein, wie er von den meisten Religionen verehrt wird. Aber irgendjemand oder irgendwas muss dieses Universum ja geschaffen haben. Wer ist das denn deiner Meinung nach? Für mich ist das Gott. Auch wenn ich mir nicht sicher bin, was dieser Gott sein soll. Er ist einfach eine übergeordnete Instanz.
Was ist daran schwer zu verstehen oder unwahr?
Du machst hier einen auf „ich-bin-der-coole-Typ-der-keinen-Gott-braucht-für-sein-Weltbild“. Aber ich garantiere dir, dass du ohne einen (wie auch immer gearteten) Gott viele Fragen im Weltbild nicht beantworten kannst.

mfg
deconstructG

Hallo,

Das ist eigentlich schon alles. Alles andere ist Geschmacks-
und Interpretationssache.

Und wer oder was hat deiner Meinung nach dieses Universum geschaffen? Ein Gott muss ja wohl kein persönlicher Gott sein, der sich um die Menschen kümmert und bei dem wir später in einen Himmel kommen. Ein Gott kann genausogut einfach eine übergeordnete Instanz sein, der dieses Universum zwar geschaffen hat, dem aber du und ich total piepegal sind.
Willst du mir ehrlich weismachen, dass es keine solche übergeordnete Instanz geben kann? Du darfst sie auch nennen wie du willst, wenn dir der Name Gott dafür nicht zusagt.

mfg
deconstruct

So die frage auf dein wer war zu erst da das Huhn oder das Ei
werde ich dir gerne beantworten. Das Huhn die Evolution hat es
ermöglich das Hühner Eier legen um ihren bestand zu sichern

AFAIK
-Ist das Ei eine Zelle (Eizelle)
-Das Huhn besteht aus mehreren Zellen (Haut- Knochen- Hirn- usw.- zellen, ist folglich ein Mehrzeller.
Da nach allem was ich weiss, _Einzeller_ die erste Lebensform auf der Erde waren, muss das Ei vor dem Huhn dagewesen sein.
Wissenschaftlich fundierte Gegenbeweise nehme ich gerne an.
Volker

Hallo,

Das Huhn die Evolution hat es
ermöglich das Hühner Eier legen um ihren bestand zu sichern

Und wie ist das Huhn entstanden?

mfg
deconstruct

hallo,

guckst du hier: http://www.duden.de/

hatt mir auch gehelft.

Mit freundlieschem Krus
Bernard

Hi,

nuja, das mag ja so sein, aber da Hicham nicht gläubig ist -
jedenfalls hab ich das so verstanden - muss er sich wohl an
die Evolution halten… :smile:

Hält sich nicht selbst die katholische Kirche an die Evolution? Oder hab ich da mal was falsch aufgeschnappt?

mfg
deconstruct

Re^4: doch :wink:
Hi,

nuja, das mag ja so sein, aber da Hicham nicht gläubig ist -
jedenfalls hab ich das so verstanden - muss er sich wohl an
die Evolution halten… :smile:

Hält sich nicht selbst die katholische Kirche an die
Evolution? Oder hab ich da mal was falsch aufgeschnappt?

ja, die katholische Kirche hat (und das rechne ich ihr hoch an) gute Miene zum „bösen“ Spiel gemacht und in Erwägung gezogen, dass Darwin sich mit ihrer Religion verträgt. Die Evolution hat stattgefunden, aber angetrieben von Gott. Halte ich für zumindest plausibel, auch wenn es nicht meine Überzeugung ist.

Die Kreationisten sind da etwas radikaler - es gibt verschiedene Sparten im Kreationismus, aber die radikalste besteht auf der Schöpfung in sieben Tagen und Punkt! Wird erstaunlicherweise in den USA in einigen Schulen noch gelehrt…

Guckst Du auch hier:

http://de.wikipedia.org/wiki/Kreationismus

LG,
Cess

Und wer oder was hat deiner Meinung nach dieses Universum
geschaffen?

Der Urknall.

Ein Gott muss ja wohl kein persönlicher Gott sein,
der sich um die Menschen kümmert und bei dem wir später in
einen Himmel kommen. Ein Gott kann genausogut einfach eine
übergeordnete Instanz sein, der dieses Universum zwar
geschaffen hat, dem aber du und ich total piepegal sind.
Willst du mir ehrlich weismachen, dass es keine solche
übergeordnete Instanz geben kann? Du darfst sie auch nennen
wie du willst, wenn dir der Name Gott dafür nicht zusagt.

Naturgesetze.

Versuch einer Antwort (provokant)
Hallo,

Ich nehme die Gelegenheit wahr um meinen Senf hoffentlich grammatikalisch korrekt beizumischen (das oft zitierte „wer Tippfehler findet darf sie behalten“ möchte ich auch anbringen)

Sehe ich das falsch, oder waren Götter zu Anfang (noch bevor Ihr da unten Antlantis und die Osterinseln architekturiert (uiii) habt) eine Erklärung für den frühen Menschen um Dinge zu erklären, die er nicht verstand (Donnergott, Regengott, …)?

Die Griechen selbst pflegten ja die Götter ziemlich tolerant zu sehen. Die lebten so nebeneinander her im Olymp und jeder hatte seine Aufgabe. Sie stritten schon mal, oder sie ließen sich auch mit Menschen ein.

Irgendwann (so wie ich das derzeit sehe) kam dann ein Volk auf die Idee, dass es nur einen Gott geben könne. Und (den Schriften nach) war dieser Gott ein sehr intoleranter: „Du sollst keine anderen Götter neben mir haben“. Er duldete also keine Götter neben sich! Er hat auch die Feinde des auserwählten Volkes zu Hauf vernichtet (Bibelstellen werden bei Interesse nachgeliefert). Aus diesem Grund ist mir auch unklar warum dieser Eingottglaube ein Fortschritt sein soll.

Dann kam (so um das Jahr 0 herum) jemand auf die Idee, dass wir uns doch zur Abwechslung mal nett behandeln könnten.

Drei- bis vierhundert Jahre später haben dann seine Zeitzeugen (ähhh) das ganze niedergeschrieben und dieses WORT gilt heute noch für die Mehrheit der Menschen (aufgrund der Bedeutung des Textes gehe ich davon aus dass es sich um Zeitzeugen handelt, und nicht um vielleicht veränderte Überlieferungen).

Ob Tiere allerdings auch so einen Gottglauben entwickeln können? Und was im Gehirn eines Lebewesens verursacht die Sehnsucht nach einem „höheren Wesen“ (die Schläfenlappen sind ja zur Zeit eine populäre Theorie).

So jetzt ist dieser Thread auch mit meinem Senf garniert und ich lass’ es gut sein.

Liebe Grüße
Morrighan

hallo deconstrukt

besser kann mans nicht erklären.

mfg kevin

Und (den
Schriften nach) war dieser Gott ein sehr intoleranter: „Du
sollst keine anderen Götter neben mir haben“. Er duldete also
keine Götter neben sich!

das ist sachlich nicht korrekt. es handelt sich dabei um sgn. henotheismus, das bedeutet, daß nur angehörige der eigenen gruppe keinen anderen gott haben dürfen. was andere machen ist deren bier.

Aus diesem Grund ist mir auch
unklar warum dieser Eingottglaube ein Fortschritt sein soll.

es ist ein weiterer schritt zur abstraktion. am anfang steht animismus. dann polytheismus, dann henotheismus, dann monotheismus. ganz am ende stehen unpersönliche naturkräfte und „konstanten“ ohne jegliche anbetung. sie sind „einfach da“, bilden das grundgerüst der welt und können nicht weiter erklärt werden, zb. gravitation, atomladung.

Dann kam (so um das Jahr 0 herum) jemand auf die Idee, dass
wir uns doch zur Abwechslung mal nett behandeln könnten.

das judentum als dunkler hintergrund für das leuchtende christentum - das ist mittelalterlich.

gruß
datafox

Hallo,

Und wer oder was hat deiner Meinung nach dieses Universum
geschaffen?

Der Urknall.

Und wer hat den Urknall „veranlasst“? Welcher Prozess oder welche „Wesen“ ist dafür verantwortlich?

einen Himmel kommen. Ein Gott kann genausogut einfach eine
übergeordnete Instanz sein, der dieses Universum zwar
geschaffen hat, dem aber du und ich total piepegal sind.
Willst du mir ehrlich weismachen, dass es keine solche
übergeordnete Instanz geben kann? Du darfst sie auch nennen
wie du willst, wenn dir der Name Gott dafür nicht zusagt.

Naturgesetze.

Und wer hat die Naturgesetze geschaffen? Jemand muss ja mal festgelegt haben, wie groß die Gravitationskonstante ist oder wie stark die elektromagnetische Wechselwirkung ist.

mfg
deconstruct

Hallo,

ja, die katholische Kirche hat (und das rechne ich ihr hoch
an) gute Miene zum „bösen“ Spiel gemacht und in Erwägung
gezogen, dass Darwin sich mit ihrer Religion verträgt. Die
Evolution hat stattgefunden, aber angetrieben von Gott. Halte
ich für zumindest plausibel, auch wenn es nicht meine
Überzeugung ist.

Naja, das ist ja schon mal was :wink: IMO würde der Urknall auch noch ins christliche Weltbild passen *g*

Die Kreationisten sind da etwas radikaler - es gibt
verschiedene Sparten im Kreationismus, aber die radikalste
besteht auf der Schöpfung in sieben Tagen und Punkt! Wird
erstaunlicherweise in den USA in einigen Schulen noch
gelehrt…

Naja, wegen mir kann man ja glauben was man will, aber wenn man sowas an Schulen lehrt, dann hört sich für mich der Spaß auf. Das Schlimme ist immer, dass viele Leute denken, dass sie ihren Glauben anderen aufzwängen müssten.

mfg
deconstruct

Autsch!

So die frage auf dein wer war zu erst da das Huhn oder das Ei
werde ich dir gerne beantworten. Das Huhn die Evolution hat es
ermöglich das Hühner Eier legen um ihren bestand zu sichern

AFAIK
-Ist das Ei eine Zelle (Eizelle)

Autsch!! Ich glaube, wären Zellen so gross, hätten die Wissenschaftler weniger Probleme, sie zu untersuchen (vor allem bräuchten sie keine Mikrokope!!). Die Frage ist und bleibt eine rein rhethorische denn das Ei entsteht aus einer Eizelle (da hättest du recht gehabt), aber diese Eizelle (die SEHR viel kleiner ist) kann nicht einfach am Strand sich weiterentwicklen. Was braucht sie - richtig! Ein Huhn! Ausserdem muss es noch befruchtet werden, also auch ein Hahn!

-Das Huhn besteht aus mehreren Zellen (Haut- Knochen- Hirn-
usw.- zellen, ist folglich ein Mehrzeller.
Da nach allem was ich weiss, _Einzeller_ die erste Lebensform
auf der Erde waren, muss das Ei vor dem Huhn dagewesen sein.
Wissenschaftlich fundierte Gegenbeweise nehme ich gerne an.

s.o.

Gruss, Omar Abo-Namous

Re^6: doch :wink:

Naja, wegen mir kann man ja glauben was man will, aber wenn
man sowas an Schulen lehrt, dann hört sich für mich der Spaß
auf. Das Schlimme ist immer, dass viele Leute denken, dass sie
ihren Glauben anderen aufzwängen müssten.

Das ist schön und gut, aber die anderen wollen ihren Unglauben den anderen aufzwängen. Oder wie stellst du dir das in Biologie vor, wenn die Darwin-Theorie vorgestellt wird?

Der Unterschied? Das eine ist Glaube, das andere ist ein Modell. Darwin kann genauso wenig „bewiesen“ werden wie das 7-Tage-Kreations-Modell. Das Problem bei Darwin ist, dass die Anhänger Fragmente aus den gefundenen Fossilien nehmen und an ihnen eine Evolution festmachen, während sie andere - die nicht ins Modell passen - aussen vor lassen. Ausserdem streiten sie sich ständig mit den anderen Wissenschaftlern (ich meins ernst, vor kurzem haben die Darwinisten ein Alter für das erste Lebewesen auf der Erde errechnet und mussten erstaunt feststellen, dass die Big-Bang-Theoretiker davon ausgingen, dass zu dem Zeitpunkt die Erde erst gar nicht existierte…).

Wie dem auch sei, ich finde, es nimmt sich nichts, ob man den Kindern Kreationismus oder Evolutionstheorie beibringt, die Kinder müssen später eh für sich entscheiden, was sie glauben und was nicht.

Gruss, Omar Abo-Namous

http://www.islaminhannover.de

Und wer oder was hat deiner Meinung nach dieses Universum
geschaffen?

Der Urknall.

LOL

Und wer hat den Urknall „veranlasst“? Welcher Prozess oder
welche „Wesen“ ist dafür verantwortlich?

sagen wir mal gott.

und wer ist für gott verantwortlich?

der war „einfach schon vorher da“?

wenn der das kann, warum nicht das universum? :smile:

http://de.wikipedia.org/wiki/Gottesbeweis#Der_kausal…

Und wer hat die Naturgesetze geschaffen? Jemand muss ja mal
festgelegt haben, wie groß die Gravitationskonstante ist oder
wie stark die elektromagnetische Wechselwirkung ist.

http://de.wikipedia.org/wiki/Gottesbeweis#Der_kosmol…

das MUSS keinesfalls so sein. nicht zwingend. auch diese können „einfach so da“ sein.

und jetzt meine meinung zum thema:

ein gottesbeweis existiert nicht. wie auch immer du es drehst und wendest, du wirst gott nie beweisen können.

da du daran glaubst, jetzt eine frage: was für ein glauben ist das, wenn du an etwas glaubst, von dem du denkst, daß du es beweisen kannst? das wäre dann kein glauben mehr, sondern eine hypothese. an hypothesen glaubt man aber nicht. man stellt sie zum einzigen zweck auf sie zu verbessern und möglicherweise zu widerlegen. naturwissenschaft arbeitet mit hypothesen. man „glaubt“ nicht an naturwissenschaft - zumindest richtige naturwissenschafter nicht (von pseudonaturwissenschaft à la „der urknall hat die welt erschaffen“ rede ich nicht).

kurz gesagt: es ist aus der welt nicht so einfach herauszulesen ob es einen gott gibt. das aber gut so. denn das bedeutet zwei dinge: daß erstens niemand gezwungen ist daran zu glauben. es bedeutet freiheit des denkens für alle, die nicht religiös sein wollen. zweitens bedeutet es für den, der trotzdem dran glaubt, ein wagnis. wie bei der liebe: du kannst auch nicht „beweisen“, ob dein partner dich wirklich liebt. du vertraust darauf. und wehe du versuchst es (treuetest und sowas). dann wäre der böse und würde an dir zweifeln.

gruß
datafox

Hi,

ich glaube du hast mich etwas mißverstanden.

Und wer hat den Urknall „veranlasst“? Welcher Prozess oder
welche „Wesen“ ist dafür verantwortlich?

sagen wir mal gott.

und wer ist für gott verantwortlich?

der war „einfach schon vorher da“?

wenn der das kann, warum nicht das universum? :smile:

Weil das Universum ein endliches Alter hat. Von einem „Gott“ erwarte ich da was anderes :wink:

Und wer hat die Naturgesetze geschaffen? Jemand muss ja mal
festgelegt haben, wie groß die Gravitationskonstante ist oder
wie stark die elektromagnetische Wechselwirkung ist.

http://de.wikipedia.org/wiki/Gottesbeweis#Der_kosmol…

das MUSS keinesfalls so sein. nicht zwingend. auch diese
können „einfach so da“ sein.

Nunja, die Naturkonstanten könnten wirklich nur aus Zufall so sein. Aber die Frage „wer den Urknall geschaffen hat“ ist IMO sowieso eher relevant. Auf jeden Fall liegt alles was „vor“ dem Urknall liegt außerhalb des uns erfahrbaren. Eigentlich ist eine Frage nach „vor“ dem Urknall sogar absolut sinnlos. Wäre ja auch etwas zu einfach, wenn das von uns zeit- und raumbehafteten Wesen so ohne weiteres erfahrbar wäre. Ich denke jedenfalls, dass diese Grenzbereiche so beschaffen sind, dass man kaum sagen kann: Dort gibt es definitv keinen Gott. Ich will ja auch gar nicht die Existenz Gottes beweisen, ich will nur sagen, dass es auch jenseits des/der Gott/Götter, wie wir sie uns vorstellen, es Bereiche gibt, wo man auch als sog. Atheist eine übergeordnete Instanz hinsetzen könnte. Diese Instanz muss natürlich wenig mit den Göttern der Religionen gemein haben noch muss sie irgendwie eine „Person“ darstellen.

ein gottesbeweis existiert nicht. wie auch immer du es drehst
und wendest, du wirst gott nie beweisen können.

Richtig.

da du daran glaubst, jetzt eine frage: was für ein glauben ist
das, wenn du an etwas glaubst, von dem du denkst, daß du es
beweisen kannst?

Ich glaube nicht dass ich es beweisen kann. Will ich auch gar nicht. Ich glaube, dass es wohl irgendetwas geben muss, dass für die Existenz dieses Universums verantwortlich ist. Was das ist, habe ich keinen blaßen Schimmer. Ich glaube nur, dass es sowas geben muss.

mfg
deconstruct

Hallo,

Irgendwann (so wie ich das derzeit sehe) kam dann ein Volk auf
die Idee, dass es nur einen Gott geben könne.

Das waren nicht die alten Israeliten, das war schon im alten Ägypten, ein Pharao (habe den Namen und die Zeit vergessen).

Und … war dieser Gott ein sehr intoleranter: „Du
sollst keine anderen Götter neben mir haben“. Er duldete also
keine Götter neben sich!

Was ist daran intolerant? Jede Religion, die sich nicht für richtig, nur für eine Möglichkeit unter vielen hält, negiert sich selbst.

Dann kam (so um das Jahr 0 herum) jemand auf die Idee, dass
wir uns doch zur Abwechslung mal nett behandeln könnten.

Dass es damals in der Region nicht friedlich zuging, ist nichts Besonderes, das war überall so. Hinzu kam eine gewisse Korruption, die in allen zivilisierten, fortschrittlichen Gesellschaften auftritt. Dass da jemand kommt und sagt „Schluss damit!“ ist nicht im Geringsten verwunderlich.

Drei- bis vierhundert Jahre später …

Etwas weniger, sagen wir 60, 70 Jahre, da sind die Evangelien entstanden.

… haben dann seine Zeitzeugen
(ähhh) das ganze niedergeschrieben

Da hast Du ganz richtig „ähhh“ geschrieben. Zeitzeugen? Diese so ungeheuren und folgenschweren Vorgänge um Jesus herum sind fast ausschliesslich in den Evangelien dokumentiert. In der römischen Welt gibt so viele Geschichtsschreiber, wir wissen über die hintersten Winkel der germanischen Welt über manche Vorgänge sehr viel Details - über diesen Winkel der Welt und insbesondere über Jesus wissen wir aber wenig, nur einiges sehr, sehr Dürftige von Flavius Josephus.

Gruß, Stucki