Frage an Frauen/Familien zu Retterkinder

Hallo Simsy,

sagen wir besser es war höflich, was aber nicht unbedingt bedeuten soll, dass die anderen unhöflich waren. Zu Siezen auf mein Siezen gibt der Sache für mich „bauchgefühlsmäßig“ einen andere Nuance … normalerweise.
Im Internet bin ich mit dieser Einstellung vorsichtig geworden.

Mit besten Grüßen
Jens Rabis

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Hallo MeToo,

ein Extra-Lob an dieser Stelle. Das ist Moderation.

Gruß
Der Franke

Ein Kamikaze hängt an seinem Geist, aber nicht an seinem Körper.
Ich denke Du bist nur „horrorgeil“ :wink: War nett gemeint … *lächelt und krault ihr Ohr".

Mit besten Grüßen
Jens Rabis

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Hallo,

Moooment, was für Vorstellungen hast Du von „Retterkindern“,
was meinst Du was denen angetan wird?

Sie müssen ihr ganzes Leben damit fertigwerden, dass sie nicht um ihrer selbst willen geboren wurden.
Zugebenermaßen trifft das viele Menschen zu. Aber der Rest von uns hat wenigstens eine Illusion über das eigene Dasein.

Es betrifft dich nicht mehr. Deine Kinder bzw. Kindes-Kinder
werden sich frei entscheiden können, was sie mit ihren Kindern
machen.

*kotz*

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Hallo,

wenn ich ein Troll bin, war Einstein ein Quacksalber.
Ich habe dir allerdings die Frage gestellt, was Duuu dir genau
unter „Rettungskinder“ vorstellst, vielleicht sind meine
Vorstellungen ja humaner.

Du hast nicht mal kapiert, warum ich das, was du vorschlägst für menschenverachtend halte.
Du kannst dir nicht mal vorstellen, was ein Kind, das aus diesen Gründen (eventuell sogar noch mit Leihmutter!) gezeugt wurde, für eine Last mit sich herumschleppt - ein Leben lang. Du denkst lediglich daran, dass für die (Leih-)Mütter die Austragung eine Anstrengung sei.
Ich bleibe bei meinem „Pfui Teufel“!

Nur weil hier einige nicht wissen, zu was alles abgetriebene
Kinder schon verarbeitet werden, haben die nicht das Recht
mich Troll zu nennen.

Ich nennen dich etwas ganz anderes, auch wenn ich es hier nicht hinschreibe. Und seit wann sind wir soweit, dass ein Unrecht ein anderes entschuldigt?

Elke

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Hallo

Sehr geehrte Alleinerziehende und Familien,

Alleinerziehende mit ihren Kindern sind auch Familien.

Klar, sorry.

Sie haben sicherlich schon von sogenannten Retterkindern
gehört.

Wieso fragen Sie? Weil in der Zeitung stand, dass in GB die
künstliche Zeugung von Retterkindern erlaubt sei?

Ich habe es in dem Medien gehört. Der Begriff Retterkinder weckte in mir positive Emotionen.

  1. Könnten Sie sich vorstellen, solch eine Kind zu zeugen

Natürlich nicht, und das kann wahrscheinlich kaum jemand.

Das sollten wir „den Kaums“ überlassen es zu tun und wie weit sie gehen möchten. :smile:)

Mich würde interessieren, wieso diese Frage gestellt wurde.
Und was diese Einschränkung, dass Ehepaare schon mindestens 2
Kinder und Alleinerziehende schon mindestens 1 Kind haben
müssten, bevor sie ein Retterkind austragen dürften, für einen
gedanklichen Hintergrund hat, das würde mich auch
interessieren.

Der Grundgedanke ist visionär, nämlich 1,x Kinder pro Nase sind zum Erhalt des Volkes notwendig. Das kann von mir aus der Staat finanzieren. Für alles darüber hinaus müssen private Sponsoren gesucht werden. Irgendwann kann sich der Staat dann aus dem „Kinder-Handel“ zurückziehen.
Wenn die Eltern sehr weit gehen wollen, würde es das Gesundheitssystem revolutionieren und klar für einige Jahre andere Forschungen zurück werfen, aber die kommen eh für die meisten zu spät.
Schaun wir mal auf den Selbsterhaltungstrieb derjenigen, die es derzeit am meisten betrifft.
Es ist ja nur noch die Frage, ob etwas was schon illegal geschieht, legalisiert wird.

Was ich allerdings gerne wüßte wäre, ob schon Hirne mit Körperspendern rum laufen bzw. liegen. Das Blah Blah des medizinischen Mainstreams und der „Gutmenschen“ lag schon immer weit hinter dem, was schon illegal lief.
Jeder andere Ersatztechnologie - die man hinterfragt - ist entweder Zukunftsmusik oder irgendwelcher „genetischer oder elektronischer“ Kopierscheiss.
Retter-Kinder zeugen, kann man fast kostenlos, schlecht für das wirtschaftliche Wachstum. Das ist der einzige Grund, der wirklich bremst. Illegal kann man allerdings vieeeeel Kohle damit machen.

Illegal ist nicht mein Ding, lieber lass ich mich ne Weile öffentlich verprügeln :wink:

Viele Grüße
Simsy

Beste Grüße
Jens Rabis

Hallo Elke,

es macht dich scheinheilig, wenn Du nicht auch das andere Unrecht bekämpfst. Ich bin bequem …

Mit besten Grüßen
Jens Rabis

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Hallo,

Moooment, was für Vorstellungen hast Du von „Retterkindern“,
was meinst Du was denen angetan wird?

Sie müssen ihr ganzes Leben damit fertigwerden, dass sie nicht
um ihrer selbst willen geboren wurden.
Zugebenermaßen trifft das viele Menschen zu. Aber der Rest
von uns hat wenigstens eine Illusion über das eigene Dasein.

jo, das ist die Realität.

Es betrifft dich nicht mehr. Deine Kinder bzw. Kindes-Kinder
werden sich frei entscheiden können, was sie mit ihren Kindern
machen.

*kotz*

es gibt nicht nur die öffentlich legale Realität, sondern auch die
verdrängte und die illegale. Ich habe auch viele Eimer voll gekotzt
und die Hoffung gehabt, dass alle diese alternativen Erfolgsmeldungen unserer Generation was nützen werden. Nöö werden sie nicht, die Natur ist besser.

Mit besten Grüßen
Jens Rabis

Hallo

  1. Könnten Sie sich vorstellen, solch eine Kind zu zeugen

Natürlich nicht, und das kann wahrscheinlich kaum jemand.

Das sollten wir „den Kaums“ überlassen es zu tun und wie weit
sie gehen möchten. :smile:)

Ob man diese Kaums aber hier antrifft, so dass sie die Fragen beantworten können?

Der Grundgedanke ist visionär, nämlich 1,x Kinder pro Nase
sind zum Erhalt des Volkes notwendig.

Na gut, dann sollten Sie aber bedenken, dass auch die Kinder Alleinerziehender Väter haben und dass auf den auch ein Kind kommen müsste. Und dann wären ja noch die Kinderlosen zu bedenken …

Allerdings frage ich mich jetzt: Wenn also diese Leute pro Erwachsenen ein Kind haben, und sich dann entschließen, ein Retterkind in die Welt zu setzen, was passiert dann mit diesem Kind? Wird das dann wirklich einfach nur ausgeschlachtet, oder wie stellen Sie sich das vor?

Also, wo ich von sowas mal gehört habe, dass Eltern ein Kind wegen eines älteren Geschwisters gezeugt haben, da hat dieses Kind etwas Rückenmark für ein Geschwister gespendet (oder sollte es ursprünglich jedenfalls), war aber ansonsten ein ganz normales Kind, wo es einmal da war.

Was ich allerdings gerne wüßte wäre, ob schon Hirne mit
Körperspendern rum laufen bzw. liegen.

Was, Hirne mit Körperspendern? Was genau ist das?

Retter-Kinder zeugen, kann man fast kostenlos, …

Zeugen ja, aber wenn sie Organe spenden sollen, müssten sie schon ein gewisses Alter erreichen, und das ist keineswegs billig.

Also: Wie wollen Sie diese Kinder dazu bringen, für irgendeinen Fremden Organe zu spenden? Oder sollen sie von vornherein dazu erzogen werden, dass das ihr Lebenszweck ist? Oder werden sie nicht nach ihrer Meinung gefragt?

MfG Simsy

Hallo Jens,

Sie haben sicherlich schon von sogenannten Retterkindern
gehört. Das sind Kinder, welche extra gezeugt wurden, um ihr
Geschwister zu retten, welche an einer unheilbaren Krankheit
leiden.
Es gibt aber auch Menschen:

  • die keine Kinder bekommen können
  • keine eigenen Kinder möchten, Singles sind bzw. männliche
    gleichgeschlechtliche Paare
  • schon so alt sind, dass es - aus medizinischer Sicht - wenig
    Sinn macht, Kinder zu bekommen.
    Diese möchten – sofern genetisch kompatibel – vielleicht auch
    ein Retterkind für deren Krankheiten.
  1. Könnten Sie sich vorstellen, solch eine Kind zu zeugen
    (besser wäre natürlich künstliche Befruchtung mit den Genen
    der Kinderlosen)?
  2. Was würden Sie dafür an Sachwerten (keine Geld) für das
    Retterkind haben wollen?
  3. Würde man Optionen nutzen müssen, wo z.Bsp. der Embryo
    nicht ausgetragen wird, würde sich 2. natürlich auf die
    vorhandenen Kinder beziehen …

Das ist schon in Ordnung, daß Du das fragst, denn
eine solche Zukunft ist durchaus denkbar und auch
wahrscheinlich. Und es gibt sicher heute schon genug
Leute, die solche Dinge ernsthaft in Erwägung ziehen.
Sehr wahrscheinlich ist es auch so, daß Vermögende in
den avantgardistischen Ländern (auch Schwellenländer)
sich ihre Gene „abziehen“ lassen, womit dann in Indien
oder sonstwo „Ersatzkinder“ „gemacht“ werden.

Das wird so kommen. Und das wird ein Riesen-
Business sein. Welcome to the future! Halt Dich
ran, dann verdienst Du mit.

Grüße

CMБ

Hallo Jens Rabis,

die Entscheidung des Englischen Unterhauses habe ich wahrgenommen, als würde ein Science Fiction Film in den Nachrichten abgespielt werden. Das ist für mich so weit weg. Und genauso verblüfft lese ich hier diesen Thread, und nehme zur Kenntnis, dass es tatsächlich Menschen gibt, die diese Entscheidung mittragen könn(t)en.
Das, wofür sich die Englische Regierung entschieden hat, würde für mich im Endeffekt bedeuten, dass bestehendes Menschenleben wertvoller ist und mehr Rechte hat als geplantes Menschenleben.

Einmal davon abgesehen, dass ich (wäre ich schwanger) die Vorstellung über all die Konsequenzen für das (mein) „Retterkind“ unerträglich fände, hätte ich auch aus entfernterer Sichtposition meine Probleme damit: Frau als Produktionshalle für Ersatzteile von Retterkindern (was für ein alberner Ausdruck) zur Nachbesserung mangelhafter Produkte?
So sehe ich kein Lebenwesen, kein Mensch und kein Tier.

  1. Nein, ich kann mir nicht vorstellen so ein Kind zu zeugen oder zu gebären.
  2. Wenn ich mir das vorstellen könnte, würde ich den Preis nehmen, den der Markt bereit ist dafür zu geben. Da wäre ich aber auf einer recht primitiven Ebene, nämlich wie ich sie von diesen zweidimensionalen, verpixelten, computeranimierten SF-Film her kenne.
  3. Wozu die Einschränkung? Wenn schon zeugungsfähig mit so einer Einstellung, dann ist es doch besser keine eigenen Kinder außer irgendwelche Retterkinder zu bekommen - konsequenterweise.

Wenn die ideellen Werte des Menschseins mit materiellen Werten verglichen werden, nimmt der Wert des Menschseins ab. Da haben Eltern eine besondere Verantwortung, weil genau von dieser Einstellung deren Kinder mit allem Wohl und Wehe abhängig sind.

Ich empfinde viel Anteilnahme für Familien mit einem schwer kranken Kind (solche Lebenssituationen sind mir nicht fremd). Aber ich empfinde genauso viel Respekt vor jedem ungeborenen Kind mit dem Wunsch, dass es ein bestmögliches Leben geschenkt kommt. Das ist Ehrensache nicht Gutmenschtum.

findet
mit Grüßen
Reni

Hallo,

Sie haben sicherlich schon von sogenannten Retterkindern
gehört. Das sind Kinder, welche extra gezeugt wurden, um ihr
Geschwister zu retten, welche an einer unheilbaren Krankheit
leiden.

ich bin nicht in einer solchen Situation, ich weiß nicht, wie ich reagieren würde, hätte ich selbst ein solch krankes Kind.

Es gibt aber auch Menschen:

  • die keine Kinder bekommen können
  • keine eigenen Kinder möchten, Singles sind bzw. männliche
    gleichgeschlechtliche Paare
  • schon so alt sind, dass es - aus medizinischer Sicht - wenig
    Sinn macht, Kinder zu bekommen.

Diese möchten – sofern genetisch kompatibel – vielleicht auch
ein Retterkind für deren Krankheiten.

  1. Könnten Sie sich vorstellen, solch eine Kind zu zeugen
    (besser wäre natürlich künstliche Befruchtung mit den Genen
    der Kinderlosen)?

Ich könnte es mir nicht vorstellen, zumal gerade bei diesem Thema die genetische Ähnlichkeit eine Rolle spielt, so dass es für „Fremde“ wohl eher sowieso nicht geeignet ist, aber vielleicht für Geschwister, Neffen o.ä.?
Man spendet ja auch Blut und Knochenmark und Organe für andere Menschen, insofern ist der Gedanke natürlich nicht völlig „out of order“.
Ich würde nicht sagen, ich zeuge ein Kind für diesen Zweck. Ich weiß jetzt auch nicht, was da medizinisch genau passiert. Aber ich könnte mir schon vorstellen, dass ich mithelfen würde, was zu spenden, wenn es denn Leben retten könnte.

Beatrix

mal umgedreht
Hai, Jens,

möchtst Du ein Retterkind sein?
Stell es Dir vor: Du lebst auf Abruf - nicht Du entscheidest, ob Du die halbe Leber, eine Niere, einen Lungenflügel spendest (mit den entsprechenden Gefahren und Einschränkungen), nein, es ist für Dich schon entschieden. Und was ist, wenn Du eine neue Niere brauchst?

Wie soll das rechtlich laufen: einer ist Hauptmensch mit allen Rechten und die „Retterkinder“ (der Begriff wird immer perverser, wenn man das weiterdenkt) sind rechtlose Ersatzteillager? Braucht der Hauptmensch ein neues Herz, dann wird das „Retterkind“ nur solange gefüttert, bis es groß genug ist und dann geschlachtet? Noch schöner bei dem „Gehirn in der Körperspende“ - möchtest Du der holde Spender sein?

Und Du stellst jetzt hier die Frage, was Eltern dafür haben wollen, daß sie Schlachtvieh in die Welt setzen?

Eventuell solltest Du darüber noch mal nachdenken…

Gruß
Sibylle

Hallo,

Und Du stellst jetzt hier die Frage, was Eltern dafür haben
wollen, daß sie Schlachtvieh in die Welt setzen?
Eventuell solltest Du darüber noch mal nachdenken…

Nee, Du solltest mal nachdenken. Was er beschreibt,
ist sicher realer als Deine „Heile-Welt-Vorstellungen“.

Sobald das „geht“, wird das auch gemacht, zb. hier:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,488035,00.html

Das ist dann nur eine Frage des „Rankommens“, sprich:
des Geldes. Vielleicht meinst Du, Eltern, die ihre
Kinder an z.B. Sextouristen verkaufen, würden mit ihren
Kindern auch nicht anderweitig Geld verdienen wollen?

Grüße

CMБ

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Hai, Semjon,

Nee, Du solltest mal nachdenken. Was er beschreibt,
ist sicher realer als Deine „Heile-Welt-Vorstellungen“.

Vooorsicht, Kleener - sonst zeije ick Dir mal, watt mir diese „heile Welt“ schon allet jelernt hat - handgreiflich… :wink:

Sobald das „geht“, wird das auch gemacht, zb. hier:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,488035,00.html

Hier verkaufen Erwachsene aus Not (die „Freiwilligkeit“ ist also schon ziemlich eingeschränkt) ihre Nieren - Jens fragt, ob man die Spender nicht gleich und ausschließlich zu diesem Zweck züchten solle/wolle/könnte…

Abgesehen davon, daß es ein merkwürdiges Argument ist, das Du da vorbringst: weil es illegal schon getan wird, soll man es legalisieren und gleich ordentlich organisieren? Möchtest Du das nur im Bereich des Organhandels so handhaben, oder willst Du diesen Vorschlag gleich auf alle bisher illegalen Aktivitäten ausweiten?

Das ist dann nur eine Frage des „Rankommens“, sprich:
des Geldes. Vielleicht meinst Du, Eltern, die ihre
Kinder an z.B. Sextouristen verkaufen, würden mit ihren
Kindern auch nicht anderweitig Geld verdienen wollen?

Und diese Eltern lesen hier im Brett?!
Du hälst es für angemessen, hier nach dem Preis für entsprechendes zu fragen?

Gruß
Sibylle

3 „Gefällt mir“

Hallo,

Sobald das „geht“, wird das auch gemacht, zb. hier:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,488035,00.html

Hier verkaufen Erwachsene aus Not (die „Freiwilligkeit“ ist
also schon ziemlich eingeschränkt) ihre Nieren - Jens fragt,
ob man die Spender nicht gleich und ausschließlich zu diesem
Zweck züchten solle/wolle/könnte…

Abgesehen davon, daß es ein merkwürdiges Argument ist, das Du
da vorbringst: weil es illegal schon getan wird, soll man es
legalisieren und gleich ordentlich organisieren? Möchtest Du
das nur im Bereich des Organhandels so handhaben, oder willst
Du diesen Vorschlag gleich auf alle bisher illegalen
Aktivitäten ausweiten?

Oh manno, wo bin ich hier gelandet :wink: Keine Phantasie?
Kein Hineindenken in die Motivation des den „Gegners“
möglich?

Das ist dann nur eine Frage des „Rankommens“, sprich:
des Geldes. Vielleicht meinst Du, Eltern, die ihre
Kinder an z.B. Sextouristen verkaufen, würden mit ihren
Kindern auch nicht anderweitig Geld verdienen wollen?

Und diese Eltern lesen hier im Brett?!
Du hälst es für angemessen, hier nach dem Preis für
entsprechendes zu fragen?

Nochmal in Druckbuchstaben: Was ich hier schreibe
sind nicht „meine Befindlichkeiten“ sondern ist der
Versuch, eine kurz- mittelfristige Entwicklung ab-
zuschätzen.

Siehe auch: http://www.tagesschau.de/ausland/meldung247548.html

 ...
 Hunderttausende Kinder werden jedes Jahr in Indien 
 aus ihren Familien gerissen und ausgebeutet – als 
 billige Arbeitskräfte, Kameljockeys, Zirkusartisten, 
 als Prostituierte. Sie werden zu Heiraten gezwungen 
 oder an Adoptiveltern verkauft. Die meisten Eltern 
 wissen nicht, was mit ihren Kindern passiert, aber 
 sie geben sie guten guten Glaubens weg, <u>weil sie ein</u> 
<u>besseres Leben für die Kinder erhoffen</u>
 ...

und dann 1 + 1 zusammenrechnen. OK :wink:

Grüße

CMБ

Hallo,
ausnahmsweise nicht deine liebe,

Das hier angeschnittene Thema war allerdings die letzten zwei
Tage verstärkt in den Medien mit genau demselben Betreff wie
die Ursprungsfrage.

Mag alles sein. Aber der UP geht weit über die Möglichkeiten, die nun in GB erlaubt sind, hinaus. Seine Argumentation ist eigentlich gut, denn sie zeigt, wo die Entwicklung hinlaufen kann (vergleiche auch Semjons Posting). Dennoch halte ich seine gesammelten Artikel (nicht nur im Elternbrett, sondern seine ganzen kryogenen Wichsträume) für krankhaft. Sie strotzen von einem Egoismus und Egozentrismus, dass einem wirklich schlecht werden kann.

Die Diskussion, wie sie z.B. in den Medien in GB geführt werden, bewegt sich auf einer ganz anderen Ebene.

Gruß
Elke

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ich steige schon viel früher aus
für mich ist schon die vorstellung, aus 2 kaputten 1 ganzen menschen zu basteln, ungeheuerlich und bin daher ausgewiesenerweise weder organspender noch will ich fremde organe haben.

schöne grüße
ann

Ersatzteillager zu Hause - prima!
Hallo Jens Rabis,

ganz ehrlich: ich finde es perfide!! Allein der Gedanke widert mich an.

Für irgendwas sollte wohl auch ein Schicksal - auch wenn es sicherlich manchmal sehr schmerzhaft ist - gut sein.

Menschen die ein Kind=Lebewesen „herstellen lassen“ (!) sind für mein Empfinden krank.

Grüße
Demenzia

Buchempfehlung
Ich habe vor kurzem das Buch „Beim Leben meiner Schwester“ von Jodi Picoult gelesen.
In diesem Buch geht es um eine Familie, die ältere Schwester schwer krebskrank, die jüngere Schwester (geplant, nachdem die Krankheit der Älteren bekannt wurde, auch anhand ihrer Genmerkmale unter einigen Embryonen ausgewählt und eingepflanzt) wird unzähligen Operationen unterzogen, jeweils um der Schwester verschiedene Körperteile/Zellen/etc. zu spenden. Bis sie sich dagegen wehrt.

Ich fand die Geschichte echt erschreckend, auch die Position der jüngeren Schwester wird klar herausgearbeitet … und in der Haut eines solchen Kindes möchte ich nicht stecken und wünsche es auch keinem anderen.

Es ist ein sehr sehr harter Schicksalsschlag, wenn die eigenen Kinder todkrank sind … aber ein anderes Kind nur zu benutzen, das kann ich mir nicht vorstellen. Die moralischen Einwürfe hier von vielen teile ich auch.

Auch das kranke Kind, das ja eventuell „gerettet“ oder zumindest länger am Leben erhalten werden kann … Wer kümmert sich um seine Meinung?
Wenn man dem kranken Kind vorlebt, das nächste Kind (ich benutze absichtlich nicht diesen widerlichen Begriff) wäre im Prinzip wie ein normales Geschwisterkind - kann das kranke Kind dann selbst moralisch damit fertig werden, dass das anderen Kind ausgebeutet wird?
Und wenn man dem kranken Kind vorlebt, das kleinere Kind wäre nur das Ersatzteillager, sodass es selbst keine Konflikte haben müsste (ob es die hat, ist die nächste Frage, man kann schließlich niemanden vorraussagen) - dann kommt man bei einer richtig abartigen Zweiklassengesellschaft raus … und ich hoffe von ganzem Herzen, dass der Mensch niemals soweit verfällt.

Thorid

P.S.: Wie die Leute bloß vor 100 Jahren mit dem Leben klar kamen …