Frage an Führerscheinneulinge: Autobahneinfahrt

Hi,

ich habe mal eine ernste Frage. Wie wird heute das Einfahren auf eine Schnellstrasse oder Autobahn gelernt?
Mit Stadttempo rauffahren und dann Gas geben?

Mein Fahrlehrer sagte damals sowas wie „auf die Autobahn fährt man mit Autobahnbeschwindigkeit“. Also gebe ich mit meinem Kleinwagen vom Beginn der Beschleunigungsspur an Vollgas und fahre erst rüber, wenn ich min. 80-100kmh schnell bin.
Das scheinen außer mir aber irgendwie nicht viele Leute so zu machen :frowning:
Die ziehen dann mit atemberaubenden 60 rüber und geben dann langsam Gas…

Grüsse,
J~

Hi,
mit 2 Monaten Führerschein fühle ich mich jetzt einfach mal angesprochen:wink:

Also mein Fahrlehrer hat mir das genauso beigebracht, wie du es machst. Solange noch Beschleunigungsstreifen da ist einfach gucken, dass man schnell genug wird und dann rüber.

Gruß
Cornel

Hi,

ich habe mal eine ernste Frage. Wie wird heute das Einfahren
auf eine Schnellstrasse oder Autobahn gelernt?
Mit Stadttempo rauffahren und dann Gas geben?

Mein Fahrlehrer sagte damals sowas wie „auf die Autobahn fährt
man mit Autobahnbeschwindigkeit“. Also gebe ich mit meinem
Kleinwagen vom Beginn der Beschleunigungsspur an Vollgas und
fahre erst rüber, wenn ich min. 80-100kmh schnell bin.
Das scheinen außer mir aber irgendwie nicht viele Leute so zu
machen :frowning:
Die ziehen dann mit atemberaubenden 60 rüber und geben dann
langsam Gas…

Ist für meine Begriffe recht eindeutig:
Schon am Zubringer steht das Autobahnschild, also muss Autobahntempo gefahren werden. Im Zubringer natürlich angepasst der Bedinungen (Kurve), so dass man nicht rausfliegt. Und das Beschleunigungsstreifen ist wie der Name ja schon sagt dazu da, dass man das Gaspedal durchdrückt! Nicht zaghaft beschleunigen, sondern Gas geben, notfalls noch im 4 Gang. Schließlich darf man sogar auf dem B-Streifen Rechts „überholen“.
(So erklärt das auch mein Fahrlehrer). Wer mit 60 km/h vom B-Streifen auf die Fahrstreifen wechselt handelt imho Verkehrsgefährdend.

Wurde mir vor 5 Jahren eigentlich ganz einfach erklärt:
Der Beschleunigungsstreifen ist zum beschleunigen :wink:

Wenn’s aus irgendwelchen Gründen nicht reicht, kann mann (zumindest in der CH) noch „einige Meter“ auf der Standspur weitermachen…

Hi,
mit 2 Monaten Führerschein fühle ich mich jetzt einfach mal
angesprochen:wink:

Also mein Fahrlehrer hat mir das genauso beigebracht, wie du
es machst. Solange noch Beschleunigungsstreifen da ist einfach
gucken, dass man schnell genug wird und dann rüber.

man man - wat is dat schablonenhaft !
…und dann rüber ! und ich komm mit mindesten 120 überschußgeschwindigkeit auf dich zu - und dann glühn bei mir die bremsscheiben. wollen doch son netten schüler nicht ins jennseits befördern…
also imho erstmal langsam rantasten ! wenn viel verkehr und dicht aufgefahren wird - warten bis besserung in sicht - erst dann beschleunigen und einfädeln. standspur ist für notfälle.
ganz besonders liebe ich leute die erst die spurwechseln und dann sich an ihren blinker erinnern.
das schlüsselwort heißt „angepasst“ und nicht „jetzt komm ich“ !
t.

Gruß
Cornel

Hi,

Der Beschleunigungsstreifen ist zum beschleunigen :wink:

naja, wer in der Stadt 30 fährt, beschleunigt ja auch auf 60 :wink:

Wenn’s aus irgendwelchen Gründen nicht reicht, kann mann
(zumindest in der CH) noch „einige Meter“ auf der Standspur
weitermachen…

Ist in D nicht erlaubt, da muss man dann am Ende ne Vollbremsung hinlegen um dann von 0kmh aus zu starten. Mach ich aber auch nicht weil IMHO zu gefährlich.

J~

Hi,

mit 2 Monaten Führerschein fühle ich mich jetzt einfach mal
angesprochen:wink:

Also mein Fahrlehrer hat mir das genauso beigebracht, wie du
es machst. Solange noch Beschleunigungsstreifen da ist einfach
gucken, dass man schnell genug wird und dann rüber.

man man - wat is dat schablonenhaft !
…und dann rüber ! und ich komm mit mindesten 120
überschußgeschwindigkeit auf dich zu - und dann glühn bei mir
die bremsscheiben. wollen doch son netten schüler nicht ins
jennseits befördern…

Natürlich fahre ich anders, wenn du da mit 120km/h mehr kommst, als wenn da frei ist, das versteht sich eigentlich von selbst.

Mit „und dann rüber“ wollte ich eigentlich nur den nächsten Schritt andeuten und nicht näher auf ihn eingehen, da sich die Frage mehr darauf bezog wann und mit welcher Geschwindigkeit ich den Beschleunigungsstreifen verlasse.
Ich hätte auch schreiben können „solange der Beschleunigungsstreifen nicht endet beschleunige ich, um die anderen Verkehrsteilnehmern, die auf der Spur fahren, auf die ich wechseln will, nicht zu behindern bzw. mich nicht zu gefährden. Danach wechsel ich den Fahrstreifen unter Berücksichtigung aller Verkehrsregeln, der aktuellen Verkehrssitutation und der Liebe zu meinem eigenen Leben“.
Es war aber gar nicht gefragt, wie ich den Streifen wechsel, ob ich dabei Rücksicht auf nachfolgenden Verkehr nehme, es ging einfach nur um die Geschwindigkeit, darauf habe ich geantwortet und den weiteren Vorgang, vielleicht etwas salopp zusammengefasst.

man man - wat is dat schablonenhaft

mh irgendwie finde ich trifft das eher auf dein oberlehrerhaftes Verhalten zu…

Gruß
Cornel

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Hi,

also ich fahre auch kein allzuschnelles Auto, ich beschleunige also auf der Beschleunigungsspur etwa auf die Geschwindigkeit der meist rechts fahrenden LKW, dh. so 90km/h, denn zwischen gleich schnell fahrenden Fahrzeugen lässt es sich am besten einfädeln. Dabei passe ich im Rückspiegel auf, dass nicht etwa ein I… mit 120km Differenzgeschwindigkeit auf der rechten Spur angebrettert kommt.

A.

Hi,

Mein Fahrlehrer sagte damals sowas wie „auf die Autobahn fährt
man mit Autobahnbeschwindigkeit“. Also gebe ich mit meinem
Kleinwagen vom Beginn der Beschleunigungsspur an Vollgas und
fahre erst rüber, wenn ich min. 80-100kmh schnell bin.

Richtig. Der fließende Verkehr hat zudem auf der BAB Vorrang.

Das scheinen außer mir aber irgendwie nicht viele Leute so zu
machen :frowning:

Das leigt daran, daß viele, wenn sie ein Auto auf der Kurve zum B-Streifen sehen, auf die linke Spur wechseln, WEIL viele nicht Gas geben.

Die ziehen dann mit atemberaubenden 60 rüber und geben dann
langsam Gas…

Ein Pkw-Fahrer mit einem Mercedes W123 200D hat das mal gemacht: Auf den Beschleunigungsstreifen und sofort am Anfang des B-Streifens raus auf die BAB. Nur hatte er Pech, daß mein Kollege mit dem Reisebus gerade kam und nicht mehr Bremsen konnte: Der MB war 1m kürzer und das Gepäck im Kofferraum zerdrückt :smile:)

Ich habe es auch so gelernt, daß der B-Streifen minimum zu 2/3 genutzt werden MUß. Die Polizei sagt idR nichts, wenn Du gerade mal 50m auf dem Notstreifen weiterfährst, weil vielleicht gerade viel Verkehr ist. Immer noch besser als von 0km/h auf den Fahrstreifen zu wechseln.

gruß
dennis

Hallo!

Das scheinen außer mir aber irgendwie nicht viele Leute so zu
machen :frowning:
Die ziehen dann mit atemberaubenden 60 rüber und geben dann
langsam Gas…

So wie ich das mitbekomme, sind das meist nichtmal Führerscheinneulinge, sondern einfach nur Leute, die entweder pennen, oder sich in den x-Jahren, die sie schon ihren Lappen haben, noch nie Gedanken darüber gemacht haben.
Schön, wenn du das tust!

Gruß,
Peter

Hallo.

Ist in D nicht erlaubt, da muss man dann am Ende ne
Vollbremsung hinlegen um dann von 0kmh aus zu starten. Mach
ich aber auch nicht weil IMHO zu gefährlich.

Womit Du sehr recht hast. Und die Verpflichtung zur Vollbremsung ist mir sehr neu. Nicht, dass ich unseren Verkehrspolitikern so etwas Hirnwütiges nicht zutraue, aber m.W. darfst - und sollst! - Du den Standstreifen mitbenutzen, wenn der Beschleunigungsstreifen aufgrund starken Verkehrs mal nicht „reicht“ … was natürlich nicht heißt, dass Du von Frankfurt nach Berlin dreikoffervollmitkokain auf dem Standstreifen durchheizen sollst wie ein Verstrahlter …

Gruß kw

hallo,
grundsätzlich ist das verfahren ganz sicher so, aber ist jemand schon mal in den sinn gekommen, dass autos unterschiedlich schnell beschleunigen?!
nicht jeder hat ein auto, dass dann auch sofort 100 fährt. wenn ich in den bereich komme (normalerweise kommt ja immer erste eine kurve in der man runterbremsen muß) ab dem ich gas geben kann bin ich bis mitte /end des beschleunigungssteifens aber nur bei 90 wenns bergab geht. bei 30 kw dauert das halt was länger. . . . und deshalb auf den standstreifen? sehe ich auch nicht ein, wenn ich ich ja rüber kann.

gruß
linda

hallo,

Moin,

grundsätzlich ist das verfahren ganz sicher so, aber ist
jemand schon mal in den sinn gekommen, dass autos
unterschiedlich schnell beschleunigen?!

Ja?

nicht jeder hat ein auto, dass dann auch sofort 100 fährt.

Ja.

wenn ich in den bereich komme (normalerweise kommt ja immer
erste eine kurve in der man runterbremsen muß) ab dem ich gas
geben kann bin ich bis mitte /end des beschleunigungssteifens
aber nur bei 90 wenns bergab geht. bei 30 kw dauert das halt
was länger. . . .

Mit 44 Saugdiesel-KW unterm hintern bei einem 1250kg schweren Wagen ists hier irgendwie kein Problem.

und deshalb auf den standstreifen? sehe ich
auch nicht ein, wenn ich ich ja rüber kann.

Was heisst „rueber kann“? Du kannst rueber wenn eine ausreichend grosse Luecke da ist so dass Du den Hintermann auf der rechten BAB-Spur nicht zum bremsen/Spur wechseln zwingst. Wenn kein Hintermann da ist, kraeht kein Hahn danach ob Du nun mit 60 oder 180 auf die Bahn rauffaehrst. Wenn allerdings ein Hintermann da ist dann musst Du, ob Du es willst oder nicht, Deine Geschwindigkeit an die des fliessenden Verkehrs anpassen bevor Du die Spur wechselst, wenn Dir dafuer der Beschleunigungsstreifen nicht ausreicht (Hint: Gang runterschalten und Gaspedal digital bedienen) dann hast Du genau 3 Moeglichkeiten

  1. Auf dem Seitenstreifen weiterbeschleunigen

  2. Am Ende des Beschl.Streifens anhalten

  3. Blind rueberziehen

Favorisierst Du wirklich die Variante 3? Vertraust Du blind darauf dass „der schon bremsen wird/nach links wechselt“? Das ist ziemlich dumm und gefaehrlich. Variante 2 ist auch nicht viel besser weil die Variante 1 eigentlich die am haeufigsten praktizierte ist und niemand damit rechnet dass einer wirklich stehen bleibt. Variante 1 ist vllt. nicht ganz Gesetzeskonform, aber doch wenigstens die, die dafuer sorgt dass man gesund von A nach B kommt. Frag doch im Zweifel die freundliche Verkehrspolizei danach welche der drei Moeglichkeiten sie Dir empfiehlt.

gruß
linda

Gruss
Paul

Was heisst „rueber kann“? Du kannst rueber wenn eine
ausreichend grosse Luecke da ist so dass Du den Hintermann auf
der rechten BAB-Spur nicht zum bremsen/Spur wechseln zwingst.

ja, ganau das heißt es.

Wenn kein Hintermann da ist, kraeht kein Hahn danach ob Du nun
mit 60 oder 180 auf die Bahn rauffaehrst.

doch, der fragensteller.

Wenn allerdings ein
Hintermann da ist dann musst Du, ob Du es willst oder nicht,
Deine Geschwindigkeit an die des fliessenden Verkehrs anpassen
bevor Du die Spur wechselst, wenn Dir dafuer der
Beschleunigungsstreifen nicht ausreicht (Hint: Gang
runterschalten und Gaspedal digital bedienen)

ich fahr schon immer im 4.gang auf, und nicht im 5…

dann hast Du
genau 3 Moeglichkeiten

  1. Auf dem Seitenstreifen weiterbeschleunigen

würde ich auch machen, wenn ich nicht rüber kann, aber wenn es reicht sicher nicht!

  1. Am Ende des Beschl.Streifens anhalten

bin ich lebensmüde?

  1. Blind rueberziehen

s.o.

Favorisierst Du wirklich die Variante 3? Vertraust Du blind
darauf dass „der schon bremsen wird/nach links wechselt“?

wie kommst du darauf, das habe ich nie behauptet. ich sagte doch „wenn ich rüber kann“.

Das
ist ziemlich dumm und gefaehrlich.

stimme absolut zu

gruß
linda

Hi,

Und die Verpflichtung zur
Vollbremsung ist mir sehr neu.

naja, vollbremsen muss man natürlich nicht. Aber IMHo darf man nicht über den B-Streifen nicht hinausfahren.

J~

Hi,

So wie ich das mitbekomme, sind das meist nichtmal
Führerscheinneulinge,

das wollte ich auch keineswegs behaupten :smile:
Ich kenne auch viele „alte Hasen“ die das nicht hinbekommen.

Grüße,
J~

Hi,

grundsätzlich ist das verfahren ganz sicher so, aber ist
jemand schon mal in den sinn gekommen, dass autos
unterschiedlich schnell beschleunigen?!

klar, ich habe ja selbst „nur“ einen Kleinwagen mit 40kW. Das hat allerdings nichts damit zu tun, dass manche Leute das nicht blicken wie man auf eine Autobahn auffährt. Das machen nämlich auch welche mit mehr Leistung.

Ich meinte auch gar nicht so sehr die Leute die blind rüberziehen, sondern schon angepasste Autofahrer die auf die „Lücke“ warten aber einfach nicht richtig Gas geben. Das ergibt keine gefährliche Situation, aber ist halt nervig, dass der Folgeverkehr leicht (!) abbremsen muss und nicht normal weiter fließt.

wenn ich in den bereich komme (normalerweise kommt ja immer
erste eine kurve in der man runterbremsen muß) ab dem ich gas
geben kann bin ich bis mitte /end des beschleunigungssteifens
aber nur bei 90 wenns bergab geht.

90 ist doch schon mal ok :smile:
Ich geb am Anfang des B-Streifens immer im niedrigen Gang Vollgas und schalte dann hoch. Passt eingentlich immer.

Grüsse,
J~

Hallo,
ich habe das in der Fahrschule aber auch so gelernt das man den Standstreifen dann durchaus noch nutzen darf. Halte ich auch für wesentlich sinnvoller da so eine wesentlich geringere (wenn überhaupt) Gefahrensituation entsteht als wenn man auf der Autobahn einfach stehenbleibt.

Gruß,
Daniel.

Hi,

Wenn kein Hintermann da ist, kraeht kein Hahn danach ob Du nun
mit 60 oder 180 auf die Bahn rauffaehrst.

doch, der fragensteller.

Ne, nich wirklich. Wenn der Fragesteller darueber meckert, dann gab es einen Hintermann, naemlich den Fragesteller selbst.

dann hast Du
genau 3 Moeglichkeiten

  1. Auf dem Seitenstreifen weiterbeschleunigen

würde ich auch machen, wenn ich nicht rüber kann, aber wenn es
reicht sicher nicht!

Richtig. Wenn B-Streifen ausreicht um seine Geschwindigkeit dem fliessenden Verkehr auf der Hauptfahrbahn anzupassen verlangt keiner dass jemand auf dem Seitenstreifen weiterfaehrt. Darum geht es ja nicht, es geht um Autos und/oder Fahrer die nicht in der Lage sind am Ende des B-Streifens auf 90-100km/h zu kommen. Passiert mir gelegentlich auch wenn das Auto voll beladen ist. *Dann* faehrt man weiter auf dem Seitenstreifen anstatt mit 60 vor einem 40-Tonner auf die Hauptfahrbahn zu wechseln, und nur dann.

Favorisierst Du wirklich die Variante 3? Vertraust Du blind
darauf dass „der schon bremsen wird/nach links wechselt“?

wie kommst du darauf, das habe ich nie behauptet. ich sagte
doch „wenn ich rüber kann“.

Es las sich so (Seitenstreifen? Kategorisch nein!), u.a. weil das „rueber kann“ immer im Auge des Betrachters liegt. Nichts fuer ungut.

gruß
linda

Gruss
Paul

Hallo,
ich habe das in der Fahrschule aber auch so gelernt das man
den Standstreifen dann durchaus noch nutzen darf. Halte ich
auch für wesentlich sinnvoller da so eine wesentlich geringere
(wenn überhaupt) Gefahrensituation entsteht als wenn man auf
der Autobahn einfach stehenbleibt.

Ich wiederrum habe gelernt, dass wenn man es nicht schafft, im letzten Drittel des B-Streifens warten muss.
Ob ich es machen würde ist eine andere Frage :wink: