Frage zum Islam (aktuell)

Hallo liebe Wissen- und Glaubenden,

nach dem gestrigen Anschlag in den USA stellt sich mir die Frage: Erlaubt der Koran solche Anschläge, die mit dem Tod tausender (Männer, Frauen, Kinder ; sämtlich schutzlos, unbewaffnet, unvorbereitet und ohne die Möglichkeit zu fliehen) enden??
Wenn ja: warum tolleriert man diesen Glauben?
Wenn nein: gibt es da Unterschiede in der Auslegung??

Ich weiß, das der islamische Glauben den „heiligen Krieg“ erlaubt und Kämpfer, die darin den Tod finden zu Matyrern macht, kann mir aber nicht vorstellen, dass diese Dinge, die gestern geschehen sind, damit gemeint sind (wie ich auch der Ansicht bin, dass der Begriff „heiliger Krieg“ von vielen radikalen Islamisten inflationär gebraucht wird)

Den Antworten harrend

Viele Grüße
HaWeThie

Hi hawethie,

nach dem gestrigen Anschlag in den USA stellt sich mir die
Frage: Erlaubt der Koran solche Anschläge, die mit dem Tod
tausender (Männer, Frauen, Kinder ; sämtlich schutzlos,
unbewaffnet, unvorbereitet und ohne die Möglichkeit zu
fliehen) enden??

Tut er nicht. Ist übrigns gestern auch von recht fundamentalistischen Vertretern betont worden.

Wenn ja: warum tolleriert man diesen Glauben?

Nun da sollten einige vor der eigenen Tür kehren. Angedenk der Inquisition und der Kreuzzüge, dem Segnen von KriegswWaffen etc.
Da gabs doch einen Spruch eines Dominikaners: „Sieben Muslime sollst Du töten…“

Gandalf

Hallo Gandalf,

Wenn ja: warum tolleriert man diesen Glauben?

Nun da sollten einige vor der eigenen Tür kehren. Angedenk der
Inquisition und der Kreuzzüge, dem Segnen von KriegswWaffen
etc.

In gewisser Hinsicht magst du recht haben - aber die Kreuzzüge und Inquisition waren vor ein paar Jahrzehnten oder so.
IMO passt ein „heiliger Krieg“ nicht in die heutige Zeit.
Was das Segenen von Kriegswaffen betrifft, soll sich jeder seine Meinung selbst bilden, es werden ja auch Autos gesegnet, damit kein Unfall passiert - helfen tut es nicht.

Gruß
HaWeThie

Was das Segenen von Kriegswaffen betrifft, soll sich jeder
seine Meinung selbst bilden, es werden ja auch Autos gesegnet,
damit kein Unfall passiert - helfen tut es nicht.

Hi hawethie,

Autos werden nun mal nicht dazu gebaut um ausdrücklich Menschen damit zu töten. Kriegswaffen schon. Das ist für mich der kleine aber feine Unterschied.

Außerdem gibt es in den USA z.B. christliche Fundamentalisten, die Ärzte, die Abtreibungen vornehmen und Befürworter der abtreibung mit dem Tod bedrohen und nicht davor zurückschrecken diese Menschen dann auch zu töten.

Oder Oklahoma

oder, oder, oder

Gandalf

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Hallo Hawehie, hallo Gandalf

…Bischof Huber meinte heute im Trauergottesdienst, dass sich niemand auf der Welt bei solchen Taten auf Gott berufen kann! Und ich habe von vielen islamischen religiösen Führern das gleiche gehört.

Damit schänden diese Menschen die eigentliche Intention des Koran und verhalten sich zutiefst unislamisch.

Das gilt m.E. nach übrigends genauso für durchgeknallte christliche Fundis, die meinen Ärzte töten zu dürfen…auch diese verhalten sich zutiefst unchristlich.

beste Grüße,

barbara

Hallo hawethie,

In gewisser Hinsicht magst du recht haben - aber die Kreuzzüge
und Inquisition waren vor ein paar Jahrzehnten oder so.
IMO passt ein „heiliger Krieg“ nicht in die heutige Zeit.

weiss man das in Nord-Irland auch?

Gruss Harald

Hallo!

Wenn ich richtig informiert bin dann ist der so genannte
„heilige Krieg“ eine Luege.Im urspuenglichen Sinn war die
Dschihad ein Aufruf zur aktiven Glaubensverbreitung,also
Missionierung.Wer dabei starb galt als Märtyrer.
Was die Machthaber daraus gemacht haben ist einfach eine
Schweinerei.Der Fanatismus der Leute wird gezielt aufgebaut
und ausgenutzt.Das ist aber nicht nur bei Religionen so…
denkt nur mal an das „Blut und Leben fuer den Fuehrer“.

Merias

Dar al-Islam: Warum Islamisten lieber Bomben werfen als verhandeln

Israelnetz-Korrespondent Johannes Gerloff (Jerusalem) beantwortet in diesem Hintergrundbericht, warum der Judenstaat für den Islam ein Problem ist. (hn)
„Der Friedensprozeß widerspricht grundlegend unserer Ideologie und Religion!“ Der erklärt säkulare Moslem Rashid bemüht sich, mir zu erläutern, warum es auf palästinensischer Seite so viel Widerstand gegen die diplomatischen Anstrengungen zu einer aus westlicher Sicht vernünftigen Lösung des Nahostkonflikts gibt.
Im Mai 2001 sprachen sich in einer Umfrage 76,1 Prozent der befragten Palästinenser für Selbstmordbombenanschläge gegen Israel aus. Das liegt nicht nur an mehr als 30 Jahren israelischer Besatzung und den damit verbundenen Leiden. Auch die Heimatlosigkeit von 3,5 Millionen Palästinensern begründet nicht, daß sich Teenager bereitwillig zu lebendigen Bomben ausbilden lassen, Eltern stolz darauf sind, wenn ihre Sprößlinge freiwillig in den Tod gehen und geistliche Führer das Ganze unverhohlen absegnen.
Der Hauptgrund für den erbitterten Widerstand der islamischen Welt gegen den Judenstaat ist religiös begründet. Rashid, der Versicherungsmakler aus el-Azariya erklärt stellvertretend für Millionen von Moslems: „Nach islamischer Lehre dürfen wir auch nicht das kleinste Stückchen Land Palästina aufgeben.“
Die islamische Lehre teilt die Welt in zwei Machtbereiche. Das „Haus des Islam“ (Dar al-Islam), das auch „Haus des Friedens“ (Dar e-Salaam) genannt wird, ist das Territorium, das unter der „Sharia“, dem islamischen Recht, steht. Das sind alle Länder, in denen der Islam Staatsreligion ist.
Der Rest der Welt wird als „Haus des Krieges“ (Dar al-Charb) bezeichnet. Das sind alle (noch) nicht-islamischen Länder.
Einer der entscheidenden Unterschiede zwischen Islam und Christentum wird hier deutlich. Aus biblischer Sicht beginnt das Reich Gottes im Herzen einzelner Menschen und dehnt sich von dort auf eine Gemeinschaft von Gläubigen aus. Entscheidend ist, was im Leben einzelner Menschen geschieht, nicht Landbesitz oder geltendes Recht.
Im Islam dagegen ist das Rechtssystem, das über ein bestimmtes Territorium herrscht, entscheidend. So können auch Staaten zum „Haus des Islam“ gerechnet werden, die große nicht-moslemische Bevölkerungsteile haben.
Das Mittel zur Islamisierung der Welt heißt im Arabischen „Jihad“, „Heiliger Krieg“. „Jihad“ ist alles, was der Ausdehnung des „Hauses des Islam“ dient. Das sind nicht nur herkömmliche kriegerische Mittel, der Terror der radikalen Islamisten, sondern zuallererst der Aufruf an die Ungläubigen zur freiwilligen Hingabe (Sure 2,256; 3,20; 8,7-8).
Es gehört zum „Jihad“, wenn in einem islamischen Zentrum in Deutschland die Weisung ausgegeben wird, deutsche Frauen zu heiraten. „Jihad“ ist, wenn Moslems den Koran in Hotels auslegen oder im Westen Moscheen bauen. Alles, was der Ausbreitung des Islam dient, ist „Heiliger Krieg“, auch Methoden, die wir im christlichen Bereich unter „Mission“ oder „Evangelisation“ zusammenfassen würden.
Die „Leute des Buches“, wie Juden und Christen im Koran genannt werden, haben als „Dhimmi“, als Menschen zweiter Klasse, nach der „Sharia“ ein (vorläufiges) Existenzrecht. Entscheidend ist nicht, was die Menschen im „Haus des Islam“ denken, glauben oder fühlen. Entscheidend ist, welches Rechtssystem ihr Leben regiert. Deshalb ist es möglich, daß Moslems, Juden und Christen Jahrhunderte lang friedlich nebeneinander leben konnten unter islamischer Herrschaft.
Dabei haben Juden allerdings eine niedrigere Stellung als Christen. Nach Aussage des Korans stehen Juden, im Gegensatz zu den Christen, auf einer Stufe mit Heiden und zeigen sich „den Gläubigen gegenüber am meisten feindlich“ (Sure 5,82). Deshalb ist Allahs erklärte Absicht für die Juden: „Im Diesseits wird ihnen Schande zuteil, und im Jenseits haben sie ein gewaltige Strafe zu erwarten“ (Sure 5,41). Juden verdienen „nichts als Schande im diesseitigen Leben. Und am Tag der Auferstehung werden sie der schwersten Strafe zugewiesen werden“ (Sure 2,85).
Das „Haus des Islam“ dehnt sich nach der Lehre des Korans immer weiter aus. Das liegt nicht an den Menschen, sondern weil Allah durch seine Gläubigen kämpft (vergleiche dazu Sure 8,10.17). Weltweit wird immer mehr Land der Sharia unterworfen. Daran läßt sich das Wesen Allahs, die Allmacht des Gottes des Islam, erkennen.
Allah ist allmächtig, heißt es. Und: Allah ist der einzig wahre Gott. Mohammed behauptet: „Der Islam ist immer überlegen, es gibt nichts Höheres als ihn.“
Dieser Anspruch zeigt sich im Gottesdienstruf, wo der Ruf des Muezzin lauter ist als das Läuten der Kirchenglocken, und auch in der Architektur, wo neben einer Kirche auch eine Moschee steht, deren Minarett höher ist, wie beispielsweise neben der Geburtskirche in Bethlehem oder neben der Grabeskirche in Jerusalem.
Der Koran sagt (Sure 5,56): „Die auf Gottes Seite stehen, werden Sieger sein“. Eines Tages wird, nach der Lehre des Islam, die ganze Welt „Dar al-Islam“, „Haus des Islam“, sein. Das Leben aller Menschen wird dann von der „Sharia“, islamischem Recht, beherrscht, auch wenn nicht alle Menschen Moslems sein werden.
Das Reich Allahs ist identisch mit der politischen Ausdehnung des Islams und der Gültigkeit der Sharia. Ein Gebiet, das einmal islamisch war, kann nach islamischer Lehre nie wider de-islamisiert werden. So ist in der Theologie der Moslems zum Beispiel auch Spanien oder der Balkan „waqf“, islamisches Territorium. Und die Armeen Allahs sind dazu verpflichtet, islamisches Gebiet, das einmal verloren gegangen ist, wieder zu erobern.
Der Orientalist Moshe Sharon, Professor für islamische Geschichte an der Hebräischen Universität in Jerusalem, kommt zu dem Schluß, daß mit der Errichtung des Staates Israel im Jahre 1948 sämtliche islamischen Gesetze in Bezug auf Territorium, heilige Stätten und die Stellung der Juden gebrochen wurden. Schlimm ist dabei für Moslems nicht nur, daß die heiligen Stätten des Islams in Jerusalem in jüdische Hände gefallen sind, sondern vor allem auch, daß Juden in Israel über Moslems herrschen.
Deshalb forderte der Großmufti von Jerusalem Scheikh Ekrima Said al-Sabri am 4. Februar 2001 die Moslems in Israel auf, nicht zu wählen. Zwei Tage, bevor Israel an die Urnen ging, um einen neuen Ministerpräsidenten zu wählen, ermahnte das geistliche Oberhaupt aller Moslems in Israel und in den Palästinensischen Autonomiegebieten, die jüdische Herrschaft über islamisches Territorium nicht anzuerkennen.
Gibt es dann gar keine Aussicht auf einen (auch nur vorläufigen) Frieden im Heiligen Land? Wahre Freundschaft zwischen Moslems und Ungläubigen ist grundsätzlich ausgeschlossen (Sure 3,118; 4,89-90.138-139; 4,144-145). Der Prophet Mohammed ermahnt seine Nachfolger: „Ihr Gläubigen! Nehmt euch nicht die Juden und die Christen zu Freunden! Sie sind untereinander Freunde, aber nicht mit euch. Wenn einer von euch sich ihnen anschließt, gehört er zu ihnen und nicht mehr zu der Gemeinschaft der Gläubigen“ (Sure 5,51).
Das heißt im Klartext: Ein Moslem, der echte Freundschaft mit Ungläubigen eingeht, echten Frieden schließt, exkommuniziert sich dadurch automatisch selbst aus der Gemeinschaft der wahren Moslems.
Und doch bietet die islamische Theologie einen Ausweg. Wenn der nicht-moslemische Feind zu stark ist und nicht überwunden werden kann, ist ein Waffenstillstand möglich (vergleiche Sure 3,28; 4,101).
Der Präzedenzfall dafür liegt in Mohammeds eigener Biographie. Im Jahre 628 wollte er als Pilger in seine Heimatstadt Mekka zurückkehren. Doch die Stadt wurde von den Stämmen von Kureish beherrscht, die sich seiner Herrschaft nicht unterwerfen wollten. Weil die Leute von Kureish zu stark waren und von Mohammed nicht unterworfen werden konnten, schloß er einen Waffenstillstand mit ihnen.
Die Kureish fühlten sich sicher und rüsteten ab. Doch im Jahre 630 marschierte Mohammed mit 10.000 Soldaten in Mekka ein und richtete ein furchtbares Blutbad an. Beides, das Massaker und der Vertragsbruch sind nach islamischem Recht gerechtfertigt, weil sie der Ehre Allahs dienten.
Yasser Arafat hat mehrfach die Verträge von Oslo vor seinen moslemischen Mitgläubigen als „Verträge von Kureish“ gerechtfertigt.
Ein starker Gegner ist nötig zu solch einem Scheinfrieden. Ein schwacher Feind hingegen zwingt jeden Moslem aufgrund der Lehre des Koran, den Kampf wieder aufzunehmen. „Aber wir sind zu schwach,“ meinte denn auch der Versicherungsmakler aus el-Azariya resigniert.
Rashid glaubt nicht, daß die Palästinenser um ein Arrangement mit dem Judenstaat herumkommen werden. Aber deshalb werden islamische Fundamentalisten auch immer wieder den Kampf gegen Israel aufnehmen müssen, sobald sie den jüdischen Staat überwindbar glauben.
Die jordanische Zeitung „El-Rai“ zitierte am 12. November 1992 den als gemäßigt geltenden Arafat-Rivalen Faisal el-Husseini, der am 31. Mai 2001 in Kuwait einer Herzattacke erlag: „Wir müssen anerkennen, daß zum gegenwärtigen Zeitpunkt der Slogan ‚vom Meer bis zum Jordan nicht durchsetzbar ist… Früher oder später aber werden wir die israelische Gesellschaft zwingen, mit der größeren, arabischen Gesellschaft zu kooperieren, was letztendlich zur schrittweisen Auflösung der ‚zionistischen Größe führen wird.“
Palästinenserchef Yasser Arafat hat sich bislang beständig geweigert, ein „Ende des Konflikts“ auch nur als Möglichkeit zu nennen.
Vielleicht ist es deshalb im Juli 2000 in Camp David zu keinem Friedensschluß gekommen. US-Präsident Clinton hatte damals erreicht, daß Israels Premier Ehud Barak den Palästinensern 97 Prozent des biblischen Judäa und Samaria, einschließlich eines Teils Jerusalems und die Oberhoheit über die heiligste Stätte des Judentums, den Tempelberg, angeboten hatte. Der Vertragstext enthielt aber auch die Klausel vom „Ende des Konflikts“. „Wer vom Ende des Nahostkonflikts redet, redet Unsinn“, meint Moshe Sharon, Berater des ehemaligen Ministerpräsidenten und Friedensnobelpreisträgers Menachem Begin. „Dieser Konflikt ist ein Krieg Allahs mit seinen Feinden.“ Auch wenn Moslems echten Frieden wollten, dürften sie den nicht schließen.
Denn wenn der Judenstaat Israel wirklich Zukunft hätte, wäre das aus islamischer Sicht eine Kapitulation des allmächtig geglaubten Allah.
Gläubigen Moslems geht es bei der Existenz eines jüdischen Staates auf moslemischem Territorium um die Frage, wer ist der wahre Gott. Ist es der „Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs“ oder ist es der „Gott Abrahams, Ismaels und Esaus“?
Solange auch nur das kleinste Fleckchen Erde im „Haus des Islam“ von einem jüdischen Staat besetzt wird, ist seine bloße Existenz strenggenommen eine Bankrotterklärung Allahs.

B2

Smstags töten wir die Juden, Sonntags die Christen

B2

Ursprünglich handelt es sich bei dem Heiligen Krieg um das Gleichgewicht der inneren Kräfte (niedere Triebe und destruktive Kräfte). Ist aber auch im Koran bezeugt als Krieg nach außen zur Verteidigung des islamischen Hauses gegen nichtislamische Kräfte. Wenn man dann den Ausspruch aus den Hadithen bedenkt, daß Allah die ganze Welt Mohammed als Moschee gegeben hat, dann ist damit auch der Eroberungskrieg gerechtfertigtViele moderne Koran-Ausleger versuchen, die kriegerische Komponente historisch zu sehen, als damals gerechtfertigt, heute aber nicht mehr gültig. Damit widersprechen diese aber dem Anspruch des Koran, unveränderlich zu sein. Was zur Zeit Mohammeds in dieser Form galt, hat auch heute noch so zu gelten. Hierauf beruht der Anspruch der radikalen islamischen Gruppen, auch Gewalt gegen Andersgläubige einzusetzen.
Zum Heiligen Krieg der Kommentar der 4. Konferenz des islamischen Forschungsakademie in Kairo von 1968: »Der Heilige Krieg ist vorgeschrieben zur Verbreitung des Glaubens. Wer nicht Moslem ist, dem bleibt nur die Wahl, den Islam mit gutem Willen anzunehmen oder sich durch den Heiligen Krieg dazu zwingen zu lassen. Vom Heiligen Krieg abzulassen, verstößt gegen die Gesetze Allahs. Friedensschlüsse sind nur erlaubt, um in Zeiten der Schwäche wieder Kraft zu sammeln für kommende Auseinandersetzungen. Der Heilige Krieg muß die Grundlage der Beziehungen zwischen Moslems und Nichtmuslimen sein. Dem Moslem steht es frei, jegliche Vereinbarung mit Nichtmuslimen zu brechen.« (Abd-al Masih; Der Heilige Krieg im Islam S. 30)
Dazu auch Sure 9,4.5: »Ausgenommen diejenigen von den Heiden, mit denen ihr eine bindende Abmachungen eingegangen habt, und die euch hierauf in nichts (von euren vertraglichen Rechten) haben zu kurz kommen lassen und niemanden gegen euch unterstützt haben. Ihnen gegenüber müßt ihr die mit ihnen getroffenen Abmachungen vollständig einhalten, bis die ihnen zugestandene Frist abgelaufen ist (w. Für sie vollendet ihre Abmachung bis zu ihrer Frist!). Gott liebt die. Die (ihn) fürchten. - Und wenn nun die heiligen Monate abgelaufen sind, dann tötet die Heiden, wo (immer) ihr sie findet, greift sie, umzingelt sie und lauert ihnen überall auf! Wenn sie sich aber bekehren, das Gebet verrichten und die Almosensteuer geben, dann laßt sie ihres Weges ziehen! Gott ist barmherzig und bereit zu vergeben.«
Den Verkehr mit Juden und Christen bezeichnet Sure 9,30.
Diese Aussage stellt den gesamten Friedensprozeß im Nahen Osten in Frage. Der ägyptische Präsident Anwar-el-Sadat galt als der große Held, weil er es schaffte, die Israelis zu besiegen (auch wenn diese bei ihrem Gegenangriff bereits mitten in Ägypten standen), doch hat er wahrscheinlich anschließend den Friedensprozeß zu ernsthaft betrieben, weswegen er dann auch von der Moslem-Bruderschaft ermordet wurde. Zweifelsohne beinhaltet der Koran auch friedfertige Aussagen, die historisch aber einer Zeit entsprangen, in der Mohammed Christen und Juden für sich gewinnen wollte. Nachdem aber diese seine Religion als falsch erkannten und ihm Widerstand entgegen brachten, änderte Mohammed seine Haltung radikal. Gleiches zeigt auch die spätere Zeit. Erst kam der Islam mit dem Angesicht der Toleranz, gewann die Nationen für sich, um anschließend das Zepter der Gewaltherrschaft zu schwingen. Ehrlicherweise muß dabei aber zugegeben werden, daß der Islam noch toleranter war, als die christlichen Nationen, die ihre Schreckensherrschaft zur Zeit der Inquisition in den katholischen Ländern besonders extrem ausübten. Aber auch im protestantischen Raum zeigte sich eine starke Intoleranz gegen Andersgläubige. Luther sprach über Juden solange gut, solange er hoffte, sie für Christus gewinnen zu können. Später sprach er ganz anders über diese.
Bei dem Islam handelt es sich nicht um den Abschluß der Buchoffenbarungen des Juden- und Christentums. Vielmehr handelt es sich um eine antigöttliche Religion, die zwar behauptet, den gleichen Gott zu haben, aber statt dessen einen Dämon mit der Maske Gottes hat. Deutlich wird dies besonders in der Ablehnung des Kreuzestodes Jesu.
Der Moslem selber ist durch die Gehirnwäsche der dauernden Koranrezitation und durch die dämonische Bindung so an den Islam gefesselt, daß es nur äußerst schwer ist, daraus befreit zu werden. Das Zeugnis einer ehemaligen Moslemin:
»Ich war eine Moslemin und habe mich zum Christentum bekehrt. Meine Familie verfolgte mich. Ich wurde getauft und arbeitete als aktives Glied in einer Gemeinde mit. Aber ich konnte nicht den Satz sagen: »Jesus ist Gottes Sohn:« Ich war nicht wirklich frei. Zwölf Jahre waren seit meinem Übertritt vergangen. Ich betete viel für meine ganze Erlösung und Heiligung. Eines Nachts plötzlich sah ich neben mir eine Lichtgestalt stehen. In ihrem Licht erkannte ich, daß mein Leib mit rostigen Ketten umwickelt war. Die Person im Licht aber streckte ihre Hand aus und berührte mich. Da sprangen alle Ketten auf, fielen von mir ab und aus meinem Munde kam der Ruf: »Jesus, du bist Gottes Sohn.« (Abd-al-Masih; Okkultismus im Islam S. 56/57)
Die Bindungen an die Großfamilie ist sehr stark. Somit verliert ein Konvertit seine familiäre Bindung und damit auch seine soziale Absicherung. Oft trennt sich dann auch der Ehepartner. Dies ist der einzige Fall, wo es auch der Frau erlaubt ist, sich von ihrem Mann zu scheiden!.
Diese antigöttliche Religion hat eigentlich nur ein Ziel: Die Weltherrschaft. Mal wird versucht, dieses Ziel mit der Peitsche zu erreichen (islamischer Eroberungszug nach Mitteleuropa bis ins 17. Jahrhundert), mal mit Zuckerbrot (friedfertiger Islam, der auch andere Kulturen zuläßt). Von daher ist kein großer Unterschied mehr zwischen Moslem und Namenschristen. Beide glauben an einen »Herrgott«, beide glauben an Jesus als »guten Menschen«, beide lehnen die vernichtende Kraft der Sünde und damit den notwendigen Stellvertretertod Jesu am Kreuz von Golgatha ab. Von daher ist für die nächsten Jahre auch mit einer Ausbreitung des Islam in Mitteleuropa zu rechnen, nicht nur wegen vielen islamischen Gastarbeitern und Asylanten, sondern durchaus auch wegen wirtschaftlicher Interessen. Während der großen Ölkrise sagte ein arabischer Ölminister, daß man daran dächte, in Zukunft nur noch mit Moslems über Öllieferungen zu verhandeln. Die Frage, die sich nun stellt, ist die: Hat das Christentum überhaupt noch die Kraft, dem Ansturm des Islam zu widerstehen. Die Antwort scheint »Nein« zu lauten, wenn man die ganze Zerstrittenheit der Christen anschaut. Jeder hat seine eigene Lehrmeinung und streitet darum, und wenn das noch nicht reicht, kommen private Zwistigkeiten mit hinein. Derzeit ist die Situation ähnlich, wenn auch noch nicht ganz so kraß, wie im 7. Jahrhundert, als der Islam sich so blitzartig ausbreiten konnte. Trotzdem sollten wir uns als christliche Gemeinde überlegen, wie unser Christsein wieder ansteckender und damit zeugnishafter werden kann. Andererseits wird die christliche Gemeinde untergehen, sofern Gott selber nicht noch große Zeichen in unseren Gemeinden tut. Auch unsere Volkskirche ist wieder gefordert, klare Antworten auf die Irrlehre des Islam zu bieten. Derzeit besteht wohl eher das Interesse nach einer Verbrüderung mit dem Islam, als nach einer zeugnishaften Konfrontation durch die ganze Wahrheit des Evangeliums. Aber wenn die moderne Theologie selber nicht mehr an Kreuz und Auferstehung Jesu als wirkliche Realität glaubt, dann kann sie auch keine Antwort auf die Herausforderung des Islam bieten. Aber ohne diese Antwort ist sie zum Untergang verurteilt, wie die Kirchen der Frühzeit, die erst wiedererstanden, als sie zum festen Grund des Evangeliums zurückfanden.

B2

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Trauer
Nun ist es tatsächlich hier geschrieben worden.

Das Entsetzen von gestern ist gleichgesetzt worden mit dem Segnen von Waffen oder den Anschlägen christlicher Irrer auf einzelne Abtreibungsärzte.

Als ob die Geschehnisse von gestern nicht von einer ganz anderen Qualität wären. Als ob die Anschläge von Gehirnen geplant worden wären, die irgendetwas mit dem Christentum zu tun hätten.

Und warum? Um das bequeme Feindbild der Kreuzzüge beibehalten zu können. Um nicht zugeben zu müssen, daß die Christen sehr viel dazugelernt haben und einen Punkt erreicht haben, den die Moslems noch lange nicht erreichen werden (oder können).

Sprachlos
Thomas

Dar al-Islam: Warum Islamisten lieber Bomben werfen als
verhandeln

Hallo B2,

Danke fuer deine beiden ausgezeichneten und interessanten Beitraege. Bei all dem fast schon widerwaertigen - wie hier irgendwann jemand an anderer Stelle sehr richtig postete - Stammtischgerede zu diesem Thema endlich einmal eine fundierte sachliche Information.

Gruss
Anna

Hallo Merias!

Wenn ich richtig informiert bin dann ist der so genannte
„heilige Krieg“ eine Luege.Im urspuenglichen Sinn war die
Dschihad ein Aufruf zur aktiven Glaubensverbreitung,also
Missionierung.Wer dabei starb galt als Märtyrer.

Aktive Glaubensverbreitung wird leider nur allzuoft mit dem Schwert betrieben :frowning:

Gruss Harald

Super!! Das hilft mir weiter (oT)
Sternchengeb

Hallo Harald,

weiss man das in Nord-Irland auch?

anscheinend nicht, aber das weicht von meiner Frage ab.
Dass die Bibel das Töten nicht erlaubt, ist mir bekannt.
Dass viele fanatische „Führer“ den Glauben missbrauchen, auch.
Zumal in Nordirland es um Christen gegen Christen geht.

Wie gesagt - das hat aber nichts mit meiner Frage zu tun.

Gruß
HaWeThie

hallo,
es werden heute keine Waffen mehr gesegnet… zumindest nicht in der Bundeswehr.
Grüße
Raimund

Hallo, Gandalf,
in der Bibel steht, dass jegliches Töten verboten ist… auch der Staat hat dazu kein religiöses Recht.
Und wenn ich mein Wissen über den Koran zusammen kratze (ist beklagenswert wenig) steht so etwas auch hier drin.
Grüße
Raimund

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Begriffserklärung
hallo, Eli, hallo Jehitraot, hallo Iris,
wer kann mir den Unterschied zwischen den Stämmen „Juda“ und „Israel“ sagen? Warum werden nur diese 2 immer wieder erwähnt? So viel ich weiß, gab´s da noch einige mehr.
Warum sagt man zu beiden Volksangehörigen: Juden und nicht Israeliten?
Grüße
Raimund
(Jehitraot: auch wenn alle meine Texte für Dich einen saueren Beigeschmack haben, wäre ich trotzdem an einer Antwort interessiert)

sollte eigentlich…
als neue Frage gestellt sein.
Nicht zu diesem Thread gehörig.
Entschuldigung, habe wohl nicht aufgepasst.
Grüße
Raimund