Christlicher Lernprozess
Selbst auf die Gefahr hin, dass ich als Amerika-Feind gebrandmarkt werde, schreibe ich zu Deinen Aussagen - und nur dazu!
Und warum? Um das bequeme Feindbild der Kreuzzüge beibehalten
zu können.
Weiss nicht, was die anderen Schreiber im Kopf hatten. Aber ich brauche nicht bis zu den Kreuzzügen zurück, 100 - 150 Jahre reichen. Da wurden noch massenhaft Indianer massakriert, da haben Geistliche Schützenhilfe gegeben bei der Beantwortung der Frage, ob das denn in Ornung sei, wie man mit ihnen umgeht. „Die sind auf der Stufe zwischen Mensch und Tier“ …
Oder Ostasien: Opiumkrieg der Europäer gegen die Chinesen. Oder Afrika. Oder Südamerika. Oder Nahost: „Das Trauma der Araber!“ heisst ein Buch, dass das Sykes-Picot-Abkommen im ersten Weltkrieg zum Thema hat - ein gigantischer englisch-französischer Betrug …
Um nicht zugeben zu müssen, daß die Christen sehr
viel dazugelernt haben …
… in den letzten 100 Jahren
… und einen Punkt erreicht haben, den die
Moslems noch lange nicht erreichen werden (oder können).
Das höre ich immer wieder, das es eine Reformation und/oder Aufklärung im Islam nicht geben kann. Westliche Islamwissenschaftler sind da anderer Meinung.
Ich bleibe also dabei: Europäer sind die größten Feindbilderfinder der Geschichte. Huntingtons "Clash of Civilizations ist wohl nicht mehr weit …
Sprachlos und ein sehr, sehr trauriger Stucki